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Antikes Griechenland

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Geschichte


In diesem Artikel geht es um das Antike Griechenland. Du lernst, wie das Antike Griechenland aufgebaut war, wie die Griechen lebten und welche Bedeutung das Antike Griechenland für uns noch heute hat. 



Zeitliche Einordnung - Antikes Griechenland


Das Antike Griechenland war eine der wichtigsten Kulturen in der Geschichte der Menschheit und zählt daher zu den Hochkulturen. Es existierte in dem Zeitraum von ca. 1600 v. Chr. bis ca. 27 v. Chr. 


Das Antike Griechenland wird in folgende Zeitalter unterteilt:


  • Die dunklen Jahrhunderte (von ca. 1200 – 750 v. Chr.)
  • Das archaische Zeitalter (von 800 – 500. v. Chr.)
  • Die klassische Zeit (von ca. 500 – 336 v. Chr.) 
  • Der Hellenismus (von ca. 336 – 27 v. Chr.)


Die dunklen Jahrhunderte


Aus dieser Epoche gibt es keine Schriftquellen sowie kaum archäologische Funde. Deshalb wird die Periode "Die dunklen Jahrhunderte" genannt. Der Übergang der Bronzezeit zur Eisenzeit fand in diesem Zeitraum unter anderem statt.


Archaisches Zeitalter


Das archaische Zeitalter ist eine Epoche, in welcher eine kulturelle und politische Entwicklung in Griechenland statt fand. In dieser Epoche gründeten die alten Griechen viele Kolonien im Mittelmeerraum und die griechische Kultur breitete sich aus. 27 v. Chr. wurde Griechenland in das Römische Reich integriert. 


Die klassische Zeit


Während der klassischen Periode entfaltete sich die griechische Kultur besonders. Beispielsweise wurden bedeutende philosophische Werke der Dichtkunst (zum Beispiel die Ilias und die Odyssee) verfasst und Monumente, wie die Akropolis in Athen, gebaut. Außerdem fanden wichtige politische Ereignisse statt, wie die Gründung der attischen Demokratie.


Antikes Griechenland, Antikes Griechenland Karte, StudySmarterAbbildung 1.: Das Antike Griechenland
Quelle: de.maps-greece.com


Hellenismus


Die Epoche des Hellenismus begann mit den Eroberungszügen Alexanders des Großen 334 v. Chr.. Alexander der Große verwirklichte das Ziel seines Vaters (des makedonischen Königs Phillipp II.), die Griechen Kleinasiens durch den Hellenischen Bund von den Persern zu befreien.


Unter König Philipp II. entstand der Staat Makedonien, welcher die griechischen Stadtstaaten im Süden unterwarf. Unter seiner Vorherrschaft vereinigte er sie zum Hellenischen Bund. 



Antikes Griechenland – Organisation


Nach dem Untergang der mykenischen Kultur in Griechenland (Kultur der späten Bronzezeit) begann circa 1050 das Zeitalter des Antiken Griechenlands. Die Griechen ließen sich nieder und gründeten die sogenannten Poleis (Einzahl: Polis), welche das Antike Griechenland sehr prägten. 


Polis bezeichnete einen griechischen Stadtstaat, welcher autonom handelte.


Beispielsweise besaß jede Polis eigene politische Einrichtungen. Der Hauptgrund für die Gründung der Poleis war, dass es viele Berge in Griechenland gab. Deshalb waren viele Orte geografisch voneinander getrennt.


Für die alten Griechen waren die Stadtstaaten, in denen sie lebten, ihre Heimat. Dennoch betrachteten sie sich als ein Volk. Die Menschen des antiken Griechenlands sprachen die gleiche Sprache, verehrten die gleichen Götter und teilen eine gemeinsame Literatur und Kultur. Sie trafen sich an Orten, die für alle Griechen wichtig waren. Zum Beispiel in Delphi, wo sich das berühmte Orakel befand, oder in Olympia. 


