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Kommentar Schreiben

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Kommentar Schreiben

In Zeitungen finden sich oft kleine Abschnitte, in denen Redakteur*innen einen Nachrichtenartikel kommentieren. Ebenso äußern Menschen im Radio ihre persönliche Meinung zu "News". Auch im Internet gibt es in fast jedem sozialen Netzwerk die Möglichkeit, die eigene Meinung mitzuteilen – in Form eines Kommentars (beispielsweise auf Facebook, Instagram, Twitter oder auf anderen Online-Foren).

Im Gegensatz zu einem Kommentar wird ein Nachrichtenartikel nüchtern und wertfrei verfasst. Die Autor*innen schildern ein Geschehen oder kündigen zukünftige Ereignisse an, es handelt sich dabei um Sachinformationen. Redakteur*innen planen und organisieren die Inhalte verschiedenster Medien (z. B. Presse, Hörfunk, Fernsehen).

Definition des Kommentars

Der Begriff Kommentar leitet sich vom lateinischen commentarius ab, das übersetzt "Notizbuch" oder "Niederschrift" bedeutet. Das dazugehörige Verb kommentieren leitet sich vom lateinischen commentari /commentor ab, das so viel wie "reiflich erwägen" und "überdenken" bedeutet.

Wenn Du einen Kommentar schreibst, nimmst Du Stellung zu wichtigen und aktuellen Nachrichten und Themen. Dabei lieferst Du überzeugende Argumente, die Deine Meinung stützen, und beendest Deinen Kommentar letztendlich mit einer deutlichen Schlussfolgerung.

Der Kommentar gehört zu den meinungsäußernden, literarisch-journalistischen Textarten. Zudem ist er den linearen Sachtexten unterzuordnen.

Sachtexte beziehen sich auf einen realen Gegenstand bzw. Sachverhalt. Sie werden sachlich formuliert. Deswegen werden sie auch nicht-fiktionale Texte genannt. Die Verfasser*innen verfolgen meist eine bestimmte Absicht (Intention).

Linear sind Sachtexte, die als ein kontinuierlicher Text verfasst wurden. Man kann sie "von oben nach unten" lesen. Dazu gehören zum Beispiel Lebensläufe, Reden oder Rezepte/Anleitungen. Auch einen Kommentar verfasst Du in Form eines Fließtextes, der einem bestimmten Aufbau folgt.

Der Aufbau eines Kommentars setzt sich typischerweise aus Einleitung, Hauptteil und Schluss zusammen. Während Du die Leser*innen in der Einleitung in das Thema Deines Kommentars einführst, erfolgt im Hauptteil Deine eigentliche Argumentation. Diese ist abhängig von der Meinung, die Du hinsichtlich eines bestimmten Themas vertrittst. Im Schlussteil fasst Du die vorangegangene Argumentation zielführend zusammen, sodass der Kommentar mit einer klaren Stellungnahme endet, mit der Du die Leser*innen überzeugst.

Im Gegensatz zum Nachrichtenartikel wohnt dem Kommentar eine Appell-Funktion inne. Die Nachrichtenartikel werden nüchtern und wertfrei geschrieben, berichten objektiv über einen Sachverhalt und enthalten keine eigene Meinung. In einem Kommentar nimmst Du dann beispielsweise zu einem Sachverhalt, der zuvor in einem Artikel geschildert wurde, Stellung.

Wenn Du mehr zum Thema "Nachricht" wissen willst, schau Dir den Beitrag dazu hier auf StudySmarter an.

Kommentar schreiben – Merkmale

Ein Kommentar:

  • wird subjektiv verfasst. Das heißt, er bringt Deine eigene Meinung klar zum Ausdruck.
  • wird dennoch sachlich gehalten. Das bedeutet, dass Du belegbare Argumente lieferst, nicht ausfallend wirst und auch Gegenargumente berücksichtigst.
  • enthält strukturierte Argumente, die mit Beispielen untermalt werden.
  • wird im Präsens geschrieben.
  • bringt eigene Emotionen gut zum Ausdruck, um die Leser*innen in den Bann zu ziehen. Dafür greift der/die Verfasser*in zu rhetorischen Stilmitteln. Ein beliebtes Stilmittel ist hierbei die Ironie.
  • sollte in Einleitung, Hauptteil und Schluss gegliedert sein.

