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Kolonialmächte

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Geschichte

In diesem Artikel findest du eine Übersicht zu den Kolonialmächten. Was überhaupt eine Kolonialmacht ist, welche Kolonialmächte es gab und wer die größte Kolonialmacht war, wird dir alles hier erklärt!


Dieser Artikel gehört zum Fach Geschichte und erweitert das Thema des Imperialismus.


Was ist eine Kolonialmacht?

Eine Kolonialmacht ist ein Staat im Besitz von einer oder mehreren Kolonien. 

Kolonien waren Regionen, die ein Staat außerhalb seiner Landesgrenzen kontrollierte. Der fremde Staat besetzte dabei die Regionen, und machte sie wirtschaftlich und politisch von sich abhängig. 


Regionen, die die Kolonialmächte beabsichtigten zu kolonialisieren, wurden dabei nicht friedlich besetzt. Oft wehrte sich die einheimische Bevölkerung gegen die Fremdherrschaft. Jedoch konnten die aufstrebenden Kolonialmächte durch militärischen Vorteil, technischen Vorsprung und nicht selten rohe Gewalt, auf jedem Kontinent Regionen oder ganze Länder unter ihre Kontrolle bringen und sie so zu ihren Kolonien machen.


Die Herrschaft der Kolonialmächte über ihre Kolonien und deren Bevölkerung war von Ausbeutung und Brutalität geprägt.  Bei der grausamen Behandlung der Bevölkerung durch die Kolonialherren spricht man deshalb häufig auch von Kolonialverbrechen oder Kolonialgewalt.


Kolonialmächte unterwarfen dabei nicht grundlos andere Länder. Die Kolonisatoren versprachen sich allerlei Vorteile, die sie durch die Kolonien erlangen wollten. Überwiegend entsprangen die Expansionsbestreben aber aus wirtschaftlichen Gründen. Die Kolonien waren nämlich oftmals reich an Ressourcen, wie Bodenschätzen und Naturalien, die es kaum oder gar nicht im eigenen Land der Kolonialmächte gab. 


Spricht man heute von einer Kolonialmacht, sind meistens die europäischen Kolonialmächte gemeint, die im Laufe der letzten 200 Jahre große Teile der Erde für sich beanspruchten und kolonialisierten. Jedoch gab es die ersten Kolonialmächte schon viel früher.


Kolonialmächte der Geschichte

Das Römische Reich gilt als erste Kolonialmacht der Geschichte, und konnte zwischen dem 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr. Kolonien entlang des gesamten Mittelmeerraums errichten. Auch schon zur Zeit der Antike hegten die damaligen Großmächte Expansionsbestreben, darunter unter anderem die Griechen oder die Phönizier.


Im Mittelalter hatten Handelsstädte im Mittelmeerraum ihre eigene Kolonien für Handelszwecke errichtet, darunter zum Beispiel die Kolonien Venedigs (venezianische Kolonien). Auch das Königreich Norwegen eroberte mehrere Inseln, wie Island oder Grönland. Diese Gebiete wurden bis 1814 von Norwegen besiedelt und waren abhängig von dem norwegischem Königreich, jedoch wurden sie offiziell nicht als Kolonien bezeichnet.


Mit der Entdeckung Amerikas 1492 begann in der Neuzeit ein neues Zeitalter des Kolonialismus. Diese Hochphase des Kolonialismus entwickelte sich weiter zum Imperialismus und hielt bis in das 20. Jahrhundert an. Der Hochimperialismus war die Phase, in der die meisten Gebiete, vor allem in Afrika, kolonialisiert wurden. Ab den 1880er traten die europäischen Großmächte in einen Wettlauf um die verbliebenen Kolonialgebiete an.


Europäische Kolonialmächte

Zur Phase des Frühimperialismus konnten nur die Großmächte ihren Expansionsbestreben nachgehen, welche über eine große Seemacht verfügten. Eine große Seemacht ermöglichte den Staaten, weit entfernte Gebiete zu erreichen und sie für sich zu beanspruchen. Außerdem konnte nur durch die Seefahrt die Versorgung und der Handel zwischen der Kolonien und der Kolonialmacht garantiert werden. Daher waren nicht alle europäischen Großmächte gleich zu Beginn eine Kolonialmacht. 



