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Periodensystem

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Chemie

Dmitri Mendelejew, einer der beiden erste Entwickler des Periodensystems der Elemente, hat schon 1871 Eigenschaften noch unbekannter chemischer Elemente vorhergesagt. Seine Grundlage war dabei sein damaliges Periodensystem. Auf diese unbekannten Elemente schloss er anhand von Lücken. Durch die Deutung der physikalischen und chemischen Eigenschaften der Nachbarn dieser unbekannten Elemente konnte er deren Eigenschaften herleiten. Viele der vorhergesagten Eigenschaften stimmten mit den später entdeckten Elementen überein. Wie du merkst, ist das Periodensystem der Elemente ein wichtiges Instrument jedes Chemikers, aus dem sich Zusammenhänge, Aufbau, Eigenschaften und weitere Informationen der chemischen Elemente ablesen lassen.

Allgemeine Informationen zum Periodensystem

Im Periodensystem der Elemente, kurz PSE, sind alle 118 chemischen Elemente tabellarisch abgebildet. Der Name beruht auf den periodisch vorkommenden, also dem regelmäßigen Wiederkehren, vieler Eigenschaften der Elemente, wenn man diese anhand steigender Ordnungszahlen betrachtet.

Periodensystem Das Periodensystem der Elemente StudySmarterAbbildung 1: Das Periodensystem der Elemente

Elementkarte

Die chemischen Elemente werden im Periodensystem mithilfe von Elementkarten dargestellt. Die Elementkarten beinhalten normalerweise immer das Elementsymbol und die Ordnungszahl des jeweiligen Elements. Oft sind auch weitere Informationen wie die Atommasse, der vollständige Name, die Elektronegativität, die Dichte, der Aggregatszustand, die Radioaktivität und das Vorkommen eines Elements angegeben. Dabei ist es Periodensystem-abhängig, welche Informationen tatsächlich dargestellt werden. Die Eigenschaften der Elemente werden nicht nur schriftlich, also mit Ziffern, oder Zahlenwerten dargestellt, sondern auch zum Beispiel durch farbige Schrift, Schraffierungen, Unterstriche oder farbige Hintergründe. So wird teilweise durch Hintergrundfarben die Zugehörigkeit der Elemente in Metalle, Halbmetalle oder Nichtmetalle unterschieden.

Periodensystem Elementkarte des Periodensystems StudySmarterAbbildung 2: Elementkarte des Periodensystems

Ordnungszahl

Die Ordnungszahl gibt die Anzahl der Protonen im Kern des Atoms des jeweiligen Elements an. Mithilfe dieser Kernladungszahl werden die chemischen Elemente im Periodensystem geordnet, sodass die Kernladungszahl auch als Ordnungszahl bezeichnet wird. Du findest die Ordnungszahl meistens in der linken oberen Ecke der Elementkarte.

Elementsymbol

Das Elementsymbol besteht aus ein oder zwei Buchstaben und wird von dem griechisch oder lateinisch Namen des Elements abgeleitet. Da die Elementnamen ins Deutsche übersetzt wurden, passt das Elementsymbol eines Elements nicht immer zu seinem deutschen Namen. Ein solches Beispiel ist Wasserstoff. Das Elementsymbol von Wasserstoff lautet nicht etwa "W" oder "Wa", sondern "H", was sich vom lateinischen Wort Hydrogenium ableiten lässt.

Atommasse

Die Atommasse gibt das Gewicht eines einzelnen Atoms des jeweiligen Elements an. Mithilfe der Atommasse kannst du die Masse eines Moleküls errechnen. Dazu multiplizierst du die Atommasse mit der Anzahl der vorkommenden Atome des Elements und summierst die Ergebnisse der verschiedenen Elemente. Im Periodensystem findest du die Atommasse häufig in der rechten oberen Ecke, oder unterhalb des Elementsymbols.

Aggregatzustand

Im Periodensystem werden manchmal auch die Aggregatzustände der Elemente bei Normalbedingungen, also bei einer Temperatur von 25 °Celsius und einem Druck von 1013 hPa, angegeben. Der Aggregatzustand beschreibt den physikalischen Zustand eines Stoffes. Dabei kann ein Stoff fest, flüssig oder gasförmig sein.

