Planwirtschaft

Save Speichern
Print Drucken
Edit Bearbeiten
Melde dich an und nutze alle Funktionen. Jetzt anmelden

In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte rund um das Thema Planwirtschaft. Wir erklären dir, was eine Planwirtschaft ist, was man unter dem Konzept einer Planwirtschaft versteht und wie sie funktioniert. Der Artikel gehört zum Themenbereich Nachkriegszeit und wird im Fach Geschichte behandelt. 



Während sich in den westlichen Zonen und der darauf folgenden Bundesrepublik Deutschland die soziale Marktwirtschaft als Wirtschaftssystem durchsetzte, nahm sich die Regierung in der östlichen Zone und der DDR ein Vorbild an der Sowjetunion. Statt einem freien Markt entwickelte sich hier eine Planwirtschaft mit staatlich gelenkten Produktionsplänen, Preisen und Löhnen. In diesem Artikel erkläre wir dir, was eine Planwirtschaft ist und die sie die DDR beeinflusste.



Planwirtschaft - Das Konzept


In einer Planwirtschaft, manchmal auch Zentralverwaltungswirtschaft oder Kommandowirtschaft genannt, ist eine Wirtschaftsform, bei der alle Wirtschaftsprozesse von einer zentralen Behörde geplant werden. Das heißt, dass Unternehmen sich an staatliche Vorgaben halten müssen bezüglich des Produktionsvolumens, der Löhne die sie auszahlen, oder der Preise die sie verlangen können. Die Unternehmen können bei manchen Formen der Planwirtschaft in Privatbesitz sein, oft werden sie aber vergesellschaftlicht oder sogar verstaatlicht. 



Das Konzept der Planwirtschaft beruht darauf, dass durch eine zentrale Planungsinstanz die Abstimmung zwischen Angebot und Nachfrage, die Verteilung von Ressourcen und Investitionsgütern in der Produktion, und zuletzt die Produktion und Verteilung von Konsumgütern besser koordiniert und reguliert werden kann. Dadurch, dass eine zentrale Stelle alle Informationen hat, soll diese eben genau feststellen können, was produziert werden soll, wie viel davon hergestellt werden soll und wie es verteilt werden soll.



Planwirtschaft - Ostzone und die DDR


Nach dem zweiten Weltkrieg und der Potsdamer Konferenz war Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Während sich in den westlichen Zonen so langsam die soziale Marktwirtschaft entwickelte und eine dezentralisierte und föderalistische Demokratie entstand, kam es in der sowjetischen Besatzungszone zu einer entgegengesetzten Entwicklung. Hier zeigte sich der starke Einfluss der Sowjetunion, die so schnell wie möglich eine Planwirtschaft und eine kommunistische Diktatur nach ihrem Vorbild aufbauen wollten.



Planwirtschaft - Enteignungen in Ostdeutschland


Um eine staatlich gelenkte Planwirtschaft aufzubauen, mussten erst einige Schritte unternommen werden. Erster Schritt war hierbei die Bodenreform der sowjetischen Besatzungszone von 1945. Hierbei wurden kleinere Betriebe, die als Kriegsverbrecher und NSDAP-Mitglieder eingestuft wurden, entschädigungslos enteignet. Auch allen Großgrundbesitzern mit einer Fläche von über 100 Hektar wurde das gleiche Schicksal erteilt. Die enteigneten Grundstücke wurden den lokalen Behörden übergeben, die diese neu verteilen mussten.


Auch kam es in den kommenden Jahren zu einer Industriereform. Hierbei wurden ungefähr 10.000 private Industrieunternehmen enteignet und wurden entweder den Landes- und Provinzverwaltungen übertragen oder in sowjetische Aktiengesellschaften umgewandelt. Diese unterstanden direkt der sowjetischen Besatzungsmacht. Die enteigneten Industrieunternehmen sollten die Basis für die neue Planwirtschaft bilden.


Bei einer Planwirtschaft darf natürlich der Plan auch nicht fehlen. Im Jahr 1948 wurde der erste Wirtschaftsplan in der sowjetischen Besatzungszone noch von den sowjetischen Behörden aufgestellt. Nach der Gründung der DDR wurde diese Aufgabe ab 1950 von der Staatlichen Planungskommission übernommen, die wie andere kommunistische Länder auch ab diesem Moment mit einem Fünfjahrplan arbeitete.



