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Napoleon Bonaparte

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Napoleon Bonaparte

Er gilt noch heute als Vorbild militärischer Taktiken – Napoleon Bonaparte (französisch: Napoléon Bonaparte). Aus dem niedrigen Adel geboren, stieg er zum Kaiser Frankreichs auf. Wie konnte dieser Aufstieg gelingen und was machte Napoleon aus? Das erfährst Du hier!

Napoleon Bonaparte – Zusammenfassung

In erster Linie ist Napoleon Bonaparte im Hintergrund der Französischen Revolution zu betrachten. Denn seine Erfolgsgeschichte begann mit dem Ende der Französischen Revolution, als er 1799 zum Konsul ernannt wurde.

Deshalb ist hier noch einmal eine kurze Erinnerung zu den Geschehnissen der Französischen Revolution:

  • 1. Phase – Zeit vor der Revolution (17891791) :

    • Frankreich war verschuldet und die Bürger*innen wurden durch Ludwig 16. unterdrückt.

    • Die Bürger*innen forderten mehr Rechte und revoltierten.

    • 1791 trat eine neue Verfassung in Kraft – Frankreich wurde zur konstitutionellen Monarchie mit Parlament.

  • 2. Phase – Ende der Monarchie (17921794):

    • Die Jakobiner forderten unter Maximilien Robespierre die Absetzung des Königs.

    • 1793 wurde Ludwig 16. hingerichtet und die Republik ausgerufen – es folgte die Schreckensherrschaft.

    • 1794 wurde Robespierre hingerichtet und die Schreckensherrschaft beendet.

  • 3. Phase – Weg zur Republik (17951799):

    • Es folgte die Herrschaft des Direktoriums ab 1795.

    • Unzufriedenheit machte sich im Volk breit, da die wirtschaftliche und politische Lage sich nicht verbesserte.

    • 1799 erfolgte Napoleons Staatsstreich des Direktoriums und er wurde zum Konsul ernannt

Napoleon Bonaparte – Lebenslauf

Damit Du Dir nun vorstellen kannst, wie Napoleon es so weit brachte, fangen wir hier erst mal von vorne an: Der Mann, den Du heute meist nur als Napoleon kennst, wurde am 15. August 1769 in Ajaccio auf der Insel Korsika als zweites Kind von Carlo Buonaparte und Letizia Ramolino geboren.

Korsika wurde 1768 von der Republik Genua an Frankreich verkauft. Doch eigentlich kämpfte die Insel für ihre Unabhängigkeit.

Sein Geburtsname war eigentlich die italienische Schreibweise Napoleone Bounaparte, denn seine Eltern stammten beide aus dem italienischen Kleinadel. Sein Vater war Richter und kämpfte zunächst für die korsische Unabhängigkeit, akzeptierte später aber, dass Korsika nun zu Frankreich gehörte.

Napoleon Bonaparte – Ausbildung

Für Napoleon sahen seine Eltern eine militärische Laufbahn vor. Deshalb besuchte er ab 1779 die Kadettenschule von Brienne und ab 1784 die Militärschule École roxale militaire, die er 1785 als Offizier abschloss.

Napoleon Bonaparte – Weg zur Macht

Nach der Militärschule konnte Napoleon seine militärischen Künste während der Französischen Revolution unter Beweis stellen. Dabei befürwortete er die Revolution, er schloss sich sogar den Jakobinern an. Durch seine militärischen Geschicke stieg er schnell in den Dienstgraden auf. Doch er verfolgte auch einen Hintergedanken – durch die Unruhen der Revolution wollte er Korsikas Unabhängigkeit voranbringen. Es kam jedoch nicht zur korsischen Unabhängigkeit und seine Familie musste sogar von Korsika fliehen, da ihm die Mitschuld für die gescheiterte Unabhängigkeit gegeben wurde.

