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Volkswirtschaftslehre

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Volkswirtschaftslehre

Jeder von uns ist ein sogenanntes Wirtschaftssubjekt und damit Teil einer Volkswirtschaft. Die meisten deiner alltäglichen Entscheidungen haben einen Einfluss auf die Wirtschaft innerhalb deines Landes. Du hast Hunger und gehst zum Bäcker, um dir ein Brötchen zu kaufen: schon hast du Geld in den Wirtschaftskreislauf gebracht.

Die Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel einzelner Entscheidungen und deren Einfluss auf den Wirtschaftsverlauf. Du lernst in diesem Artikel, was eine Volkswirtschaft ist, welche Teilbereiche eine Rolle spielen und warum die Volkswirtschaftslehre entscheidend für die Wirtschaftspolitik ist.

Volkswirtschaftslehre einfach erklärt

Im Folgenden bekommst du einen ersten Überblick darüber, was die Volkswirtschaftslehre überhaupt ist, welche Aufgaben sie erfüllt und welche Methoden sie dabei nutzt.

Volkswirtschaftslehre – Grundbegriffe

Wer sich mit der Volkswirtschaftslehre beschäftigt, sollte zunächst bestimmte Grundbegriffe kennen.

Die Volkswirtschaftslehre ist eine wirtschaftswissenschaftliche Disziplin, die sich mit dem ökonomischen Handeln befasst. Sie untersucht dabei die Gesetzmäßigkeiten und Regeln, nach denen die einzelnen Akteure einer Volkswirtschaft wirtschaftliche Entscheidungen treffen und miteinander in Interaktion treten.

Unter einer Volkswirtschaft versteht man die Summe aller Wirtschaftssubjekte (Unternehmen, Regierungen, Privathaushalte etc.) innerhalb eines Wirtschaftsraumes (z. B. ein Land oder ein Staatenverbund wie die Europäische Union).

Volkswirtschaftslehre einfach erklärt Merkmale StudySmarterAbbildung 1: Volkswirtschaft in DeutschlandQuelle: iwk-verlag.de

Die Volkswirtschaftslehre befasst sich in erster Linie mit der Gesamtwirtschaft. Sie betrachtet aus der Vogelperspektive das Zusammenspiel zwischen Unternehmen, Banken, Privathaushalten und Staat. Auch die Beziehungen zu ausländischen Volkswirtschaften spielen in diesem Bereich der Wirtschaftswissenschaften eine Rolle.

Die für die volkswirtschaftliche Untersuchung relevanten Handlungen, die von Wirtschaftssubjekten durchgeführt werden, nennt man Transaktionen (z. B. Sparen oder Kaufen). Die Dinge, die gespart oder gekauft werden, bezeichnet man als Wirtschaftsobjekte (Waren, Dienstleistungen oder Geld).

Familie A kauft als privater Haushalt für 12.000 Euro ein Auto bei Händler B. A und B sind die Wirtschaftssubjekte, das Auto und das Geld sind Wirtschaftsobjekte und die Handlung des Kaufens ist die Transaktion.

Im Gegensatz dazu steht die Betriebswirtschaftslehre, die sich mit den Vorgängen innerhalb eines Betriebes oder einer Organisation beschäftigt. Hier spricht man von der Betrachtung aus der Froschperspektive. Das bedeutet, dass man in einen Betrieb als Teil des großen Ganzen hineinzoomt und die innerbetrieblichen Vorgänge im Detail analysiert.

Genauere Informationen zu den betriebswirtschaftlichen Aspekten findest du in unserem Themenblock Betriebswirtschaftslehre.

Mikro- und Makroökonomie – Grundlagen der Volkswirtschaftslehre

Wenn du dich näher mit den Grundlagen der Volkswirtschaftslehre befasst, wirst du über kurz oder lang auf die Begriffe Mikro- und Makroökonomie stoßen. Sie sind die beiden großen Teildisziplinen der VWL.

Volkswirtschaftslehre Grundlagen StudySmarterAbbildung 2: Mikro- und MakroökonomieQuelle: youtube.com

Die Makroökonomie betrachtet das ökonomische Verhalten einer ganzen Volkswirtschaft. Die Mikroökonomie dagegen setzt sich mit Entscheidungen und Handlungen innerhalb einer Branche bzw. eines Marktes auseinander.

