Rainer Maria Rilke verfasste das Gedicht "Der Panther" im Jahr 1902. Diese Zeit ist der Epoche des Symbolismus zuzuordnen. Rilke gilt als bedeutender Vertreter dieser Epoche.

Der Symbolismus entwickelte sich in der Moderne. Er wird auf den Zeitraum von 1890 und 1920 datiert. Neben namhaften Epochen wie dem Impressionismus oder dem Expressionismus bildeten sich in der Moderne zahlreiche Perioden heraus. Den Vertretenden des dieser Zeit ging es darum, eine schöne Welt zu gestalten. Dies strebten sie mithilfe von Symbolen an. Diese sollten eher mystisch als rational sein. Deshalb war der Symbolismus die Gegenbewegung zum Realismus und Naturalismus.

Die Vertretenden des Symbolismus verwendeten eine sinnbildhafte Sprache. Hierdurch rückten sie das Alltägliche in einen bis dahin neuen und rätselhaften Zusammenhang. Dieser Zusammenhang wurde durch Motive wie "das Unbewusste" oder "die Seele" erschlossen.

Ferner wurden Emotionen häufig auf Gegenstände oder sogar Tiere verlagert. Dies zeigt sich auch im Gedicht "Der Panther".

Die literarische Epoche der Moderne ist auf den Zeitraum zwischen 1880 und 1920 datiert. Der Begriff wird als Sammelbegriff für unterschiedliche Strömungen verwendet, wie z.B. den Expressionismus, den Impressionismus oder den Symbolismus. Als zentrales Merkmal der Moderne gilt der Bruch mit den Traditionen, weshalb die Autoren ihre Werke frei und ihren eigenen Vorstellungen nachgestalteten. Deswegen sind Subjektivität und Individualität zentrale Merkmale der Moderne.

Um die Jahrhundertwende fanden in der Gesellschaft zahlreiche Umwälzungen statt. Auf einen technischen und wissenschaftlichen Fortschritt folgten die Industrialisierung, die Relativitätstheorie oder auch die Radioaktivität. Dies führte von einer Abwendung von der Religion hin zu einer Zuwendung zu philosophischen Theorien (z.B. Materialismus und Positivismus).