Industrialisierung: Erklärung & Folgen | StudySmarter
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Industrialisierung

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Geschichte


In diesem Artikel findest du eine Übersicht zur Industrialisierung. Die Industrialisierung ist die Entwicklung eines Landes vom Agrarstaat zum Industriestaat.


  • Wandel von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft
  • Beginn der Industrialisierung in der Mitte des 18. Jahrhunderts und im 19. Jahrhundert
  • Pionierland England
  • Aufteilung in erste Industrielle Revolution und zweite Industrielle Revolution  
  • Gesellschaftliche Veränderungen bringen die soziale Frage auf
  • Gewerbliche Produktion


Industrialisierung Definition


Die Industrialisierung beschreibt den sozialen, technischen und wirtschaftlichen Wandel ab Ende des 18. Jahrhunderts und während des 19. Jahrhunderts.

Industrialisierung bedeutet somit den Wandel von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft.


Die Wirtschaft in einer Agrargesellschaft ist durch Landwirtschaft geprägt, während hingegen die Industriegesellschaft von industrieller Produktion geprägt ist, z.B. das Herstellen von Maschinen. Das bedeutet auch, dass mit der Industrialisierung mehr Menschen in der Industrie arbeiteten als in der Landwirtschaft.


Industrialisierung Zeitraum


Die Industrialisierung begann in verschieden Ländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten. In England setzte die Industrialisierung als erstes ein, ab Ende des 18. Jahrhunderts. In Deutschland, und vielen anderen europäischen Staaten, begann die Industrielle Revolution erst im Laufe des 19. Jahrhunderts und errecihte die Hochphase zur Zeit des Kaiserreichs. Auch Japan und die USA entwickelten sich im 19. Jahrhundert zu Industriestaaten. 


Mit der Industrialisierung veränderten sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen drastisch, sodass die soziale Frage aufkam, die gesellschaftliche Veränderungen mit sich brachte.


Industrielle Revolution


Da der Wandel von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft so tiefgreifende Veränderungen mit sich brachte, wird die Industrialisierung auch als Industrielle Revolution bezeichnet. Vor allem in den Regionen in der die Industrialisierung besonders schnell Veränderungen bewirkte spricht man von der Industriellen Revolution.


Zweite Industrielle Revolution


In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erweiterte sich der Industriesektor, weshalb hier oft von der Zweiten Industriellen Revolution gesprochen wird. 



Industrielle Produktion


Generell lässt sich sagen, dass durch die Industrialisierung die Handarbeit durch maschinelle Produktion ersetzt wurde. Während Güter vor der Industrialisierung durch Handarbeit und Handwerk von Menschen erschafft wurden, wurden Güter mit der Industrialisierung vermehrt von Maschinen erzeugt. Man nennt die Herstellung von Gütern in der Industrialisierung auch gewerbliche Produktion


Durch den Einsatz von Maschinen konnte viel schneller und effizienter produziert werden. Um die Nutzung von Maschinen zu optimieren wurden diese hauptsächlich in Fabriken eingesetzt, weshalb sich zur Zeit der Industrialisierung viele Unternehmen gründeten. In den Fabriken konnten aber auch viele Menschen gleichzeitig arbeiten. Daher erhöhte sich die Produktivität mit der Industrialisierung durch effizienteres Arbeiten.


Da die Fabriken, die mit der Industrialisierung aufgebaut wurden, auch Industrie genannt wurden, nennt man den Wandel von der Herstellung per Hand zur maschinellen Herstellung „Industrialisierung“. 


Rationalisierung


Rationalisierung beschreibt die verbesserte Effizienz eines Unternehmens durch Technisierung, Automatisierung und verbesserte Arbeitsabläufe. Während der Industrialisierung trafen alle dieser Aspekte auf die neu gegründeten Unternehmen zu. Der Einsatz von Maschinen während der Industrialisierung bewirkte eine Technisierung und Automatisierung, da nun weniger Arbeit von Hand erledigt werden musste. Gleichzeitig wurden die Arbeitsabläufe der Arbeiter effizienter, da sie sich nun auf wenige Arbeitsschritte spezialisieren und diese dafür umso routinierter ausführen konnten. 


Massenproduktion


Ein weiterer Aspekt diesen Wandels zur industriellen Herstellung war, dass Güter nicht mehr von Handwerksbetrieben in der Einzelfertigung produziert wurden. Das effizientere Arbeiten etablierte sich zunehmend in Form von Massenproduktion. Vor allem während der zweiten Industriellen Revolution wurde die Massenproduktion optimiert. 


Technischer Fortschritt


Technischer Fortschritt und technische Innovationen waren ein ständiges Merkmal der Industrialisierung. Die wohl wichtigste Erfindung zu Beginn der Industrialisierung war die Dampfmaschine. Sie wurde in der Textilindustrie, dem Kohleabbau, der Eisenverarbeitung und der Eisenbahn eingesetzt. 


Der technische Fortschritt ermöglichte erst den Einsatz von Maschinen und die damit einhergehende steigende Produktivität. 


Als Treiber der Industrialisierung wird die Eisenbahn gesehen, da sie die Vernetzung und damit auch die Versorgung mit Rohstoffen, Gütern und Nahrung, sicherte. 



Entstehung der Arbeiterklasse


Durch die Veränderungen in der Produktion entstand eine neue Schicht, die Arbeiterklasse. Während vor der Industrialisierung nur Handwerker mit der Produktion von Waren beschäftigt waren, änderte sich das in der Industrialisierung. 


Viele ehemalige Bauern mussten sich neue Arbeit suchen, nachdem Leibeigenschaft abgeschafft wurde. Außerdem war der Verdienst in der Landwirtschaft sehr risikoreich und gering bei kleinen Feldern. Somit profitierten diese arbeitssuchenden Menschen zunächst von der Industrialisierung, weil neue Arbeitsplätze zu Verfügung standen. 


Die Arbeiterschicht wird auch als Proletariat bezeichnet, weshalb die Ausbreitung der Arbeiterklasse während der Industrialisierung als Proletarisierung bezeichnet wird. Nach Karl Marx besitzen Menschen der Arbeiterklasse nichts anderes als ihre Arbeitskraft. Proletarier verdienen ihren Lebensunterhalt sozusagen mit dem Verkauf ihrer Arbeitskraft. 


Während der Industrialisierung war Marx Beschreibung von Arbeitern insofern wahr, als dass die Arbeiter nur sehr niedrige Löhne erhielten. Der Profit der mit dem Wirtschaftswachstum der Industrialisierung einherging spiegelte sich einzig in den Unternehmern wieder. Karl Marx beschreibt deshalb die Kluft zwischen Arbeitern und Bürgern, sowie Fabrikbesitzern, als Klassenkampf.

Dazu findest du mehr in unserem Artikel zum Marxismus. 


Da die Fabriken viele Arbeitsplätze schafften, zog es viele Menschen in die Städte, in der die Fabriken standen. Diese Wanderung vom ländlichen Raum in die Städte nennt man Urbanisierung. Allerdings entstanden mit der Urbanisierung im Zusammenhang mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Proletarier gesellschaftliche Probleme. Diese Probleme, ausgedrückt in der sozialen Frage, lösten immer wieder Spannungen zwischen den Arbeitern und Fabrikanten aus. 


Erst in der Phase der Hochindustrialisierung wurden die Arbeitsbedingungen der Arbeiter durch die Einführung von sozialistischen Elementen verbessert. 

Die Arbeiter wurden in der Industrialisierung ausgebeutet.


Mehr zu den Lebensbedingungen der Arbeiterklasse und zur sozialen Frage findest du in unserem Artikel über die soziale Frage.


Wirtschaftswachstum während der Industrialisierung


Die Industrialisierung hatte großen Einfluss auf die weltweite Wirtschaft. Der Kapitalismus setzte sich zunehmend als Wirtschaftsordnung durch. In der Folge legten Fabrikanten großen Wert auf die Produktivität, damit sie ihre Einnahmen hoch halten konnten. Der Wettlauf unter den Fabrikbesitzern um die höchste Produktivität führte zu immer neuem Produktivitätsfortschritt. Dadurch wuchs die Wirtschaft von alleine immer weiter an. 


