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Kolonialmächte

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Kolonialmächte

Der Imperialismus beschreibt das Expansionsbestreben eines Staates. Dabei ist es das Ziel der Großmacht, ihren wirtschaftlichen, militärischen und politischen Macht- und Einflussbereich zu erweitern, um so eine Vormachtstellung zu erlangen. Staaten, die dieses Expansionsbestreben ausleben, nennt man Kolonialmacht.

Kolonialmacht Definition

Eine Kolonialmacht ist ein Staat im Besitz von Kolonien.

Kolonien sind Regionen, die ein Staat außerhalb seiner Landesgrenzen kontrolliert. Der fremde Staat besetzt dabei die Regionen, und macht sie wirtschaftlich und politisch von sich abhängig.

Regionen, die eine Kolonialmacht beabsichtigt zu kolonialisieren, werden dabei nicht friedlich besetzt. Die Besetzung erfolgt durch militärische Vorteile, technischen Vorsprung und nicht selten rohe Gewalt. Zur Zeit des Hochimperialismus legten es die Kolonialmächte darauf an, ihr Einflussgebiet möglichst weit auszuweiten, indem sie Regionen auf der ganzen Welt kolonialisierten.

Die europäischen Großmächte sind der Fokus dieser Erklärung. Denn sie dominierten die Hochphase des Imperialismus als Kolonialmächte. Allerdings gab es die ersten Kolonialmächte schon viel früher.

Die Herrschaft der Kolonialmächte über ihre Kolonien und deren Bevölkerung war von Ausbeutung und Brutalität geprägt. Bei der grausamen Behandlung der Bevölkerung durch die Kolonialherren spricht man deshalb häufig auch von Kolonialverbrechen oder Kolonialgewalt.

Kolonialmächte in der Geschichte

Das Römische Reich gilt als die erste Kolonialmacht der Geschichte, und hat zwischen dem 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr. Kolonien entlang des gesamten Mittelmeerraums errichtet.

Karthago, eine Handelsmacht an der nordafrikanischen Mittelmeerküste, war eine römische Kolonie.

Die Griechen und Phönizier folgten dem römischen Vorbild und eroberten ebenfalls Gebiete, in denen sie Kolonien errichteten.

Marseille war im 7. Jhd. v. Chr. ein griechischer Handelsstützpunkt.

Im Mittelalter hatten Handelsstädte im Mittelmeerraum ihre eigenen Kolonien für Handelszwecke errichtet, darunter etwa die Kolonien Venedigs (venezianische Kolonien).

Europäische Kolonialmächte

Mit der "Entdeckung Amerikas" 1492 begann in der Neuzeit ein neues Zeitalter des Kolonialismus. Die ersten europäischen Nationen, die sich als Kolonialmächte behaupten konnten, waren Großbritannien, Spanien, Portugal, Frankreich und die Niederlande. Sie alle besaßen eine Seemacht, die dem Rest von Europa überlegen war. Dies war in den frühen Phasen des Kolonialismus essenziell für den Erwerb von Kolonien.

  • Bis 1800 hatte Spanien große Teile von Nord- und Südamerika kolonialisiert.
  • Portugal verfügte über große Kolonialgebiete in Südamerika, aber auch entlang der Küsten Afrikas sowie Teile von Indien.
  • Großbritannien hatte bereits begonnen, auf allen Kontinenten Kolonien zu erobern und somit sein riesiges Handelsimperium aufzubauen.

Zur Phase des Frühimperialismus, zu Beginn des 19. Jahrhunderts, konnten nur die Großmächte ihrem Expansionsbestreben nachgehen, die über eine große Seemacht verfügten. Denn diese ermöglichte den Staaten, weit entfernte Gebiete zu erreichen und sie für sich zu beanspruchen. Außerdem konnte nur durch die Seefahrt die Versorgung und der Handel zwischen der Kolonien und der Kolonialmacht garantiert werden. Daher waren zunächst nicht alle europäischen Großmächte eine Kolonialmacht.

