Berühmte Piraten

Du erfährst in diesem aufschlussreichen und detaillierten Beitrag unter anderem über berühmte Piraten der Frühen Neuzeit, ihre bedeutsamen Schätze und die legendäre Schlachten, die sie ausgetragen haben. Darüber hinaus werden spannende Fakten über weibliche Piraten und ihren Einfluss auf das Piratenleben aufgeführt. Eine geschichtlich fundierte Betrachtung der Rolle von Piraten im Kontext der Gesellschaft der Frühen Neuzeit und die Auswirkungen ihrer Taten auf diese bildet ebenfalls Teil des Artikels. So werden die vielschichtigen Aspekte der Piraterie in der Frühen Neuzeit aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsangabe

    Berühmte Piraten der Frühen Neuzeit

    Die Liste berühmter Piraten der Frühen Neuzeit ist lang. Einige von ihnen wurden zu Legenden und sind bis heute bekannt.

    Berühmte Piraten in der Karibik

    An erster Stelle steht ohne Zweifel Edward Teach, besser bekannt als Blackbeard. Er trug oft dunkle Kleidung, und sein markanter, schwarzer Bart verlieh ihm seinen berüchtigten Spitznamen.

    Teach war ein englischer Pirat, der von etwa 1716 bis 1718 in der Karibik und an der amerikanischen Ostküste aktiv war. Bekannt war er für seine Brutalität und seine theatralische Art, Kämpfe inszenieren.

    Ebenso bekannt ist William Kidd, oft Captain Kidd genannt, ein schottischer Seefahrer, der ursprünglich als Privatier von der britischen Krone beauftragt war, gegen Piraten und die feindlichen Franzosen zu kämpfen. Doch er verfiel selbst der Piraterie und wurde schließlich 1701 in London hingerichtet.

    Ein beispielhafter Akt der Piraterie von Captain Kidd war die Eroberung des Schiffes „Quedagh Merchant“ im Jahr 1698. Trotz seines Einwands, dass die Besatzung des Schiffes seine Feinde gewesen sei, wurde er dennoch wegen Piraterie angeklagt.

    Berühmte deutsche Piraten

    Zu den bekanntesten deutschen Piraten zählt Klaus Störtebeker. Er war ein Anführer der Vitalienbrüder, einer Gruppe von Piraten, die die Nord- und Ostsee im 14. Jahrhundert unsicher machte. Sysstorte war sowohl für seine Furchtlosigkeit als auch für seine Großzügigkeit gegenüber Bedürftigen bekannt.

    Es gibt zahlreiche Legenden um Störtebeker. Eine davon ist die „Kopf-ab-Wette“: Es heißt, Störtebeker habe bei seiner Hinrichtung gewettet, dass er nach dem Fall des Beils noch an mehreren seiner Kameraden vorbeilaufen könne. Die Wette soll er gewonnen haben.

    Berühmte Piraten Namen

    Neben Blackbeard, Captain Kidd und Klaus Störtebeker gibt es noch viele andere Piraten, die aufgrund ihrer Taten berühmt wurden. Beispiele dafür sind Bartholomew Roberts, auch Black Bart genannt, und Henry Every, auch bekannt als Long Ben.

    Bedeutende Schätze der Piraten

    Piraten sind bekannt für die Suche nach Reichtümern und Schätzen. Einige von ihnen gelangten tatsächlich zu großem Reichtum, wie beispielsweise Sir Henry Morgan, ein walisischer Pirat, der zu erheblichem Wohlstand kam und schließlich sogar zum Vizegouverneur von Jamaika ernannt wurde. Andere Schätze blieben jedoch unauffindbar und sind noch heute Gegenstand von Legenden und Schatzsuchen.

    Schatzsuche bezeichnet die Suche nach verlorenen, verborgenen oder versunkenen Gegenständen von historischem, kulturellem oder materiellem Wert.

    Berühmte weibliche Piraten und ihre Geschichten

    In der weitgehend von Männern dominierten Welt der Piraterie haben sich einige bemerkenswerte Frauen ihren Platz erobert. Sie überwanden gesellschaftliche Normen und Geschlechterrollen und brachten Mut und Entschlossenheit in eine raue und gefährliche Welt. Ihre Geschichten sind voller Abenteuer und Dramatik, sie strahlen Mut und Entschlossenheit aus und sind ein faszinierender Teil der Piratengeschichte.

