Episches Theater

In den 1920er-Jahren entwickelten die Berliner Autoren und Dramatiker Bertolt Brecht und Erwin Piscator eine Dramenform, die heute als "Episches Theater" bekannt ist. Damit entstand ein neuer Zweig in der Dramengeschichte, der mit der Komödie, Tragödie und vielen anderen Dramenformen zur Gattung der Dramatik zählt.  

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Inhaltsangabe

    Welche Merkmale das epische Theater hat und wie dessen Aufbau aussieht, erfährst Du im Folgenden.

    Die Dramatik ist eine Gattung von literarischen Texten, die in erster Linie zur Aufführung auf einer Bühne verfasst wurden. Diese literarischen Texte zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Dialogen und Monologen aus. Wenn Du mehr zur Dramatik, oder auch der Tragödie und der Komödie wissen möchtest, dann klick Dich gerne in die Erklärungen auf StudySmarter!

    Episches Theater – Definition

    Was genau ist ein episches Theater? Die Definition kann wie folgt lauten:

    Das epische Theater ist eine Theaterform, in der die Handlung sowohl erzählt als auch, wie in einem Drama, von Figuren dargestellt wird. Das epische Theater vereinigt also die Gattungen Drama und Epik miteinander.

    Das epische Theater hat das Ziel, größere gesellschaftliche Ereignisse, wie u. a. Kriege, Revolutionen und andere Katastrophen, darzustellen. Soziale Gerechtigkeit spielt ebenso häufig eine zentrale Rolle.

    Episches Theater – Entstehung

    Das epische Theater hat seinen Ursprung in den 1920er-Jahren. Es ist aber bis heute umstritten, ob Brecht oder Piscator als Erstes den Begriff "episches Theater" eingeführt hat. Fest steht jedoch, dass beide das epische Theater unabhängig voneinander entwickelt und Piscator einen größeren Beitrag dazu geleistet haben soll.

    Piscator führte die aktive Beteiligung der Zuschauer*innen am Bühnengeschehen ein. Mithilfe des epischen Theaters wollte er an herkömmlichen Dramenform experimentieren.

    Beide Autoren waren mit dem klassischen Drama nicht zufrieden. Denn sie betrachteten es als ungeeignet, die zeitgenössischen Gesellschaften anzusprechen oder auch Kritik an bestehenden Verhältnissen zu üben. Das epische Theater sollte vorrangig die größten Probleme der 1920er-Jahren, wie z. B. Kriege und Massenarmut, thematisieren. Dies war mit der bisherigen Form des Dramas nicht möglich.

    Erwin Piscator (* 17. Dezember 1893 in Ulm; † 30. März 1966 in Starnberg) war ein deutscher Theaterintendant und Regisseur. Er wurde für die Entwicklung des epischen Theaters und des Dokumentartheaters bekannt. Während des Nationalsozialismus in Deutschland lebte er u. a. in Russland, Frankreich und den USA, wo er seinem Beruf weiterhin nachgehen konnte.

    Bertolt Brecht (* 10. Februar 1898 in Augsburg; † 14. August 1956 in Ost-Berlin) zählt zu den wichtigsten Dramatikern und Schriftstellern Deutschlands. Er ist ebenfalls für die Entwicklung des epischen Theaters, aber auch für zahlreiche weltberühmte Gedichte und Dramen bekannt.

    Episches Theater – Merkmale

    Welche Merkmale hat ein episches Theater? Brechts episches Theater wurde mit der Zeit beliebter als das von Piscator, was nicht zuletzt auf den großen Erfolg seines Dramas "Mutter Courage und ihre Kinder" zurückzuführen ist. Zu diesem Erfolg dürften aber auch die besonderen Merkmale seiner Stücke wie u. a. die Gleichwertigkeit der Musik mit den Dialogen der Figuren und ein direkter Bezug zur zeitgenössischen, politischen Lage beigetragen haben.

