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Gang nach Canossa

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Gang nach Canossa

Im Jahr 1077 harrte ein König vor den Toren einer Burg barfuß im Schnee aus, bat um Vergebung und unterwarf sich seinem Gegenüber. Doch um wen handelte es sich dabei..?

Gang nach Canossa – Vorgeschichte

Die Geschichte vom "Gang nach Canossa" begann mit der Streitfrage um die sogenannte "Investitur" im Heiligen Römischen Reich Mitte des 11. Jahrhunderts.

Als "Investitur" bezeichnete man im Mittelalter die Verfahrensweise zur Vergabe von geistlichen Ämtern (zum Beispiel das Amt des Bischofs oder Abtes).

Im Heiligen Römischen Reich hatte stets der römisch-deutsche König, also der weltliche Herrscher, das sogenannte Investiturrecht, also das Recht zur Vergabe der geistlichen Ämter.

Die römisch-katholische Kirche fühlte sich dadurch aber schon länger in ihren Rechten verletzt und es kam zunehmend zu Streitigkeiten und Auseinandersetzungen.

Wenn du noch mehr zum Heiligen Römischen Reich im Mittelalter erfahren möchtest, dann schau doch mal bei der gleichnamigen Erklärung hier auf StudySmarter vorbei!

Gang nach Canossa – Investiturstreit

Papst Gregor VII. war es schließlich, der 1073 offiziell verkündete, dass das Recht der Investitur ausschließlich der Kirche zustehen sollte. Er forderte den damaligen römisch-deutschen König Heinrich IV. dazu auf, der römisch-katholischen Kurie das alleinige Investiturrecht einzuräumen.

Heinrich IV. dachte aber gar nicht daran, diese Forderung zu erfüllen. Als der römisch-deutsche König 1075 nun eigenmächtig einen neuen Bischof in Mailand einsetzte, verurteile Papst Gregor VII. dies und forderte erneut selbst das Investiturrecht. In Folge dieser Auseinandersetzung kam es zum sogenannten Investiturstreit.

Als "Investiturstreit" bezeichnet man einen Streit von 1075 bis 1122 zwischen den salischen Herrschern des Heiligen Römischen Reichs und dem Papsttum darüber, ob nun der weltlichen oder der geistlichen Macht das Recht der Investitur im Heiligen Römischen Reich zustand

Heinrich IV. stammte übrigens aus dem Herrschergeschlecht der Salier. Wenn du mehr über es erfahren willst, dann schau doch mal bei der Erklärung "Salier" hier auf StudySmarter vorbei!

Verlauf des Investiturstreits

Heinrich IV. fühlte sich von Papst Gregor VII. bedroht, als dieser in Mailand das Unrecht der "weltlichen" Investitur verkündete. Daher beschloss der römisch-deutsche König 1076 kurzerhand Gregor VII. abzusetzen.

Als Reaktion auf dieses Absetzungsvorhaben belegte Gregor VII. Heinrich IV. mit dem sogenannten Kirchenbann und exkommunizierte (verbannte) den König so aus der römisch-katholischen Kirche.

Das war im religiös geprägten Mittelalter eine sehr ernste Angelegenheit, vor allem für einen Herrscher. Denn damals wurde das Herrschertum durch das sogenannte Gottesgnadentum legitimiert – also dem Glauben daran, dass Gott (und damit auch der Papst als dessen Stellvertreter auf Erden) den König für diese Position erwählt hatte.

Heinrich IV. und der Gang nach Canossa

Doch der Kirchenbann hatte noch weitaus schlimmere Folgen für Heinrich IV., denn ohne den Rückhalt der Kirche waren ihm die Kurfürsten des Reichs (die bedeutendsten Fürsten) nicht mehr zur Treue verpflichtet. Durch den Kirchenbann waren geleistete Treueschwüre ungültig, denn kein Christ musste einem Exkommunizierten folgen. Es kam zu Unruhen im Reich.

Bei der sogenannten "Versammlung von Trebur" 1076 gaben die Fürsten des Heiligen Römischen Reichs König Heinrich IV. schließlich ein Jahr Zeit, um sich von dem Bann zu befreien – sollte ihm dies nicht gelingen, waren die Fürsten gezwungen, ihn abzusetzen.