    Berühmte weibliche Piraten

    Obwohl die Piratenschiffe meist von Männern bevölkert waren, gab es im Laufe der Geschichte mehrere berühmte weibliche Piraten. Sie verbrachten ihr Leben auf den Weltmeeren und prägten die Piratengeschichte ebenso wie ihre männlichen Kollegen.

    • Anne Bonny: Geboren um 1700 in Irland, wurde Anne Bonny eine der bekanntesten Piratinnen bzw. Freibeuterinnen ihrer Zeit. Sie war die Geliebte und Komplizin von Captain Calico Jack Rackham und ist bekannt für ihre wilde Natur und ihren Widerstandsgeist.
    • Mary Read: Mary war eine englische Piratin, die zusammen mit Anne Bonny auf demselben Schiff unter dem Kommando von Calico Jack segelte. Sie soll sich oft als Mann verkleidet haben, um den harten Bedingungen auf See zu trotzen.
    • Fanny Campbell: Eine amerikanische Piratin, die das Kommando über eine Brigg im 19. Jahrhundert übernahm und sich zur Rettung ihres entführten Geliebten in die Karibik aufmachte. Sie war dafür bekannt, als Mann verkleidet zu segeln.
    • Ching Shih: Eine chinesische Piratin, die Anfang des 19. Jahrhunderts eine der mächtigsten Piratenflotten der Welt befehligte. Sie galt als überaus diszipliniert und erfolgreich in ihren Unternehmungen.

    Einschüchternde Frauen in der Piraterie

    Viele weibliche Piraten benutzten Einschüchterungstechniken, um ihre Crews zu kontrollieren und ihre Feinde zu besiegen. Anne Bonny zum Beispiel war für ihre scharfe Zunge und ihre Unerschrockenheit bekannt. Mary Read verkleidete sich als Mann, um in der mehrheitlich männlichen Welt zu bestehen und widerstand den schwierigen Bedingungen auf hoher See.

    Einschüchterung in der Piraterie beinhaltet den bewussten Einsatz von Drohungen, Gewalt oder anderen einschüchternden Verhaltensweisen, um Macht und Kontrolle über andere zu erlangen.

    Ein Beispiel für Anne Bonnys Einschüchterungstaktiken: Nach einigen Berichten soll sie ihre Gegner mit ihren Schwertern und Pistolen bedroht und sogar Männer ihrer eigenen Crew bedroht haben, wenn sie ihr gegenüber respektlos waren.

    Weibliche Piraten und ihre mutigen Taten

    Weibliche Piraten wie Anne Bonny, Mary Read und Ching Shih haben durch ihre mutigen Taten Geschichte geschrieben. Anne und Mary waren mutige Kämpfer, die trotz ihrer weiblichen Identität an vorderster Front in den Schlachten standen und Feindschiffe angriffen. Ching Shih hingegen kommandierte eine Flotte von etwa 1800 Schiffen und zwang sogar die chinesischen Behörden dazu, sie als legitime Macht anzuerkennen.

    Mutige Taten in der Piraterie beziehen sich auf Handlungen, die als besonders tapfer und herausfordernd angesehen werden, oft unter Einsatz des eigenen Lebens, um Reichtum zu erwerben oder die eigene Besatzung zu schützen.

    Die Geschichten dieser weiblichen Piratinnen und viele andere zeigen, dass Frauen in der Piraterie, obwohl sie von der Gesellschaft oft missverstanden und diskriminiert wurden, entscheidende Rollen gespielt haben. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit haben ihre Legenden überleben lassen und sie zu inspirierenden Figuren in der Geschichte der Piraterie gemacht.

    Legendäre Piratenschlachten der Frühen Neuzeit

    Piratenschlachten der Frühen Neuzeit waren gewaltige maritime Auseinandersetzungen, an denen oftmals hunderte von Schiffen beteiligt waren. Sie veränderten den Lauf der Geschichte, prägten das Bild der Piraterie und sind ein Kernstück in Kultur und Literatur.

    Bedeutende Piraten Schlachten

    Vor allem zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert gab es einige deutlich hervorstechende Schlachten, in welchen Piraten eine entscheidende Rolle spielten. Diese Schlachten sind oft durch die hohe Anzahl an beteiligten Schiffen, die strategische Bedeutung und die dramatischen Auswirkungen auf die Geschichte der Piraterie hervorzuheben.