In Olympia versammelten sie sich zu den Olympischen Spielen. Die Olympischen Spiele fanden einmal alle vier Jahre statt und man veranstaltete sie zu Ehren der griechischen Götter. Die Wettkämpfe stärkten den Zusammenhalt sowie Austausch der Griechen.


Antikes Griechenland Olympische Spiele StudySmarterAbbildung 2: Sportdarstellung eines Ringkampfes der Olympischen Spiele
Quelle: hna.de 


Historische Entwicklung


Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. ging es dem Antiken Griechenland wirtschaftlich gut und die Griechen begannen Siedlungen außerhalb des heutigen Griechenlands zu bauen. Die meisten der heutigen Großstädte in Ost- oder Südeuropa waren in der Antike einst Poleis, zum Beispiel Athen. 


Unser heutiges Bild vom Antiken Griechenland wurde von zwei Poleis besonders geprägt: Sparta und Athen. Sparta war ein Militärstaat, Athen hingegen eine Demokratie. Nach dem gemeinsamen Sieg über die Perser, kam es zu Konflikten zwischen Athen und Sparta. Der athenische Herrscher Attika und der spartanische Peloponnese bekämpften sich fast 30 Jahre. 


Dieser Krieg läutete das Ende des Antiken Griechenlands ein. Zur gleichen Zeit entwickelte sich das Römische Reich zu einer Großmacht und eroberte immer mehr Gebiete. 27 v. Chr. wurde auch Griechenland in das Römische Reich integriert.



Antikes Griechenland – Götter


Die Götter waren den Griechen sehr wichtig. Zu dieser Zeit besaß jeder griechische Stadtstaat seinen eigenen Schutzgott. Insgesamt gab es zwölf Hauptgötter, welche verschiedene Fähigkeiten besaßen und auf dem sogenannten Olymp lebten. Der Olymp ist das höchste Gebirge Griechenlands. Damals war der Berg unzugänglich und galt als unerreichbar. Deshalb entstand der Glaube, dass dort die griechischen Götter lebten. 


Liste der 12 Hauptgötter


GottBereich 
AphroditeGöttin der Schönheit und der Liebe
ApollonGott der Künste, im Besonderen der Poesie und Musik
AthenaGöttin des Friedens und des Krieges; Schutzgöttin von Athen
ArtemisGöttin der Jagd und des Mondes
DemeterGöttin der Erde, des Ackerbaus und der Fruchtbarkeit
HadesGott der Unterwelt
HeliosGott der Sonne und des Lichts
HeraSchutzgöttin der Ehe und Geburt
PoseidonGott der Meere
ZeusVater aller Götter; Gott der Blitze, Donner und das Gewitter


Antikes Griechenland Zeus StudySmarterAbbildung 3: Zeus, der höchste Griechische Gott
Quelle: wikipedia.org



Gesellschaft im antiken Griechenland


Der griechische Staat unterstand dem Patriarchat (der Herrschaft des Mannes). Die meisten Griechen teilten die Bevölkerung in drei Klassen ein, welche klar voneinander getrennt waren.


Es gab:


  • die Bürger

  • die Metöken

  • die Sklaven


Die Bürger


Die Bürger standen an der Spitze der Gesellschaft. Sie waren die Einzigen, welche auch ein Mitspracherecht in der Politik hatten und das Recht auf Eigentum besaßen. Allerdings gab es auch große Unterschiede innerhalb der Klasse der Bürger. Beispielsweise wurden Frauen und Kinder nicht als vollwertige Bürger gesehen. 


Für Frauen war es üblich sich um den Haushalt und die Erziehung der Kinder zu kümmern. Sie unterstanden immer einem männlichen Vormund, zum Beispiel dem Ehemann, Bruder oder Vater. Kinder unterstanden auch dem Mann des Hauses. Dieser entschied schon bei ihrer Geburt über Leben oder Tod sowie über die Anzahl der Kinder. Mädchen wurden schon von klein auf für ihre Rolle als Hausfrau vorbereitet und wurden zwischen 12–14 Jahren verheiratet. Jungen erlernten das Handwerk. Nur Söhne aus wohlhabenden Familien besuchten eine Schule.


