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Stoffeigenschaften Chemie

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Stoffeigenschaften Chemie

In der Chemie unterscheidet man verschiedene Stoffe. Dazu zählen nicht nur die Elemente, sondern auch heterogene und homogene Gemische. Zur Unterscheidung der einzelnen Stoffe werden bestimmte Eigenschaften herangezogen. Diese spielen auch eine besondere Rolle für die unterschiedlichen Trennmethoden.

Die Stoffeigenschaften der Chemie Erklärung

Die Eigenschaften, die ein Stoff besitzt, können wiederum in drei verschiedene Kategorien unterteilt werden. Man unterscheidet dabei physikalische, chemische und physiologische Eigenschaften. Obwohl dieser Artikel der physikalischen Chemie zugeordnet ist, lernst du auch die anderen Bereiche kennen.

Die Charakteristik eines Stoffes, die mithilfe der verschiedenen Methoden analysiert wurde, ist für jeden Stoff einzigartig. Daher ist es möglich, Stoffe voneinander zu trennen, indem man die verschiedenen physikalischen Eigenschaften dafür anwendet. Ein Beispiel dafür ist die Destillation, die zur Stofftrennung den Siedepunkt verwendet.

Physikalische Stoffeigenschaften Chemie

Die größte Bedeutung für einen Stoff haben die physikalischen Eigenschaften. So werden alle Charakteristika definiert, die experimentell bestimmbar und messbar sind. Außerdem verändern sie sich während des Prozesses des Messens nicht. Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über die verschiedenen Eigenschaften, die unter anderem messbar sind. Ein paar davon erläutern wir dir im Anschluss genauer.

ThermodynamikMechanikElektrodynamikOptik und Akustik
  • Aggregatzustand
  • Dichte
  • Schmelzpunkt
  • Siedepunkt
  • Gefrierpunkt
  • Verdampfungs- und Schmelzenthalpie
  • Wärmekapazität
  • Duktilität
  • Elastizität
  • Härte
  • Oberflächenspannung
  • Viskosität
  • Festigkeit
  • Materialermüdung
  • Zähigkeit
  • Elektrische Leitfähigkeit
  • Halbwertszeit
  • Kernspinresonanzfrequenz
  • magnetische Permeabilität
  • Austrittsarbeit von Elektronen
  • Permeabilität
  • Farbe
  • Lichtbrechung (Brechungsindex)
  • Optische Aktivität
  • Spektrallinien
  • Reflexion
  • Schallreflexion und Schallbrechung
  • Transparenz

Farbe

Die Farbe ist wohl die Eigenschaft eines Stoffes, die am leichtesten zu bestimmen ist. Oftmals reicht es dafür, den menschlichen Sehsinn zu verwenden. Allerdings gibt es tatsächlich auch Messgeräte für diese Eigenschaft. Die Wissenschaft dahinter wird als Farbmetrik bezeichnet. Ziel dieser Methode ist es, die Farbe durch Zahlen eindeutig wiederzugeben.

An vielen Stellen wird die Farbe auch mithilfe der absorbierten Wellenlänge ermittelt. Allerdings besteht auch hier der Bedarf nach Zahlen, die Farben einheitlich ausdrücken, da Begriffe wie "grün" und "blau" vom Betrachter aus subjektiv wahrgenommen werden.

Stoffeigenschaften Chemie, Farben, StudySmarterAbbildung 1: Die FarbenQuelle: lakschool.com

Diese Abbildung zeigt dir, wie man die unterschiedlichen Farben entsprechend der Wellenlänge eingeordnet hat. Von jedem Gegenstand, den du siehst, wird Licht in einem bestimmten Bereich absorbiert. Allerdings entspricht die Farbe, die du siehst, immer der Farbe, die reflektiert wird. Wenn also Licht im Bereich von 480–500 nm absorbiert wird, wird blaugrünes Licht entfernt, während rotes Licht reflektiert wird. Der Gegenstand erscheint dir rot. Auf dieser Grundlage entstehen dann die Komplementärfarben.

