Augustus

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Du hast sicher schön öfters etwas über den bedeutenden römischen Kaiser Augustus gehört. In diesem Kapitel geht es um Augustus. Dieses Thema ist in das Fach „Geschichte“ einzuordnen. 


Wir erklären dir in den folgenden Abschnitten wer denn überhaupt Augustus war, was er überhaupt gemacht hat und wieso er denn so bekannt ist. 


Am Ende dieses Kapitels kennst du dich sicher hervorragend mit diesem Thema aus! ☺




Abb. 1: Augustus

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/kaiser-augustus-stratege-machtmensch-und-versoehner.886.de.html?dram:article_id=295080, am 15.10.2020


Wer war denn überhaupt Augustus? – die Basics zuerst!


Augustus war der Gründer des römischen Kaiserreiches. Er hat sich selbst zum Kaiser gewählt. Er wurde vom bedeutenden Julius Cäsar adoptiert.


Augustus frühes Leben


Er wurde am 23.09.63 vor Christus unter dem Namen „Gaius Octavius“ in Italien geboren. Er selbst kommt allerdings aus keiner besonders bedeutenden oder einflussreichen Familie. Sein Vater - der auch Gaius Octavius hieß - hatte zwar ein wichtiges Amt im römischen Staat, verstarb allerdings schon sehr früh. Augustus war zu diesem Zeitpunkt erst vier Jahre alt. Seine Mutter Atia zog ihn alleine groß. Atia war die Nichte von Julius Cäsar. Cäsar war der Wegbereiter für Augustus Kaiserherrschaft. 


Adoption durch Julius Cäsar


Julius Cäsar erkannte sehr schnell, dass er einen sehr begabten Großneffen hatte. Er adoptierte ihn im Jahr 44 vor Christus und nannte ihn in seinem Testament als Haupterben. Nachdem Cäsar am 15.03.44 vor Christus getötet wurde, nannte sich Augustus „Gaius Cäsar“. Den Namen „Augustus“ erhielt er erst 27 vor Christus vom Senat. 


Augustus Aufstieg zum Kaiser

Augustus und das römische Volk


Der spätere Kaiser war beim Volk und den Soldaten sehr beliebt. Er machte dem Volke und den Soldaten sehr viele Geschenke von Cäsars Geld. Der Konsul Marcus Antonius wollte ihm allerdings Cäsars Vermögen nicht aushändigen und so kam es zu einer Schlacht, in der zwei Konsuln fielen. Augustus sammelte sich ein Heer von Cäsars Soldaten und wollte um sein rechtmäßiges Erbe kämpfen. Augustus gewann diese Schlacht. Später führte er viele Kriege. Er verschenkte einen großen Teil seiner daraus entstandenen Beute an römische Soldaten und baute mit diesem Geld viele Bauwerke in Rom.


Das zweite Triumvirat


Augustus zwang den Senat ihn zum Konsul zu wählen. Eigentlich hätte er für diesen Posten mindestens 42 Jahre alt sein müssen, jedoch war Augustus erst 20.


Augustus schloss mit zwei alten Verbündeten Cäsars, Antonius und Aemilius Lepidus, das sogenannte „zweite Triumvirat“. Die drei Männer erhielten dadurch diktatorische Vollmachten und die römische Verfassung wurde mit diesem Triumvirat außer Bedeutung gesetzt.


Die Schlacht bei Philippi


Wie du vielleicht in unserem Artikel über Julius Cäsar bereits gelesen hast, wurde dieser von Brutus und Cassius erdolcht. Augustus, Antonius und Aemilius wollten den Tod des einstigen Herrschers rächen und töteten die Cäsar-Mörder in der Schlacht bei Philippi (42 vor Christus). Anschließend legten sie den abgeschlagenen Kopf zu ehren Cäsars an die Füße seiner Bronzestatue. 