Die Metöken


Metöke heißt auf Griechisch Mitbewohner. Die Metöken waren Fremde, welche dauerhaft in einer griechischen Stadt oder Polis frei lebten ohne ein lokales Bürgerrecht dort zu besitzen. Somit besaßen sie nicht die gleichen Rechte, wie die eines Bürgers. Beispielsweise mussten sie vor Gericht von einem Bürger vertreten werden und sie konnten nicht politisch mitbestimmen. Trotzdem durften sie Handel treiben und Sklaven besitzen. Da die Mehrheit der griechischen Bürger nicht schwer arbeitete, waren die meisten Handels- und Handwerkstätigkeiten die Metöken. Sie arbeiteten als Händler, Handwerker, oder Architekten. Einige von ihnen waren sehr reich durch ihre Arbeit.


Die Sklaven


Die Sklaven standen am unteren Ende der griechischen Gesellschaft. Sie hatten keinerlei Rechte und galten als Eigentum ihres Besitzers. Sie waren meist Kriegsgefangene verschiedener Völker und kamen aus fremden Gebieten. 

Die Meisten arbeiteten für reiche Bürger oder hatten einen Beruf als Schuster, Schmied, sowie Bergwerkarbeiter.



Regierung


Im Antiken Griechenland unterschied man zwischen drei Regierungsformen. Der Aristokratie (Herrschaft des Adels), Demokratie (Herrschaft des Volkes) und Monarchie (Herrschaft eines Königs). Griechenland gilt als Wiege der Demokratie. 


Griechenland ist bekannt als die Wiege der Demokratie, weil die erste Demokratie in der Geschichte der Menschheit in der griechischen Stadt Athen um 462/61 v. Chr. erschaffen wurde. Diese erste Demokratie wird attische Demokratie genannt. Viele griechischen Stadtstaaten im 5. Jahrhundert v. Chr. ermöglichten es männlichen Bürger an den Beschlüssen und Beratungen der Polis aktiv teilzunehmen. Alle männlichen Vollbürger durften direkt mitbestimmen. Im Gegensatz dazu gibt es in unserer heutigen Demokratie Abgeordnete, welche die Interessen der Wähler vertreten. Deshalb spricht man heute von einer indirekten Demokratie.


Bevor die erste Demokratie in Athen entstand, besaß Griechenland die Staatsform der Aristokratie. Das Volk von Athen wählte die sogenannten Archonten, welche für ein Jahr regierten. Jedoch konnten nur Adelige zu Archonten werden. Somit rissen die Adeligen die Staatsmacht an sich. Einfache Bürger besaßen keine politischen Rechte. Diese Situation führte jedoch zu großen Unruhen und schließlich zur Gründung der ersten Demokratie.


Die wichtigsten Institutionen der griechischen Demokratie waren:


  • Volksversammlung
  • Rat der 500
  • Ämter
  • Volksgericht


Volksversammlung


Die Volksversammlung war die wichtigste Institution der Demokratie. Jeder männliche Bürger nach dem 18. Lebensjahr hatte das Recht zur Teilnahme, Rede und Wahl. Die Versammlung war zuständig für die Gesetzgebung, Kriegs- und Friedensentscheidungen, Staatsverträge, alle Ordnungsfragen des öffentlichem Lebens und der Wahl des Schatzmeisters. Die Versammlung trat regelmäßig zusammen. Es wurde abgestimmt durch Zurufe, Handzeichen oder geheim, mit Stimmkarten. Entscheidungen wurden durch das Mehrheitsprinzip getroffen. Das bedeutet, dass die Mehrheit sich immer sich gegen die Minderheit durchsetze. 


