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Machtergreifung Hitlers

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Geschichte
  • Machtergreifung Hitlers


Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler von dem Reichspräsidenten Hindenburg endet 1933 die Zeit der Weimarer Republik. Wie genau Hitler es geschafft hat, in den darauffolgenden Jahren einen totalitären Staat unter seiner Macht zu errichten erfährst du im folgenden Artikel. 


Die Machtergreifung Hitlers ist Teil des Fachs Geschichte und ist das letzte Unterthema der Weimarer Republik, die den Beginn der NS-Diktatur einleitet.


"Tag der Machtübernahme" - 30. Januar 1933


Durch die vielen Hindernisse, die der Weimarer Republik im Weg standen, gelang es Hitler den überforderten Reichspräsidenten Hindenburg davon zu überzeugen, ihn am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler zu ernennen.


Die konservativen Parteien fanden nicht genügend Unterstützung in der Bevölkerung. Sie setzten Reichspräsident Paul von Hindenburg unter Druck, Hitler zum Reichskanzler zu ernennen. Sie hofften, zusammen mit der NSDAP eine Mehrheitsregierung bilden zu können. 


Die konservativen Parteien, sowie auch Hindenburg hatten den Machtwillen des Vorsitzenden der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) und "Führers" der stärksten Reichstagsfraktion hierbei unterschätzt. Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler kennzeichnet den Beginn der NS-Diktatur.


Abb. 1: 

Quelle: https://www.google.com/url?sa=i&url=https%3A%2F%2Fwww.bpb.de%2Fpolitik%2Fhintergrund-aktuell%2F263635%2Fhitler-wird-reichskanzler&psig=AOvVaw1_Onk72YGt5w4Aa1YgV1Vw&ust=1627461491166000&source=images&cd=vfe&ved=0CAgQjRxqFwoTCNjfzsHtgvICFQAAAAAdAAAAABAE




Reichtagsbrand


Kurz nach Beginn der Amtszeit Hitlers wurde am 27. Februar 1933 der Reichstag in Berlin in Brand gesetzt. Der 24-jährige Linksextremist Marinus van der Lubbe wurde an den Abend festgenommen, welche die NSDAP als Propaganda-Material nutzte. 

Die Kommunisten wurden für den Reichtagsbrand verantwortlich gemacht ("kommunistische Verschwörung") und mussten auch Konsequenzen davon tragen. 


Adolf Hitler, Hermann Göring, Joseph Goebbels und Wilhelm Frick setzten sich nun für einen permanenten Ausnahmezustand ein, der vor allem die Verhaftung kommunistischer und sozialdemokratischer Politiker legalisieren sollte. Dies wurde schon am darauffolgenden Tag mit der Reichstagsbrandverordnung umgesetzt. 



Reichtagsbrandverordnung


Die Reichtagsbrandverordnung war eine Notverordnung des Reichspräsidenten. Er bezeichnete sie als "Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat". Mit dieser wurden die Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft gesetzt. Ebenfalls war es der Polizei nun ermöglicht, politische Gegner ohne jegliche Anklage oder Prozess zu verhaften.


Die Nationalsozialisten wollten damit ihre Macht vergrößern und die Angst vor dem linksextremen Terror davonräumen. Vor allem war das für die anstehende Reichstagswahlen wichtig. 


Viele Reichstags- und Landtagsabgeordneten wurden darauffolgend in Gefängnissen inhaftiert. Wegen der Überfüllung entstanden provisorische Haftorte, die sich später zu Konzentrationslagern entwickelten. 



Reichtagswahlen


Am 5. März 1933 fanden die Reichstagswahlen statt. Obwohl die Reichstagswahlen eine freie Wahl sein sollten, konnte man dies nicht mehr als diese anerkennen. Die NSDAP hatte ihre Konkurrenz nämlich taktisch massiv benachteiligt und verfolgt. Die Mitglieder, sowie auch Anhänger der Gegenparteien litten unter staatlicher Gewalt, Straßenterror und der Propaganda der NSDAP.



Die NSDAP wurde mit 43,9% die stärkste Partei, erhielt jedoch nicht die von ihnen erwartete absolute Mehrheit. Als Reaktion darauf ließ Hitler die Reichstagssitze der KPD annullieren. Der Reichstag verkleinerte sich von 647 auf 566 Sitze und es gelang der NSDAP letztendlich mit einer Anzahl von 288 Abgeordneten die absolute Mehrheit zu erhalten. Hitler wollte den Reichstag aber als Kontrollorgan der Regierung ausschalten und somit begann die NSDAP das "Ermächtigungsgesetz" zu planen.