    Die Schlacht von Ocracoke Inlet: Mit einer der bekanntesten Piraten überhaupt, Blackbeard, wurde diese Schlacht 1718 ausgetragen. Dabei wurde Blackbeard von einer britischen Flotte überrascht und in einem erbitterten Kampf getötet. Die Seeschlacht bei Trafalgar: Zwar waren hier eher Staatsflotten beteiligt, jedoch spielten ehemalige Piraten eine wichtige Rolle in dieser Schlacht. Ihre Erfahrungen im Umgang mit kleineren, wendigeren Schiffen und ihre Kenntnisse in der Gunfight-Taktik halfen der britischen Royal Navy in der Entscheidungsschlacht gegen Napoleon Bonaparte.'

    Auslöser und Konsequenzen der Piratenschlachten

    Schlachten auf See zwischen Piraten und lokalen oder kolonialen Mächten waren oft das Resultat des ungebremsten Wachstums der Seeräuberei. Flotten von Piraten störten den Handel und bedrohten die Sicherheit auf See. Einige Piratendynastien gewannen so viel Macht und Einfluss, dass sie von lokalen Herrschern oder Kolonialmächten als direkte Bedrohung gesehen wurden.

    Die Schlacht von Ocracoke Inlet zum Beispiel wurde durch die Aktivitäten von Blackbeard ausgelöst. Seine Überfälle auf Schiffe und seine aufständischen Aktivitäten führten zu einer eiligen Zusammenstellung einer Flotte unter dem Kommando des Leutnants Robert Maynard mit dem Auftrag, Blackbeard zu fassen oder zu töten. Die erfolgreiche Ausführung dieses Auftrags führte zum Tod von Blackbeard und zur Verhaftung und späteren Hinrichtung seiner Crew.

    Betrachten wir die Konsequenzen dieser Schlachten, so finden wir, dass sie oft zur Schwächung der Piraterie führte und in manchen Fällen sogar zu ihrer fast vollständigen Auslöschung in ischeren Gewässern führten. Der Tod von Blackbeard zum Beispiel markierte das Ende einer Ära der Piraterie in der Karibik, während das Ende der Seeschlacht von Trafalgar das Ende von Napoleons Träumen von der Vorherrschaft auf dem Meer darstellte.

    Bedeutende Schlachten und ihre Auswirkungen

    Jede bedeutende Schlacht hatte weitreichende Auswirkungen – nicht nur auf die direkten Beteiligten, sondern oft auf die gesamte Welt. Diese Auswirkungen können in Bezug auf die geopolitische Landschaft, die Entwicklung der Seekriegsführung oder den Verlauf der Geschichte gesehen werden.

    So führte beispielsweise die Schlacht von Trafalgar zu einer dauerhaften Vorherrschaft Großbritanniens auf See, die es der britischen Marine ermöglichte, den internationalen Seehandel bis ins 20. Jahrhundert zu kontrollieren. Daher änderte diese Schlacht nicht nur die taktischen Überlegungen für Seeschlachten, sondern hatte auch massive Auswirkungen auf das weltweite Gleichgewicht der Mächte

    Auf der anderen Seite führte der Tod von Blackbeard in der Schlacht von Ocracoke Inlet zu einem starken Rückgang der Piratenaktivitäten in der Karibik. Dies trug zur Stärkung der Kontrolle der europäischen Mächte in dieser Region bei und half, den Handel und die Ausbeutung der kolonialen Ressourcen in diesem Teil der Welt zu sichern.

    Geheimnisse von Piratenschätzen

    Piratenschätze sind eine Quelle der Faszination und Fantasie. Die mit Gold und Juwelen beladenen Kisten, die in den Tiefen des Meeres vergraben sind, ziehen sowohl professionelle Schatzsucher als auch Abenteurer an. Die Existenz solcher Schätze ist jedoch ebenso strittig wie die Mythen und Legenden, die sie umgeben.

    Die Suche nach verlorenen Piratenschätzen

    Die Suche nach verlorenen Piratenschätzen ist nichts für schwache Nerven. Sie erfordert Ausdauer, Einsatz modernster Technologien und Kenntnisse in Navigations- und Tauchtechniken. Zusätzlich zu diesen praktischen Fähigkeiten benötigt ein erfolgreicher Schatzsucher auch Kenntnisse in Geschichte, Geographie und sogar in Psychologie, um die verborgenen Hinweise und Codierungen in Seeräuberkarten zu entschlüsseln.

    Die meiste Zeit sind diese Schatzsuchen von Misserfolgen geprägt. Es gibt jedoch auch spektakuläre Erfolgsgeschichten, die die Hoffnung auf den großen Fund am Leben erhalten. Die Entdeckung des Wracks der Whidah Gally, eines Piratenschiffs, das 1717 gesunken ist, oder die Entdeckung von Artefakten, die zur Piratin Jeanne de Clisson gehören, sind nur einige Beispiele.

