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NS Ideologie

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Geschichte

NS Ideologie


1933 hat Hitler in Deutschland die Macht ergriffen und es herrschte eine nationalsozialistische Diktatur. Die Ideologie der Nationalsozialisten war fern von dem Prinzip einer Demokratie oder eines Rechtsstaates. 


Die NS Ideologie basierte vor allem auf Ausgrenzung und Abwertung "minderwertigen" Menschen bzw. "Rassen". Damit wollten die Nazis die "arische" Rasse aufwerten und immer mehr an Macht, und vor allem Kontrolle gewinnen. Zur Ideologie der Nationalsozialisten spielten, neben Antisemitismus und Rassenlehre, ebenfalls der Führerkult, Imperialismus und gesellschaftliche Idealvorstellungen eine wichtige Rolle.


Im folgenden Artikel findest du Erklärungen zu den wichtigsten Aspekten der NS Ideologie. Die NS Ideologie ist Bestandteil des Fachs Geschichte und ist ein Unterthema des Nationalsozialismus.




Gleichschaltung


Die Gleichschaltung bezeichnet die erzwungene Eingliederung aller sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Kräfte in die einheitliche Organisation einer Diktatur, die sie ideologisch vereinnahmt und kontrolliert. Durch die Gleichschaltung sollten alle Lebensbereiche der Menschen unter die Kontrolle der Nationalsozialisten kommen.


Kurz nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler folgte am 23.März 1933 das "Ermächtigungsgesetz", welches Hitler ermöglichte, ohne die Zustimmung vom Reichstag Gesetzte zu verabschieden.


Am 31. März folgte daraufhin das "Gesetz zur Gleichschaltung der Länder". Die Reichsstatthalter übernahmen die exekutive Gewalt und es sollten nun alle Bereiche des öffentlichen Lebens gleichgeschaltet werden. Hierbei wurden die deutschen, die "Arier" bevorzugt und mehr in die Gesellschaft integriert, während alle anderen "Rassen", wie die Juden oder Sinti und Roma aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt wurden.


Zerschlagung der Gewerkschaften


Der erste Schritt war die Gleichschaltung in der Berufswelt durch die Zerschlagung der Gewerkschaften im Mai 1933. Die Zerschlagung organisatorischer Strukturen der Arbeiterschaft war für die Sicherung der nationalsozialistischen Herrschaft wichtig, da in ihnen ein sozialdemokratisches Widerstandspotential vorhanden war. 


Die SS und SA besetzte alle Büros der Gewerkschaften und beschlagnahmte ihr Vermögen. Die Funktionäre der Gewerkschaften wurden in Konzentrationslager gebracht und die Arbeitnehmer sollten nun anstelle der Gewerkschaften in der nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront eingesetzt werden.



Gleichschaltung der Parteien


Die Nationalsozialisten wollten ihre politischen Gegner ausschalten. Die SPD wurde offiziell verboten und darauffolgend aufgelöst. Ebenfalls löste sich die DNVP/DVP aufgrund Einschüchterung und Drohungen der Nationalsozialisten auf. Dadurch, dass es nun keine Gegenpartei mehr gab, gelang es Hitler alle Parteien, bis auf die NSDAP, zu verbieten.


Im Juli 1933 wurde von der Reichsregierung das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien verabschiedet und am 1. Dezember 1933 wurde die “Einheit von Partei und Staat” ebenfalls gesetzlich beschlossen. Somit hatte Hitler die absolute Macht.


Volksgemeinschaft


Die Gleichschaltung der Gesellschaft erfolgte durch das Prinzip der Volksgemeinschaft, welche eine Gesellschaft ohne Klassen- und Standesunterschiede sein sollte.


In der Volksgemeinschaft war eine klare Rollenverteilung der Geschlechter vorgesehen und die Volksgemeinschaft galt nur für Deutsche. Andersdenkende, Behinderte, Sinti und Roma, Homosexuelle oder Juden gehörten beispielsweise nicht zur Volksgemeinschaft. Wer nicht zur Volksgemeinschaft gehörte wurde gnadenlos verfolgt, gedemütigt oder ermordet.


Die Propaganda der NSDAP zielte schon vom Kindesalter darauf ab, die Deutschen im Sinne der Volksgemeinschaft zu erziehen. Es wurden Vereine, Berufe und staatliche Einrichtungen auf sie zugeschnitten.



Führerkult



Das Führerprinzip war eine deutliche Abkehr vom parlamentarisch-demokratischen Staats- und Gesellschaftssystem, da Hitler alleinig an der Macht stand. Es wurde als Organisationsprinzip angesehen, bei der "die Autorität jedes Führers nach unten und die Verantwortlichkeit nach oben" erfolgen sollte. 


