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Ausdehnung des Römischen Reiches

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Geschichte

In dieser Zusammenfassung lernst du das Wichtigste über die Ausdehnung des Römischen Reiches. Das Thema kann oft auf den ersten Blick sehr unüberschaubar wirken, aber keine Angst: Hier findest du die wichtigsten Punkte, übersichtlich und verständlich zusammengefasst – von der Entstehung Roms, über seine Ausbreitung zur Zeit der Republik bis hin zur Kaiserzeit.


Die Ausdehnung des Römischen Reiches gehört zur Thematik der Antike und wird ich Fach Geschichte unterrichtet.


Hier eine Übersicht zu den wichtigsten Punkten, die dich in diesem Artikel erwarten: 

  • Rom gewinnt die Kriege gegen die Samniten und Sabiner im 4. Jhd. v. Chr. und den Tarentinischen Krieg und erhält dadurch die Vormachtstellung in Mittel- und Unteritalien.
  • Die Punischen Kriege verhelfen Rom zu Gebieten in Spanien, Afrika und Italien. Es wird außerdem zur Seemacht und Großmacht im Mittelmeerraum.
  • Durch den Keltenkrieg erlangt Rom die Macht über Oberitalien. 
  • Kriege gegen Makedonien und Antiochos den Dritten von Syrien verhelfen Rom zur Vormachtstellung im östlichen Mittelmeerraum.
  • 133 v. Chr. wird das Römische Reich zur Weltmacht.
  • Caesar besetzt alle Gebiete westlich des Rheins.
  • Kaiser Augustus führt erstmals die Ausbreitung nach Caesars Ermordung fort, unter anderem Ägypten und Teile Germaniens fallen nun in Roms Hände.
  • Kaiser Claudius gelingt es Britannien zu erobern.
  • 117 n. Chr. größte Ausdehnung des Römischen Reiches unter Kaiser Trajan.



Die Gründung und Anfänge Roms


Bevor wir uns die Expansion der Stadt Rom genauer angucken, lohnt es sich, sich noch einmal einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der Stadt anzugucken, die später zur Weltmacht heranwachsen sollte. Laut Mythos wurde die Stadt 753 v. Chr. von Romulus und Remus gegründet, den Brüdern, die von einer Wölfin gesäugt wurden.


Vielleicht hast du diesen Merksatz zur Gründung Roms ja auch schon mal gehört:

753, Rom schlüpft aus dem Ei.



Abb. 1:  Römische Bauplastik, die Romulus und Remus zeigt, Quelle: wikimedia.org
 

Wir haben noch mehr Zusammenfassungen, die sich genauer mit Rom beschäftigen. Wie wäre es mit der zu der Römischen Kultur? Lies doch mal rein und lern noch mehr über die wohl beeindruckendste Stadt der Antike.


Wie Rom tatsächlich entstand


Wie sieht nun aber die tatsächliche Geschichte hinter der Gründung Roms aus?


Archäologische Zeugnisse verraten uns, dass Rom durch den Zusammenschluss verschiedener Siedlungen entstanden ist. Ein genaues Datum dafür festzulegen gestaltet sich natürlich schwierig. Es wird aber vermutet, dass dieser Prozess irgendwann im Verlauf des 7. Jahrhunderts v. Chr. stattgefunden hat.


Die genaue Datierung ist deswegen so kompliziert, weil von einer sukzessiven Stadtentwicklung ausgegangen wird. Das heißt die verschiedenen Siedlungen haben sich nach und nach von selbst aneinander angeschlossen. Es gab keine offizielle, plötzliche Vereinigung. Und auch kein festes Datum, an dem gesagt wurde: "So, heute gründen wir hier Rom!"


Die ersten Siedlungen werden auf den Hügeln Roms errichtet, davon gibt es insgesamt sieben Stück. Die älteste davon auf dem Palatin – dort wurden Bebauungsreste vom Stamm der Latiner aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. gefunden.


Von Norden her rücken allerdings die Etrusker näher und übernehmen die Latinersiedlung auf dem Palatin. Sie sind auch diejenigen, die mit dem Ausbau zur Stadt beginnen.