Planwirtschaft - Massenauswanderung aus der DDR


Schnell machten sich immer mehr Unmut in der Bevölkerung, aber auch bei Geschäftsleuten, wegen der Planwirtschaft breit. Immer mehr Unternehmen verließen Ostdeutschland, darunter auch zum Beispiel Siemens oder Audi. Auch die Bevölkerung flüchtete zu immer größeren Teilen nach Westdeutschland, da sie sich dort höheren Wohlstand und mehr Chancen erhofften.



Das Wichtigste zur Planwirtschaft auf einen Blick!


  • Planwirtschaft = wirtschaftliches System, bei dem die Produktion von Gütern, die Löhne der Arbeiter und die Preise der Konsumgüter von einer zentralen Stelle geplant werden.

  • Gegenteil zur Marktwirtschaft, bei der so wenig wie möglich geplant wird und der Markt selber Angebot, Nachfrage und Preise bestimmen.

  • Das Konzept beruht auf der Überlegung, dass eine zentrale Stelle, die alle Informationen zur Wirtschaft erhältlich hat, diese besser steuern und kontrollieren kann und somit zu einem größeren gesamten Wohlstand  führen kann.


  • In der östlichen Besatzungszone und der sich daraus formierenden DDR wurde die Planwirtschaft beinahe direkt nach Kriegsbeginn vorbereitet.

  • Zwischen 1945 und 1948 wurden Großgrundbesitzer und private Industrieunternehmen enteignet, und ihre Besitze in lokale Fonds übertragen oder lokalen Behörden übergeben. Dies sollte die Basis für die zukünftige Planwirtschaft bilden.

  • Ab 1948 wurde diese schließlich mit dem ersten Wirtschaftsplan der Sowjetunion eingeführt. Ab 1950 übernahm die Staatliche Planungskommission der DDR die Erstellung der Fünfjahrpläne.


Planwirtschaft - Extra Fact


Auch wenn es oft nicht so genannt wird, war das Wirtschaftssystem während der Zeit des Nationalsozialismus, vor allem aber während des zweiten Weltkriegs, auch eine Planwirtschaft. Die Kriegswirtschaft ist eine Form der Planwirtschaft, bei der der Großteil der Industrien nach Vorgaben der Regierung Waren und Güter für den Krieg herstellen.





Finales Planwirtschaft Quiz

Frage

Welche waren die politischen Gründe für die Revolution in der DDR 1989/1990?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Verfolgung der Opposition und ihren Angehörigen
  • Vernachlässigung der UdSSR
  • Alleinige Vorherrschaft der SED
  • Pseudodemokratie
Frage anzeigen

Frage

Wann und wie wurde der Dritte Deutsche Volkskongress gewählt und woraus bestand dieser?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Dritte Deutsche Volkskongress wurde im Mai 1949 erstmals über eine Einheitsliste gewählt und bestand nur aus Mitgliedern der SED. 

Frage anzeigen

Frage

Wann und warum trat Honecker zurück und wer folgte nach ihm?

Antwort anzeigen

Antwort

Zur Zeit der Fluchtwelle wurde Honecker 1989 zur Resignation gezwungen. Ihm folgte Egon Krenz, der ein neues Reisegesetz anordnete. 

Frage anzeigen

Frage

Aus welcher Besatzungszone entstand die DDR?

Antwort anzeigen

Antwort


Die DDR entstand aus der sowjetischen Besetzungszone. Die SMAD (Sowjetische Militäradministration) führte 1945 eine sozialistische Umgestaltung durch.

Frage anzeigen

Frage

Schattenseiten der Entnazifizierung

Antwort anzeigen

Antwort

• willkürliche Verhaftungen und Internierungen Unschuldiger
• frühe Integration einfacher NSDAP-Mitglieder durch Eintritt in die KPD / SED
• Missbrauch der Entnazifizierung zur Denunziation und Ausschaltung politischer Gegner
• Antifaschismus als Begründung von Bodenreform und Verstaatlichung von Betrieben bei der sozialistischen Umgestaltung des Staats
• fehlende Diskussion über die kollektive Verantwortung für die NS-Verbrechen
• Ablehnung von Verantwortung für NS-Verbrechen und Wiedergutmachung an Israel

Frage anzeigen

Frage

Wer war der erste Präsident der DDR?

Antwort anzeigen

Antwort

Wilhelm Pieck

Frage anzeigen

Frage

Wer war der erste Ministerpräsident der DDR?

Antwort anzeigen

Antwort

Otto Grotewohl

Frage anzeigen

Frage

Warum wurden die Grundrechte in der ersten Verfassung der DDR verletzt? 

Antwort anzeigen

Antwort


Die fixierten Grundrechte wurden ständig verletzt, da nach kommunistischer Auffassung der Staat nicht primär die Aufgabe hatte, die Rechte der einzelnen
Bürger zu schützen, sondern nach der Machtergreifung durch die Kommunisten den Aufbau der sozialistischen Gesellschaftsordnung durchzusetzen.

