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Vietnamkrieg

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Geschichte

Der Vietnamkrieg



In diesem Artikel geht es um den Vietnamkrieg, der von 1955-1975  ging. Wir erklären dir, was der Vietnamkrieg war, was der Grund für den Vietnamkrieg war, wer der damalige Präsident gewesen ist, wie viele Tote es gab und warum die USA den Krieg nicht gewinnen konnten. 


Dieser Artikel gehört zum Fach Geschichte und erweitert das Thema Geschichte der USA

Wichtige Stichworte im Überblick:



  • Kalter Krieg (1945 - 1989)
  • Viet Minh / Viet Cong
  • Stellvertreterkrieg 
  • Ho Chi Minh
  • Südvietnam und Nordvietnam




Was war der Grund für den Vietnamkrieg?




Ideologische Spannungen innerhalb Vietnams führten 1954 dazu, dass sich das Land in einen südlichen und nördlichen Staat aufgespaltet hat. Die kommunistischen Viet Minh wurden zum Vietcong. Diese versuchten das abtrünnige Südvietnam wieder unter die Kontrolle des nördlichen Staates zu bringen.


Bedingt durch den Kalten Krieg (1945-189) herrschte währenddessen zwischen den USA und der Sowjetunion eine diplomatische Eiszeit. Die Sowjetunion unterstützte Nordvietnam, während Südvietnam Hilfe von den USA erhielt. 


Die US-Regierung befürchteten eine Kettenreaktion in Indochina: Mit einem Sieg der Viet Minh (Nordvietnam) könnten die Nachbarländer Kambodscha, Thailand und Laos von der kommunistischen bedroht werden. Aus diesem Grund entsandten die USA ab 1965 Bodentruppen nach Südvietnam. Mit diesem Schritt wollten sie die Vorrücken der Vietcong verhindern. 


Der kommunistische Norden dagegen wurde von China und der Sowjetunion mit Waffenlieferungen unterstützt. Jedoch entsandten die Sowjetunion keine Soldaten nach Nordvietnam. Der Vietnamkrieg gilt somit als sogenannter Stellvertreterkrieg zwischen den USA und den Sowjetunion. 




Vorgeschichte des Vietnamkrieges



Napoleon III. war der  Staatspräsident und Kaiser der Franzosen. Napoleon III. hat 1856 Indochina (Vietnam, Laos und Kambodscha) erobert und kolonisiert. Indochina war damals für die Franzosen eine einträgliche Kolonie. Vor allem Kohle war für die damals gewinnbringend. Die vietnamesischen Arbeiter mussten damals mit Hungerlöhnen ihre Arbeit verrichten. Gab es Unruhen oder Aufstände, wurde diese von der Kolonialtruppe erbarmungslos aufgehalten bzw. niedergeschlagen.


Die Japaner breiteten sich während des Zweiten Weltkriegs in Asien aus. Dabei kontrollierten sie gemeinsam mit den Franzosen Indochina. Die nordvietnamesischen Partisanen versuchten sich durch die Überfälle von den Kolonialherren zu befreien. Nach der Kapitulation von Japan gewann Ho Chi Minh  als Befreier der Vietnamesen an großer Bedeutung für das Land. 



Abb.1: Ho Chi Minh, Präsident der Demokratischen Republik Vietnam. 

Quelle via The Famous People



Ho Chi Minh



Ho Chi Minh (1890-1969) war ein vietnamesischer Politiker und kommunistischer Revolutionsführer. Er stellt in der Zeit von 1945 bis zu seinem Tod 1969 den Premierminister und Präsidenten der Demokratischen Republik Vietnam dar. 

Nach vielen Aufenthalten im Ausland gehörte Ho Chi Minh 1930 in Hongkong zu den Gründern der Kommunistischen Partei Indochinas. Aus dieser ging die Kommunistische Partei Vietnams hervor. Im Jahre 1941 wurde er zum Anführer der neu gegründeten Viet Minh. Die Wiedervereinigung des nach dem ersten Indochinakrieg (1946-1954) geteilten Landes erlebte er nicht mehr.