Ballungsgebiete mit Industriezentren bildeten sich. Besonders die Schwerindustrie entwickelte sich zu Deutschlands wirtschaftlicher Stärke. Mit dem Fortschreiten der Industrialisierung nahm der Wettbewerb zwischen den Unternehmen jedoch zu, sodass sich die Betriebe spezialisieren mussten um weiterhin Profit zu machen. Daraus ergab sich eine ständige technische Innovation. 


Handwerker wiederum profitieren kaum von der Industrialisierung. Kleine Betriebe waren zunächst mittellos gegenüber den Großkonzernen die sich bildeten. Erst mit der Entstehung der Elektroindustrie während der zweiten Industriellen Revolution wurde der technische Fortschritt auch für Klein- und Mittelbetriebe verfügbar. 


Die Menschen selber spürten das Wirtschaftswachstum auch. Für sie stiegen die Löhne immer weiter an. Zwischen 1850 und 1910 verdreifachen sich die Löhne für Arbeitende in Deutschland. Damit stand den Menschen natürlich auch ein höheres Realeinkommen zur Verfügung, welches sich als Kaufkraft spürbar machte.


Industriezentren


In Deutschland entwickelten sich gleich mehrere Industriezentren mit der Industrialisierung. In Sachsen bildete sich die Textilindustrie aus. Der Steinkohlenbergbau und die Hüttenindustrie waren bedeutend in Oberschlesien. Die Rohstoffvorkommen machten das Ruhrgebiet zu Deutschlands Zentrum im Bergbau und der Eisenverarbeitung. 


Aber die Industrialisierung war nicht nur ein wirtschaftlicher Vorteil für die Industriezentren. Auch die Handelsstädte, wie zum Beispiel Hamburg, erlebten einen Aufschwung durch den gesteigerten Umsatz von Waren. 


Kapitalismus


Der Kapitalismus ist eine Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, die sich mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verbreitete. Eines der Hauptmerkmale vom Kapitalismus ist das Streben nach Gewinn und die Marktwirtschaft. Der Kapitalismus ermöglichte es den Unternehmern ihren Gewinn zu maximieren, indem sie die Arbeiter ausgebeutet haben. 


Freihandel und Kapitalmarkt


Mit dem Kapitalismus öffneten sich auch die Märkte während der Industrialisierung. Ein ungehinderter Austausch von Waren war nach dem Prinzip des freien Wettbewerbs nun auch zwischen Staaten möglich. Der Freihandel wurde etabliert.


Während der Industrialisierung entwickelte sich auch ein internationales Währungssystem mit festen Wechselkursen. Die Währung eines Landes wurde im Verhältnis zum Goldpreis betrachtet. Somit konnte Geld jederzeit in Gold eingetauscht werden. 


London wurde zum internationalen Finanzzentrum für den Kapitalmarkt. Großbritanniens Erfolg als erste Industrienation und “Empire” waren die Ursache und verhalfen dem Land zu großen Mengen Geld die ins Geschäft investiert werden konnten. 


Der Kapitalmarkt entwickelte sich ganz im Zuge des Kapitalismus frei von staatlichen Regulierungen. Die Staaten griffen selber auf das Finanzzentrum zurück um ihre Schulden mit Wertpapieren zu stützen. 


Entstehung von Unternehmen


Mit der Möglichkeit maschinell Güter herzustellen, setzten sich Unternehmen als führende Akteure in der Wirtschaft durch. Die Unternehmen boten die Möglichkeit, viele Maschinen in einer Fabrik zu benutzen und so die Arbeitskraft von vielen Arbeitern zu bündeln. Die Fabrikbesitzer gehörten der Klasse der Bourgeoisie an, also den wohlhabenden Bürgern. 


Da sich der Kapitalismus mit der Industrialisierung als Wirtschaftsweise durchsetze, waren die Unternehmen auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Somit gehörten die Unternehmer zu den wenigen Bürgern die sich Kapitalbesitz und Vermögen aufbauen konnten. Diese Entwicklung bestärkte Karl Marx Theorie des Marxismus und der Klassengesellschaft. 


Handel und Transport


Des Weiteren wurde das Wirtschaftswachstum der Industrialisierung durch den zunehmenden Handel gestärkt. Grund für den Ausbau des Handels während der Industrialisierung war vor allem der technische Fortschritt der Zeit. 


Eine der bedeutendsten Erfindungen der Zeit war die Eisenbahn. Mit fortschreitender Industrialisierung breitete sich auch die Eisenbahn immer mehr aus. Dadurch entwickelte sich ein Verkehrsnetz. Schließlich mussten die Produktionsorte gut an die Infrastruktur angeschlossen sein, damit ein reibungsloser Prozess stattfinden konnte.


Aber nicht nur die Städte, in denen die Unternehmen ansässig waren wurden an die Verkehrswege angebunden. Auch die Orte, an denen die Rohstoffe, welche für die Produktion benötigt wurden, gewonnen wurden, lagen am Verkehrsnetz. Somit ermöglichte der Ausbau der Eisenbahn einen schnelleren Transport, wie auch eine schnellere Versorgung mit Rohstoffen. Folglich konnte schneller produziert werden. 


Außerdem war es nun einfacher zu reisen. Das bedeutete auch, dass arbeitssuchende Menschen der Arbeit hinterwanderten und unabhängiger von ihrem Geburtsort wurden.


Mit der Erschließung neuer Gebiete entstanden auch neue Märkte, erst national und dann international. Diese Märkte waren sowohl wichtig für die Rohstoffgewinnung, als auch für den Verkauf von Gütern in Form von Absatzmärkten. Neue Absatzmärkte führten zum Ausbau des Handels. Und mehr Handel bedeutete, dass die Unternehmen mehr Ware verkaufen konnten. Zu Zeiten der Hochkonjunktur um 1900 wuchs der Welthandel um 3-4 % pro Jahr an. 


Später, mit dem Graben von Schifffahrtskanälen, wie dem Kaiser-Wilhelm-Kanal (heute Nord-Ostsee-Kanal), wurde das Verkehrsnetz noch weiter optimiert. 


Kriegsschiff im Kaiser-Wilhelm-Kanal Industrialisierung Handel und Transport StudySmarterAbb. 1: Der Kaiser-Wilhelm-Kanal mit einem Kriegsschiff der kaiserlichen Marine
Quelle: Wikipedia.org

 

Die Schifffahrt ermöglicht einen weltweiten Austausch von Waren. Natürlich gab es schon vor der Industrialisierung Handelsschiffe, doch mit der Industrialisierung erlebten die Schiffe immer mehr Fortschritt. Hochseeschiffe brachten Rohstoffe in großen Waren nach Europa und ab den 1880er Jahren gab es Kühlschiffe die den Import von exotischen Lebensmitteln ermöglichten. 

Die Verkehrswege ermöglichten den Fluss von Gütern, Rohstoffen, Menschen und Kapital.


Globalisierung und Imperialismus


Die Vernetzung durch Handel und Transport hat die Globalisierung während der Industrialisierung vorangetrieben. Die Globalisierung beschreibt die weltweite Verflechtung. Vor allem der Ausbau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert hat die Globalisierung ermöglicht. Aber auch die Verlegung des Atlantik Kabels im Jahr 1866 im Zuge der Industrialisierung hat die weltweite Kommunikation verstärkt. Somit konnte durch die Globalisierung schneller gehandelt und transportiert werden, wodurch wiederum die Industrialisierung beschleunigt wurde. 


Ein weiterer Aspekt der Globalisierung ist der Imperialismus. Mit der Eroberung von Kolonien haben die industrialisierten Mächte ihre Rohstoffversorgung sichergestellt und konnten so ihre Industrialisierung weiter fortsetzen und ihre Wirtschaft vorantreiben. In den Kolonien wurden jedoch nicht nur Ressourcen gewonnen, die für den Ausbau der Industrie nötig waren. Auch Luxusgüter gewannen an Bedeutung in der neuen Konsumgesellschaft.


Faktoren die die Industrialisierung begünstigten


Die Industrialisierung fruchtete vor allem in den Gebieten wo die Bedingungen für ein schnelles Wirtschaftswachstum gegeben waren. 


Solche Gebiete hatten zum Beispiel Erfahrung mit dem Verlagssystem oder Fernhandel (siehe Kapitalismus). Dadurch war es leichter Arbeiter für die Produktionsprozesse anzuwerben, da das Verlagswesen bereits eine Massenproduktion eingeführt hatte. 