Die ersten europäischen Nationen, die sich als Kolonialmächte behaupten konnten, waren Großbritannien, Spanien, Portugal, Frankreich und die Niederlande. Sie alle besaßen über eine Seemacht, die dem Rest von Europa überlegen war. Dies war in den frühen Phasen des Kolonialismus essentiell für den Erwerb von Kolonien. 



  • Bis 1800 hatte Spanien große Teile von Nord und Südamerika kolonialisiert. 
  • Portugal verfügte über große Kolonialgebiete in Südamerika, aber auch entlang der Küsten Afrikas, sowie Teile von Indien.
  • Großbritannien hatte bereits begonnen, auf allen Kontinenten Kolonien zu erobern und somit sein riesiges Handelsimperium aufzubauen.

Das Osmanische Reich (in der Grafik dunkelgrau) hatte bereits im Mittelalter begonnen, sich auszubreiten, und erstreckte sich im 19. Jahrhundert über drei Kontinente. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhundert erlitt es jedoch nach Auseinandersetzungen mit den europäischen Großmächten und durch anhaltende nationale Unruhen große Gebietsverluste. 



Abb1: Kolonialmächte um 1800

via commons.wikimedia.org 



Im 19. Jahrhundert eigneten sich immer mehr europäische Großmächte Kolonien an. Neben den bereits etablierten Kolonialmächten wie Großbritannien und Frankreich, konnten durch technischen Fortschritt nun auch andere Staaten, die zuvor über keine bedeutende Seemacht verfügten, Kolonien erobern. Dazu gehörten unter anderem das Deutsche Kaiserreich, Italien und Belgien.

Belgien gilt als Sonderfall unter den Kolonialmächten, da es seine Kolonien nicht im herkömmlichen Sinne aneignete. Zudem war seine größte Kolonie, der Kongo, lange keine Kolonie Belgiens, sondern Privatbesitz des Belgischen König. Möchtest du mehr zu diesem Thema erfahren, dann kannst du dir unseren Artikel über Belgische Kolonien durchlesen!

Neben den Kolonialmächten in Europa eigneten sich jedoch auch noch andere Staaten außerhalb Europa Kolonialgebiete an. Darunter waren vor allem Russland, die USA und Japan (siehe: Imperialismus in Japan)


Die größten Kolonialmächte

In der Zeit des Hochimperialismus konnten sich viele Staaten als Kolonialmacht etablieren. Die größten Kolonialmächte waren jedoch die Staaten, die bereits zur Phase des Frühimperialismus über eine bedeutsame Seemacht verfügten, und so schon früher damit beginnen konnten ihr Imperium aufzubauen. Die drei größten Kolonialmächte waren:


  • 1. Großbritannien – das British Empire

Großbritannien war die bedeutendste Kolonialmacht der Geschichte. Als British Empire wurde das britische Königreich mit seinen Kolonialgebiete seit dem 18. Jahrhundert bezeichnet. Dazu gehörten große Gebietsteile im Osten und Süden Afrikas, Australien und Neuseeland, Teile Indiens sowie etliche Inseln und Inselgruppen. Außerdem gehörten Kanada und auch Teile der heutigen USA zum British Empire, bis diese 1776 ihre Unabhängigkeit erklärte.

Noch bis heute stehen 14 Überseegebiete unter der britischen Flagge. Das heißt, ihr Staatsoberhaupt ist offiziell immer noch die Queen!


Abb2: Gesamte Gebiete, die zum British Empire gehörten

via wikimedia.commons.org



  • 2.  Frankreich

Zur Zeit des Frühimperialismus konnte sich Frankreich, ebenso wie das British Empire, Kolonien in Kanada und den USA sichern. Dass es aber zur zweitgrößten Kolonialmacht aufsteigen konnte, lag vor allem an den riesigen Kolonialgebieten in Westafrika, die zur Zeit des Hochimperialismus beansprucht wurden.

Auch Frankreich besitzt heute noch Überseegebiete, die von der französischen Regierung verwaltet werden. Bis heute ist Französisch in noch vielen der ehemaligen Kolonien Frankreichs die Staatssprache.


