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Julius Cäsar

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Julius Cäsar

Du hast sicher schön öfters den Namen „Julius Cäsar“ gehört. In diesem Kapitel geht es um Gaius Julius Cäsar, römischer Feldherr und Diktator. Dieses Thema ist in das Fach Geschichte einzuordnen und gehört zum Themenbereich Antike.

Wir erklären dir in den folgenden Abschnitten wer denn Julius Cäsars war, was er gemacht hat und wieso er so bekannt ist.Am Ende dieses Kapitels kennst du dich sicher hervorragend mit seiner Biografie aus!

ZUM AUSWENDIGLERNEN: Am Ende dieser Zusammenfassung findest du "Das Wichtigste auf einen Blick!" zu Julius Cäsar. Alles, was du dazu wissen musst, auf einem Sheet!

Abb. 1: Julius CaesarQuelle: https://www.desitin.ch am 15.08.2020

Wer war Julius Cäsar?

Julius Cäsar war eine der einflussreichsten Gestalten der römischen Geschichte. Er legte die Grundbausteine der Kaiserherrschaft im römischen Reich. Du hast sicher auch schon einmal den Namen „Augustus“ in Zusammenhang mit dem Alten Rom gehört. Dieser war nämlich der Großneffe von Cäsar und vollendete Cäsars Werk und setze eine Kaiserherrschaft im römischen Reich endgültig durch.

Herkunft

Julius Cäsar hieß mit vollem Namen „Gaius Julius Cäsar“ und wurde am 13.7.100 vor Christus im alten Rom geboren. Er entstammte dem angesehenen altrömischen Patriziergeschlecht der Julier, welche aber gemessen am Standard des römischen Adels nicht reich war.Caesars Mutter war Aurelia. Seine Schwestern Julia maior und Iulia minor heirateten Senatoren. Julia Minor wurde die Großmutter von Gaius Octavius, dem späteren Kaiser Augustus.

  • Caesar wurde am 13.07 100 v. Chr. geboren
  • Er stammte aus angesehenem Hause

Politischer Werdegang

Julius Caesar heiratete Cornelia, die Tochter des Konsuls Lucius Cornelius Cinna. Er wurde so Teil der Opposition zum damaligen Diktator Sulla, welcher ihm befahl sich von seiner Frau zu scheiden. Caesar weigerte sich und verließ Rom. Während seiner Zeit im Exil machte er sich militärisch einen Namen.Nach dem Tod Sullas kehrte Julius für kurze Zeit nach Rom zurück, begab sich aber bald auf eine Studienreise nach Rhodos und wurde Statthalter in Spanien. Er heiratete nach dem Tod seiner Frau, die Enkelin Sullas und sicherte sich so weitere Geldmittel und politischen Einfluss.

Um sich auf das Amt als Konsul zu bewerben, kehrte Caesar abermals in die Heimat zurück. Er gründete das erste Triumvirat (=„Drei-Männer-Bündnis“) zusammen mit dem derzeitig reichsten Menschen Roms Marcus Licinius Crassus und dem sehr erfolgreichen Feldherrn Gnaeus Pompeius Magnus.

Da er in seiner Zeit als Konsul viele umstrittene und teils illegale Bestimmungen und anderweitige Rechtsbrüche vorgenommen hatte, fürchtete Julius Caesar Anklagen und Verurteilungen, wenn seine Zeit als Konsul zu Ende war. Er hoffte in Gallien so viel militärischen Ruhm zu erhalten, dass ihn der Senat begnadigen würde.

Caesar hatte sehr viele Erfolge und die zwischenzeitlich fast komplette Eroberung Galliens und Teile Germaniens zu verbuchen. Seine Kriegszüge waren allerdings oft sehr grausam und brutal. Plutarch, ein antiker Schriftsteller, gibt an, dass insgesamt eine Million Gallier ihr Leben verloren und eine weiter Million Menschen versklavt wurden. Um dies alles zu rechtfertigen und sich besser darzustellen, berichtete Caesar in den „Commentarii de bello Gallico“ selbst über seine Zeit in Gallien.