Der Führer Adolf Hitler wurde als "Erlöser" begriffen, was ihn auf eine höher, 

heilige Ebene brachte. Gleichzeitig betonte Hitler immer wieder, dass er auch ein "Mann des Volkes" sei. Im Alltag schlug sich dieser Kult beispielsweise im sogenannten Hitler-Gruß (siehe Abb.) oder der Umbenennung von Straßen und Schulen nach Adolf Hitler nieder.


Der Führerkult basierte auch auf einer bedingungslosen Gefolgschaft des Volkes. Sie sollten also allem Folgen, was der Führer ihnen angab. Dazu gehörten auch die anderen Elemente der NS Ideologie, wie Antisemitismus, Rassenlehre, Kriegsvorbereitung etc.. 


 



Rassenlehre

Die"Rassenlehre" basierte vor allem auf dem Prinzip des Sozialdarwinismus, welches eine Übertragung der Evolutionstheorie von Charles Darwin auf die Gesellschaft war. Sie beruht auf dem Prinzip der "Natürlichen Selektion" bzw. des "Survival of the fittest" in dem Bereich des menschlichen Soziallebens. Das bedeutet also so der Stärkere gewinnt. Sie wurde auch in den Schulen als Fach eingeführt, sodass die Kinder von klein auf die Elemente und das Weltbild der NS Ideologie lernten.


Die "Rassenlehre" wies keinerlei Respekt vor der Menschenwürde auf. Sie teilte die Menschheit in höher- und minderwertige "Rassen" auf und verbreitete den "Kampf ums Dasein und um Lebensraum", der zwischen diesen verschiedenen "Rassen" bestünde. Nur die stärkste "Rasse", so die Nazis, würde den Kampf ums Dasein gewinnen und sich so Anspruch auf Lebensraum verschaffen. Sie behaupteten, dass die deutsche, die "arische Rasse" überlegen sei und dass die minderwertigen "Rassen" ausgelöscht werden müssten.


Zu den minderwertigen "Rassen" gehörten Juden, Sinti und Roma, Asoziale, Homosexuelle und Behinderte, sowie allgemein die Bevölkerung im Osten. Diese wurden verfolgt und ermordet. 


Die deutsche "Rasse" sollte gepflegt werden. Außerdem sollte eine "Rassenreinheit" eingehalten werden, durch welche die Mischung von verschiedenen Rassen verboten war. Das bedeutete, eine Deutsche durfte keine Kinder mit einem Juden haben.


Die "Rassenlehre" teilte die Menschen somit in Klassen ein, obwohl die Volkslehre ja eigentlich eine einheitliche Gesellschaft anstrebte. Das liegt daran, dass mit der Einteilung in "Rassen", die von den Nazis als "unterlegene Rassen" angesehene Menschen aus der Gesellschaft ausgeschlossen wurden. Somit fand durch die "Rassenlehre" auch eine strikte Ein- und Ausgrenzung statt.



Antisemitismus


Der rassistisch begründete Antisemitismus ist in der NS Ideologie eng mit der "Rassenlehre" verbunden. Er geht auf die gedanklichen Vorläufer des 19. Jahrhunderts und um die Jahrhundertwende zurück. 


Der Antisemitismus vereinte Konzepte von Nationalismus, Sozialdarwinismus, Eugenik und Rassismus bzw. "Rassenlehre" und verknüpfte sie mit einer politischen Zielsetzung (Ausgrenzung, Entfernung und Vernichtung), die als rational begründet dargestellt wurde.


Das Judentum wurde von den Nationalsozialisten nicht als Religion, sondern als minderwertige "Rasse" definiert. Sie galten als heimtückisch und habgierig und stellten das Gegenbild zum Arier dar. Die Nationalsozialisten nutzten den "Sündenbockmechanismus" zur Vereinfachung bestehender Probleme in der Gesellschaft. Das bedeutet, dass den Juden die Schuld für politische und wirtschaftliche Probleme zugeschoben wurde. Dazu gehörten  die Schuld an der Niederlage im Ersten Weltkrieg, am Versailler Vertrag und der gesellschaftlichen Spaltung.


Die Nationalsozialisten grenzten die Juden immer weiter aus dem öffentlichen Leben aus. In den Nürnberger Gesetzen 1935 wurde den Juden ihre Staatsangehörigkeit entzogen und 1918 kam es während der Reichskristallnacht in Deutschland und 

Österreich zu massiven Gewalttaten gegen Juden und ihre Geschäfte und Gotteshäuser.  Schließlich wurden sie während des Holocausts mit allen Mitteln des Staates (z.B. Verfolgung, Errichtung der Konzentrationslager) ausgelöscht.