Auch wenn der Betrachtungsgegenstand bei beiden Disziplinen unterschiedlich ist (Gesamtwirtschaft vs. einzelner Markt), greifen beide Disziplinen ineinander. Das folgende Beispiel soll dir das etwas näherbringen.

Du möchtest als Volkswirt mehr über die aktuelle Arbeitslosenquote wissen und eine Prognose erstellen, wie sie sich in der Zukunft entwickeln könnte. Jetzt könntest du dir zunächst die Arbeitslosenzahlen innerhalb deines Landes anschauen und kommst zu dem Ergebnis, dass aktuell 10% der erwerbsfähigen Bevölkerung arbeitslos sind und die Quote im Vergleich zum Vorjahr um 1% gestiegen ist (makroökonomische Untersuchung).

Um eine genauere Prognose machen zu können, siehst du dir im nächsten Schritt an, wo die meisten Erwerbslosen zu finden sind. Nachdem du festgestellt hast, dass die Arbeitslosenquote in der Automobilbranche deutlich höher ist als in den anderen Bereichen, schaust du dir die Entwicklungen auf dem Automobilmarkt an (mikroökonomische Untersuchung). Dabei findest du heraus, dass die Nachfrage nach Verbrennfahrzeugen stark zurückgegangen ist, die Automobilhersteller nicht rechtzeitig auf Alternativen umgestellt haben und deshalb Personal entlassen mussten.

Anhand dieses Beispiels siehst du deutlich, dass die Volkswirtschaftslehre nur aussagekräftige Ergebnisse liefern kann, wenn sie einen Sachverhalt sowohl mikro- als auch makroökonomisch untersucht.

Da es sich bei Mikro- und Makroökonomie um besonders wichtige Begriffe handelt, findest du in unserem Themenblock Grundwissen Wirtschaft einen ausführlicheren Artikel dazu.

Volkswirtschaftslehre – Aufgaben und Methoden

Wie du bereits gelernt hast, untersucht die Volkswirtschaftslehre die Gesamtwirtschaft oder einzelne Wirtschaftszweige innerhalb eines Landes bzw. eines Staatenverbundes. Aber auch der Fokus auf die gesamte Weltwirtschaft ist in diesem Teil der Wirtschaftswissenschaften denkbar. Welche Betrachtungsweise gewählt wird, hängt davon ab, welche volkswirtschaftliche Aufgabe erfüllt werden soll bzw. welche Art von Beratung die Wirtschaftspolitik benötigt.

Volkswirtschaftslehre – Aufgaben

Zunächst werden in der VWL bestehende wirtschaftliche Zusammenhänge einfach beschrieben. Die erste Aufgabe besteht also darin, den Ist-Zustand der Volkswirtschaft zu benennen. Das kann beispielsweise die Höhe der Arbeitslosigkeit sein.

Der festgestellte Ist-Zustand wird dann im zweiten Schritt anhand volkswirtschaftlicher bzw. wirtschaftspolitischer Zusammenhänge erklärt. Beschreibung und Erklärung bilden zusammen die Basis für die Erstellung einer wirtschaftlichen Entwicklungsprognose (Aufgabe 3). Diese Prognose ist wiederum die Grundlage für die Beratung der Wirtschaftspolitik.

Volkswirtschaftslehre Grundbegriffe Aufgaben StudySmarterAbbildung 3: Aufgaben der Volkswirtschaftslehre

Zur Beratung der Politik wurde in Deutschland 1963 der sogenannte Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung eingeführt. Die fünf Mitglieder dieses Gremiums verfügen einerseits über besondere wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse und haben andererseits eine umfangreiche volkswirtschaftliche Erfahrung.

Der Sachverständigenrat begutachtet periodisch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Er hilft sowohl den Verantwortlichen in der Wirtschaftspolitik als auch der Bevölkerung dabei, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen und sich darüber ein Urteil zu bilden. Das Gremium ist in seiner Beratungsfunktion unabhängig und ein wichtiger Teil der wirtschaftspolitischen Auseinandersetzung.

Volkswirtschaftslehre – Methoden

Damit die oben genannten Aufgaben erfüllt werden können, bedient sich die Volkswirtschaftslehre verschiedener Methoden, die wir dir nachfolgend etwas näherbringen.