Um seine Herrschaft zu retten und den Zerfall des Heiligen Römischen Reichs zu verhindern, beschloss Heinrich IV. 1076/77, sich dem Papst zu beugen und um Verzeihung zu bitten.

Und so begab sich der König auf seinen "Gang nach Canossa".

Gang nach Canossa – Ablauf

Im Folgenden findest du einen Überblick über die wichtigsten Informationen und den genauen Hergang des "Gangs nach Canossa".

Gang nach Canossa – Definition

Als "Gang nach Canossa" bezeichnet man den Bußgang des römisch-deutschen Königs Heinrich IV. zur Burg von Canossa im Winter 1076–1077. Dort unterwarf sich Heinrich IV. Papst Gregor VII. und bat diesen um Vergebung. Heinrichs IV. Ziel war es, dass Papst Gregor VII. den Kirchenbann aufhob, den dieser über ihm erlassen hatte.

Die Burg Canossa lag übrigens in Oberitalien, auf der Nordseite des Gebirgszugs Apennin. Heute erinnert nur noch eine Ruine an die einstige Festung.

Gang nach Canossa – Route

Im Winter vom 1076 auf das Jahr 1077 brachen Heinrich IV. und sein Gefolge auf und begaben sich vom Heiligen Römischen Reich über die Alpen nach Italien, um dort beim Papst vorzusprechen.

Etwa zur selben Zeit war auch der Papst auf Reisen, nämlich vom Rom in Richtung Norden. Als Gregor VII. vom Vorstoß Heinrichs IV. in Richtung Süden erfuhr, bewertete der Papst diesen als Bedrohung. Gregor VII. musste befürchten, auf seinem Weg von Heinrich IV. abgefangen zu werden. (Die Entführung des Papstes, um die Auflösung des Kirchbannes zu erzwingen, war zur damaligen Zeit tatsächlich keine abwegige Idee – sondern eine plausible Möglichkeit!)

Aus Angst suchte Papst Gregor VII. Unterschlupf in Norditalien, genauer: bei Mathilde von Canossa, der Herrin der Burg Canossa. Als Heinrich IV. vom Aufenthaltsort des Papstes erfuhr, begab er sich ebenfalls dorthin.

Gang nach Canossa – Karte

Die Strecke, die Heinrich IV. und sein Gefolge zurücklegten, betrug über 700 km. Heute würde man eine solche Entfernung mit dem Auto in nur wenigen Stunden bewältigen – doch im Mittelalter konnte eine solche Reise mehrere Wochen dauern.

Gang nach Canossa – Die dreitägige Buße

Vor Ort entledigte sich Heinrich IV. seiner königlichen Gewänder und streifte als Zeichen seiner Demut und Reue ein Büßergewand (schlichtes weißes Hemd) über. Barfuß wartete er ganze drei Tage (vom 26. bis 28. Januar 1077) vor den Toren der Burg, bis Papst Gregor VII. ihn schließlich anhörte.

Da Heinrich IV. Buße geleistete hatte, war der Papst dazu verpflichtete, dem König seine Sünden zu erlassen (Absolution) und damit auch den Kirchenbann aufzuheben. Dies geschah am 28. Januar 1077.

Gang nach Canossa – Bedeutung

Der Bußgang von Heinrich IV. wird heute weitgehend als rein taktisches Manöver zur Rehabilitation des Königs gewertet. Allein durch den "Gang nach Canossa" und die Aufhebung des Banns konnte Heinrich IV. seine Position als römisch-deutscher König erneut legitimieren und die Forderungen seiner Fürsten erfüllen – von echter Buße konnte also nur bedingt die Rede sein.

Doch im Gegenzug für die Rückgewinnung seiner königlichen Würde verlor Heinrich IV. aber auch erheblich an Ansehen, vor allem bei seinen Fürsten.