Rom hat daher stark etruskische Einflüsse und auch der Stadtname "Roma" ist etruskischen Ursprungs. Die ersten römischen Könige sind Etrusker.


Die Etrusker (lat.: Etrusci) waren ein Volk im nördlichen Mittelitalien. Sie lebten in den Gebieten, die wir heute als Toskana, Latium und Umbrien kennen. Erste Nachweise über die etruskische Kultur stammen aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. – also aus der Zeit, in der die Hügel Roms erstmals besiedelt wurden.



Roms Anstieg zur Weltmacht


Wie gelang es nun aber diesem Zusammenschluss verschiedener Siedlungen, zu einer der größten Mächte der Welt heranzuwachsen? Zwischen dem einen und dem anderen Punkt liegen mehrere hundert Jahre und etliche Ereignisse, die dazu führten. Aber keine Angst, du musst dir nicht den Kopf darüber zerbrechen, wie du all das lernen sollst. Im Folgenden wird dir ganz einfach zusammengefasst erklärt, was sich wie abgespielt hat.


Das Ende der Königszeit 


Im 5. Jahrhundert v. Chr. gerieten die Griechen mit den Etruskern aneinander. Die Etrusker weiteten ihr Gebiet Richtung Süden aus und stellten für die Griechen eine zu große Konkurrenz dar, vor allem im Seehandel dar. 500 v. Chr. erleiden die Etrusker eine schwere Niederlage gegen die Griechen und wurden dadurch stark geschwächt. 


Dies nutzen die Römer aus, um den etruskischen König aus der Stadt zu vertreiben. Der Stadtstaat Rom wird nun zur Republik (lat.: res publica - öffentliche Sache). Wie der Name es verrät sollte die Politik Roms nun zur öffentlichen Sache werden, bei der alle Bürger mitreden können. Die Realität sah allerdings anders aus, da nur der Adel wirklich etwas zu sagen hatte.


Rückschläge für die junge Republik


400 v. Chr. entscheidet sich die Römische Republik dazu die etruskische Stadt Veii, die knapp 20 Kilometer entfernt liegt, anzugreifen. Der Angriff verläuft erfolgreich und die Stadt wird von dem Römern eingenommen. Im 4. Jahrhundert v. Chr. muss Rom sich allerdings nicht nur den Etruskern und südlichen Bergstämmen, sondern auch Kelten stellen. Dabei erleidet die Stadt zum Teil schwere Niederlagen. 


Am heftigsten wird Rom von der sogenannten "Gallierkatastrophe" getroffen. Bei der wird das römische Heer von den Kelten in der Schlacht an der Allia, einem Nebenfluss des Tibers, im Jahr 387 v. Chr. besiegt und die Stadt Rom wird geplündert. Daraufhin wird eine Stadtmauer errichtet, die zukünftig für besseren Schutz sorgen soll.


Abb. 2: Italien im Jahr 400 v. Chr., Quelle: wikivoyage.org
 


Voranschreitende Ausbreitung der Republik


Im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. finden die drei Samnitenkriege statt.

  1. Samnitenkrieg: 343-341 v. Chr.
  2. Samnitenkrieg: 326-304 v. Chr.
  3. Samnitenkrieg: 298-290 v. Chr.

Die Samnitenkriege waren drei Kriege in welchen die Römische Republik gegen die Samniten über die Kontrolle Kampaniens (Region an der Westküste Italiens) kämpfte. Die Samniten waren ein italienischer Volksstamm aus der Bergregion Samnium.

Zur gleichen Zeit, von 304 v. Chr. bis 290 v. Chr. führte die Römische Republik ebenfalls Krieg gegen die Sabiner. Diese siedelten in unmittelbarer Nähe Rom, in den Sabiner Bergen im Appenin Gebirgszug. 


Rom konnte alle Kriege für sich entscheiden und dementsprechend expandieren. Während des Ersten Samnitenkrieg brach außerdem der Latinerbund auseinander (340 v. Chr.) – Das Römische Reich schaffte es so die latinischen Städte ebenfalls zu übernehmen.

Der Latinerbund war ein Zusammenschluss von ca. 30 Städten, Dörfern und Stämmen im Siedlungsgebiet der Latiner, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde.


