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Machtergreifung Hitlers

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Machtergreifung Hitlers

Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Paul von Hindenburg endete am 30. Januar 1933 die Zeit der Weimarer Republik. Doch wie genau lief dieser Prozess ab? Hat Hitler die Macht gewaltsam ergriffen oder legal übernommen?

Machtergreifung: Definition

Eine Machtergreifung ist das gezielte Erlangen der Kontrolle unabhängig von der Legalität des Prozesses und vom Willen der Menschen, über die die Kontrolle ausgeübt wird. Gegebenenfalls geschieht die Machtergreifung durch die Anwendung von Gewalt.

Mit der Machtergreifung Hitlers ist der Prozess gemeint, in dem Hitler Schritt für Schritt Deutschland unter seine Herrschaft brachte und zu einem nationalsozialistischen, diktatorischen Regime umformte.

Es handelt sich hier also nicht bloß um ein einzelnes Ereignis, sondern um eine Reihe von Geschehnissen.

Machtergreifung oder Machtübernahme?

Manchmal wird von der Machtergreifung und andere Male von der Machtübernahme geredet. Grund hierfür ist die andauernde Kontroverse, ob Hitler die Macht tatsächlich (gewaltvoll) ergriff, oder ob nicht vielmehr eine Machtübertragung stattfand und daher von einer Machtübernahme gesprochen werden sollte – schließlich ernannte ihn Hindenburg legal zum Reichskanzler.

Die Kette der verschiedenen Ereignisse hin zu Hitlers Weg an die Macht verdeutlicht diese Problematik. Im Folgenden erfährst Du, welche Stationen dabei eine zentrale Rolle spielten und wie mit dem Begriff Machtergreifung umgegangen wird.

Hitlers Machtergreifung – Zusammenfassung

In diesem Abschnitt geht es in chronologischer Reihenfolge um die wichtigsten Ereignisse der Machtergreifung.

Zu beinah all diesen Punkten findest Du hier auf StudySmarter eigene Erklärungen, die die jeweilige Thematik tiefergehend erläutern.

Machtergreifung Hitlers: Vorgeschichte

Hitlers Ergreifung der Macht gingen verschiedene Umstände und Ereignisse voraus, die Unzufriedenheit innerhalb der Bevölkerung erzeugten.

So war die Weimarer Republik Deutschlands erste demokratische Herrschaftsform. Sie wurde jedoch auf dem instabilen Gerüst der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg aufgebaut. Die Wirtschaft war geschwächt, die Menschen litten unter Arbeitslosigkeit, Armut und dem Verlust von Angehörigen, Deutschland stand unter den strengen Regularien des Versailler Vertrags. Zudem mündete die Nachkriegsinflation in der Hyperinflation 1923. 1929 kam es nach dem Zusammenbruch der New Yorker Börse zur Weltwirtschaftskrise.

Die staatliche Instabilität und die bereits erwähnte Unzufriedenheit der Bevölkerung boten den Nationalsozialist*innen einen Nährboden für die Manipulation der Massen sowie die Machtergreifung.

In der Erklärung "Das Scheitern der Weimarer Republik" findest Du mehr Informationen zu den Gründen für den Fall der Weimarer Republik.

Hitlers Weg zur Macht

Hitler und die Nationalsozialist*innen errichteten Schritt für Schritt eine totalitäre Diktatur. Im Folgenden lernst Du wichtige Stationen dieses Weges kennen.

30. Januar 1933 – Ernennung Hitlers zum Reichskanzler

Da die Weimarer Republik mit vielen Hindernissen konfrontiert wurde, gelang es Hitler, den Reichspräsidenten Hindenburg von seiner Ernennung zum Reichskanzler zu überzeugen. Dies geschah am 30. Januar 1933.

Die konservativen Parteien fanden allein nicht genügend Unterstützung in der Bevölkerung, daher setzten auch sie Reichspräsident Hindenburg unter Druck, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Sie erhofften sich, zusammen mit der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) eine Mehrheitsregierung bilden zu können.

Hierbei hatten die konservativen Parteien und auch Hindenburg den Machtwillen des Führers der stärksten Reichstagsfraktion unterschätzt. Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler kennzeichnet den Beginn der NS-Diktatur.

Reichstagsbrand

Am 27. Februar 1933 brannte das Reichstagsgebäude. Die Nazis machten den Niederländer Marinus van der Lubbe als Schuldigen aus, der am Tatort festgenommen wurde. Er gestand und gab an, Alleintäter gewesen zu sein. Dies wurde schon von Zeitgenossen als unwahrscheinlich eingestuft. Weiterhin halten Kritisierende auch eine Tatbeteiligung der Nationalsozialist*innen selbst für möglich. Denn die politisch linke Einstellung van der Lubbes diente ihnen zur Rechtfertigung ihres weiteren Vorgehens.