Die gesamte wirtschaftliche Lage ist in der Realität so komplex, dass Lösungen nur gefunden werden können, wenn man nur die wesentlichen Aspekte in einem Modell betrachtet. Der Vorteil der Modellbildung liegt darin, dass für das konkrete Problem irrelevante Bereiche ausgeblendet werden. Allerdings können bei dieser Methode auch wichtige Informationen verloren gehen.

Im Modell des einfachen Wirtschaftskreislaufs werden alle privaten Haushalte gleich betrachtet. Unterschiede beim Einkommen oder den Konsumgewohnheiten werden nicht berücksichtigt, obwohl auch diese für die gesamtwirtschaftliche Betrachtung relevant sind.

Wenn du mehr über das Modell des einfachen Wirtschaftskreislaufes erfahren möchtest, findest du dazu einen ausführlichen Artikel unter Grundwissen Wirtschaft.

Eine weitere Methode in der Volkswirtschaftslehre ist die sogenannte Lage-Ziel-Mittel-Analyse. Dabei schaut man sich die aktuelle Situation an (z. B. Arbeitslosenquote von 10%) und definiert dann das angestrebte Ziel (z. B. eine Arbeitslosenquote von maximal 5%). Im Anschluss überlegt man sich, wie dieses Ziel erreicht werden kann (z. B. Weiterbildungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose).

Die ceteris-paribus-Klausel hat ihren Ursprung in der Mathematik und besagt, dass eine Gleichung nur dann eindeutig gelöst werden kann, wenn es nur eine Unbekannte gibt. Auf die Volkswirtschaftslehre umgedeutet, heißt das: Will man die Wirkung einer Maßnahme analysieren, geht man davon aus, dass alle anderen möglichen Einflussfaktoren konstant bleiben, sich also nicht verändern.

Du möchtest herausfinden, inwiefern sich der Konsum steigert, wenn die Einkommenssteuer gesenkt wird. Auf das Konsumverhalten der Haushalte haben aber grundsätzlich auch andere Faktoren einen Einfluss, wie zum Beispiel Preissteigerungen. Wenn du nun im Wege der ceteris-paribus-Klausel die Wirksamkeit der Maßnahme Einkommenssteuersenkung untersuchen möchtest, tust du so, als würde der Preis immer gleich bleiben.

Zwar sind vor allem die Ergebnisse einer Modellbildung und der ceteris-paribus-Klausel immer kritisch zu hinterfragen, weil es dort oftmals zum Verlust wichtiger Informationen kommen kann. Dennoch sind alle drei Methoden für die Arbeit in der Volkswirtschaftslehre unerlässlich. Anders können umfangreiche und komplexe Vorgänge weder beschrieben noch analysiert werden.

Volkswirtschaftslehre – Ziele

Eines der wichtigsten Ziele der Volkswirtschaftslehre ist es, den Entscheidungsträgern in der Wirtschaftspolitik Handlungsempfehlungen zu geben. Dabei soll es vor allem zu einem vernünftigen Ausgleich zwischen knappen Ressourcen (z. B. Fachkräfte) und den Bedürfnissen der verschiedenen Wirtschaftssubjekte (z. B. medizinische Versorgung auf dem Land) gefunden werden.

Magisches Viereck bzw. Magisches Sechseck

Die wichtigsten volkswirtschaftlichen Ziele einer sozialen Marktwirtschaft, wie wir sie hier in Deutschland haben, werden im sogenannten Magischen Viereck beschrieben und wurden erstmals 1967 im Stabilitätsgesetz festgeschrieben. Diese sind:

Volkswirtschaftliches Ziel
Erklärung
stabiles PreisniveauDie Preis(niveau)stabilität ist gegeben, wenn der Wert des Geldes gleich bleibt. Die Preise gelten als nicht mehr stabil, wenn sich Preise im Vergleich zum Vorjahr um einen bestimmten Prozentsatz erhöhen (Inflationsrate).
hoher BeschäftigungsgradMan spricht von einem hohen Beschäftigungsgrad, wenn die Situation auf dem Arbeitsmarkt nahe an der Vollbeschäftigung liegt. Das bedeutet, dass nahezu alle erwerbswilligen und erwerbsfähigen Personen in einem Beschäftigungsverhältnis stehen.
angemessenes und stetiges WirtschaftswachstumUnter Wirtschaftswachstum versteht man den realen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Von angemessen spricht man, wenn das Wachstum mindestens 2% beträgt. Stetig bedeutet einfach, dass kontinuierlich in jedem Moment eine Zunahme stattfindet.
außenwirtschaftliches GleichgewichtDas außenwirtschaftliche Gleichgewicht ist nichts anderes als eine ausgeglichene Bilanz zwischen den Zahlungsströmen in das Ausland und denjenigen aus dem Ausland.