Du willst mehr über rhetorische Mittel erfahren, um diese gekonnt in Deinem Kommentar zu verwenden? Eine Erklärung zum Thema "Rhetorische Stilmittel" findest Du bei StudySmarter.

Kommentar schreiben – Vorbereitung

Deine Aufgabe ist es, anhand verschiedener Materialien einen argumentierenden Text zu schreiben. Dazu verwendest Du lineare oder nicht-lineare Texte.

Nicht-lineare Texte folgen keiner kontinuierlichen Textstruktur. Zu den nicht-linearen Texten gehören beispielsweise Statistiken, Tabellen oder Graphiken.

Da Du auf etwas Bezug nimmst, ist es wichtig, dass Du Dich vor Schreibbeginn gründlich mit den vorliegenden Materialien auseinandersetzt. Zudem solltest Du Dir einen ungefähren Plan erstellen, wie Du zu dem Thema stehst und welche Punkte Du ansprechen willst.

Thema und Fragestellung

Wenn Du einen Kommentar in Deiner Freizeit verfassen willst, kannst Du Dir das Thema selbst aussuchen. Im Deutschunterricht wird Dir das Thema meistens vorgegeben.

Schreibst Du einen Kommentar für den Unterricht, dann solltest Du Dir zudem die Aufgabenstellung/Fragestellung ganz genau durchlesen. Üblicherweise geht aus dieser schon hervor, an welchen Adressat*innenkreis sich Dein Kommentar richten soll.

Du sollst für eine Schülerzeitung oder für eine Tageszeitung einen Kommentar (freie Themenwahl) schreiben.

Obwohl Du in beiden Fällen einen Kommentar für eine Zeitung schreibst, unterscheiden sich die jeweiligen Zielgruppen. Soll der Kommentar in einer Schülerzeitung abgedruckt werden, dann wirst Du wahrscheinlich zu einem Thema Stellung nehmen, das den Interessen von Schüler*innen entspricht. In diesem Fall solltest Du Deine Argumente und Wortwahl altersgerecht anpassen. Vermeide zu komplizierte Wörter. Überlege Dir Argumente und Beispiele, die Schüler*innen nachvollziehen können und die sie ansprechen.

Wenn sich Dein Kommentar allerdings an eine Tageszeitung richtet, dann kannst Du davon ausgehen, dass auch ältere Personen den Text lesen werden. Hier solltest Du Dir vor Schreibbeginn bewusst sein, dass Du auf "Jugendsprache" verzichtest. Das bedeutet, dass Du keine Wörter verwendest, die älteren Generationen fremd sein könnten.

Alternativ lieferst Du eine kurze Erklärung zu potentiell unverständlichen Begriffen. Diese solltest Du Dir vor Schreibbeginn notieren.

Auf Umgangssprache solltest Du in beiden Fällen verzichten, da Du Deinen Kommentar möglichst sachlich formulieren sollst.

Material und Hintergrundwissen

Sobald Du das Thema, Deine Meinung und die Zielgruppe im Kopf hast, kannst Du Hintergrundwissen über das Thema sammeln. Das ist wichtig, weil Du Deine Argumentation auf Fakten aufbauen und Deine Meinung mit Belegen stützen solltest.

Mache Dir keine Sorge, wenn Du zunächst noch nicht weißt, welche Meinung Du zu dem Thema vertrittst oder welche Argumente Du verwenden willst. Beides wird Dir im Laufe dieses Vorbereitungsschrittes bewusst, da Du nun beginnst, Dich ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen.

Wenn Du einen Kommentar in Deiner Freizeit schreibst, solltest Du vorher gründlich recherchieren. Dabei solltest Du darauf achten, nur seriöse Quellen zu verwenden.

Als seriös bezeichnet man Informationen, die aus unabhängiger, öffentlicher Hand stammen und belegbar sind.

Du kannst Dir z. B. wissenschaftliche Artikel/Studien zu Deinem Thema durchlesen oder offiziell geprüfte Statistiken ansehen. Solche Informationen findest Du beispielsweise auf staatlichen Internetseiten oder in Sach-/Schulbüchern. Aber auch Internetseiten wie Wikipedia können Dir helfen.

Am besten fragst Du Dich während der Recherche, ob die Berichterstattung bzw. die Informationsdarbietung neutral und objektiv erfolgt oder ob der Text den Anschein erweckt, eine ganz bestimmte Sichtweise stützen zu wollen. Letzteres lässt darauf schließen, dass nur bestimmte Informationen selektiert (ausgewählt) und manipulativ eingesetzt wurden.