Zudem wurde er nach Robespierres Enthauptung kurzzeitig inhaftiert aufgrund seiner Nähe zu den Jakobinern. Danach wollte er seine militärische und politische Karriere wieder in Gang bringen und suchte die Nähe zu den Machthabern des Direktoriums. Nachdem es im Dezember 1795 zu erneuten Aufständen in Paris gekommen war, gelang es Napoleon diese einzudämmen. Als Dank wurde er zum General befördert.

Das Direktorium war die letzte Regierungsform während der Französischen Revolution. Es trat 1795 in Kraft und bestand aus fünf Mitgliedern, die auch Direktorium genannt wurden.

Kurz darauf, am 9. März 1796 heiratete er Joséphine de Beauharnais. Seine Frau hatte enge Kontakte zur Pariser Gesellschaft, dadurch stieg Napoleons politischer Einfluss.

Im Zuge des Ersten Koalitionskrieges wurde Napoleon das Kommando über den Italienfeldzug (1796–1797) gegeben. Es gelang ihm, italienische Gebiete für Frankreich einzunehmen und sein Ansehen in der Bevölkerung stieg. Er wurde als Volksheld gefeiert. Die Begeisterung vom Volk für Napoleon ließ auch nicht nach, als er im Oktober 1799 erfolglos von seinem Feldzug aus Ägypten wiederkehrte.

Ausführliche Infos zu den Koalitionskriegen findest Du in einem separaten Artikel.

Währenddessen stieg die Unzufriedenheit mit dem Direktorium – es war korrupt und Frankreichs wirtschaftliche Lage instabil. Innerhalb des Direktoriums machten sich Pläne breit, einen Staatsstreich durchzuführen. Dafür holten sich zwei der fünf Mitglieder des Direktoriums, Emmanuel Joseph Sieyès und Roger Ducos, die Unterstützung Napoleons. Am 9. November 1799 fand der Staatsstreich statt.

Nach dem Kalender, der während der Französischen Revolution eingeführt wurde, fand der Staatsstreich am 18. Brumaire VIII statt. Denn mit der Abschaffung der Monarchie 1792 nutzen die Franzosen einen neuen Kalender. Der französische Revolutionskalender sollte die Trennung von Staat und Kirche verdeutlichen und allem Alten abschwören.

Nach dem Staatsstreich wurde am 24. Dezember 1799 eine Konsulatsverfassung errichtet und Napoleon, sowie Sieyès und Ducos, wurden zu Konsuln ernannt. Die anderen Mitglieder des Direktoriums traten zurück, bzw. wurden abgesetzt.

Obwohl das Konsulat aus drei Mitgliedern bestand, hatte Napoleon als “Erster Konsul” die Macht in der neuen Regierung inne und wurde zunächst auf 10 Jahre gewählt. Ihm stand es frei, Gesetze zu verabschieden und Minister zu ernennen. Zusätzlich dienten das Parlament und Volksabstimmungen nur zum Schein – Napoleon war dabei, eine Diktatur zu errichten.

Doch die Diktatur genügte ihm nicht – Napoleon strebte nach mehr. Und Erfolge im Zweiten Koalitionskrieg verschafften ihm weitere Beliebtheit im Volk. Am 2. August 1802 wurde er somit zum Konsul auf Lebenszeit erhoben. Dadurch war es ihm auch überlassen, seinen Nachfolger frei zu wählen.

Am 2. Dezember 1804 folgte Napoleons Krönung zum Kaiser. Er setzte sich selbst die Krone in der Kathedrale Notre Dame de Paris auf. Zuvor hatte das Volk in einer Abstimmung für die neue “Verfassung des Ersten Französischen Kaiserreiches” gestimmt.

Nach seinem erfolgreichen Italienfeldzug wurde er am 26. Mai 1805 auch noch zum König von Italien gekrönt.