Die Vormachtstellung des Römischen Reiches in Mittel- und Unteritalien 


Die Römische Republik gibt sich allerdings mit Mittelitalien nicht zufrieden und versucht seinen Einflussbereich nach Unteritalien zu vergrößern. Die dort vorherrschenden Griechen reagieren darauf mit Krieg. Dafür verbünden sie sich mit König Phyrros I. und den Samniten. Dies wird als der Tarentinische Krieg bezeichnet, der von 282-272 v. Chr. stattfindet.


Rom, nun gegen drei Gegner gleichzeitig kämpfend, erleidet zuerst zwei schwere Niederlagen gegen Tarent, welche als die mächtigste Polis Unteritaliens gilt. Das römische Heer schafft es 275 v. Chr. allerdings Pyrrhos in die Flucht zu schlagen, der von seinem vorherigen Feldzug in Sizilien stark geschwächt ist. 


Als Phyrros nach Epirus zurückkehrt besiegen die Römer die Samniten, die nun endgültig unterworfen werden. Nach drei weiteren Jahren gelingt es dem Römischen Reich schließlich auch Tarent zu erobern und entscheidet somit im Jahr 272 v. Chr. den Tarentinischen Krieg für sich. Rom erlangt durch diesen Sieg die Vormachtstellung in ganz Mittel- und Unteritalien.


Die Rolle der Punischen Kriege


Die Punischen Kriege (264-146 v. Chr.) spielten eine wichtige Rolle, wenn es um die Ausbreitung des Römischen Reiches geht. Sie werden auch als Wendepunkt der Antike gesehen.

Wenn du mehr über die Punischen Kriege erfahren willst, dann lies dir gerne auch unsere Zusammenfassung dazu durch.


Der Erste Punische Krieg (264-241 v. Chr.)


Rom siegt über Karthago im Ersten Punischen Krieg und schafft es so Sizilien für sich zu erobern. Der Krieg löst in Karthago innerpolitische Konflikte aus. Dies wird vom Römischen Reich genutzt, um auch noch Sardinien und Korsika 238 v. Chr. zu annektieren. Die Römische Republik wird so See- und Großmacht im Mittelmeerraum.


Der Zweite Punische Krieg (218-202 v. Chr.)


Es gelingt Rom den karthagischen Feldherrn Hannibal und die mit ihm verbündeten Kelten zu besiegen. Spanien fällt nun auch in die Hände des Römischen Reiches, genau so, wie karthagische Gebiete in Afrika.


Der Dritte Punische Krieg (149-146 v. Chr.)


Rom schlägt Karthago endgültig und zerstört die gesamte Stadt. Auf dem einst karthagischen Gebieten errichtet Rom nun die Provinzen Afrika und Spanien.


Rom wird zur Weltmacht

 
Durch Kriege mit den Kelten gelingt es dem Römischen Reich die Herrschaft in Oberitalien zu sichern. 

Zu diesem Zeitpunkt hat Rom bereits die Vormacht im westlichen Mittelmeerraum, schafft es aber durch Kriege mit Makedonien und Antiochos den Dritten von Syrien, auch den östlichen Mittelmeerraum unter römischen Einfluss zu bringen.


133 v. Chr. erbt Rom dann auch noch das gesamte Gebiet König Attalos III. von Pergamon. Dort entsteht die römische Provinz Asia und Rom ist kann nun offiziell als Weltmacht bezeichnet werden.


Eroberungen Pompeius und Caesars


Gnaeus Pompeius Magnus und Gaius Iulius Caesar sind zwei Feldherren und Rivalen gegen Ende der Römischen Republik. Sie helfen maßgeblich bei der Ausbreitung des Römischen Reiches und sollen deswegen nicht unerwähnt bleiben. 


Pompeius schafft es 63 v. Chr. den pontischen König Mithridates IV. im Krieg zu besiegen und kann so den östlichen Mittelmeerraum neu ordnen. Was einst das Reich Mithridates IV. war, wird nun von dem römischen Feldherrn zur Provinz Bythinia et Pontus gemacht. Noch im selben Jahr erobert er das Reich der Nabatäer, was später zur Provinz Arabia Petraea wird. 