Aggregatzustand

Der Aggregatzustand eines Stoffes lässt sich meist mit bloßem Auge erkennen. Man unterscheidet dabei die drei natürlich vorkommenden Zustände: fest, flüssig und gasförmig. Der Wechsel der Aggregatzustände erfolgt durch Druck- und Temperaturänderungen.

Stoffeigenschaften Chemie, Die Aggregatzustände, StudySmarterAbbildung 2: Der Wechsel zwischen den AggregatzuständenQuelle: klassewasser.de

In der Abbildung siehst du außerdem, wie die Teilchen sich im Raum verteilen. Während sie im festen Zustand sehr eng gepackt sind, breiten sie sich im gasförmigen Zustand weit aus. Du selbst bemerkst dieses Phänomen jeden Tag, wenn du durch die gasförmige Luft gehst, die für dich kaum einen Widerstand bildet.

Dichte

Eine weitere wichtige Eigenschaft eines Stoffes wird Dichte genannt. Sie wird definiert als Verhältnis von Masse (m) zu Volumen (V) und besitzt das Formelzeichen (Rho). Die Formel zur Berechnung der Dichte lautet entsprechend:

Stoffeigenschaften Chemie Dichte StudySmarter

Wasser besitzt zum Beispiel die Dichte von Stoffeigenschaften Chemie Dichte von Wasser StudySmarter. Damit ist die Wasserdichte der Faktor, mit dem immer verglichen wird. Die folgende Tabelle zeigt dir einige Dichtewerte im Vergleich zu Wasser.

StoffDichte
WasserStoffeigenschaften Chemie Dichte von Wasser StudySmarter
QuecksilberStoffeigenschaften Chemie Dichte von Quecksilber StudySmarter
BetonStoffeigenschaften Chemie Dichte von Beton StudySmarter
StyroporStoffeigenschaften Chemie Dichte von Styropor StudySmarter
PorzellanStoffeigenschaften Chemie Dichte von Porzellan StudySmarter

Schmelz- und Siedepunkt

Zwei der wichtigsten Eigenschaften eines Stoffes sind der Schmelz- und Siedepunkt. Der Schmelzpunkt gibt dabei an, bei welcher Temperatur ein Stoff von einem festen in einen flüssigen Aggregatzustand übergeht. Der Siedepunkt gibt hingegen die Temperatur für den Übergang vom flüssigen zu gasförmigen Aggregatzustand eines Stoffes an.

Der Schmelzpunkt ist bei Reinstoffen identisch mit dem Gefrierpunkt. Bei Gemischen kommt es jedoch vor, dass diese sich minimal unterscheiden. Den Unterschied bezeichnet man in einem solchen Fall dann auch als Übergangstemperatur. Gemessen werden diese Punkte alle jeweils mit einem Thermometer.

Chemische Stoffeigenschaften Überblick

Chemische Stoffeigenschaften unterscheiden sich von den physikalischen Eigenschaften dahin gehend, dass sie für eine Messung verändert werden müssen, um ihr Verhalten gegenüber anderen Stoffen zu betrachten. Allerdings geschieht auch dies durch experimentelle Messung. Da nicht alle Eigenschaften in diesem Artikel vorgestellt werden, zeigt dir stattdessen ein kleiner Überblick, welche chemischen Stoffeigenschaften man unterscheidet:

Löslichkeit

Die Löslichkeit eines Stoffes gibt an, wie schwer oder leicht bzw. in welchem Maß ein Stoff in einem anderen, meist einem Lösungsmittel, gelöst werden kann. Konkret lässt sich das zum Beispiel im Alltag beobachten, wenn du Salz in das Nudelwasser gibst und sich dieses darin löst. Die Kristallstruktur des Salzes verschwindet und die einzelnen Teilchen werden so klein, dass sie nicht mehr zu sehen sind.

Zunächst unterscheidet man in lösliche und unlösliche Stoffe.

