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Ausdehnung des Römischen Reiches

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Ausdehnung des Römischen Reiches

Aus einem Zusammenschluss kleiner Dörfer sollte einmal die Großmacht der Antike entstehen – Das Römische Reich. Von den Samnitenkriegen über die Punischen Kriege bis hin zu den kaiserlichen Eroberern, trugen viele Schlachten zur Ausdehnung des Römischen Reiches über die Jahrhunderte bei. So erstreckte sich das römische Herrschaftsgebiet zuweilen von den britischen Inseln bis nach Mesopotamien.

Ausdehnung des Römisches Reiches - Gründung

Um die Ausdehnung des Römischen Reiches nachvollziehen zu können, ist es wichtig, zunächst die Entstehungsgeschichte der Stadt Rom zu durchleuchten. Laut Mythos wurde die Stadt Rom 753 v. Chr. von Romulus und Remus gegründet, den Brüdern, die von einer Wölfin gesäugt wurden.

Zur Gründung Roms gibt es folgenden Merksatz:

753, Rom schlüpft aus dem Ei.

Abbildung 1: Römische Bauplastik, die Romulus und Remus zeigt Quelle: wikimedia.org

Es gibt noch mehr Zusammenfassungen, die sich genauer mit Rom beschäftigen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Artikel zur römischen Kultur? Lies doch mal rein und lerne noch mehr über die wohl beeindruckendste Stadt der Antike.

Wie Rom tatsächlich entstand - Überblick

Archäologische Zeugnisse verraten uns, dass Rom durch den Zusammenschluss verschiedener Siedlungen entstanden ist. Ein genaues Datum dafür festzulegen, gestaltet sich schwierig. Es wird aber vermutet, dass dieser Prozess irgendwann im Verlauf des 7. Jahrhunderts v. Chr. stattgefunden hat.

Die genaue Datierung ist deswegen so kompliziert, weil von einer sukzessiven Stadtentwicklung ausgegangen wird. Das heißt, die verschiedenen Siedlungen haben sich nach und nach von selbst aneinander angeschlossen. Es gab somit keine offizielle, plötzliche Vereinigung zu einem festgelegten Zeitpunkt. Die ersten Siedlungen wurden auf den sieben Hügeln Roms errichtet. Die älteste davon entstand auf dem Palatin. Dort wurden Bebauungsreste vom Stamm der Latiner aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. gefunden.

Von Norden her rückten allerdings die Etrusker näher und übernahmen die Latinersiedlung auf dem Palatin.Sie waren auch diejenigen, die mit dem Ausbau zur Stadt begannen. Rom hatte daher stark etruskische Einflüsse und auch der Stadtname "Roma" ist etruskischen Ursprungs. Die ersten römischen Könige waren Etrusker.

Die Etrusker (lat.: Etrusci) waren ein Volk im nördlichen Mittelitalien. Sie lebten in den Gebieten, die wir heute als Toskana, Latium und Umbrien kennen. Erste Nachweise über die etruskische Kultur stammen aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. – also aus der Zeit, in der die Hügel Roms erstmals besiedelt wurden.

Ausdehnung des Römischen Reiches - Chronologie

Wie gelang es nun aber diesem Zusammenschluss verschiedener Siedlungen, zu einer der weltweit größten Mächte heranzuwachsen? Zwischen dem einen und dem anderen Punkt liegen mehrere hundert Jahre und etliche Ereignisse, die dazu führten.

Das Ende der Königszeit

Im 5. Jahrhundert v. Chr. gerieten die Griechen mit den Etruskern aneinander. Die Etrusker weiteten ihr Gebiet Richtung Süden aus und stellten für die Griechen vor allem im Seehandel eine zu große Konkurrenz dar. 500 v. Chr. erlitten die Etrusker eine schwere Niederlage gegen die Griechen und wurden dadurch stark geschwächt.

Dies nutzten die Römer aus, um den etruskischen König aus der Stadt zu vertreiben. Der Stadtstaat Rom wurde dabei zur Republik (lat.: res publicaöffentliche Sache).