    Die Schatzsuche ist die Suche nach verborgenem Gold, Silber, Juwelen oder anderen Reichtümern, die oft mit Geschichten und Legenden von Piraten oder vergrabenen Schätzen in Verbindung gebracht werden. Sie erfordert umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten sowie ein hohes Maß an Geduld und Durchhaltevermögen.

    Berühmte Piratenschätze und ihre Mythen

    Die Geschichte der Piraterie ist reich an Geschichten und Legenden über versteckte Schätze. Einige der berühmtesten sind der Schatz von Captain Kidd, der auf einer Insel in der Karibik vergraben sein soll, der Schatz der Brüder Gaspar und Joseph Antonio, der in den Mangrovenflüssen von Florida versteckt sein soll, und der Schatz von La Buse, der angeblich auf den Seychellen versteckt ist.

    Viele dieser Geschichten sind Mythen und Legenden, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben. Beispielsweise basiert die Geschichte von Captain Kidds Schatz auf der Tatsache, dass Kidd vor seiner Verhaftung und Hinrichtung in 1701 behauptete, einen großen Schatz vergraben zu haben. Obwohl Teile dieses Schatzes gefunden wurden, glauben viele immer noch, dass irgendwo ein größerer Schatz wartet, der entdeckt werden will.

    Mythen sind traditionelle Geschichten, die einen wesentlichen Aspekt einer Kultur oder Religion erklären. In der Piraterie beziehen sich Mythen oft auf verlorene oder versteckte Schätze und sind oft mit spezifischen Piraten oder Piratenschiffen verbunden.

    Erforschung und Entdeckung von Piratenschätzen

    Die Erforschung und Entdeckung von Piratenschätzen ist ein aufregendes und lohnendes Unterfangen. Es erfordert eine Kombination aus technischen Fähigkeiten, historischem Wissen und körperlicher Ausdauer. Moderne Schatzsucher setzen Satellitentechnologie, Unterwasserroboter und andere fortschrittliche Technologien ein, um die Meeresböden nach Schiffswracks und verlorenen Schätzen zu durchsuchen.

    So gelang es beispielsweise Mel Fisher, einem amerikanischen Schatzsucher, nach mehr als 16 Jahren der Suche das Wrack der Nuestra Señora de Atocha zu finden, ein spanisches Galeonenschiff, das im Jahre 1622 in einem Hurrikan gesunken war. Dieses Schiff war voll beladen mit Gold, Silber und Edelsteinen aus den Kolonien, und seine Entdeckung löste einen Goldrausch in der modernen Zeit aus.

    Obwohl viele Schatzsuchen erfolglos enden, gibt es immer noch viele Orte auf der Welt, wo Schätze liegen könnten, die noch entdeckt werden müssen. Jede Entdeckung wirft neues Licht auf die Geschichte der Piraterie und bringt uns näher an das Verständnis dieser faszinierenden Zeit der Geschichte.

    Die Rolle von Piraten in der Gesellschaft der Frühen Neuzeit

    Piraten nahmen in der Gesellschaft der Frühen Neuzeit eine einzigartige und umstrittene Rolle ein. Sie wurden einerseits als Schurken und gesetzlose Kriminelle gesehen, andererseits waren sie jedoch auch faszinierende Figuren und in gewissem Sinne Heldengestalten. An der Schnittstelle von Freiheit und Gesetzlosigkeit, Verzweiflung und Abenteuerlust, waren Piraten oft Symbole der Rebellion gegen die autoritären Strukturen und Ungerechtigkeiten ihrer Zeit.

    Einfluss und Bedeutung von Piraten

    Die Präsenz von Piraten in den Meeren der Frühen Neuzeit hatte erhebliche Auswirkungen auf Handel, Politik und Gesellschaft. Ihre Aktivitäten führten oft zu ökonomischen Verlusten für die betroffenen Handelsfirmen und Kolonialmächte. Auf der anderen Seite nutzten einige Mächte Piraten auch als Privateers, also als privatisierte Kriegsparteien, um ihre Feinde zu schädigen und ihre eigenen Interessen zu fördern. Ebenso wirkten sie gegen Sklavenhandel und beschränkten die Einführung der Sklaverei in einigen Regionen.