  • Caesar begibt sich auf eine Studienreise nach Rhodos und wurde Statthalter in Spanien
  • Nach seiner Rückkehr gründet er das erste Triumverat
  • Julius Caesar wird Konsul
  • Aufgrund von vielen Rechtsbrüchen fürchtet Caesar Anklagen und will so mit einem Krieg ablenken
  • Der gallische Krieg verläuft grausam aber erfolgreich

Bürgerkrieg

Um weiterhin gegen Anklagen immun zu sein wollte Julius Caesar sich 48 v. Chr. wieder zum Konsul wählen lassen. Pompeius war Caesar mittlerweile ein Dorn im Auge geworden und ihr politisches Bündnis hatte für ihn seinen Nutzen verloren. Gaius Julius stimmte der Auflösung seiner zehn Legionen nur unter der Bedingung, dass Pompeius seine ebenfalls auflöse. Pompeius wurde zum Kampf gegen Caesar ermächtigt und Julius sah sich zum Staatsstreich gezwungen. Er marschierte nach Italien zurück. Bei der Überschreitung des Grenzflusses Ribikon, der Italien abtrennte, soll der Ausspruch "alea iacta est" (dt. "Der Würfel ist geworfen worden") gefallen sein.

Aufgrund der höheren Mannesstärke Caesar sah sich Pompeius, zusammen mit vielen caesarfeindlichen Politikern zum Rückzug nach Griechenland gezwungen. Er wurde allerdings verfolgt und musste schlussendlich nach Ägypten fliehen. Hier wurde Gnaeus Pompeius Magnus ermordet.

Dies stellte Caesar in eine noch höhere Machtposition und markierte so das Ende der Republik.

  • Julius Caesar will sich wieder zum Konsul wählen lassen, aber Pompeius versucht dies zu verhindern
  • Ein Bürgerkrieg bricht aus und Pompeius flieht nach Griechenland und anschließend nach Ägypten, wo er ermordet wird

Caesar in Ägypten

Caesar folge Pompeius nach Alexandria nach und bekam dort den Kopf seines Rivalen und ehemaligen Verbündeten überreicht. Gaius Julius lernte dort die Schwester und Mitregentin des Königs Ptolemaios XIII, die junge Königin Kleopatra kennen und begann eine Liebesbeziehung. Er lies sich in die dortigen politischen Streitigkeiten hineinziehen und kämpfte siegreich auf Kleopatras Seite gegen ihren Bruder. Caesar hatte mit der jetzt alleinherrschenden Königin einen unehelichen Sohn namens Ptolemaios Kaisarion.Julius Caesar kämpfte anschließend noch gegen Pharnakes II von Pontus, welcher die römischen Provinzen in Kleinasien plünderte. Hier soll der Ausspruch "veni vidi vici" (dt. "Ich kam, ich sah, ich siegte") gefallen sein.Auch die restlichen Pompeianer wurden in Afrika und Spanien verfolgt und getötet.

  • Caesar reist nach Alexandria, lernt die junge Königin Kleopatra kennen und beginnt eine Beziehung mit ihr
  • Gemeinsam bekommen sie einen unehelichen Sohn
  • Julius kämpft auf Seiten Kleopatras siegreich gegen ihren Bruder
  • Anschließend bekämpft er noch die "restlichen" Pompeianer

Tod des Tyrannen

Gaius Julius Caesar hatte sich als Alleinherrscher und Tyrann etabliert. Dies missfiel den Senatoren und Politikern immer mehr und sie planten den Mord.Gaius Julius wurde am 15. März 44 v. Chr. während einer Senatssitzung im Theater des Pompeius mit 23 Dolchstichen getötet. An der Tat waren ca. 60 Personen beteiligt. Die berühmten letzten Worte Caesars waren übersetzt „Auch du, mein Sohn“, wobei es unklar ist, ob Julius aufgrund seiner Verletzungen überhaupt noch sprechen konnte.Cicero, ein politische Gegner Caesars schrieb später in einem Brief, dass dies das gerechte Ende eines Tyrannen gewesen ist.