So gibt es besondere Feststoffe, die in Lösungsmitteln nicht löslich sind. Dieser Hintergrund wird für viele Trennmethoden verwendet, wie die Extraktion. Die Löslichkeit selbst kann sogar mit den Formeln berechnet werden:

Stoffeigenschaften Löslichkeit StudySmarter

c steht in diesem Fall für die Konzentration und wird in Mol pro Liter (mol/l) angegeben.

Reaktivität

Gegenüber den bisher genannten Eigenschaften ist die Reaktivität eine rein qualitative Stoffeigenschaften. Sie steht dabei in besonderer Verbindung mit der Brennbarkeit, da diese unter anderem auch die Reaktion mit Sauerstoff beschreibt. Weitere wichtige Partner für die Reaktivität sind Wasser, verschiedene Säuren und Basen sowie Metalle, Salzlösungen, Schwefel und natürlich auch die Nachweisreagenzien.

Säurekonstante und Basenkonstante

Die Säurekonstante und die Basenkonstante eines Stoffes spielen eine wichtige Rolle bei der Berechnung des pH-Werts. Sie geben eine Aussage über die Konzentration der Hydronium-Ionen. Dadurch lässt sich anschließend entscheiden, wie stark sauer oder basisch ein Stoff ist.

Dafür gibt es zwei Berechnungsmethoden.

Die Säurekonstante kann mit folgender Gleichung berechnet werden:

Stoffeigenschaften Chemie Säurekonstante StudySmarter

Die Basenkonstante besitzt eine ähnliche Gleichung, wird aber folgendermaßen berechnet:

Stoffeigenschaften Chemie Basekonstante StudySmarter

Beide Gleichungen beruhen darauf, dass eine Grundsubstanz HA mit einem weiteren Stoff B auf die Ionen A(-) und HB(+) reagiert.

Standardpotential

Die letzte chemische Stoffeigenschaft, die du kennenlernst, ist das Standardpotential. Es wird zum Aufstellen der elektrochemischen Spannungsreihe verwendet und dient außerdem der Identifikation der jeweiligen Redox-Partner. Konkret definiert ist es als die elektrische Spannung zwischen einer Elektrode des bestimmten Elements und der Normal-Wasserstoffelektrode.

Tatsächlich kann man anhand der Spannungsreihe sogar direkt aussagen, welcher der Partner oxidiert wird und welcher reduziert. Je negativer das Standardpotential ist, desto eher wirken die Elemente als Reduktionsmittel, das heißt, sie werden oxidiert. Diese Elemente werden als unedle Metalle bezeichnet. Edle Metalle wie Gold besitzen ein hohes Standardpotential und werden viel eher reduziert.

Physiologische Stoffeigenschaften der Chemie

Die letzte Gruppe der Stoffeigenschaften bezeichnet ebenfalls physikalische und chemische Eigenschaften, die aber in unserem alltäglichen Leben von besonderer Bedeutung sind. Die drei wichtigsten Eigenschaften stellen wir dir vor.

Geruch

Der Geruch ist eine der Eigenschaften, die mit den menschlichen Sinnen wahrgenommen wird. Daher ist sie sehr subjektiv zu unterscheiden. Zwar lässt sich durchaus nachvollziehen, welche biologischen Prozesse ablaufen, damit Lebewesen Gerüche wahrnehmen. Allerdings ist noch nicht geklärt, woher die unterschiedlichen Reaktionen darauf kommen.

Grundsätzlich gibt es verschiedene Geruchstypen, die eingeordnet werden. Ein Beispiel ist die Unterteilung nach Günther Ohloff:

  • blumig
  • fruchtig
  • harzig
  • würzig
  • grün
  • holzig
  • animalisch
  • erdig

Geschmack

Der Geschmack ist ein weiterer Sinn, der mithilfe der Sinnesorgane wahrgenommen wird. Er ist genauso subjektiv wie Geruch und Farbe. Dabei unterscheidet man nur fünf wichtige Geschmacksgruppen:

  • süß
  • sauer
  • salzig
  • bitter
  • umami

Stoffeigenschaften Chemie, Geschmack, StudySmarterAbbildung 3: Die fünf GeschmacksrichtungenQuelle: kulturpixel.de

In der Abbildung siehst du, wie die fünf Typen verteilt sind. Die Wahrnehmung weiterer Geschmackstypen ist umstritten. Jeder bekannte Geschmack besteht jedoch bisher mit Sicherheit aus einer Kombination dieser fünf Richtungen.