Abb2: "Der Stürmer", propagandistische und antisemitische Zeitung der Nazis
Quelle: https://www.google.com/url?sa=i&url=https%3A%2F%2Fwww.zeitklicks.de%2Fnationalsozialismus%2Fzeitklicks%2Fzeit%2F41%2Farchitektur%2Fwozu-dient-die-nationalsozialistische-propaganda&psig=AOvVaw2kVpg_57QGVkn9x-4uWxjo&ust=1628065923728000&source=images&cd=vfe&ved=0CAgQjRxqFwoTCLDaz-64lPICFQAAAAAdAAAAABAE  


Nationalismus und Imperialismus


Hitler wollte eine imperialistische Gesellschaft des deutschen Reichs mit seiner Person als Führer an der Macht. Dies war eines der außenpolitischen Ziele der NS-Diktatur. Deutschland sollte entweder "die Weltmacht oder überhaupt nicht sein". Um dieses Ziel zu erreichen spielten die verschiedenen Aspekte der NS Ideologie zusammen. Denn durch die "Rassenlehre" sahen sich die Nazis als überlegene "Rasse" und beanspruchten daher mehr Lebensraum für ihr Volk. Um den Lebensraum zu beanspruchen wurde Imperialismus angewendet.


Lebensraum im Osten


Das Land im Osten sollte der deutschen Bevölkerung als neue Lebensgrundlage dienen. Hitler sah den Osten als ersten Schritt an, Deutschland zu vergrößern und sein Autarkiebestreben in Realität zu verwandeln. 


Er wollte die Bevölkerung dort vernichten, da sie der deutschen "Rasse" minderwertig seien. Die Nationalsozialisten behaupteten, dass es ein Recht der "arisch-deutschen Rasse" sei, die slawischen "Rassen" im Osten zu versklaven und sich den "Lebensraum" zu erobern, der zum Überleben der eigenen Rasse notwendig sei.


Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 wurde die Lebensraumpolitik in Mittel- und Osteuropa von der SS und Wehrmacht brutal angewendet. Die Zivilbevölkerung der Sowjetunion sollte nach dem Überfall der Deutschen auf die Sowjetunion 1941 aushungern. Die Nationalsozialisten stellten den “Generalplan Ost” auf, der eine Vertreibung und Vernichtung der Slawen im Osten vor, um neue Siedlungsräume für ein “Großgermanisches Reich” vorbereitete. 



Eine große Feindschaft wuchs dadurch vor allem zwischen Deutschland und der Sowjetunion, die sich im Laufe des Zweiten Weltkriegs, sowie auch während dem darauffolgenden Kalten Krieg deutlich zeigte. 


Militarismus


Die Schaffung deutschen Lebensraums im Osten war eng mit der Rassenideologie, sowie auch dem Sozialdarwinismus ("Kampf um Lebensraum") verknüpft. Der Sozialdarwinismus diente auch als Begründung für einen möglichen Krieg. 


Die militärische Stärke war eine Voraussetzung für den Kampf ums Dasein und die Eroberung des Lebensraumes, der für die Entwicklung der "Rasse" notwendig sei. Die soldatischen Eigenschaften wie Tapferkeit, Disziplin, Gehorsamkeit und Opferbereitschaft wurden dementsprechend stilisiert und als besonders wertvolle charakterliche Merkmale der "arischen Rasse" gepriesen.


Autarkie


Die Autarkie im NS Regime äußert sich durch den Vierjahresplan Hitlers. Er bezeichnet seine nationalsozialistische Wirtschaftsprogrammatik, mit der er ab 1936 in vier Jahren die wirtschaftliche und militärische Kriegsfähigkeit durch Autarkie und forcierte Aufrüstung erreichen wollte. Dazu wurde ab Ende 1936 eine entsprechende Vierjahresplanbehörde unter Hermann Göringeingerichtet.


In der Wirtschaftspolitik des Dritten Reiches gab es zwei Hauptprobleme zu lösen: Einerseits sollte die Arbeitslosigkeit abgebaut werden, um das Vertrauen und die Zuversicht des Volkes in die Regierung zu gewinnen, wodurch das NS-Regime stabilisiert werden sollte. 


Ein anderes Problem bestand darin, den von Hitler geplanten Krieg, im ohnehin schon verschuldeten Staat, zu finanzieren. Durch die erfolgreiche Wirtschaftspolitik konnte sowohl der Krieg finanziert, als auch die Arbeitslosigkeit auf ein Minimum reduziert werden. Während die Arbeitslosenzahl im Jahre 1933 noch sechs Millionen betrug, sank sie unter dem Nazi-Regime bis zum Jahre 1937 sogar unter eine Million. Das Problem der Arbeitslosigkeit wurde durch die Aufrüstung gelöst. Die Menschen wurden nun in Fabriken zur Herstellung von Rüstungsmaterialien wie Waffen oder Munition eingesetzt.