Gang nach Canossa – Folgen

Heinrich IV. war nun offiziell wieder Teil der römisch-katholischen Kirche. Da durch die Aufhebung des Kirchenbanns auch die Bedingungen seiner Fürsten erfüllt wurden, hätte seiner erneuten uneingeschränkten Herrschaft eigentlich nichts im Weg stehen dürfen, doch die Realität war eine andere:

Die römisch-deutschen Fürsten hatten sich in zwei Lager gespalten – eines hielt Heinrich IV. die Treue, das andere hatte mit Rudolf vom Schwaben einen Gegenkönig ernannt. Und nun gingen die Streitigkeiten von neuem los, denn Papst Gregor VII. war Rudolf gewogen und nicht Heinrich IV.

Als Heinrich IV. seinen Widersacher schließlich tötete, wurde er erneut von Papst Gregor VII. exkommuniziert.

Das ging Heinrich IV. zu weit. Im Jahr 1084 zog er nach Rom, eroberte die Stadt, ernannte mit Clemens III. einen Gegenpapst und setzte so Gregor VII. ab.

Von seinem selbst eingesetzten Papst Clemens III. ließ sich Heinrich IV. übrigens direkt zum Kaiser des Heiligen Römischen Reichs krönen! Allein der Papst war dazu fähig, die Kaiserwürde zu verleihen.

Ende des Investiturstreits

Heinrich IV. starb am 07. August 1106.

Bis zu seinem Tod 1106 sah er sich noch weiteren Gegenkönigen und Exkommunikationen gegenüber. Heinrichs IV. Herrschaft wurde nie wieder so stabil wie in der Zeit vor dem Investiturstreit und dem Gang nach Canossa.

Der Machtverlust Heinrichs IV. ging am Ende gar so weit, dass ihn sein eigener Sohn Heinrich V. 1105 absetzte, um das Reich und die Krone für sich selbst zu sichern.

Und auch der Investiturstreit sollte zu Lebzeiten Heinrichs IV. nicht mehr beigelegt werden. Erst 1122 wurde der Streit im sogenannten "Wormser Konkordat" zwischen Heinrichs IV. Sohn Heinrich V. und Papst Calixt II. beendet.

Gang nach Canossa – Sprichwort

Übrigens: Noch heute gibt es die Redewendung "Den Gang nach Canossa antreten". Sie wird dann verwendet, wenn sich eine Person auf den Weg macht, um sich bei jemandem zu entschuldigen. Oder aber wenn eine Person Reue zeigt und um Vergebung bittet.

Gang nach Canossa - Das Wichtigste

  • Im Zuge des Investiturstreits wurde der deutsch-römische König Heinrich IV. 1075 von Papst Gregor VII. exkommuniziert.
  • Die römisch-deutschen Fürsten gaben Heinrich IV. ein Jahr Zeit, um sich von dem Kirchenbann zu befreien, sonst würden sie ihn als König absetzen.
  • Um sich also von der Exkommunikation zu erlösen, brach Heinrich IV. im Winter 1076/77 zur Burg Canossa (Italien) auf, um Papst Gregor VII. dort um Vergebung zu bitten – dieser Bußgang wird "Gang nach Canossa" genannt.
  • Heinrich IV. wartete drei Tage lang (vom 26. bis 28. Januar 1077) bis Papst Gregor VII. ihm seine Sünden erließ und ihm so die Absolution erteilte.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Gang nach Canossa

Als "Gang nach Canossa" bezeichnet man den Bußgang des römisch-deutschen Königs Heinrich IV. zur Burg von Canossa im Winter 1076-1077. Dort unterwarf sich Heinrich IV. Papst Gregor VII. und bat diesen um die Aufhebung des Kirchenbanns. 

Der Investiturstreit war genau genommen der Auslöser für den Gang nach Canossa. Während des Streits wurde König Heinrich IV. von Papst Gregor VII. mit dem Kirchenbann belegt. 

Um diesen Bann und die Exkommunikation rückgängig zu machen, begab sich Heinrich V. auf einen Bußgang nach Canossa. 

Dem Bußgang von Heinrich IV. wird heute weitgehend eine rein taktische Bedeutung zugeschrieben. Heinrich IV. war zu diesem Bußgang genötigt, um seine Herrschaftsansprüche als römisch-deutscher König nicht zu verlieren. Von echter Buße konnte also nur bedingt die Rede sein.