Toxizität

Die letzte Eigenschaft, die du im Rahmen dieses Artikels näher kennenlernst, ist die Toxizität. Diese spielt besonders im biologischen Bereich eine wichtige Rolle, da mithilfe dieser Eigenschaft eingeschätzt werden muss, in welchen Mengen bestimmte Giftstoffe zum Beispiel als Fungizide oder Pestizide verwendet werden dürfen.

Außerdem ist die Untersuchung der Giftigkeit eines Stoffes dahingehend wichtig, dass man auch Mittel gegen diese Stoffe findet, die im Falle einer Vergiftung wirksam sind. Die Giftigkeit eines Stoffes wird häufig über den Wert angegeben. Dieser beschriebt die letale Dosis, also tödliche Menge, die zum Tode der Hälfte der Versuchstiere geführt hat. Alternativ dazu existiert auch der , der die niedrigste Dosis eines Stoffes beschreibt, die bei Menschen zum Tode führt. Beide Werte werden meist in Gramm oder Milligramm der Substanz pro Kilogramm Körpergewicht des Lebewesens angegeben. Die Tabelle führt dir ein paar der giftigen Stoffe für den Menschen auf:

SubstanzVerabreichungLethale Dosis
EthanoloralStoffeigenschaften Chemie Lethale Dosis Mensch Ethanol StudySmarter
KoffeinoralStoffeigenschaften Chemie Lethale Dosis Mensch Koffein StudySmarter
Senfgaspercutan (über die Haut)Stoffeigenschaften Chemie Lethale Dosis Mensch Senfgas StudySmarter
Botulinumtoxin (Botox)intravenös (geschätzt)oral (geschätzt)Stoffeigenschaften Chemie Lethale Dosis Mensch Botox intravenös StudySmarterStoffeigenschaften Chemie Lethale Dosis Mensch Botox oral StudySmarter

Bestimmung der Stoffeigenschaften

Zum Abschluss dieses Artikels siehst du nun zwei Bilder mit chemischen Stoffen. Daneben haben wir dir notiert, welche Stoffeigenschaften dieses Gemisch oder der Reinstoff besitzt.

StoffStoffeigenschaften

Stoffeigenschaften Chemie, Koffein in Reinform, StudySmarterAbbildung 4: Koffein in seiner Reinform. Quelle via wikipedia.org

  • Farbe: weiß
  • Aggregatzustand: fest
  • Dichte: Stoffeigenschaften Chemie Dichte Koffein StudySmarter
  • Schmelzpunkt: 236°C
  • Löslichkeit: gering im Wasser, mäßig in Ethanol, gut in Chloroform
  • Reaktivität: Staubexplosionsfähigkeit
  • Geruch: geruchslos
  • Geschmack: bitter
  • Toxizität:

Stoffeigenschaften Chemie, Strukturformel Wasserstoffperoxid, StudySmarterAbbildung 5: Die Strukturformel von WasserstoffperoxidQuelle: wikipedia.org

  • Farbe: farblos
  • Aggregatzustand: flüssig
  • Dichte: Stoffeigenschaften Chemie Dichte Wasserstoffperoxid StudySmarter
  • Schmelzpunkt: -26°C
  • Siedepunkt: 107°C
  • Löslichkeit: in Wasser in jedem Verhältnis
  • Reaktivität: nicht reaktiv unter Normalbedingungen
  • Säurekonstante: Stoffeigenschaften Chemie Säurekonstante Wasserstoffperoxid StudySmarter
  • Standardpotential: 0,682
  • Geruch: kaum wahrnehmbar
  • Toxizität: Stoffeigenschaften Chemie Lethale Dosis Ratte Wasserstoffperoxid StudySmarter

Mit diesem Wissen kennst du nun die wichtigsten Stoffeigenschaften und kannst diese auch bestimmen. Damit du nichts vergisst, haben wir die wichtigsten Informationen für dich noch einmal zusammengefasst.

