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Imperialismus

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Geschichte

In diesem Artikel findest du eine Übersicht rund um den Imperialismus. Was Imperialismus überhaupt ist, welche Phasen des Imperialismus es gab und welche Folgen der Imperialismus hatte, wird dir alles hier erklärt! Der Artikel gehört zum Fach Geschichte.


  • Imperialismus = Expansionsbestreben, Erweiterung vom wirtschaftlichen, militärischen und politischen Macht- und Einflussbereich
  • Imperialismus ≠ Kolonialismus
  • Phase des (Hoch-)Imperialismus: 1880–1914
  • Folgen des Imperialismus auf Weltpolitik und vor allem auf die Bevölkerung der Kolonien
  • Rechtfertigung des Imperialismus: Sozialdarwinismus



Imperialismus – Definition


Der Begriff Imperialismus leitet sich von den lateinischen Worten imperare  ("herrschen") und imperium ("Reich") ab. Der Imperialismus an sich beschreibt das Expansionsbestreben eines Staates. Dabei ist es das Ziel der Großmacht, ihren wirtschaftlichen, militärischen und politischen Macht- und Einflussbereich zu erweitern, um so möglichst eine Vormachtstellung zu erlangen. Um dies zu erreichen, werden andere Länder oder Völker durch die Angliederung an den eigenen Machtbereich unterworfen. Dabei werden die unterworfenen Völker oft politisch und wirtschaftlich vom Staat des Kolonisatoren abhängig gemacht.


Heutzutage verwendet man den Begriff des Imperialismus oft in Bezug auf den modernen Imperialismus, genannt auch die Phase des Hochimperialismus, zwischen den 1880ern und 1914. In dieser Phase waren die europäischen Großmächte besonders danach bestrebt, ihre Einflussbereiche durch möglichst viele Kolonien zu erweitern.



Gründe für den Imperialismus


Die Gründe für den Imperialismus waren vielseitig. Oft verfolgten die Staaten mit ihrem Expansionsbestreben machtpolitische Ziele. Kolonien boten die Gelegenheit, den Einflussbereich eines Staates über die Grenzen des eigenen Landes hinaus zu erweitern. Dies vergrößerte nicht nur das Herrschaftsgebiet des jeweiligen Staates, sondern auch das Ansehen unter den anderen Großmächten. Wer Gebiete erfolgreich kolonialisieren konnte, bewies, dass der Staat über eine starke See- und Militärmacht besaß und zudem noch reich genug war, um ein weiteres Land zu regieren.


Wirtschaftliche Expansion und die Erweiterung der eigenen Handelsgebiete waren ebenfalls Gründe für den Imperialismus. Kolonien waren dabei willkommene Rohstoffquellen und ermöglichten den Kolonisatoren den Zugriff auf wertvolle Ressourcen. Bodenschätze wie Diamanten oder Edelmetalle und agrarische Produkte wie Baumwolle, Tee oder Kautschuk machten dabei einen Großteil des Handels aus. Auch wurden durch die Kolonien neue Absatzmärkte erschlossen, auf denen Ware aus Europa verkauft werden konnte.



Imperialismus und Kolonialismus


Auch wenn die Begriffe Imperialismus und Kolonialismus oft als Synonyme füreinander verwendet werden, bedeuten sie nicht ganz dasselbe. 


Der Begriff Kolonialismus beschreibt die Politik eines Staates, die direkt auf den Erwerb einer oder mehrerer Kolonien gerichtet ist, mit dem Ziel, aus den erworbenen Kolonien wirtschaftlichen, militärischen und machtpolitischen Nutzen zu ziehen. Dabei werden die Völker der Kolonien politisch unterdrückt und wirtschaftlich ausgebeutet.


Der Begriff Kolonie wird von dem lateinischen Wort colere abgeleitet und bedeutet 'bebauen' oder 'Land bestellen'. Erst in der Neuzeit erhielt die Kolonie ihre Bedeutung, die wir noch bis heute benutzen: ein Gebiet, welches von einem fremden Staat besetzt, wurde unter politisch und wirtschaftlicher Abhängigkeit steht. Kolonien waren dabei ein wesentlicher Bestandteil der Expansionsbestreben der Großmächte.