Einen wirklichen "Sieger" von Canossa gab es nicht. 

  • Papst Gregor VII. hatte zwar die alleinige Entscheidungsmacht über eine mögliche Absolution Heinrichs IV., musste ihm diese aber schlussendlich gewähren, da der König Reue gezeigt hatte. So verhalf Gregor VII. Heinrich IV. zurück ins Amt – einem König, der eine Bedrohung für den Papst darstellte.
  • Heinrich IV. hingegen musste eine Demütigung über sich ergehen lassen und verlor stark an Ansehen, dafür konnte er seine Herrschaft aber retten. 

Finales Gang nach Canossa Quiz

Frage

Was versteht man unter "Investitur"?

Antwort anzeigen

Antwort

Als "Investitur" bezeichnete man im Mittelalter die Verfahrensweise zur Vergabe von geistlichen Ämtern.

Frage anzeigen

Frage

Wer hatte bis Mitte des 11. Jahrhunderts das Investiturrecht im Heiligen Römischen Reich inne? 

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Antwort

Der römisch-deutsche König. 

Frage anzeigen

Frage

Was war der "Investiturstreit"?

Antwort anzeigen

Antwort

Als "Investiturstreit" bezeichnet man den Streit zwischen den salischen Herrschern des Heiligen Römischen Reichs und dem Papsttum darüber, wem von beiden das Recht der Investitur zustand.

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Frage

Wann war der "Investiturstreit"?

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Antwort

Von 1075 bis 1122. 

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Frage

Mit welchem römisch-deutschen König verbindet man den Gang nach Canossa?

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Antwort

Heinrich IV.

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Frage

Was verhängte Papst Gregor VII. über Heinrich IV.?

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Antwort

Den Kirchenbann. 

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Frage

Weshalb war der Kirchbann eine Bedrohung für Heinrich IV.?

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Antwort

Seine Fürsten wurden von ihren Treueschwüren befreit. 

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Frage

Wann war der Gang nach Canossa?

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Antwort

Winter 1076/77

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Frage

Wie lange wartete Heinrich IV. vor den Toren Canossas und bat um Vergebung?

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Antwort

Drei Tage. Vom 26. bis 28. Januar 1077. 

Frage anzeigen

Frage

Warum hielt sich Papst Gregor VII. in der Burg Canossa auf?

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Antwort

Der Papst dachte, dass Heinrich IV. ihn möglicherweise entführen wollte und suchte Zuflucht. 

Frage anzeigen

Frage

An welchem Tag hob Gregor VII. den Kirchbann von Heinrich IV. auf?

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Antwort

28. Januar 1077

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Frage

Welche Bedeutung hatte der Gang nach Canossa für Heinrich IV.?

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Antwort

Eine taktische Bedeutung.

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Frage

Was geschah im Heiligen Römischen Reich als Heinrich IV. auf seinem Gang nach Canossa war? 

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Antwort

Die Fürsten spalteten sich in zwei Lager.

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Frage

Weshalb wurde Heinrich IV. erneut exkommuniziert und was tat er daraufhin?

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Antwort

  • Exkommuniziert: Er hatte seinen Gegenkönig Rudolf von Schwaben umgebracht.
  • Reaktion: Heinrich IV. zog nach Rom, nahm die Stadt ein und setzte Gregor VII. ab. 
Frage anzeigen

Frage

In welchem Jahr zog Heinrich IV. nach Rom und eroberte die Stadt? 

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Antwort

1084

Frage anzeigen

Frage

Wer entmachtete Heinrich IV. schlussendlich?

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Antwort

Sein Sohn Heinrich V. 

Frage anzeigen

Frage

Wann starb Heinrich IV.?

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Antwort

Am 07. August 1106. 

Frage anzeigen

Frage

Warum begab sich Heinrich IV. schlussendlich auf den Gang nach Canossa?

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Antwort

Seine Fürsten hatten Heinrich IV. eine Frist von einem Jahr gegeben, um den Kirchbann zu lösen, sonst würden sie den König absetzten. 

Heinrich IV. musste Papst Gregor VII. um Verzeihung bitten. 

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