Mit dem Hochimperialismus änderte sich das und immer mehr Nationen traten in das Geschäft mit den Kolonien ein. Durch den technischen Fortschritt war es auch den anderen Staaten möglich, Kolonien zu erwerben – dazu gehörten Italien, Belgien und das Deutsche Kaiserreich. Zudem kauften sich Nationen gegenseitig Kolonien ab. Ab den 1880er-Jahren traten die europäischen Großmächte in einen Wettlauf um die verbliebenen Kolonialgebiete an. 1935 wurden etwa 85 % der Welt von europäischen Ländern kontrolliert.

Neben den Kolonialmächten in Europa eigneten sich jedoch auch nicht europäische Staaten Kolonialgebiete an. Dazu gehörten Russland, die USA und Japan.

Unter der Erklärung "Imperialismus Japan" findest Du dazu mehr.

Das Osmanische Reich (in der Grafik dunkelrot) hatte bereits im Mittelalter begonnen, sich auszubreiten, und erstreckte sich im 19. Jahrhundert über drei Kontinente. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhundert erlitt es jedoch nach Auseinandersetzungen mit den europäischen Großmächten und durch anhaltende nationale Unruhen, große Gebietsverluste.

Weltkarte Kolonien um 1800 StudySmarterAbbildung 1: Kolonialmächte um 1800

Gründe für Kolonialismus

Warum wollten die Staaten andere Gebiete kontrollieren?

Kolonialmächte unterwarfen nicht grundlos andere Länder. Die Kolonisatoren versprachen sich allerlei Vorteile, die sie durch die Kolonien erlangen wollten. Überwiegend entsprang das Expansionsbestreben wirtschaftlichen Gründen.

Gebiete, die reich an Ressourcen, wie Bodenschätzen und Naturalien waren, wurden bevorzugt. Da sich die Phase des Hochimperialismus mit der Zeit der zweiten Industriellen Revolution überschnitt, wurden außerdem Rohstoffe gebraucht, um die Industrialisierung voranzutreiben. Viele dieser Rohstoffe gab es jedoch nicht in Europa, weshalb die europäischen Großmächte sich um Regionen mit Bodenschätzen bemühten.

Doch der Erwerb hatte auch andere Gründe. So folgte die Hochphase des Imperialismus auf die Gründung von Nationalstaaten. Dadurch entwickelte sich in der Bevölkerung auch der Nationalismus. Besonders im 1871 gegründeten Deutschen Kaiserreich prägte sich dieses Gefühl der nationalen Zugehörigkeit aus. Die Anhänger des Nationalismus forderten die Teilnahme an Kolonien. Damit erhofften sie sich, die Größe der Nation zu beweisen und so Prestige bei anderen Nationen zu gewinnen. Somit bestand auch ein innenpolitischer Druck auf die Regierung, Kolonien zu erwerben.

Das Prestigestreben wurde zusätzlich durch die aufkeimende Weltpolitik bestärkt. Unter den Herrschern galt als mächtig, wer ein großes Einflussgebiet hatte. Daraus ergab sich auch eine Rivalität unter den Nationen, besonders unter den Großmächten. Diese Rivalität erreichte ihren Höhepunkt beim Wettlauf um Afrika.

Dazu findest Du mehr Information in der Erklärung "Wettlauf um Afrika".

Kolonialmächte und ihre Kolonien – die größten Kolonialmächte

Die Kolonialmächte wandelten sich mit der Zeit, wie Du oben schon lesen konntest. Im Zeitalter des Imperialismus dominierten besonders die europäischen Großmächte die Welt. Anders als etwa das Osmanische Reich oder das Russische Reich, die angrenzende Gebiete kolonialisierten, verbreiteten sich die europäischen Großmächte auf der ganzen Welt. Somit war der Einfluss einer Kolonialmacht nicht nur von der besetzten Fläche, sondern auch von der Vielfalt der Gebiete abhängig. Insgesamt entwickelte sich das britische Kolonialreich zur größten Kolonialmacht der Geschichte.

In den nächsten Absätzen findest Du Beispiele zu einigen Kolonialmächten.

British Empire

Großbritannien begann zur Zeit des Frühimperialismus sein Einflussgebiet auszubauen. Bei seiner größten Ausdehnung, im Jahr 1921, war das britische Kolonialreich etwa 35.500.000 km² groß. Dabei gelang es, den Briten besonders durch ihre große Flotte Kolonien zu erwerben. Durch die Industrialisierung, die im 19. Jahrhundert in Großbritannien einsetzte, hatten die Briten einen weiteren Vorteil gegenüber den anderen Kolonialmächten. Das britische Kolonialreich wird aufgrund seiner Größe und seines Einflusses als British Empire bezeichnet.