Abb. 2: Wahlergebnis der Reichstagswahlen 1933

Quelle: https://www.google.com/url?sa=i&url=https%3A%2F%2Fspurensuchen-denzlingen.de%2Fphone%2Fdisplay_0012-1_gb.html&psig=AOvVaw3dpVW5oocn_DHiFhZmMWE-&ust=1627461637359000&source=images&cd=vfe&ved=0CAgQjRxqFwoTCKie7ZbtgvICFQAAAAAdAAAAABAE


Tag von Potsdam


Der Tag von Potsdam war eine Feier in der Potsdamer Garnisonkirche, die am 21. März den neugewählten Reichstag offiziell eröffnete. Hitler nutzte die Feier, um erneut Macht für seine Partei zu gewinnen. 


Die Nationalsozialisten wollten zeigen, dass sie der preußischen Geschichte verbunden bleiben möchten und versuchten das Vertrauen des Reichstagspräsidenten zu gewinnen. Dies widerspiegelte vor allem auch Hitlers Vereinigung vor Hindenburg, bei der er sich zur Kontinuität der preußischen Geschichte, sowie auch zum Respekt vor dem Reichstag und dem Reichspräsidenten bekennt.


Hitler forderte außerdem eine "Selbstaufgabe", die ihm ermöglichen sollte, ohne Hinzuziehung des Parlaments, auch verfassungswidrige Gesetze zuzulassen. 


Die Kommunisten protestierten gegen die Wahlergebnisse und wurden weiterhin verfolgt und verhaftet. Die Sozialdemokraten jedoch hielten sich aus dem Protest heraus.



Ermächtigungsgesetz


Das Ermächtigungsgesetz tritt am 23. März 1933 in Kraft. Obwohl die SPD dagegen war, gelang es der NSDAP durch Einschüchterung- und Druckmittel Zustimmung von zwei Drittel der Mehrheit des Reichstags zu gewinnen. Das Ermächtigungsgesetz war laut Hitler ein "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich".


Damit entmachtete sich der Reichstag selbst, da die Regierung nun ohne seine Zustimmung Gesetze verabschieden konnte. Die Gewaltenteilung war somit gebrochen und die Grundrechte wurden offiziell außer Kraft gesetzt. Der Beginn des Prozess der Gleichschaltung begann mit dem Ermächtigungsgesetz.



Antisemitismus


Boykott gegen die Juden


Die Nationalsozialisten begannen von Anfang an gegen die Juden vorzugehen. Schon am 1. April 1933 gab es boykottierten die Nationalsozialisten jüdische Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen. Der Boykott wurde von einer antisemitischen Organisation organisiert und kennzeichnete deutlich den Aufstieg des Antisemitismus in Deutschland.


Wiederherstellung des Berufsbeamtentums


Am 7. April wurde das "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" erlassen. Es wurde nach dem Ermächtigungsgesetz auch als "zweites Gesetz zur Gleichschaltung der Länder" anerkannt. Die besagte, dass die Regierung Beamte aus dem Dienst entlassen und einteilen kann. 


Daraufhin wurden jüdische Beamter abgeschafft. Die Reichsstatthalter übernahmen die exekutive Gewalt und wurden in den einzelnen Staaten eingesetzt.



Gleichschaltung


Von Mai bis Juni 1933 vollendete die NSDAP ihre lang geplante Gleichschaltung. Diese diente zur Errichtung des Führerkults und Verbreitung der NS-Ideologie. Außerdem wurden die Juden immer mehr aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen.


Mai


Dies geschah zuerst im Mai durch die Zerschlagung der Gewerkschaften, welches einer "einheitlichen Volksgemeinschaft" dienen sollte. Alle "nicht Arier" wurden gekündigt und es wurde am 1. Mai der Tag der Arbeit eingeführt. 





Am 10. Mai fand eine Bücherverbrennung in Berlin statt. Bei dieser wurde "nicht-deutsche" Bücher verbrannt.


Abb. 3: Bücherverbrennung

Quelle: https://www.google.com/url?sa=i&url=https%3A%2F%2Fwww.holocaust-denkmal-berlin.de%2Fprojekte%2Fwanderausstellung-verbrannte-buecher%2F10-mai-tag-der-buecherverbrennung-hintergruende&psig=AOvVaw3N7kcJXhZ4xDBZ2iIZaneH&ust=1627463564075000&source=images&cd=vfe&ved=0CAgQjRxqFwoTCIip2K30gvICFQAAAAAdAAAAABAE 

Juni


Im Juni geschah politisch einiges. Die SPD wurde offiziell verboten und darauffolgend aufgelöst. Ebenfalls löste sich die DNVP/DVP aufgrund Einschüchterung und Drohungen der Nationalsozialisten auf. Dadurch, dass es nun keine Gegenpartei mehr gab, gelang es der Hitler alle Parteien, bis auf die NSDAP, zu verbieten.