 



Propaganda
Abb3: Propaganda-Plakat
Quelle: https://www.google.com/url?sa=i&url=https%3A%2F%2Fwww.zeitklicks.de%2Fnationalsozialismus%2Fzeitklicks%2Fzeit%2F41%2Farchitektur%2Fwozu-dient-die-nationalsozialistische-propaganda&psig=AOvVaw2kVpg_57QGVkn9x-4uWxjo&ust=1628065923728000&source=images&cd=vfe&ved=0CAgQjRxqFwoTCLDaz-64lPICFQAAAAAdAAAAABAE  

 


Die Propaganda war eines der wichtigsten Taktiken der NSDAP, vor allem in der Zeit der Weimarer Republik. Sie konzentrierte sich auf wenige, ständig wiederholte Schlagworte und beeindruckende Ergebnisse für die Bevölkerung.


Dabei wurden zwar verschiedene Bevölkerungskreise mit unterschiedlichen Methoden angesprochen, doch die Propaganda sollte immer "die gefühlsmäßige Vorstellungswelt der großen Masse begreifend, in psychologisch richtiger Form den Weg zur Aufmerksamkeit und weiter zum Herzen der breiten Masse" finden. Dies schrieb Hitler 1924 in seinem Buch. 


Die Propaganda beruhte nicht auf Fakten oder sinnvollen Argumenten, sondern war viel mehr auf die Emotionen der Bürger ausgerichtet. Dies war ein Aspekt, den die anderen Parteien in der Weimarer Republik vernachlässigten, wodurch die NSDAP hier mehr Spielraum hatte. 


Die NS-Propaganda beschwor zum Beispiel zwischen den Wahlen Katastrophen um die Republik zu stürzen. Ein Beispiel dafür ist die Dolchstoßlegende, die besagt, dass die Deutsche Armee nicht gegen einen überlegenen Gegner oder durch eine unfähige militärische Führung den Ersten Weltkrieg verloren hatte. Stattdessen hätten General Ludendorff und General von Hindenburg, die revolutionären Ereignisse, um die Novemberrevolution und die demokratischen Politiker und ihr Friedensgesuch, wie ein Dolchstoß in den Rücken der Soldaten gewirkt.


Sie nutzten die Angst und den Hass der Menschen aus, um an die Macht zu kommen. Die Propaganda spielte auch bei dem Antisemitismus und der Rassenlehre eine große Rolle. Die Nationalsozialisten machten der Bevölkerung Angst und versuchten die Menschen davon zu überzeugen, dass ihre "Rasse" bedroht sei, damit sie ihren Vorschriften folgten.


 

Familienbild


Die Familie gewann im nationalsozialistischen System große Bedeutung. Sie war ein kleiner, aber bedeutender Teil, ohne den der Rest nicht hätte funktionieren können. Es stand dabei nicht der einzelne Mensch im Mittelpunkt, sondern das gesamte deutsche Volk, das wachsen sollte.



Antifeminismus gehörte ebenfalls dazu. Die Ansätze einer Emanzipation, wie sie in der Weimarer Republik geschaffen worden waren, wurden rückgängig gemacht. Die Rolle der Frau wurde wieder auf die der Mutter und Hausfrau reduziert. Durch geschickte Propaganda, wie das Mutterkreuz oder der Muttertag, wurde die klassische Frauenrolle als Hausfrau und Mutter aufgewertet. Dabei ist zu beachten, das Frauen nicht herabgestuft wurden, vielmehr sollten Frauen überzeugt werden, dass sie als Mütter eine wichtige Rolle in der Erschaffung einer starken deutschen Nation innehaben und so dem Führer und Deutschland dienen. 


Deshalb wurden auch große Familen mit "reinem Blut" propagiert.


Der Mann, der Vater hingegen, galt als Ernäherer und Beschützer der Familie. Er sollte arbeiten gehen und dem deutschen Reich dienen.



NS Ideologie - Alles Wichtige auf einen Blick!


  • basierte vor allem auf Ausgrenzung und Abwertung "minderwertiger" Menschen bzw. "Rassen"


  • Die Gleichschaltung diente dazu, den nationalistischen Willen in die Berufswelt und in die Bevölkerung zu verankern.
  • Zerschlagung der Gewerkschaften, Parteiverbot, Volksgemeinschaft
  • Die Volksgemeinschaft galt nur für die Deutschen.