Mit zunehmendem gesellschaftlichem Wohlstand wurde das Magische Viereck um zwei weitere volkswirtschaftliche Ziele ergänzt. Hinzukamen die gerechte Einkommens- und Vermögensverteilung sowie der Schutz der natürlichen Umwelt.

Volkswirtschaftslehre Magisches Sechseck StudySmarterAbbildung 4: Das Magische SechseckQuelle: bpb.de

Da jedes Lebewesen seine unmittelbare Umwelt beeinflusst, stehen Natur und menschliche Wirtschaftstätigkeit in einem engen Zusammenhang. Nachdem grenzenloses Wachstum, sei es in Form technischer Errungenschaften oder in Form eines Bevölkerungswachstums, irgendwann zu einem Kollaps führen würde, wurde der Schutz der natürlichen Umwelt 1994 als Staatsziel mit in das Grundgesetz aufgenommen. Dadurch soll die natürliche Lebensgrundlage auch für nachfolgende Generationen erhalten bleiben.

Ein weiteres Problem unserer Zeit ist die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich. Um eine gerechtere Einkommens- und Vermögensverteilung zu gewährleisten, werden in einer sozialen Marktwirtschaft verschiedene Gerechtigkeitskonzepte miteinander kombiniert. Die Leistungsgerechtigkeit sorgt dafür, dass es für die gleiche Leistung auch die gleiche Bezahlung geben soll. Chancengerechtigkeit bedeutet, dass jeder entsprechend seiner Begabungen aus- und fortgebildet werden kann. Mit Verteilungsgerechtigkeit soll jedem, unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit, ein gewisser Grundstock gegeben werden, der die Grundversorgung sicherstellt.

Mehr zu den volkswirtschaftlichen Zielen findest du in unseren Artikeln Magisches Viereck und Die Erweiterung zum magischen Sechseck.

Volkswirtschaftslehre – Zielbeziehungen

Du hast gelernt, dass die Volkswirtschaftslehre der Politik Handlungsoptionen aufzeigen soll, die zur Erreichung der oben beschriebenen Ziele führen sollen. Diese Ziele stehen grundsätzlich gleichberechtigt nebeneinander. Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es daher, bei politischen Entscheidungen allen Zielen möglichst gerecht zu werden.

Inwiefern das realistisch ist, hängt von den jeweiligen Zielen und ihrer Beziehung zueinander ab. Man unterscheidet:

  • Konkurrierende Ziele: Diese stehen sich im Weg oder schließen sich gegenseitig aus.
  • Komplementäre Ziele: Die Erreichung des einen Ziels bringt uns auch der Erreichung eines anderen Ziels näher.
  • Indifferente Ziele: Diese Ziele beeinflussen sich in keiner Weise gegenseitig.

Die Volkswirtschaftslehre hilft der Politik auch bei konkurrierenden Zielen eine ausgewogene Lösung zu finden.

Volkswirtschaftslehre – Konjunktur

Zu den wichtigsten Grundlagen der Volkswirtschaftslehre zählt auch die Konjunktur.

Unter Konjunktur versteht man, vereinfacht gesagt, den Zustand der Wirtschaft innerhalb einer Volkswirtschaft. Sie beschreibt das regelmäßige Auf und Ab wirtschaftlicher Betätigung.

Konjunktur: Phasen und Indikatoren

Keine Volkswirtschaft entwickelt sich immer nur konstant in eine Richtung. Vielmehr unterliegt sie wiederkehrenden Schwankungen, die man als Konjunkturzyklus bezeichnet.