Gleichzeitig spielten Rohstoffvorkommen eine entscheidende Rolle. Bevor das Verkehrswesen ausgebaut war siedelten sich Industriezentren vor allem dort an wo es die nötigen Rohstoffe gab, zum Beispiel in der Nähe von Bergwerken. Zu den Rohstoffen die für die Industrialisierung gebraucht wurden gehörten auch Kohle, Holz und Wasser, da diese die Fabriken mit Energie versorgten.


Zusätzlich spielten Absatzmärkte eine Rolle. Nur dort wo die produzierte Ware verkauft wurde lohnten sich Fabriken.

Zuletzt musste die Politik den wirtschaftlichen Wandel unterstützen. Eine liberale Wirtschaftsförderung war entscheidend für den Aufbau der Industriezentren. 


Sozialer Wandel


Da die Industrialisierung so viele gesellschaftliche Veränderungen bewirkte spricht man hier auch von einem sozialen Wandel. Der soziale Wandel bezieht sich auf das Zusammenwirken der verschiedenen Aspekte der Gesellschaftsveränderung:

  • Ansammlung in den Städten durch Landflucht und Urbanisierung
  • Klassengesellschaft durch Entstehung der Arbeiterklasse
  • Verschiebung der Arbeit in der Landwirtschaft zur Arbeit in der Industrie


Insbesondere die Veränderung von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft wird als Strukturwandel bezeichnet. 


Bevölkerungswachstum


Im Zusammenhang mit dem Wirtschaftswachstum stand auch ein Bevölkerungswachstum, das mit der Industrialisierung einherging. Allein in Deutschland stieg die Bevölkerungszahl von 1780 bis 1913 um das dreifache an. 


Das Bevölkerungswachstum wiederum begünstigte das Wirtschaftswachstum, da ein größerer Absatzmarkt entstand. Mehr Menschen erforderten mehr Güter. Gleichzeitig verbesserten sich aber auch die Lebensumstände von vielen Menschen, sodass mehr Menschen Geld für Konsumgüter zur Verfügung hatten.


Die Gründe für das starke Bevölkerungswachstum waren vielfältig:


  • Zunächst ging die Sterblichkeit zurück, weil die Menschen mehr Nahrung zur Verfügung hatten und somit resistenter gegen Krankheiten wurden. Die Nahrungssicherung wurde durch die Technisierung in der Landwirtschaft, wie zum Beispiel der Einsatz von Maschinen und Dünger, begünstigt. 
  • Dann veränderte sich die gesellschaftliche Struktur. An Stelle der Ständegesellschaft trat die Klassengesellschaft. Somit bestanden keine ständischen Heiratsbeschränkungen mehr und die Menschen heirateten mehr und früher. Das frühe Heiraten wiederum führte zu mehr Geburten.
  • Hinzu kam eine längere Friedensphase in Europa. Nach den bevölkerungsbelastenden Kriegen gegen Napoleon, war die Zeit nach 1815 erholsam für die Bevölkerung.
  • Spätestens mit dem Ausbau der Eisenbahn und der Dampfschifffahrt konnten regionale Missernten ausgeglichen werden, denn das Verkehrsnetz ermöglichte einen schnellen Transport von Lebensmitteln. So wurden Hungersnöte vermieden.
  • Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verbesserte sich die Hygiene grundsätzlich. Zum urbanen Lebensstil gehörten saubere Städte und die Trinkwasserversorgung wurde ausgebaut. Außerdem revolutionierte sich die Medizin durch umfassende Forschung.
  • Entscheidend war auch, dass die Industrialisierung jungen Menschen eine Perspektive gab. Die Aussicht auf einen Arbeitsplatz motivierte die Menschen früh eine Familie zu gründen.


Von 1800 zu 1900 verdoppelte sich die Bevölkerung in Europa. In vielen Ländern Europas, wie auch im in Deutschland, vollzog sich daher mit der Industrialisierung der demografische Übergang.


Demografischer Übergang


Der demografische Übergang beschreibt die Veränderung der Bevölkerungsstruktur im Hinblick auf die Geburtenzahlen, Sterbefälle, und dem Alter. Während vor der Industrialisierung kaum ein Bevölkerungswachstum stattfand, wuchs die Bevölkerung aufgrund sinkender Sterbefälle. Somit gab es einen Geburtenüberschuss im Vergleich zu den Sterbefällen. 


Auch wenn die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Industriearbeiter miserabel waren, wurden die Lebensbedingungen insgesamt besser als vor der Industrialisierung. Verbesserte Hygiene, Fortschritte in der Medizin, und Nahrungsmittelversorgung führten dazu, dass weniger Menschen an Krankheiten starben und die Bevölkerung insgesamt älter wurde. 


Die durchschnittliche Lebenserwartung stieg bei Frauen von 39 auf 48 Jahre und bei Männern von 34 auf 45 Jahre an. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts blieb das Bevölkerungswachstum dann stabil, da die Geburtenrate auch abnahm.


Ein weiterer Aspekt des demografischen Übergangs ist die Migration. Zunächst förderte die Industrialisierung neue Arbeitsplätze in den Fabrikstandorten. Da die Fabriken meist in den Städten errichtet wurden, suchten viele Menschen Arbeit in den Städten. 


Diese Binnenwanderung führte zur Vergrößerung, also der Urbanisierung, von Städten. Im Laufe der Industrialisierung taten sich aber immer mehr Missstände auf, die die Arbeiter betrafen. Diese Missstände, auch die soziale Frage genannt, hatte zur Folge, dass auch viele Arbeiter ins Ausland auswanderten. Somit wurde die Migration fester Bestandteil der Industrialisierung.

Migrationswege zur Zeit der Industrialisierung:


  • Auswanderung aufgrund von Armut; meistens in die USA
  • Binnenwanderung in die Industriegebiete; viele Großstädte
    • Nahwanderung innerhalb der Region
    • Fernwanderweg zu anderen Regionen
    • Ost-West-Wanderung (die ländlichen Regionen in Ostpreußen, Posen und Schlesien boten wenig Perspektive)
  • Einwanderung von Polen als Saisonarbeiter
  • Arbeitsmigration (die Arbeiter wanderten der Arbeit hinterher, bzw. Siedelten sich saisonal immer dort an wo es Arbeit gab)



Industrialisierung - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Industrialisierung bedeutet der Wandel von der Agrargesellschaft zur Industriegesellschaft.

  • Industrielle Produktion, sowie Massenproduktion etablierten sich während der Industrialisierung durch den Einsatz von Maschinen.

  • Die Industrialisierung trieb die Globalisierung voran.

  • Ressourcen Imperialismus wurde betrieben um die Industrien mit Rohstoffen zu versorgen.

  • Die Veränderungen im Leben der Arbeiter warf die soziale Frage auf.

  • Die Gesellschaft spaltete sich zunehmend in die Bourgeoisie und das Proletariat.

  • Durch die Industrialisierung kam es zu mehr Handel und der Kapitalismus etablierte sich.

  • Nationale und internationale Verkehrswege sorgten für bessere Versorgung und Kommunikation.

  • Ein Bevölkerungswachstum ging mit der Industrialisierung einher. 

  • Wirtschaft erlebte ein Wachstum, durch Handel, steigende Produktivität und Kapitalismus.



Häufig gestellte Fragen zum Thema Industrialisierung

Die Industrialisierung begann gegen Ende des 18. Jahrhunderts in England. Meist wird die Erfindungswelle der 1760er als Startpunkt gesehen.

Die Industrialisierung hatte soziale und ökologische Schattenseiten. Zunächst wurden durch den vermehrten Einsatz von Maschinen, Menschen von ihren Arbeitsplätzen verdrängt. Außerdem konnten Handwerker nicht mit den Industrieprodukten konkurrieren, da diese günstiger waren. Im Laufe der Industrialisierung litten die Arbeiter unter katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen, die soziale Folgen, wie die soziale Frage, mit sich zogen. Ökologisch war die Industrialisierung schädlich, da anfangs keine Rücksicht auf die Umwelt und Natur genommen wurde. So wurden giftige Stoffe und Abwasser einfach in die Umwelt getragen.

Durch die Industrialisierung fand ein starkes Bevölkerungswachstum statt. Dadurch kam es zu einer sozialen Belastung für die ärmere Bevölkerung. Außerdem veränderte sich durch die Industrialisierung die gesellschaftliche Struktur. Die Klasse der Industriellen und Kapitaleigner kam hinzu und die Unterschicht wurde durch die Arbeiter ergänzt.