Rat der 500


Der Rat der 500 hatte wichtige Funktionen innerhalb der attischen Demokratie. Die Hauptaufgabe des Rates bestand darin, die Durchführung der Volksversammlungen vorzubereiten. Bei der Volksversammlung konnte nur über Themen abgestimmt werden, welche zuvor vom Rat der 500 behandelt wurden. Weitere Aufgaben des Rates waren die Finanzkontrolle und die Überwachung der Beamten. Er vertrat alle männlichen Bürger und es war möglich, dass er als Vertreter der gesamten Bevölkerung Entscheidungen traf. Deshalb war die die Anzahl der Mitglieder proportional zu der Anzahl der Erwachsenen männlichen Bürger von Athen. Das Mandat der gewählten Mitglieder betrug 1 Jahr. 


Ämter


In der griechischen Antike gab es Beamte, welche verschiedene Ämter hatten. Verantwortlichkeiten und Aufgaben wurden genau geregelt. Dazu gehörten die Verwaltung der Armee und Finanzen. Außerdem kümmerten sie sich um die Justizverwaltung, die Polizei und den Markt. Die Beamten bekamen sogar ein Gehalt für ihre Arbeit. Insgesamt gab es 600 Losbeamte, 100 Wahlbeamte, 500 Ratsmitglieder und auch temporäre Amtsposten. Die Aktivitäten der Beamten wurden von dem Rat der 500 und der Volksversammlung auf Missbrauch kontrolliert.



Rechtssystem


Das Rechtssystem der griechischen Antike basierte auf dem Volksgericht.


Das Volksgericht


Im Antiken Griechenland gab es keine Berufsrichter, sondern Volksgerichte. Jede Polis hatte ein eigenes Volksgericht. Die Justiz war in den Händen aller männlichen Vollbürger, unter denen jedes Jahr die Geschworenen ausgelost wurden. Sie mussten sich an Gesetze und Beschlüsse der Volksversammlung und des Rates der 500 halten und unparteiische sowie gerechte Entscheidungen treffen. Dieser Kodex wurde als Heliasteneid bezeichnet. Bei einer Verhandlung erfolgte nach Anhörung der Parteien die Urteilsfindung in geheimer Abstimmung ohne Debatte.



Sparta


Im Antiken Griechenland gab es vereinzelt Poleis, welche keine Demokratie als Regierungsform hatten. Beispielsweise Sparta, der neben Athen mächtigste Stadtstaat. Sparta war ein Militärstaat, welcher um 900 v. Chr. gegründet wurde.

Die Vorfahren der Spartaner ließen sich bereits um 1200 v. Chr. auf die Halbinsel Peloponnes nieder und versklavten die einheimische Bevölkerung der Halbinsel.


Regierung


Die Spartiaten, welche Adelige waren, bestimmten über die politische Ordnung in Sparta. Es gab Volksversammlungen, bei welchen alle männlichen Spartiaten Mitglieder waren. Sie entschieden über Gesetzesvorschläge ab, welche von den zwei herrschten Königen entworfen wurden. Die zwei Könige wurden von den Spartiaten im Vorfeld auf Lebenszeit gewählt und befehligten das spartanische Herr. Außerdem gab es Beamte, welche Ephoren genannt wurden. Zu ihren Aufgaben gehörte das Einberufen der Volksversammlung.


Bedeutung


Die Spartaner nahmen nicht an der Kolonisation teil, weil sie im Gegenzug ihre Herrschaft auf dem Peloponnes kriegerisch erweiterten. Als die Peloponnes bezeichnet man eine südliche Halbinsel des griechischen Festlands.

Sparta war militärisch sehr stark, deshalb war der Polis eine Führungsmacht im Antiken Griechenland und wurde zum Gegenspieler Athens bezüglich des Streites um die Vormachtstellung. Wegen dieses Streites kam es 432 v.Chr. zum Peloponnesischen Krieg, bei diesem Sparta Athen besiegte.



Antikes Griechenland – Kunst und Kultur


Kunst und Kultur nahmen im antiken Griechenland großen Wert. Bis heute hat die griechische Kultur und Kunst noch Auswirkungen.


Kunst


Die griechische Kunst des Antiken Griechenlands umfasste alle Werke aus den ehemaligen griechischen Siedlungsgebieten. Es gab verschiedene Kunstepochen.