Somit hatte Hitler die absolute Macht.



Austritt aus dem Völkerbund


Im Oktober 1933 entscheidet Hitler, dass Deutschland aus dem Völkerbund austritt. Der Austritt aus dem Völkerbund vergrößerte die internationale Isolierung des NS-Regimes, die von Hitler aber in den nächsten Jahren durch Beschwichtigungen und geschickte Propaganda abgebaut wurde. Innenpolitisch trug der Schritt zur Verstärkung des Regimes bei.



Röhm-Putsch


Bis zum Sommer 1934 hatten die Nationalsozialisten ihre Macht fast vollständig ergriffen. Es gab nur noch den innenpolitischen Konkurrenten Ernst Röhm. Zusammen mit seiner SA wollte er einen Preis dafür, dass sie den Nazis mit ihren Straßenkämpfen zur “Machtergreifung” verholfen hatten.


Am 30. Juni 1934 ließ Hitler die gesamte SA-Führung entmachten. Er ließ ihre wichtigsten Vertreter, sowie auch den Reichskanzler Kurt von Schleicher und weitere politische Gegner mit Hilfe der SS und Reichswehr ermorden.


Hitler legalisierte den Röhm-Putsch als "Staatsnotwehr", da ihm die SA zu mächtig wurde.



Tod Hindenburgs


Am 2. August 1934 verstirbt Hindenburg. Nach seinem Tod vereint Hitler das Amt des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten in einer Person. Außerdem lässt er die Reichswehr auf seine Person vereidigen. 


Adolf Hitler lässt diesen einschneidenden staatsrechtlichen Schritt durch eine "gleichgeschaltete" Volksabstimmung am 19.August 1934 sanktionieren. 89,9% der Wähler (Wahlbeteiligung 97,7%) stimmen zu.


Zukünftig wird die Reichswehr auf den "Führer und Reichskanzler" vereidigt. Die Errichtung der Diktatur ist damit abgeschlossen.



Machtergreifung oder Machtübernahme?


Der Unterschied zwischen einer Machtübernahme und einer Machtergreifung besteht darin, dass eine Machtübernahme auf legalem und geregeltem Wege erfolgt. Die Machtergreifung hingegen ist ein längerer Prozess, bei dem Manipulation und andere Taktiken genutzt werden.


Seit 1925 änderte die neugegründete NSDAP ihre Strategie. Sie versuchten auf legalem Weg die Macht zu gewinnen. Die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30.Januar 1933 geschah auch noch unter den Bedingungen der Weimarer Verfassung. Sie basierte nämlich auf die Entscheidung des Reichspräsidenten Hindenburgs, nachdem die NSDAP in den zuvorigen Jahren zur stärksten Partei im Reichstag etabliert hatte.


Man kann also bis zu der Ernennung Hitlers noch von einer "Machtübernahme" ausgehen.


Der darauffolgende längere Prozess Hitlers, mit dem Ziel eine Diktatur zu errichten, wird dann als "Machtergreifung" bezeichnet. Die Errichtung des totalitären Staates erfolgte durch Druck, Einschüchterung und Terror der NSDAP.


Nachdem der Reichstag im Februar 1933 aufgelöst wurde und die Neuwahlen im März anstanden, nutzte Hitler diesen Zeitraum um die Grundrechte durch die Notverordnungen außer Kraft zu setzen. Auch den Reichstagsbrand nutzte er zu seinen Zwecken und ließ seine politischen Gegner verfolgen.


Unter dem Druck von Straßenterror stimmte daher eine Zweidrittelmehrheit des Reichstags dem “Ermächtigungsgesetz” zu. Das Parlament entmachtete sich mit dieser Entscheidung selbst und Hitler konnte nun seinen diktatorischen Führerstaat aufbauen. Dieser wird mit dem Tod Hindenburgs und der Übernahme Hitlers als Reichspräsident im August 1934 vollendet.

 