Wie der Name es verrät, sollte die Politik Roms nun zur öffentlichen Sache werden, bei der alle Bürger mitreden konnten. Die Realität sah allerdings anders aus, da nur der Adel wirklich ein Mitspracherecht besaß und Frauen davon ausgeschlossen waren.

Vielleicht hast du schonmal den Begriff Patrizier gelesen. Patrizier waren die senatsfähige Oberschicht im antiken Rom. Patrizier waren Angehörige des Prinzipats.

Rückschläge für die junge Republik

400 v. Chr. eroberte die Römische Republik die knapp 20 Kilometer entfernte etruskische Stadt Veii.

Im 4. Jahrhundert v. Chr. musste Rom sich allerdings nicht nur den Etruskern und südlichen Bergstämmen, sondern auch den Kelten stellen. Dabei erlitt die Stadt zum Teil schwere Niederlagen.

Am heftigsten wurde Rom von der sogenannten "Gallierkatastrophe" getroffen. Bei dieser wurde das römische Heer von den Kelten in der Schlacht an der Allia, einem Nebenfluss des Tibers, im Jahr 387 v. Chr. besiegt und die Stadt Rom wurde geplündert. Daraufhin wurde eine Stadtmauer errichtet, die zukünftig für besseren Schutz sorgen sollte.

Ausdehnung des Römischen Reiches, Italien 400 v. Chr., StudySmarterAbbildung 2: Italien im Jahr 400 v. Chr.

Voranschreitende Ausbreitung der Republik einfach erklärt

Im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. fanden die drei Samnitenkriege statt.

  1. Samnitenkrieg: 343–341 v. Chr.
  2. Samnitenkrieg: 326–304 v. Chr.
  3. Samnitenkrieg: 298–290 v. Chr.

Die Samnitenkriege waren drei Kriege, in denen die Römische Republik gegen die Samniten über die Kontrolle Kampaniens (Region an der Westküste Italiens) kämpfte. Die Samniten waren ein italienischer Volksstamm aus der Bergregion Samnium.

Zur gleichen Zeit, von 304 v. Chr. bis 290 v. Chr. , führte die Römische Republik ebenfalls Krieg gegen die Sabiner. Diese siedelten in unmittelbarer Nähe zu Rom, in den Sabiner Bergen im Appenin Gebirgszug.

Rom konnte alle Kriege für sich entscheiden und dementsprechend expandieren. Während des Ersten Samnitenkrieges brach außerdem der Latinerbund auseinander (340 v. Chr.) – das Römische Reich schaffte es so, die latinischen Städte ebenfalls zu übernehmen.

Der Latinerbund war ein Zusammenschluss von etwa 30 Städten, Dörfern und Stämmen im Siedlungsgebiet der Latiner, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde.

Die Vormachtstellung des Römischen Reiches in Mittel- und Unteritalien

Die Römische Republik gab sich allerdings mit Mittelitalien nicht zufrieden und versuchte ihren Einflussbereich nach Unteritalien zu vergrößern. Die dort vorherrschenden Griechen reagierten darauf mit Krieg. Dafür verbündeten sie sich mit König Phyrros I. und den Samniten. Dies wird als der Tarentinische Krieg bezeichnet, der von 282 bis 272 v. Chr. stattfand.

Gegen drei Gegner gleichzeitig kämpfend, erlitt Rom zuerst zwei schwere Niederlagen gegen Tarent, welche als die mächtigste Polis Unteritaliens galt. Allerdings schlug das römische Heer 275 v. Chr. Pyrrhos in die Flucht, der von seinem vorherigen Feldzug in Sizilien stark geschwächt war.

Als Phyrros nach Epirus zurückkehrte, besiegten die Römer die Samniten.

Nach drei weiteren Jahren gelang es dem Römischen Reich schließlich auch Tarent zu erobern und entschied somit im Jahr 272 v. Chr. den Tarentinischen Krieg für sich. Rom erlangte durch diesen Sieg die Vormachtstellung in ganz Mittel- und Unteritalien.

Die Rolle der Punischen Kriege

Die Punischen Kriege (264–146 v. Chr.) spielten eine wichtige Rolle, wenn es um die Ausbreitung des Römischen Reiches geht. Sie werden auch als Wendepunkt der Antike gesehen.