Volkswirtschaftslehre Volkswirtschaftslehre Grundbegriffe Konjunktur Phasen Indikatoren StudySmarterAbbildung 5: KonjunkturzyklusQuelle: adenauercampus.de

Wie du in der Abbildung erkennen kannst, wechseln sich im Laufe der wirtschaftlichen Entwicklung verschiedene Konjunkturphasen ab. Nach einer Tiefphase (Depression) folgt in der Regel der Aufschwung (Expansion). Dieser erreicht mit dem Konjunkturhoch (Boom) seinen Höhepunkt. Der darauffolgende Abschwung (Rezession) mündet wieder in die Depression und der Kreislauf beginnt von vorne.

Soweit die Theorie. In der Praxis ist es die Aufgabe der Volkswirtschaftslehre, vorherzusagen, wie sich die Wirtschaft langfristig entwickeln wird. Diese Vorhersagen sind die Grundlage für wirtschaftspolitische Entscheidungen.

Um eine zuverlässige Prognose abgeben zu können, analysiert man in der Volkswirtschaftslehre verschiedene Indikatoren, die auf eine wirtschaftliche Trendwende hindeuten könnten. Der wohl wichtigste Begriff, den du in diesem Zusammenhang kennen solltest, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP).

Das BIP gibt den Wert aller Dienstleistungen und Waren an, die innerhalb eines Jahres in einer Volkswirtschaft erbracht oder produziert wurden.

Nimmt das BIP beispielsweise im Vergleich zum Vorjahr ab, kann dies auf einen wirtschaftlichen Abschwung hindeuten. Neben dem Bruttoinlandsprodukt müssen aber noch einige andere Indikatoren berücksichtigt werden, um eine realistische Prognose abgeben zu können. Dabei unterscheidet man:

  • Frühindikatoren, die frühzeitig einen Umschwung erkennen lassen (z. B. Geschäftsklimaindex mit Erwartungen für die nächsten 6 Monate).
  • Präsensindikatoren: Diese stehen in einem zeitlichen Zusammenhang zur aktuellen Konjunkturphase (z. B. aktuelle Produktionsauslastung).
  • Spätindikatoren, die erst mit einer gewissen Verzögerung zum Konjunkturverlauf auftreten (z. B. Preisindex oder Arbeitslosenquote).

Unsere Artikel zu Konjunkturindikatoren und dem BIP geben dir einen vertieften Einblick in das Thema.

Grenzen der Konjunkturanalyse

Oftmals hört man von Fachleuten aus der Volkswirtschaftslehre, dass jeder Wetterbericht zuverlässiger sei, als eine Konjunkturprognose. Tatsächlich sind solche Vorhersagen, selbst über einen kurzfristigen Zeitraum, recht ungenau. Eine Konjunkturanalyse über einen langfristigen Zeitraum ist nahezu unmöglich. Möchte man nun Vorhersagen beispielsweise über das Wachstum treffen und einen sogenannten Wachstumspfad erstellen, nutzt man dafür eher die Methoden der Wachstumsforschung, einer eigenen Sparte der Wirtschaftswissenschaften. Daher beschränken sich Konjunkturanalysen regelmäßig nur auf einen Zeitraum von maximal eineinhalb Jahren. Doch warum sind langfristige Konjunkturprognosen nicht zuverlässig möglich? Als mögliche Ursachen werden häufig folgende Aspekte genannt:

  • Es fehlen Indikatoren oder die vorhandenen Parameter sind für eine langfristige Prognose nicht geeignet.
  • Die Datenerhebung war fehlerhaft und liefert deshalb nur unvollständige oder falsche Ausgangsdaten.
  • Die vorhandenen Daten werden falsch interpretiert.
  • Das zugrunde liegende Prognosemodell ist fehlerhaft.
  • Lang- und kurzfristige Zyklen überlagern sich.
  • Gesellschaftspolitische Veränderungen oder externe Schocks (Naturkatastrophen, Terroranschläge etc.) treten unerwartet auf.

In unserem Artikel Grenzen der Konjunkturanalyse findest du ausführliche Informationen zu dem Thema.

Volkswirtschaftslehre – Globalisierung

"Wir leben in einer globalisierten Welt." Diesen Satz hast du sicher schon etliche Male in den unterschiedlichsten Zusammenhängen gehört. Aber was bedeutet Globalisierung und wieso gehört sie zu den Grundlagen der Volkswirtschaftslehre?

