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Primärelement

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Primärelement

Im Alltag bist du sicherlich schon mehrmals einem sogenannten Primärelement begegnet. Bei Primärelementen handelt es sich nämlich um Batterien. Diese kommen in sehr vielen Geräten, wie Taschenlampen, Uhren und Spielzeugen zum Einsatz.

Primärelement – Definition

Wie Sekundärelemente sind Primärelemente ebenfalls galvanische Zellen. Der Unterschied liegt darin, dass man Primärelemente nur einmal verwenden kann, denn diese kann man nicht erneut aufladen. Somit ist folgende Definition für Primärelemente festzuhalten:

Ein Primärelement ist eine galvanische Zelle, welche nur einmal entladen werden kann und dabei chemische Energie in elektrische Energie umwandelt. Sie lassen sich nicht ein weiteres Mal aufladen. Sie sind auch bekannt als Batterien.

Die ersten bekannten Primärelemente sind die Voltasche Säule und das Daniell Element. Das älteste Primärelement, was jedoch einer modernen Batterie am nächsten kommt, ist das Leclanché-Element.

Primärelement Aufbau: Das Leclanché-Element

Georges Leclanché entwickelte 1866 das sogenannte Leclanché-Element, das aus heutiger Sicht das erste Primärelement in Form einer Batterie so wie wir sie kennen darstellte. Es war der Vorläufer von z.B. der Alkali-Mangan-Batterie. Die Batterie war aufgebaut aus einem Elektrolyt, einer positiven und negativen Elektrode, sowie einem Depolarisator.

Primärelement Aufbau Leclanché-Element StudySmarterAbbildung 1: Leclanché-Element

Ein Depolarisator kommt in Primärelementen vor und verhindert die Ansammlung von Wasserstoffgas innerhalb der Batterie. Es handelt sich dabei stets um ein Oxidationsmittel, welches Elektronen während des Entladungsprozesses aufnimmt. Sie oxidieren Wasserstoff zu Wasser. Der Depolarisator bekleidet einen Kohlenstoffstift und bildet damit die positive Elektrode.

KomponenteMaterial
ElektrolytAmmoniumchlorid (später verdickt mit Stärke zu einer gelartigen Masse)
positive Elektrode (+ Depolarisator)Mangandioxid auf Kohlenstoff
negative Elektrode Zink

Die Elektrochemie im Leclanché-Element

An der negativen Elektrode wird Zink zu Zn2+ oxidiert, wobei zwei Elektronen abgegeben werden. Diese wandern über einen externen Leiter zur positiven Elektrode und reduzieren unter Anwesenheit von Protonen Mangandioxid (MnO2) zu Manganit (MnO(OH)).

Die Realität ist hier ein wenig komplexer. Die Elektronen reagieren bei Mangandioxid (MnO2) mit Mangan in der Oxidationsstufe +IV zu Dimangantrioxid (Mn2O3) mit Mangan in der Oxidationsstufe +III.

Primärelement Reduktion Mangandioxid Braunstein Wasser StudySmarter

Dabei entstehen aus dem Wasser Hydroxidionen, die wieder Protonen aus der sauren Ammoniumchlorid-Lösung aufnehmen und somit Wasser zurückbilden.

Primärelement Protonierung Hydroxidionen StudySmarter

Dieses Wasser wiederum kann das Dimangantrioxid hydratisieren und es entsteht Manganit.

Primärelement Hydratisierung Dimangantrioxid StudySmarter

Würdest du nun eine Gesamtreaktion mit allen Ausgangsstoffen und Endprodukten ohne die Zwischenprodukte aufschreiben, könnte das zunächst so aussehen:

Primärelement Gesamtreaktion positive Elektrode Leclanché-Element StudySmarter

Da Wasser auf beiden Seiten der Gleichung steht, kannst du dieses herausstreichen. Außerdem kannst du theoretisch beide Seiten durch zwei teilen, da vor allen beteiligten Komponenten eine Zwei als stöchiometrischer Koeffizient steht. Somit dürftest du folgende Gleichung erhalten:

Primärelement Gesamtreaktion positive Elektrode Leclanché-Element StudySmarter

Die Zinkionen, die bei der Oxidation entstanden sind, bilden ein Komplex (Diaminzinkchlorid [Zn(NH3)2]Cl2) mit den Ionen der Elektrolytlösung. Sie werden so einer weiteren Reaktion entzogen.