Abb3: Französisches Kolonialreich (grün: erste Erwerbungen im 16. Jahrhundert; blau: Erwerbungen bis 1920; nicht eingezeichnet: Einflussgebiete in China (1885–1940) und Siam (1897–1939))

via wikiwand.com 



  • 3. Die Niederlande

Die Niederlande waren die bedeutendste Kolonialmacht vor der Phase des Hochimperialismus. Seinen Höhepunkt erreichte das niederländische Imperium in der Mitte des 17. Jahrhundert, als es etwa die Hälfte des damaligen Welthandels bestimmte. Teile Afrikas standen unter niederländischer Kontrolle, die jedoch nach mehreren Kriegen unter den anderen Kolonialmächte wie Großbritannien, Frankreich, Spanien oder Portugal aufgeteilt wurden. Nur noch Indonesien und weitere kleine Kolonien blieben unter Kontrolle des niederländischen Königreichs.


Abb4: Karte des niederländischen Imperiums

via commons.wikimedia.org


Kolonialmacht Deutschland

Da das Deutsche Reich erst zur Phase des Hochimperialismus begann, Gebiete zu Kolonialisieren, hatte es verglichen mit den großen Kolonialmächten relativ wenig Kolonialgebiete. Zudem standen die Kolonien Deutschlands nur von den 1880er Jahren bis lediglich 1919 unter deutscher Kontrolle.

Trotz dieser relativ kurzen Herrschaftszeit begangen die deutschen Kolonialherren etliche Kolonialverbrechen gegen die einheimische Bevölkerung der Kolonien. Mehr dazu findest du in unserem Artikel zum Völkermord der Herero.

Die größten Kolonialgebiete des Deutschen Reichs waren Kamerun, Deutsch-Ostafrika (heute: Tansania, Ruanda und Burundi) und Deutsch-Südwestafrika (heute: Namibia). Außerdem besaß das Deutsche Reich auch kleinere Kolonien in Asien und Ozeanien.


Abb5: Karte des deutschen Imperiums

via commons.wikimedia.org


Fertig! Jetzt weißt du alles, was du über Kolonialmächte wissen musst. Wenn du mehr zum Thema Imperialismus erfahren möchtest, findest du auf StudySmarter noch weitere spannende Artikel zu diesem Thema!




Kolonialmächte - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Definition Kolonialmacht: Eine Kolonialmacht ist ein Staat im Besitz von einer oder mehreren Kolonien
  • Starke Seemacht für Aneignung von Kolonien essentiell
  • Kolonialmächte existierten bereits in der Antike
  • Größte Kolonialmächte in der Phase des Kolonialismus (um 500 n.Chr.): Portugal, Spanien, Großbritannien 
  • Im 19. Jahrhundert eigneten sich immer mehr europäische Großmächte Kolonien an – Hochphase Imperialismus
  • Die größten Kolonialmächte waren Großbritannien, Frankreich und die Niederlande
  • wichtige Kolonialmächte im Hochimperialismus: Großbritannien, Frankreich, Belgien, Deutschland, Italien, Japan, USA, Russland
  • Deutschland wurde erst relativ spät zur Kolonialmacht

Häufig gestellte Fragen zum Thema Kolonialmächte

Großbritannien, das British Empire, besaß mit Abstand die meisten Kolonien und die größten Kolonialgebiete.

Zu den ersten europäischen Kolonialmächten gehörten Portugal, Spanien, die Niederlande und Großbritannien.

Zu den Kolonialmächten Europas gehörten Großbritannien, Frankreich, die Niederlande, das Deutsche Kaiserreich, Italien und Belgien. Außerhalb Europas waren Russland, die USA und Japan wichtige Kolonialmächte.

Die größten Kolonialmächte waren Großbritannien, Frankreich und die Niederlande.

Finales Kolonialmächte Quiz

Frage

Seit wann gibt es den französischen Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

seit dem Mittelalter

Frage anzeigen

Frage

Wen bezeichnet man auch als Mutter des britischen Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Die englische Königin Victoria gilt als Mutter des Imperialismus, da besonders unter ihrer Herrschaft der britische Imperialismus weit verbreitet war und der britische Machteinfluss weiter ausgedehnt werden konnte. 