Frage anzeigen

Frage

Wann fanden die ersten Wahlen zur Volkskammer statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die ersten Wahlen zur Volkskammer fanden am 15. Oktober 1950 statt.

Frage anzeigen

Frage

Als was fungierte das "Ministerium für Staatssicherheit" ?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Ministerium diente der Sicherung der SED Herrschaft der Partei und zur Bekämpfung aller feindlichen Bestrebungen. Wilhelm Zaisser wurde zum Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke zum Staatssekretär. Das MfS bildete den Geheimdienst der DDR. Da es sich als „Schild und Schwert der Partei“ verstand, war ein Großteil seiner Mitarbeiter Mitglied in der SED.

Frage anzeigen

Frage

Was war die Freie Deutsche Jugend (FDJ) und welchen Zweck hatte sie für die SED Führung?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Freie Deutsche Jugend (FDJ) sollte als „Transmissionsriemen“ den Willen der SED von oben nach unten, zu er Jugend übertragen.  Sie war schon 1946 gegründet worden, entwickelte sich zur Massenorganisation und diente zur Heranführung und Integration der Schülerinnen und Schüler an den Marxismus-Leninismus und in Partei und Staat. 

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die drei Typen von LPGs (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften)?

Antwort anzeigen

Antwort

Die drei Typen von LPGs (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften) sollten den stufenweisen Übergang zur sozialistischen Großproduktion ermöglichen:


  • LPG Typ 1: Der Bauer bringt nur sein Ackerland zur gemeinsamen Nutzung in die Genossenschaft ein. Alles andere wie Vieh, Wiesen, Wälder, Geräte bleibt sein Eigentum. Der erwirtschaftete Gewinn wird zu 60 % nach Leistung und zu 40 % nach Wert des eingebrachten Bodens unter den Bauern verteilt.
  • LPG Typ 2: Der Bauer bringt bis auf das Vieh alles in die LPG ein. Der Gewinn wird zu 70 % nach geleisteter Arbeit und zu 30 % nach Bodenwert verteilt.
  • LPG Typ 3: Der Bauer bringt alles in die LPG ein, darf aber bis zu 0,5 Hektar Ackerland als persönliche Hauswirtschaft behalten; zwei Kühe, zwei Schweine und Kleinvieh sind erlaubt. Der Gewinn der Hauswirtschaft gehört dem Bauern; vom Gewinn der LPG erhält er 80 % nach geleisteter Arbeit und 20 % nach eingebrachtem Boden.
Frage anzeigen

Frage

Nenne Gründe für den Bau der Berliner Mauer.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Um den Flüchtlingsstrom zu bremsen und die DDR so vor dem wirtschaftlichen Ausbluten zu bewahren, musste der Fluchtweg nach Westberlin abgeriegelt werden.
  • In der Nacht zum 13. August riegelten Einheiten von Volkspolizei, der Volksarmee und von Betriebskampfgruppen die Sektorengrenze zwischen dem West- und dem Ostteil der Stadt sowie die Grenze zum Gebiet der DDR ab
Frage anzeigen

Frage

Womit begründetet die DDR-Führung den Mauerbau?

Antwort anzeigen

Antwort

Propagandistisch begründete die DDR-Führung den Mauerbau („Antifaschistischer Schutzwall“) mit der Notwendigkeit, einen „imperialistischen“ Angriff des Westens abwehren zu müssen. Der Bau der Sperranlagen habe friedenserhaltende Funktion und den Ausbruch eines neuen Kriegs verhindert.

Frage anzeigen

Frage

Umreißen Sie die Entwicklung der DDR bis zum 17. Juni 1953.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Proklamation des systematischen Aufbaus des Sozialismus in der DDR auf der 2. Parteikonferenz der SED im Juli 1952
  • Forcierung der Schwerindustrie
  • Abschaffung der Länder und Einführung von 14 Bezirken
  • Abriegelung der Zonengrenze und Ausbau der Grenzanlagen
  • Gründung der Nationalen Volksarmee
Frage anzeigen

Frage

Skizzieren Sie die Entwicklung der DDR von den 50er-Jahren bis zum Mauerbau im August 1961.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Fortsetzung der Kollektivierung der Landwirtschaft (1952 –1960)
  • Planwirtschaft
  • forcierte Industrialisierung: DDR als zweitstärkster Industriestaat im Ostblock
  • anhaltender Flüchtlingsstrom über Berlin 
  • Bau der Mauer als „antifaschistischer Schutzwall“
Frage anzeigen

Frage

Wie war die Sicht des Auslandes auf die Deutsche Frage gegen 1989? Vergleiche den Westen und den Ostblock. 