Das ist auch der Grund, wieso man Primärelemente nicht wieder aufladen kann: Die Redoxreaktion lässt sich nicht umkehren, da der Reaktionspartner aus der Reaktion entzogen wird. Oftmals kommt dazu, dass bei dem Anlegen von Spannung andere Reaktionen ablaufen, als die genaue Rückreaktion der elektrochemischen Reaktion. In jeglichen wässrigen Lösungen entsteht in der Regel Wasserstoff und Sauerstoff, wenn Spannung angelegt wird, anstatt dass die Reaktion der Batterie umgekehrt wird. Dies ist ein häufiges Problem in der Elektrolyse.

Negative Elektrode:

Primärelement Oxidation Zink StudySmarter

Komplexbildung:

Primärelement Komplexbildung Ammoniak Zink Chlorid StudySmarter

Positive Elektrode:

Primärelement Reduktion Mangandioxid Braunstein StudySmarter

Somit erhältst du folgende Gesamtgleichung:

Primärelement Gesamtreaktion Leclanché-Element StudySmarter

Primärelement – Eigenschaften

Im Allgemeinen haben Primärelemente eine höhere Kapazität als Sekundärelemente, allerdings werden letztere immer besser und ersetzen die Primärelemente, vor allem weil diese nicht ökologisch sind. Primärelemente sind allerdings billiger, lagerbar, da sie sich nicht so stark selbst entladen und haben eine hohe Energiedichte. Primärelemente sind simpel aufgebaut und einfach zu handhaben. Außerdem kann man sie je nach Anspruch formen (Knopfbatterien, Stabbatterien).

Entwicklung des Primärelements

Primärelemente existieren seit mehr als 100 Jahren. Bis 1940 war die Zink-Kohlenstoff Batterie die einzige, die großflächig Nutzen fand. Während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit wurden hier wichtige Entwicklungen erreicht. So konnte man die Kapazität des frühen Zink-Kohlenstoff Elements von 50 auf mehr als 400 mit der Lithium Batterie steigern.

Die Lagerzeit war während des Zweiten Weltkriegs auf etwa 1 Jahr begrenzt. Heute halten Batterien zwischen 2 und 5 Jahren. Lithiumbatterien haben sogar eine Lagerzeit von bis zu 10 Jahren, selbst bei erhöhten Temperaturen. Die bedeutendsten Fortschritte wurden durch die Entwicklungen in der Elektrotechnik und dem Bedarf an mobilen Energiequellen, sowie der Unterstützung von Raumfahr-, Militär- und Umweltverbesserungsprogrammen gemacht.

Primärelemente Beispiele

Im Folgenden Abschnitt werden dir Beispiele zu den verschiedenen Primärelementen aufgeführt.

Lithiumbatterie

Lithiumbatterien zeichnen sich durch ihre hohe Betriebssicherheit und lange Lebensdauer aus. Daher eignen sie sich als Batterie für z. B. Herzschrittmacher. Lithiumbatterien haben eine hohe Zellspannung von etwa 3 V. Diese Batterien haben ein breites Temperaturfenster und funktionieren zwischen –40 °C bis 60 °C. Nach 10 Jahren Lagerzeit weisen sie einen Energieverlust von nur 1 % auf. Außerdem sind sie leicht, da Lithium eine geringe Atommasse hat. In der Zelle dieses Primärelements laufen folgende elektrochemische Reaktionen ab:

negative Elektrode:

Primärelement Oxidation Lithium StudySmarter

positive Elektrode:

Primärelement Reduktion Mangandioxid Lithiumionen StudySmarter

Alkali-Mangan-Batterie

Alkali-Mangan-Batterien haben eine Zellspannung von 1,5 V. Sie eignen sich für die Anwendung in zum Beispiel Audiogeräten, Spielzeugen und Kameras. Im Vergleich zur Zink-Kohle-Batterie ist ihre Leistung etwa 2–8 Mal höher. Hier besteht die negative Elektrode aus Zink, die Kathode aus Mangandioxid (analog zum Leclanché-Element), allerdings handelt es sich beim Elektrolyt um Kaliumhydroxid. Auch diese Batterien haben ein recht breites Temperaturfenster zwischen –20 °C bis 55 °C. Die Energiedichte liegt je nach Batterieform zwischen 80 (Knopfbatterie) und 145 (Zylinderbatterie).

