Widerstand im Nationalsozialismus

Zur Zeit des Nationalsozialismus gab es auch Teile der deutschen Bevölkerung, die Widerstand geleistet haben. Dies umfasste lediglich einige tausend Menschen, da sich dem NS-Regime zu widersetzen ein enorm großes Risiko war.

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Inhaltsangabe

    In diesem Artikel erfährst Du mehr über die Menschen und ihre Versuche, sich gegen den Nationalsozialismus zu stellen sowie über die verschiedenen Formen des Widerstandes.

    Politischer Widerstand im Nationalsozialismus

    Unter Widerstand versteht man eine soziale Handlung gegen eine Herrschaftsform oder Machtausübung, mit der man sich nicht identifizieren kann. Ein Widerstand kann gewaltsam oder gewaltlos sein, individuell oder kollektiv und spontan oder organisiert sein.

    Zu Beginn des Nationalsozialismus war vor allem der Widerstand von den oppositionellen Parteien groß, insbesondere von Seiten der Kommunistischen (KPD) und Sozialen Arbeiter Partei (SPD). Jedoch gab es auch Einzelpersonen im Widerstand gegen die Politik Adolf Hitlers und der NSDAP, die sich keiner spezifischen politischen Gruppe zuordnen ließen.

    Es gab auch innerhalb der NSDAP Versuche Hitler zu stürzen, was jedoch nicht als Widerstandsbewegung bezeichnet werden sollte. Der sogenannte Röhm-Putsch war lediglich das persönliche Machtstreben des damaligen Sturmabteilung Stabchefs Ernst Röhm.

    Dieser wollte die SA zum offiziellen Volksmilitär erklären, was jedoch von Hitler abgelehnt wurde. Nach einigen Gerüchten von einem möglichen Putschversuch durch Röhm ließ Hitler die gesamte SA-Führung am 30. Juni 1934 hinrichten.

    Die Sturmabteilung (kurz SA) war die parlamentarische Kampforganisation der Nationalsozialisten während der Weimarer Republik. Ihre Aufgabe war unter anderem, Propaganda und Straßenkämpfe mit politischen Gegnern zu führen.

    Rote Kapelle

    Mit der Machtübernahme Adolf Hitlers im Jahr 1933 begaben sich vor allem die Kommunisten in den aktiven Widerstand, da diese besonders stark unter Verfolgung und Terror zu leiden hatten. Die Gruppierungen verteilten Flugschriften, verbreiteten Wandparolen und unterstützten verfolgte Mitbürger.

    Die Rote Kapelle war ein Sammelbegriff der Gestapo für Widerstandsgruppen aus Berlin, die sich bereits seit 1933 im aktiven Widerstand befanden. Eine der bekanntesten Gruppen war die unter der Leitung von Arvid Harnack und Harro Schulze-Boysen. Zwischen August 1942 und März 1943 wurden um die 130 Mitglieder verhaftet, wovon mindestens 57 entweder zum Tode verurteilt und hingerichtet, oder ohne Gerichtsurteil ermordet wurden. Ebenfalls begingen einige in der Haft Selbstmord.

    Unter Gestapo versteht man die Geheime Staatspolizei zur Zeit des Nationalsozialismus. Sie entstand kurz nach der Machtergreifung Hitlers im Jahre 1933 und war vor allem für ihre brutalen Folter- und Ermittlungsmethoden bekannt.

    Wenn Du mehr zu diesem Thema lesen möchtest, kannst Du unseren Artikel Rote Kapelle lesen.

    Kreisauer Kreis

    Die Rote Kapelle stand auch mit anderen Widerstandsbewegungen, wie beispielsweise dem Kreisauer Kreis in Verbindung. Die Gruppierung war keine feste politische Vereinigung, jedoch hatten sie eine ablehnende Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus und wollten eine Neuordnung für Deutschland nach dem Nationalsozialismus entwickeln.

    Ab dem Jahr 1940 gab es regelmäßige Treffen auf dem niederschlesischen Gut Kreisau von Helmuth James Graf von Moltke. Neben Peter Yorck Graf von Wartburg und Adam von Trott zu Solz bestand der Kreisauer Kreis aus circa 20 aktiven Mitgliedern und weiteren 20 Sympathisanten.