  • Führerkult
  • Abkehr vom parlamentarisch-demokratischen Staats- und Gesellschaftssystem
  • "die Autorität jedes Führers nach unten und die Verantwortlichkeit nach oben" erfolgen sollte. 
  • Adolf Hitler  als "Erlöser" 
  • bedingungslose Gefolgschaft  


  • Rassenlehre
  • basierte vor allem auf das Prinzip des Sozialdarwinismus: "Kampf ums Dasein und um Lebensraum"
  • keinerlei Respekt vor der Menschenwürde 
  • teilte die Menschheit in höher- und minderwertige Rassen --> die "arische Rasse" sei überlegen 
  • minderwertigen "Rassen": Juden, Sinti und Roma, Asoziale, Homosexuelle und Behinderte, Bevölkerung im Osten --> Diese wurden verfolgt und ermordet. 
  •  "Rassenreinheit"


  • Antisemitismus
  • vereinte Konzepte von Nationalismus, Sozialdarwinismus, Eugenik und Rassismus bzw. "Rassenlehre" und verknüpfte sie mit einer politischen Zielsetzung, die als rational begründet dargestellt wurde
  • Judentum nicht als Religion, sondern als minderwertige Rasse definiert
  • heimtückisch und habgierig; Gegenbild zum Arier dar
  • "Sündenbockmechanismus": Juden wurde die Schuld für politische und wirtschaftliche Probleme zugeschoben 
  • Nürnberger Gesetze: Entziehung Staatsangehörigkeit

  • Auslöschung mit allen Mitteln des Staates (z.B. Verfolgung, Errichtung der Konzentrationslager)

  • Nationalismus und Imperialismus 

  • Lebensraum im Osten sollte der deutschen Bevölkerung als neue Lebensgrundlage dienen

  • Vernichtung der slawischen Bevölkerung, da sie der deutschen "Rasse" minderwertig seien

  • Feindschaft zwischen Deutschland und der Sowjetunion

  • Militarismus war eng mit dem Sozialdarwinismus verknüpft

  • militärische Stärke und soldatische Eigenschaften gewannen an großer Bedeutung

  • Propaganda
  • Taktik der NSDAP
  • wenige, ständig wiederholte Schlagworte und beeindruckende Ergebnisse 
  • gefühlsgesteuert, nicht faktisch oder argumentativ 
  • vor allem die Emotionen Einschüchterung, Angst, und Hass wurden ausgenutzt


  • Familienbild
  • das gesamte deutsche Volk sollte wachsen
  • Rolle der Frau als Mutter und Hausfrau 

  • Der Mann galt als Ernähere und Beschützer der Familie



NS Ideologie - Das Wichtigste auf einen Blick

  • basierte vor allem auf Ausgrenzung und Abwertung "minderwertiger" Menschen bzw. "Rassen"
  • Führerkult: Stilisierung Hitlers zum "Führer"
  • "Rassenlehre": Einteilung in "Rassen", Deutsche als überlegene "Rasse"
  • Antisemitismus: Juden als "minderwerige Rasse" deklariert und verfolgt
  • Nationalismus: Zusammenhalt in der "Volksgemeinschaft" und Erweiterung des Staatsgebiets im Osten
  • Propaganda: Fokus auf Eotionen um Ideologie zu indoktrinieren
  • Familienbild: geteilte Rollenbilder für das Wachstum der Nation

Häufig gestellte Fragen zum Thema NS Ideologie

Die Nationalsozialisten bezeichneten ihre Regierungszeit von 1933 bis 1945 als "Drittes Reich" und nutzten den Begriff für ihre nationalsozialistische Propaganda. Ursprünglich meinten die Christen mit dem "Dritten Reich" das Reich des Heiligen Geistes. Erfunden haben die Nationalsozialisten diesen Begriff nicht, sie haben ihn in ihrem Sinne "umgedeutet".

Rechtsextreme nutzten die nordischen Mythologie. Viele Symbole und Zeichen dieser alten Kultur werden zweckentfremdet, für die eigenen Ziele missbraucht. Meist aus dem Grund, eine Gemeinschaft herzustellen, mit der sie sich identifizieren können

Die NSDAP wollte die Weltmacht gewinnen und alle nicht arischen "Rassen" auslöschen.

Die Volksgemeinschaft war eine Gesellschaft ohne Klassen- und Standesunterschiede. In der Volksgemeinschaft war eine klare Rollenverteilung der Geschlechter vorgesehen und die Volksgemeinschaft galt nur für Deutsche. Andersdenkende, Behinderte, Sinti und Roma, Homosexuelle oder Juden gehörten beispielsweise nicht zur Volksgemeinschaft. Wer nicht zur Volksgemeinschaft gehörte wurde gnadenlos verfolgt, gedemütigt oder ermordet.



Unter Nationalsozialismus (NS) versteht man die, völkisch-antisemitisch-nationalrevolutionäre Bewegung in der Zwischenkriegszeit, die sich in Deutschland als Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) organisierte und die unter der Führung Hitlers in Deutschland von 1933 bis 1945 eine totalitäre Diktatur errichtete

Finales NS Ideologie Quiz

Frage

Von wo wurde die Hitlerjugend inspiriert?