Die Nazis machten die Kommunist*innen für den Reichstagsbrand verantwortlich und sprachen hier von einer "kommunistischen Verschwörung". Adolf Hitler, Hermann Göring, Joseph Goebbels und Wilhelm Frick setzten sich nun für einen permanenten Ausnahmezustand ein, der insbesondere die Verhaftung kommunistischer und sozialdemokratischer Politiker*innen legalisieren sollte. Dies wurde schon am darauffolgenden Tag mit der Reichstagsbrandverordnung umgesetzt.

Hermann Göring diente ab 1932 als Reichstagspräsident. Hitler ernannte ihm am 30. Januar 1933 zum Reichskommissar für den Luftverkehr und das preußische Innenministerium sowie zum Reichsminister ohne Geschäftsbereich. Am 11. April 1933 erhielt Göring zusätzlich den Posten des Ministerpräsidenten Preußens ernannt, 1940 den des Reichsmarschalls.

Joseph Goebbels ist als einer der engsten Vertrauten Hitlers bekannt. Er wurde ab 1926 als Gauleiter Berlins eingesetzt, ab 1930 als Reichspropagandaleiter. Von 1933 bis 1945 übernahm er die Positionen des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda und die des Präsidenten der Reichskulturkammer.

Wilhelm Frick war Jurist sowie NSDAP-Politiker. Ab 1930 diente er als Staatsminister für Inneres und Volksbildung im Land Thüringen. Nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler wurde Frick zusammen mit Göring in Hitlers Kabinett geholt. Dort bekleidete er das Amt des Reichsministers des Innern, des Reichswahlleiters und ab 1934 des Innenministers Preußens.

Der Name der am 30. Januar 1933 gebildeten Koalitionsregierung des Deutschen Reiches lautet "Kabinett Hitler".

Der Reichspräsident bezeichnete den Erlass als "Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat". Damit wurden die Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft gesetzt. Die Polizei durfte von nun an politische Gegner*innen ohne jegliche Anklage oder einen Prozess verhaften.

Sie inhaftierte daraufhin viele Reichstags- und Landtagsabgeordnete, was zur Überfüllung der Gefängnisse führte. So entstanden provisorische Haftorte, die sich später zu den ersten Konzentrationslagern entwickelten.

Reichstagswahlen / Märzwahlen

Am 5. März 1933 fanden Reichstagswahlen statt. Obwohl sie frei sein sollten, konnte man die Reichstagswahlen schon damals nicht mehr als freie Wahlen bezeichnen. Denn die NSDAP hatte ihre Konkurrenz taktisch massiv benachteiligt und verfolgt. Die Mitglieder sowie auch Anhängenden der Gegenparteien litten unter staatlicher Gewalt, Straßenterror und der Propaganda der NSDAP.

Die NSDAP wurde mit 43,9 % stärkste Partei, erhielt jedoch nicht die von ihr erwartete absolute Mehrheit. Als Reaktion darauf ließ Hitler die Reichstagssitze der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) auflösen. Der Reichstag verkleinerte sich von 647 auf 566 Sitze. So gelang es der NSDAP letztendlich, mit einer Anzahl von 288 Abgeordneten die absolute Mehrheit zu erhalten.

Hitlers Plan beinhaltete jedoch, den Reichstag als Kontrollorgan der Regierung ausschalten, weswegen die NSDAP mit der Ausgestaltung des Ermächtigungsgesetzes begann.

Tag von Potsdam

Als "Tag von Potsdam" wird die Feier in der Potsdamer Garnisonkirche bezeichnet, die am 21. März 1933 den neu gewählten Reichstag offiziell eröffnete. Hitler nutzte die Feierlichkeiten, um weitere Macht für seine Partei zu gewinnen.

Die Nationalsozialist*innen wollten ihre Verbundenheit mit der preußischen Geschichte demonstrieren und versuchten, das Vertrauen des Reichstagspräsidenten zu gewinnen. Das wird vor allem in Hitlers Verbeugung vor Hindenburg deutlich, bei der er sich zur Kontinuität der preußischen Geschichte und zum Respekt vor dem Reichstag sowie dem Reichspräsidenten bekannte.

Hitler forderte außerdem die Selbstaufgabe des Parlaments, die es ihm ermöglichen sollte, verfassungswidrige Gesetze zu erlassen, ohne dieses hinzuzuziehen.