Die Kolonialisierung ist dagegen kein Expansionsbestreben oder eine Politik zum Erwerb von Kolonien, sondern die tatsächliche Unterwerfung von Gebieten oder Völkern und die darauffolgende wirtschaftliche und politische Machtübernahme.


Da Imperialismus und Kolonialismus sich in ihrer Begriffsbedeutung in gewissen Punkten überschneiden, werden sie oft im selben Zusammenhang verwendet. Spricht man jedoch von der Phase des Kolonialismus und den Phasen des Imperialismus, muss man sie voneinander unterscheiden. 


Die Phase des Kolonialismus 


Die Phase des Kolonialismus beschreibt die Ausdehnung des spanischen Königreiches und dem des Königreiches Portugals während der Neuzeit. Mit der Entdeckung Amerikas 1492 begann das Zeitalter des Kolonialismus. Die Kolonien der Neuzeit dienten jedoch eher der wirtschaftlichen Ausdehnung und wurden im Großteil zu Handelszwecken genutzt.


Die Phasen des Imperialismus


In der Zeit zwischen dem Beginn des Kolonialismus der Neuzeit und dem Beginn des Imperialismus eigneten sich die europäischen Großmächte, welche über eine starke Seemacht verfügten, auch weiterhin Kolonien an und gingen ihrem Expansionsbestreben nach. Das Zeitalter des Imperialismus teilte sich in folgende Phasen auf:


Ende des 18. Jahrhunderts bis 1882


Durch die industrielle Revolution suchte Europa nach Rohstofflieferanten und neuen Absatzmärkte für ihre Ware. Zu der Zeit des Frühimperialismus waren die Expansionsbestreben rein wirtschaftlicher Interesse, wobei die politische Kontrolle durch den Staat nur beschränkt stattfand. Jedoch kam es in den bereits existierenden Kolonien zu immer häufigeren Unruhen, weshalb die Kolonialmächte immer mehr die politische Kontrolle in ihren Kolonien übernahmen.


1882 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs


Mit den 1880er-Jahren begann die Hochphase des Imperialismus. Neben den bereits etablierten Kolonialmächten, wie Großbritannien und Frankreich, begannen nun auch weitere europäische Großmächte wie Italien oder das Deutsche Kaiserreich, sich Kolonialgebiete anzueignen. Dabei kam es zu einem Wettlauf der europäischen Großmächte um die verbleibenden Kolonien, vor allem um die Gebiete Afrikas.

Hierbei ging es nicht mehr bloß um die Erschließung neuer Handelsmärkte, sondern um die Ausdehnung des eigenen Macht- und Einflussgebiets. Um die eigene Herrschaft in den Kolonien sicherzustellen, wurde die einheimische Bevölkerung politisch und meist gewaltsam unterdrückt und ausgebeutet.


1919 bis 1945


Diese Phase wird auch der "verschleierte" Imperialismus genannt. Die Kolonialmächte begannen langsam, sich von ihren Kolonien zu lösen.


Nach dem Zweiten Weltkrieg


Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs begann die Phase des Nachimperialismus und der Dekolonisierung. Die Kolonialmächte zogen sich immer mehr aus der Politik der nun ehemaligen Kolonien zurück, ohne in den meisten Fällen jedoch zuvor eine stabile Infrastruktur zu etablieren und die Staaten auf ihre politische Unabhängigkeit vorzubereiten, was wiederum die Türen für Korruption und Bürgerkriege öffnete.

Da viele Kolonialmächte die Entwicklung einer eigenständigen Wirtschaft in ihren Kolonien unterdrückten, blieben viele der ehemaligen Kolonien wirtschaftlich von den Kolonialmächten abhängig. Aus diesen Gründen sind noch viele der damaligen Kolonien von Armut geprägt.



Imperialismus – Begründung 


Oft wurden der Imperialismus und die Expansionsbestreben der Kolonialmächte mit der Idee des Sozialdarwinismus begründet. Demnach galt die einheimische Bevölkerung der Kolonien den Europäern als unterlegen. Die europäischen Großmächte sahen es als ihre Pflicht an, die indigenen Völker zu zivilisieren und zu missionieren, wobei die bereits vorhandenen komplexen Kulturen und Traditionen der Stämme und Völker missachtet wurden. 