Machtergreifung Hitler - Alles Wichtige auf einen Blick


DatumEreignis
1933
30. JanuarHitler wird von Reichspräsident Hindenburg zum Reichskanzler ernannt.
27. FebruarReichstagsbrand
  • Kommunisten tragen die Verantwortung
28. FebruarReichstagsbrandverordnung
  • "Notverordnung zum Schutz von Volk und Staat"
  • mögliche Festnahme pol. Gegner ohne Anklage oder Prozess
  • Grundrechte außer Kraft gesetzt
05. MärzReichstagswahlen
  • NSDAP ist die stärkste Partei
  • keine freien Wahlen, aufgrund Manipulation der NSDAP
21. MärzTag von Potsdam
  • neu gewählter Reichstag wird in der Potsdamer Garnisonskirche eröffnet
  • Hitler gewinnt Sympathie durch seine Vereinigung vor Hindenburg
  • Hitler fordert "Selbstaufgabe"
23. MärzErmächtigungsgesetz
  • Entmachtung des Reichstags
  • Hitler kann ohne Zustimmung des Reichstags Gesetzte erlassen
  • Gewaltenteilung gebrochen; Grundrechte außer Kraft gesetzt
1. AprilBoykott gegen die Juden
  • NSDAP stürmt jüdische Geschäft, Anwaltskanzleien, Arztpraxen
7. April"Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums"
  • Abschaffung jüdischer Beamter
  • Reichsstatthalter übernehmen die exekutive Gewalt
Mai bis JuniGleichschaltung
  • Zerschlagung der Gewerkschaften
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 10.Mai: Bücherverbrennung
  • Juni: alle Parteien bis auf die NSDAP werden verboten
  • Errichtung des Führerkult
  • Ausgrenzung der Juden
Oktober Austritt aus dem Völkerbund
1934
30. JuniRöhm-Putsch
  • Entmachtung der SA-Führung 
  • Ermordung politischer Gegner
2. AugustTod Hindenburgs
  • Hitler vereint Reichskanzler und Reichspräsident zu einem Amt
  • "gleichgeschaltete Volksabstimmung" am 18. August
  • --> Reichswehr wird auf "Führer und Reichskanzler" vereidigt











Machtergreifung Hitlers - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Durch Manipulation wird Hitler am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler ernannt
  • Mit der Reichstagsbrandverordnung  verschafft sich Hitler die Macht politische Gegener ohne Anklage festzunehmen
  • Grundrechte verlieren ihre Wirkung
  • Am Tag von Potsdam wird ein neuer Reichstag gewählt
  • Bereits am 23. März 1933 erlässt Hitler das Ermächtigungsgesetz, das den Reichstag entmachtet
  • im Frühjahr 1933 verstärkt sich der Antisemtismus und die Gleichschaltung
  • Am 30. Juni 1934 findet der Röhm-Putsch statt
  • Hindenburg stirbt am 2. August 1934, Hitler vereint das Amt von Reichskanzler und Reichspräsident

Häufig gestellte Fragen zum Thema Machtergreifung Hitlers

Seit 1919 war Deutschland eine parlamentarische Demokratie. Diese hatte unter den Folgen des Ersten Weltkriegs und Versailler Vertrags zu leiden. Die politischen und wirtschaftlichen Probleme verschärften sich seit der Weltwirtschaftskrise 1929. Da parlamentarische Mehrheiten im Reichstag unmöglich wurden, nutzte Reichspräsident Hindenburg sein Notverordnungsrecht. Folglich regierten seit dem Jahr 1930 Präsidialkabinette, die die Demokratie außer Kraft setzten. Unterdessen stieg die NSDAP zur stärksten politischen Partei auf. Schließlich entschied sich Hindenburg am 30. Januar 1933 für die Ernennung Hitlers zum neuen Reichskanzler.


  • 30. Januar 1933: Ernennung  Hitlers zum Reichskanzler 
  • 27. Februar: Reichstagsbrand
  • 28.Februar: Reichstagsbrandverordnung
  • 05. März: Reichstagswahlen
  • 21. März: Tag von Potsdam
  • 23. März: Ermächtigungsgesetz
  • 1. April: Boykott gegen die Juden
  • 7. April: "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums"
  • Mai bis Juni: Gleichschaltung
  • Oktober: Austritt aus dem Völkerbund
  • 30. Juni 1934: Röhm-Putsch
  • 2. August: Tod Hindenburgs

Das “Ermächtigungsgesetz” entmachtete den Reichstag als kontrollierendes Organ der Regierung. Die für die parlamentarische Demokratie wichtige Gewaltenteilung wurde außer Kraft gesetzt. Die Reichsregierung konnte nun, unabhängig von Reichstag und Reichspräsident, Gesetze verabschieden. Am 31. März wurden die Länderparlamente aufgelöst und durch Reichsstatthalter ersetzt. In den folgenden Monaten wurden alle Bereiche des öffentlichen Lebens auf die Ideologie der Nationalsozialisten zugeschnitten. Gleichzeitig nahm die Verfolgung politischer Gegner und Juden zu, die in Konzentrationslagern inhaftiert wurden. Es begann die Gleichschaltung.


Der Unterschied zwischen einer Machtübernahme und einer Machtergreifung besteht darin, dass eine Machtübernahme auf legalem und geregeltem Wege erfolgt. Die Machtergreifung hingegen ist ein längerer Prozess, bei dem Manipulation und andere Taktiken genutzt werden.

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