Die Stoffeigenschaften eines jeden Stoffes sind charakteristisch. Anhand dieser sind die Stoffbestimmungen und Trennmethoden erst möglich.

Stoffeigenschaften Chemie - Das Wichtigste

  • Man unterscheidet grundlegend physikalische, chemische und physiologische Stoffeigenschaften.
  • Physikalische Eigenschaften sind experimentell messbar und verändern den Stoff nicht. Dazu gehören unter anderem die Farbe, der Aggregatzustand, die Dichte sowie der Schmelz- und Siedepunkt.
  • Chemische Eigenschaften sind ebenfalls experimentell messbar. Allerdings wird dabei auch der Stoff selbst verändert. Dazu gehört zum Beispiel die Löslichkeit, die Reaktivität, Säurekonstante und Basenkonstante sowie das Standardpotential.
  • Die physiologischen Eigenschaften sind meist chemische oder physikalische Eigenschaften, die jedoch einen Einfluss auf die Umwelt besitzen. Dazu zählen Geruch, Geschmack und Toxizität.
  • Alle Eigenschaften sind auf die eine oder andere Art messbar, sodass sie miteinander verglichen werden können. Die Stoffeigenschaften ändern sich im Gemisch. Elemente besitzen entsprechend andere Eigenschaften als Moleküle oder homogene Gemische.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Stoffeigenschaften Chemie

Grundsätzlich unterscheidet man physikalische, chemische und physiologische Stoffeigenschaften. Dazu zählen zum Beispiel: 

  • Farbe
  • Dichte
  • Aggregatzustand
  • Schmelz- und Siedetemperatur
  • Löslichkeit
  • Reaktivität
  • Standardpotential
  • Geruch
  • Toxizität. 

Fast alle Stoffeigenschaften sind messbar, vor allem die physikalischen und chemischen Stoffeigenschaften. Beispiele dafür sind: 

  • Schmelz- und Siedepunkt
  • Dichte
  • Löslichkeit 
  • Säurekonstante
  • Basenkonstante
  • Standardpotential
  • Toxizität. 

Mithilfe der Stoffeigenschaften werden Stoffe unterschieden und auch getrennt. Nur so ist eine eindeutige Identifikation möglich bzw. nur so kann man zum Beispiel Wasser von seinen Verunreinigungen trennen, damit es für den Menschen genießbar wird. 

Zu diesen Eigenschaften gehören zum Beispiel Form, Volumen, Menge, Gewicht oder Ähnliches. Diese Eigenschaften sind nicht charakteristisch für den Stoff selbst. So kann man durchaus ein Kilogramm Blei besitzen, aber genauso gut auch ein Kilogramm Wasser. Diese Eigenschaft ist nicht kennzeichnend. 

Finales Stoffeigenschaften Chemie Quiz

Frage

Warum sind Stoffeigenschaften so wichtig? 

Antwort anzeigen

Antwort

Stoffeigenschaften charakterisieren den Stoff. Nur so ist es möglich, unbekannte Stoffe zu identifizieren und sie unter Umständen auch zu trennen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche drei Gruppen der Stoffeigenschaften unterscheidet man? 

Antwort anzeigen

Antwort

Prinzipiell unterscheidet man Stoffeigenschaften in physikalische, chemische und physiologische Stoffeigenschaften. 

Frage anzeigen

Frage

In welche vier Gruppen unterscheidet man die physikalischen Stoffeigenschaften? 

Antwort anzeigen

Antwort

Man unterscheidet noch einmal folgende Zuordnung: 

  • Thermodynamik
  • Mechanik
  • Elektrodynamik
  • Optik und Akustik. 
Frage anzeigen

Frage

Wie nennt man die Wissenschaft zum Bestimmen der Stoffeigenschaft Farbe? 

Antwort anzeigen

Antwort

Diese Wissenschaft wird als Farbmetrik bezeichnet. Damit wird Farbe tatsächlich messbar gemacht, sodass sie nicht nur subjektiv beurteilt wird. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Farbe besitzt ein Stoff, der das Licht im Bereich von 480-500nm absorbiert? 