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Antwort

  • Die Hitlerjugend nahm ihre Inspiration von den Konzepten der Jugendpflege und der Wehrertüchtigung der männlichen Jugend im deutschen Reich
  • Ab 1888 war dies auch in Staatsgesetzen eingeführt
  • Nach dem Fall des Kaiserreichs nach dem ersten Weltkrieg wurde dieses Konzept von vielen vor allem rechtsgerichtete Parteien übernommen
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Frage

Wann wurde der “Jugendbund der NSDAP” in München gegründet?

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Antwort

im März 1922

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Frage

Wie entstand die Hitlerjugend?

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Antwort

  • Ab 1925 konkurrierten dann viele verschiedene kleinere Jugendorganisationen um die Anerkennung der wieder gegründeten NSDAP
  • In Sachsen schlossen sich einige Jugendverbände zusammen zur “Großdeutschen Jugendbewegung”, welche schließlich als Parteijugend angesehen wurde
  • Im Jahr 1926 wurde diese in Hitlerjugend umbenannt
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Frage

Wem war die Hitlerjugend unterstellt?

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Antwort

Anfangs war sie noch der SA unterstellt, nach der Machtübernahme Hitlers 1933 orientierte sie sich jedoch näher an die SS

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Frage

Welche Rolle hatte die Hitlerjugend während der NS-Zeit?

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Antwort

  • Hitlerjugend wollte als einzige Jugendorganisation im deutschen Reich sich etablieren
  • In den nächsten zwei Jahren bis 1935 konnte die Hitlerjugend durch die Übernahme anderer Verbände und Verboten und Zwangsauflösungen von knapp 100.000 auf über 4.000.000 anwachsen
  • Ab 1936 wurde die Hitlerjugend zu einer zentralen Erziehungsinstitution neben Schule und Familie
  • Grund hierfür war das Gesetz über die Hitlerjugend von 1936, welches die Rolle der Hitlerjugend gesetzlich verankerte und Jugendarbeiten in anderen Institutionen wie Kirchen unmöglich machte
  • Ab 1939 wurde die Jugenddienstpflicht eingeführt, sodass schon 10 jährige Kinder zum Beitritt in die Hitlerjugend verpflichtet wurden
  • Aus diesem Grund waren zu ihrer Höchstzeit bis zu 8.700.000 Jugendliche in der Hitlerjugend(98% der damaligen Jugendbevölkerung)
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Frage

Was war das Ziel der Hitlerjugend?

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Antwort

  • Das Ziel war eine Institution, welche von Grund auf dafür geschaffen wurde die deutsche Jugend mit der nationalsozialistischen Ideologie zu indoktrinieren
  • Auch konnten die Jugendlichen so beobachtet und kontrolliert werden
  • Der NS-Staat sah die Jugend als wichtigen Teil der politischen Zukunft, weshalb diese durch die Hitlerjugend sich direkt an ihre Rolle als “Herrenrasse” gewöhnen sollten und alles Schwache zu verachten und auszumerzen hatten
  • Die Hitlerjugend half auch bei der Vorbereitung der jungen Deutschen auf den Krieg
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Frage

Was war das Das Deutsche Jungvolk?

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Antwort

  • Das Deutsche Jungvolk umfasste alle 10- bis 14-jährigen Jungen
  • Diese wurden auch als Pimpfe bezeichnet
  • Das Deutsche Jungvolk war der erste Schritt in der Hitlerjugend, bei dem die Kinder schon von klein auf indoktriniert werden sollten
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Frage

Was war die eigentliche Hitlerjugend?

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Antwort

  • Die eigentliche Hitlerjugend, auch Kameradschaft genannt, war für die 14- bis 18-jährigen Jungen gedacht
  • Hier wurden die Jugendlichen bereits in HJ-Sondereinheiten platziert, um ihre Talente zu entdecken und zu sehen, wie sie dem NS-Regime am besten dienen können


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Frage

Was war der Jungmädelbund?

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Antwort

Der Jungmädelbund umfasste die 10- bis 14-jährigen Mädchen und war das weibliche Gegenstück zum deutschen Jungvolk

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Frage

Was war der Bund Deutscher Mädel?

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Antwort

  • Der Bund Deutscher Mädel war das Gegenstück zur eigentlichen Hitlerjugend und zuerst für Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren gedacht
  • Später wurde das Höchstalter aber auf 17 herabgesenkt und eine weitere Untergruppierung gebildet, Glaube und Schönheit
  • Diese war für Frauen von 18 bis 21 Jahren, und war als Überbrückung bis zum Beitritt in die NS-Frauenschaft gedacht
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Frage

Was waren die Sondereinheiten?

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Antwort

  • Es gab eine Reihe von Sondereinheiten für die Hitlerjugend, in denen man sogenannte Sonderausbildungen abschließen konnte
  • Diese waren für Jugendliche mit besonderen Interessengebieten oder Begabungen vorgesehen
  • Beispiele hierfür sind unter anderem die Flieger-HJ, die HJ-Bergfahrtengruppe, die BDM-Gesundheitsdienstmädel und weitere
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Frage

Was bedeutet "Euthanasie"?