Verfasst Du einen Kommentar im schulischen Kontext, werden Dir üblicherweise Materialien von Deinem/Deiner Lehrer*in vorgelegt. Auch diese liest Du dir gründlich durch und wertest sie einzeln aus. Du markierst wichtige/nützliche Informationen (z. B. durch Unterstreichungen, Randnotizen, Stichworte in einer Stoffsammlung).

Argumente und Schreibplan

Auf der Grundlage des angeeigneten Wissens kannst Du Dir nun eine persönliche Meinung bilden und diese mit Argumenten stützen. Deine Argumente bekräftigst Du mit Beispielen/Belegen. Beides kannst Du den Materialien entnehmen.

Dabei fokussierst Du Dich nicht nur auf Argumente, die Deine Meinung untermauern, sondern auch auf potentielle Gegenargumente, die Du in Deinem Kommentar entkräftest. Die Gegenargumente stellen einen wesentlichen Bestandteil des Hauptteils dar.

Mehr dazu erfährst Du im Abschnitt "Aufbau eines Kommentars" dieses Artikels.

Nützlich ist ein Schreibplan. Du notierst Dir, welche Argumente Du in welcher Reihenfolge nennen willst. Dies kann beispielsweise tabellarisch erfolgen.

ProContra
Argument 1: Material AGegenargument 1: Material C
Argument 2: Material DGegenargument 2: Material F
Argument 3: Material BGegenargument 3: Material E

"Material" steht hier für die jeweilige Quelle, auf die Du Dich beziehst. Natürlich kannst Du auch mehrere Argumente aus einem Material entnehmen, wenn dieses genügend Informationen enthält.

In Deinem Text solltest Du Dich auf alle Materialien beziehen und sie für deinen Text verwenden. Plane für jedes Material einen kurzen Absatz in Deinem Text ein. Achte auf die richtige Zitierweise, wenn Du z. B. Meinungen von Personen wiedergibst.

Beachte: Ein Kommentar ist nicht nur eine Zusammenfassung der Materialien. Dein Text sollte eine klare Argumentationsstruktur aufweisen. Deine Position muss deutlich werden.

Kommentar schreiben – Aufbau

Ein Kommentar beginnt mit einer Überschrift. Darauf folgt eine Einleitung in das Thema, zu dem Stellung genommen wird. Diese Meinung wird anschließend argumentativ vertreten. Abschließend wird ein Fazit gezogen, indem die vorangegangene Argumentation zusammengefasst wird.

Überschrift

Deine Überschrift sollte das Interesse der Leser*innen wecken. Du kannst die Überschrift beispielsweise provokativ formulieren oder die Leser*innen mit einer Frage ansprechen.

Die Überschrift sollte allerdings nicht zu lang sein, sonst besteht die Gefahr, dass sie gar nicht erst gründlich gelesen wird. Verwende am besten Schlagwörter, aus denen das Thema des Kommentars hervorgehen.

Angenommen, Du nimmst in Deinem Kommentar Stellung zu einer Diskussion über die Auswirkungen von Computerspielen auf die schulischen Leistungen. Dieser Kommentar soll in der Schülerzeitung abgedruckt werden. Wenn Du nun die Meinung vertrittst, Computerspiele seien für Schüler*innen nicht grundsätzlich gefährlich, könnte eine Überschrift so aussehen:

Lernen durch Zocken: Schule und Computerspiele sind keine Feinde!

Einleitung

Nach einer Überschrift, die Aufmerksamkeit erweckt, sollte Dein Text diese aufgreifen. Um die Leser*innen von Deinem Standpunkt überzeugen zu können, muss ihr Interesse aufrechterhalten werden.

Beginnen kannst Du Deinen Kommentar beispielsweise mit einem Zitat oder einer Fragestellung. Du kannst die Einleitung attraktiv gestalten, indem Du Dich auf einen aktuellen Anlass beziehst oder zu Beginn einen Widerspruch nennst.

In Deine Einleitung gehört die Darstellung wesentlicher Inhalte und Hintergründe. Das heißt, dass das Thema/der Sachverhalt des Kommentars deutlich wird. Hierfür kannst Du Dich an der Fragestellung "Worum geht es?" orientieren. Auch Deine eigene Meinung stellst Du bereits in der Einleitung deutlich dar.