Wissenswertes: Nach der Wiedervereinigung Vietnams wurde Saigon, die frühere Hauptstadt Südvietnams, 1976 ihm zu Ehren in Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt.


Die Drei Phasen des Vietnamkrieges

  1. Französische Phase, erster Indochinakrieg (1946-1954)
  2. Amerikanische Phase (1955-1973, von 1964-1973 aktive kriegerische Phase)
  3. Vietnamesische Phase (Bürgerkrieg, 1973-1975)




Wer war der amerikanische Präsident während des Vietnamkrieges?



Du solltest wissen, dass es nicht nur einen amerikanischen Präsidenten während des Vietnamkrieges gab.

Da der Krieg sich über ca. 20 Jahr erstreckt hat, gab es mehrere amerikanische Präsidenten: Dwight Eisenhower, John F. Kennedy, Lyndon B. Johnson, Richard Nixon und Gerald Ford.



Dwight Eisenhower



Der Konflikt unter Dwight Eisenhower (1890-1969)  ging von 1951-1961. Im Jahr 1954 verlor der damalige US-Präsident gegen Frankreich. In der Indochina-Konferenz in Genf wurde die temporäre Teilung Vietnams entlang des 17. Breitengrades beschlossen.


Die USA mit Eisenhower unterstützten den katholischen Diktator Ngo Dinh Diem in Südvietnam. Der Präsident versucht die Immunisierung Südvietnams gegen den Kommunismus. Der Grund dafür war die Verhinderung des ,,Domino-Effekts''. Dies bedeutet: Fällt Südvietnam an die Kommunisten, fallen weitere Staaten wie in einem Dominospiel ebenfalls.


John F. Kennedy



Der Konflikt unter John F. Kennedy (1917-1963) erstreckte sich von 1961 bis 1963. Kennedy wollte damals die Entschlossenheit der USA beweisen und den Vormarsch des Kommunismus an der Peripherie stoppen. Ab 1963 verschlechterte sich die Lage. Die Zahl der US-Soldaten stieg weiter an und die südvietnamesische Armee rüstet auf. Der Rückhalt des Diktators Ngo Dinh Diem verschwindet langsam. Die USA unterstützten den Militärputsch gegen Diem am 01.11.1963. Kurz darauf wurde Diem ermordet. Am 22.11.1963 wurde der amerikanische Präsident John F. Kennedy in Dallas ermordet. 



Lyndon B. Johnson



Von 1963 bis 1969 erstreckte sich der Konflikt unter Lyndon B. Johnson (1908-1973). Johnson war gegen die diplomatischen Initiativen in Bezug auf Indochina. Im Gegensatz zu Kennedy schwenkt Johnson deutlich auf die Linie des Militärs ein. Diese befürworten die konventionellen Machtmittel. Nachdem Johnson gewählt wurde, begann 1965 der Einsatz der militärischen Mittel. Im Jahre 1968 gab es breite Oppositionen in Amerika gegen den Vietnamkrieg. Nach der Tet-Offensive im Januar 1968 verliert der damalige Präsident an politischen Rückhalt und verzichtet auf die Wiederwahl.


Die Tet-Offensive


Die Tet-Offensive erfolgte zum vietnamesischen Neujahrsfest. In den vergangenen Kriegsjahren wollten beide Kriegsparteien während der Feiertag eine ,,Pause” vom Krieg machen. Nordvietnam hatte dies drei Monate vorher sogar bestätigt. Doch vom 30. Auf den 31. Januar 1968 griffen die kommunistischen Truppen fast alle Groß- und Provinzhauptstädte des Südens an. 