Globalisierung bedeutet eine Vernetzung über staatliche Grenzen hinweg. Das heißt, es findet ein internationaler Austausch statt, sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller und zwischenmenschlicher Beziehung.

Volkswirtschaftslehre Volkswirtschaftslehre Grundbegriffe Globalisierung StudySmarterAbbildung 6: GlobalisierungQuelle: Ipb Heidelberg

Dank fortschreitender Digitalisierung und sinkender Transportkosten ist es inzwischen für nahezu jedermann möglich, mit anderen Ländern in einen Austausch zu treten. Auch die Wirtschaft weiß diese Vorteile für sich zu nutzen. Durch internationale Arbeitsteilung können Kostennachteile bei der Produktion ausgeglichen werden und es kann auf Rohstoffe bzw. Know-how aus anderen Ländern zurückgegriffen werden.

Deutschland hat einen großen technischen Vorsprung in Sachen Medizintechnik. Daher sind etwa ein Drittel aller moderner medizinischer Geräte "Made in Germany". Metallische Rohstoffe (sogenannte seltene Erden), die in jeder modernen Technik verarbeitet werden, kommen bei uns dagegen nicht vor und werden zu ca. 70 Prozent aus China importiert.

Globalisierung – Pro und Contra

Die Vorteile einer globalisierten Welt liegen auf der Hand: Fehlen in einer Volkswirtschaft bestimmte Rohstoffe, können diese schnell und kostengünstig im Ausland eingekauft werden. Das Gleiche gilt für Fachkräfte oder Fachwissen. Ist eine Nation als Hochlohnland bekannt, ist dies ein Anreiz für gut ausgebildete Menschen aus ärmeren Ländern, ihr Wissen dem Ausland zur Verfügung zu stellen.

Der Prozess der Globalisierung stellt die Wirtschaftspolitik aber auch vor eine Reihe von Herausforderungen, die teilweise nicht mehr ausschließlich auf nationaler Ebene gelöst werden können. Die Hauptargumente der Globalisierungskritiker sind unter anderem:

  • fehlende berufliche Perspektiven für geringer qualifizierte Personen
  • Verlagerung von Arbeitsplätzen in das günstigere Ausland
  • mögliche Monopolstellung transnationaler Konzerne
  • Wettbewerb in der Steuerpolitik (sogenannte Steueroasen)
  • Migration in das Sozialsystem
Die Globalisierung hat folglich auch einen starken Einfluss auf die nationale Wirtschaftspolitik, insbesondere in den Bereichen Sozial-, Arbeitsmarkt- und Wettbewerbspolitik. Nimmt die Volkswirtschaftslehre ihre Aufgabe als Berater der Politik ernst, darf sie die Globalisierung und die Weltwirtschaft bei ihren Analysen nicht außer Acht lassen. Unabhängig davon, ob die Außenwirtschaftspolitik oder klassische nationale Politikfelder betroffen sind.

Institutionen der Weltwirtschaft

Die fortschreitende Vernetzung verschiedener Volkswirtschaften führt unausweichlich auch zu Konflikte in der Zusammenarbeit. Um diese zu lösen, braucht es zum einen, einen Perspektivwechsel bei den beteiligten Parteien und zum anderen nationenunabhängige Institutionen. Die wichtigste Organisation ist hierbei die Welthandelsorganisation (WTO, World Trade Organisation).

Die WTO ist eine anerkannte Vertragsinstitution und kann als solche aktiv Regeln für den internationalen Handel festlegen. Außerdem finden vor ihr Streitschlichtungsverfahren statt, die Konflikte zwischen Mitgliedern auflösen sollen. Der Sitz der Welthandelsorganisation ist in Genf.

Daneben gibt es noch den Internationalen Währungsfond (IMF/IWF) und die Weltbank. Zunehmende Bedeutung gewinnen im Rahmen der Globalisierung auch Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Diese sind privat organisiert und bringen mit ihren Kampagnen für die Gesellschaft wichtige Themen auf die Agenda der Politik.

Die einzelnen Akteure werden in unserem Artikel Institutionen der Weltwirtschaft genauer beschrieben.