Napoleon Bonaparte – Herrschaft

Napoleon sah sich als “Kaiser der Franzosen” und als Volkssouverän an, also als Vertreter des Volkes. Das Volk sah in Napoleon einen Beschützer, der durch seine neuen Reformen und die Senkung der Staatsschulden, das Land rettete.

Deshalb bezog er das Volk auch regelmäßig durch Volksabstimmungen in seine Politik mit ein – obwohl das “mehr Schein als sein” war.

Zu Napoleons wichtigsten innenpolitischen Entscheidungen gehörte der Code Civil, der am 21. März 1804 in Kraft trat. Der Code Civil, auch “Code Napoleon” genannt, war das erste bürgerliche Gesetzbuch Frankreichs. Durch den Code Civil wurden alle Bürger vor dem Gesetz gleich gestellt und ihre Freiheit garantiert. Auch legte das Gesetzbuch die Trennung von Kirche und Staat fest und den Schutz des Privateigentums. Somit wurde auch die Justiz modernisiert und gerechter.

Auch zum Code Civil findest Du eine Erklärung!

Frankreich wurde unter Napoleons Führung zunehmend zentralisiert. Das Land wurde von Paris aus zentral geregelt und vereinheitlicht.

Während seiner Herrschaft hielt Napoleon aber auch an seiner militärischen Erziehung fest. Er festigte seine Herrschaft durch eine Militärdiktatur. Starke militärische Präsenz sollten seine Herrschaft legitimieren. Außerdem verhalf ihm das Militär auch bei seinem größeren Ziel: Europa sollte Herrschaftsgebiet Frankreichs werden.

Napoleon Bonaparte – Umgestaltung Europas

Europa sollte eingenommen und “französisch gemacht” werden. Während Napoleon zu Hause also als Volksheld gefeiert wurde, machte er sich in Europa zunehmend einen Namen als Eroberer und Tyrann.

Nach seiner Krönung zum Kaiser befürchteten die anderen europäischen Großmächte, dass Napoleon weitere Territorien beanspruchen würde. Somit gründete sich die Dritte Koalition bestehend aus Russland, Großbritannien, Schweden, Österreich und Neapel. Bayern und Württemberg wiederum schlossen sich Napoleon an. Auch aus diesem Koalitionskrieg ging Napoleon siegreich hervor.

Nach seinen siegreichen Schlachten knüpfte er den Verlierern jeweils Gebiete ab oder teilte sie seinen Verbündeten zu – vor allem österreichische und italienische Gebiete fielen an ihn. So vergrößerte sich sein Einflussbereich.

Auch ließ er seine Verwandtschaft über die eroberten Gebiete herrschen. So sicherte er sich die Kontrolle über Europa. Er verheiratete seine Geschwister zum Beispiel mit den Regenten eroberter Gebiete oder ernannte sie schlichtweg zu neuen Regenten.

Mit der Gründung des Rheinbunds im Juli 1806 schlossen sich auch deutsche Staaten Napoleon an. Der Rheinbund war theoretisch ein Staatenbund aus 16 Staaten, praktisch glich der Rheinbund aber eher einem Militärbündnis mit Frankreich. Napoleon war der Protektor des Bundes. Gleichzeitig löste sich daraufhin das Heilige Römische Reich auf.

Napoleons Taktik gegen feindliche Armeen war immer gleich: Er teilte die Verbündeten auf und ging einzeln gegen sie vor.

Großbritannien konnte Napoleon allerdings nicht so leicht dominieren. Deshalb ging er wirtschaftlich gegen den Inselstaat vor. Schon während der Herrschaft des Direktoriums ließ Frankreich ein Embargo, also ein Importverbot britischer Waren, errichten. 1806 weitete er dieses Verbot auf den gesamten europäischen Kontinent aus. Er wollte eine Kontinentalsperre (also eine Seesperre entlang der europäischen Küste) errichten, um Großbritannien so wirtschaftlich in die Knie zu zwingen. In der Realität konnte so eine Sperre aber nicht durchgeführt werden.