Empire (deutsch: "Imperium") bezeichnet ein Weltreich, welches seinen Einfluss durch den Erwerb von Gebieten auf der bekannten Welt mit

Dazu gehörten große Gebietsteile im Osten und Süden Afrikas, Australien und Neuseeland, Teile Indiens sowie etliche Inseln und Inselgruppen. Außerdem gehörten Kanada und auch Teile der heutigen USA zum British Empire, bis diese 1776 ihre Unabhängigkeit erklärten.

Noch bis heute stehen 14 Überseegebiete unter der britischen Flagge. Diese Überseegebiete gehören zum British Commonwealth. Das heißt, ihr Staatsoberhaupt ist offiziell immer noch die Queen. Mehr zu den britischen Kolonien kannst Du in der Erklärung "Imperialismus Großbritannien" lesen.

schematische Darstellung Weltkarte - Kennzeichnug British EmpireAbbildung 2: Die gesamten Gebiete, die zum British Empire gehörten.

Nach dem British Empire war das Mongolische Reich um 1300, mit etwa 24 Millionen km² Fläche, das zweitgrößte Kolonialreich.

Französisches Kolonialreich

Auch Frankreich hatte eines der größten Kolonialreiche. Dabei lässt sich die Zeit des französischen Imperialismus in das erste Französische Kolonialreich und das zweite Französische Kolonialreich unterscheiden. Die beiden Kolonialreichen wurden durch Napoleon unterbrochen.

Das erste Französische Kolonialreich erwarb, ebenso wie das British Empire, Kolonien in Kanada und den USA. Mit dem Hochimperialismus breitete sich das zweite Französische Kolonialreich aus und begann Gebiete in Westafrika zu kolonisieren. Zum Vergleich der beiden Kolonialreiche kannst Du Dir die Karte ansehen.

Auch Frankreich besitzt heute noch Überseegebiete, die von der französischen Regierung verwaltet werden. Bis heute ist Französisch noch in vielen der ehemaligen Kolonien die Staatssprache. Mehr dazu kannst Du in der Erklärung "Französische Kolonien" nachlesen.

schematische Darstellung Weltkarte - Kennzeichnug Französische Kolonien mit ErwerbsdatumAbbildung 3: Französisches Kolonialreich

Kolonialmacht Deutschland

Da das Deutsche Reich erst zur Phase des Hochimperialismus begann, Gebiete zu kolonialisieren, hatte es verglichen mit den großen Kolonialmächten relativ wenige Kolonialgebiete. Zudem standen die Kolonien Deutschlands nur von den 1880er-Jahren bis 1919 unter deutscher Kontrolle.

Trotz dieser relativ kurzen Herrschaftszeit begangen die deutschen Kolonialherren etliche Kolonialverbrechen gegen die einheimische Bevölkerung der Kolonien. Mehr dazu findest Du in unseren Erklärungen "Deutscher Kolonialismus" und "Völkermord Herero".

Die größten Kolonialgebiete des Deutschen Reichs waren Kamerun, Deutsch-Ostafrika (heute: Tansania, Ruanda und Burundi) und Deutsch-Südwestafrika (heute: Namibia). Außerdem besaß das Deutsche Reich auch kleinere Kolonien in Asien und Ozeanien.

schematische Darstellung Weltkarte - Kennzeichnung deutsche KolonienAbbildung 5: Deutsches Imperium

Kolonialmächte – Das Wichtigste auf einen Blick

  • Eine Kolonialmacht ist ein Staat im Besitz von einer oder mehreren Kolonien.
  • Kolonialmächte existierten bereits in der Antike.
  • Im 19. Jahrhundert eigneten sich immer mehr europäische Großmächte Kolonien an – diese Zeit nennt man Hochphase des Imperialismus.
  • Das größte Kolonialreich war das British Empire von Großbritannien.