    Nach der Verhaftung Moltkes 1944 löste sich die Gruppe weitestgehend auf. Einige Mitglieder schlossen sich danach der Gruppe um Claus Stauffenberg an. Sie halfen bei der Vorbereitung des Attentats auf Hitler vom 20. Juli 1944, was unter anderem zur Hinrichtung von Yorck und Trott führte.

    Operation Walküre

    Die Operation Walküre war ursprünglich ein Plan der Nationalsozialisten, um Aufstände aus der Zivilbevölkerung zu unterbinden. Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg entschloss sich im Jahr 1942, sich dem militärischen Widerstand anzuschließen und verwendete die Operation Walküre gegen Hitler.

    Stauffenberg und Generalmajor Henning von Tresckow arbeiteten die Schwachstellen von der Operation heraus und passten die ursprüngliche Durchführung einem Attentat auf Hitler an.

    Das Ziel war nicht die Herstellung einer parlamentarischen Demokratie, sondern lediglich das Erlangen der garantierten Freiheit und Rechte aus der Verfassung von 1933. Einzig aufgrund der deutschen Massenmorde und einer unsachgemäßen militärischen Führung schloss sich Stauffenberg dem Widerstand an.

    Aufgrund verschiedener bereits missglückter Attentate auf Hitler entschied Stauffenberg das Attentat persönlich auszuführen. Am 20. Juni 1944 wurde der Plan in die Tat umgesetzt.

    Im Führerhauptquartier "Wolfsschanze" bei Rastenburg platzierte Stauffenberg Sprengstoff und verließ danach den Raum. Die Bombe tötete vier Personen, jedoch überlebte Hitler. Noch am selben Tag wurden Stauffenberg und seine Mitverschwörer verhaftet und in der Nacht hingerichtet.

    Wenn Du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, kannst Du unseren Artikel Operation Walküre lesen.

    Widerstand der Kirche im Nationalsozialismus

    Auch im Bereich der Kirche kam es zu Protesten und Widerstand. Die evangelische und katholische Kirche waren beide während der NS-Zeit gespalten. Nicht alle waren gegen den Nationalsozialismus. Lediglich die Zeugen Jehovas blieben gemeinschaftlich gegen den Nationalsozialismus trotz drohender Verfolgung, Strafen und Deportation.

    Evangelische Kirche

    Eine bekannte Person aus dem Widerstand der evangelischen Kirche war der Pfarrer Martin Niemöller, der im Jahr 1933 den Pfarrernotbund ins Leben rief, aus dem kurz darauf die Gruppe der Bekennenden Kirche entstand. Sie protestierten gegen den nationalsozialistischen Verband der Deutschen Christen und ihren sogenannten "Arierparagraphen".

    Die Deutschen Christen waren eine rassistische und antisemitische Gruppierung innerhalb des deutschen Protestantismus, die an der nationalsozialistischen Ideologie festhielten und die evangelische Kirche anpassen wollten.

    Bis zum Anfang des Jahres 1934 schlossen sich ungefähr ein Drittel der evangelischen Geistlichen der Bekennenden Kirche an. Pfarrer Martin Niemöller wurde gemeinsam mit anderen bekannten Mitgliedern der Bekennenden Kirche verhaftet und unter Hausarrest gestellt.

    Der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer begab sich ebenfalls in den Widerstand und hielt engen Kontakt zur militärischen Opposition des NS-Regimes. Dies führte letztlich zu seiner Verhaftung und Hinrichtung im KZ Flossenbürg am 9. April 1945.

    Katholische Kirche

    Ein bekannter Name des katholischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus war der Münsteraner Bischof Clemens August Graf von Galen. Dieser hatte bereits im Jahr 1933 die kirchenfeindliche Politik der NSDAP verurteilt. In den darauffolgenden Jahren verbreitete Galen mehrere Schriften, in denen er das NS-Regime, sowie seine Kirchen- und Rassenpolitik stark kritisierte.

    Drei Predigten von Galens wurden als Kopien und Flugblätter in Deutschland verteilt. Aufgrund seines öffentlichen Widerstands gegen das NS-Regime wurde er im Ausland als "Löwe von Münster" bekannt.

    Um die Loyalität der Münsteraner und Katholiken nicht zu gefährden, wurde Galen nicht für seinen Protest und Widerstand verhaftet. Dadurch war es ihm möglich, sich bis zum Ende des Kriegs weiterhin gegen das NS-Regime aufzulehnen.