Meistens wurde die Missionierung und Zivilisierung der Völker jedoch nur als Vorwand genommen, um die eigenen imperialistischen Ziele zu verfolgen, um wirtschaftlichen Gewinn aus Kolonialgebieten zu erlangen und um sein eigenes Herrschaftsgebiet auszuweiten.



Imperialismus – Folgen


Hier ist eine kurze stichpunktartige Übersicht zu den Auswirkungen des Imperialismus. Eine ausführliche Erklärung findest du in unserem Artikel zu den Folgen des Imperialismus!


Folgen des Imperialismus für die Weltpolitik:

  • Konkurrenz der Imperialmächte

  • Verstärkung der Spannungen innerhalb Europas


Folgen des Imperialismus für die Kolonien:

  • Demographische, wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Veränderungen

  • Ausbeutung von Land und Bevölkerung

  • Gewalt und Rassismus gegen einheimische Bevölkerung

  • Folgen des Imperialismus verfolgt die ehemaligen Kolonien bis heute noch

Noch mehr Infos zum Imperialismus findest du auf StudySmarter.de!



Imperialismus – Das Wichtigste auf einen Blick


  • Imperialismus Definition: Imperialismus an sich beschreibt das Expansionsbestreben eines Staates
  • Ziele: eigenen wirtschaftlichen, militärischen und politischen Macht- und Einflussbereich der Großmacht zu erweitern, um so möglichst eine Vormachtstellung zu erlangen
  • Gründe: machtpolitische Ziele, wirtschaftliche Expansion, Handel, Ansehen
  • Imperialismus und Kolonialismus NICHT automatisch dasselbe 
  • Phase Kolonialismus: begann mit der Entdeckung Amerikas 1492
  • Hochphase des Imperialismus: 1882 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs
  • Auswirkungen Imperialismus: Konkurrenz der Imperialmächte, Verstärkung der Spannungen innerhalb Europas, Demographische, wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Veränderungen, Ausbeutung von Land und Bevölkerung, Gewalt und Rassismus gegen einheimische Bevölkerung
  • Rechtfertigung Imperialismus: Sozialdarwinismus, Rassismus, Missionierung – oft jedoch nur Vorwand für eigennützige Zwecke

Häufig gestellte Fragen zum Thema Imperialismus

Heutzutage verwendet man den Begriff des Imperialismus oft im Bezug auf den modernen Imperialismus, genannt auch die Phase des Hochimperialismus, zwischen den 1880ern und 1914. In dieser Phase waren die europäischen Großmächte besonders danach bestrebt, ihre Einflussbereiche durch möglichst viele Kolonien zu erweitern.

Die Phase des Hochimperialismus begann in den 1880ern und endete mit dem Ersten Weltkrieg.

Besonders die Großmächte Europas implementierten im 19. Jahrhundert den Imperialismus in ihre Politik. Dazu gehörten Großbritannien, Frankreich, das Deutsche Reich, Belgien und Italien. Doch auch Länder außerhalb von Europa gingen ihren Expansionsbestreben nach, vor allem Japan, Russland und die USA.

Die Gründe für den Imperialismus waren vielseitig. Oft verfolgten die Staaten mit ihren Expansionsbestreben machtpolitische Ziele. Wirtschaftliche Expansion und die Erweiterung der eigenen Handelsgebiete waren ebenfalls Gründe für den Imperialismus.

Finales Imperialismus Quiz

Frage

Welche Folgen hatte der Imperialismus in Afrika?

Antwort anzeigen

Antwort

Die einheimische Bevölkerung der Kolonien in Afrika wurde von den europäischen Imperialmächten unterdrückt, misshandelt und ausgebeutet. 

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Frage

Welche Folgen hatte der Imperialismus für die Weltpolitik?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Konkurrenz der Imperialmächte
  • Verstärkung der Spannungen innerhalb Europas
Frage anzeigen

Frage

Welche Aspekte beeinflusste der Imperialismus in den Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

Demographische, wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Aspekte wurden vom Imperialismus beeinflusst.

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Frage

Weshalb strebten die europäischen Großmächte nach Kolonialbesitz? 

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Antwort

Die europäischen Großmächte strebten nach dem Titel der Weltmacht und den dazugehörigen politischen Einfluss. Die Kolonien, die sie sich aneigneten dienten dabei nicht nur zur territorialen und ökonomischen Expansion und zur Ausdehnung ihrer Einflusssphären. Kolonialbesitz brachte meist auch internationales Ansehen und internationale politische Relevanz.