Das schleichende Ende der Macht von Napoleon Bonaparte

1811 befand sich Napoleon auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nur noch Russland war als ernst zu nehmender Gegner übrig. Somit begab sich Napoleon auf einen Russlandfeldzug. Als sich die französische Armee 1812 auf dem Vormarsch befand, zog sich die russische Armee zurück und vernichtete alles, was Frankreich hätte nützen könnte. Dazu zählten Brennholz, Felder, etc. Diese Strategie nennt man “Taktik der verbrannten Erde” – die französischen Soldaten drohten zu verhungern und zu erfrieren.

Also musste sich die Grand Armée (dt. “Große Armee”), so wurden die französischen Soldaten genannt, zurückziehen. Von 600.000 Soldaten, die in Richtung Russland marschierten, blieben nur 30.000 übrig – und das, obwohl es kaum zu Kampfhandlungen kam. Durch sein Scheitern verlor Napoleon auch seine Beliebtheit im Volk.

Diese Schwächung Napoleons nutzen die anderen europäischen Mächte aus. Sie begannen die Befreiungskriege, um sich aus Napoleons Fängen zu befreien.

Auch zu den Befreiungskriegen findest Du in unserem Artikel “Koalitionskriege” mehr Informationen!

Es kam zu einer erneuten Koalition bestehend aus Preußen, Russland, Schweden, Großbritannien und den Ländern des ehemaligen Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Die Völkerschlacht von Leipzig vom 16. bis 19. Oktober 1813 wurde zur entscheidenden Schlacht. Napoleon stand den deutschen Armeen, die Unterstützung von Österreich, England und Schweden hatten, gegenüber. Letztlich wurde Napoleon geschlagen und zur Abdankung gezwungen. Diese erfolgte am 12. April 1814.

Napoleon Bonaparte Elba

Nachdem er gezwungenermaßen abgedankt hatte, wurde Napoleon ins Exil nach Elba verbannt. Elba ist eine kleine Insel zwischen Korsika und Norditalien.

Die Siegermächte der sechsten Koalition setzten an seiner Stelle Ludwig 18. (der Bruder des enthaupteten Ludwig 16.) als neuen König Frankreichs ein.

Aber Napoleon gab seine Ambitionen nicht auf. Er erfuhr von der Unzufriedenheit des Volkes mit Ludwig 18. und überzeugte seine Bewacher auf Elba, sich ihm anzuschließen. So gelang es ihm am 1. März 1815 mit 1.000 Soldaten – die ihn eigentlich hätten bewachen sollen – nach Frankreich zurückzukehren und in Paris einzumarschieren.

Ludwig 18. war bereits geflohen, sodass Napoleon alle Türen offen standen – es begann seine Herrschaft der 100 Tage.

Die anderen europäischen Großmächte – Österreich, Preußen, Großbritannien und Russland – fürchteten, dass Napoleons Einfluss erneut zu groß werden könnte und formten eine neue Allianz gegen ihn.

Am 18. Juni 1815 stieß Napoleon auf die britische Armee, die von Preußen unterstützt wurde. In dieser Schlacht, der Schlacht von Waterloo, wurde Napoleon endgültig geschlagen.

Napoleon Bonaparte St. Helena

Somit war Napoleon gezwungen, am 22. Juni 1815 erneut abzudanken. Die Allianz beschloss, ihn nach St. Helena zu verbannen.

Nach Napoleons Herrschaft der 100 Tage folgte der Wiener Kongress, um Europa endgültig neu zuordnen. Auch dazu findest Du Erklärungen!

Am 5. Mai 1821 starb Napoleon – wahrscheinlich an Magenkrebs. Im Oktober 1840 wurde sein Leichnam schließlich zurück nach Frankreich gebracht und im Invalidendom in Paris beigesetzt – dort liegt er noch heute.