Wenn du mehr über die Punischen Kriege erfahren willst, dann lies dir gerne unsere Zusammenfassung dazu durch.

Der Erste Punische Krieg (264–241 v. Chr.)

Rom siegte über Karthago im Ersten Punischen Krieg und eroberte Sizilien.

Der Krieg löste in Karthago innerpolitische Konflikte aus. Dies wurde vom Römischen Reich genutzt, um auch noch Sardinien und Korsika 238 v. Chr. zu annektieren. Die Römische Republik wurde somit zur See- und Großmacht im Mittelmeerraum.

Wenn Staaten Landstücke annektieren, dann handelt es sich hier um eine erzwungene Angliederung. Das bedeutet in diesem Zusammenhang, Sardinien und Korsika waren nun gezwungenermaßen Rom unterstellt.

Der Zweite Punische Krieg (218–202 v. Chr.)

Es gelang Rom, den karthagischen Feldherrn Hannibal und die mit ihm verbündeten Kelten zu besiegen. Spanien fiel nun auch in die Hände des Römischen Reiches, ebenso wie karthagische Gebiete in Afrika.

Der Dritte Punische Krieg (149–146 v. Chr.)

Rom schlug Karthago endgültig und zerstörte die gesamte Stadt. Auf den einst karthagischen Gebieten errichtete Rom die Provinzen Afrika und Spanien.

Ausdehnung des Römischen Reiches Ost und West

Durch Kriege mit den Kelten gelang es dem Römischen Reich, die Herrschaft in Oberitalien zu sichern.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Rom bereits die Vormacht im westlichen Mittelmeerraum, schaffte es aber durch Kriege mit Makedonien und Antiochos den Dritten von Syrien, auch den östlichen Mittelmeerraum unter römischen Einfluss zu bringen.

133 v. Chr. erbte Rom dann auch noch das gesamte Gebiet König Attalos III. von Pergamon. Dort entstand die römische Provinz Asia und Rom konnte offiziell als Weltmacht bezeichnet werden.

Ein Staat ist eine Weltmacht, wenn sich dessen Einfluss auf eine weltpolitische Ebene erstreckt.

Eroberungen Pompeius und Caesars

Gnaeus Pompeius Magnus und Gaius Iulius Caesar waren zwei Feldherren und Rivalen gegen Ende der Römischen Republik. Sie halfen maßgeblich bei der Ausbreitung des Römischen Reiches und sollen deswegen nicht unerwähnt bleiben.

Pompeius schaffte es 63 v. Chr. den pontischen König Mithridates IV. im Krieg zu besiegen und konnte so den östlichen Mittelmeerraum neu ordnen. Was einst das Reich Mithridates IV. war, wurde von dem römischen Feldherrn zur Provinz Bythinia et Pontus gemacht. Noch im selben Jahr eroberte er das Reich der Nabatäer, welches später zur Provinz Arabia Petraea wurde.

Caesar wiederum gelang es als Prokonsul (Statthalter) der römischen Provinzen Illyrien sowie Gallia Cis- und Transalpina weiter in den Norden vorzudringen. Er eroberte von 58 bis 51 v. Chr. Gallien bis zum Rhein.

Caesar versuchte auch nach Britannien zu expandieren, war allerdings nicht erfolgreich. Nachdem Caesar ermordet wurde, stoppt die römische Expansionspolitik für einige Jahrzehnte.

Ausdehnung des Römischen Reiches, Gaius Iulius Ceasar, StudySmarter

Abbildung 3: Gaius Iulius CaesarQuelle: Alfred von Domaszewski, wikimedia.org

Die Ausdehnung des Römischen Reiches zur Kaiserzeit

Die Römische Kaiserzeit wird von 27 v. Chr. bis 284 n. Chr. datiert und stellt einen Epochenabschnitt der Antike dar, in welchem das Staatswesen Roms durch Augustus und die Schaffung des Prinzipats neu geordnet wurde.

Die Ausbreitung des Römischen Reiches unter Kaiser Augustus

Augustus wurde 63 v. Chr. als Gaius Ovtavius geboren. Zur Zeit seines Aufstiegs wurde er Octavian genannt.