Die Industrialisierung beschreibt den Wandel von einem Agrarstaat zu einem Industriestaat. Die Produktion veränderte sich hin zur Massenproduktion durch den Einsatz von Maschinen. Technischer Fortschritt wurde ständig vorangetrieben durch Rationalisierung, Spezialisierung und Erfindungen.

Finales Industrialisierung Quiz

Frage

Was versteht man unter Industrialisierung und Industrieller Revolution?

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Antwort

Unter Industrialisierung versteht man den Bedeutungszuwachs des industriellen Sektors einer Volkswirtschaft auf Kosten des traditionellen Handwerks und der Landwirtschaft. Grundlage hierfür war ein Wandel des Fertigungsprozesses: Die Einzelfertigung in Handwerksbetrieben oder Manufakturen wurde ersetzt durch die Massenproduktion in Fabriken. Der Einsatz von Maschinen führte zu einer enormen Steigerung der Produktivität. Das Wirtschaftswachstum ließ die Nachfrage nach Arbeitskräften ansteigen, wodurch eine abhängige Lohnarbeiterschicht entstand.

Weil dieser bahnbrechende Prozess nicht nur die wirtschaftliche, son- dern auch die gesellschaftliche, kulturelle und politische Entwicklung in den betroffenen Staaten entscheidend prägte, wird oft der Begriff „Industrielle Revolution“ verwendet. Rasch wandelte sich die agrarisch geprägte Ständegesellschaft zur Industriegesellschaft. Kehrseite dieses Modernisierungsprozesses waren die miserablen Arbeits- und Lebensbedingungen der neu entstandenen Klasse der Lohnarbeiter.

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Frage

Was sind die Ursachen für die „Bevölkerungsexplosion“ in ganz Europa seit Mitte des 18. Jahrhunderts?

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Antwort

  • Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion („agrarische Revolution“) 
  • Zunahme der Geburten nach Aufhebung der ständischen Heiratsbeschränkungen
  • bessere Verteilung von Nahrungsmittel in Krisen durch den Ausbau des Verkehrswesens nach 1835 (Eisenbahn, Dampfschifffahrt) 
  • Verbesserung der Hygiene durch Ausbau der Infrastruktur in den Städten (Kanalisation, Trinkwasserversorgung)
  • Zurückdrängung großer Seuchen durch medizinische Fortschritte (Arzneimittel, Impfung) 
  • lange Friedensphase nach dem Ende der Napoleonischen Kriege (1815) in Europa 
  • Zunahme von Arbeitsplätzen in der Industrie nach 1850 bietet hö- here finanzielle Sicherheit und erleichtert so Familiengründungen
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Frage

Erkläre das Modell des demographischen Übergangs

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Antwort

Das Bevölkerungswachstum lässt sich mit dem Modell des demografischen Übergangs verdeutlichen. Dieses zeigt den in fünf Phasen verlaufenden Wandel von hohen zu niedrigen Geburten- und Sterbeziffern. 


  • Phase 1 Agrargesellschaft: hohe Geburten- und Sterbeziffern → kaum Bevölkerungszuwachs 
  • Phase 2 frühe Industrialisierung: sinkende Sterblichkeit durch zunehmende Lebenserwartung, weiterhin hoher Geburtenzahl → hoher Bevölkerungszuwachs
  • Phase 3 Übergangsphase: synchrones Absinken von Geburten- und Sterberate → weiterhin hohes Bevölkerungswachstum Phase 4 Industriegesellschaft: sinkende Geburtenziffer, höhere Lebens- erwartung → Rückgang der Zuwachsrate Phase 5 postindustrielle Gesellschaft: niedrige Geburten- und Sterbeziffer, hohe Lebenserwartung, Bevölkerungsstagnation oder -abnahme
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Frage

Ekläre das Modell des demografischen Übergangs

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Antwort

Das Bevölkerungswachstum lässt sich mit dem Modell des demografischen Übergangs verdeutlichen. Dieses zeigt den in fünf Phasen verlaufenden Wandel von hohen zu niedrigen Geburten- und Sterbeziffern. 

  • Phase 1 Agrargesellschaft: hohe Geburten- und Sterbeziffern
    → kaum Bevölkerungszuwachs 
  • Phase 2 frühe Industrialisierung: sinkende Sterblichkeit durch zunehmende Lebenserwartung, weiterhin hoher Geburtenzahl
    → hoher Bevölkerungszuwachs 
  • Phase 3 Übergangsphase: synchrones Absinken von Geburten- und Sterberate
    → weiterhin hohes Bevölkerungswachstum 
  • Phase 4 Industriegesellschaft: sinkende Geburtenziffer, höhere Lebenserwartung
    → Rückgang der Zuwachsrate 
  • Phase 5 postindustrielle Gesellschaft: niedrige Geburten- und Sterbeziffer, hohe Lebenserwartung, Bevölkerungsstagnation oder -abnahme


Für die Entwicklung der Industriegesellschaft im 19. Jahrhundert in Deutschland sind die Phasen 1 bis 3 relevant.

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Frage

Wie lässt sich die Rückständigkeit Deutschlands zu Beginn des 19. Jhd. erklären?

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Antwort

Während die Industrialisierung in England schon Mitte des 18. Jahr- hunderts einsetzte, begann in Deutschland die eigentliche Industrielle Revolution mit dem sog. wirtschaftlichen „take off“ erst ab ca. 1840. Diese Rückständigkeit ist v. a. auf folgende Gründe zurückzuführen.


Folgen der Kleinstaaterei (Partikularismus)

  • kleine, regional beschränkte Märkte ohne große Gewinnchancen
  • Behinderung des freien Handels durch Handelsbeschränkungen und Zölle
  • Handelserschwernis durch uneinheitliche Maße, Gewichte und Währungen
  • unterentwickelte Infrastruktur


Beharrungskräfte der feudalen Ständegesellschaft

  • fehlende Möglichkeit zur sozialen Mobilität und Kapitalbildung aufgrund der Feudalordnung
  • fehlender Wettbewerb und Behinde- rung der Modernisierung durch Zünfte
  • Fehlen eines selbstbewussten und investitionsbereiten Bürgertums
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Frage

Was meint man mit der "Revoluton von oben"?

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Antwort

Nach der Auflösung des Alten Reichs (1806) setzten in den deutschen Territorien umfassende staatlichen Reformen ein. Ziel der landesherr- lichen Regierungen war es, Wirtschaft und Staat grundlegend zu moder- nisieren und die alte Ständegesellschaft zu zerschlagen. Man spricht in diesem Zusammenhang von einer „Revolution von oben“.

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Frage

Was waren Maßnahmen, Ziele und Folgen der Agrarreform?

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Antwort

Maßnahmen

  • Aufhebung der Abhängigkeit der Bauern von Grund- und Guts- herren (Ende der Leibeigenschaft, Bauernbefreiung)
  • Ende der Heiratsbeschränkungen
  • Beseitigung der bäuerlichen Dienstverpflichtungen
  • Freizügigkeit (freie Berufswahl, freier Eigentumserwerb)
  • Privatisierung des Landeigentums
  • Ablösezahlungen der Bauern an die Grund- und Gutsherren 


Ziele

  • Einführung des Marktprinzips
  • Modernisierung der Landwirtschaft; Steigerung der Produktivität
  • Integration der Landbevölkerung in den modernen Staat
  • verbesserte Versorgung der rasch wachsenden Bevölkerung


Folgen

  • gutsherrlicher Verlust des Obereigentums über das Land
  • Gutsbesitzer als Reformgewinner (Landerwerb von Bauern, Rationalisierung und Mechanisierung ihrer Güter)
  • Kleinbauern als Reformverlierer (wegen Kapitalmangel häufig zur Betriebsaufgabe gezwungen)
  • Freisetzung eines Arbeitskräftepotenzials für die wachsende Industrie (Kleinbauern, unterbäuerliche Schichten)
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Frage

Was waren Maßnahmen, Ziele und Folgen der Gewerbereformen?