Ermächtigungsgesetz

Das Ermächtigungsgesetz trat schließlich am 24. März 1933 in Kraft. Obwohl die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) den Erlass missbilligte, gelang es der NSDAP durch Einschüchterung und Druckmittel, die Zustimmung der Zweidrittelmehrheit des Reichstags zu gewinnen. Hitler bezeichnete das Ermächtigungsgesetz als Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich.

Damit entmachtete sich der Reichstag selbst, denn Hitler konnte von nun an ohne dessen Zustimmung Erlasse verabschieden. Die Gewaltenteilung wurde aufgehoben und die Grundrechte offiziell außer Kraft gesetzt.

Boykott gegen Menschen jüdischen Glaubens / Wiederherstellung des Berufsbeamtentums

Die Nationalsozialist*innen gingen von Anfang an gegen Menschen jüdischen Glaubens vor. Schon am 1. April 1933 boykottierten sie jüdische Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen.

Ein Boykott ist ein entweder politisch, wirtschaftlich oder sozial organisiertes Druck- oder Zwangsmittel, durch welches eine Person, eine Personengruppe oder ein Unternehmen vom regelmäßigen Geschäftsverkehr ausgeschlossen wird.

Am 7. April 1933 wurde zudem das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums erlassen. Es wurde nach dem Ermächtigungsgesetz auch als Zweites Gesetz zur Gleichschaltung der Länder anerkannt. Es ermöglichte der Regierung, Beamt*innen aus dem Dienst zu entlassen und einzuteilen.

Daraufhin wurden jüdische Beamt*innen aus ihrem Dienst entfernt. Die Reichsstatthalter übernahmen die exekutive Gewalt und wurden in den einzelnen Staaten eingesetzt.

Gleichschaltung

Unter Gleichschaltung versteht man die erzwungene Eingliederung aller Kräfte (sozial, politisch, kulturell, wirtschaftlich) in die einheitliche Struktur einer Diktatur.

Von Mai bis Juni 1933 vollendete die NSDAP ihre lang geplante Gleichschaltung. Sie diente unter anderem der Errichtung des Führerkults und Verbreitung der NS-Ideologie. Ferner wurden Menschen jüdischen Glaubens zunehmend aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen.

Dies geschah zuerst im Mai 1933 durch die Zerschlagung der Gewerkschaften, die eine sogenannte einheitliche Volksgemeinschaft ermöglichen sollte. Außerdem wurden allen Personen, die die Nazis nicht als sogenannte Arier*innen anerkannten, gekündigt.

Details zur "NS Ideologie" findest Du in der entsprechenden Erklärung.

Im Juni 1933 wurde die SPD offiziell verboten und daraufhin aufgelöst. Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) und die Deutsche Volkspartei (DVP) taten es ihr nach Einschüchterungen und Drohungen der Nazis gleich. Jetzt gab es keine Gegenparteien mehr, weswegen Hitler außer der NSDAP alle Parteien verbieten konnte.

Somit erlangte er die absolute Macht.

Austritt aus dem Völkerbund

Im Oktober 1933 beschloss Hitler Deutschlands Austritt aus dem Völkerbund, der als zwischenstaatliche Organisation nach dem Ende des Ersten Weltkrieges gegründet wurde. Der Austritt vergrößerte die internationale Isolation des NS-Regimes, die von Hitler jedoch in den nächsten Jahren durch Beschwichtigungen und geschickte Propaganda in Teilen abgebaut wurde. Innenpolitisch trug der Schritt zur Verstärkung des Regimes bei.

Röhm-Putsch

Bis zum Sommer 1934 hatten die Nationalsozialist*innen ihre Macht fast vollständig gefestigt. Es kam jedoch zu Konflikten zwischen Hitler und Ernst Röhm, ehemals enger Vertrauter Hitlers sowie Führer der Sturmabteilung (SA).

Aufgrund wachsender innenpolitischer Spannungen entmachtete Hitler am 30. Juni 1934 die gesamte SA-Führung. Er ließ sowohl Röhm und die wichtigsten Vertreter der SA als auch Reichskanzler Kurt von Schleicher und weitere politische Gegner mithilfe der Schutzstaffel (SS) und der Reichswehr ermorden. Hitler rechtfertigte diesen Röhm-Putsch als "Staatsnotwehr".

Tod Hindenburgs

Am 2. August 1934 verstarb Hindenburg. Nach seinem Tod vereinte Hitler das Amt des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten in einer Person. Außerdem ließ er die Reichswehr auf seine Person vereidigen. In der Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches am 19. August 1934 wurde Hitlers neue Position von 89,9 % der Wählenden (Wahlbeteiligung: 97,7 %) legitimiert.

Zukünftig wurde die Reichswehr auf den "Führer und Reichskanzler" vereidigt. Die Errichtung der Diktatur war damit abgeschlossen.