    Ebenso wie Bischof von Galen trat der Priester Bernhard Lichtenberg für die jüdische Bevölkerung ein. Er betete öffentlich für die Juden, unterstützte diese finanziell und nahm einige von ihnen sogar in seine Wohnung auf. Am 28. August 1941 protestierte Lichtenberg in einem Brief gegen das Euthanasieprogramm.

    Am 23. Oktober 1941 wurde er schließlich von der SS verhaftet, was zu seiner Verurteilung am 22. Mai 1942 führte. Aufgrund von Kanzelmissbrauch und Vergehen gegen das Heimtückegesetz erhielt Lichtenberg eine zweijährige Gefängnisstrafe und verstarb während der Deportation in das KZ Dachau am 5. November 1943.

    Die Schutzstaffel (kurz SS) fand ebenfalls ihre Anfänge in der Weimarer Republik. Anders als die SA waren sie auch nach der Machtergreifung für Hitler von Nutzen. Sie dienten Hitler als Unterdrückungsorganisation und betrieben später die Konzentrations- und Vernichtungslager.

    Solltest Du mehr zu diesem Thema erfahren wollen, kannst Du unseren Artikel SS lesen.

    Widerstand der Bevölkerung im Nationalsozialismus

    Der Widerstand innerhalb der deutschen Bevölkerung fand auf unterschiedlichste Weise statt. Am bekanntesten sind Organisationen, die öffentlich protestiert haben beziehungsweise von den Nationalsozialisten festgenommen und verurteilt wurden und dadurch öffentlich bekannt wurden.

    Jedoch werden die Menschen, die außerhalb einer großen Gruppe und im Geheimen Widerstand geleistet haben, oft vergessen.

    Öffentlicher Widerstand

    Der öffentliche Widerstand bezieht sich in diesem Artikel auf Gruppierungen, die weder kirchlich, noch politisch organisiert waren, sondern auf Gruppen aus der Bevölkerung, die sich aus eigenem Antrieb in den Widerstand begeben haben, oder in den Widerstand getrieben wurden.

    Die Weiße Rose

    Die wahrscheinlich bekannteste Widerstandsgruppe, war die sogenannte Weiße Rose. Die Freundesgruppe aus München verteilte zwischen 1942 und 1943 sechs Flugblätter im Kampf gegen den Nationalsozialismus.

    Der innere Kreis der Bewegung stammte aus den Geschwistern Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Grad und Kurt Huber. Ihren Anfang nahm die Gruppe mit dem großen Luftangriff auf Köln, woraufhin Hans Scholl und Alexander Schmorell in ihrem ersten Flugblatt zu einem gewaltfreien Protest aufriefen.

    Der sogenannte große Luftangriff auf Köln war eine geheime Militäraktion der britischen Royal Air Force und lief unter dem Decknamen Operation Millennium.

    In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 1942 waren mehr als 1.000 britische Flugzeuge unterwegs, mit dem Ziel Köln. Durch Sirenen wurde den Kölner Bürgern ein Luftangriff angekündigt, der ihnen 30 Minuten Zeit gab, um in die Luftschutzbunker zu fliehen.

    Ungefähr 45.000 Kölner wurden obdachlos, die Feuerwehr zählte 2.500 Brände und am darauffolgenden Tag flohen zehntausende unkontrolliert aus der Stadt.

    Das Ziel der Flugblätter war es, zum Protest gegen die Nationalsozialisten aufzurufen und über deren Gewaltverbrechen zu berichten. Weiterhin knüpften die Mitglieder der Weißen Rose Kontakt zu anderen Widerstandsgruppen, was dazu führte, dass ihr fünftes Flugblatt mit bis zu 9000 Auflagen nicht nur in München, sondern innerhalb von Süddeutschland und Österreich in verschiedenen Städten verteilt wurde.

    Am 18. Februar 1943 verteilten die Geschwister Scholl das sechste Flugblatt in der Eingangshalle der Münchner Universität vor den Hörsälen, was zu ihrer Verhaftung durch die Gestapo führte. Vier Tage später, am 22. Februar, wurden die Geschwister Scholl und Christoph Probst hingerichtet.