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Antwort

Das Wort Euthanasie stammt aus dem Griechischen und leitet sich von dem Wort "euthanasía" ab, welches als "leichter Tod" übersetzt werden kann. Euthanasie beschreibt im Grunde die Sterbehilfe bei unheilbar kranken Patienten.


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Frage

Wer fiel der NS-Euthanasie zum Opfer?

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Antwort

Besonders Patienten von Heil- und Pflegeanstalten, also Menschen mit psychischen oder körperlichen Krankheiten/Behinderungen fielen der Euthanasie im "Dritten Reich" zum Opfer - darunter auch Kinder.

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Frage

Wie wird die Euthanasie im "Dritten Reich" noch genannt?

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Antwort

Krankenmord

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Frage

Wie viele Menschen fielen der NS-Euthanasie etwa zum Opfer?

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Antwort

200.000 bis 300.000

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Frage

Wie viele Menschen wurden im Rahmen der NS-Rassenhygiene ca. sterilisiert?

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Antwort

ca. 400.000

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Frage

Welche beiden Diagnosen wurden im Rahmen der NS-Rassenhygiene am häufigsten gestellt?

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Antwort

"Schwachsinn" und Schizophrenie

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Frage

​Wovon leitet sich das Kürzeln "T4" ab?

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Antwort

Von der Adresse der Hauptorganisationszentrale der "Euthanasieaktion", Tiergartenstraße 4 in Berlin-Charlottenburg.

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Frage

Wann wurde der offizielle Beginn der Umsetzung der "Euthanasiaktion" eingeleitet?

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Antwort

Am 1. September 1939, durch ein Schreiben Hitlers.

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Frage

Zwischen welchen Phasen kann grob bei der NS-Euthanasie unterschieden werden?

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Antwort

  1. "Kindereuthanasie"
  2. "Aktion T4"
  3. "dezentrale Euthanasie" / zweite Phase "Aktion T4"
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Frage

Was waren die Ziele der NS-Eugenik?

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Antwort

  • Personen mit "minderwertigem" Erbgut sollten keine Kinder bekommen dürfen
  • Menschen mit "wertvollen" Merkmalen (keine psychischen oder physischen Krankheiten, "nordische Rassenmerkmale") sollten früh heiraten und viele Nachkommen zeugen
  • "Schlechte Erbanlagen" sollten durch die Sterilisierung von "Asozialen", Kriminellen und "Minderwertigen" vollständig ausgelöscht werden
    ↳ finanzielle Entlastung des Staates durch erhoffte rückläufige Kriminalitätsrate und weniger Menschen in Pflegeeinrichtungen
  • Erschaffung eines gesünderen und "rassisch hochwertigeren Volkes"
  • "Vernichtung lebensunwerten Lebens" (Ermordung kranker Menschen / Menschen mit Behinderungen)
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Frage

Was ist der Unterschied zwischen "Rassenhygiene" und "Eugenik"?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Grunde gibt es keinen Unterschied und die beiden Begriffe werden, so gut wie immer, synonym verwendet.

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Frage

Wofür steht GzVeN?

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Antwort

"Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses", erlassen am 14. Juli 1933 und in Kraft getreten ab dem 1. Januar 1934.


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Frage

Wie stand die Kirche zur NS-Euthanasie?

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Antwort

Sie lehnte sie ab und äußerte offen ihren Protest.

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Frage

Was versteht man unter "Führerkult"?

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Antwort

Unter Führerkult versteht man allgemein die übertriebene Verehrung eines (politischen) Führers. Ein Führerkult ist außerdem davon gekennzeichnet, dass seine Anhänger*innen ihre gesamte Hoffnung auf die Autorität dieser einen Person setzen. Der Personenkult um Adolf Hitler gilt als besonders ausgeprägtes Beispiel für den Führerkult.

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Frage

Was versteht man unter dem Führerprinzip?

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Antwort

Das Führerprinzip gehört zum Aufbau des NS-Regimes und ordnet das "Volk" sowie andere politische Akteure dem "Führer" unter. Dieser hat dabei die oberste Befehlsgewalt.

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Frage

Als was wurde Hitler im Rahmen des Führerkults verehrt?

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Antwort

Erlöser Deutschlands

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Frage

Welchen Nutzen hatte die "Volksgemeinschaft" im Kontext des Führerkults?

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Antwort

Die "Volksgemeinschaft" sollte dabei helfen Hitlers Gefolgschaft zu definieren und zu festigen.

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Frage

Bei welcher Veranstaltung wurde der Führerkult exzessiv inszeniert?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei den Reichsparteitagen der NSDAP.