    Die Sprache der Figuren im epischen Theater

    Die Figuren des epischen Theaters sprechen und reden so, wie es in ihrer jeweiligen sozialen Schicht üblich ist. Brecht lässt etwa in seinem "Dreigroschenroman" die Figur namens Polly blumig und geschwollen sprechen:

    […] "Ach", seufzte sie, wie erschütternd ist doch der Kampf Elviras, dieses reinen, schönen Mädchens mit ihren sündigen Gedanken! Sie liebt ihren Geliebten, diesen hochgemuten, sportgestählten Mann; […]

    Das Zitat stammt aus Bertolt Brecht "Der Dreigroschenroman" (1991, Frankfurt am Main: Suhrkamp)

    Polly, die Tochter eines reichen Händlers, spricht so geschwollen, weil sie zu viele Adjektive gebraucht. Für ihre Herkunft aus der Oberschicht spricht zudem die Tatsache, dass sie keinen umgangssprachlichen Wortschatz verwendet.

    Dreigroschenroman

    "Dreigroschenroman" ist ein im Jahr 1934 veröffentlichter satirischer Roman von Bertolt Brecht. Darin wird die kriminelle Welt Londons thematisiert. Des Weiteren behandelt das Werk Themen wie Heuchelei, die Auswüchse des Kapitalismus und Mord aus Eifersucht sowie politischem Kalkül.

    Aber auch wenn die Figuren des epischen Theaters aus unterschiedlichen Schichten kommen und daher auch unterschiedlich sprechen und reden, kann man sie als Zuschauer*in gut verstehen.

    Brecht selbst schrieb seine Werke im Deutsch des 20. Jahrhunderts. Die deutsche Sprache des 20. Jahrhunderts ist dem heutigen Standarddeutsch sehr ähnlich und daher viel einfacher zu verstehen als z. B. das Deutsch des 18. oder 19. Jahrhunderts.

    Die Körpersprache der Figuren

    Brecht war davon überzeugt, dass man anhand der Gestik und Mimik einer Figur dessen soziale Herkunft erkennen könne. Daher sollen die Figuren des epischen Theaters auch mit der ihrem sozialen Rang entsprechenden Gestik und Mimik handeln. Einfache Bauern etwa sollen eine etwas unsichere, angstvolle Gangart annehmen, wenn sie wohlhabenderen Personen begegnen. Die Gestik und Mimik der oberen Gesellschaftsschicht soll eine gewisse Überheblichkeit und Selbstsicherheit ausstrahlen und damit auf die sozialen Unterschiede hindeuten.

    Mit Gestik und Mimik meint man die Körperhaltung und Körpersprache sowie die Gestikulation mit dem Gesicht, sprich Mund und Augen.

    Brecht versuchte außerdem mittels Gestik und Mimik bestimmte Charakteristika der Figuren auf der Bühne hervorzuheben. Das tat er, indem er den Schauspieler*innen Regieanweisungen gab, eine negative Eigenschaft ihrer Figur dem Publikum zu verdeutlichen.

    So bat er bei dem Drama "Mutter Courage und ihre Kinder" die Schauspielerin der Mutter Courage, ihren Geiz dem Publikum zu demonstrieren. Dies tat sie, indem sie für die Beerdigung der eigenen Tochter mit ihrer Körperhaltung und einem verzogenen Gesicht damit zögerte, Geld für die Bestattung auszugeben.

    Auf StudySmarter findest Du auch einen Artikel zu "Mutter Courage und ihre Kinder".

    Episches Theater – Musik

    Im epischen Theater werden Lieder inmitten einer Handlung vorgetragen. Hierfür wird die Handlung kurz unterbrochen und das Licht ausgemacht. Zusätzlich verändert sich auch das Bühnenbild, bevor ein/eine Sänger*in die Bühne betritt und ein Lied vorträgt. Der Inhalt des Lieds bezieht sich meist auf die vorherige Handlung einer Figur, um diese z. B. kritisch zu kommentieren.

    Insofern bilden Lieder im epischen Theater eine eigene Einheit, die fest zur Aufführung gehört und die Handlung nicht nur begleitet.