    Am 13. Juli 1943 starben Kurt Huber und Alexander Schmorell und am 12. Oktober 1943 folgte die Hinrichtung des letzten Mitgliedes der Weißen Rose, Willi Graf.

    Wenn Du mehr zu dem Thema erfahren möchtest, kannst Du Dir unseren Artikel Die Weiße Rose durchlesen

    Edelweißpiraten

    Eine der bekanntesten oppositionellen Jugendgruppen während der Zeit des Nationalsozialismus waren die sogenannten Edelweißpiraten. Ihr Name stammt von ihrem Erkennungszeichen, einer Edelweißanstecknadel.

    Entstanden sind die Gruppen, weil sie den Zwangscharakter und die stetig wachsende Militarisierung der Hitlerjugend ablehnten. Da jedoch alle anderen Gruppierungen außer der Hitlerjugend verboten waren, waren die Edelweißpiraten eine Untergrundbewegung der Jugendlichen.

    Die Hitlerjugend wurde am 4. Juni 1926 als nationalsozialistische Jugendbewegung gegründet. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde ein Verbot für sämtliche konkurrierende Jugendorganisationen verhängt, was die Hitlerjugend von einer Parteijugend zu einer Staatsjugend machte.

    Am 1. Dezember 1936 wurde die Mitgliedschaft in der Hitlerjugend durch das "Gesetz über die Hitler-Jugend" zur Zwangsmitgliedschaft. Dies wurde durch die Einführung der "Jugenddienstpflicht" am 25. März 1939 noch verstärkt.

    Während im Jahr 1932 die Hitlerjugend circa 100.000 Mitglieder hatte, lag die Zahl im Jahr 1939 bei 8,7 Millionen Mitgliedern.

    Wenn Du mehr zu dem Thema lesen möchtest, kannst Du Dir unseren Artikel Hitlerjugend dazu durchlesen.

    Die Bezeichnung Edelweißpiraten stammt aus der Gestapo und konnte als Überbegriff für jegliche Jugendbewegungen gegen das NS-Regime verwendet werden. Selbst gaben sich die Jugendgruppen unterschiedlichste Namen, wie beispielsweise Navajos (Köln) oder Fahrtenjungs (Düsseldorf).

    Ursprünglich wollten die Jugendlichen nicht politisch sein, sondern lediglich einen Raum schaffen, der nicht vom Nationalsozialismus eingenommen wurde und ihnen eine Art von Freiraum bot. Die Verfolgung der Gruppierung durch die Gestapo führte letztlich dazu, dass sich einige der Untergruppen in eine Protesthaltung begaben und politisiert wurden.

    Wenn Du mehr zu dem Thema lesen möchtest, dann kannst Du Dir unseren Artikel Edelweißpiraten durchlesen.

    Widerstand der jüdischen Bevölkerung

    Da der Antisemitismus das zentrale Element der NSDAP war, wurde bereits vor 1933 Widerstand gegen die Partei von Seiten der jüdischen Bevölkerung geleistet.

    Bis zu 350.000 Juden konnten sich durch Emigration vor den Nationalsozialisten schützen. Wieder Andere wollten in Deutschland bleiben und ca. 10.000 deutsche Juden begaben sich in die Illegalität und somit in den sogenannten Untergrund. In Deutschland überlebten an die 5.000 Untergetauchten, wovon allein 1.700 in Berlin untergetaucht waren.

    Bekannte jüdische Widerstandsgruppen sind die Baum-Gruppe, Gemeinschaft für Frieden und Aufbau und die Gruppe Chug Chaluzi (Prionierkreis). Die Gruppe um Herbert Baum war ein politisch organisierter Freundeskreis, der ursprünglich aus der jüdischen Jugendbewegung kam. Hauptsächlich leistete die Gruppe Schulungsarbeiten und verteilte Flugblätter.

    Die Gemeinschaft für Frieden und Aufbau war keine rein-jüdische Gruppe, sondern wurde nur von untergetauchten Juden mitgetragen. Die Widerstandsaktivitäten waren die Verbreitung von Kettenbriefen, die zum Widerstand aufriefen, sowie das Verstecken und die Unterstützung von Juden. Dies geschah beispielsweise durch die Beschaffung falscher Papiere.