Am Beispiel des Themas "Computerspiele und Schule" könnte eine Einleitung nun wie folgt aussehen:

"Je mehr Zeit die Kinder mit Computerspielen vergeuden, desto schlechter sind ihre Schulnoten", heißt es im "Köllner Aufruf gegen Computergewalt". Das Spielen von sogenannten Videogames wird oft mit einer Verschlechterung der schulischen Leistungen in Verbindung gebracht – trotz Studien, die mittlerweile das Gegenteil beweisen. Sollten Lehrer*innen die Begeisterung ihrer Schüler*innen für PC-Spiele nicht eher nutzen, um Lerninhalte interessant zu vermitteln?

Tipp für die Einleitung

Du kannst Dir beispielsweise einen Satz aus dem vorliegenden Material heraussuchen, dem Du überhaupt nicht zustimmst, und ihn zitieren. Daraufhin hinterfragst Du diese Aussage (z. B. durch "Aber stimmt das?") oder formulierst reißerisch, wie absurd eine solche Aussage sei.

Ansonsten könntest Du auch den/die Leser*in direkt ansprechen, indem Du ihn/sie fragst, ob er/sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht hat.

2. Hauptteil

Auf die spannende Einführung und Kennzeichnung des Themas folgt die Argumentation mit Beispielen. Du solltest auch Gegenargumente in Deinen Kommentar miteinbeziehen und dann eine Entkräftung der Gegenargumente durchführen.

Gegenargumente

Am besten gehst Du auf diese Kontra-Argumente bereits zu Beginn des Hauptteils ein und widerlegst jedes Argument direkt nach seiner Nennung. Außerdem ist es ratsam, das stärkste Kontra-Argument als Erstes zu nennen. Darauf folgt dann eine Entkräftung. Danach nennst Du ein schwächeres Kontra-Argument und entkräftest auch dieses.

Wichtig ist, dass Du das schwächste Kontra-Argument als Letztes nennst, bevor Du zu den Pro-Argumenten (die Deine Meinung stützen) übergehst.

Wenn Du das stärkste Gegenargument zu Beginn anführst und es danach direkt entkräftest, kann die Leser*innen danach nichts mehr "überraschen". Du vermittelst durch die darauffolgende Nennung von schwächeren Kontra-Argumenten den Anschein, es gäbe sonst keine schlagkräftigen Argumente mehr.

Darüber hinaus rücken die Gegenargumente während des Lesens immer weiter in den Hintergrund. Das liegt daran, dass sie am Anfang stehen und sich die Leser*innen am besten das merken, was sie zuletzt gelesen haben: Deine Pro-Argumente!

Pro-Argumente

Die Anführung der Argumente, die Deine Meinung stützen sollen, erfolgt genau umgekehrt.

  • Zuerst wird das schwächste Argument genannt und dann mit einem Beispiel gestützt.
  • Danach folgt ein etwas stärkeres Argument, ebenfalls mit Beispiel.
  • Dein stärkstes und überzeugendstes Argument kommt ganz am Ende Deiner Argumentation.

Du kannst Dir den Aufbau des Hauptteils wie eine Sanduhr vorstellen.

3. Schluss

Im Schlussteil, im Fazit, bringst Du Deine Meinung/Deinen Standpunkt nochmal zusammengefasst auf den Punkt.

Wichtig: Im Schlussteil führst Du keine neuen Argumente mehr auf!

Um die Qualität Deines Kommentars zu erhöhen, bietet es sich an, zusätzlich Lösungsvorschläge und/oder Handlungsaufforderungen einzubauen.

Alternativ kannst Du Deinen Kommentar mit einer weiterführenden Frage beenden. So regst Du die Leser*innen zu nachträglichen Überlegungen an und dadurch bleibt ihnen Dein Text im Gedächtnis.

Es folgt ein exemplarischer Schlussteil zum Thema "Auswirkung von Computerspielen".

Die Studien und Experimente hinsichtlich der Einbindung von Computerspielen in den Unterricht zeigen eindeutig, dass die Beschäftigung mit diesen nicht prinzipiell für schlechte Noten sorgen. Man kann eher den Spaß mit der Tätigkeit des Lernens verknüpfen und, wie es deutlich wird, digitale Spiele erfolgreich in den Unterricht einbauen. Es wäre doch fatal zu glauben, man könne einen solch zentralen Bestandteil der Lebenswelt von Schüler*innen noch länger verurteilen, ohne zuvor mögliche Vorteile auszutesten.