  • Caesar wird Alleinherrscher

  • Seine Tyrannei und Machtgier missfällt Politikern und Senatoren

  • Am 15. März 44 v. Chr. wird Gaius Julius Caesar während einer Senatssitzung erdolcht

Iulius Caesar: Er kam, sah und siegte

Wie kam Cäsar an die Macht?

Zusammen mit dem damals reichsten Menschen Roms Marcus Licinius Carassus und dem erforgreichen Feldherren Gnaeus Pompeius Magnus gründete der das erste Triumvriat. Er erricht dadurch viel Ansehen und Macht, die durch seine Ernennung zum Oberspriester (Pontifex maximus) nochmal verstehrkt wurden.

Welche Länder hat Cäsar erobert?

In nur 10 Jahren eroberte Cäsar ganz Gallien, ein Gebiet dass heute Frankreich, Luxemburg, Belgien, Holland, Teile der Schweiz und Deutschlands umfasst. Er unternahm auch Feldzüge nach Britannien und über den Rhein ins Gebiet der Germanen, ohne diese Gebiete definitiv zu unterwerfen. Später führte er an der Seite Kleopatras noch zahlreiche Kämpfe in Ägypten.

Was bedeuten die Worte Ales iacta est?

Mit den Worten Ales iacta est (Der Würfel ist geworfen worden) soll Cäsar seinen Soldaten die Entscheidung mitgeteilt haben, dass sie den Fluss Rubikon, der als Grenze zwischen Gallien und Rom galt, überschreiten und damit einen Bürgerkrieg anfangen werden.

Hatten Kleopatra und Cäsar ein gemeinsames Kind?

Cäsar traff in Ägypten auf Kleopatra. er verliebte sich in sie und bekommt einen Sohn Namens Cäsarion mit ihr. Kleopatra folgte Cäsar zurück nach Rom, da sie hoffte sich dort ihren Wunsch nach einem großen Weltreich erfüllen zu können. Doch Cäsar heiratete sie nie und erkannte seinen leiblichen Sohn auch niemals als Thronfolger an.

Wer hat Cäsar getötet?

An der Ermordung Cäsars war eine Gruppe an Senatoren beteiligt. Unter ihnen waren Gaius Cassius Longinus und Marcus Iunius Brutus. Die letzten Worte Cäsers waren „Auch du, mein Sohn“, bevor er mit 23 Dolchstichen ermordet wurde.

Julius Cäsar - Das Wichtigste auf einen Blick!

  • Julius Cäsar lebte von 13.7.100 vor Christus bis 15.3.44 vor Christus. Er war einer der mächtigsten römischen Herrscher und war Wegbereiter der Kaiserherrschaft in Rom.
  • Zuerst war er im römischen Reich Konsul, allerdings strebte er immer mehr nach Macht.
  • Im Jahre 58 vor Christus begann er seine Feldzüge gegen das alte Gallien. Bei seiner Rückkehr nach Rom, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen ihm und Pompeius.
  • Cäsar wurde zum alleinigen Machthaber, was ihm viele Feinde bereitete.
  • Am 15.3.44 vor Christus hat sich das Senat gegen ihn Verschworen und Brutus tötete Gaius Julius Cäsar mit unzähligen Dolchstößen.

Unser Tipp für Euch

Wir hoffen dieser Artikel zu Julius Cäsar hilft dir weiter. Wir bei StudySmarter haben rund um die Antike noch viele weitere Artikel, wie z.B. über Aristoteles, Sokrates und die griechischen Götter. Schau doch mal rein. Wir würden uns freuen.

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