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Maßnahmen

  • Gewerbefreiheit für alle Untertanen
  • Aufhebung der Zunftverfassung und des Zunftzwangs
  • Freizügigkeit (freie Berufswahl und Gewerbeausübung)


Ziele

  • Entmachtung der Zünfte
  • Entstehen einer deregulierten, marktorientierten Industriewirtschaft durch Erleichterung von Betriebsgründungen
  • Stärkung der Staatseinnahmen durch Belebung der Wirtschaft


Folgen

  • Zugewinn an persönlicher Freiheit und wirtschaftlichen Chancen
  • Erhöhung des Armutsrisikos für Handwerker durch Konkurrenz
  • Unternehmer- und Industriellenschicht als Gewinner
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Frage

Beschreibe den Ablauf der Industrialisierung in Deutschland in drei Phasen

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Antwort

  • 1750 –1840 Vor- oder Frühindustrialisierung: Erste Ansätze einer Industrialisierung im zersplitterten Deutschland, beschränkt auf wenige Regionen und Sektoren (z. B. Textilindustrie) 
  • 1840 –1871 „Take-off-Phase“: Einsetzen der „Industriellen Revolution“; Schrittmacherindustrien: Montan- und Eisenindustrie, Schaffung eines einheitlichen Wirtschaftsraums, Eisenbahn als Leitsektor und Wachstumsmotor 
  • 1871–1918 Hochindustrialisierung: In der Zeit des Kaiserreichs Entwicklung zum weltweit führenden Industriestaat; „Zweite Industrielle Revolution“ auf Basis von Elektrotechnik, chemischer Industrie, Maschinen- und Motorenbau
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Frage

Nenne die Kennzeichen des Industrialisierungsprozesss

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Antwort

  • Mentalitätswandel: Fortschrittsgläubigkeit, Risikobereitschaft
  • agrarische Revolution: „ “ Produktionssteigerung in der Landwirtschaft
  • Deutscher Zollverein: einheitliche Maße, Gewichte, Währungen
  • Innovationen: Dampfmaschine, Spinnmaschine
  • Massenproduktion in Fabriken durch Maschinen
  • neue Finanzierungsformen wegen Kapitalbedarf der Großbetriebe
  • Leitsektor und Wachstumsmotor Eisenbahn: zunehmende Mobilität, sinkende Transportkosten
  • Boom der Schwerindustrie: Eisen und Stahl, Bergbau
  • Gegensatz Unternehmer – Lohnarbeiter
  • Soziale Frage: Arbeitslosigkeit und Verelendung
  • Landflucht und Verstädterung (Urbanisierung)
  • Bevölkerungswachstum: Nachfrageanstieg, Arbeitskräfteüberschuss
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Frage

Vergleiche die wirtschaftliche Entwicklung von Preußen und Bayern

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Antwort

Preußen

  • größter Staat des späteren Kaiserreichs 
  • reiche Rohstoffvorkommen (u. a. Kohle) 
  • viele Industriereviere (z. B. Ruhrgebiet, Schlesien, Sachsen) 
  • intensive Wirtschaftsförderung durch den Staat: Reformpolitik, später auch Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, Übernahme von Innovationen aus England (Industriespionage)


Bayern

  • Fehlen von Rohstoffvorkommen 
  • Binnenlage, fehlende Transportwege 
  • vornehmlich agrarische Sozialstruktur 
  • geringere staatliche Impulse 
  • trotz Eisenbahnbau und Zollverein Aufschwung erst mit der Reichsgründung 
  • eher punktuelle Entstehung von Industriezentren in großen Städten (z. B. München, Augsburg, Nürnberg)
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Frage

Was versteht man unter Pauperismus?

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Antwort

Nach 1800 kam es zu einer zunehmenden Verarmung der stark anwachsenden Unterschichten. Hauptursache war der starke Bevölkerungsanstieg, mit dem weder die Nahrungsmittelproduktion noch das Angebot an Arbeit Schritt halten konnten. Zudem trug die Gewerbe- freiheit zu einem Überangebot an Arbeitskräften im Handwerk bei. Wegen der billigeren Konkurrenz der englischen Textilfabriken konnten die Verleger den Heimarbeitern nur noch geringe Löhne zahlen.

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Frage

Was versteht man unter Proletarisieerung?

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Antwort

Die „Take-off-Phase“ der Industrie sorgte für ein wachsendes Angebot an Arbeitsplätzen in den neuen Industrierevieren. So konnten große Teile der Unterschichten eine neue Existenzgrundlage finden, indem sie in die entstehenden Großstädte und Industriezentren abwanderten. Damit half die Industrialisierung, den vorindustriellen Pauperismus zu überwinden. Allerdings sah sich die neue Industriearbeiterklasse auch mit miserablen Arbeits- und Lebensbedingungen konfrontiert. Diese Schattenseiten der Industrialisierung fasst man unter dem Begriff „Proletarisierung“ zusammen. Proletarier waren Personen, deren einziger Besitz ihre Arbeitskraft war, die sie an Unternehmer „verkauften“.

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Frage

Was versteht man unter Landflucht und Verstädterung?

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Antwort

Während ein Teil der Bewohner des ländlichen Raums sein Glück in der Emigration suchte (z. B. in Amerika), wanderte ein anderer Teil in die Gewerbestädte und Industriezentren Deutschlands ab. Die Folge der Binnenwanderung war eine groß angelegte Ost-West-Wanderung aus den Gebieten östlich der Elbe (z. B. Schlesien) nach Berlin, Sachsen und ins Ruhrgebiet, dem wichtigsten deutschen Industrie- revier. Folge der Landflucht war eine zunehmende Verstädterung.


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Frage

Was versteht man unter Urbanisierung?

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Antwort

Dieser Begriff wird verwendet, um Verstädterung aus kulturgeschichtlicher Perspektive zu betrachten. Dabei geht es um den Prozess der Ausbreitung großstädtischer Lebensweisen (z. B. Konsumverhalten, berufliche Differenzierung) und von Wertvorstellungen.

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Frage

Was sind die Charakteristika der Fabrik als Arbeitsstätte?

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Antwort

  • zentrale Steuerung der Produktion durch Unternehmer
  • arbeitsteilige Produktion mit un- bzw. angelernten Arbeitskräften
  • Rationalisierung des Produktionsprozesses (z. B. Fließband)
  • Einsatz von Maschinen
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Frage

Wie kam es zur sozialen Frage im 19. Jhd,?

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Antwort

Die Industriearbeiterschaft wurde bis zum Ersten Weltkrieg zur größten sozialen Gruppe. Ihre miserablen Arbeits- und Lebensbedingungen
wurden in den anderen gesellschaftlichen Schichten zunehmend als Pro-
blem gesehen, denn man fürchtete Unruhen. Damit wurde die Lösung
der Sozialen Frage 
zu einem sozialen und politischen Anliegen.


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Frage

Charakterisiere die Arbeitsbedungungen und Lebensbedingungen vor der Hintergrund der sozialen Frage

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Antwort

Arbeitsbedingungen:

  • inhumane, überlange Arbeitszeiten
  • niedriges Lohnniveau
  • strenge Arbeitsdisziplin
  • geringer Arbeitsschutz
  • zunehmende Frauen- und Kinderarbeit


Lebensbedingungen:

  • Auflösung der traditionellen Familienstruktur
  • Kinderreichtum
  • Leben am Existenzminimum
  • fehlende soziale Absicherung
  • Entstehung von Elendsquartieren in den Städten
  • niedrige durchschnittliche Lebenserwartung aufgrund von Krankheiten, Arbeitsunfällen, Mangelernährung
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Frage

Welche Lösungsansätze gab es für die soziale Frage?

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Antwort

  • Die Arbeiterbewegung
  • Die Genossenschaftsbewegung
  • Unternehmerische Ansätze
  • Kirchliche Ansätze
  • Staatliche Sozialpolitik
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Worum ging es bei der Arbeiterbewegung?

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In der Anfangsphase der Industrialisierung hatten die Arbeiter kaum politischen Einfluss. Die traditionellen Parteien richteten ihre Pro- gramme vor allem an den Interessen des Adels sowie des Groß- und Bildungsbürgertums aus. Zudem begünstigte das eingeschränkte Wahl- recht vielerorts die Mittel- und Oberschicht.