    Die dritte Gruppe, Chug Chaluzi, wurde 1943 von dem bereits versteckt lebenden Lehrer Jizchak Schwersenz gegründet. Die Jugendbewegung machte es sich zur Aufgabe, Fluchtwege ins Ausland zu suchen und jüdische Kinder und Jugendliche im Berliner Untergrund zu schützen.

    Auch bereits deportierte Juden begaben sich in den Widerstand. Dies umfasste beispielsweise Flucht- und Ausbruchsversuche, oder Aufstände in Ghettos und Lagern.

    Der größte und wahrscheinlich bekannteste Aufstand war am 19. April 1943 im Warschauer Ghetto. Dabei wurde gegen die deutsche Besatzungsmacht unter Führung der jüdischen Kampforganisation (ZOB) und dem jüdischen Militärverband (ZZW) mehrere Wochen Widerstand erhoben. Niedergeschlagen wurde der Aufstand am 16. Mai 1943 mit der Sprengung der Großen Synagoge.

    Insgesamt starben bei dem Aufstand 12.000 Menschen, ca. 30.000 wurden danach erschossen und weitere 7.000 wurden in Vernichtungslager transportiert.

    Geheimer Widerstand

    Der geheime Widerstand kann ebenfalls unter dem Begriff der "Stillen Helden" laufen. Dabei handelt es sich um Privatpersonen, die während der Zeit des Nationalsozialismus jüdische Mitbürger aufgenommen und versteckt haben.

    Über die illegalen Juden, die in den Untergrund geflüchtet sind, gibt es wenige Quellen (zum Beispiel Tagebücher oder Briefe), da die Identität vollkommen geheim gehalten werden musste. Jedoch gibt es einige Zeitzeugenberichte, die ihre ganz persönliche Geschichte vom Untergrund des NS-Regimes erzählen.

    Es war nur ein kleiner Teil der deutschen Bevölkerung, die diese Art von Zivilcourage und ihren jüdischen Mitbürgern geholfen hat in ein anderes Land zu flüchten, oder aber im eigenen Land unterzutauchen. Die ganze Aktion brachte ein sehr großes Risiko mit sich und hauptsächlich war es in großen Metropolen, wie beispielsweise Berlin möglich.

    Wenn Dich dieses Thema interessiert, empfehlen wir das Doku-Drama Die Unsichtbaren – Wir wollen Leben, welcher teils teils als dokumentarischer Spielfilm und als Zeitzeugenbericht definiert werden kann.

    Widerstand im Nationalsozialismus - Das Wichtigste

    • Es gab verschiedene Formen von Widerstand im Nationalsozialismus: politischer Widerstand, Widerstand aus der Kirche, Widerstand aus der Bevölkerung und Widerstand von Einzelpersonen
    • Widerstand gegen den Nationalsozialismus war generell sehr risikoreich und nicht wenige Beteiligte haben mit ihrem Leben bezahlt.
    • Bekannte Gruppen waren die Weiße Rose, die Edelweißpiraten oder die Rote Kapelle
    Häufig gestellte Fragen zum Thema Widerstand im Nationalsozialismus

    Welche Ziele hatte der deutsche Widerstand? 

    Der deutsche Widerstand hatte hauptsächlich den Sturz des Nationalsozialismus zum Ziel und die Unterbindung der Kriegsverbrechen und Deportationen.

    Welche Formen des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus gab es? 

    Es gab verschiedene Formen von Widerstand im Nationalsozialismus: politischer Widerstand, Widerstand aus der Kirche, Widerstand aus der Bevölkerung und Widerstand von Einzelpersonen.

    Was bedeutet Widerstand im NS? 

    Widerstand im Nationalsozialismus bedeutete das Auflehnen gegen das NS-Regime auf verschiedene Arten, mit dem Ziel die Bevölkerung über die Kriegsverbrechen aufzuklären und die Diktatur zu beenden.

    War der Widerstand im Nationalsozialismus erfolgreich? 

    Einige Leute aus den Widerstandsbewegungen sind entweder nicht aufgeflogen oder bekamen lediglich Haftstrafen. Andere wurden jedoch verhaftet und für ihren Widerstand hingerichtet. 

    Durch den Widerstand konnten jedoch einige Menschenleben gerettet werden, somit kann der kleinste Widerstand auch als Erfolg angesehen werden.

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