Caesar wiederum gelingt es als Prokonsul (Statthalter) der römischen Provinzen Illyrien sowie Gallia Cis- und Transalpina weiter in den Norden vorzudringen. Er erobert von 58-51 v. Chr. Gallien bis zum Rhein. Caesar versucht auch nach Britannien zu expandieren, ist allerdings nicht erfolgreich. Nachdem Caesar ermordet wird, stoppt die römische Expansionspolitik für einige Jahrzehnte.



Abb. 3: Gaius Iulius Caesar, Quelle: Alfred von Domaszewski, wikimedia.org
 
 

 

 

Die Ausdehnung des Römischen Reiches zur Kaiserzeit


Die Römische Kaiserzeit wird von 27 v. Chr. bis 284 n. Chr. datiert und stellt einen Epochenabschnitt der Antike dar, in welchem das Staatswesen Roms durch Augustus und die Schaffung des Prinzipats neu geordnet wurde. 


Die Ausbreitung des Römischen Reiches unter Kaiser Augustus


Augustus wird 63 v. Chr. als Gaius Ovtavius geboren. Wenn in der Geschichte von ihm zur Zeit seines Aufstiegs gesprochen wird, wird zumeist der Name Octavian genutzt. Er wird 27 v. Chr. zum ersten römischen Kaiser. Ihm gelingt es die Ausbreitung des Römischen Reiches wieder voran zu treiben. 


30 v. Chr. schafft es Kaiser Augustus Ägypten zur Provinz zu machen. Außerdem gewinnt Rom im gleichen Jahr die Provinz Galatia in Kleinasien dazu. Auch Iberien wird unter Augustus Herrschaft endgültig unter römischen Einfluss gebracht. Genau so, wie die übrigen nichtrömischen Teile Spaniens.


Die Stiefsöhne von Kaiser Augustus erobern 15 v. Chr. Gebiete bis zur Donau und treiben die Eroberung "Germania Magnas" bis 9 v. Chr. weiter voran. Der Kaiser selbst scheitert dabei diese Expansion zu vollenden und erfährt heftige Rückschläge. Nach seinem Tod lässt der Großneffe des Kaisers, Nero Claudius Germanicus, den Limes als befestigte Grenze gegen die Germanen errichten.


Die Ausbreitung des Römischen Reiches unter Kaiser Claudius 


Tiberius Claudius Nero Germanicus (später Tiberius Claudius Ceasar Augustus Germanicus) wird 10 v. Chr. geboren und ist der vierte Kaiser Roms. Zwischen seinem Herrschaftsantritt und dem Tod Augustus kam es jedoch zu keiner weiteren Ausdehnung des Römischen Reiches mehr. 


Das Römische Reich wird durch Kaiser Claudius um Thrakien, Mauretanien, Noricum, Pamphylien sowie Lykien vergrößert. 

Es gelingt ihm außerdem die Ausbreitung nach Germanien mit dem Gebiet, das heute Baden-Württemberg ist, abzuschließen. 


Besonders beachtlich ist die Eroberung Britanniens durch den römischen Kaiser.

43 n. Chr. schickt Kaiser Claudius den Feldherrn Aulus Plautius aus Rom gemeinsam mit vier römischen Legionen nach Britannien und kommt später mit Elefanten und Verstärkung nach. Nur 16 Tage später ist Camulodunum (heute Colchester) erobert und eine neue Provinz geschaffen. Im Jahr 51 n. Chr. wird der britische König Caractacus nach langjährigem Widerstand gefangen genommen.


Diese Karte gibt dir eine gute Übersicht über die verschiedenen Gebiete des Römischen Reiches:


Abb. 4: Karte der größten Ausdehnung des Römischen Reiches im Jahr 117 n. Chr., Quelle: wikimedia.org

 


Die größte Ausdehnung des Römischen Reiches unter Kaiser Trajan


Kaiser Trajan war von 98 n. Chr. bis 117 n. Chr. römischer Kaiser und verhalf dem Römischen Reich zu seiner größten Ausdehnung

Kaiser Trajan sorgte durch die Dakerkriege und Feldzüge dafür, dass sich das Reich von Portugal bis nach Mesopotamien in West-Ost-Ausrichtung und von Schottland bis nach Nubien in Nord-Süd-Richtung erstreckte. Rom konnte die neuen Eroberungen östlich des vorderasiatischen Stroms Euphrats aufgeben, da es sie nicht halten konnte.