Aus der Erfahrung der Machtlosigkeit, Armut und Abhängigkeit heraus entwickelte sich ein proletarisches Klassenbewusstsein. Die Arbeiter erkannten, dass sie sich zur Wahrung ihrer Klasseninteressen solidarisch verhalten mussten, z. B. bei Streiks für bessere Arbeitsbedingungen. Schon vor der Jahrhundertmitte entstanden die ersten Arbeiterbildungsvereine. In diesen wurde Allgemeinbildung und Fachwissen vermittelt, über Politik diskutiert und das gesellige Miteinander gepflegt. Zudem kam es auf sozialer und politischer Ebene zur Bildung größerer Zusammenschlüsse: der Sozialdemokratie als Partei der Industriearbeiter und den Gewerkschaften.


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Worum ging es bei der Genossenschaftsbewegung?

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Genossenschaften funktionierten auf der Grundlage von Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung von Arbeitern, Bauern oder Handwerkern. Der wirtschaftliche Zusammenschluss sollte den Kleinproduzenten helfen, die eigene Marktposition gegenüber Lieferan- ten, Kunden sowie Kapitalgebern zu stärken und sich gegenseitig in Notsituationen zu unterstützen. Vorreiter dieser Bewegung war Friedrich Wilhelm Raiffeisen, der mit der Gründung von Spar- und Darlehenskassen für Landwirte die Interessen der bäuerlichen Bevölkerung vertrat. Für die Belange der im Handwerk Tätigen trat Hermann Schulze-Delitzsch ein: Konsumvereine sollten ihren Mitgliedern den günstigen Einkauf von Waren ermöglichen, Vorschuss- und Kreditkassen sollten günstige Kredite für die Modernisierung von Betrieben zur Verfügung stellen.

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Was waren unternehmerische Ansätze zur Lösung der sozialen Frage?

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Auch einzelne Unternehmerpersönlichkeiten wie Friedrich Harkort, Alfred Krupp oder Ernst Abbe versuchten, die Lage ihrer Arbeiter- schaft zu verbessern. Motive waren neben der ständigen Konfrontation mit dem Elend der Arbeiter ein Gefühl ethischer Verantwortung und patriarchalischer Fürsorgepflicht, aber auch unternehmerischer Weitblick. So sollte vor allem die Bindung der Arbeiter an den Betrieb und ihre Leistungsbereitschaft gestärkt werden. Viele Unternehmer hofften, so den Einfluss der Arbeiterbewegung auf die eigene Beleg- schaft zu begrenzen.

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Was waren kirchliche Ansätze zur Lösung der sozialen Frage?

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Auch die Kirchen reagierten auf die veränderte Sozialstruktur und die gesellschaftlichen Probleme, nachdem das Elend der Arbeiter anfangs mit deren Kirchenferne und sittlicher Verwahrlosung erklärt worden war. Zum einen versuchte die Kirche, den Staat zu einer arbeiterfreundlicheren Sozialpolitik zu bewegen. So forderte der Bischof von Mainz, Ketteler, sozialpolitische Maßnahmen wie die Reduzierung der Arbeitszeit, die Einschränkung der Frauen- und Kinderarbeit sowie Lohnsicherheit. Zum anderen entwickelte sich eine kirchliche Sozialarbeit.

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Was versteht man unter dem Lösungsansatz der staatlichen Sozialpolitik?

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Reichskanzler Otto von Bismarck reagierte mit weitreichenden politischen Maßnahmen auf die Wirkungslosigkeit der staatlichen Bekämp- fung der Sozialdemokratie. Um die Identifikation der Arbeiter mit dem Staat zu stärken und sie gleichzeitig von der SPD fernzuhalten, wurde das weltweit erste Sozialversicherungssystem eingeführt:


  • 1883 Gesetzliche Krankenversicherung: Versicherte und Unternehmer teilen sich Beiträge (zwei Drittel – ein Drittel)
  • 1884 Unfallversicherung: Unternehmer zahlen Beiträge
  • 1889 Alters- und Invaliditätsversicherung: Versicherte und Unternehmer teilen sich Beiträge zu gleichen Teilen; staatliche Zuschüsse


Mit diesen Gesetzen schuf Bismarck die Grundlagen des deutschen Sozial- oder Wohlfahrtsstaates. Die materielle Lage der Arbeiter- schaft wurde dadurch zwar verbessert, der Einfluss der Sozialdemokratie konnte aber nicht eingedämmt werden.

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Was versteht man unter dem Aufbau der Klassengesellschaft?

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Der rapide gesellschaftliche Wandel im Zuge der Industrialisierung führte im 19. Jahrhundert zur Beseitigung der Ständegesellschaft. Die Menschen fanden sich in neuen Gruppen, den sozialen Klassen, wieder. Diese formierten sich nicht mehr aufgrund der Geburt, sondern nach Merkmalen des Besitzes und der beruflichen Leistungsfähigkeit bzw. Qualifikation. Klassen definieren sich somit durch ihre ökonomische Position am Markt. Die neuen Klassen waren daher weniger stabil und wesentlich durchlässiger als die alten Stände, sozialer Auf- und Abstieg war leichter möglich.

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Skizziere die soziale Schichtung der Industriegesellschaft im Kaiserreich

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Charakterisiere die familiären Lebenswelten

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Kennzeichnend für den gesellschaftlichen Wandel im Industriezeit- alter ist die zunehmende Trennung von Lebens- und Arbeitsstätten. Die Familie als privater Raum, in dem gefühlsmäßige Bindungen vorherrschten, erlangte einen neuen Stellenwert. Diese Idealvorstellung setzte sich im 19. Jahrhundert im gesamten Bürgertum durch und erlangte auch für Arbeiterfamilien Vorbildcharakter.

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Charakterisiere die bürgerliche Familie

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Der Idealvorstellung nach sollte die Ehe eine Liebesheirat sein und ein Bund zweier intellektuell gleichrangiger Partner. In der Praxis wa- ren die Geschlechterrollen dennoch unterschiedlich, die bürgerliche Familie war auch weiterhin patriarchalisch geprägt.

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Charakterisiere die Arbeiterfamilie

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Dem bürgerlichen Familien- und Frauenbild konnte in der Arbeiterfa-milie nur bei entsprechender materieller Sicherheit entsprochen wer- den. Daher setzte sich das patriarchalische Familienmodell erst ab Ende des 19. Jahrhunderts durch. Vorher unterschied sich die Situation der Arbeiterklasse deutlich von der des Bürgertums: 

  • relativ frühe Heirat nach dem Wegfall der Heiratsbeschränkungen 
  • rasche Durchsetzung der modernen Kleinfamilie aufgrund der beengten Wohnverhältnisse und materiellen Nöte 
  • Berufstätigkeit der Ehefrau (meist bis zur Geburt des ersten Kinds) 
  • Doppelbelastung der Frauen in Beruf und Haushalt
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Charakterisiere die Ungleichbehanldung der Frau

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Das bürgerlich-patriarchalische Familienmodell führte zur Festigung der männlich dominierten Gesellschaft. 

Kennzeichen waren 

  • die materielle und rechtliche Abhängigkeit der Frau vom Ehemann sowie die Benachteiligung im Scheidungsrecht, 
  • die Abwertung weiblicher Berufstätigkeit, eine schlechtere Entlohnung in Industrie und Gewerbe, die Reduzierung der Berufsmöglichkeiten der bürgerlichen Frauen auf wenige Berufe (z. B. Lehrerin), 
  • das fehlende Frauenwahlrecht und geringere Bildungschancen.
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Charakterisiere die Frauenbewegung

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Die um die Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzende Frauenbewegung versuchte, die Stellung der Frau zu verbessern und ihre Rechte zu stärken. Traditionelle Geschlechtermodelle wurden nun infrage gestellt. Dabei kann man eine bürgerliche und eine proletarische oder sozialistische Frauenbewegung voneinander unterscheiden.

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Welche Erfindung startete die Industrielle Revolution?

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Die Spinnmaschine (Spinning Jenny).

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Wer erfand die verbesserte Dampfmaschine?

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James Watt

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Welche Erfindung revolutionierte die Textilindustrie?

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Der mechanische Webstuhl.

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Welche Technologie gilt auch als “Taktgeber” der Industrialisierung?

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Die Eisenbahn.

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Durch erhöhtes Bevölkerungswachstum, wuchsen auch… (3 Nennungen)

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Die Menge der Arbeitskräften, der Absatzmarkt, und die Produktion.

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Als Insel verfügte England über viele..

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Hafenstädte.