Elektrochemische Reaktion im Primärelement

Beim Entladen gibt die Zinkelektrode zwei Elektronen ab und wird somit oxidiert. Das Zink bildet mit den Hydroxidionen des Elektrolyts zuerst Tetrahydroxidozinkat (I). Nimmt im Laufe der Entladung deren Konzentration ab und der Elektrolyt ist mit Tetrahydroxidozinkat gesättigt, fällt Zinkoxid aus (II). Im weiteren Verlauf bildet sich Zinkhydroxid (III), das sich zu Zinkoxid zersetzt (IV). Die Mangandioxidelektrode wird zu Manganoxidhydroxid reduziert (I). Dieser wird bei weiterer Entladung zu Manganhydroxid reduziert, welcher ausfällt (II).

Negative Elektrode:

Primärelement Reaktion Minuspol Anode Alkali-Mangan-Batterie StudySmarter

Positive Elektrode:

Primärelement Reaktion Pluspol Kathode Alkali-Mangan-Batterie StudySmarter

Die Gesamtreaktion der ersten Entladungsstufe:

Primärelement Gesamtreaktion Alkali-Mangan-Batterie StudySmarter

Zink-Luft-Batterie

Die negative Elektrode einer Zink-Luft-Batterie besteht aus Zink und als positive Elektrode dient gasförmiger elementarer Sauerstoff. Als Elektrolyt wird Kaliumhydroxid verwendet. Diese Batterien haben eine Zellspannung von 1.5 V und funktionieren in einem Temperaturbereich zwischen 0 °C und 50 °C. Genutzt werden sie in zum Beispiel Hörgeräten. Knopfzellen dieses Primärelementes haben eine hohe Energiedichte von 1300 .

Elektrochemische Reaktion im Primärelement

Während der Entladung bildet Zink eine poröse Anode. Sauerstoff aus der Luft, welches durch die Eintrittsöffnung in die Batterie strömt, wird an der Kathode zu Hydroxidionen (OH-) reduziert. Diese strömen zur Zinkanode und bilden mit Zink Tetrahydroxidozinkat ([Zn(OH)4]2-), wobei Elektronen freigesetzt werden, die über einen externen Stromkreis zur Kathode fließen. Analog zur Alkali-Mangan-Batterie zersetzt sich das Zinkat im Elektrolyt zu Zinkoxid (ZnO) und Wasser.

Anode:

Primärelement Oxidation Zink Tetrahydroxidozinkat Zinkat StudySmarter

Elektrolyt:

Primärelement Dissoziation Tetrahydroxidozinkat Zinkat StudySmarter

Kathode:

Primärelement Reduktion Sauerstoff StudySmarter

Die Gesamtreaktion:

Primärelement Gesamtreaktion Zink-Luft-Batterie StudySmarter

Primärelement - Das Wichtigste

  • Das Primärelement ist eine galvanische Zelle, die nicht aufladbar ist
  • Die Redoxreaktion beim Entladeprozess ist nicht umkehrbar
  • Bei dem Primärelement wird chemische Energie in elektrische Energie umgewandelt
  • Im Alltag sind Primärelemente als Batterien bekannt
  • Das erste Primärelement in klassischer Batterieform war das Leclanché-Element – auch bekannt als Zink-Kohlenstoff-Element.
  • Die Entwicklung der Batterien wurde durch die Nachfrage an mobilen Energiequellen gefördert
  • Batterien werden immer mehr durch Sekundärelemente ersetzt
  • Je nach Anforderung gibt es verschiedene Primärelemente, z. B. Lithium Batterien, Alkali-Mangan-Batterien sowie die Zink-Luft-Batterie.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Primärelement

Nein, eine Starterbatterie ist kein Primärelement. Bei einer Starterbatterie (auch SLI-Batterie) handelt es sich um ein Sekundärelement, welches wiederaufladbar ist.

Primärelemente sind nicht wiederaufladbar, da sich die Redoxreaktion in der Zelle nicht umkehren lässt. 

Je nach Anwendungsanspruch gibt es verschiedene Primärelemente, die nach ihrer Zusammensetzung unterschiedliche Vorteile haben. Beispiele hierfür sind folgende Batterien: 

  • Zink-Kohle-Batterie (Leclanché-Element)
  • Alkali-Mangan-Batterie
  • Zink-Luft-Batterie
  • Lithium-Batterien.