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Frage

Welche wirtschaftlichen Vorteile boten die Kolonien den Großmächten?

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Antwort

Viele Kolonialgebiete waren reich an Rohstoffen, die es in Europa kaum oder gar nicht gab. Bodenschätze oder Naturalien waren daher besonders gewinnbringend für die Wirtschaft der Großmächte. Ebenso boten die einheimische Bevölkerungen der Kolonien neue Absatzmärkte für europäische Ware.

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Frage

Welche demographischen Folgen hatte der Imperialismus für die Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

Die größte demographische Veränderung (vor allem in den afrikanischen Kolonien) war die Zerstörung der traditionellen Lebensformen. In Afrika waren viele indigene Stämme in Dorfstrukturen angesiedelt. Diese mussten jedoch den städtischen Ballungszentren weichen und es entstanden riesige Armenviertel und Slums. Gleichzeitig nahm das Bevölkerungswachstum rasch zu.

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Frage

Welche wirtschaftlichen Folgen hatte der Imperialismus für die Kolonien?

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Antwort

  • Die europäischen Kolonialmächte etablierten in ihren Kolonien den Kapitalismus als Wirtschaftssystem.
  • Durch Handelsbeziehungen mit ihren Kolonialherrschern wurden die Kolonien für den Weltmarkt geöffnet.
  • Oft verhinderte die herrschende Imperialmacht die Entwicklung einer eigenständigen Industrie in den Kolonien, damit diese nicht zum Konkurrent der eigenen Industrie werden konnte.
  • Zudem wurde die Landwirtschaft auf gewinnbringende Exportprodukte verlagert. Die einheimische Bevölkerung konnte so nicht mehr ihre eigen Lebensmittel erzeugen.
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Frage

Welche politischen/sozialen Folgen hatte der Imperialismus für die Kolonien?

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Antwort

Geleitet von der Idee des Sozialdarwinismus stellten sich die europäischen Kolonialherren über die indigene Bevölkerung. Es entstand eine weiße Elite, die das Land regierte, wobei die einheimische Bevölkerung völlig ohne jegliche Rechte blieb.

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Frage

Welche kulturellen Folgen hatte der Imperialismus für die Kolonien?

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Antwort

  • In den meisten Kolonien wurden die Sprachen der Einheimischen verdrängt und die Sprache der Kolonialherren übernommen und europäische Traditionen sollten die der Einheimischen ersetzen.
  • Kulturgegenstände wie Kunst- und Handwerke wurden gestohlen und in die Museen der Kolonialmächte gebracht.
  • Durch Import europäischer Ware blieben die Kolonien wirtschaftlich abhängig und das Konsumverhalten der Bevölkerung wurde verwestlicht.
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Frage

Wie begründeten die Imperialmächte die Kolonialisierung?

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Antwort

Oft wurden die Kolonien mit der Idee des Sozialdarwinismus begründet. Demnach galt die einheimische Bevölkerung den Europäern als unterlegen. Die europäischen Großmächte sahen es als ihre Pflicht an, die indigenen Völker zu zivilisieren und zu missionieren, wobei die bereits vorhandenen komplexen Kulturen und Traditionen der Stämme und Völker missachtet wurden.

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Frage

Wann begann die Phase des Hochimperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts begann die Phase des Hochimperialismus.

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Frage

Was führte zur Rivalität zwischen den europäischen Großmächten (in Bezug auf den Imperialismus)?

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Antwort

Wirtschaftliche und machtpolitische Interessen ließen die europäischen Großmächte in einen Konkurrenzkampf treten. Jede Nation versuchte dabei, soviel Kolonialgebiete wie möglich in ihren Besitz zu bringen, bevor sich eine andere Großmacht das Gebiet aneignen konnte.

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Frage

Wieso verhinderten die Kolonialmächte oft die Entwicklung einer eigenständigen Industrie der Kolonien?

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Antwort

Damit diese nicht zum Konkurrenten der eigenen Industrie werden konnte.

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Frage

Bis wann hat(te) der Imperialismus Auswirkungen auf einen Großteil der ehemaligen Kolonien?