Elektronegativität

Die Elektronegativität beschreibt das Bestreben eines Atoms in einem Molekül die Elektronen der Elektronenpaarbindung zu sich zu ziehen. Je höher der Wert der Elektronegativität eines Elements ist, desto stärker zieht es die Elektronen der Bindung(en) zu sich.

Aufbau des Periodensystems

Wie du mittlerweile schon weißt, sind die chemischen Elemente im PSE anhand ihrer Ordnungszahl geordnet. Zudem sind die Elemente in sogenannten Perioden und Gruppen sortiert.

Periode

Die Zeilen des Periodensystems der Elemente werden Perioden genannt. Dabei sind die Elemente so angeordnet, dass die Ordnungszahl von links nach rechts aufsteigt. Du kannst die steigenden Ordnungszahlen der Elemente des PSE also wie ein Buch von links nach rechts lesen und dann in die nächste Zeile springen. Das Periodensystem der Elemente besitzt insgesamt sieben Perioden, die meist mit arabischen Ziffern nummeriert sind. Die Nummer der jeweiligen Periode gibt die Anzahl der Elektronenschalen des Atoms im Schalenmodell an.

Das Schalenmodell basiert auf dem Atommodell von Niels Bohr und besagt, dass sich die Elektronen in sogenannten Elektronenschalen um den Kern bewegen. Diese Schalen können unterschiedlich viele Elektronen aufnehmen. Die äußerste Elektronenschale wird auch Valenzschale genannt, während die sich darin befindenden Elektronen als Valenzelektronen bezeichnet werden.

Periodensystem Eine Periode des Periodensystems der Elemente StudySmarterAbbildung 3: Eine Periode des Periodensystems

Darstellung des Periodensystems

Die Perioden des Periodensystems umfassen nicht alle dieselbe Anzahl an Elementen. Bis auf die erste Periode besitzen alle weiteren Perioden acht Hauptgruppenelemente. Die erste Periode hat dagegen nur zwei Hauptgruppenelemente (Wasserstoff (H) und Helium (He)). Bezieht man die Nebengruppen des Periodensystems ebenfalls mit ein, so besitzt die erste Periode zwei Elemente, die zweite und dritte Periode je acht Elemente, die vierte und fünfte Periode je achtzehn Elemente und die letzten beiden Perioden je 32 Elemente.

Da es viel Platz braucht 32 Elemente nebeneinander darzustellen, wird häufig eine mittellange Form zur Darstellung des Periodensystems verwendet. Dabei werden vierzehn Elemente der letzten beiden Perioden aus dem Periodensystem "herausgeschnitten" und unter dem Periodensystem abgebildet. In diesem Artikel sind die weiteren 28 Elemente, die als Lanthanoide und Actinoide bezeichnet werden, zur Übersichtlichkeit nicht immer dargestellt. Sie werden stattdessen durch zwei Elementkarten in den Nebengruppen dargestellt.

Gruppe

Die Spalten des Periodensystems werden als Gruppen bezeichnet. Die Zeilenumbrüche der Perioden sind so gewählt, dass in den Gruppen des Periodensystems chemische Elemente mit ähnlichen Eigenschaften beziehungsweise ähnlichem Reaktionsverhalten stehen. Die Gruppen werden in der Regel mit römischen Ziffern nummeriert, wobei sie in sogenannte Haupt- und Nebengruppen eingeteilt sind.

Periodensystem Eine Gruppe des Periodensystems der Elemente StudySmarterAbbildung 4: Eine Gruppe des Periodensystems

Hauptgruppen

Acht der achtzehn Gruppen des Periodensystems sind Hauptgruppen. Die Hauptgruppennummer gibt die Anzahl der Valenzelektronen, also die Anzahl der Elektronen in der äußersten Schale des Atoms, an. Da Elemente einer Hauptgruppe dieselbe Anzahl an Valenzelektronen besitzen, reagieren diese oft ähnlich. Aufgrund dessen besitzen einige Hauptgruppen einen charakteristischen Namen:

