Barbarossa

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In diesem Artikel erklären wir dir, was es mit dem historischen Kaiser Friedrich I., genannt „Barbarossa“ im Mittelalter auf sich hat. Dieser Artikel gehört zum Fach Geschichte und erweitert das Thema Mittelalter.



Barbarossa - Werdegang


Friedrich I. war um 1152 n. Chr. zunächst schwäbischer Herzog und anschließend deutscher König, bzw. später Kaiser des deutschen Reiches. Er stammte von dem Geschlecht der Staufer ab und aufgrund seines roten Vollbarts bekam er den Spitznamen „Barbarossa“ von den Italienern verliehen. Um seine autoritäre Position als Herrscher zu festigen zog er gegen Norditalien in den Krieg. Vor allem die Stadt Mailand leistete ihm erbitterten Wiederstand. Schlussendlich musste sich Friedrich I. 1176 n. Chr. dem damaligen Papst im italienischen Venedig unterwerfen und sein Italien-Feldzug war somit beendet.



Barbarossa – Herrschaft und Reich


Obwohl Friedrich I., genannt „Barbarossa“, in Norditalien eine Niederlage einstecken musste konnte er sein eigentliches Reich im heutigen Deutschland festigen. Er stärkte beispielsweise die Geldwirtschaft oder veranlasste den Bau von neuen Burgen und Städten. Unter Barbarossa wurden im Zuge des Lehnsrechts jeder Bevölkerungsgruppe verschiedene Aufgaben zugeteilt. So waren beispielsweise die Landwirte für die Nahrungsmittel zuständig, die Ritter für Schutz und die Geistlichen für das Seelenheil. Unter Barbarossa entstand demnach das Heilige Römische Reich deutscher Nation.



Barbarossa – Ende der Herrschaft


Nach der Scheidung von seiner ersten Ehefrau Adela von Vohburg heiratete Friedrich I., genannt „Barbarossa“, die 16-jährige Beatrix von Burgund. Dadurch stärkte sich auch Barbarossas Machtposition in ganz Burgund. Die Ehe war mit insgesamt 11 Nachkommen sehr erfolgreich.


Abb.1 : Der Staufer Friedrich I

Quelle: https://www.swr.de/archiv/regionen/100-groessten-rheinland-pfaelzer/barbarossa-friedrich-der-i/-/id=2367956/did=2465722/nid=2367956/1v6k925/index.html

Bildunterschrift: Der Staufer Friedrich I. war Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Aufgrund seines roten Vollbartes bekam er den Beinamen „Barbarossa“.


Im Jahr 1189 n. Chr. brach Barbarossa erneut zu einem Kreuzzug auf, wobei er schließlich im Jahr 1190 n. Chr. bei einem Bad im Fluss Saleph ertrank.



Barbarossa - das Wichtigste auf einen Blick


  • Barbarossa war der Spitzname von Staufer Friedrich I.

  • Er zog gegen Norditalien in den Krieg, um seine Position als Herrscher zu verteidigen

  • 1776 n. Chr. musste sich 'Barbarossa' dem Pabst unterwerfen und sein Feldzug war beendet

  • auch wenn 'Barbarossa' in Norditalien eine Niederlage einstecken musste, so konnte er sein Reich in Deutschland trotzdem festigen und beherrschen

  • Durch seine erfolgreiche Heirat mit 11 Kindern konnte 'Barbarossa' seine Machtposition in Burgund (der Herkunft seiner Frau) wesentlich stärken

  • 'Barbarossa' starb 1190 bei seinem letzten Kreuzzug



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