Er wurde 27 v. Chr. zum ersten römischen Kaiser gekrönt und es gelang ihm, die Ausbreitung des Römischen Reiches wieder voranzutreiben. Im selben Jahr wurde ihm der Ehrenname "Augustus" (der Erhabene) verliehen.

Unter Kaiser Augustus wurde Ägypten 30 v. Chr. zu einer römischen Provinz. Außerdem weitete das Römische Reich im selben Jahr sein Machtgebiet auf die Provinz Galatia in Kleinasien aus. Auch Iberien wurde unter Augustus Herrschaft endgültig unter römischen Einfluss gebracht – genauso wie die übrigen, nicht-römischen Teile Spaniens.

Die Stiefsöhne von Kaiser Augustus nahmen 15 v. Chr. Gebiete bis zur Donau ein und trieben die Eroberung "Germania Magnas" bis 9 v. Chr. weiter voran.

Der Kaiser selbst scheiterte dabei, diese Expansion zu vollenden und erfuhr heftige Rückschläge. Nach seinem Tod ließ der Großneffe des Kaisers, Nero Claudius Germanicus, den Limes als befestigte Grenze gegen die Germanen errichten.

Die Ausbreitung des Römischen Reiches unter Kaiser Claudius

Tiberius Claudius Nero Germanicus (später Tiberius Claudius Ceasar Augustus Germanicus) wurde 10 v. Chr. geboren und war der vierte Kaiser Roms. Zwischen seinem Herrschaftsantritt und dem Tod Augustus kam es jedoch zu keiner weiteren Ausdehnung des Römischen Reiches.

Das Römische Reich wurde durch Kaiser Claudius um Thrakien, Mauretanien, Noricum, Pamphylien sowie Lykien vergrößert. Zudem gelang es gelang ihm, die Ausbreitung nach Germanien, mit dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg, abzuschließen.

Besonders beachtlich ist die Eroberung Britanniens durch den römischen Kaiser. 43 n. Chr. schickte Kaiser Claudius den Feldherrn Aulus Plautius aus Rom gemeinsam mit vier römischen Legionen nach Britannien und kam später mit Elefanten und Verstärkung nach. Nur 16 Tage später war Camulodunum (heute Colchester) erobert und eine neue Provinz geschaffen. Im Jahr 51 n. Chr. wurde der britische König Caractacus nach langjährigem Widerstand gefangen genommen.

Ausdehnung des Römischen Reiches - Karte

Ausdehnung des Römischen Reiches, Karte 117 n. Chr., StudySmarterAbbildung 4: Karte der größten Ausdehnung des Römischen Reiches im Jahr 117 n. Chr.

Die größte Ausdehnung des Römischen Reiches unter Kaiser Trajan

Kaiser Trajan regierte von 98 n. Chr. bis 117 n. Chr. das Römische Reich und verhalf ihm zu seiner größten Ausdehnung.

Er sorgte durch die Dakerkriege und Feldzüge dafür, dass sich das Römische Reich von Portugal bis nach Mesopotamien in West-Ost-Ausrichtung und von Schottland bis nach Nubien in Nord-Süd-Richtung erstreckte. Jedoch musste Rom die neuen Eroberungen östlich des vorderasiatischen Stroms Euphrats aufgeben, da es sie nicht halten konnte.

Wenn du dein Wissen über die Ausdehnung des Römischen Reiches testen möchtest, sieh dir die passenden Flashcards dazu an!

Ausdehnung des Römischen Reiches - Das Wichtigste

  • Rom gewann die Samnitenkriege (343–290 v. Chr.) und den Krieg gegen die Sabiner sowie den Tarentinischen Krieg (282–272 v. Chr.) und besiegte König Phyrros I. . So sicherte es sich Mittel- und Unteritalien.
  • Die Punischen Kriege (264–146 v. Chr.) verhalfen Rom zu Gebieten in Spanien, Italien und Afrika. Es wurde zur See- und Großmacht im Mittelmeerraum.
  • 133 v. Chr. erbte Rom Gebiete von König Attalos III. von Pergamon. Diese Gebiete wurden zur Provinz Asia.
  • Caesar eroberte 58–51 v. Chr. Gallien bis zum Rhein. Später wurde Ägypten 30 v. Chr. unter Kaiser Augustus zur römischen Provinz und seine Stiefsöhne erobern Germanien bis zur Donau. Kaiser Claudius schafft es 43 v. Chr. Britannien zur römischen Provinz zu machen.
  • Unter Kaiser Trajan hat das Römische Reich im Jahr 177 n. Chr. seine größte Ausdehnung.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Ausdehnung des Römischen Reiches