GruppeHauptgruppeGruppenname
1. Gruppe1. HauptgruppeWasserstoff, Alkalimetalle
2.Gruppe2. HauptgruppeErdalkalimetalle
13. Gruppe3. HauptgruppeBohrgruppe
14. Gruppe4. HauptgruppeKohlenstoffgruppe
15. Gruppe5. HauptgruppeStickstoffgruppe
16. Gruppe6. HauptgruppeChalkogene (= Erzbildner)
17. Gruppe7. HauptgruppeHalogene (= Salzbildner)
18. Gruppe8. HauptgruppeEdelgase

Periodensystem Die Hauptgruppen des Periodensystems der Elemente StudySmarterAbbildung 5: Die Hauptgruppen des Periodensystems

Nebengruppen

Alle Nebengruppenelemente sind Metalle und bilden oft farbige Verbindungen. Einige solcher farbiger Verbindungen wie zum Beispiel das gelbliche Gold (Au) oder das rötliche Kupfer (Cu), kennst du bestimmt. Die zehn Nebengruppen sind jeweils nach dem obersten Element benannt, wobei die nummerische Bezeichnung nicht von eins bis zehn geht, sondern nach den Hauptgruppen einfach weitergezählt wird und bei der 11. und 12. Gruppe jeweils die Zehnerzahl weggelassen wird. Somit gibt es folgende Nebengruppen:

GruppeNebengruppeGruppenname
3. Gruppe3. NebengruppeScandiumgruppe
4. Gruppe4. NebengruppeTitangruppe
5. Gruppe5. NebengruppeVanadiumgruppe
6. Gruppe6. NebengruppeChromgruppe
7. Gruppe7. NebengruppeMangangruppe
8. Gruppe8. NebengruppeEisengruppe
9. Gruppe9. NebengruppeCobaltgruppe
10. Gruppe10. NebengruppeNickelgruppe
11. Gruppe1. NebengruppeKupfergruppe
12. Gruppe2. NebengruppeZinkgruppe

Periodensystem Die Nebengruppen des Periodensystems der Elemente StudySmarterAbbildung 6: Die Nebengruppen des Periodensystems

Vorteile des Aufbaus

Man kann sich zurecht fragen, wieso man die Eigenschaften der Elemente nicht einfach in einer großen Tabelle auflistet. Wieso macht man sich den Aufwand die Elemente in Perioden, Hauptgruppen und Nebengruppen zu unterteilen? Die Antwort auf die Frage ist schnell beantwortet. Mithilfe des Aufbaus des Periodensystems hat man einen großen Überblick, sowohl über die jeweiligen Haupt- und Nebengruppen, aber auch über die Eigenschaften und den Atomaufbau der chemischen Elemente. Dadurch kann man leichter auf das Reaktionsverhalten der Elemente schließen. Das Periodensystem ist also nicht nur ein reines Ordnungssystem. Vielmehr ist es ein Instrument, um Prognosen in Bezug auf chemische Reaktionen und Bindungen zu treffen, aber auch die Basis zur Erklärung chemischer Vorgänge.

Trends im Periodensystem

Neben dem reinen Ablesen von Eigenschaften der einzelnen Elemente kann man im Periodensystem der Elemente auch Trends erkennen. Dadurch kann man auf weitere Eigenschaften oder Verhaltensweise der jeweiligen Elemente schließen.

Atomradius

Der Atomradius eines Atoms nimm zu je weiter du in der jeweiligen Hauptgruppe nach unten gehst. Du kannst dir diesen Trend vom Schalenmodell ableiten. Je höher die Periode eines Elements in der jeweiligen Hauptgruppe ist, desto mehr Elektronenschalen besitzt dieses Atom. Und je mehr Elektronenschalen ein Atom besitzt, desto größer ist der Radius des Atoms. Während der Atomradius in einer Hauptgruppe von oben nach unten zunimmt, nimmt er in einer Periode von links nach rechts ab. Grund dafür ist die Kernladung der Atome. Je weiter rechts ein Element in einer Periode steht, desto höher ist die positive Ladung des Kerns, da er mehr Protonen enthält. Durch die positivere Kernladung werden die negativ geladenen Elektronen stärker zum Atomkern gezogen, wodurch der Atomradius verkleinert wird. Das heißt Helium hat den kleinsten Atomradius, da es in der ersten Periode und der achten Hauptgruppe zu finden ist. Caesium dagegen ist das Element der nicht radioaktiven, also stabilen Elementen, das den größten Atomradius besitzt. Du kannst Caesium in der ersten Hauptgruppe und der sechsten Periode finden.

