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USA im Ersten Weltkrieg

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USA im Ersten Weltkrieg

In diesem Kapitel geht es um die Teilnahme der USA im Ersten Weltkrieg.Wir erklären dir in den folgenden Abschnitten, welche Rolle die USA in diesem globalen Konflikt spielte und welche Auswirkungen im Nachgang damit kamen. Am Schluss haben wir dir das Wichtigste zu diesem Thema zusammengefasst!

  • Nach dem Zimmermann-Telegramm kommt es zum Kriegseintritt der USA
  • Anti-German-Sentiment: Deutschenhass - gibt es besonders gegen Deutsche Migranten, die in den USA leben
  • Präsident Wilson schlägt 14-Punkte Programm vor, um Neuordnung Europas nach Kriegsende zu regeln
  • Das Ende des Ersten Weltkrieges macht die USA zur neuen Weltmacht

Der Erste Weltkrieg beginnt

Im Juli 1914 führten die anhaltenden Spannungen zwischen den europäischen Großmächten zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Besonders war der Erste Weltkrieg, weil er von moderner Kriegsführung gezeichnet war und eine bis dahin nie gekannte Opferzahl forderte. Darüber hinaus veränderte er die politische Landkarte: Das verwüstete Europa verlor seine Rolle als Weltmacht an die USA.

Seit der Reichsgründung 1871 und unter Reichskanzler Otto von Bismarck, verfolgte das Deutsche Kaiserreich eine schützende Bündnispolitik. Einen radikalen Kurswechsel vollzog der ab 1888 regierende Kaiser Wilhelm II.. 1890 entließ er Bismarck aus seiner Position als Reichskanzler und wollte die Außenpolitik selbst übernehmen.

Im Zentrum Wilhelm's Politik stand ein aggressiver Imperialismus und das Bestreben für sein Reich einen “Platz an der Sonne” zu sichern. Dieses expansionistische Vorgehen veranlasste Frankreich, Großbritannien und Russland zu einem Bündnis gegen das Deutsche Reich.

Eine entscheidende Rolle für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges spielte aber auch die Situation im Balkan. Dort verlor das Osmanische Reich am Ende des 19. Jahrhunderts seine langjährige Vorherrschaft. Immer mehr Völker strebten nach Unabhängigkeit.

Russland und Österreich-Ungarn versuchten im Balkan ihren Einfluss durch Gebietsgewinne zu erweitern. Die Konkurrenz zwischen Russland und Österreich-Ungarn um das Balkangebiet wurde zur Grundlage des Ersten Weltkrieges.

Wusstest du? Der endgültige Auslöser des Krieges war die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajevo.

Für dieses Attentat machte Österreich die serbische Regierung verantwortlich, weshalb sie nach einem kurzen Ultimatum Serbien den Krieg erklärte. Infolgedessen trat Russland als Schutzmacht Serbiens in den Konflikt mit ein.

Das Deutsche Reich versicherte wiederum seinem Bündnispartner Österreich-Ungarn volle Unterstützung und erklärte Frankreich und Russland den Krieg. Als deutsche Truppen in das neutrale Belgien einmarschierten, erklärte auch das englische Empire dem Deutschen Reich den Krieg.

Kriegseintritt der USA

US- Präsident Woodrow Wilson hatte eigentlich versprochen, das Land aus allem herauszuhalten und neutral zu bleiben. Dieses Versprechen hatte seine Wiederwahl als Präsident gesichert.

Aber im weiteren Verlauf des Krieges hatte sich die Lage dramatisch verändert, und das Versprechen war nicht länger haltbar. Denn der uneingeschränkte U-Boot-Krieg der Deutschen im Atlantik sorgte dafür, dass auch amerikanische Schiffe versenkt und ihre Besatzungen getötet wurden.

Und so wandte sich Woodrow Wilson am 2. April 1917 an den Kongress in Washington und forderte die Kriegserklärung.„Wir haben keinen Streit mit dem deutschen Volk“, sagte er. Aber eine militärische Auseinandersetzung mit der deutschen Regierung sei nicht länger abzuwenden.

Im Englischen wird der Erste Weltkrieg auch oft "The Great War" ( dt. "Großer Krieg") genannt. Das kommt daher, weil dieser Krieg der erste Krieg mit pan-europäischen Ausmaßen war - der größte bis dahin bekannte Krieg.