  • Geometrische Kunst: Typisch für diese Epoche sind Vasenmalerei und Töpferei.
  • Archaische Kunst:  Zu dieser Zeit entstanden die literarischen Formen, welche die Lyrik und Prosa beinhalteten.
  • Klassische Kunst: Diese Epoche wird als das goldenen Zeitalter bezeichnet. Es werden gewaltige Tempelbauten in der Architektur gebaut. In der Kunstform der Plastik entstehen zunehmend Werke mit Bewegungsformen.
  • Hellenistische Kunst: Wirklichkeitsbezogene Themen stehen im Vordergrund. Die hellenistische Kunst ist eine Mischung aus der griechischen und orientalischen Kultur.

 

Kultur 


Die griechische Kultur erreichte im 8. Jahrhundert ihren Höhepunkt durch HOMER. HOMER ist der berühmte Autor der Odyssee und der Ilias. Zudem gilt er als Begründer des Heldenepos. Der ältesten literarischen Gattung.


Philosophie


Die Philosophie der Antike dauerte von ca. 600 v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. Diese wichtige, philosophiegeschichtliche Epoche kann grob in verschiedene Kategorien unterteilt werden.


  • Vorsokratik (Die Philosophen ersetzten die Sicht der Welt, die damals von den Mythen und Göttern geprägt war, durch Versuche, die Dinge auf philosophische und wissenschaftliche Weise zu erklären)
  • Griechische Klassik (Ihre Betrachtungen lenkten sie von der Natur auf den Menschen. Die griechischen Philosophen suchten nach Möglichkeiten das menschliche Individuum geistig und körperlich zu stärken)
  • Hellenismus (Im Hellenismus wurden die klassischen Ansätze weitergeführt. Ihre ethische Grundpositionen erforschten Wege für ein glückendes Leben)
  • Spätantike (Die sogenannte Philosophie der Innerlichkeit. Diese Epoche ist der Vorgänger des Denkens der Moderne)


Griechische Philosophen


Sokrates war einer der bedeutendsten Philosophen im Antiken Griechenland. Seine Erkenntnisse haben auch heute noch einen großen Einfluss auf die Philosophie. Seine Erkenntnistheorie basierte auf der Frage nach der Tugend und dem Guten, welche zum Glück führen sollten.


Ähnlich wie Sokrates fragte Platon nach dem wahren „Sein“ und lehrte, dass das Gute das Ziel und der Ursprung aller Dinge ist. Der Mensch sollte an den Begriff des Guten denken und dies durch seine Allegorie der Höhle verdeutlichen. Platon teilte die menschliche Seele in Weisheit, Tapferkeit und Mäßigkeit ein und gab jedem Teil der Seele eine Tugend. 


Der Philosoph Aristoteles war zunächst ein Schüler von Platon. Er beschäftigt sich mit Naturphänomenen und der menschlichen Existenz. Aristoteles kam zu dem Schluss, dass alles erforscht und beschrieben werden kann. Dies machte ihn zu einem Universalgelehrten und legte den Grundstein für die Entwicklung der Naturwissenschaften. Aristoteles bezeichnete die Vernunft als das höchste Gut für den Menschen, um Glück zu erlangen.


Wissenschaftliche Entwicklung 


Die Gelehrten im Antiken Griechenland versuchten das Ganze der Natur, ihre Urkräfte und Urstoffe aufzudecken. Deshalb wurden sie auch Naturphilosophen genannt. 


Bekannte Persönlichkeiten waren beispielsweise:


  • PYTHAGORAS (Mathematiker und Philosoph, welcher von etwa 572–492 v. Chr. lebte und die Primzahlen entwickelte)
  • DEMOKRIT (Physiker, welcher die Naturprozesse auf Atome (kleinste unteilbare Elemente) zurück zuführen 
  • ARCHIMEDES (Er erstellte das geozentrisches Weltbild)


Die Errungenschaften des antiken Griechenlands gelten bis heute als vorbildlich und werden als der Ursprung der europäischen Kultur angesehen.