Wissenswertes: Das vietnamesische Neujahrsfest  oder auch TET genannt, was übersetzt „Fest des ersten Morgens“ heißt, ist der wichtigste Feiertag in Vietnam und findet vom ersten bis zum dritten Tag des neuen Jahres nach dem Mondkalender statt



Richard Nixon 



Die ,,Vietnamisierung” des Konflikts (1969-1974) durch Nixon (1913-1994) forderte die Verbündeten auf, die eigene militärische Verteidigung zu organisieren. Die Aufrüstung Südvietnams bedeuten die Steigerung des Bombenkriegs gegen Nordvietnam. 1970 wurde der Krieg auf Kambodscha und Laos ausgedehnt. Im Jahre 1972 verkündete der amerikanische Präsident im Wahlkampf, das Wehrpflichtgesetz nicht zu verlängern.



Gerald Ford



Gerald Ford (1913-2006) diente als Vizepräsident der Vereinigten Staaten dem damaligen Präsident Richard Nixon. Anschließend wurde er nach Nixons Rücktritt 1974 Präsident. Nach weniger als zweieinhalb Jahre endete seine Führung. Er überwachte die Niederlage und den Rückzug der USA in Vietnam. 




Wie viele Tote gab es im Vietnamkrieg?



Im Jahre 1976 wurde der gesamte vietnamesische Staat unter kommunistischer Führung wiederhergestellt. Die Bilanz des langen Krieges: drei Millionen tote, zwei Millionen verstümmelte und weitere zwei Millionen von abgeworfenen Chemikalien verseuchte Vietnamesen und ungefähr 58.000 gefallene US-Soldaten. 



Warum konnten die USA den Vietnamkrieg nicht gewinnen?



Trotz Bombardements gegen Ziele in Nordvietnam und des Einsatzes von 1969 mit rund 540.000 Mann, Land- und Luftstreitkräften gelang es den amerikanischen und südvietnamesischen Truppen nicht die Truppen des Vietcong mit rund 240.000 Mann zu besiegen.


Die damalige Tet-Offensive war ein voller Erfolg für den Vietcong. Die Menschen in den USA reagierten geschockt auf den Angriff. Trotz der Präsenz von mehreren Hunderttausend US-Soldaten im Land konnte die Tet-Offensive nicht verhindert werden konnte. Nach dem militärischen Scheitern der selbstmörderischen Tet-Offensive hätte es  Raum für eine strategische Lösung des Konfliktes gegeben. Die Regierung von Präsident Lyndon B. Johnson konnte ihn nicht nutzen und verschenkte damit den hart erkämpften Sieg über den Vietcong. 1968 stellten die USA die Bombardierungen Nordvietnams ein. Friedensverhandlungen konnten beginnen.


Nach dem Waffenstillstandsabkommen  vom 27.1.1973 zur Zeit der Präsidentschaft von Richard M. Nixon zogen die USA ihre Truppen aus Südvietnam zurück.

In Vietnam selbst jedoch  gingen die Kämpfe jedoch weiter, bis im Mai 1975 die südvietnamesische Armee zusammenbrach. Danach wurde am 2.7.1976 die Sozialistische Republik Vietnam gegründet und das Land wieder vereint. 



Das Wichtigste zum Vietnamkrieg auf einen Blick!



  • Bedingt durch den Kalten-Krieg (1945- 1989)  herrschte währenddessen zwischen den USA und der Sowjetunion eine diplomatische Eiszeit
  • Die Sowjetunion unterstützte Nordvietnam  und die USA Südvietnam 
  • Der Vietnamkrieg war ein Stellvertreterkrieg
  • Ho Chi Minh galt als Befreier der Vietnamesen, er war ein kommunistischer Revolutionsführer
  • Der Vietnamkrieg lässt sich in drei Phasen aufteilen: 
    • Die französische Phase (1946-1954)
    • Die amerikanische Phase (1955-1973)
    • Die vietnamesische Phase (1973-1975)
  • Es gab mehrere amerikanische Präsidenten während des Vietnamkrieges: 
    • Dwight Eisenhower
    • John F. Kennedy
    • Lyndon B. Johnson
    • Richard Nixon
    • Gerald Ford.
  • am 2.7.1976 wurde die Sozialistische Republik Vietnam gegründet und das Land wieder vereint



Insider Tipp:


Wir hoffen dieser Artikel zum Vietnamkrieg hilft dir weiter. Der Vietnamkrieg ist ein Subtopic zur Geschichte der USA. Wir haben rund um die Geschichte der USA noch viele weitere Artikel. Schau doch mal bei uns rein. Wir würden uns freuen.  