Frage anzeigen

Frage

Wer war Benjamin Disraeli?

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Antwort

Benjamin Disraeli belegte ab 1874 das Amt des Premierministers in Großbritannien und führte eine strikte imperiale Politik durch.

Frage anzeigen

Frage

Welche Motive gibt es für Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ideologisches Motiv: Missionierung der Bevölkerung in Kultur und Religion
  • machtpolitisches Motiv: Erweiterung des weltpolitischen Einflusses durch territoriale Ausdehnung 
  • wirtschaftliches Motiv: Schaffung von Absatzmärkten 
  • soziökonomisches Motiv: Schaffung von Siedlungsgebieten 
Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter dem „British Empire“?

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Antwort

Mit dem „British Empire“ ist die britische Kolonialmacht gemeint. Diese ging aus der britischen Seemacht hervor und etablierte sich zum größten Reich auf der Erde. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts befand sich das British Empire auf dem Höhepunkt seiner Weltmachtsstellung.

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Frage

Was machte Benjamin Disraeli in seiner Rede am Crystal Palace am 24. Juni 1872 deutlich?

Antwort anzeigen

Antwort

Benjamin Disraeli machte in seiner Rede seine rassische Motivation für den Imperialismus deutlich. Er sprach von der überlegenen weißen “Rasse“, welche superiore Ansichten hatte, die weltweit missioniert werden sollten. 

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Frage

Warum war die Schlacht von Trafalgar entscheidend für den britischen Imperialismus?

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Antwort

Die Schlacht von Trafalgar war entscheidend, da im Jahr 1805 sich Großbritannien gegen die amtierend-stärkste Seemacht Spanien durchsetzen konnte. Großbritannien hatte zuvor massiv zur See aufgerüstet, um mit Spanien mithalten zu können. Der Sieg hatte zur Folge, dass Großbritannien selbst zur größten Seemacht wurde und somit an weltpolitischem Einfluss gewann. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Aufgaben hatte die britische Flotte?

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Antwort

  1. Schutz vor Eindringlingen durch Abwehr auf See
  2. Transportmittel für den transatlantischen Handel 
Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter dem „Navigation Act“?

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Antwort

Der „Navigation Act“ wurde im Jahr 1651 verfasst und sollte den geschlossenen Handel zwischen den Kolonien und Großbritannien gesetzlich festgelegen. Das Navigation Act Gesetz besagte, dass alle Importe der Kolonien zwingend direkt an Großbritannien geliefert werden sollten und alle Exporte Großbritanniens an die Kolonien gehen sollten.

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Frage

Nach welchem Muster wurde die britische Herrschaft in den Kolonien etabliert? 

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Antwort

Zuerst wurde die britische Macht durch den Handel in der Kolonie etabliert, doch später weitete sich der britische Machteinfluss auch auf die politische Ebene aus.

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Frage

Wann wurde die East India Trading Company gegründet?


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Antwort

1600

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Frage

Was ist mit dem Zitat ,,The Empire on which the sun never sets.“ gemeint?

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Antwort

Das Zitat stammt vom Spanier Fray Francisco de Ugalde, welcher vom British Empire spricht, auf dem die Sonne niemals untergeht. Diese Aussage ist eine Metapher für die große Ausbreitung des British Empires. Dadurch, dass sich das Reich weltweit erstreckte, gab es immer eine Kolonie in dem die Sonne schien und es Tag war. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Nationen aus Kolonialzeiten zählen heute noch als Überseegebiete zu Großbritannien?

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Antwort

Heute sind die Falklandinseln und Bermuda immer noch Überseegebiete Großbritanniens. 

Frage anzeigen

Frage

Ab wann betrieben Deutschland und Großbritannien ein großes Wettrüsten zur See im Zuge ihrer Rivalität um Kolonien?

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Antwort

1898

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Frage

Was waren die Ursachen für den Zerfall des British Empires?