Antikes Griechenland - Das Wichtigste auf einen Blick


  • Antikes Griechenland = eine der wichtigsten Kulturen in der Geschichte der Menschheit 
  • Zeitliche Epochen: die dunklen Jahrhunderte, das archaische Zeitalter, die klassische Zeit, der Hellenismus
  • Polis = griechischer Stadtstaat, welche autonom handelte (Beispiel: Sparta und Athen)
  • Die Griechen trafen sich an wichtigen Orten: zum Beispiel in Delphi oder in Olympia
  • Die griechischen Götter waren sehr wichtig, insgesamt gab es 12 Hauptgötter
  • Gesellschaftsform = Patriarchat (die Herrschaft des Mannes)
  • Die 3 Hauptgesellschaftsklassen: die Bürger, die Metöken, die Sklaven
  • Regierung: Die attische Demokratie ist die erste Demokratie in der Geschichte der Menschheit
  • Die wichtigsten Institutionen der griechische Demokratie: Volksversammlung, Rat der 500, Ämter, Volksgericht
  • Philosophie: Vorsokratik, Griechische Klassik, Hellenismus, Spätantike



Häufig gestellte Fragen zum Thema Antikes Griechenland

Die Epoche in der sich die griechische Kultur ausbreitete nennt man archaische Zeit.

Die Errungenschaften des antiken Griechenlands gelten bis heute als vorbildlich und werden als der Ursprung der europäischer Kultur angesehen.


Dazu zählen:

  • Errichten der ersten Demokratie
  • wichtige wissenschaftliche Entdeckungen
  • die Denkansätze der griechischen Philosophie 

In der Antike hieß Griechenland Graecia.

Die meisten Griechen lebten als Handwerker oder einfache Bauern.

Der griechische Staat unterstand dem Patriarchat und die Bevölkerung wurde in drei Klassen aufgeteilt.

  • die Bürger

  • die Metöken 

  • die Sklaven


Finales Antikes Griechenland Quiz

Frage

Wann begann die Griechische Philosophie?

Antwort anzeigen

Antwort

 ca. 600 v. Chr.

Frage anzeigen

Frage

Wann war die Blütezeit der Griechischen Philosophie?

Antwort anzeigen

Antwort

 im 5. Jhd. v. Chr.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Epochen der Griechischen Philosophie 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Vorsokratiker
  • Griechische Klassik
  • Hellenismus und römische Zeit
  • Spätantike
Frage anzeigen

Frage

Wann begann die Epoche der Griechischen Klassik?

Antwort anzeigen

Antwort

ungefähr 450 v. Chr.  

Frage anzeigen

Frage

Wie wird die die Epoche Spätantike auch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Philosophie der Innerlichkeit

Frage anzeigen

Frage

Nenne zwei bedeutende griechische Philosophen 

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Antwort

Beispiel: 

  • Sokrates
  • Platon
Frage anzeigen

Frage

Was war das Ziel von Sokrates Philosophie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Menschen sollten ihr eigenes “Ich” ständig hinterfragen.

Frage anzeigen

Frage

Warum wurde Sokrates 399 v. Chr. angeklagt?

Antwort anzeigen

Antwort

wegen seines angeblichen schlechten Einflusses auf die Jugend und Gotteslästerung

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Botschaft des Höhlengleichnis von Platon?

Antwort anzeigen

Antwort

Er versuchte zu zeigen, dass die Menschen lediglich in der Lage sind einen kleinen Teil der realen Welt wahrzunehmen.

Frage anzeigen

Frage

Warum wird Aristoteles als ein sogenannter Universalgelehrter bezeichnet?

Antwort anzeigen

Antwort

Er prägte die Naturwissenschaften wie beispielsweise Biologie und Physik sowie Poetik, Logik.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre die Lehre von  Epikur 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Seine Lehre stellte den Schmerz als das schlimmste Übel dar und die Lust als das höchste Gut.
  • Der Mensch muss ein vernünftiges Leben leben um sich von Begierden zu befreien sowie seine individuelle Freude zu erlangen. 
Frage anzeigen

Frage

Wer gründete Stoa als eine neue philosophische Richtung?