Super! Jetzt weißt du alles, was du über die Ausdehnung des Römischen Reiches wissen musst. Teste am besten gleich dein Wissen mit den passenden Flashcards zu diesem Thema.

 

 


 

 


Ausdehnung des Römischen Reiches - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Rom gewinnt die Samnitenkriege (343-290 v. Chr.) und den Krieg gegen die Sabiner und sichert sich so Mittelitalien.

  • Das Römische Reich gewinnt den Tarentinischen Krieg (282-272 v. Ch.) und besiegen König Phyrros I.
    ↳ Rom sichert sich die Vormachtstellung in Mittel- und Unteritalien.

  • Die Punischen Kriege (264-146 v. Chr.) verhelfen Rom zu Gebieten in Spanien, Italien und Afrika. Es wird zur See- und Großmacht im Mittelmeerraum.

  • 133 v. Chr. erbt Rom Gebiete von König Attalos III. von Pergamon. Diese Gebiete werden zur Provinz Asia.

  • Caesar erobert 58-51 v. Chr. Gallien bis zum Rhein.

  • Unter Kaiser Augustus wird Ägypten 30 v. Chr. zur römischen Provinz und seine Stiefsöhne erobern Germanien bis zur Donau.

  • Kaiser Claudius vergrößert schafft es 43 v. Chr. Britannien zur römischen Provinz zu machen.

  • Unter Kaiser Trajan hat das Römische Reich im Jahr 177 n. Chr. seine größte Ausdehnung.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Ausdehnung des Römischen Reiches

Zur Zeit seiner größten Ausdehnung (117 n. Chr.) umfasste das Römische Reich Gebiete von Britannien im Norden bis Ägypten im Süden  und Syrien im Osten bis Spanien im Westen. Das gesamte Mittelmeer lag in römischer Hand und wurde von ihnen "mare nostrum" (unser Meer) genannt.

Das Römische Reich war von 200 v. Chr. bis 480 n. Chr. das größte Reich des damaligen Europas. Es umfasste alle Gebiete rund ums Mittelmeer und reichte sogar hoch bis Britannien.

Folgende Staaten, wie wir sie heute kennen, waren Teil des Römischen Reiches während seiner größten Ausdehnung: England, Wales, Spanien, Portugal, Frankreich, Monaco, Andorra, Italien, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Niederlange, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Albanien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Moldawien, Ungarn, Slowakei, Türkei, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Syrien, Libanon, Israel, Palästina und Jordanien.
Teilweise gehörten auch Marokko, Algerien, Ukraine, Tunesien, Ägypten, Deutschland, Tschechien und Polen zum Römischen Reich.

Im Jahr 117 n. Chr. unter Kaiser Trajan hatte das Römische Reich seine größte Ausdehnung.

Finales Ausdehnung des Römischen Reiches Quiz

Frage

Wer oder was wird mit dem Begriff "Germanen" definiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Germanen ist ein römisch geprägter Sammelbegriff für Völker und Stämme Mittel- und Nordeuropas in der Antike und dem frühen Mittelalter.

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Frage

Wie nannten die Römer das von den Germanen besiedelte Gebiet? 

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Antwort

magna germania

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Frage

Welche Flüsse gelten als territoriale Grenzen der magna germania? 

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Antwort

Süden: Donau

Westen: Rhein

Osten: Weichsel

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Frage

Weshalb erscheint es problematisch einheitlich von den Germanen zu sprechen?

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Antwort

Der Begriff Germanen erscheint als sehr generalisierender. Er wirft die verschiedensten Stämme und Völker nur aufgrund des gemeinsam besiedelten Gebietes und den weitestgehend verwandten germanischen Sprachen/Dialekten in einen Topf. Somit ist es falsch, von den Germanen als eine große Gemeinschaft oder geschlossene Staatsform zu sprechen – viel mehr muss man differenzierter von den unterschiedlichen germanischen Stämmen sprechen.  