Napoleon Bonaparte Kinder

Napoleons Ehe mit Joséphine de Beauharnais blieb kinderlos, deshalb ließen sie sich 1809 scheiden. Seine nächste Frau wurde die österreichische Kaisertochter Marie-Louise, die er 1810 heiratete. Sie gebar ihm 1811 den Sohn Napoleon Franz, der später als Napoleon II. ebenfalls über Frankreich herrschte.

Abgesehen von Napoleon Franz hatte er mehrere außereheliche Kinder. Außerdem adoptierte er Joséphines Kinder aus ihrer ersten Ehe. Diese Kinder setzte er auch als Herrscher in den eroberten Gebieten ein.

Napoleon Bonaparte Größe – “Napoleon-Komplex”

Auch wenn Napoleon “nur” 1,68 Meter groß war, war er ein Mann der großen Taten, mit hohen Ambitionen und Zielen. Er hinterließ ein mächtiges Erbe. Dennoch war die Annahme weit verbreitet, dass Napoleon besonders klein sei. Doch diese Annahme entstammte britischer Propaganda, denn auf Karikaturen wurde er besonders klein dargestellt.

Du solltest bedenken, dass Menschen damals kleiner waren als heute und 1,68 Meter keineswegs klein war.

Heute wird Napoleons Machtbestreben als Name einer Verhaltensweise genutzt. Der “Napoleon-Komplex” bezeichnet den Versuch, eine unterdurchschnittliche Körpergröße durch Erfolge in den Hintergrund zu rücken.

Napoleon Bonaparte – Das Wichtigste

  • Napoleon beendete durch einen Staatsstreich die Französische Revolution und krönte sich 1804 selbst zum Kaiser.
  • Seine Bestrebungen gingen über Frankreich hinaus – er wollte ganz Europa einnehmen und “französisch machen”.
  • Nach seinem gescheiterten Russlandfeldzug und der Völkerschlacht wurde er 1814 nach Elba verbannt.
  • Ihm gelang die Rückkehr und die Herrschaft der 100 Tage folgte.
  • 1815 wurde er durch eine Allianz der anderen europäischen Großmächte endgültig besiegt und nach St. Helena verbannt, wo er 1821 starb.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Napoleon Bonaparte

Napoleon wurde in der Schlacht von Waterloo am 18. Juni 1815 endgültig besiegt.

In der Schlacht von Waterloo wurde Napoleon von deutschen Truppen besiegt, die Unterstützung von Großbritannien und Österreich hatten.

Am Höhepunkt seiner Macht (ca. 1811-1812) griff Napoleon Russland an.

Napoleons Ziel als Kaiser der Franzosen war es ganz Europa einzunehmen und "französisch" zu machen. 

Finales Napoleon Bonaparte Quiz

Frage

Was war der Rheinbund?

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Antwort

Der Rheinbund war ein Militärbündnis aus den linksrheinischen Gebieten und Frankreich. 

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Frage

In welcher Zeitspanne bestand der Rheinbund?

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Antwort

1806-1813

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Frage

Wozu waren die deutschen Gebiete verpflichtet, sobald sie dem Rheinbund beitraten?

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Antwort

  • Austritt aus dem Heiligen Römischen Reich 
  • Militärische Unterstützung Frankreichs
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Frage

Wann zerfiel der Rheinbund?

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Antwort

Der Rheinbund zerfiel mit der Beendigung der französischen Vorherrschaft in Europa. Dies geschah 1813 mit der Völkerschlacht bei Leipzig in der das antifranzösische Bündnis gegen Frankreich gewann. Es folgte der Einmarsch in Paris 1814. 

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Frage

Wie viele deutsche Staaten waren bei der Gründung 1806 Teil des Rheinbunds?

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Antwort

​16

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Frage

Welche Ziele verfolgte Napoleon mit der Errichtung des Rheinbundes?