Zur Zeit seiner größten Ausdehnung (117 n. Chr.) umfasste das Römische Reich Gebiete von Britannien im Norden bis Ägypten im Süden  und Syrien im Osten bis Spanien im Westen. Das gesamte Mittelmeer lag in römischer Hand und wurde von ihnen "mare nostrum" (unser Meer) genannt.

Das Römische Reich war von 200 v. Chr. bis 480 n. Chr. das größte Reich des damaligen Europas. Es umfasste alle Gebiete rund ums Mittelmeer und reichte sogar hoch bis Britannien.

Folgende Staaten, wie wir sie heute kennen, waren Teil des Römischen Reiches während seiner größten Ausdehnung: England, Wales, Spanien, Portugal, Frankreich, Monaco, Andorra, Italien, Schweiz, Luxemburg, Belgien, Niederlange, Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro, Albanien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien, Moldawien, Ungarn, Slowakei, Türkei, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Syrien, Libanon, Israel, Palästina und Jordanien.
Teilweise gehörten auch Marokko, Algerien, Ukraine, Tunesien, Ägypten, Deutschland, Tschechien und Polen zum Römischen Reich.

Im Jahr 117 n. Chr. unter Kaiser Trajan hatte das Römische Reich seine größte Ausdehnung.

Finales Ausdehnung des Römischen Reiches Quiz

Frage

Wann eroberte Caesar gallische Gebiete bis zum Rhein?

Antwort anzeigen

Antwort

58-51 v. Chr.

Frage anzeigen

Frage

Welcher römische Kaiser schaffte es Britannien zu erobern?

Antwort anzeigen

Antwort

Kaiser Augustus

Frage anzeigen

Frage

Wann hatte das Römische Reich seine größte Ausdehnung?

Antwort anzeigen

Antwort

117 n. Chr.

Frage anzeigen

Frage

Unter welchem Kaiser hatte das Römische Reich seine größte Ausdehnung?

Antwort anzeigen

Antwort

Kaiser Trajan

Frage anzeigen

Frage

Welche berühmten Kriege spielten eine wichtige Rolle bei der Ausdehnung des Römischen Reiches?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Punischen Kriege (264-146 v. Chr.)

Frage anzeigen

Frage

Ab welchem Jahr kann Rom als Weltmacht angesehen werden?

Antwort anzeigen

Antwort

133 v. Chr.

Frage anzeigen

Frage

Das Römische Reich eroberte nicht nur Gebiete, sondern erbte sie manchmal auch einfach.
Richtig oder Falsch?

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig

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Frage

Wann eroberte Rom die etruskische Stadt Veii?

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Antwort

400 v. Chr.

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Frage

Durch welchen Krieg sichert sich Rom die Vormachtstellung in Unteritalien?

Antwort anzeigen

Antwort

Tarentinischer Krieg (282-272 v. Chr.)

Frage anzeigen

Frage

Durch welche Kriege wird Rom zur Groß- und Seemacht im Mittelmeerraum?

Antwort anzeigen

Antwort

Punische Kriege

Frage anzeigen

Frage

In welchem Jahr wird Ägypten zur römischen Provinz?

Antwort anzeigen

Antwort

30 v. Chr.

Frage anzeigen

Frage

Unter welchem Namen ist Kaiser Augustus noch bekannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Octavian

Frage anzeigen

Frage

Welche Kriege sichern Rom die Vormachtstellung in Mittelitalien?

Antwort anzeigen

Antwort

Samnitenkriege

Frage anzeigen

Frage

Wann wurde Britannien zur römischen Provinz?

Antwort anzeigen

Antwort

43 n. Chr.

Frage anzeigen

Frage

Nach wessen Ermordung kommt die Ausbreitung des Römischen Reiches vorerst zum Stillstand?