Nachweise

  1. Statista: Statistiken zum Kolonialismus. (17.06.2022)

Häufig gestellte Fragen zum Thema Kolonialmächte

Großbritannien, das British Empire, besaß mit Abstand die meisten Kolonien und die größten Kolonialgebiete.

Zu den ersten europäischen Kolonialmächten gehörten Portugal, Spanien, die Niederlande und Großbritannien.

Zu den Kolonialmächten Europas gehörten Großbritannien, Frankreich, die Niederlande, das Deutsche Kaiserreich, Italien und Belgien. Außerhalb Europas waren Russland, die USA und Japan wichtige Kolonialmächte.

Die größten Kolonialmächte waren Großbritannien, Frankreich und die Niederlande.

Finales Kolonialmächte Quiz

Frage

Warum scheiterten die ersten imperialistischen Ambitionen Belgiens?

Antwort anzeigen

Antwort

Belgien fehlte es an Geld.

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Frage

Welche Kolonien gehörten zu Belgien?

Antwort anzeigen

Antwort


  • Kongo-Freistaat (ca. 1885 - 1908), danach Belgisch-Kongo (1908 - 1960)
  • Ruanda-Urundi (heute Ruanda und Burundi) (1916 - 1962)
  • Tientsin (1902 - 1931) (Handelsniederlassung in der Konzessionszone Chinas)
  • Internationale Zone von Tanger, Marocco (1925 - 1940 und 1945 - 1956)
Frage anzeigen

Frage

Wieso war der Kongo-Freistaat eine Besonderheit?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Kongo-Freistaat war kein Kolonialbesitz Belgiens, sondern Privatbesitz der belgischen Krone und somit das persönliche Eigentum von Leopold II.

Frage anzeigen

Frage

Wen heuerte Leopold II. zur Erforschung des Kongo an?

Antwort anzeigen

Antwort

Henry Morton Stanley

Frage anzeigen

Frage

Wer war Henry Morton Stanley?

Antwort anzeigen

Antwort

Der britischen Journalist Henry Morton Stanley war der erste Europäer, der umfassende Expeditionen durch den Kongo unternahm. 

Frage anzeigen

Frage

Was wurde auf der Kongo-Konferenz 1884/1885 im Hinblick auf den Kongo beschlossen?

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Antwort

Kongo als "Freistaat-Kongo" dem belgischen König zu überlassen.

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Frage

War der Freistaat-Kongo eine belgische Kolonie?

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Antwort

Der neugeschaffene Freistaat-Kongo war offiziell unabhängig vom belgischen Staat und war somit auch keine belgische Kolonie. Allerdings unterstand der Kongo-Freistaat der Internationalen Kongogesellschaft, die Leopold II. gehörte. Somit war der Kongo-Freistaat quasi Privateigentum des belgischen Königs.

Frage anzeigen

Frage

Weshalb war Leopold II. so sehr am Kongo interessiert?

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Antwort

Wegen der Resourcen Kongos:

  • Bodenschätze 
  • Elfenbein 
  • Kautschuk
Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet der Begriff Kongogräuel?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Begriff Kongogräuel beschreibt die systematische Ausbeutung des Kongo-Freistaats und der einheimischen Bevölkerung. Die Einheimischen wurden durch Tötungen, Verstümmelungen, Vergewaltigungen und Geiselnahmen versklavt und zur Kautschukgewinnung gezwungen. 

Frage anzeigen

Frage

Wie konnte Leopold II. seine Schreckensherrschaft durchsetzen?

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Antwort

Die von Leopold II. gegründete Force Publique war eine rund 18.000 Mann starke Armee aus kongolesischen Männern und belgischen Offizieren, die die Schreckensherrschaft Leopolds II. brutal durchsetzte.

Frage anzeigen

Frage

Wann endete Leopolds II. Herrschaft über den Kongo?

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Antwort

Unter dem internationalen Druck auf den ohnehin schon unbeliebten König Belgiens, musste Leopold II. 1908 Kongo von seinem Privatbesitz an den belgischen Staat abgeben.  

Frage anzeigen

Frage

Wann wurde Kongo offiziell eine Kolonie Belgiens?

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Antwort

Am 15. November 1908 wurde der Kongo-Freistaat offiziell eine Kolonie Belgiens und wurde in Belgisch-Kongo umbenannt.