Volkswirtschaftslehre – Neue Institutionenökonomik (NIÖ)

Die klassische Volkswirtschaftslehre geht davon aus, dass Menschen sich bei allen wirtschaftlichen Entscheidungen rational verhalten und über alle erforderlichen Informationen verfügen (Homo Oeconomicus). Probleme und Kosten, die bei der Informationsbeschaffung auftreten können, werden vollkommen außer Acht gelassen. Auch Unsicherheiten, die in der Person des Vertragspartners liegen (z. B. Zuverlässigkeit hinsichtlich Lieferung oder Bezahlung), spielen für die klassische Ökonomie keine Rolle.

Die Neue Institutionenökonomie, auch ökonomische Verhaltenstheorie genannt, möchte die realen Gegebenheiten und die tatsächlichen Handlungen der Wirtschaftssubjekte mehr in die Betrachtung mit einbeziehen. Sie lehnt den Homo Oeconomicus als bloße Fiktion ab. Die Grundannahme ist hier, dass Menschen nicht nur aus reinem Nutzen handeln, sondern auch Vertrauen und moralische Überzeugungen zugrunde legen.

Aus Sicht der ökonomischen Verhaltenstheorie hängt der wirtschaftliche Erfolg einer Volkswirtschaft entscheidend von der Funktionsweise und Funktionsfähigkeit ihrer Institutionen ab.

Institutionen im Sinne der NIÖ sind neben Verwaltungsbehörden auch alle Regeln einer Gesellschaft, die das menschliche Handeln beeinflussen können.

Man unterscheidet formelle und informelle Institutionen.

Art der Institution
Beispiele
formelle InstitutionenVerordnungen, Gesetze, Verwaltungen, Unternehmen
informelle InstitutionenTraditionen, soziale Normen, Mentalitäten

Institutionen haben in diesem Ansatz der Volkswirtschaftslehre die Aufgabe, den beteiligten Personen eine gewisse Sicherheit zu geben. Das heißt, sie sollen sicherstellen, dass sich die Vertragspartner so verhalten, wie es zu erwarten und auch erwünscht ist.

Die Neue Institutionenökonomie verfolgt drei Ansätze bei ihren Betrachtungen, die wir dir im Folgenden kurz erklären.

Ansatz
Erklärung
TransaktionskostenansatzDieser Ansatz schaut darauf, wie effektiv wirtschaftliches Handeln ist. Transaktionskosten sind dabei die Betriebskosten des menschlichen Zusammenlebens (z. B. Kosten für die Informationsbeschaffung).
VerfügungsrechtsansatzHier stehen die Verfügungsrechte an einem Gut im Vordergrund. Nach diesem Ansatz bemisst sich der Wert einer Sache nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach dem Nutzen, den der Verfügungsberechtigte daraus ziehen kann. Je höher der Nutzen, desto höher die Investitionsbereitschaft.
Prinzipal-Agent-AnsatzDer Ansatz beschäftigt sich mit dem menschlichen Verhalten in einer hierarchischen Ordnung und stellt Auftraggeber (Prinzipal) und Auftragnehmer (Agent) gegenüber. Die Grundannahme ist hierbei, dass die Interessen der Beteiligten nicht deckungsgleich sind und der Agent einen Wissensvorsprung gegenüber dem Prinzipal hat.

Wenn du mehr über die Neue Institutionenökonomie als Teilbereich der Volkswirtschaftslehre erfahren möchtest, sieh dir gerne unseren Artikel zu dem Thema an.

Volkswirtschaftslehre - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Volkswirtschaftslehre beschäftigt sich mit dem ökonomischen Handeln einzelner Wirtschaftssubjekte.
  • Die Untersuchung des wirtschaftlichen Handelns kann im Großen (Makroökonomie) oder im Kleinen (Mikroökonomie) erfolgen.
  • Die Volkswirtschaftslehre soll die wirtschaftlichen Vorkommnisse in einer Volkswirtschaft beschreiben und erklären.
  • Auf Grundlage dieser Erkenntnisse sollen Prognosen erstellt werden, die wiederum der Wirtschaftspolitik Handlungsempfehlungen geben sollen.
  • Die Volkswirtschaftslehre muss stets die Ziele einer sozialen Marktwirtschaft im Blick haben und mögliche Zielkonflikte berücksichtigen.
  • In einer globalisierten Welt ist es die Aufgabe der Volkswirtschaftslehre, die Lage der Weltwirtschaft und anderer Volkswirtschaften zu kennen und zu analysieren.
  • Konjunkturschwankungen vorherzusagen, ist ebenfalls eine Aufgabe der Volkswirtschaftslehre. Allerdings sind langfristige Prognosen schwierig.
  • Die klassische Volkswirtschaftslehre geht vom Konzept des Homo Oeconomicus aus, also davon, dass jeder Mensch rational handelt und den wirtschaftlichen Nutzen im Blick hat. Die neue Institutionenökonomie möchte das menschliche Handeln realistischer betrachten und berücksichtigt auch Moralvorstellungen und Traditionen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Volkswirtschaftslehre