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Antwort

  • Stärkung der Mittelstaaten

  • Errichtung einer “Pufferzone”, die Frankreich vor Preußen und Österreich schützen sollte 

  • Sein langfristiges Ziel war es ein Europa unter französischer Führung zu Errichten

  • Durchsetzung des Code Civils in allen Mitgliedsstaaten des Rheinbunds

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Frage

Wieso wurde der Rheinbund nie zu einem Staatenbund?

Antwort anzeigen

Antwort

Obwohl der Wunsch eines Staatenbundes in einigen Mitgliedstaaten des Rheinbundes bestand, weigerten sich die zu Königreichen erhobenen Gebiete Bayern und Württemberg ihre Souveränität aufzugeben. Vorschläge eines Staatenbundes wurden daher immer wieder zurückgewiesen. 

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Frage

Welche Auswirkungen hatte der Rheinbund?

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Antwort

Obwohl viele Staaten nach dem Zerfall des Rheinbundes wieder zum Feudalismus zurückkehrten und sich somit von den Reformen und der Modernisierung des Code Civils abwandten, waren Reformen wie die Bauernbefreiung oder Menschenrechte weiterhin politische Forderungen der Bürger*innen.  Auch die national-liberale Bewegung fand ihren Ursprung in der napoleonischen Zeit.  

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Frage

War das Königreich Bayern Teil des Rheinbunds?

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Antwort

Ja. 

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Frage

Wann wurde der Rheinbund offiziell gegründet?

Antwort anzeigen

Antwort

Am 1. August 1806 wurde der Rheinbund offiziell gegründet. 

Frage anzeigen

Frage

Was passierte mit den Rheinbundstaaten nach dem Wiener Kongress?

Antwort anzeigen

Antwort

Nach dem Wiener Kongress 1814/1815 wurde aus den deutschen Rheinbundstaaten der Deutsche Bund gegründet. Dieser war ein loser Staatenbund in dem die Mitgliedsstaaten ihre eigenen Verfassungen beibehielten. Außerdem waren nun auch Preußen und Österreich Teil des Bundes und Frankreich ausgeschlossen. 

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Frage

Welche Reform setzte Napoleon bereits vor dem Militärbündnis durch?

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Antwort

1803 führte Napoleon den Reichsdeputationshauptschluss durch. Somit wurden geistliche Territorien säkularisiert, also der kirchliche Einfluss aufgehoben und die weltlichen Fürstentümer mediatisiert, d.h. zusammengeschlossen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Folgen hatte der Reichsdeputationshauptschluss für Bayern und Württemberg?

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Antwort

Durch den Reichsdeputationshauptschluss profitierten vor allem süddeutsche Territorien wie Baden, Württemberg und Bayern. Diese stiegen zu Mittelstaaten auf. Später wurden sie zu Königreichen erhoben. 

Frage anzeigen

Frage

Welche innenpolitische Veränderung brachte der Rheinbund für die Mitgliedsstaaten mit sich?

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Antwort

Durch den Rheinbund kam es zur Abkehr vom Feudalismus. Für die Mitgliedsstaaten galt ab jetzt der Code Napoleon und keine feudalen Sonderrechte. 

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Frage

Welcher Fürst setzte sich besonders für die Erhebung des Rheinbunds zum Staatenbund ein?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Kurfürst von Mainz setzte sich besonders für ein engeres Bündnis ein und legte hierfür  in Paris zwei Verfassungsentwürfe vor, die jedoch beide abgewiesen wurden. 

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Frage

Wo wurde Napoleon Bonaparte geboren?

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Antwort

Korsika

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Frage

Wann starb Napoleon?

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Antwort

5. Mai 1821

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Frage

Wann musste Napoleon abdanken?

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Antwort

12. April 1814

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Frage

Wohin wurde Napoleon unmittelbar nach seiner Abdankung verbannt?

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Antwort

Elba

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Frage

Wie wird Napoleons Herrschaft zwischen seinen beiden Exilen genannt?

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Antwort

Herrschaft der 100 Tage

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Frage

Wann und in welcher Schlacht wurde Napoleon endgültig besiegt?