Antwort anzeigen

Antwort

Westen:

  • Einerseits Unterstützung des deutschen Rechts auf freie Selbstbestimmung, andererseits Ansicht, dass die Teilung Deutschlands ein stabilisierender Faktor ist.


Ostblock:

  • Deutsche Frage ist nicht aktuell, soll der Geschichte überlassen bleiben.
Frage anzeigen

Frage

Skizzieren Sie die Entwicklung der DDR in der Ära Honecker.

Antwort anzeigen

Antwort

Die innere Entwicklung der DDR in der ersten Hälfte der 70er-Jahre war gekennzeichnet durch die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik.
In der zweiten Hälfte der 70er-Jahre kam es zu einer Stagnation, die schließlich zu einer massiven Systemkrise im Land führte:

  • Zusammenbruch der Sozialpolitik und hohe Verschuldung
  • massive Umweltprobleme
  • zunehmende Kritik am Staat, auf die der Staat mit Repression und Verhaftungen reagierte 
Frage anzeigen

Frage

Wann wurde das "Ministerium für Staatssicherheit" gegründet?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Politbüro der SED beschloss am 24. Januar 1950 die Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS, umgangssprachlich: „Stasi“).  Es wurde am 8. Februar nach einstimmigem Beschluss der Volkskammer gebildet.

Frage anzeigen

Frage

Waren die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger in der DDR eingeschränkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Ja, nur ein loyaler Staatsbürger konnte eine Beachtung seiner Grundrechte im Rahmen des Systems erwarten. im Artikel 6 der Verfassung wurde die Einschränkung der Freiheitsrechte des Einzelnen formuliert: „Boykotthetze gegen demokratische Einrichtungen und Organisationen, Mordhetze gegen demokratische Politiker, […] Völkerhass, militaristische Propaganda sowie Kriegshetze und alle sonstigen Handlungen, die sich gegen die Gleichberechtigung richten, sind Verbrechen im Sinne des Strafgesetzbuches […]“. Auf dieser Grundlage konnte jede Opposition gegen das System verfolgt werden.

Frage anzeigen

Frage

Waren die Wahlen zur Volkskammer frei?

Antwort anzeigen

Antwort

Nein, die Wahlen waren nicht frei. Es gab gemeinsame Kandidatenlisten (Einheitslisten) aller Parteien. Schon im Vorfeld der Wahl wurde im Blockausschuss der Parteien die Zahl der künftigen Abgeordnetensitze pro Partei und Massenorganisation festgelegt. Damit stand das Wahlergebnis schon Wochen vorher fest

Frage anzeigen

Frage

Wie hat die SED ihren Willen durchgesetzt?

Antwort anzeigen

Antwort

Was erlaubt oder verboten war, bestimmten die führenden
SED Funktionäre. Die Durchsetzung ihres Willens erfolgte über den Parteiapparat, die Gewerkschaften, den Staatsapparat (einschließlich MfS und Polizei), die Justiz und das Bildungswesen. Schon auf kleinste Abweichungen konnte mit großer Härte reagiert werden, hohe Zuchthausstrafen, aber auch Todesstrafen oder „Unfälle“ und Auftragsmorde gehörten zum Repertoire der Disziplinierung.

Frage anzeigen

Frage

Was sind die sogenannten "Transmissionsriemen"?

Antwort anzeigen

Antwort

In allen Betrieben, Verwaltungen, bei der Polizei und der Justiz wurden Parteigruppen geschaffen, die als „Transmissionsriemen“ den Willen der SED von oben nach unten übertragen sollten.

Frage anzeigen

Frage

Waren die ersten Wahlen zur Volkskammer  (1950) frei?

Antwort anzeigen

Antwort

Nein, die Wähler erhielten Stimmzettel, auf denen keine Kreise zum Markieren von Ja- oder Nein-Stimmen vorgesehen waren. 

Frage anzeigen

Frage

Was war das Ziel des ersten Fünfjahresplan vom 1. November 1951? 

Antwort anzeigen

Antwort

Bereits im ersten Fünfjahresplan vom 1. November 1951 hatte sich die DDR das Ziel gesetzt, eine eigene Schwerindustrie aufzubauen.