Die überwältigende Mehrheit der Abgeordneten stimmten zu und schickten vier Tage später, am 6. April 1917, die Vereinigten Staaten in den militärischen Konflikt mit Deutschland. Dies brachte zum einen eine Wendung der globalen Kriegs-Geschehen, aber auch für alle German-Americans, ursprüngliche deutsche Einwanderer die sich ein neues Leben in den Vereinigten Staaten aufgebaut und dort ihre eigenen Gemeinschaften gegründet hatten.

Das Zimmermann-Telegramm

Die Zimmermann-Depesche, oder auch das Zimmermann-Telegramm war ein Spionage Coup der den Verlauf des Ersten Weltkrieges entscheidend veränderte, denn er provozierte die Teilnahme der Vereinigten Staaten.

Bis zu diesem Zeitpunkt war die USA neutral geblieben, doch im Januar 1917 änderte sich dies schlagartig: Eingefädelt durch den deutschen Staatssekretär Arthur Zimmermann, wurde die deutsche Regierung dabei ertappt, einen aggressiven anti-amerikanischen Plan umzusetzen.

Zimmermann schickte ein Telegramm an den deutschen Botschafter in Washington zur Weiterleitung an den Gesandten in Mexiko:

„Wir beabsichtigen, am ersten Februar uneingeschränkten U-Boot-Krieg zu beginnen. Stop. Es wird versucht werden, Amerika trotzdem neutral zu halten. Stop. Für den Fall, dass dies nicht gelingen sollte, schlagen wir Mexiko auf folgender Grundlage Bündnis vor. Stop. Gemeinsame Kriegführung. Stop. Gemeinsam Friedensschluss. Stop. Reichliche finanzielle Unterstützung und Einverständnis unsererseits, dass Mexiko in Texas, Neu Mexiko, Arizona früher verlorenes Gebiet zurückerobert. Stop.“

Das Ziel war ein Bündnis zwischen dem Deutschen Reich und Mexiko, für den Fall, dass die USA ihre neutrale Stellung aufgeben sollten.

Das Telegramm wurde vom britischen Geheimdienst abgefangen und entschlüsselt. Den Klartext gaben die Briten Ende Februar 1917 an die Amerikaner weiter mit der unmissverständlichen Botschaft die Neutralität der Staaten noch einmal zu überdenken.

Die amerikanische Regierung sah keinen Grund, das Telegramm länger geheim zu halten und trug so dazu bei auch die amerikanische Öffentlichkeit auf den Kriegseintritt einzustimmen.

Wendepunkt im Kriegsverlauf

Die Deutschen hatten bis zu diesem Zeitpunkt die USA als Kriegsgegner völlig unterschätzt, denn sie hatten vermutet, dass es nie dazu kommen würde, dass eine große Menge amerikanischer Truppen nach Europa entsendet würden.

Die Deutschen vertrauten darauf, dass durch den uneingeschränkten U-Boot-Krieg die meisten amerikanischen Schiffe im Atlantik versinken würden. Außerdem hielt sich die Vermutung vermutung hartnäckig, die Amerikaner hätten nur eine ganz kleine Armee, diese bräuchte Jahre, bis sie mobilisiert werden könnte.

Doch die Deutschen lagen falsch, mit beiden ihrer Vermutungen. Die Alliierten, die Entente, verfügten nun über ein strategisches Übergewicht gegenüber den Mittelmächten. Und dies hatte auch eine psychologische Wirkung auf den weiteren Kriegsverlauf, denn die Deutsche Armee resignierte, bei dem Gedanken an die Übermacht der Gegenseite.

Anti-German Sentiment

Ein Problem, das mit dem Kriegseintritt der USA immer größer wurde, war der Hass der Amerikaner gegen die Deutschen und besonders auch gegen ihre Mitbürger mit deutschem Migrationshintergrund.

Seit Ausbruch des Krieges hatte das amerikanische Volk leidenschaftlichen Anteil an den Geschehnissen in Europa genommen. Das Mitgefühl mit dem schweren Los Frankreichs und Belgiens war weit verbreitet.

Das rücksichtslose Vorgehen der deutschen Heeresleitung und die Überheblichkeit der deutschen Politiker befeuerten dies nur.

Eine Welle des Schreckens und der Empörung wurde durch die Versenkung der „Lusitania“ im Frühjahr 1915 ausgelöst:Das deutsche U-Boot “U20” traf im Mai 1915 vor der irischen Küste auf das große englische Passagierschiff und versenkte es mit einem einzigen Torpedoschuss. Das Schiff hatte 1959 Passagiere an Bord. Nur rund ein Drittel der Menschen konnte gerettet werden. Unter den 1198 Toten befanden sich auch 128 Amerikaner.