Antwort anzeigen

Antwort

Nach Caesars Ermordung (44 v. Chr.)

Frage anzeigen

Frage

Welcher Krieg bringt Rom die Vormachtstellung in Oberitalien?

Antwort anzeigen

Antwort

Keltenkrieg

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Frage

Wer oder was wird mit dem Begriff "Germanen" definiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Germanen ist ein römisch geprägter Sammelbegriff für Völker und Stämme Mittel- und Nordeuropas in der Antike und dem frühen Mittelalter.

Frage anzeigen

Frage

Wie nannten die Römer das von den Germanen besiedelte Gebiet? 

Antwort anzeigen

Antwort

magna germania

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Frage

Welche Flüsse gelten als territoriale Grenzen der magna germania? 

Antwort anzeigen

Antwort

Süden: Donau

Westen: Rhein

Osten: Weichsel

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Frage

Weshalb erscheint es problematisch einheitlich von den Germanen zu sprechen?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Begriff Germanen erscheint als sehr generalisierender. Er wirft die verschiedensten Stämme und Völker nur aufgrund des gemeinsam besiedelten Gebietes und den weitestgehend verwandten germanischen Sprachen/Dialekten in einen Topf. Somit ist es falsch, von den Germanen als eine große Gemeinschaft oder geschlossene Staatsform zu sprechen – viel mehr muss man differenzierter von den unterschiedlichen germanischen Stämmen sprechen.  

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Frage

Wann tauchte der Begriff der "Germanen" zum ersten Mal im Imperium Romanum auf?

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Antwort

Um ca. 80 v. Chr. in den Schriften des Griechen Poseidonios

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Frage

Was versteht man unter einem Stamm?

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Antwort

Eine Siedlungsgemeinschaft verbunden durch eine gemeinsame Sprache/ Dialekt, sowie gemeinsame religiöse Traditionen und Rituale. 

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Frage

Welche Bedeutung hatten die Stämme im Gebiet der Germanen?

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Antwort

Sie waren organisierendes Prinzip innerhalb des Territoriums – anstelle von festen Ländern und Königreichen

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Frage

Benenne drei der sechs territorialen Großgruppen in welche die germanischen Stämme um die Zeitenwende eingeteilt werden.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Nordseegermanen
  2. Nordgermanen
  3. Elbgermanen
  4. Rhein-Weser Germanen
  5. Oder-Warthe Germanen / Przeworsker Kultur
  6. Weichselgermanen  
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Frage

Circa wie viele kleine germanische Stämme werden unter den territorialen Großgruppen subsumiert?

Antwort anzeigen

Antwort

40

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Frage

Was sind die germanischen Großstämme und wann etablierten sie sich im germanischen Gebiet?

Antwort anzeigen

Antwort

Um das 3. Jh. n. Chr.


Die germanischen Großstämme waren solche, welche die kleinen Stämme mit der Zeit an Größe überboten – sowohl in Anzahl ihrer Mitglieder als auch in der Größe der eroberten Territorien. Diese Stämme wurden zu den herrschenden Kräften innerhalb der magna germania. 

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Frage

Benenne drei germanische Großstämme.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Alamannen
  2. Burgunden
  3. Franken
  4. Goten
  5. Langobarden
  6. Quaden
  7. Friesen
  8. Markomannen
  9. Sachsen
  10. Thüringer
  11. Vandalen
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Frage

Welche zwei "Untergruppen" lassen sich innerhalb eines Stammes finden?

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Antwort

Familie

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter dem sogenannten thing

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Antwort

Der Begriff des thing bezeichnet die Versammlung aller freier Männer eines germanischen Stammes.

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Frage

Welche Aufgaben hatte das sogenannte thing innerhalb der germanischen Stämme?

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Antwort

Beim thing wurden alle wichtigen Entscheidungen getroffen. Die Versammlung wählte das Stammesoberhaupt oder setzte dieses wieder ab, es entschied über Rechtsfragen und Streitigkeiten innerhalb des Stammes und es entschied im Ernstfall über Krieg oder Frieden.

Frage anzeigen

Frage

Welchen Gottesglauben lebten die germanischen Stämme?