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Antwort

Bis heute

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Frage

Seit wann gibt es den französischen Imperialismus?

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Antwort

seit dem Mittelalter

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Frage

Wen bezeichnet man auch als Mutter des britischen Imperialismus?

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Antwort

Die englische Königin Victoria gilt als Mutter des Imperialismus, da besonders unter ihrer Herrschaft der britische Imperialismus weit verbreitet war und der britische Machteinfluss weiter ausgedehnt werden konnte. 


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Frage

Wer war Benjamin Disraeli?

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Antwort

Benjamin Disraeli belegte ab 1874 das Amt des Premierministers in Großbritannien und führte eine strikte imperiale Politik durch.

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Frage

Welche Motive gibt es für Imperialismus?

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Antwort

  • Ideologisches Motiv: Missionierung der Bevölkerung in Kultur und Religion
  • machtpolitisches Motiv: Erweiterung des weltpolitischen Einflusses durch territoriale Ausdehnung 
  • wirtschaftliches Motiv: Schaffung von Absatzmärkten 
  • soziökonomisches Motiv: Schaffung von Siedlungsgebieten 
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Frage

Was versteht man unter dem „British Empire“?

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Antwort

Mit dem „British Empire“ ist die britische Kolonialmacht gemeint. Diese ging aus der britischen Seemacht hervor und etablierte sich zum größten Reich auf der Erde. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts befand sich das British Empire auf dem Höhepunkt seiner Weltmachtsstellung.

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Frage

Was machte Benjamin Disraeli in seiner Rede am Crystal Palace am 24. Juni 1872 deutlich?

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Antwort

Benjamin Disraeli machte in seiner Rede seine rassische Motivation für den Imperialismus deutlich. Er sprach von der überlegenen weißen “Rasse“, welche superiore Ansichten hatte, die weltweit missioniert werden sollten. 

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Frage

Warum war die Schlacht von Trafalgar entscheidend für den britischen Imperialismus?

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Antwort

Die Schlacht von Trafalgar war entscheidend, da im Jahr 1805 sich Großbritannien gegen die amtierend-stärkste Seemacht Spanien durchsetzen konnte. Großbritannien hatte zuvor massiv zur See aufgerüstet, um mit Spanien mithalten zu können. Der Sieg hatte zur Folge, dass Großbritannien selbst zur größten Seemacht wurde und somit an weltpolitischem Einfluss gewann. 

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Frage

Welche Aufgaben hatte die britische Flotte?

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Antwort

  1. Schutz vor Eindringlingen durch Abwehr auf See
  2. Transportmittel für den transatlantischen Handel 
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Frage

Was versteht man unter dem „Navigation Act“?

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Antwort

Der „Navigation Act“ wurde im Jahr 1651 verfasst und sollte den geschlossenen Handel zwischen den Kolonien und Großbritannien gesetzlich festgelegen. Das Navigation Act Gesetz besagte, dass alle Importe der Kolonien zwingend direkt an Großbritannien geliefert werden sollten und alle Exporte Großbritanniens an die Kolonien gehen sollten.

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Frage

Nach welchem Muster wurde die britische Herrschaft in den Kolonien etabliert? 

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Antwort

Zuerst wurde die britische Macht durch den Handel in der Kolonie etabliert, doch später weitete sich der britische Machteinfluss auch auf die politische Ebene aus.

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Frage

Wann wurde die East India Trading Company gegründet?


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Antwort

1600

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Frage

Was ist mit dem Zitat ,,The Empire on which the sun never sets.“ gemeint?

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Antwort

Das Zitat stammt vom Spanier Fray Francisco de Ugalde, welcher vom British Empire spricht, auf dem die Sonne niemals untergeht. Diese Aussage ist eine Metapher für die große Ausbreitung des British Empires. Dadurch, dass sich das Reich weltweit erstreckte, gab es immer eine Kolonie in dem die Sonne schien und es Tag war. 

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Frage

Welche Nationen aus Kolonialzeiten zählen heute noch als Überseegebiete zu Großbritannien?

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Antwort

Heute sind die Falklandinseln und Bermuda immer noch Überseegebiete Großbritanniens. 

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Frage

Ab wann betrieben Deutschland und Großbritannien ein großes Wettrüsten zur See im Zuge ihrer Rivalität um Kolonien?