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Die flache Landschaft Englands ermöglichte (2 Nennungen)

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Ein verbessertes Kanalsystem und
den Ausbau der Eisenbahn.

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Neue Erfindungen konzentrierten sich auf diese beiden Industrien.

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Die Schwerindustrie (Produktion von Stahl) und der Bergbau (Dampfmaschinen erhöhten die Fördermengen)

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Aus politischer Sicht hatte England 3 wichtige Vorteile:

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Es herrschte eine Friedensperiode,
Die Bürger hatten mehr Freiheitsrechte,
England war eine Seemacht.

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Stichwort Wirtschaft - Auch vor der Industrialisierung hatte England schon einen...

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Großen Binnenmarkt (zollfreier Handel im Inland)

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Welche Veränderung führte zur Agrarrevolution?

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Das Bevölkerungswachstum.

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Was versteht man unter Agrarrevolution?
(2 Nennungen)

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Neue Anbaumethoden und die Kommerzialisierung der Landwirtschaft.

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Weil die englischen Produkte so günstig waren, konnte England...

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die Waren in andere Länder exportieren.

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Welches Ereignis kritisierte den Import englischer Textilien nach Deutschland?

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Der Schlesische Weberaufstand.

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Wer argumentierte FÜR den Freihandel mit anderen Ländern?

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Adam Smith.

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Was sicherte den fairen Wettbewerb zwischen den Industrienationen?

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Handelsverträge.

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Welches System sicherte die Nährstoffzufuhr nach England?

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Der Imperialismus.

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Welchen wichtigen Rohstoff importierte England aus Nordamerika?

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Baumwolle.

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Wann wurde die Spinnmaschine “Spinning Jenny” erfunden?

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1765

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Wann lies James Watt seine verbesserte Dampfmaschine patentieren?

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1769

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1785 wurde was erfunden?

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Der mechanische Webstuhl

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Ab welchem Jahr gab England seine Häfen auch für fremde Schiffe frei?

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1849

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Der Cobden-Chevalier-Vertrag zwischen Großbritannien und Frankreich stammt aus dem Jahr ____?

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1860

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Was führte zum Pauperismus? (2 Nennungen)

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Bevölkerungswachstum und Nahrungsknappheit.

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Diese beiden Erfahrungen führten zur Solidarisierung der Arbeiter:

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Abhängigkeit und potenzielle Existenzbedrohung.

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Was war das Hauptproblem der sozialen Frage?

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Verelendung der Bevölkerung (insbesondere der Arbeiter).

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Diese drei Gründen führten zur Urbanisierung:

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Pauperismus; Landflucht; Beendigung der Leibeigenschaft.

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Welche beiden Phänomene beschreibt Urbanisierung?

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Verstädterung (Wachstum von Städten) und Ausbreitung der städtischen Lebensstils und Infrastruktur.

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Wie nannte man die Unterkünfte der Arbeiter in den Vorstädten?

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Mietskasernen.

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Wer waren die Schlafburschen?

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Umherwandernde Arbeiter die tagsüber freie Betten bei Arbeiterfamilien mieteten.

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Warum verbreiteten sich unter den Arbeiter viele Krankheiten? (2 Nennungen)

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Geringes Einkommen führte zu Unterernährung; zusätzlich war die Hygiene in den überfüllten Wohnungen schlecht.

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Wie steigerten Arbeiterfamilien ihr Einkommen? (2 Nennungen)

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Kinderarbeit; Prostitution.

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Warum setzte sich die Verelendung der Arbeiter meistens bei den Kindern fort?

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Kinderarbeit zur Existenzsicherung führte zu einem Bildungsmangel.

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Im Sozialismus werden die Produktionsmittel...

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Gemeinschaftlich geteilt.

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Wer gründete den ersten Gesellenverein?

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Adolph Kolping.

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Welches rundschreiben veröffentlichte Papst Leo XIII. im Umgang mit der Situation der Arbeiter?

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Sozialenzyklika “Rerum novarum”.

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Welche Sozialleistungen führte Ernst Abbe ein?

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Achtstundentages, Anspruch auf Urlaub und Schutz des Arbeitsplatzes.

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Die drei bekanntesten Unternehmer, die Arbeiterfürsorge betrieben, waren:

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Friedrich Harkort, Ernst Abbe und Alfred Krupp.

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Welche drei Versicherungen führte Bismarck als Reaktion auf die soziale Frage ein?

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Kranken-, Unfall-, und Altersversicherungen.

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Wann wurde die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (spätere SPD) gegründet?

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1875.

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Welche beiden sozialistischen Richtungen leiteten sich vom Marxismus ab?

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Kommunismus und Sozialdemokratische Bewegung.

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Welche beiden Entwicklungen führten dazu, dass es ständig neue Arbeitskräfte gab?

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Pauperismus und Landflucht.

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Warum war Altersarmut unter den Arbeitern verbreitet?

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Der Lohn wurde oft nach Leistung bezahlt und ältere Arbeiter waren körperlich weniger fit.

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Der Umgang mit schweren Maschinen führte zu …

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Arbeitsunfällen.

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Wann waren Arbeiter besonders von Arbeitsunfällen betroffen?

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Im ersten Betriebsjahr.

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Ständige Gefahrenaussetzung bei der Arbeit führte dazu, dass Arbeiter eine geringe … hatten.

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Lebensdauer.

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Warum war Frauenarbeit ein Zeichen von Armut?

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Wohlhabende Bürger konnten vom Lohn des Mannes leben und verpönten Frauenarbeit.

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Frauen und Kinder verdienten … als männliche Arbeiter.

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Weniger.

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Wodurch wurde der Arbeitsrhythmus festgelegt?

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Durch die Maschinen und Uhr.

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Wie nennt man eine besonders strenge Form der Arbeitsabläufe?

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Taylorismus.

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Kinderarbeiter bildeten bis zu … der Arbeiter.

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Ein Drittel.

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Das Arbeiten mit Hochöfen führte oft zu ...

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Verbrennungen.

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Warum wurde 1839 die Kinderarbeit in Preußen eingeschränkt?

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Angst vor Soldatenmangel.

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Wann wurde die Preußische Gewerbeordnung eingeführt?

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1845.

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Warum mussten Arbeiter ständig um ihre Anstellung fürchten?

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Es gab keinen Kündigungsschutz.

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Welche Arbeiter waren oft von einer “Staublunge” betroffen?

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Bergarbeiter.

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Wie lang waren Arbeitstage in der Industrialisierung?

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14-16 Stunden.

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Was wollte die Arbeiterbewegung verbessern? (3 Nennungen)

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Politischen Rechte, soziale Lage und wirtschaftliche Situation der Arbeiter.

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Was bezeichnen Historiker als Hauptmerkmal der Arbeiterbewegung?

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Organisierter Protest.

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Warum wurden die Arbeiter von den Fabriken ausgenutzt?

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Kapitalismus ermöglichte Profitmaximierung.

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Was war der Hauptgrund für die Gründung der Arbeiterbewegung?

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Arbeitsbedingungen der Arbeiter.

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Wie sollte die Situation der Arbeiter verbessert werden? (7 Nennungen)

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Mehr Arbeitsschutz, kürzere Arbeitstage und Wochenarbeitszeit, Mindestlohn, Versicherungen, Kündigungsschutz, Mitspracherecht.

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Die Genossenschaften waren Verbände der ...

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Arbeiter.

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Der Raiffeisen-Verbund stärkte die Interessen der...

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Landwirte.

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Von wem wurde der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein gegründet?

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Ferdinand Lassalle.

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Die Arbeiterbewegung orientierte sich am...

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Sozialismus.

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Mit der Sozialgesetzgebung hatten die Arbeiter Anspruch auf:

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Kranken-, Invaliditäts-, und Rentenversicherung.

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Die Frauenbewegung verfolgte die soziale Anerkennung und...

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Wirtschaftliche Unabhängigkeit.

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1865 gründeten Louise Otto-Peters und Auguste Schmidt den...

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Allgemeinen Deutschen Frauenverein.

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Wann wurde der Bund Deutscher Frauenvereine gegründet?

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1894.

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Eine Führungsperson der proletarischen Frauenbewegung war:

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Clara Zetkin.

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Warum sprach August Bebel von der doppelten Bürde von Arbeiterinnen?

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Sie wurden aufgrund ihres Geschlechtes und ihrer Klasse unterdrückt.