Die Nachricht von der Versenkung löste antideutsche Demonstrationen in den USA aus.

Die Zimmermann-Depesche wirkte wie ein Brandbeschleuniger für “Anti-German Sentiment”, auch “Germanophobia” genannt, also den Hass gegen die Deutschen. Von nun an fand eine klare Abgrenzung zum Deutschen Reich statt.

Ehemals deutsche Stadtnamen wurden geändert, in deutschen Schulen wurde das Lesen und Sprechen auf Deutsch verboten und auch andere kulturelle Verbindungen, die von deutschen Migranten in Amerika aufrecht erhalten wurden, wurden verboten - angefangen bei Zeitschriften bis hin zu Namen von Organisationen, Heimatvereinen und Geschäften.

Als Beispiel: Aus dem German Hospital in Chicago wurde das Grant Hospital.

Wer weiterhin versuchte seine kulturellen Wurzeln auszuleben oder Kontakt nach Deutschland pflegte stand unter Beobachtung oder riskierte Verhaftungen.

Die USA im Ersten Weltkrieg

Das Andauern der Kämpfe ohne Aussicht auf Erfolg und das immer deutlicher werdende Ausmaß der Verluste führte, zusammen mit der wachsenden sozialen Not ab 1916 auf deutscher Seite zu einer tiefen Kriegsmüdigkeit.

Zwar gab es kurzzeitig ein wenig Hoffnung, als das Deutsche Reich am 3. März 1918 einen vorteilhaften Friedensvertrag mit Russland durchsetzte. Doch an der Westfront hatten sich die Aussichten auf einen Sieg mit dem Kriegseintritt der USA dramatisch verschlechtert.

Die amerikanische Mithilfe und Unterstützung gilt als ein entscheidender Faktor für den Sieg der Alliierten. Mit den "Vierzehn Punkten" definierte Präsident Wilson im Januar 1918 seine Kriegsziele und Vorstellungen einer friedlichen Nachkriegsordnung, über die ein Völkerbund wachen sollte.

Nach dem Scheitern einer letzten Großoffensive im Sommer 1918 war die Kampfkraft der deutschen Armee vollends erschöpft, sie konnten nun den Krieg nicht mehr gewinnen.

Am 29. September 1918 forderte die Oberste Heeresleitung der deutschen Armee einen Waffenstillstand, der am 11. November 1918 unterzeichnet wurde.

Am Ende des Ersten Weltkrieges 1918 hatte sich Europa erheblich verändert. Die Monarchien in Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland waren beseitigt, das Osmanische Reich war auseinandergebrochen.

Die USA hatten bis zum Kriegsende etwa zwei Millionen Soldaten nach Europa entsendet. Die Vereinigten Staaten gingen aus dem Weltkrieg wirtschaftlich gestärkt vor: In der Nachkriegszeit wurden die USA zum weltweit größten Gläubigerland und zur bedeutenden Handelsmacht.

Weltweite Kriegsfolgen des Ersten Weltkrieges

Der Erste Weltkrieg markierte eine historische Wende.

Die moderne Kriegsführung sorgte für enorme Zerstörungen und hohe Opferzahlen.

Knapp 9 bis 10 Millionen Soldaten verloren auf den Schlachtfeldern ihr Leben, dazu kamen ungefähr sieben Millionen Zivilisten die im Ersten Weltkrieg ihr Leben lassen mussten. Durch moderne Kriegsführung, insbesondere durch den Einsatz von Maschinengewehren, Flammenwerfern, Handgranaten und U-Booten konnte nun auch aus größerer Entfernung angegriffen werden. Eine besonders schreckliche Kriegswaffe stellte das Giftgas dar.

Der Krieg führte letztendlich aber auch zu einer Neustrukturierung der politischen Landkarte. Die alten Monarchien des Deutschen Reiches, Österreich-Ungarns, Russlands und Osmanischen Reiches brachen zusammen. Im Deutschen Reich wurde infolge der Novemberrevolution 1918 die Weimarer Republik ausgerufen. Europa verlor seine Rolle als Weltmacht und musste sie an die aufstrebenden USA abgeben.