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Antwort

monotheistisch

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Frage

Wie war das allgemeine Verhältnis zwischen den einzelnen germanischen Stämmen?

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Antwort

Die Stämme waren sich oft feindlich gesinnt und bekämpften sich regelmäßig. Kampfverbände oder andere Gemeinschaften, die mehrere Stämme umfassten, wurden nur sehr selten geschmiedet und falls, dann bestanden diese Bündnisse nicht sehr lange.

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Frage

Nach welchem Ereignis begannen die germanischen Reichsgründungen?

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Antwort

Nach dem Untergang Westroms im Jahr 476 n. Chr. 

Frage anzeigen

Frage

Weshalb entschieden sich germanische Stämme dazu ihre eigenen Reiche zu gründen?

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Antwort

Der Untergang Westroms hatte ein Machtvakuum im nun ehemaligen Gebiet Westroms zur Folge. Die germanischen Stämme, welche während der Völkerwanderung in das damalige Imperium Romanum eingewandert waren, sahen nun eine Chance und versuchten mit eigenen Reichsgründungen die Macht über die von ihnen besiedelten Gebiete zu übernehmen.

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Frage

Was geschah mit den Germanen nach der Völkerwanderung und den Reichsgründungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie zerstreuten sich in gesamten Gebiet Europas und teilweise auch darüber hinaus. 

Frage anzeigen

Frage

In welchem Jahr fand die Varusschlacht statt?

Antwort anzeigen

Antwort

15 v. Chr.

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Frage

Wer kämpfte in der Varusschlacht?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Drei römische Legionen unter Varus
  • Germanische Truppen unter Arminius
Frage anzeigen

Frage

Wie hieß der Anführer der römischen Legionen in der Varusschlacht?

Antwort anzeigen

Antwort

Varus

Frage anzeigen

Frage

Um die Vorherrschaft in welchem Gebiet wurde in der Varusschlacht gekämpft?

Antwort anzeigen

Antwort

Germanische Gebiete östlich des Rheins

Frage anzeigen

Frage

Wie hieß der Anführer der Germanen in der Varusschlacht?

Antwort anzeigen

Antwort

Arminius (später: Hermann)

Frage anzeigen

Frage

Arminius _____.

Antwort anzeigen

Antwort

war ein Cherusker

Frage anzeigen

Frage

Wie schaffte es Varus den römischen Einfluss in den rechts-rheinischen Gebieten zu stärken?

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Antwort

Er kontrollierte Handelswege und -kreuzungen

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Frage

Wo fand die Varusschlacht statt?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Eine eindeutige Antwort gibt es nicht. 
  • Lange Zeit dachte man im Teutoburger Wald.
  • Heute geht man eher vom Gebiet um den Kalkrieser Berg im Wiehengebirge aus.
Frage anzeigen

Frage

Um die Römer zu besiegen, überzeugte Arminius die germanischen Stämme von einem _____.

Antwort anzeigen

Antwort

Militärbündnis

Frage anzeigen

Frage

Wie sorgte Arminius dafür, dass die Germanen den Römern in der Schlacht überlegen waren?

Antwort anzeigen

Antwort

Er zwang die Römer dazu, ihre Formation aufzulösen und sich in ein unbekanntes Gebiet zu wagen. 

Frage anzeigen

Frage

Wie lange dauerte die Varusschlacht?

Antwort anzeigen

Antwort

3 Tage

Frage anzeigen

Frage

Wer gewann die Varusschlacht?

Antwort anzeigen

Antwort

Germanen

Frage anzeigen

Frage

Wie viele römische Soldaten wurden bei der Schlacht getötet?

Antwort anzeigen

Antwort

15.000 bis 20.000

Frage anzeigen

Frage

Worauf konzentrierten sich die Römer, als sie ihre Bemühungen aufgaben, Germanien zu besetzten?

Antwort anzeigen

Antwort

Auf die Grenzsicherung 

Frage anzeigen

Frage

Die Geschichte des Arminius wurde zu einem deutschen _____ und war entscheidender Teil der deutschen _____.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Nationalmythos
  • Identitätsbildung
Frage anzeigen
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