Frage anzeigen

Frage

Bedeutete die Machtübernahmen Belgiens über den Kongo eine Besserung der Verhältnisse für die Bevölkerung?

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Antwort

Für die Bevölkerung änderte sich die Lage kaum. Wieder erhielten sie keinerlei politisches Mitspracherecht und obwohl die Zwangsarbeit offiziell am 22. März 1910 abgeschafft wurde, war die einheimische Bevölkerung weiterhin Opfer von Unterdrückung, kolonialen Gewaltverbrechen, Hunger, Überarbeitung und Krankheiten.

Frage anzeigen

Frage

Wann war der Kongo offiziell keine Kolonie Belgiens mehr?

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Antwort

1960

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Menschen kamen unter der Herrschaft Leopolds II. ums Leben?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter der 23 Jahre langen Herrschaft Leopolds II. kamen rund 10 Millionen Kongolesen ums Leben. 

Frage anzeigen

Frage

Welche großen Kolonialmächte gab es?

Antwort anzeigen

Antwort

Zu den Kolonialmächten Europas gehörten Großbritannien, Frankreich, die Niederlande, das Deutsche Kaiserreich, Italien und Belgien. Außerhalb Europas waren Russland, die USA und Japan wichtige Kolonialmächte.


Frage anzeigen

Frage

Welche war die zweitgrößte Kolonialmacht der Geschichte, gemessen an der Fläche?

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Antwort

Das Mongolische Reich.

Frage anzeigen

Frage

Welche Kolonialmacht war die größte der Geschichte?

Antwort anzeigen

Antwort

Großbritannien, das British Empire, besaß das größte Kolonialgebiet.


Frage anzeigen

Frage

Was waren die ersten europäischen Kolonialmächte?

Antwort anzeigen

Antwort

Zu den ersten europäischen Kolonialmächten gehörten Portugal, Spanien, die Niederlande und Großbritannien.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Kolonialmacht?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Kolonialmacht ist ein Staat im Besitzt von einer oder mehreren Kolonien.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Kolonie?

Antwort anzeigen

Antwort

Kolonien sind Regionen, die ein Staat außerhalb seiner Landesgrenzen kontrolliert. Der fremde Staat besetzt dabei die Regionen, und macht sie wirtschaftlich und politisch von sich abhängig.

Frage anzeigen

Frage

Welche Absichten verfolgen die Kolonialmächte mit der Aneignung von Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Kolonisatoren versprachen sich allerlei Vorteile, die sie durch die Kolonien erlangen wollten. Überwiegend entsprangen die Expansionsbestreben aber aus wirtschaftlichen Gründen.

Frage anzeigen

Frage

Welches Reich gilt als erste Kolonialmacht der Geschichte?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Römische Reich gilt als erste Kolonialmacht der Geschichte, und konnte sich zwischen dem 8. Jahrhundert v. Chr. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr. Kolonien entlang des gesamten Mittelmeerraums errichten.

Frage anzeigen

Frage

Was leitete ein neues Zeitalter des Kolonialismus ein?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit der "Entdeckung Amerikas" 1492 begann in der Neuzeit ein neues Zeitalter des Kolonialismus. Diese Hochphase des Kolonialismus hielt bis ins 20. Jahrhundert an. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Gebiete gehörten zum British Empire?

Antwort anzeigen

Antwort

Zum British Empire gehörten große Gebietsteile im Osten und Süden Afrikas, Australien und Neuseeland, Teile Indiens sowie etlicher Inseln und Inselgruppen. Außerdem gehörten Kanada und auch Teile der heutigen USA zum British Empire, bis diese 1776 ihre Unabhängigkeit erklärten.

Frage anzeigen

Frage

Welche Kolonialgebiete gehörten zur zweitgrößten Kolonialmacht, dem Königreich Frankreich?

Antwort anzeigen

Antwort

Zur Zeit des Frühimperialismus konnte sich Frankreich, ebenso wie das British Empire, Kolonien in Kanada und den USA sichern. Dass es aber zur zweitgrößten Kolonialmacht aufsteigen konnte, lag vor allem an den riesigen Kolonialgebieten in Westafrika, die zur Zeit des Hochimperialismus für sich beanspruchte.