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Antwort

Für den Ersten und Zweiten Weltkrieg bezog Großbritannien Soldaten aus seinen Kolonien. Dies führte zu Missfallen der Kolonialbevölkerung, da die Soldaten nicht in ihren eigenen Krieg zogen, sondern in den ihrer Kolonialmacht. 

Nach dem Krieg war Großbritannien so geschwächt, dass es nicht mehr seiner Herrschaftsfunktion nachkommen konnte und sich stattdessen zunehmend mehr mit der Restauration des eigenen Landes beschäftigte. Zudem forderten die Menschen aus den Kolonien mehr Freiheit, da sie oft ihrer Kultur beraubt und von dem britischen Einfluss unterdrückt wurden. In den Kolonien breitete sich der Nationalismus immer weiter aus. Mit der Unabhängigkeit Britisch-Indiens 1947 wurde die Unabhängigkeit vieler weiterer Staaten angestoßen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche war die letzte entscheidende Kolonie Großbritanniens welche 1997 an China abgegeben wurde?

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Antwort

Hongkong

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Frage

Inwiefern ist der britische Imperialismus auch noch heute spürbar?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Zum einen ist das Commonwealth of Nations ein Resultat aus der Zeit des britischen Imperialismus. Heutzutage dient das Commonwealth nur noch der Sicherung von Frieden und Freiheit. Die rund 57 beigetretenen Staaten sind alle souverän. 
  2. Heute ist Englisch eine lingua franca und wird weltweit von vielen Menschen gesprochen. In ehemaligen Kolonien ist Englisch oft als Haupt- oder Zweitsprache anerkannt. 
  3. Sportarten wie Rugby, Tennis und Cricket sind weltweit verbreitet und werden international gespielt. All diese Sportarten waren ehemals britische Sportarten. 
  4. Allgemein ist die Kultur zwischen Kolonien und Kolonialherren fließend, da es während des Imperialismus große Migrationsströme gab. Somit ist das Lieblingsessen vieler Briten heute „Chicken Tikka Masala“, ein ehemals indisches Gericht.    
  5. Weitere Aspekte des britischen Staatswesens sind in den ehemaligen Kolonien übernommen worden. Auch das Linksfahren oder die britischen Maßeinheiten sind noch heute in den Kolonien vertreten. 
Frage anzeigen

Frage

Wann war das Massaker von Paris?

Antwort anzeigen

Antwort

17.10.1961

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Frage

Was sind kultuelle Aneignungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Übernahme von Kulturbestandteilen von Mitgliedern einer anderen Kultur

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter Neufrankreich?

Antwort anzeigen

Antwort

französische Kolonie aus verschiedenen Gebieten in Nord- und Mittelamerika

Frage anzeigen

Frage

Gibt es heute noch französische Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

ja

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Frage

Warum betrieb Frankreich Kolonialpolitik?

Antwort anzeigen

Antwort

  • ​Prestigegründe
  • um sich als Industrienation weiterentwickeln zu können
Frage anzeigen

Frage

Wann begann die Dekolonialisierung vieler französischer Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

nach dem Zweiten Weltkrieg

Frage anzeigen

Frage

Wann war der Algerienkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

1954 - 1962

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Frage

Wann war der Indochina-Krieg?

Antwort anzeigen

Antwort

1946 - 1954

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Frage

Woraus bestnad doe französische Kolonie Cochinchina?

Antwort anzeigen

Antwort

aus Teilen des heutigen Vietnams, Laos` und Kambodschas

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Frage

In welchem Zeitraum liegt der Hochimperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

1870 - 1914

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Frage

Wan wurde Algerien zur französischen Kolonie erklärt?

Antwort anzeigen

Antwort

05.07.1830

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Frage

Was ist der Code Civil?

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Antwort

das erste bürgerliche Gesetzbuch

Frage anzeigen

Frage

Wann endete der französische Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ende beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg
  • besteht in gewisser Weise noch heute
Frage anzeigen

Frage

Wann endete der französische Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ende beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg
  • besteht in gewisser Weise noch heute
Frage anzeigen

Frage

Inwiefern besteht der französische Imperialismus noch heute?

Antwort anzeigen

Antwort

  • bis heute französische Überseegebiete
  • kulturelle Aneignungen
Frage anzeigen
60%

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