Antwort anzeigen

Antwort

In diesem Fall wird blaugrünes Licht absorbiert. Der Stoff würde nach außen rot erscheinen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche drei Aggregatzustände unterscheidet man? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Aggregatzustand ist als Stoffeigenschaft meist sehr leicht zu erkennen. Man unterscheidet fest, flüssig und gasförmig. 

Frage anzeigen

Frage

Wodurch kann der Aggregatzustand gewechselt werden? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Aggregatzustand wird durch Druck- und Temperaturänderungen beeinflusst. 

Frage anzeigen

Frage

Wie nennt man den Temperaturunterschied zwischen Schmelz- und Gefrierpunkt, wenn diese nicht übereinstimmen? 

Antwort anzeigen

Antwort

Dieser Bereich wird als Übergangstemperatur bezeichnet. 

Frage anzeigen

Frage

Was sind chemische Stoffeigenschaften? 

Antwort anzeigen

Antwort

Als chemische Stoffeigenschaften werden die Eigenschaften bezeichnet, die ebenfalls messbar sind, bei der Messung allerdings verändert werden. 

Frage anzeigen

Frage

Was gibt die Löslichkeit als Stoffeigenschaft an? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Löslichkeit gibt an, wie schwer oder leicht ein Stoff gelöst werden kann. 

Frage anzeigen

Frage

Was gibt die Stoffeigenschaft "Reaktivität" an? 

Antwort anzeigen

Antwort

Diese Stoffeigenschaft gibt an, wie gut ein Stoff mit anderen reagiert. Typische Reaktionspartner sind Wasser, verschiedene Säuren und Basen sowie Metalle, Salzlösungen, Schwefel und Nachweisreagenzien. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Aussage kann mithilfe des Standardpotentials getroffen werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Diese Stoffeigenschaft hilft unter anderem beim Aufstellen der elektrochemischen Spannungsreihe. Damit kann eine Aussage getroffen werden, welcher Reaktionspartner oxidiert oder reduziert wird. 

Frage anzeigen

Frage

Welche drei Stoffeigenschaften zählen zu den physiologischen Eigenschaften? 

Antwort anzeigen

Antwort

Physiologische Eigenschaften werden dadurch charakterisiert, dass sie Einfluss auf die Umwelt haben. Dazu zählen: 

  • Geruch
  • Geschmack
  • Toxizität. 
Frage anzeigen

Frage

Was sagt der Wert LD(50) aus? 

Antwort anzeigen

Antwort

Dieser Wert bezieht sich auf die Stoffeigenschaft Toxizität und gibt an, ab welcher Menge die Hälfte der Versuchsobjekte gestorben ist. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Geschmacksrichtungen unterscheidet man? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Stoffeigenschaft Geschmack unterscheidet sich in: 

  • umami
  • süß
  • salzig
  • sauer
  • bitter.
Frage anzeigen

Frage

Zu welcher Gruppe gehört die Stoffeigenschaft Elektronegativität? 

Antwort anzeigen

Antwort

Chemische Stoffeigenschaften

Frage anzeigen

Frage

Mit welchen Stoffen wird der Hochofen mithilfe des Hunds befüllt? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Hochofen wird mit Eisenerzen und Kalk befüllt. Weiterhin wird noch Koks in den Hochofen befördert. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist Koks? 

Antwort anzeigen

Antwort

Koks ist ein für den Hochofenprozess wichtiger kohlenstoffreicher Brennstoff. Er wird unter Pyrolyse aus schwefelarmer und aschearmer Fettkohle hergestellt. 

Frage anzeigen

Frage

Was wirkt als Reduktionsmittel für Eisen im Hochofenprozess? 

Antwort anzeigen

Antwort

Als Reduktionsmittel wirkt Kohlenstoffmonoxid. 

Frage anzeigen

Frage

Welche zwei Produkte entstehen im Hochofenprozess? 

Antwort anzeigen

Antwort

Es entstehen das gesuchte Roheisen und Schlacke. 