    Trotz ihrer gesetzlosen Natur beeinflussten die Piraten insbesondere durch ihren Mythos Populärkultur, Literatur und Kunst stark. Die romantisierten Vorstellungen von Freiheit, Abenteuer und Rebellion, die mit Piraten verbunden sind, werden bis heute in Romanen, Filmen und Spielen umgesetzt.

    Das Leben als Pirat: Alltag, Risiken und Belohnungen

    Das Leben an Bord eines Piratenschiffs war geprägt von harter Arbeit, Entbehrungen und Gefahren, aber auch von Kameradschaft, Freiheit und dem Potenzial für unermessliche Belohnungen. Die Crewmitglieder mussten über Seemannschaft, Navigation, Kampftechniken und andere Fähigkeiten verfügen.

    Auf Piratenschiffen galt oft eine Demokratie der Härte: Entscheidungen wurden gemeinschaftlich getroffen und das Kommando wurde oft an die Person gegeben, die den meiste Respekt der Crew genoss. Im Gegensatz zu vielen königlichen und Handelsschiffen ihrer Zeit, waren die Bedingungen auf Piratenschiffen oftmals gleichberechtigter.

    Piraten folgten einem Kodex oder Piratengesetzen, die das Zusammenleben an Bord regelten. Diese Gesetze regelten Dinge wie Verteilung von Beute, Bestrafungen für bestimmte Vergehen oder Regeln für den Kampf. Trotzdem war das Leben eines Piraten immer riskant, da sie ständig der Gefahr von Kämpfen, Stürmen, Krankheiten und Verrat ausgesetzt waren.

    Die Konsequenzen der Piraterie für die Gesellschaft der Frühen Neuzeit

    Die Aktivitäten von Piraten in der Frühen Neuzeit hatten erhebliche Auswirkungen auf die Gesellschaft ihrer Zeit. Sie untergruben die Autorität der etablierten Mächte, bedrohten die Sicherheit des Überseehandels und störten oft die geopolitischen Machtverhältnisse.

    Die Piraterie führte oft zu indirekten Konflikten zwischen den Kolonialmächten, da sie dazu genutzt wurde, um den Handel des Gegners zu stören oder um sich einen unfairen Vorteil im Wettlauf um überseeische Ressourcen zu verschaffen. In vielen Fällen war die Piraterie ein Instrument im Dienste der staatlichen Politik, was zu tiefgreifenden Veränderungen in der geopolitischen Landschaft führte.

    Vor allem aber war die Piraterie ein Ausdruck der sozialen Unruhen und Unzufriedenheit, die viele Menschen in der sich entwickelnden modernen Welt verspürten. Sie war eine Reaktion auf soziale Ungleichheiten, ungerechte Behandlung und mangelnde Chancen – und in vielen Fällen auch eine rebellische Ablehnung der bestehenden Ordnung.

    Berühmte Piraten - Das Wichtigste

    • Berühmte Piraten Namen: Blackbeard, Captain Kidd, Klaus Störtebeker, Bartholomew Roberts (auch Black Bart genannt), Henry Every (auch bekannt als Long Ben)
    • Berühmte weibliche Piraten: Anne Bonny, Mary Read, Fanny Campbell, Ching Shih
    • Bedeutende Piratenschätze und ihre Mythen: Schatz von Captain Kidd, Schatz der Brüder Gaspar und Joseph Antonio, Schatz von La Buse
    • Schatzsuche: Suche nach verlorenen, verborgenen oder versunkenen Gegenständen von historischem, kulturellem oder materiellem Wert
    • Bedeutende Piraten Schlachten: Die Schlacht von Ocracoke Inlet (1718), Die Seeschlacht bei Trafalgar (1805)
    • Auslöser und Konsequenzen der Piratenschlachten: Oft das Resultat des ungebremsten Wachstums der Seeräuberei, führten zu Schwächung der Piraterie und Veränderung des geopolitischen Landschafts
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    Häufig gestellte Fragen zum Thema Berühmte Piraten
    Wer ist der bekannteste Pirat?
    Der bekannteste Pirat ist vermutlich Edward Teach, besser bekannt als Blackbeard. Er terrorisierte die Karibik und die amerikanischen Kolonien im 18. Jahrhundert.
    Wer sind die berühmtesten Piraten der Welt?
    Die berühmtesten Piraten der Welt sind unter anderem Blackbeard (Edward Teach), William Kidd (auch bekannt als Captain Kidd), Henry Morgan und Bartholomew Roberts (auch bekannt als Black Bart).

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