Ein möglicher Lösungsvorschlag, den man einbeziehen könnte, sieht wie folgt aus:

Eventuell könnte man einen Workshop für Schüler*innen und Lehrer*innen abhalten, der beide Seiten über Risiken und Chancen hinsichtlich des Lernens mit Computerspielen aufklärt. Dabei könnten die Lehrkräfte die Inhalte der Spiele durch gewisse Aufgaben auf die Realität beziehen. Dies erfordert natürlich viel Vorbereitung, jedoch kommt es so zu einem Transfer von Kompetenzen, an dem sich die Schüler*innen nur zu gerne beteiligen. Sind Spaß und Lernerfolg die Mühen der Vorbereitung nicht wert?

Kommentar schreiben – Themen

Du willst für den Deutschunterricht (oder auch in Deiner Freizeit) einen Kommentar schreiben, aber weißt noch nicht so recht, worüber?

Grundsätzlich bietet es sich an, über möglichst aktuelle oder populäre Themen zu schreiben, da Dir so eine große Materialien- und Quellenvielfalt zur Verfügung steht.

Lineare Texte, auf die Du Dich beziehen könntest, wären:

  • Zeitungsartikel
  • Reportagen
  • (politische) Reden
  • Schulordnungen
  • Werbetexte

Das Themenspektrum ist dabei riesig, jedoch solltest Du, wie zuvor erwähnt, darauf achten, dass Deine Materialien/Informationen aus seriöser Hand kommen (keine Fake-News-Seiten).

Formulierungshilfen für das Schreiben eines Kommentars

Im Folgenden findest Du ein paar Anregungen dazu, welche Sätze Du in Deinen Kommentar einbauen kannst.

Einbinden von Informationen

  • "Der/Die Journalist*in XY vertritt in seinem/ihrem Artikel die Meinung, dass..."
  • "In dem Artikel XY aus der Tageszeitung XY wird dargestellt..."
  • "Das Interview mit dem Forscher XY verdeutlicht..."
  • "Eine Umfrage von XY hat ergeben.../...liefert interessante Ergebnisse zum Thema..."

Verbinden von Argumenten oder Informationen

Da Du einen Fließtext verfasst, in dem Du viele Informationen miteinander verknüpfst, sollte diese Verbindung auch sprachlich gekennzeichnet werden. Beispielsweise durch Satzanfänge wie:

  • "Außerdem ..." / "Zudem ..." / "Des Weiteren ..." / "Darüber hinaus ..." / "Folglich ..." / "Demzufolge ..."

Wenn Du dabei bist, die Gegenargumente zu widerlegen, eignen sich Formulierungen wie:

  • "Allerdings..."/"Jedoch.."/"Aber..."/"Trotzdem..."
  • "Dagegen lässt sich allerdings argumentieren..."
  • "Dem gegenüber steht jedoch das Argument..."
  • "Trotzdem muss man sagen..."
  • "Widerlegen lässt sich diese Behauptung damit, dass..."
  • "Man kann zwar argumentieren, dass... , jedoch/allerdings/aber..."
  • "Obwohl/Wenngleich behauptet wird, dass... , muss betont werden, dass..."

Überleitung zum Fazit

  • "Zusammenfassend kann man sagen..."
  • "Es wird deutlich..."
  • "Die Studien/Untersuchungen/Befragungen zeigen/ergeben eindeutig..."
  • "Anhand dieser Punkte zeigt sich also..."
  • "Es steht außer Frage, dass..."
  • "Wie sich erkennen lässt..."