Im Januar 1918 hatte US-Präsident Woodrow Wilson einen 14-Punkte-Plan vorgelegt. Darin forderte er ein Nachkriegseuropa mit gleichberechtigten Staaten und einen vermittelnden Völkerbund. Wilsons Vorschlag scheiterte jedoch an Großbritannien und Frankreich. Als Siegermächte zwangen sie dem Deutschen Reich mit dem Versailler Vertrag einen “Diktatfrieden” auf.

Deutschland wurde in der Folge politisch isoliert und geriet durch die hohen Reparationszahlungen in eine tiefe Wirtschaftskrise. Diese erreichte mit der Inflation im Jahr 1923 ihren Höhepunkt.

In den Krisenjahren 1919-1923 kam es zu einer Reihe von links- und rechtsextremen Putschversuchen. Die Nachwehen des Ersten Weltkrieges schufen somit eine fruchtbare Grundlage für den Aufstieg des Nationalsozialismus. In den 1930er Jahren etablierte sich die NSDAP als stärkste Partei und führte Europa in einen Zweiten Weltkrieg.

Präsident Woodrow Wilson erhielt den Friedensnobelpreis, sah aber sein Lebenswerk durch die Niederlage in der Abstimmungsdebatte um seinen 14-Punkte-Plan als zerstört an, obwohl die Vereinigten Staaten unter seiner Führung Sieger des Ersten Weltkrieges wurden und zur Weltmacht aufstiegen.

Möchtest du dein Wissen über die Geschichte der USA vertiefen? Dann ließ am besten als nächstes unseren Artikel zum Imperialismus der USA!

USA im Ersten Weltkrieg - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Der endgültige Auslöser des Ersten Weltkrieges war die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajevo

  • Präsident Woodrow Wilson hatte versprochen die USA neutral zu halten

  • Der uneingeschränkte U-Boot-Krieg mit dem Deutschen Reich führt zum Kentern der Lusitania und tötet auch Amerikaner

  • Das Zimmermann-Telegramm eröffnete, dass das Deutsche Reich ein Bündnis mit Mexiko plant

  • Wilson startet den Kriegseintritt

    • Durch die Amerikanische Kriegsbeteiligung sind die Ententemächte (die Alliierten) nun in der Überzahl

  • Anfang 1918 stellt sich die allgemeine Kriegsmüdigkeit in Mitteleuropa ein

  • Das amerikanische Engagement zeichnet sich als deutlicher Vorteil für die Alliierten ab

  • Präsident Wilson schlägt ein 14-Punkte-Programm vor

    • Hiernach soll nach Kriegsende ein Völkerbund über das Deutsche Reich wachen und entscheiden

      • Sein Vorschlag wird von Großbritannien und Frankreich abgelehnt

  • Im September 1918 erkennen die deutschen Truppen, dass sie nicht mehr gewinnen können und kapitulieren

  • Mit dem Ende des Krieges sind die alten Monarchien des Deutschen Reichs, Österreich, Russland unddem Osmanischen Reich beendet.

  • Europa hat nun nicht mehr die Weltmacht → USA geht als Sieger hervor

  • Der Versailler Vertrag wird abgeschlossen

    • Deutschland kommt durch zu hohe Reparationszahlungen in eine Finanzkrise

      • Das Elend in Deutschland begünstigt den Nationalsozialismus

        • Es kommt zur Machtergreifung der NSDAP und damit zum zweiten Weltkrieg

  • Wilson bekommt den Friedensnobelpreis für sein Engagement um den Frieden in Europa

Häufig gestellte Fragen zum Thema USA im Ersten Weltkrieg

Am 6. April 1917, erklärten die USA dem Deutschen Reich den Krieg.
Vier Tage zuvor war Präsident Wilson vor den Kongress getreten und hatte gefordert man müsse die Freiheit verteidigen und die Demokratien schützen.

Am 7. Mai 1915 wurde das britische Passagierschiff RMS Lusitania von einem deutschen U-Boot beschossen, das Schiff sank vor der irischen Küste. Dabei kamen auch 128 US-Bürger ums Leben. Zwei Jahre später traten die USA in den Weltkrieg ein, der Untergang der "Lusitania" galt als einer der Auslöser

Am 6. April 1917, erklärten die USA dem Deutschen Reich den Krieg
und traten dabei in den Ersten Weltkrieg ein. 

Finales USA im Ersten Weltkrieg Quiz

Frage

Welches Telegramm bedeutete den Kriegseintritt der USA in den Ersten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Zimmermann-Telegramm. 

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Frage

Inwiefern wurde die politische Landkarte durch den Erstem Weltkrieg verändert?