Frage anzeigen

Frage

Welche zwei Gegenströme unterscheidet man? 

Antwort anzeigen

Antwort

Im Hochofenprozess werden zwei Arten von Gegenströmen unterschieden: 

  • stofflicher Gegenstrom
  • thermischer Gegenstrom. 
Frage anzeigen

Frage

Wie läuft der stoffliche Gegenstrom im Hochofenprozess ab? 

Antwort anzeigen

Antwort

Von oben werden immer weiter Erze, Koks und Zusatzstoffe wie Kalk geleitet. Diese sinken dann aufgrund ihres Gewichts nach unten. Von unten hingegen wird Sauerstoff zugeführt, der aufgrund seiner gasförmigen Form nach oben aufsteigt. Es kommt zu einer Durchmischung und Reaktionen finden statt. 

Frage anzeigen

Frage

Was entsteht aus Kohlenstoffdioxid mit Koks? 

Antwort anzeigen

Antwort

Es entsteht Kohlenstoffmonoxid. 

Frage anzeigen

Frage

Wie viel Prozent des Roheisens werden für die Stahlherstellung verwendet?

Antwort anzeigen

Antwort

Etwa 97% des Roheisens werden nur dafür verwendet. 

Frage anzeigen

Frage

Welche drei Formen von Guss- oder Gießereieisen unterscheidet man? 

Antwort anzeigen

Antwort

3% des Eisens aus dem Hochofenprozess werden dafür verwendet. Man unterscheidet die drei Arten: 

  • Grauguss
  • Hartguss
  • Temperguss. 
Frage anzeigen

Frage

​Mithilfe welches Verfahrens wird aus dem Roheisen aus dem Hochofenprozess dann Stahl?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Stahl entsteht durch ein Verfahren namens Sauerstoffausblasverfahren. 

Frage anzeigen

Frage

Wie viel Prozent der Kohlenstoffdioxidemission stammen aus dem Hochofenprozess? 

Antwort anzeigen

Antwort

Stand 2019 kann man sagen, dass etwa 7% der weltweiten Kohlenstoffdioxidemission daraus entstehen. 

Frage anzeigen

Frage

An welchen Alternativen zum Hochofenprozess wird momentan gearbeitet? 

Antwort anzeigen

Antwort

Aktuell wird versucht, andere Direktreduktionsanlagen zu finden. Außerdem könnten Koks und Schweröl durch Wasserstoff ersetzt werden. Problematisch ist bisher nur, dass das Eisen dann nicht heiß genug wird und nicht in flüssiger Form vorliegt. 

Frage anzeigen

Frage

Der Mensch besteht zu ...% aus Wasser. 

Antwort anzeigen

Antwort

70% 

Frage anzeigen

Frage

Wie viel Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt? 

Antwort anzeigen

Antwort

etwa 71%

Frage anzeigen

Frage

Aufgrund der unterschiedlichen Elektronegativitäten von Wasserstoff und Sauerstoff ist Wasser selbst (1) ...... und dient als (2) ..... Lösungsmittel. 

Antwort anzeigen

Antwort

(1) polar

(2) polares

Frage anzeigen

Frage

Warum ist Wasser ein gutes Lösungsmittel? 

Antwort anzeigen

Antwort

Wasser bildet um die gelösten Ionen eine Hydrathülle, sodass die Ionen sich nicht wieder verbinden. Dadurch lassen sich viele Stoffe leicht lösen und vor allem in großen Mengen. 

Frage anzeigen

Frage

Mit welchen zwei Nachweismitteln kann Wasser nachgewiesen werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Wasser kann nachgewiesen werden mit: 

  • weißem, kristallwasserfreiem Kupfersulfat
  • blauem Cobalt(II)-chloridpapier. 
Frage anzeigen

Frage

Welche körperlichen Folgen hat eine Dehydratation? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Dehydratation führt üblicherweise zu Durchblutungsstörungen, Erbrechen und Muskelkrämpfen. 