Galvanische Spannungsquellen - auch bekannt als galvanische Elemente - haben vielseitige Anwendung im Alltag. Sie kommen als Batterien und Akkus in allen technischen Geräten vor, die ohne Stromkabel betrieben werden. 

Finales Primärelement Quiz

Frage

Beschreibe die Vorgänge im DANIELL-Element in Worten.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Atome im Zink-Stab geben Elektronen ab und gehen als Zn2+-Ionen in Lösung. Die freigesetzten Elektronen wandern durch die Kabel zur Oberfläche des Kupfer-Stabes, wo sie Cu2+-Ionen aus der Lösung zu elementaren Cu-Atomen reduzieren. Der Ladungsausgleich zwischen den Halbzellen erfolgt durch eine Wanderung von Sulfat-Ionen durch das Diaphragma von der Cu / Cu2+-Halbzelle in die Zn / Zn2+-Halbzelle.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die Vorgänge im DANIELL-Element in Worten.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Atome im Zink-Stab geben Elektronen ab und gehen als Zn2+-Ionen in Lösung. Die freigesetzten Elektronen wandern durch die Kabel zur Oberfläche des Kupfer-Stabes, wo sie Cu2+-Ionen aus der Lösung zu elementaren Cu-Atomen reduzieren. Der Ladungsausgleich zwischen den Halbzellen erfolgt durch eine Wanderung von Sulfat-Ionen durch das Diaphragma von der Cu / Cu2+-Halbzelle in die Zn / Zn2+-Halbzelle.

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Daniell-Element?

Antwort anzeigen

Antwort

  • auch Daniell’sches Element genannt
  •  ist eine galvanische Zelle, die aus einer Kupfer- und einer Zink-Halbzelle besteht.
Frage anzeigen

Frage

Nach wem wurde das Daniell-Element benannt?

Antwort anzeigen

Antwort

nach dem Entdecker der

Zelle benannt: John Frederic Daniell

Frage anzeigen

Frage

Was für ein Modell ist das Daniell-Element?

Antwort anzeigen

Antwort

Einfaches Modell für galvanische Zellen

Frage anzeigen

Frage

Wie ist das Daniell-Element aufgebaut (modellhaft)?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Kupferstab und Zinkstab mit ihrer Ionenlösung werden leitend miteinander verbunden

    ● Reaktion, wenn Beides elektrisch und elektrolytisch miteinander verbunden ist

    ● Elektrolytisch: mit Salzbrücke, die Diffusions- Durchmischungen verhindern soll und Ladungsausgleich ermöglicht

Frage anzeigen

Frage

Was ist die 1. Funktionsweise des Daniell-Elements?

Antwort anzeigen

Antwort

Kupfer ist edler als Zink; d.h. die Lösungstension von Zink ist größer. Daher gehen am

Kupferstab nur wenige Kupferionen in die Lösung, während sich am Zinkstab viele Zinkionen ablösen und ihre Elektronen im Metall zurücklassen. Die Zinkelektrode ist

deshalb negativer geladen als der Kupferstab. So baut sich eine Spannung auf.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die 2. Funktionsweise des Daniell-Elements? 

Antwort anzeigen

Antwort

Überschüssige Elektronen im Zink wandern über den Leiter vom Zink zum Kupfer. Dabei lässt sich eine Spannung von 1,11 Volt messen. Dies ist die Elektromotorische Kraft, die

sich aus dem Redoxpotential von Kupfer und dem Zink zusammensetzt.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die 3. Funktionsweise des Daniell-Elements?

Antwort anzeigen

Antwort

Die gelösten Kupferionen nehmen anschließend die Elektronen auf und lagern sich als

Kupfer an der Elektrode ab.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die 4. Funktionsweise des Daniell-Elements?

Antwort anzeigen

Antwort

Nun gehen auf der einen Seite positive Zinkionen in die Lösung und auf der anderen

Seite lagern sich Kupferionen ab. Es muss ein Ladungsausgleich stattfinden, was über

die Salzbrücke passiert. So wird der Stromkreis geschlossen.

Die beiden Teilvorgänge dieser Redoxreaktion können räumlich getrennt werden. So

gehen die Elektronen nicht direkt vom System Zn/Zn2+ auf das System Cu/Cu2+ über,

sondern wandern zuerst über einen Draht vom Zn zum Cu. Es fließt ein

Elektronenstrom.

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Frage

Wie nennt man die getrennten Teilsysteme?