Kriege unter Augustus

Julius Cäsar wurde im Jahre 40 vor Christus zum Gott erklärt. Augustus nannte sich von dort an „Imperator Caesar divi filius“, das bedeutet „Sohn des Gotternannten“. Es kam zu weiteren kämpfen. Sein General Agrippa siegte in einem Seekrieg über Sextus Pompeius. Danach erklärte Augustus den Bürgerkrieg für beendet.


Kleopatra und Antonius

Währenddessen geriet der einstige Verbündete Antonius unter Einfluss der ägyptischen Königin Kleopatra. Antonius wollte ihr sogar Teile des Landes schenken, was dem Rest des Senats gar nicht passte. Der Senat begann einen Krieg gegen Antonius unter der Führung Augustus. Im Jahre 31 vor Christus besiegte Augustus und seine Soldaten Antonius und Kleopatra. Kleopatra und Antonius begangen im Jahre 30 vor Christus Selbstmord. Damit wurde Augustus zum Alleinherrscher des Römischen Reiches. Im Jahr 27 vor Christus wurde er vom Senat zum Kaiser gekrönt und das Zeitalter einer römischen „Republik“ war vorbei. Augustus beendete dieses Zeitalter und führte die Monarchie wieder ein.


Der Name „Augustus“

Augustus gab einen großen Teil seiner Macht auf und gab diese dem Senat wieder zurück. Er kümmerte sich als „Princeps“ weiterhin um das Römische Reich. Bis 23 vor Christus war er jedes Jahr der Konsul und der Machthaber der wichtigsten Provinzen des Staates. Das Senat war ihm für seine Arbeit so dankbar, dass sie ihm 27 vor Christus den Namen „Augustus“ gaben. Das bedeutet übersetzt „der Erhabene“.


Augustus Lebensansichten

Unter Augustus wurde Künstlern und Dichtern auf einmal eine nie da gewesene Bedeutung zugewiesen. Außerdem hatte er sehr konservative Ansichten gegenüber Ehebrechern. Er schmiss ca. 200 Männer aus dem Senat, da diese Ehebruch begangen hatten und er dafür kein Verständnis hatte. Selbst seine Tochter Julia bestrafte er für dieses vergehen.


Augustus Lebensende

Im Jahre 23 vor Christus legte Augustus seine Arbeit als Konsul nieder, blieb jedoch Volkstribune. Ein Volkstribune ist eine Art Bürgermeister im Römischen Reich, der immer noch Gesetze einbringen konnte, Gesetze blockieren und den Senat versammeln lassen. 17 vor Christus kam es zum „pax romana“, auch „pax augusta“ genannt, wo er Frieden und ein gewisses Wohlstandsniveau für alle forderte. Mit diesem Pakt war das lange Zeitalter von Kriegen und Unruhen für ca. 200 Jahre vorbei. Das war ein weiterer Grund, warum er bei dem römischen Volke eine so große Beliebtheit genoss.


Das Wichtigste auf einen Blick


  • Augustus lebte von 23.09.63 vor Christus bis 19.08.14 nach Christus und war der Adoptivsohn des römischen Kaisers Julius Cäsars
  • Er zwang den Senat ihn zum Konsul zu wählen und ernannte sich selbst zum Kaiser.
  • In der Schlacht bei Philippi (42 vor Christus) rächte er den Mord Cäsars und schloss mit zwei Verbündeten das „Zweite Triumvirat“.
  • Im Volk und unter den Soldaten hatte er großes Ansehen. Er war zwar anderen gegenüber sehr brutal und führte Kriege, für sein eigenes Volk wollte er allerdings Frieden und Wohlstand.



Wusstest du schon?


Der Monat „August“ wurde nach dem bedeutenden Kaiser Augustus benannt. Krass oder? Und noch eine Sache: Augustus ließ zur Zeit Jesus Christus Geburt eine Volkszählung durchführen. Aus diesem Grund mussten Maria und Josef nach Bethlehem reisen, wo letztendlich Jesus zur Welt kam. 


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