    Das Ausbleiben von Tragik

    Das Ausbleiben der Tragik gilt als weiteres Merkmal des epischen Theaters.

    Die Tragik bezeichnet ein Leid, das Menschen empfinden. Die Tragödie thematisiert dieses Leiden, von dem aber nur die Hauptfiguren betroffen sind. In Tragödien können die Protagonisten/ Protagonistinnen ihrem eigenen tragischen Schicksal – meistens dem Tod – nicht entkommen. Das macht sie zu einer tragischen Figur.

    Die Hauptfiguren des epischen Dramas hingegen haben die Möglichkeit, ihre Probleme, wie z. B. die Armut und den sozialen Status, zu überwinden. Dazu kann der/ die Autor*in des epischen Dramas die Protagonisten / Protagonistinnen besonders klug oder besonnen handeln lassen.

    So kann z. B. der Held / die Heldin eines epischen Theaters verschiedene Lösungsmöglichkeiten für seine Situation abwägen, anstatt hoffnungslos aufzugeben. Insofern können die Figuren ihr Schicksal verändern und sind nicht determiniert.

    Der "Determinismus" besagt, dass insbesondere zukünftige Ereignisse durch bestimmte Bedingungen eindeutig festgelegt und nicht mehr veränderbar sind.

    Die aktive Beteiligung des Publikums

    In einem gewöhnlichen Drama verfolgt das Publikum die Handlung auf der Bühne passiv mit. Es darf nicht bspw. inmitten eines Dramas aufstehen und das Geschehen kommentieren. In Brechts epischem Theater dagegen wird das Publikum inmitten eines Dramas aufgefordert, seine Meinung zum Geschehen abzugeben oder über das Verhalten bestimmter Figuren zu urteilen. Dabei wird die Handlung unterbrochen und die Figuren auf der Bühne stehen still, um auf das Urteil des Publikums einzugehen.

    Die Rolle des Erzählers im epischen Theater

    Kommentare und Lieder inmitten der Erzählung spielen eine große Rolle im epischen Theater. In einem klassischen Drama besteht die Handlung meist aus Dialogen und Selbstgesprächen. In einem epischen Theater aber ist ein Erzähler vorhanden, der die Handlung unterbricht, um sie zu kommentieren.

    Um dies zu tun, kann der Erzähler auch Lieder vortragen. Wenn auf diese Weise ein Lied vorgetragen wird, blickt der Erzähler den Zuschauer*innen entgegen und nutzt so die Chance, mit ihnen zu kommunizieren. So richtet er seine Botschaften direkt an das Publikum, um es u. a. zum Nachdenken anzuregen.

    Episches Theater – Verfremdungseffekt (V-Effekt)

    Der Verfremdungseffekt ist als literarisches Stilmittel ein fester Bestandteil und Merkmal des epischen Theaters. Die Handlung wird plötzlich durch Lieder, Kommentare oder sogar eine direkte Ansprache an das Publikum unterbrochen, um sie zu kommentieren. Bei diesem Vorgang wird dann ein bestimmtes Verhalten einer Figur verurteilt. Das überrascht die Zuschauer*innen. Darauffolgend nehmen sie eine kritische Distanz zum Geschehen sowie zur Figur ein.

    In Brechts "Der gute Mensch von Sezuan" etwa tritt eine Figur aus ihrer Rolle heraus und wendet sich direkt an das Publikum. Sie fordert es auf, sich selbst einen geeigneten Schluss für das Drama auszudenken.

    Dieser Vorgang überrascht das Publikum, weil es für Dramen eher ungewöhnlich ist, wenn Figuren direkt mit dem Publikum zu sprechen beginnen. Damit erzielt das Stück den sogenannten V-Effekt.

    Episches Theater – Aufbau

    Das epische Theater hat keinen festgelegten strukturellen Aufbau im Sinne eines traditionellen dramatischen Aufbaus mit Exposition, Konflikt, Höhepunkt und Auflösung. Stattdessen ist es oft fragmentarisch aufgebaut und besteht aus verschiedenen Episoden, die thematisch oder historisch miteinander verbunden sind.