Periodensystem Trend der Atomradien im Periodensystem StudySmarterAbbildung 7: Trend der Atomradien im Periodensystem

Ionisierungsenergie

Als Ionisierungsenergie wird die Energie bezeichnet, die aufgebracht werden muss, um ein Elektron aus der Valenzschale, also der äußersten Schale, des Atoms zu lösen. Je weiter rechts ein Element in der jeweiligen Periode steht, desto höher ist die Ionisierungsenergie, da die Kernladung immer größer wird und die Elektronen somit immer stärker zum Kern gezogen werden. Somit ist die Ionisierungsenergie bei den Alkalimetallen (erste Hauptgruppe) am geringsten. Sie haben nur ein Valenzelektron, dass ohne großen Energieeinsatz aus der Valenzschale gelöst werden kann. Je weiter oben ein Element in der jeweiligen Gruppe steht, desto höher ist die Ionisierungsenergie, da das Atom weniger Schalen besitzt, sodass die Elektronen näher am Kern liegen und die Anziehungskraft dadurch stärker ist.

Periodensystem Trend der Ionisierungsenergie im Periodensystem StudySmarterAbbildung 8: Trend der Ionisierungsenergie im Periodensystem

Geschichte des Periodensystems

Lange Zeit versuchten Chemiker die zur jeweiligen Zeit bekannten Elemente anhand ihrer Eigenschaften zu ordnen. Dabei entstand unser heutiges Periodensystem der Elemente aus einem Prozess, der von verschiedenen Chemikern vorangetrieben wurde.

Das Triadensystem von Johann Wolfgang Döbereiner

Johann Wolfgang Döbereiner versuchte anfangs des 19. Jahrhunderts die Elemente nach ihrer Atommasse zu ordnen. Dazu bildete er Dreierpaare, die er Triaden nannte. Die Elemente einer Triade hingen neben ähnlichen chemischen Eigenschaften folgendermaßen zusammen: addiert man die Atommasse des ersten Elements mit der Atommasse des dritten Elements und teilt das Ergebnis durch zwei, so erhält man die ungefähre Atommasse des mittleren Elements. Nach diesem Vorgehen teilte er 30 der damals 53 bekannten Elemente in zehn Triaden ein. Bei einigen Elementen hatte Johann Wolfgang Döbereiner Schwierigkeiten sie in sein Triadensystem einzuordnen. So konnte er Sauerstoff, Kohlenstoff und Stickstoff nicht in einer Triade anordnen, obwohl der Mittelwert der Atommasse von Sauerstoff und Kohlenstoff die Atommasse des Stickstoffs ergibt. Grund dafür waren die fehlenden Ähnlichkeiten der drei Stoffe in Bezug auf ihre chemischen Eigenschaften. Das Triadensystem von Döbereiner bildete das Fundament zur Entwicklung des heutigen Periodensystems. In der unteren Abbildung kannst du die Lage vier seiner Triaden im heutigen Periodensystem erkennen. Diese vier Triaden beinhalten, wie du siehst, jeweils drei Elemente einer heutigen Hauptgruppe.

Periodensystem Die Lage der vier Triaden nach Döbereiner im modernen Periodensystem StudySmarterAbbildung 9: Die Lage der vier Triaden nach Döbereiner im modernen Periodensystem

Gesetz der Oktaven von John A. R. Newlands

John Alexander Reina Newlands entdeckte 1864 die Periodizität (= Wiederkehr) der Eigenschaften der Elemente anhand ihrer steigenden Ordnungszahl. Er bemerkte, dass sich die chemischen Eigenschaften bei jedem siebten Elemente wiederholten, wenn man die Elemente nach steigender Ordnungszahl betrachtet. Diese Entdeckung nannte er "Gesetz der Oktaven". Dabei hat das Gesetz der Oktaven nichts mit den acht Hauptgruppen zu tun, da die Edelgase zu diesem Zeitpunkt noch nicht entdeckt waren. Vielmehr zählte er auch das erste und letzte Element eines Wiederholungsintervalls mit. Dazu wurde er von den Oktaven in der Musik angeregt, denn auch bei den Oktaven wird sowohl der erste als auch der letzte Ton mitgezählt. Da nur die ersten beiden Perioden des Periodensystems jeweils acht Elemente besitzen, lässt sich das Gesetz der Oktaven nur dort korrekt anwenden.