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Antwort

Durch den Ersten Weltkrieg verlor das verwüstete Europa seine Rolle als Weltmacht an die USA.

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Frage

Welchem Versprechen ging Präsident Woodrow Wilson zu Beginn des Ersten Weltkrieges nach?

Antwort anzeigen

Antwort

Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson hatte versprochen, das Land aus allem herauszuhalten und neutral zu bleiben. Dieses Versprechen hatte ihm seine Wiederwahl als Präsident gesichert. 

Frage anzeigen

Frage

Warum änderte Woodrow Wilson im Verlauf des Ersten Weltkrieges seine Politik?

Antwort anzeigen

Antwort

Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson hatte zu Beginn des Ersten Weltkriegs eine Neutralitätspolitik betrieben. Dieser ging er aber nicht während des gesamten Krieges nach, da durch den uneingeschränkten U-Boot-Krieg der Deutschen im Atlantik auch amerikanische Schiffe versenkt und ihre Besatzungen getötet wurden.

Frage anzeigen

Frage

Wann wandte sich Woodrow Wilson an den amerikanischen Kongress und forderte die Erlaubnis einer Kriegserklärung ein?

Antwort anzeigen

Antwort

2. April 1917

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Frage

Was machte den Ersten Weltkrieg so besonders?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Erste Weltkrieg war der erste Krieg mit pan-europäischem Ausmaß. 

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Frage

Was ist der Hintergrund des Zimmermann Telegramms?

Antwort anzeigen

Antwort

Der deutsche Staatssekretär Arthur Zimmermann hatte einen aggressiven anti-amerikanischen Plan der deutschen Regierung entdeckt und warnte die USA in einem Telegramm vor diesem Plan . 

Frage anzeigen

Frage

Was beinhaltete das Zimmermann-Telegramm?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Zimmermann-Telegramm beinhaltete die Warnung vor den antiamerikanischen Plänen der deutschen Regierung an die USA. Diese hatte vor, im Falle, dass die USA während des uneingeschränkten U-Boot Krieges nicht neutral bliebe, Mexiko ein Bündnis mit dem Deutschen Reich vorzuschlagen. 

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter dem anti-german sentiment?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter dem anti-german sentiment versteht man, dass der Hass der Amerikaner gegenüber den Deutschen und besonders auch gegen ihre Mitbürger mit deutschem Migrationshintergrund während des Ersten Weltkriegs immer größer wurde. In Amerika kam es dazu, dass ehemals deutsche Stadtnamen geändert, in deutschen Schulen das Lesen und Sprechen auf Deutsch verboten und auch andere kulturelle Verbindungen, die von deutschen Migranten in Amerika aufrecht erhalten wurden, verboten wurden. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Rolle spielten die USA im Ersten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Das amerikanische Engagement gilt als ein entscheidender Faktor für den Sieg der Alliierten. Großbritannien und Frankreich waren bereits geschwächt und Russland durch die Oktoberrevolution aus dem Krieg ausgestiegen. Erst der Einsatz amerikanischer Truppen führten zu einem Sieg der Alliierten. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Folgen hatte der Erste Weltkrieg für die USA?

Antwort anzeigen

Antwort

Die USA hatten bis zum Kriegsende etwa zwei Millionen Soldaten nach Europa entsendet. Die Vereinigten Staaten gingen aus dem Weltkrieg wirtschaftlich gestärkt vor: In der Nachkriegszeit wurden die USA zum weltweit größten Gläubigerland und zur bedeutendsten Handelsmacht.

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern veränderte sich der Krieg durch den Kriegseintritt der USA?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch den Kriegseintritt der USA verfügten die Alliierten, die Entente, nun über ein strategisches Übergewicht gegenüber den Mittelmächten. Und dies hatte auch eine psychologische Wirkung auf den weiteren Kriegsverlauf, denn die Deutschen Armee resignierte, bei dem Gedanken an die Übermacht der Gegenseite.

Frage anzeigen

Frage

Welchen Beitrag leisteten die USA für die Nachkriegsordnung des Ersten Weltkriegs? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der amerikanische Präsident Wilson schlug das 14-Punkte Programm vor, um die Neuordnung Europas nach Kriegsende zu regeln. 

Frage anzeigen

Frage

Wann traten die Vereinigten Staaten von Amerika in den Ersten Weltkrieg ein?

Antwort anzeigen

Antwort

6. April 1917

Frage anzeigen
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