    Fragmentarisch bedeutet, dass etwas aus verschiedenen Teilen oder Fragmenten besteht und nicht unbedingt eine zusammenhängende Ganzheit bildet.

    Im epischen Theater wird oft die Erzählstimme, die sich direkt an das Publikum wendet, verwendet, um die Handlung zu kommentieren. Die Handlung ist häufig in episodische Szenen aufgeteilt, die durch Verfremdungseffekte und andere Techniken unterbrochen werden, um die Zuschauenden dazu zu bringen, über das Geschehen auf der Bühne zu reflektieren.

    Es gibt jedoch gewisse Elemente, die in vielen epischen Theaterstücken vorkommen können. Dazu gehören:

    1. Die Verwendung von historischen oder politischen Ereignissen als Ausgangspunkt für die Handlung.

    2. Die Einbeziehung von dokumentarischen Materialien wie Zeitungsartikeln, Statistiken oder historischen Aufzeichnungen, um die politischen Zusammenhänge zu betonen.

    3. Die Verwendung von Verfremdungseffekten, um das Publikum daran zu hindern, sich in die Handlung zu vertiefen und stattdessen über das Geschehen auf der Bühne zu reflektieren.

    4. Die Verwendung von Gesang, Tanz oder anderen Formen der Performance, um politische Botschaften zu vermitteln oder bestimmte Themen hervorzuheben.

    5. Die Verwendung von Episoden oder Szenen, die thematisch miteinander verbunden sind, aber nicht notwendigerweise eine lineare Handlung bilden.

    Episches Theater – Offene Dramenform

    In geschlossenen Dramen gliedert sich die Handlung in fünf Akte, in denen ein Spannungsbogen aufgebaut wird und nach einem Wendepunkt die Katastrophe am Ende steht.

    Das geschlossene Drama geht zurück auf den griechischen Philosophen Aristoteles. Falls Du mehr darüber erfahren möchtest, lies Dir doch unseren Artikel zum "Drama" durch.

    Im epischen Theater und seiner offenen Dramenform werden stattdessen die Szenen aneinandergereiht und der Schluss bleibt meist offen. Das heißt, dass dem Publikum überlassen bleibt, wie es sich den Schluss eines Dramas persönlich vorstellt.

    Am Ende des Stücks "Der gute Mensch von Sezuan" etwa tritt am Ende eine Figur hervor und ruft Folgendes aus:

    "Verehrtes Publikum, jetzt kein Verdruß:

    Wir wissen wohl, das ist kein rechter Schluss.

    Vorschwebte uns: die goldene Legende.

    Unter der Hand nahm sie ein bitteres Ende.

    Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen

    Den Vorhang zu und alle Fragen offen."

    Das Zitat stammt aus Bertolt Brecht "Der gute Mensch von Sezuan" (1964, Frankfurt am Main, Suhrkamp).

    Dadurch stellt sich das Publikum eher einen positiven Ausgang der Geschichte vor. Dieses gedankliche Experiment erfordert wiederum eine geistige Auseinandersetzung mit Fragen der Moral seitens des Publikums. Somit wird zwischen Gut und Böse unterschieden.

    Episches Theater – Wirkung und Funktion

    Welche Wirkung und Funktion hat das epische Theater?

    • Bei Brechts epischem Theater soll sich das Publikum nicht vom Schicksal der Figuren betroffen fühlen.
    • So sollen auch keine starken Gefühle oder Betroffenheit beim Publikum ausgelöst werden.
    • Dafür sorgt der oben genannte Verfremdungseffekt.
    • Das Publikum wird überrascht und durch das Verhalten der Figuren auf der Bühne enttäuscht.
    • Es lernt, die widersprüchlichen und negativen Verhaltensweisen zu durchschauen und zu kritisieren.

    Man würde im Falle der Mutter Courage eigentlich von der Figur erwarten, dass sie wenigstens nach dem Tod der eigenen Tochter eine nicht so geizige Einstellung zum Geld hat und für die Bestattung der Tochter zahlen möchte. Durch das zögerliche Verhalten der Mutter Courage wird dem Publikum signalisiert, dass Geiz moralisch verwerflich ist.