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Antwort

1898

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Frage

Was waren die Ursachen für den Zerfall des British Empires?

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Antwort

Für den Ersten und Zweiten Weltkrieg bezog Großbritannien Soldaten aus seinen Kolonien. Dies führte zu Missfallen der Kolonialbevölkerung, da die Soldaten nicht in ihren eigenen Krieg zogen, sondern in den ihrer Kolonialmacht. 

Nach dem Krieg war Großbritannien so geschwächt, dass es nicht mehr seiner Herrschaftsfunktion nachkommen konnte und sich stattdessen zunehmend mehr mit der Restauration des eigenen Landes beschäftigte. Zudem forderten die Menschen aus den Kolonien mehr Freiheit, da sie oft ihrer Kultur beraubt und von dem britischen Einfluss unterdrückt wurden. In den Kolonien breitete sich der Nationalismus immer weiter aus. Mit der Unabhängigkeit Britisch-Indiens 1947 wurde die Unabhängigkeit vieler weiterer Staaten angestoßen. 

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Frage

Welche war die letzte entscheidende Kolonie Großbritanniens welche 1997 an China abgegeben wurde?

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Antwort

Hongkong

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Frage

Inwiefern ist der britische Imperialismus auch noch heute spürbar?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Zum einen ist das Commonwealth of Nations ein Resultat aus der Zeit des britischen Imperialismus. Heutzutage dient das Commonwealth nur noch der Sicherung von Frieden und Freiheit. Die rund 57 beigetretenen Staaten sind alle souverän. 
  2. Heute ist Englisch eine lingua franca und wird weltweit von vielen Menschen gesprochen. In ehemaligen Kolonien ist Englisch oft als Haupt- oder Zweitsprache anerkannt. 
  3. Sportarten wie Rugby, Tennis und Cricket sind weltweit verbreitet und werden international gespielt. All diese Sportarten waren ehemals britische Sportarten. 
  4. Allgemein ist die Kultur zwischen Kolonien und Kolonialherren fließend, da es während des Imperialismus große Migrationsströme gab. Somit ist das Lieblingsessen vieler Briten heute „Chicken Tikka Masala“, ein ehemals indisches Gericht.    
  5. Weitere Aspekte des britischen Staatswesens sind in den ehemaligen Kolonien übernommen worden. Auch das Linksfahren oder die britischen Maßeinheiten sind noch heute in den Kolonien vertreten. 
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Frage

Wann war das Massaker von Paris?

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Antwort

17.10.1961

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Frage

Was sind kultuelle Aneignungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Übernahme von Kulturbestandteilen von Mitgliedern einer anderen Kultur

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Frage

Was versteht man unter Neufrankreich?

Antwort anzeigen

Antwort

französische Kolonie aus verschiedenen Gebieten in Nord- und Mittelamerika

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Frage

Gibt es heute noch französische Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

ja

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Frage

Warum betrieb Frankreich Kolonialpolitik?

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Antwort

  • ​Prestigegründe
  • um sich als Industrienation weiterentwickeln zu können
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Frage

Wann begann die Dekolonialisierung vieler französischer Kolonien?

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Antwort

nach dem Zweiten Weltkrieg

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Frage

Wann war der Algerienkrieg?

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Antwort

1954 - 1962

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Frage

Wann war der Indochina-Krieg?

Antwort anzeigen

Antwort

1946 - 1954

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Frage

Woraus bestnad doe französische Kolonie Cochinchina?

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Antwort

aus Teilen des heutigen Vietnams, Laos` und Kambodschas

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Frage

In welchem Zeitraum liegt der Hochimperialismus?

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Antwort

1870 - 1914

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Frage

Wan wurde Algerien zur französischen Kolonie erklärt?

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Antwort

05.07.1830

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Frage

Was ist der Code Civil?

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Antwort

das erste bürgerliche Gesetzbuch

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Frage

Wann endete der französische Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ende beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg
  • besteht in gewisser Weise noch heute
Frage anzeigen

Frage

Wann endete der französische Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ende beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg
  • besteht in gewisser Weise noch heute
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Frage

Inwiefern besteht der französische Imperialismus noch heute?

Antwort anzeigen

Antwort

  • bis heute französische Überseegebiete
  • kulturelle Aneignungen
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