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Platon

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Platon

Du hast sicher schön öfters den Namen „Platon“ gehört. In diesem Kapitel geht es um den bedeutenden Philosophen Platon. Dieses Thema ist in das Fach „Geschichte“ einzuordnen und gehört zum Themenbereich Antike.

Wir erklären dir im ersten Abschnitt, wer Platon war, was er denn überhaupt gemacht hat und wieso er so bekannt ist.

Im zweiten Abschnitt geht es um Platons bekanntes Höhlengleichnis.

Am Ende dieses Kapitels kennst du dich sicher hervorragend mit Platon aus!

Abb.1: Platon

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Platon#/media/Datei:Head_Platon_Glyptothek_Munich_548.jpg

Wer war Platon? – die Basics zuerst

Platon war einer der bedeutendsten griechischen Philosophen. Außerdem war er Schüler des Philosophen und Politikers Sokrates.

Platons Herkunft

Platon wurde im Jahr 428 oder 427 vor Christus in Athen geboren. Er wuchs während des Peloponnesischen Krieges auf. Dieser ging von 3131 bis 404 vor Christus. Er kam aus einer wohlhabenden Familie, genoss eine gute Erziehung und war sehr talentiert im Bereich Musik und Kunst. Im Jahre 408 bzw. 407 vor Christus wird Platon Schüler des bekannten Philosophen und Politikers Sokrates.

Platons politische Laufbahn

Die 30 Tyrannen

Athen erfuhr im Jahre 404 vor Christus eine große Niederlage in einem Krieg. Die damaligen Machthaber wurden gestürzt und die sogenannten „30 Tyrannen“ kamen an die Macht. Darunter waren auch Verwandte von Platon, wie Kritias. Platon war strikt gegen deren politische Gesinnung. Er erkannte schnell die verbrecherischen und boshaften Züge der 30 Tyrannen. Er wollte sich nicht an deren Politik beteiligen.

Weiterer Verlauf der politischen Einstellung

Im Jahre 403 vor Christus wurde die Demokratie wieder eingeführt, aber Platon hatte trotzdem kein Interesse, sich am politischen Leben zu beteiligen.

Er hatte sehr hohe moralische Ansprüche an das damalige Volk und an sich selbst. Diese ließen sich seiner Meinung nach nicht mit dem Alltag in der Politik vereinbaren.

Wie du vielleicht schon im Artikel über Sokrates gelesen hast, wurde dieser zu Unrecht zu Tode verurteilt. Platon bezeichnete den Mord seines Lehrers Sokrates als Gerichtsirrtum. Dieses Irrtum zeigte ihm, dass es schwer war, Philosophie und Demokratie miteinander zu vereinigen. Dies prägte seine politische Auffassung wesentlich.

Platons Reisen

Platon war ein sehr gebildeter Mann, der viel reiste und viel über andere Kulturen und das Leben wissen wollte. Seine Reisen haben seine Philosophie stark geprägt.

Die Philosophenschule

Platon reiste in den Jahren 390 bis 388 vor Christus sehr viel und lernte viel über die Menschen und das Leben. Er gründete die Akademie, eine Philosophenschule. Hier wurden beispielsweise Mathematik, Astronomie, Politik, Ethik oder auch Zoologie unterrichtet. Viele bekannte Philosophen aus aller Welt wurden dort ausgebildet.

Platons Reisen nach Sizilien

Platon wurde zweimal nach Syrakus in Sizilien eingeladen. Seine erste Reise war im Jahr 366 vor Christus. Er versuchte am Hof des Tyrannen Dionysios II. die Menschheit von seinen Vorstellungen zu überzeugen. Er versuchte ihnen seine Auffassung von der Verbindung zwischen Politik und Philosophie klarzumachen. Platon wollte etwas verändern. Allerdings blieb er erfolglos.

Er reiste ein zweites Mal nach Sizilien und dort war sogar sein Leben in Gefahr. Er war gezwungen nach Athen zurückzukehren und konnte den Glauben der Menschen hinsichtlich der Verbindung zwischen Philosophie und Politik nicht verändern.

Platons Leben an der Akademie und sein Lebensende

Nachdem Platon aus Sizilien zurückkehren musste, fokussierte er sich auf die Lehre an seiner Akademie. Diese wuchs stark und gewann immer mehr ansehen. Es reisten Schüler aus der ganzen Welt an, nur um von Platon an seiner Akademie unterrichtet zu werden. Einer davon war Aristoteles. Dort verbrachte er die letzten 13 Jahre.

Platon stirbt im Jahre 347 vor Christus in Athen.

Der Philosophenkönigssatz

In Platons weltbekannter Schrift „Politeia“ fasst er seine Sichtweise auf die griechische politische Philosophie gut zusammen. Er sagt: „ Alles Üble in der Politik hört erst auf, wenn die Philosophen zu Herrschen oder die Herrscher zu Philosophen würden“.

Platons Ideenlehre

Das Höhlengleichnis

Platons Höhlengleichnis erzählt von Menschen, die in einer Höhle auf einem Stuhl festgebunden sind. Diese sehen lediglich den Schatten der Gegenstände, die an ihnen vorbeigetragen werden. Dabei sehen sie allerdings nicht, dass diese von Menschen getragen werden und halten deshalb die Schatten der Gegenstände für die Wirklichkeit. Hin und wieder gelingt es jemandem sich zu befreien und zu erkennen, dass die Wirklichkeit sich stark von den Schatten unterscheidet. Die anderen glaubten ihnen allerdings nicht. Sie halten die Schatten, die man sie sehen lässt, immer noch für die Wirklichkeit.

Der Bezug des Höhlengleichnisses auf die Realität

Platon war der Überzeugung, dass es hinter der Welt, wie wir sie kennen, eine ganz andere Realität gibt. Er glaubte, dass wir nur einen kleinen Teil von der Welt, wie sie wirklich ist, erkennen können. Das ist seine Ideenlehre.

Platon - das Wichtigste auf einen Blick

  • Platon wurde im Jahre 428 bzw. 427 vor Christus in Athen geboren.
  • Platon zählt zu den bekanntesten griechischen Philosophen und wurde von Sokrates gelehrt.
  • Nach der unrechten Hinrichtung Sokrates, zweifelte Platon eine mögliche Harmonie von Politik und Philosophie an. Dies wollte er den Menschen bewusst machen. Er gründete eine Akademie in Athen, die weltweit bekannt war.
  • Zu Platons Schülern zählten beispielsweise Aristoteles.
  • Er starb im Jahr 347 vor Christus in Athen.

Platon schrieb das bekannte Höhlengleichnis. Mit diesem versuchte er den Menschen zu verdeutlichen, dass sie nur einen kleinen Teil der realen Welt wahrnehmen können.

Wusstest du schon ?

Kein anderer Philosoph hat die europäische Einstellung so geprägt, wie Platon. Seine Lehre und seine Schriften haben großen Einfluss auf die restliche griechische Literatur und Philosophie.

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