    Mit der Aufforderung zum Urteil des Publikums werden positive Werte wie Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit von negativen Werten wie Verlogenheit und Heuchelei unterschieden.

    Das epische Theater nimmt also eine belehrende Funktion ein und die schlichte und verständliche Sprache sorgt dafür, dass möglichst viele Menschen die Handlung verstehen.

    Epische Theater Gegenwart – Episches Drama Beispiel

    Was wäre eigentlich ein Beispiel für ein episches Drama? Etwa Brechts epische Dramen wie "Mutter Courage und ihre Kinder" und "Der gute Mensch von Sezuan" werden noch heute weltweit aufgeführt.

    Das liegt aber auch daran, dass die Probleme, die im epischen Theater thematisiert werden, noch heute aktuell sind. Armut, Kriege und soziale Ungerechtigkeit sind auch heute noch vorhanden. Insofern hat das epische Theater noch immer eine belehrende Funktion und soll das Publikum moralische Werte vermitteln.

    Der Verfremdungseffekt ist heutzutage wahrscheinlich nicht mehr so wichtig. Das liegt daran, dass dank neuer Medien, wie z. B. des Internets, viel mehr Informationen erhalten und gleichzeitig damit auch die Möglichkeit, die Ereignisse mit einem etwas kritischeren Blick zu betrachten werden können. Vor 100 Jahren, zur Entstehungszeit des epischen Theaters, war das noch ganz anders. Das ändert aber nichts an den Vorteilen des epischen Theaters, große Probleme wirkungsvoll zu thematisieren.

    Brecht – Episches Theater Beispiele

    In dieser Liste findest Du die wichtigsten epischen Dramen von Bertolt Brecht, die Beispiele für ein episches Theater aufzeigen:

    Episches Theater - Das Wichtigste

    • Episches Theater Definition:
      • Theaterform, in der die Handlung sowohl erzählt als auch, wie in einem Drama, von Figuren dargestellt wird.
      • Erfindung geht auf die deutschen Dramatiker und Schriftsteller Bertolt Brecht und Erwin Piscator zurück.
    • Episches Theater Merkmale:
      • Schlichte Sprache
      • Betonung von Körpersprache
      • das Ausbleiben von Tragik
      • das Vortragen von Liedern inmitten einer Handlung
      • Verfremdungseffekt
    • Episches Theater Aufbau:
      • Das epische Theater hat keinen festgelegten strukturellen Aufbau.
      • Es entspricht der offenen Dramenform.
    • Episches Theater – Verfremdungseffekt:
      • soll das Publikum überraschen, um seine Erwartungen zu enttäuschen.
    Häufig gestellte Fragen zum Thema Episches Theater

    Welche Zielsetzung hat das epische Theater?

    Das epische Theater hat die Zielsetzung, das kritische Denken beim Publikum zu schulen und soziale Probleme zu thematisieren. 

    Was ist der Unterschied zwischen epischem und dramatischem Theater?

    Der Unterschied zwischen dramatischem und epischem Theater ist, dass das epische Theater große Probleme wie Krisen und Katastrophen thematisiert. Außerdem findet sich darin oft eine Erzählung in Form von Liedern und Publikumsansprache durch die Figuren. 

    Ist das epische Theater ein offenes Drama?

    Ja, oft ist das epische Theater ein offenes Drama. 

    Was ist der Verfremdungseffekt?

    Der Verfremdungseffekt ist ein literarisches Stilmittel des epischen Theaters. Durch u. a.  eine direkte Ansprache an das Publikum durch die Figuren wird eine Überraschung beim Publikum erzielt. Das nennt man einen Verfremdungseffekt. 

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    Ist die Veränderbarkeit des Schicksals eines der Merkmale des epischen Theaters? 

    Spielt die Körpersprache eine Rolle im epischen Theater?

    Der Verfremdungseffekt ist eine der wesentlichsten Techniken des epischen Theaters. Stimmt das?

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