Außerdem haben wir bei StudySmarter noch weitere Lerninhalte rund zum Fach Geschichte und sogar Inhalte von anderen Themen.


Vietnamkrieg - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Bedingt durch den Kalten-Krieg (1945- 1989)  herrschte währenddessen zwischen den USA und der Sowjetunion eine diplomatische Eiszeit
  • Die Sowjetunion unterstützte Nordvietnam  und die USA Südvietnam 
  • Der Vietnamkrieg war ein Stellvertreterkrieg
  • Ho Chi Minh galt als Befreier der Vietnamesen, er war ein kommunistischer Revolutionsführer
  • Der Vietnamkrieg lässt sich in drei Phasen aufteilen: 
    • Die französische Phase (1946-1954)
    • Die amerikanische Phase (1955-1973)
    • Die vietnamesische Phase (1973-1975)
  • Es gab mehrere amerikanische Präsidenten während des Vietnamkrieges: 
    • Dwight Eisenhower
    • John F. Kennedy
    • Lyndon B. Johnson
    • Richard Nixon
    • Gerald Ford.
  • am 2.7.1976 wurde die Sozialistische Republik Vietnam gegründet und das Land wieder vereint

Häufig gestellte Fragen zum Thema Vietnamkrieg

Während des Kalten Krieges, 1964, ließen sich die USA auf eine Mission in Vietnam ein. Sie sollten den vermuteten Vormarsch des Kommunismus verhindern und stoppen.

Der Präsident der USA, 1964, war Lyndon B. Johnson. Manchmal werden seine Initialen auch nur mit LBJ abgekürzt. 

Im Vietnamkrieg starben in den 11 Jahren fast 60.000 US-Soldaten, sowie Millionen von Vietnamesen. 

Es gibt im Grunde 6 Gründe warum die USA den Krieg verloren haben:

  1. Den Dschungel - dieser ist undurchdringbar und ein schwieriges Gebiet um Schlachten und Operationen durchzuführen
  2. Das Ziel - Die Motivation hinter dem Vietnam Krieg war es den Kommunismus zu stoppen, es gab also kein Defensiv oder Eroberungskrieg
  3. Die Bevölkerung - Mit Fortschreiten des Krieges wandte sich die Bevölkerung besonders in Südvietnam gegen die US-Truppen 
  4. Die Tunnel - die kommunistischen Rebellen hatten über Jahre hinweg gigantische Tunnelsysteme gegraben um sich so schnell zurückziehen zu können. Dies ermöglichte ihnen große Vorteile entgegen der US-Truppen.
  5. Die öffentliche Meinung -  eine immer größer werdende Protestwelle junger Amerikaner stellten sich gegen die Ziele und die grausamen Mittel die das US-Militär im Vietnamkrieg anwandte. Dies wirkte sich auch entscheidend auf die Präsidentenwahl 1968 und 1972 aus. 
  6. Der Kalte Krieg-  Amerika musste letzten Ende die  Grenzen der eigenen Machtspähren anerkennen. Ansonsten drohte der Atomkrieg.

Finales Vietnamkrieg Quiz

Frage

Was war der Grund für den Vietnamkrieg?

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Antwort

Kurz: Ideologische Spannungen innerhalb Vietnams führten 1954 dazu, dass sich das Land in einen südlichen und nördlichen Staat aufgespaltet haben.

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Frage

In wie viele Phasen lässt sich der Vietnamkrieg unterteilen?