Die Errichtung des totalitären Staates erfolgte besonders durch Druck, Einschüchterung und Terror der NSDAP.

Nachdem der Reichstag im Februar 1933 aufgelöst wurde, setzte Hitler bis zu den Neuwahlen im März die Grundrechte durch Notverordnungen außer Kraft. Er instrumentalisierte den Reichstagsbrand für seine Zwecke und ließ seine politischen Gegner*innen verfolgen.

Unter dem Druck des Straßenterrors stimmte daher eine Zweidrittelmehrheit des Reichstags dem Ermächtigungsgesetz zu. Das Parlament entmachtete sich mit dieser Entscheidung selbst, da Hitler nun seinen diktatorischen Führerstaat errichten konnte. Mit dem Tod Hindenburgs und der Übernahme Hitlers als Reichspräsident im August 1934 war seine Machtergreifung abgeschlossen.

Hitler und die Nationalsozialist*innen ergriffen also aktiv die Macht. Dabei sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass sie dennoch etliche Anhänger*innen zählten, die das Regime unterstützten und/oder guthießen.

Machtergreifung Hitlers – Das Wichtigste

  • Der Beginn der Machtergreifung Hitlers wird auf seine Ernennung zum Reichskanzler durch Reichspräsident von Hindenburg am 30. Januar 1933 datiert.
  • Am 27. Februar 1933 kam es zum Reichstagsbrand, woraufhin am 28. Februar 1933 die Reichstagsbrandverordnung erlassen wurde. Diese setzte bereits die meisten Grundrechte außer Kraft.
  • Bei den Reichstagswahlen am 5. März 1933 konnte die NSDAP durch Manipulation der Massen und Einschüchterung politischer Gegner*innen bereits 43,9 % der Stimmen erlangen.
  • Das Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 hob die Gewaltenteilung auf. Hitler allein verfügte nun über die gesetzgebende Gewalt.
  • Durch das Verbot anderer politischer Parteien, die Gleichschaltung und schließlich den Tod Hindenburgs vereinte Hitler ab dem 19. August 1934 das Amt des Reichskanzlers sowie Reichspräsidenten in seiner Person – und konnte von jetzt an als alleiniger Führer seiner neu errichteten Diktatur herrschen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Machtergreifung Hitlers

Seit 1919 war Deutschland eine parlamentarische Demokratie. Diese hatte unter den Folgen des Ersten Weltkriegs und Versailler Vertrags zu leiden. Die politischen und wirtschaftlichen Probleme verschärften sich seit der Weltwirtschaftskrise 1929. Da parlamentarische Mehrheiten im Reichstag unmöglich wurden, nutzte Reichspräsident Hindenburg sein Notverordnungsrecht. Folglich regierten seit dem Jahr 1930 Präsidialkabinette, die die Demokratie außer Kraft setzten. Unterdessen stieg die NSDAP zur stärksten politischen Partei auf. Schließlich entschied sich Hindenburg am 30. Januar 1933 für die Ernennung Hitlers zum neuen Reichskanzler.


  • 30. Januar 1933: Ernennung  Hitlers zum Reichskanzler 
  • 27. Februar: Reichstagsbrand
  • 28.Februar: Reichstagsbrandverordnung
  • 05. März: Reichstagswahlen
  • 21. März: Tag von Potsdam
  • 23. März: Ermächtigungsgesetz
  • 1. April: Boykott gegen die Juden
  • 7. April: "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums"
  • Mai bis Juni: Gleichschaltung
  • Oktober: Austritt aus dem Völkerbund
  • 30. Juni 1934: Röhm-Putsch
  • 2. August: Tod Hindenburgs

Das “Ermächtigungsgesetz” entmachtete den Reichstag als kontrollierendes Organ der Regierung. Die für die parlamentarische Demokratie wichtige Gewaltenteilung wurde außer Kraft gesetzt. Die Reichsregierung konnte nun, unabhängig von Reichstag und Reichspräsident, Gesetze verabschieden. Am 31. März wurden die Länderparlamente aufgelöst und durch Reichsstatthalter ersetzt. In den folgenden Monaten wurden alle Bereiche des öffentlichen Lebens auf die Ideologie der Nationalsozialisten zugeschnitten. Gleichzeitig nahm die Verfolgung politischer Gegner und Juden zu, die in Konzentrationslagern inhaftiert wurden. Es begann die Gleichschaltung.


Der Unterschied zwischen einer Machtübernahme und einer Machtergreifung besteht darin, dass eine Machtübernahme auf legalem und geregeltem Wege erfolgt. Die Machtergreifung hingegen ist ein längerer Prozess, bei dem Manipulation und andere Taktiken genutzt werden.

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