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Frage

Wo wurden die Reichsparteitage der NSDAP gefeiert?

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Antwort

Nürnberg

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Frage

Es gab im Nationalsozialismus "Hitler-Souvenirs".

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Antwort

Richtig

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Frage

Wie hieß der Propagandafilm, der den Führerkult stark inszenierte?

Antwort anzeigen

Antwort

Triumph des Willens von Leni Riefenstahl

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Frage

In welche Zeit reicht der "Führerwunsch" in Deutschland etwa zurück?

Antwort anzeigen

Antwort

19. Jahrhundert

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Frage

Was bestärkte den Wunsch nach einem "Führer" in der Weimarer Republik?

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Antwort

Die Ansicht, dass die politischen Funktionäre zu wenig Einfluss auf das politische Geschehen nahmen und nicht genügend Entscheidungsgewalt hatten.

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Frage

Seit welchem Jahr wurde die Person Hitlers etwa verehrt (bereits pseudo-religiöse Tendenzen)?

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Antwort

Seit ca. 1926, in Goebbels "Huldigungs-Brief" an Hitler.

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Frage

Mit welchem Spruch warb die NSDAP seit 1933, der Tendenzen des Führerkults zeigt?

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Antwort

Ein Volk - Ein Reich - Ein Führer!

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Frage

Wer war Teil der "Volksgemeinschaft"?

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Antwort

Alle Deutschen, die "rassenrein" und "erbbiologisch wertvoll" waren.

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Frage

Was versteht man unter "ethnischer Säuberung"?

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Antwort

"Ethnische Säuberung" beschreibt die Vertreibung, Verschleppung oder sogar Ermordung einer bestimmten Gruppe aufgrund ihrer Herkunft oder Religion.

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Frage

Gibt es einen Unterschied zwischen "ethnischer Säuberung" und einem Völkermord?

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Antwort

Ja. "Ethnische Säuberung" hat vorrangig eine räumliche Trennung, durch Deportation oder Vertreibung der unerwünschten Gruppe als Ziel. Der Völkermord zielt, wie es das Wort schon verrät, auf die komplette Vernichtung der Gruppe ab.

Frage anzeigen

Frage

Welche Menschen standen besonders im Fokus der "ethnischen Säuberung" des NS-Regimes?

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Antwort

Besonders Juden, Sinti und Roma sowie Osteuropäer, wie Polen und Russen, waren von der "ethnischen Säuberung" der Nazis betroffen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Ethnie?

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Antwort

"Ethnie" wird aus dem Altgriechischen von éthnos (Volk, Volksstamm, Volkszugehörigkeit) abgeleitet. In den Sozialwissenschaften, vor allem in der Ethnologie, wird damit eine abgrenzbare Gruppe, die über ein gewisses Gemeinschaftsgefühl verfügt, beschrieben. Dies kann auf einer gemeinsamen Sprache, Religion, Herkunft, Geschichte, Kultur und/oder ähnlichem basieren.

Frage anzeigen

Frage

Wohin wurden Menschen, die im Rahmen der "ethnischen Säuberung" deportiert wurden, gebracht?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ghettos
  • Konzentrationslager
  • Arbeitslager
  • Zwangsarbeiterlager
  • Vernichtungslager
Frage anzeigen

Frage

Wann wurde "ethnische Säuberung" zum Unwort des Jahres gewählt?

Antwort anzeigen

Antwort

1992

Frage anzeigen

Frage

Welche Begriffe prägten die "ethnische Säuberung" des NS-Regimes?

Antwort anzeigen

Antwort

"Deportation", "Verschleppung", "Umsiedlung", "Absiedlung"

Frage anzeigen

Frage

Gibt es auch heute noch "ethnische Säuberungen"?

Antwort anzeigen

Antwort

Ja, auch heute finden in Krisengebieten noch "ethnische Säuberungen" statt. Im Westen des Sudans werden beispielsweise seit 2003, bis heute, afrikanische Stämme gewaltsam vertrieben.

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Frage

Zählte "ethnische Säuberung" zu den primären Zielen des NS-Staates?

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Ja, denn die "Arisierung" des "deutschen Volkskörpers" war von enormer Relevanz für das NS-Regime und dafür mussten alle Menschen, die in den Augen der Nazis "minderwertig" / "nicht-deutsch" waren, aus dem "Volkskörper" entfernt werden.

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Was bedeutet Deportation?

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Deportation beschreibt die Zwangsverschickung, Verbannung oder Verschleppung von politischen Gegnern oder gesamten Volksgruppen.

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Wofür steht BDM?

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Bund Deutscher Mädel

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Wie alt waren die Mitglieder des BDM?

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14-17/18 Jahre

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Wie hieß die Jugendorganisation für jüngere Mädchen?

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Jungmädelbund (JM)

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