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Neben der allgemeinen Verbesserung der Arbeitsbedingungen hatte die proletarische Frauenbewegung was zum Ziel?

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Gleichstellung mit männlichen Kollegen.

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Neben der Abhängigkeit vom Ehemann störte die Frauen auch das fehlende ...

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Wahlrecht.

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Wann begann der Weberaufstand?

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3. Juni 1844.

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Wann endete der Weberaufstand?

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6. Juni 1844.

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Welches Lied wurde zum Symbol der Weber?

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Das Blutgericht.

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Wo begann der Aufstand der Weber?

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Peterswaldau.

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Vor welcher Fabrik wurde zuerst demonstriert?

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Textilfabrik der Brüder Zwanziger.

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Wie konnte der Aufstand beendet werden?

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Durch das preußische Militär.

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Warum waren die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Weber so schlecht? (3 Nennungen)

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Industrieware war deutlich günstiger und konkurrierte mit der Ware der Weber; Die Weber hatten wenig Geld; Hungersnöte erhöhten das Leiden.

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Warum waren ausgerechnet die Weber in Schlesien vom Pauperismus betroffen?

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Die Handwerksarbeit der Weber konnte nicht mit der Industrieware mithalten; Schlesien war eine Region die zunächst keinen Fortschritt der Industrialisierung bemerkte.

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Diese Gesellschaftsordnung kritisiert der Marxismus:

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Kapitalismus.

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Diesen kapitalistischen Widerspruch kritisiert der Marxismus:

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Die Wirtschaft wird von den Proletariern gestützt, aber der Reichtum sammelt sich nur bei der Bourgeoisie an.

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Was sieht der Marxismus als Hauptproblem in der kapitalistischen Gesellschaft?

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Ausbeutung der Arbeiter.

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Die Ausbeutung der Arbeiter kann nur durch … gestoppt werden.

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Revolution der Arbeiter.

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Das Ziel des Marxismus ist:

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Eine Klassenlose Gesellschaft.

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Die Übergangszeit von Kapitalismus zu Marxismus wird auch … genannt.

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Diktatur des Proletariats.

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Wer profitiert vom Mehrwert der Arbeitskraft?

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Unternehmer.

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Wie entwickelt sich die Gesellschaft im historischen Materialismus weiter?

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Klassenkampf der unterdrückten Klasse.

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Marx nennt diese sechs historischen Gesellschaftsstufen:

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Urgesellschaft; Sklavenhalterschaft; Feudale Gesellschaft; Kapitalistische Gesellschaft; Sozialismus; Kommunismus.

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Wer gab das Kommunistische Manifest in Auftrag?

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Antwort

Bund der Kommunisten.

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Wann wurde das Kommunistische Manifest veröffentlicht?

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21. Februar 1848.

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Warum widerspricht Engels eigentlich dem Weltbild des Marxismus?

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Weil er durch die Anteilhabe an der Baumwollfabrik seines Vaters Kapitalbesitzer und somit Teil der Bourgeoisie war.

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Aus welchem Werk stammt der Satz: „Proletarier aller Länder, vereinigt euch!”?

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Das Kommunistische Manifest.

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Marx wohl wichtigstes Werk war ...

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Das Kapital.

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Welche sozialkritische Zeitung gründete Marx während der Revolution 1848/1849?

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Neue Rheinische Zeitung.

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Das Prinzip des Mehrwerts der Arbeitskraft besagt, dass je mehr die Unternehmer ihren Gewinn maximieren, desto...

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Ärmer werden die Arbeiter.

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Die zwei Hauptmerkmale des Kommunismus:

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Alle Mitglieder der Gesellschaft sind gleich; Eigentum wird kollektiv geteilt.

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Was ist der Unterschied zwischen einer Klassengesellschaft und einer Ständegesellschaft?

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Klassen werden theoretisch nicht vererbt (funktionale Gesellschaftsunterschiede).

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Der Begriff Klassengesellschaft beschreibt ...

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Eine Gesellschaft die unterschiedliche Klassen aufgeteilt ist.

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Welche zwei Klassengesellschaften beschreiben die Gesellschaft der Industrialisierung?

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Kapitalistische Klassengesellschaft; Marxistische Klassengesellschaft.

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Wie zeichnen sich die Mitglieder einer sozialen Klasse aus? (3 Nennungen)

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Antwort

Ähnlicher sozialen Status; ähnliche wirtschaftliche Lage; ähnliche Lebensbedingungen.

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Was beschreibt der Klassenkampf?

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Kampf des Proletariats für Gleichberechtigung.

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Wie endet der Klassenkampf?

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Klassenlose Gesellschaft.

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Weber nannte diese zwei Merkmale für die Einteilung der Klassen:

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Qualität der Arbeit und Besitz von Gütern.

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Wer prägte den Begriff der marktbedingten Klassen?

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Antwort

Max Weber.

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Wer waren die Gewinner der marktbedingten Klassen? (3 Nennungen)

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Antwort

Unternehmer, Bankiers, Kapitalbesitzer.

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Welcher Klasse gehören die industriearbeiter in der kapitalistischen Gesellschaft an?

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Antwort

Unterschicht.

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Was beschreibt der Begriff “soziale Mobilität”?

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Antwort

Die Möglichkeit in den Klassen auf- oder abzusteigen durch veränderten Besitz.

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Marx nennt die Arbeiterschaft:

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Antwort

Proletariat.

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Das entscheidende Merkmal für die Einteilung in eine Klasse ist nach Marx:

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Beteiligung an den Produktionsmitteln.

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Wie sichern sich Proletarier ihre Existenz?

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Antwort

Verkauf ihrer Arbeitskraft.

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Die an den Produktionsmitteln beteiligten Bürger nennt man:

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Bourgeoisie.

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Wie kommt die Bourgeoisie zu ihrem Wohlstand?

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Antwort

Ausbeutung der Arbeiter.

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Warum führte Bismarck die Sozialgesetzgebung ein?

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Antwort

Um die Arbeiter für sich zu gewinnen und die Sozialisten zu schwächen.

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Frage

Wann wurde die erste Versicherung eingeführt?

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Antwort

1883.

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Ab wann hatten Arbeiter Anspruch auf die Rentenversicherung?

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Antwort

70. Lebensjahr.

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Die drei Versicherungen waren:

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Unfallversicherung, Renten- und Invalidenversicherung und Krankenversicherung.

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Wann waren Arbeiter versicherungspflichtig?

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Antwort

Bis zu einem Jahresgehalt von 2000 Mark.

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Frage

Welches Gesetz sah die Gründung von Berufsgenossenschaften vor?

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Antwort

Unfallversicherungsgesetz.

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Wann wurde die Kinderarbeit abgeschafft?

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Antwort

1903.

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Wie wurde die Sozialgesetzgebung unter den Arbeitern wahrgenommen?

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Antwort

Heuchlerisch und nur wenig verbessernd.

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Warum hatte Bismarck Angst vor den Sozialdemokraten?

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Antwort

Bismarck fürchtete die Arbeiterrevolution und den Sturz seines Regimes, da viele Arbeiter die Sozialdemokraten unterstützen.

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Wann wurde die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands gegründet?

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Antwort

1875.

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Frage

Welches Ziel hatte die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands?

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Antwort

Demokratisierung des Kaiserreichs und Verbesserung der Arbeitssituation.

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Frage

Wann fanden die Attentate auf Kaiser Wilhelm I. statt?

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Antwort

Mai und Juni 1878.

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Wann trat das Sozialistengesetz in Kraft?

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Antwort

22. Oktober 1878.

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Frage

Wie konnte Bismarck den Reichstag vom Sozialistengesetz überzeugen? (2 Nennungen)

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Antwort

Neu gewählter Reichstag; Zweites Attentat verletzte den Kaiser ernsthaft.

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Frage

Was sollte das Sozialistengesetz bezwecken?

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Antwort

Verbot der Sozialdemokraten.

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Frage

Wieso gewannen die Sozialdemokraten in der Zeit des Sozialistengesetzes mehr Zuspruch?

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Antwort

Arbeiter solidarisieren sich mit der Partei.

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Frage

Bis wann galt das Sozialistengesetz?

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Antwort

1890.

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Sozialdemokraten konnten trotz des Sozialistengesetzes noch gewählt werden, denn...

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Antwort

Einzelne Personen durften sich noch für das Parlament aufstellen lassen.

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