Frage anzeigen

Frage

Wie viel Prozent der Erde wurden zur Zeit des Hochimperialismus in etwa von europäischen Kolonialmächten besetzt?

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Antwort

85 %

Frage anzeigen

Frage

Welche Kolonialgebiete gehörten zu dem Deutschen Reich?

Antwort anzeigen

Antwort

Die größten Kolonialgebiete des Deutschen Reichs waren Kamerun, Deutsch-Ostafrika (heute: Tansania, Ruanda und Burundi) und Deutsch-Südwestafrika (heute: Namibia). Außerdem besaß das Deutsche Reich auch kleinere Kolonien in Asien und Ozeanien.

Frage anzeigen

Frage

Gab es Kolonialmächte im Mittelalter?

Antwort anzeigen

Antwort

Ja, im Mittelalter hatten Handelsstädte im Mittelmeerraum ihre eigene Kolonien für Handelszwecke errichtet (z.B die venezianische Kolonien). Auch das Königreich Norwegen eroberte mehrere Inseln, wie Island oder Grönland. Diese Gebiete wurden bis 1814 von Norwegen besiedelt und waren abhängig von dem norwegischem Königreich, jedoch werden sie offiziell nicht als Kolonien bezeichnet.

Frage anzeigen

Frage

Seit wann gibt es den französischen Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

seit dem Mittelalter

Frage anzeigen

Frage

Wen bezeichnet man auch als Mutter des britischen Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Die englische Königin Victoria gilt als Mutter des Imperialismus, da besonders unter ihrer Herrschaft der britische Imperialismus weit verbreitet war und der britische Machteinfluss weiter ausgedehnt werden konnte. 


Frage anzeigen

Frage

Wer war Benjamin Disraeli?

Antwort anzeigen

Antwort

Benjamin Disraeli belegte ab 1874 das Amt des Premierministers in Großbritannien und führte eine strikte imperiale Politik durch.

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Frage

Welche Motive gibt es für Imperialismus?

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Antwort

  • Ideologisches Motiv: Missionierung der Bevölkerung in Kultur und Religion
  • machtpolitisches Motiv: Erweiterung des weltpolitischen Einflusses durch territoriale Ausdehnung 
  • wirtschaftliches Motiv: Schaffung von Absatzmärkten 
  • soziökonomisches Motiv: Schaffung von Siedlungsgebieten 
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Frage

Was versteht man unter dem „British Empire“?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit dem „British Empire“ ist die britische Kolonialmacht gemeint. Diese ging aus der britischen Seemacht hervor und etablierte sich zum größten Reich auf der Erde. Mit dem Ende des 19. Jahrhunderts befand sich das British Empire auf dem Höhepunkt seiner Weltmachtsstellung.

Frage anzeigen

Frage

Was machte Benjamin Disraeli in seiner Rede am Crystal Palace am 24. Juni 1872 deutlich?

Antwort anzeigen

Antwort

Benjamin Disraeli machte in seiner Rede seine rassische Motivation für den Imperialismus deutlich. Er sprach von der überlegenen weißen “Rasse“, welche superiore Ansichten hatte, die weltweit missioniert werden sollten. 

Frage anzeigen

Frage

Warum war die Schlacht von Trafalgar entscheidend für den britischen Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Schlacht von Trafalgar war entscheidend, da im Jahr 1805 sich Großbritannien gegen die amtierend-stärkste Seemacht Spanien durchsetzen konnte. Großbritannien hatte zuvor massiv zur See aufgerüstet, um mit Spanien mithalten zu können. Der Sieg hatte zur Folge, dass Großbritannien selbst zur größten Seemacht wurde und somit an weltpolitischem Einfluss gewann. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Aufgaben hatte die britische Flotte?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Schutz vor Eindringlingen durch Abwehr auf See
  2. Transportmittel für den transatlantischen Handel 
Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter dem „Navigation Act“?

Antwort anzeigen

Antwort

Der „Navigation Act“ wurde im Jahr 1651 verfasst und sollte den geschlossenen Handel zwischen den Kolonien und Großbritannien gesetzlich festgelegen. Das Navigation Act Gesetz besagte, dass alle Importe der Kolonien zwingend direkt an Großbritannien geliefert werden sollten und alle Exporte Großbritanniens an die Kolonien gehen sollten.