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Antwort

Schlacht von Waterloo, 18. Juni 1815

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Frage

Welches war Napoleons zweites Exil?

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Antwort

St. Helena

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Frage

Die Völkerschlacht von Leipzig im Oktober 1813 führte zu Napoleons Abdankung.

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Antwort

Wahr.

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Frage

Wie nennt man die Strategie das eigene Land zu vernichten und zu verbrennen, damit die feindliche Armee keine Rohstoffe verwenden kann?

Antwort anzeigen

Antwort

Taktik der verbrannten Erde

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Frage

Gegen welches Land verrichtete Napoleon ein Embargo?

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Antwort

Großbritannien

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Frage

Welche Art von Diktatur errichtete Napoleon?

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Antwort

Militärdiktatur

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Frage

Wann trat der Code Civil in Kraft?

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Antwort

21. März 1804

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Frage

Wann wurde Napoleon zum Kaiser gekrönt?

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Antwort

02. Dezember 1804

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Frage

Welchen Status erhielt Napoleon am 02. August 1802?

Antwort anzeigen

Antwort

Konsul auf Lebenszeit

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Frage

Wann erfolgte der Staatsstreich durch Napoleon?

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Antwort

9. November 1799

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Frage

Wann wurde der Code Civil eingeführt?

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Antwort

21. März 1804

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Frage

Wer setzte sich für den Code Civil ein?

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Antwort

Napoleon

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Frage

Was war der Code Civil?

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Antwort

Das bürgerliche Gesetzbuch/Zivilrecht Frankreichs. 

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Frage

Der Code Civil gilt noch bis heute.

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Antwort

Wahr. 

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Frage

Wie wurde der Code Civil noch genannt?

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Antwort

Code civil des français

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Frage

Worauf bezieht sich das Zivilrecht?

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Antwort

Auf das private Recht der Bürger und Bürgerinnen. 

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Frage

Was waren die drei Bereiche des Code Civil?

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Antwort

  • Personenrecht 
  • Sachenrecht
  • Erb-, Schuld-, Güter-, Pfand- und Hypothekenrecht
Frage anzeigen

Frage

Der Code Civil. bewirkte die Trennung von Kirche und Staat.

Antwort anzeigen

Antwort

Wahr.

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Frage

Die wichtigsten Errungenschaften des Code Civil waren:

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Antwort

  • Schutz des Eigentums
  • Gleichheit
  • Freiheit
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Frage

Schuf der Code Civil wirklich Gleichheit für alle?

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Antwort

Nein, Frauen hatten weniger Rechte als während der Französischen Revolution.

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Frage

Warum bewirkte der Code Civil die Abschaffung des Ständesystems?

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Antwort

Das Ständesystem wurde durch den Code Civil abgeschafft, da alle Menschen als gleich angesehen wurden. Zusätzlich wurde der Zunftzwang abgeschafft, sodass keine Abhängigkeiten mehr bestanden und Berufe frei gewählt werden konnten. 

Frage anzeigen

Frage

Wieso führte der Code Civil zu Erbschaftsproblemen?

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Antwort

Der Code Civil regelte, dass alle Kinder den gleichen Erbanteil bekamen. Daraus ergab sich, das Ländereien in die Anzahl der Kinder aufgeteilt wurden. Da diese Anteile oft klein waren, waren sie nicht sehr wirtschaftlich. 

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Frage

Was waren die Cinq Codes?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Zivilprozessbuch (Code de procedure civile)
  • Handelsgesetzbuch (Code de commerce) 
  • Strafgesetzbuch (Code d'instruction criminelle)
  • Strafgesetzbuch (Code pénal)
  • Code Civil
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Frage

Wo galt der Code Civil?

Antwort anzeigen

Antwort

In Frankreich und den besetzen Gebieten, wie den Niederlande, Italien, dem Rheinbund und dem Königreich Westphalen

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