Periodensystem Darstellung Gesetz der Oktaven von John Alexander Reina Newlands StudySmarterAbbildung 10: Eine Darstellung des Gesetzes der Oktaven von John A. R. Newlands

Das Periodensystem der Elemente nach Dmitri Mendelejew und Lothar Meyer

Das heutige Periodensystem ist vor allem auf die Arbeiten von Dmitri Mendelejew und Lothar Meyer zurückzuführen. Die beiden Chemiker entwickelten unabhängig voneinander ein fast identisches Periodensystem und veröffentlichten dies 1869, nur wenige Monate nacheinander. Dmitri Mendelejew und Lothar Meyer erhielten für ihre Arbeiten 1882 die Davy-Medaille der britischen Royal Society.

Dmitri Mendelejew

Der russische Chemiker Dmitri Mendelejew war der erste der beiden, der sein Werk am 6. März 1869 veröffentlichte. Dabei ordnete er die damals 63 bekannten chemischen Elemente anhand ihrer Eigenschaften und dem zunehmenden Atomgewicht in sieben Gruppen ein. In den nächsten Jahren überarbeitete er sein Periodensystem immer wieder, fügte an geeigneter Stelle Fragezeichen ein, wo er weitere unentdeckte Elemente vermutete, und versuchte auf deren Eigenschaften zu schließen. Probleme hatte Mendelejew später bei der Einordnung des Edelgases Argon, das 1894 entdeckt wurde. Da in den folgenden Jahren die weiteren Edelgase Helium (1895), Neon (1898), Krypton (1898), Xenon (1898) und Radon (1900) gefunden wurden, war klar, dass das Periodensystem um eine Elementengruppe erweitert werden müsse. Aufgrund seiner Vorhersagen und seiner ständigen Anpassung und Erweiterung seines Periodensystems wird heutzutage hauptsächlich der Name Dmitri Mendelejew mit dem Periodensystem der Elemente verbunden.

Lothar Meyer

Lothar Meyer veröffentlichte sein Ordnungsystem der chemischen Elemente nur wenige Monate nach Dmitri Mendelejew. Die Elemente ordnete er dabei in sechs Gruppen nach ihrem Atomgewicht und ihrer Wertigkeit, also der Anzahl der Wasserstoffatome beziehungsweise Chloratome, die ein Atom binden kann.

Periodensystem - Das Wichtigste

  • Das Periodensystem der Elemente, kurz PSE, stellt alle 118 chemischen Elemente tabellarisch dar.

  • Die Elemente sind mithilfe von Elementkarten dargestellt, die Informationen wie Elementsymbol, Ordnungszahl und je nach Periodensystem auch Atomgewicht, Elektronegativität oder Aggregatzustand enthalten.

  • Die Elemente im Periodensystem sind nach ihrer Kernladung, die daher auch Ordnungszahl genannt wird, angeordnet.

  • Die Zeilen des Periodensystems werden Perioden genannt. Die Nummer der jeweiligen Periode gibt die Anzahl der Elektronenschalen des Atoms im Schalenmodell an.

  • Die Spalten des Periodensystems werden als Gruppen bezeichnet. Die Gruppen werden eingeteilt in:

    • Hauptgruppen und
    • Nebengruppen.
  • In einer Hauptgruppe befinden sich alle Elemente mit ähnlichen chemischen Eigenschaften.

  • Neben den Eigenschaften der einzelnen Elemente kann man unter anderem folgende Trend im Periodensystem erkennen:

  • Das heutige Periodensystem ist vor allem auf die Arbeiten von Dmitri Mendelejew und Lothar Meyer zurückzuführen. Die beiden Chemiker entwickelten unabhängig voneinander ein fast identisches Periodensystem und veröffentlichten dies 1869, nur wenige Monate nacheinander.

Finales Periodensystem Quiz

Frage

Nenne mindestens vier Eigenschaften eines chemischen Elements, die auf der Elementkarte im Periodensystem abgebildet sein können.