Antwort anzeigen

Antwort

“Halbzellen”

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Frage

Was stellt der Plus-/Minus-Pol dar?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Daniell-

Element stellt die Anode den Minuspol und die Kathode den Pluspol dar.

Frage anzeigen

Frage

Was stellt der Plus-/Minus-Pol dar?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Daniell-

Element stellt die Anode den Minuspol und die Kathode den Pluspol dar.

Frage anzeigen

Frage

Welche Zuordnung gilt bei der Anode und Katode?

Antwort anzeigen

Antwort

Anode: Elektrode, an der Teilchen oxidiert werden.

Kathode: Elektrode, an der Teilchen reduziert werden.

Frage anzeigen

Frage

Nenne eine Eselsbrücke um sich die Zuordnung der Anode und Katode zu merken.

Antwort anzeigen

Antwort

An-o-de: An Oxidation denken.

Oder: O-M-A (Oxidation, Minuspol, Anode)

Oder: Anode und Oxidation- das A und O der Elektrochemie

Oder: A O K (R)- Anode-Oxidation; Kathode-Reduktion

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Frage

Ist eine Zink-Luft-Batterie wiederaufladbar?

Antwort anzeigen

Antwort

Nein. Zink-Luft-Batterien sind Einwegzellen. 

Frage anzeigen

Frage

Wodurch entsteht bei der Zink-Luft-Batterie Energie?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch die chemische Reaktion der Oxydation von Zink. 

Frage anzeigen

Frage

Wo finden Zink-Luft-Batterien Verwendung?

Antwort anzeigen

Antwort

Hörgeräte

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Frage

Wie schnell entladen sich Zink-Luft-Batterien etwa pro Jahr?

Antwort anzeigen

Antwort

3%

Frage anzeigen

Frage

Was muss bei der Lagerung beachtet werden, damit die Batterien sich nicht selbst entladen?

Antwort anzeigen

Antwort

Wichtig ist, dass die Luftlöcher versiegelt sind. Hier reicht ein Klebestreifen, den man vor Benutzung einfach abzieht. 

Frage anzeigen

Frage

Wie hoch ist die maximale Spannung der Batterie?

Antwort anzeigen

Antwort

2V

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Frage

Wie ist eine Zink-Luft-Batterie aufgebaut?

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Antwort

  • Die Anode ist aus Zinkpulver
  • Die Kathode wird aus dem Luftsauerstoff gebildet
  • Durch kleine Luftlöcher am Boden gelangt Sauerstoff ins Innere
  • Zwischen dem Sauerstoff und dem Zinkpulver liegt ein Separator und ein Kohlenstoffgitter

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Frage

Wodurch kann die Spannung der Batterie gedrosselt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Luft

Frage anzeigen

Frage

Wie werden Zink-Luft-Batterien auch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Knopfzelle

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Frage

Gehört die Zink-Luft-Batterie zu den Primärzellen?

Antwort anzeigen

Antwort

Ja! Sie ist eine Einwegzelle und kann nicht wieder aufgeladen werden. 

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Frage

Wieso wurden Quecksilberoxid-Zink-Batterien durch Zink-Luft-Batterien abgelöst?

Antwort anzeigen

Antwort

Quecksilber ist giftig. Zink ist ein günstiger Rohstoff und leicht zu verarbeiten. 

Frage anzeigen

Frage

Warum müssen an der Kathode kleine Luftlöcher sein?

Antwort anzeigen

Antwort

Damit Sauerstoff ins Innere gelangen kann. 

Frage anzeigen

Frage

Worauf basiert die elektrochemische Reaktion?

Antwort anzeigen

Antwort

Oxidation von Zink

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Frage

In welcher Form kommt die Lithium-Mangandioxid-Batterie am meisten vor?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Lithium-Mangandioxid-Batterie kommt am häufigsten als Knopfzelle vor.

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Frage

An welcher Elektrode reagiert das Lithium?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Lithium reagiert an der Anode.

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Frage

Wird Lithium in der Lithium-Batterie oxidiert oder reduziert?


Antwort anzeigen

Antwort

Lithium wird in der Lithium-Batterie oxidiert.

Frage anzeigen

Frage

Wieso eignet sich Lithium so gut als Elektronendonator?

Antwort anzeigen

Antwort

Lithium eignet sich gut als Elektronendonator, da es ein sehr niedriges Standardpotential hat.

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Frage

Welche Art der Lithium-Batterie hat die höchste Nennspannung?