Kommentar Schreiben - Das Wichtigste

  • In einem Kommentar nimmst Du subjektiv und wertend Stellung zu einem Thema und verwendest dafür Materialien.
  • Du verfasst Deinen Kommentar immer im Präsens.
  • Die Überschrift erweckt das Interesse der Leser*innen und ist entscheidend dafür, ob Dein Kommentar gelesen wird. Formuliere sie interessant, aber nicht zu lang.
  • Eine spannende Einleitung ist wichtig. Hierfür kannst Du Fragen, einen aktuellen Anlass oder Zitate verwenden.
  • Du benötigst ein hinreichendes Hintergrundwissen zu Deinem Thema, das Du im Text darstellst.
  • Im Hauptteil nennst Du zuerst die Gegenargumente und entkräftest diese. Du beginnst mit dem überzeugendsten Kontra-Argument und nennst das schwächste zuletzt.
  • Danach nennst Du das schwächste Pro-Argument. Deine Argumentation endet mit dem stärksten Pro-Argument. Jedes Pro-Argument wird mit einem Beispiel gestützt.
  • Verwende Zitate, bringe Emotionen ins Spiel und bediene Dich rhetorischer Stilmittel.
  • Deine Position soll deutlich zum Ausdruck gebracht werden.
  • Ein abschließendes, zusammenfassendes Fazit verdeutlicht Deine Stellungnahme.
  • Du beendest Deinen Kommentar bestenfalls mit Lösungsvorschlägen, weiterführenden Fragen oder Handlungsaufforderungen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Kommentar Schreiben

Dein Kommentar beginnt mit einer interessanten Einleitung, bspw. mit einer Frage oder einem Zitat. Danach vertrittst Du sachlich Deine persönliche Meinung zu einem Thema, indem Du Argumente und passende Beispiele nennst. Auch auf Gegenargumente gehst Du ein und entkräftest sie. Am Ende machst Du Deine Position in einem Fazit deutlich und verweist passend zum Thema auf weitere Fragen oder Handlungsaufforderungen.

Einen Kommentar verfasst Du immer im Präsens.

Du verwendest die Materialien, um argumentativ Stellung zu einem Thema zu nehmen. Die Materialien dienen Dir als Argumente und als Informationsquelle. Nach einer spannenden Einleitung, z.B. eine Frage oder ein Zitat, nennst und entkräftest Du Gegenargumente. Darauf folgen die Pro-Argumente, die Deine Meinung stützen, inklusive Beispiele. Am Ende formulierst Du ein klares Fazit, das Deine Position unterstreicht.

Beim Verfassen eines Kommentars ist es wichtig, dass Du bereits mit der Überschrift und mit der Einleitung die Aufmerksamkeit Deiner zukünftigen Leser*innen weckst. Danach vertrittst Du argumentativ Deine Meinung zum Sachverhalt. Auch potentielle Gegenargumente werden entkräftet, immerhin willst Du die Leser*innen von Deiner Meinung zu überzeugen.

Finales Kommentar Schreiben Quiz

Frage

Wodurch kannst Du die Einleitung Deines Kommentars interessant gestalten?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch Fragen, Zitate, oder indem du auf einen aktuellen Anlass Bezug nimmst

Frage anzeigen

Frage

In welcher Zeitform wird ein Kommentar verfasst?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Präsens

Frage anzeigen

Frage

Was sind lineare Sachtexte?

Antwort anzeigen

Antwort

Lineare Texte sind in Form eines kontinuierlichen Textes verfasst, sind also „von oben nach unten” zu lesen.

Frage anzeigen

Frage

Was gehört nicht zu den „nicht-linearen” Texten?

Antwort anzeigen

Antwort

Kuchenrezept

Frage anzeigen

Frage

In welcher Reihenfolge nennt man im Kommentar die Gegenargumente?

Antwort anzeigen

Antwort

Stärkstes Gegenargument → Schwächstes Gegenargument

Frage anzeigen

Frage

In welcher Reihenfolge nennt man im Kommentar die Pro-Argumente?

Antwort anzeigen

Antwort

Schwächstes Pro-Argument → Stärkstes Pro-Argument

Frage anzeigen

Frage

Worüber solltest Du Dir vor dem Verfassen des Kommentars im Klaren sein?

Antwort anzeigen

Antwort

1. Zielgruppe

2. Hintergrundwissen zum Sachverhalt

3. eigene Meinung zum Thema

4. Pro- und Kontra-Argumente 

5. Struktur Deines Textes

Frage anzeigen

Frage

Wieso ist die Reihenfolge der Argumente wichtig?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Reihenfolge bestimmt, welche Argumente sich die Leser*innen am Ende merken und für wie wichtig sie die darauffolgenden Argumente halten.

Frage anzeigen

Frage

Was gehört in Dein Fazit?

Antwort anzeigen

Antwort

Lösungsvorschläge oder weiterführende Fragen 

Frage anzeigen

Frage

Worauf musst Du achten, wenn Du Meinungsäußerungen anderer Personen einbaust?

Antwort anzeigen

Antwort

korrekte Zitation 

Frage anzeigen
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