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Frage

Wann tauchte der Begriff der "Germanen" zum ersten Mal im Imperium Romanum auf?

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Antwort

Um ca. 80 v. Chr. in den Schriften des Griechen Poseidonios

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Frage

Was versteht man unter einem Stamm?

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Antwort

Eine Siedlungsgemeinschaft verbunden durch eine gemeinsame Sprache/ Dialekt, sowie gemeinsame religiöse Traditionen und Rituale. 

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Frage

Welche Bedeutung hatten die Stämme im Gebiet der Germanen?

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Antwort

Sie waren organisierendes Prinzip innerhalb des Territoriums – anstelle von festen Ländern und Königreichen

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Frage

Benenne drei der sechs territorialen Großgruppen in welche die germanischen Stämme um die Zeitenwende eingeteilt werden.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Nordseegermanen
  2. Nordgermanen
  3. Elbgermanen
  4. Rhein-Weser Germanen
  5. Oder-Warthe Germanen / Przeworsker Kultur
  6. Weichselgermanen  
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Frage

Circa wie viele kleine germanische Stämme werden unter den territorialen Großgruppen subsumiert?

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Antwort

40

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Frage

Was sind die germanischen Großstämme und wann etablierten sie sich im germanischen Gebiet?

Antwort anzeigen

Antwort

Um das 3. Jh. n. Chr.


Die germanischen Großstämme waren solche, welche die kleinen Stämme mit der Zeit an Größe überboten – sowohl in Anzahl ihrer Mitglieder als auch in der Größe der eroberten Territorien. Diese Stämme wurden zu den herrschenden Kräften innerhalb der magna germania. 

Frage anzeigen

Frage

Benenne drei germanische Großstämme.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Alamannen
  2. Burgunden
  3. Franken
  4. Goten
  5. Langobarden
  6. Quaden
  7. Friesen
  8. Markomannen
  9. Sachsen
  10. Thüringer
  11. Vandalen
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Frage

Welche zwei "Untergruppen" lassen sich innerhalb eines Stammes finden?

Antwort anzeigen

Antwort

Familie

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Frage

Was versteht man unter dem sogenannten thing

Antwort anzeigen

Antwort

Der Begriff des thing bezeichnet die Versammlung aller freier Männer eines germanischen Stammes.

Frage anzeigen

Frage

Welche Aufgaben hatte das sogenannte thing innerhalb der germanischen Stämme?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim thing wurden alle wichtigen Entscheidungen getroffen. Die Versammlung wählte das Stammesoberhaupt oder setzte dieses wieder ab, es entschied über Rechtsfragen und Streitigkeiten innerhalb des Stammes und es entschied im Ernstfall über Krieg oder Frieden.

Frage anzeigen

Frage

Welchen Gottesglauben lebten die germanischen Stämme?

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Antwort

monotheistisch

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Frage

Wie war das allgemeine Verhältnis zwischen den einzelnen germanischen Stämmen?

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Antwort

Die Stämme waren sich oft feindlich gesinnt und bekämpften sich regelmäßig. Kampfverbände oder andere Gemeinschaften, die mehrere Stämme umfassten, wurden nur sehr selten geschmiedet und falls, dann bestanden diese Bündnisse nicht sehr lange.

Frage anzeigen

Frage

Nach welchem Ereignis begannen die germanischen Reichsgründungen?

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Antwort

Nach dem Untergang Westroms im Jahr 476 n. Chr. 

Frage anzeigen

Frage

Weshalb entschieden sich germanische Stämme dazu ihre eigenen Reiche zu gründen?

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Antwort

Der Untergang Westroms hatte ein Machtvakuum im nun ehemaligen Gebiet Westroms zur Folge. Die germanischen Stämme, welche während der Völkerwanderung in das damalige Imperium Romanum eingewandert waren, sahen nun eine Chance und versuchten mit eigenen Reichsgründungen die Macht über die von ihnen besiedelten Gebiete zu übernehmen.

Frage anzeigen

Frage

Was geschah mit den Germanen nach der Völkerwanderung und den Reichsgründungen?

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Antwort

Sie zerstreuten sich in gesamten Gebiet Europas und teilweise auch darüber hinaus. 

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