Frage anzeigen

Frage

Was waren die Probleme, die die DDR daran hinderte den ersten Fünfjahresplan vom 1.11.1951 zu erreichen? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die DDR hat das Ziel gesetzt, eine eigene Schwerindustrie aufzubauen. Dabei wurde sie nachhaltig durch den Mangel an Eisenerz und Steinkohle im Land behindert. Im ganzen Land gab es nur vier veraltete Hochöfen.

Frage anzeigen

Frage

Was plante die DDR in ihrem zweiten Fünfjahresplan?

Antwort anzeigen

Antwort

Im zweiten Fünfjahresplan plante die DDR bis 1960 die Industrieproduktion der Bundesrepublik zu überholen.

Frage anzeigen

Frage

Was errichtete die DDR um die Ziele im zweiten Fünfjahresplan zu erreichen? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die DDR errichtete dasBraunkohlekombinat Schwarze Pumpe bei Hoyerswerda, wo vier Brikettfabriken, drei Kraftwerke, zwei Kokereien und eine Druckvergasungsanlage entstehen sollten

Frage anzeigen

Frage

Von welcher Gruppe ging Widerstand gegen das System aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Widerstand gegen das System ging vor allem von Mitgliedern der evangelischen Kirche aus, die den totalen Machtanspruch der SED, die Diskriminierung und Verfolgung der jugendlichen Mitglieder der Gemeinden und die Einrichtung der Jugendweihe als Konkurrenz zur Konfirmation kritisierte. Immerhin blieb die Kirche bis 1989 die einzige Institution, die zwar von der Stasi unterwandert war, aber nicht direkt von der SED kontrolliert wurde.

Frage anzeigen

Frage

Warum konnte die DDR in der zweiten Hälfte der 70er-Jahre ihre Sozialpolitik nicht im bisherigen Umfang fortsetzen?

Antwort anzeigen

Antwort

Öl- und Weltwirtschaftskrise brachten nach 1972 die DDR-Wirtschaft in gewaltige Schwierigkeiten, die Auslandsschulden liefen immer höher auf und konnten nicht getilgt werden. 1976 hatte die DDR 5 Milliarden DM Schulden, 1980 bereits 30 Milliarden. Der Schuldenstand war Staatsgeheimnis.

Frage anzeigen

Frage

Wozu trugen diese Demonstrationen bei?

Antwort anzeigen

Antwort

zum Fall der Berliner Mauer und zur Öffnung der Grenzen der DDR

Frage anzeigen

Frage

Wann fiel die Berliner Mauer?

Antwort anzeigen

Antwort

1989

Frage anzeigen

Frage

In welcher Stadt im Osten Deutschlands gab es besonders viele Montagsdemonstrationen?

Antwort anzeigen

Antwort

Leipzig

Frage anzeigen

Frage

Wofür demonstrierte man? 

Antwort anzeigen

Antwort

Menschenrechte

Frage anzeigen

Frage

Die Menschen in der DDR waren unzufrieden. Ein Grund war die politische Unfreiheit, die herrschte. Nenne einen weiteren. 

Antwort anzeigen

Antwort

Versorgungskrisen 

Frage anzeigen

Frage

Die Demonstrationen fanden immer montags im Anschluss an die Friedensgebete der Kirchen statt.

Antwort anzeigen

Antwort

Wahr

Frage anzeigen

Frage

Unter welchem Dach trafen und diskutierten die demonstrierenden Bürgerrechtsbewegungen? Was wurde diskutiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter dem Dach der Kirche diskutierte man aktuelle Probleme in der DDR und suchte nach Möglichkeiten, den Staat zu reformieren. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Aspekte gehörten zu den Forderungen der Demonstranten?

Antwort anzeigen

Antwort

Wahrung der Menschenrechte

Frage anzeigen

Frage

Es war ungefährlich, als Demonstrant frei seine Meinung zu äußern. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig

Frage anzeigen
60%

der Nutzer schaffen das Planwirtschaft Quiz nicht! Kannst du es schaffen?

Quiz starten

Über 2 Millionen Menschen lernen besser mit StudySmarter

  • Tausende Karteikarten & Zusammenfassungen
  • Individueller Lernplan mit Smart Reminders
  • Übungsaufgaben mit Tipps, Lösungen & Cheat Sheets
Finde passende Lernmaterialien für deine Fächer
Icon
Biologie
Icon
Chemie
Icon
Deutsch
Icon
Englisch
Icon
Geographie
Icon
Geschichte
Icon
Mathe
Icon
Physik
Hol dir jetzt die Mobile App

Die StudySmarter Mobile App wird von Apple & Google empfohlen.

Planwirtschaft
Lerne mit der Web App

Alle Lernunterlagen an einem Ort mit unserer neuen Web App.

Mehr dazu Planwirtschaft