Antwort anzeigen

Antwort

Die Lithium-Thionylchlorid-Batterie-Batterie hat die höchste Nennspannung.

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Frage

Welche Art der Lithium-Batterie hat die niedrigste Selbstentladung?


Antwort anzeigen

Antwort

Die Lithium-Kohlenstoffmonofluorid-Batterie hat die niedrigste Selbstentladung.

Frage anzeigen

Frage

In welchem Bereich wird die Lithium-Schwefeldioxid-Batterie genutzt?


Antwort anzeigen

Antwort

Die Lithium-Schwefeldioxid-Batterie wird meist im militärischen Bereich genutzt.

Frage anzeigen

Frage

In welchem Bereich wird die Lithium-Kohlenstoffmonofluorid-Batterie genutzt und wieso?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Lithium-Kohlenstoffmonofluorid-Batterie wird meist in Bereichen genutzt, in denen die Leistung wichtiger ist als die Kosten, wie z.B. dem medizinischen Bereich. Die Lithium-Kohlenstoffmonofluorid-Batterie ist sehr zuverlässig, jedoch auch sehr teuer.

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Frage

Nach welchem Vorbild/ welchem Prinzip funktioniert die Lithium-Batterie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Lithium-Batterie ist im runde eine galvanische Zelle und funktioniert auch nach diesem Prinzip.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das besondere an der Lithium-Thionylchlorid-Batterie?


Antwort anzeigen

Antwort

An der Lithium-Thionylchlorid-Batterie ist besonders, dass sie die einzige Lithium-Batterie ist, bei der das Lithium mit der Elektrolyt-Lösung reagiert.

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Frage

Wie wandern die Elektronen und wie die Protonen/Kationen zur Kathode?


Antwort anzeigen

Antwort

Die Elektronen wandern über die Elektronenbrücke und die Protonen/Kationen wandern durch die semipermeable Membran.

Frage anzeigen

Frage

Welche Arten der Lithium-Batterie kennst du?


Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt die Lithium-Thionylchlorid-Batterie, die Lithium-Mangandioxid-Batterie, die Lithium-Schwefeldioxid-Batterie, die Lithium-Kohlenstoffmonofluorid, die Lithium-Ion-Batterie. die Lithium-Eisensulfid-Batterie und die Lithium-Luft-Batterie.

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Frage

In welche Lösung sind die Elektroden und der Separator getränkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Elektroden und der Separator sind in Kaliumhydroxidlösung getränkt.

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Frage

Mit welchem Pol der Alkali-Mangan-Zelle ist der Ableitnagel verbunden?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Ableitnagel der Alkali-Mangan-Zelle ist mit dem Minus-Pol verbunden.

Frage anzeigen

Frage

Welches ist der einzige Nachteil der Alkali-Mangan-Zelle?


Antwort anzeigen

Antwort

Der einzige Nachteil der Alkali-Mangan-Zelle ist der höhere Preis im Vergleich zur Zink-Kohle-Batterie.

Frage anzeigen

Frage

Nach welchem Prinzip funktioniert die Alkali-Mangan-Zelle?


Antwort anzeigen

Antwort

Die Alkali-Mangan-Zelle funktioniert wie eine galvanische Zelle.

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Frage

An welcher Elektrode wird welcher Stoff oxidiert?


Antwort anzeigen

Antwort

Zink wird an der Anode oxidiert.

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Frage

An welcher Elektrode wird welcher Stoff reduziert?


Antwort anzeigen

Antwort

Manganoxid wird an der Kathode reduziert.

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Frage

Wozu ist die Außenfolie der Batterie gut?


Antwort anzeigen

Antwort

Die Außenfolie der Batterie ist zur Isolierung und Bedruckung gut.

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Frage

Wozu ist der Ableitnagel da?


Antwort anzeigen

Antwort

Der Ableitnagel leitet die Elektronen, die bei der Oxidation an der Anode frei werden, weiter zum Minus-Pol.

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Frage

In welchen Geräten findet die Alkali-Mangan-Zelle normalerwiese Anwendung?


Antwort anzeigen

Antwort

In Geräten, die lange Betriebszeiten oder hohe Endladeströme fordern, wie z.B. Rasierapparate, Blitzgeräte, Uhren, Kameras etc.

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Frage

In welchem Bereich ist die Zink-Kohle-Batterie besser, als die Alkali-Mangan-Batterie?


Antwort anzeigen

Antwort

in keinem

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