Frage anzeigen

Frage

Wie viel Liter Wasser werden täglich empfohlen? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die üblichste Empfehlung gibt 1,5-2 Liter Wasser am Tag vor. 

Frage anzeigen

Frage

Ab welcher Menge Wasser kann eine Wasservergiftung auftreten? 

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Wasservergiftung kann ab einer Menge von 20 Liter täglich auftreten. 

Frage anzeigen

Frage

Wofür wird der Großteil des Trinkwassers verwendet? 

Antwort anzeigen

Antwort

Hygiene des Menschen 

Frage anzeigen

Frage

Wie viel Prozent des Trinkwassers werden für Essen und Trinken tatsächlich verwendet? 

Antwort anzeigen

Antwort

4%

Frage anzeigen

Frage

Der Wasserkreislauf, der für den Menschen relevant ist, besteht aus sauberem (1) ..... und dreckigem (2) ..... . Ersteres wird in einem (3) ..... gereinigt. Letzteres wird in einer (4) ..... gereinigt, bevor es dem Kreislauf wieder zugeführt wird oder in die (5) ..... geleitet wird. 

Antwort anzeigen

Antwort

(1) Trinkwasser

(2) Abwasser

(3) Wasserwerk

(4) Kläranlage

(5) Agrarindustrie

Frage anzeigen

Frage

Welchen Einfluss hat das Wasser auf das Klima in Küstennähe? 

Antwort anzeigen

Antwort

Aufgrund der hohen spezifischen Wärmekapazität sind die Temperaturen in Küstennähe gleichmäßiger. Im Winter gibt das Wasser ausreichend Wärme ab, um die Küste zu wärmen. Im Sommer speichert es die Wärme und kühlt die Luft in Küstennähe damit deutlich ab. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Reaktionen laufen unter Anwesenheit von Wasser ab? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die typischen Reaktionen sind: 

  • Hydratation / Dehydratation 
  • Protolyse
  • Hydrolyse
  • Hydratisierung. 
Frage anzeigen

Frage

Wie nennt man die drei Aggregatzustände des Wassers? 

Antwort anzeigen

Antwort

Wasser ist der flüssige Aggregatzustand. Fest nennt man es Eis, gasförmig heißt es Wasserdampf. 

Frage anzeigen

Frage

In welchem Winkel stehen die OH-Bindungen des Wassers zueinander? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Winkel zwischen den Bindungen beträgt 104,5°. 

Frage anzeigen

Frage

Was hat die Titanic mit der Anomalie des Wassers zu tun?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Titanic kollidierte mit einem Eisberg, der auf dem Ozean schwamm. Dies war nur möglich, weil Eis eine geringere Dichte hat und somit auf dem Wasser schwimmt. 

Frage anzeigen

Frage

Bei welcher Temperatur ist die Dichte von Wasser am größten? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Dichte ist bei etwa 4°C am größten, genau genommen bei 3,98°C. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Anomalie des Wassers? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Anomalie des Wassers beschreibt das Dichteverhalten von Wasser. Die Dichte nimmt von einem flüssigen zum festen Zustand wieder ab. Damit ist Wasser das einzige bekannte Molekül oder Element, das diese Eigenschaft besitzt. 

Frage anzeigen

Frage

Wie verändert sich das Volumen mit der Anomalie des Wassers? 

Antwort anzeigen

Antwort

Das Volumen nimmt entsprechend der Dichteverringerung wieder zu. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Ursache für die Anomalie des Wassers? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Ursache liegt in den Wasserstoffbrückenbindungen, die im festen Zustand ausgebildet werden. Dadurch werden die Moleküle untereinander auf Abstand gehalten. 

Frage anzeigen

Frage

Wann sind die Moleküle des Wassers am dichtesten gepackt? 

Antwort anzeigen

Antwort

im kalten Wasser

Frage anzeigen

Frage

Warum können die Moleküle nicht bei höheren Temperaturen enger gepackt werden? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Bewegung der einzelnen Moleküle steigt ebenfalls bei steigenden Temperaturen. Sie würden sich gegenseitig behindern und können dadurch nicht enger beieinander liegen. 

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60%

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