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Antwort

In drei

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Frage

Wie heißen die Phasen des Vietnamkrieges?

Antwort anzeigen

Antwort

Die französische Phase (1946-1954)

Die amerikanische Phase (1955-1973)

Die vietnamesische Phase (1973-1975)

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet der ,,Domino-Effekt’’ im Zusammenhang mit dem Vietnamkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Fällt Südvietnam an die Kommunisten, fallen weitere Staaten wie in einem Dominospiel ebenfalls.

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Frage

Gehörte Ho Chi Minh zu Nord- oder Südvietnam?

Antwort anzeigen

Antwort

Nordvietnam

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Frage

Gehörte Nordvietnam zu den Kommunisten oder zu den Demokraten?

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Antwort

Kommunisten

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Frage

Wann fand die Tet-Offensive statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Vom 30. auf den 31. Januar 1968

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Frage

Vietnam, Laos und Kambodscha wurden 1856 von ______ erobert und kolonisiert.

Antwort anzeigen

Antwort

Vietnam, Laos und Kambodscha wurden 1856 von Napoleon III. erobert und kolonisiert.

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Frage

Die Sowjetunion vertrat _____ und die USA unterstützte ______.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Sowjetunion vertrat Nordvietnam und die USA unterstützte Südvietnam.

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Frage

Wie heißen die amerikanischen Präsidenten während des Vietnamkrieges?

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Antwort

Dwight Eisenhower

John F. Kennedy

Lyndon B. Johnson

Richard Nixon

Gerald Ford.

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Frage

Wann wurde die Sozialistische Republik Vietnam gegründet und das Land wieder vereint?

Antwort anzeigen

Antwort

Am 2.7.1976.

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Frage

Warum gehörte Ho Chi Minh zu einer der bedeutendsten Menschen in Vietnam und wieso wurde eine Stadt nach ihm benannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Ho Chi Minh (1890-1969) war ein vietnamesischer Politiker und kommunistischer Revolutionsführer. Er stellt in der Zeit von 1945 bis zu seinem Tod 1969 den Premierminister und Präsidenten der Demokratischen Republik Vietnam dar.  Nach vielen Aufenthalten im Ausland gehörte Ho Chi Minh 1930 in Hongkong zu den Gründern der Kommunistischen Partei Indochinas. Aus dieser ging die Kommunistische Partei Vietnams hervor. Im Jahre 1941 wurde er zum Anführer der neu gegründeten Viet Minh. Nach der Wiedervereinigung Vietnams wurde Saigon, die frühere Hauptstadt Südvietnams, 1976 ihm zu Ehren in Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe in wenigen Sätzen, war die Tet-Offensive war

Antwort anzeigen

Antwort

Die Tet-Offensive erfolgte zum vietnamesischen Neujahrsfest. In den vergangenen Kriegsjahren wollten beide Kriegsparteien während der Feiertag eine ,,Pause” vom Krieg machen. Nordvietnam hatte dies drei Monate vorher sogar bestätigt. Doch vom 30. Auf den 31. Januar 1968 griffen die kommunistischen Truppen fast alle Groß- und Provinzhauptstädte des Südens an.

Frage anzeigen

Frage

Warum war die Tet-Offensive ein Rückschlag für die Amerikaner?

Antwort anzeigen

Antwort

Die damalige Tet-Offensive war ein voller Erfolg für den Vietcong. Die Menschen in den USA reagierten geschockt auf den Angriff. Trotz der Präsenz von mehreren Hunderttausend US-Soldaten im Land konnte die Tet-Offensive nicht verhindert werden konnte. Nach dem militärischen Scheitern der selbstmörderischen Tet-Offensive hätte es  Raum für eine strategische Lösung des Konfliktes gegeben. Die Regierung von Präsident Lyndon B. Johnson konnte ihn nicht nutzen und verschenkte damit den hart erkämpften Sieg über den Vietcong.

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