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Frage

Nach welchem Muster wurde die britische Herrschaft in den Kolonien etabliert? 

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Antwort

Zuerst wurde die britische Macht durch den Handel in der Kolonie etabliert, doch später weitete sich der britische Machteinfluss auch auf die politische Ebene aus.

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Frage

Wann wurde die East India Trading Company gegründet?


Antwort anzeigen

Antwort

1600

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Frage

Was ist mit dem Zitat ,,The Empire on which the sun never sets.“ gemeint?

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Antwort

Das Zitat stammt vom Spanier Fray Francisco de Ugalde, welcher vom British Empire spricht, auf dem die Sonne niemals untergeht. Diese Aussage ist eine Metapher für die große Ausbreitung des British Empires. Dadurch, dass sich das Reich weltweit erstreckte, gab es immer eine Kolonie in dem die Sonne schien und es Tag war. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Nationen aus Kolonialzeiten zählen heute noch als Überseegebiete zu Großbritannien?

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Antwort

Heute sind die Falklandinseln und Bermuda immer noch Überseegebiete Großbritanniens. 

Frage anzeigen

Frage

Ab wann betrieben Deutschland und Großbritannien ein großes Wettrüsten zur See im Zuge ihrer Rivalität um Kolonien?

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Antwort

1898

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Frage

Was waren die Ursachen für den Zerfall des British Empires?

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Antwort

Für den Ersten und Zweiten Weltkrieg bezog Großbritannien Soldaten aus seinen Kolonien. Dies führte zu Missfallen der Kolonialbevölkerung, da die Soldaten nicht in ihren eigenen Krieg zogen, sondern in den ihrer Kolonialmacht. 

Nach dem Krieg war Großbritannien so geschwächt, dass es nicht mehr seiner Herrschaftsfunktion nachkommen konnte und sich stattdessen zunehmend mehr mit der Restauration des eigenen Landes beschäftigte. Zudem forderten die Menschen aus den Kolonien mehr Freiheit, da sie oft ihrer Kultur beraubt und von dem britischen Einfluss unterdrückt wurden. In den Kolonien breitete sich der Nationalismus immer weiter aus. Mit der Unabhängigkeit Britisch-Indiens 1947 wurde die Unabhängigkeit vieler weiterer Staaten angestoßen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche war die letzte entscheidende Kolonie Großbritanniens welche 1997 an China abgegeben wurde?

Antwort anzeigen

Antwort

Hongkong

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Frage

Inwiefern ist der britische Imperialismus auch noch heute spürbar?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Zum einen ist das Commonwealth of Nations ein Resultat aus der Zeit des britischen Imperialismus. Heutzutage dient das Commonwealth nur noch der Sicherung von Frieden und Freiheit. Die rund 57 beigetretenen Staaten sind alle souverän. 
  2. Heute ist Englisch eine lingua franca und wird weltweit von vielen Menschen gesprochen. In ehemaligen Kolonien ist Englisch oft als Haupt- oder Zweitsprache anerkannt. 
  3. Sportarten wie Rugby, Tennis und Cricket sind weltweit verbreitet und werden international gespielt. All diese Sportarten waren ehemals britische Sportarten. 
  4. Allgemein ist die Kultur zwischen Kolonien und Kolonialherren fließend, da es während des Imperialismus große Migrationsströme gab. Somit ist das Lieblingsessen vieler Briten heute „Chicken Tikka Masala“, ein ehemals indisches Gericht.    
  5. Weitere Aspekte des britischen Staatswesens sind in den ehemaligen Kolonien übernommen worden. Auch das Linksfahren oder die britischen Maßeinheiten sind noch heute in den Kolonien vertreten. 
Frage anzeigen

Frage

Wann war das Massaker von Paris?

Antwort anzeigen

Antwort

17.10.1961

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Frage

Was sind kultuelle Aneignungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Übernahme von Kulturbestandteilen von Mitgliedern einer anderen Kultur

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Frage

Was versteht man unter Neufrankreich?

Antwort anzeigen

Antwort

französische Kolonie aus verschiedenen Gebieten in Nord- und Mittelamerika

Frage anzeigen

Frage

Gibt es heute noch französische Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

ja

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