Antwort anzeigen

Antwort

Auf der Elementkarte eines Elements können unter anderem folgende Eigenschaften gefunden werden:

  • Name
  • Elementsymbol
  • Ordnungszahl
  • Atomgewicht
  • Aggregatzustand
  • Elektronegativität
  • Dichte
  • Radioaktivität
Frage anzeigen

Frage

Nach welcher Eigenschaft sind die chemischen Elemente im Periodensystem sortiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Elemente sind anhand ihrer Kernladungszahl, also der Anzahl an positiv geladenen Protonen im Atomkern, geordnet. Diese Zahl wird daher auch Ordnungszahl genannt.

Frage anzeigen

Frage

Die chemischen Elemente sind in sogenannten ... sortiert.

Antwort anzeigen

Antwort

Perioden und Gruppen

Frage anzeigen

Frage

Wie werden die Zeilen des Periodensystems genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Zeilen des Periodensystems werden Perioden genannt.

Frage anzeigen

Frage

Wie werden die Zeilen des Periodensystems genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Perioden

Frage anzeigen

Frage

Wie werden die Spalten des Periodensystems genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Spalten des Periodensystems werden Gruppen genannt.

Frage anzeigen

Frage

Wie werden die Spalten des Periodensystems genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Gruppen

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Perioden besitzt das Periodensystem?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Periodensystem besitzt sieben Perioden.

Frage anzeigen

Frage

Was gibt die Nummer der jeweiligen Periode an?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie gibt die Anzahl der Elektronenschalen des Atoms im Schalenmodell an.

Frage anzeigen

Frage

Was verbindet die chemischen Elemente einer Hauptgruppe?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Elemente einer Hauptgruppe besitzen ähnliche Eigenschaften und verhalten sich somit in chemischen Reaktionen ähnlich. So besitzen alle Elemente einer Hauptgruppe die gleiche Anzahl an Valenzelektronen.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Namen der acht Hauptgruppen.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Namen der acht Hauptgruppen lauten:

  • Alkalimetalle (+ Wasserstoff)
  • Erdalkalimetalle
  • Bohrgruppe
  • Kohlenstoffgruppe
  • Stickstoffgruppe
  • Chalkogene
  • Halogene
  • Edelgase
Frage anzeigen

Frage

Nenne die Gemeinsamkeit der Nebengruppenelementen.

Antwort anzeigen

Antwort

Alle Nebengruppenelemente sind Metalle.

Frage anzeigen

Frage

Welches Element besitzt den kleinsten Atomradius?

Antwort anzeigen

Antwort

Helium besitzt den kleinsten Atomradius.

Frage anzeigen

Frage

Welches stabile (= nicht radioaktive) chemische Element besitzt den größten Atomradius?

Antwort anzeigen

Antwort

Caesium ist das Element der stabilen Elemente, das den größten Atomradius besitzt.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe den Trend des Periodensystems in Bezug auf den Atomradius.

Antwort anzeigen

Antwort

Der Atomradius nimmt in einer Hauptgruppe von oben nach unten zu, während er in einer Periode von rechts nach links größer wird.

Frage anzeigen

Frage

Wieso nimmt der Atomradius eines Elements in einer Periode von links nach rechts ab und nicht umgekehrt?

Antwort anzeigen

Antwort

Grund dafür ist die Kernladung der Atome. Je weiter rechts ein Element in einer Periode steht, desto höher ist die positive Ladung des Kerns, da er mehr Protonen enthält. Durch die positivere Kernladung werden die negativ geladenen Elektronen stärker zum Atomkern gezogen, wodurch der Atomradius verkleinert wird.

Frage anzeigen

Frage

Wer legte den Grundstein zur Entwicklung des Periodensystems?

Antwort anzeigen

Antwort

Johann Wolfgang Döbereiner legte mit seinem Triadensystem, das er am Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte, den Grundstein zur Entwicklung des Periodensystems.

Frage anzeigen

Frage

Auf wessen Arbeit ist das heutige Periodensystem vor allem zurückzuführen?

Antwort anzeigen

Antwort

Auf die Arbeiten von Dmitri Mendelejew und Lothar Meyer

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