Antwort anzeigen

Antwort

 Zenon

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Frage

Nenne ein Zitat von Sokrates 

Antwort anzeigen

Antwort

Beispiel:

Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.

Frage anzeigen

Frage

Nenne ein Zitat von Platon 


Antwort anzeigen

Antwort

Beispiel

Wir sitzen wie Ameisen oder Frösche um einen Teich.

Frage anzeigen

Frage

Wie heißt der berühmteste griechische Philosoph? 


Antwort anzeigen

Antwort

Sokrates

Frage anzeigen

Frage

Wer waren die griechischen Philosophen? 


Antwort anzeigen

Antwort

Die griechischen Philosophen hinterfragten die göttlichen Vorstellungen und versuchten natur- und vernunftgemäße Erklärungen zu finden.

Frage anzeigen

Frage

In welchem Zeitraum existierte das Antike Griechenland ?

Antwort anzeigen

Antwort

von ca. 1600 v. Chr. bis ca. 27 v. Chr.

Frage anzeigen

Frage

Nenne ein  Zeitalter des Antiken Griechenland 

Antwort anzeigen

Antwort

Beispiel

Das archaische Zeitalter

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Polis ?

Antwort anzeigen

Antwort

Polis bezeichnete einen griechischen Stadtstaat, welcher autonom handelte.

Frage anzeigen

Frage

Wie nennt man die Epoche in der sich die griechische Kultur ausbreitete? 


Antwort anzeigen

Antwort

Die archaische Zeit 

Frage anzeigen

Frage

Warum versammelten sich die Griechen einmal alle vier Jahre in Olympia? 

Antwort anzeigen

Antwort

In Olympia fanden die Olympischen Spielen statt.

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Hauptgötter gab es im Antiken Griechenland ?

Antwort anzeigen

Antwort

12

Frage anzeigen

Frage

Wie wird die Göttin der Schönheit und der Liebe genannt ?

Antwort anzeigen

Antwort

Aphrodite

Frage anzeigen

Frage

Wie wird der Vater aller Götter genannt ?

Antwort anzeigen

Antwort

​Zeus 

Frage anzeigen

Frage

Nenne die drei Gesellschaftsklassen im Antiken Griechenland 

Antwort anzeigen

Antwort

Es gab:

  • die Bürger

  • die Metöken 

  • die Sklaven

Frage anzeigen

Frage

Warum wird Griechenland als die Wiege der Demokratie bezeichnet ? 

Antwort anzeigen

Antwort

Weil die erste Demokratie in der Geschichte der Menschheit in der griechischen Stadt Athen um 462/61 v. Chr. erschaffen wurde.

Frage anzeigen

Frage

Wer durfte in der attischen Demokratie politisch mitbestimmen ?

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Antwort

alle männlichen Vollbürger

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Frage

Nenne die wichtigsten Institutionen der griechischen Demokratie 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Volksversammlung
  • Rat der 500
  • Ämter
  • Volksgericht
Frage anzeigen

Frage

Welche Poleis hatte im Antiken Griechenland keine Demokratie als Regierungsform ?

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Antwort

Sparta 

Frage anzeigen

Frage

Welche zwei Poleis kämpften gegeneinander im Peloponnesischen Krieg ?

Antwort anzeigen

Antwort

Athen und Sparta 

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Frage

Nenne eine Kunstepoche des Antiken Griechenlands 

Antwort anzeigen

Antwort

Beispiel

die Hellenistische Kunst

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Frage

Nenne einen griechischen Philosophen

Antwort anzeigen

Antwort

Beispiel

Sokrates

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Frage

In welchem Zeitraum wird von dem Hellenismus gesprochen?

Antwort anzeigen

Antwort

336 v.Chr. bis 30 v.Chr.

Frage anzeigen

Frage

Mit wem begann die Epoche des Hellenismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Epoche begann mit Alexander dem Großen, der innerhalb 10 Jahre von 334 v.Chr. an ein Großreich eroberte und so die griechische Sprache und Kultur verbreitete.

Frage anzeigen

Frage

Woher kommt der Begriff Hellenismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Hellenismus wird von dem altgriechischen Wort hellenismós, das "Griechentum" bedeutet, abgeleitet. Die Hellenen waren die antiken Griechen.

Frage anzeigen

Frage

Warum endete die Epoche des Hellenismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Epoche endete, weil das Römische Reich das griechische Reich eroberte.

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet der Begriff Hellenismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Begriff kommt von dem griechischen Wort hellenismós und bedeutet "das Griechentum". In der Epoche des Hellenismus wurde die griechische Kultur und Sprache in dem gesamten griechischen Eroberungsgebiet verbreitet.

Frage anzeigen

Frage

Welche Bedeutungen kann der Begriff Hellenismus haben?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Begriff bezeichnet eine Epoche

Frage anzeigen

Frage

Wie lange führte Alexander der Große seinen Feldzug an?

Antwort anzeigen

Antwort

Alexander der Große führte einen 10 Jahre langen Feldzug.

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Frage

Wer war Alexanders Nachfolger im Reich?

Antwort anzeigen

Antwort

Alexander hatte keinen direkten Nachfolger. Seine ehemaligen Feldherren die Diadochen übernahmen die Führung. Das Reich wurde in meherer Gebiete aufgeteilt, die von einzelnen Feldherren regiert wurden.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das wichtigeste Merkmal des Hellenismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Das wichtigste Merkmal ist die Verbreitung der griechischen Kultur und Sprache im gesamten griechischen Eroberungsgebiet.

Frage anzeigen

Frage

Welche Auswirkungen hatte der Hellenismus auf die Philosophie?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Hellenismus wurde besonders der Stoizismus wichtig. Die Konzentration lag auf dem ganzheitlichen Denken und der ganzheitlichen Welterfassung, um auf bevorstehende Kriege, Katastrophen oder Unsicherheiten vorzubereiten.

Frage anzeigen

Frage

Welche Auswirkungen hatte der Hellenismus auf die Architektur?

Antwort anzeigen

Antwort

Die hellenistische Architektur zeigt sich besonders in der geometrischen Planung von vielen zu der Zeit erbauten Städten.

Frage anzeigen

Frage

Welche Auswirkungen hatte der Hellenismus auf Skulpturen und bildhauerische Werke?

Antwort anzeigen

Antwort

Besonders die häufig gewerbliche Anfertigung von Kunst war eine Auswirkung des Hellenismus auf die Kunst.

Hellenistische Skulpturen sind besonders bewegt und zeigen deutlich stärkere Emotionen als andere Skulpturen. Auch die Themenwahl veränderte sich. Die idealisierten Szenen wurden abgelöst durch ein breites Spektrum an Stimmungen, Szenen und Persönlichkeiten. In der Bildhauerei wurde ein starker Realismus angestrebt.

Frage anzeigen

Frage

Welche weiteren Merkmale hat der Hellenismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Hauptmerkmal ist die Verbreitung der griechischen Sprache und Kultur im Eroberungsgebiet. Weitere Merkmale sind die Gründung von Polis, der wirtschaftliche Aufschwung, die Vermischung der Religionen und die Veränderung der Kultur, durch den Kontakt mit anderen Kulturen.

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet der Begriff griechische Mythologie?


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Antwort

Der Begriff steht für die Gesamtheit aller Mythen des antiken Griechenlands 

Frage anzeigen

Frage

Warum war die griechische Mythologie wichtig für die Menschen ?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Menschen versuchten beispielsweise Naturphänomene sowie weitere Schicksale durch göttliche Handlungen zu erklären. 

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Hauptgötter gab es im antiken Griechenland ?

Antwort anzeigen

Antwort

12

Frage anzeigen

Frage

Nenne einen olympischen Gott 

Antwort anzeigen

Antwort

Beispiel: Apollon

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Frage

Was versteht man unter Nicht-olympische Göttern ?

Antwort anzeigen

Antwort

Nicht-olympischen Göttern sind Götter, welche nicht auf dem Olymp leben

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