In einer Volkswirtschaft tauschen Wirtschaftssubjekte (z. B. Unternehmen, private Haushalte) Güter (Wirtschaftsobjekte) aus. Jede Handlung der Wirtschaftssubjekte, egal ob Tausch, Kauf oder eine andere Verfügung, wird in einer Volkswirtschaft als Transaktion bezeichnet.

Die Mikroökonomie ist neben der Makroökonomie eine der wichtigsten Teildisziplinen der VWL.

Eine Volkswirtschaft ist die Summe aller Wirtschaftssubjekte innerhalb eines Landes oder eines Staatenverbundes. Sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die Europäische Union sind Volkswirtschaften.

Zu einer Volkswirtschaft gehören alle Wirtschaftssubjekte, also Banken, Unternehmen, private Haushalte, der Staat und auch das Ausland. Teil der Volkswirtschaft sind auch die Wirtschaftsobjekte, also alle Güter (Waren und Dienstleistungen), die von den Wirtschaftssubjekten angeboten werden.

Finales Volkswirtschaftslehre Quiz

Frage

Was ist eine Zielbeziehung?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Zielbeziehung werden die formalen und logischen Zusammenhänge und Interdependenzen zwischen verschiedenen wirtschaftspolitischen Zielen verstanden. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Zielbeziehungen gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Zielkomplementarität
  2. Zielkonkurrenz
  3. Zielindifferenz
Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet Zielharmonie/Zielkomplementarität?

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Antwort

Maßnahmen, die zur Verbesserung einer Zielgröße führen, führen auch zur Verbesserung einer anderen Zielgröße.

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Frage

Was bedeutet Zielkonkurrenz/Zielkonflikt?

Antwort anzeigen

Antwort

Maßnahmen zur Verbesserung einer Zielgröße führen zu Einschränkungen anderer Zielgrößen.

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet Zielindifferenz?

Antwort anzeigen

Antwort

Maßnahmen zur Verbesserung einer Zielgröße haben keine Auswirkungen auf andere Zielgrößen.

Frage anzeigen

Frage

In welche zwei Kategorien können die wirtschaftspolitischen Ziele unterschieden werden, die eine Volkswirtschaft verfolgt?

Antwort anzeigen

Antwort

Qualitative und quantitative Ziele.

Frage anzeigen

Frage

Aus welchen vier wirtschaftspolitischen Zielen besteht das magische Viereck?

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Antwort

  1. Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum
  2. Hohes Beschäftigungsniveau
  3. Stabiles Preisniveau
  4. Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
Frage anzeigen

Frage

Um welche beiden wirtschaftspolitischen Ziele ergänzt das magische Sechseck das magische Viereck?

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Antwort

  1. Umweltschutz
  2. Gerechte Einkommensverteilung
Frage anzeigen

Frage

In welchem Gesetz sind die wirtschaftspolitischen Ziele festgelegt?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Stabilitätsgesetz (§ 1)

Frage anzeigen

Frage

Wie kann der Begriff "magisch" des magischen Vier- und Sechsecks begründet werden?

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Antwort

Die Ziele sollen zum Erreichen eines gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts führen. Da aber eine dauerhafte und zeitgleiche Erreichung aller Ziele in der Praxis jedoch nicht möglich ist, wird es als "magisch" bezeichnet". 

Frage anzeigen

Frage

Mit welchen beiden Zielen steht Preisniveaustabilität in Konflikt?

Antwort anzeigen

Antwort

Vollbeschäftigung

Frage anzeigen

Frage

Welche wirtschaftspolitischen Ziele haben keinen Einfluss aufeinander?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Umweltschutz und außenwirtschaftliches Gleichgewicht
  2. Umweltschutz und Preisniveaustabilität
Frage anzeigen

Frage

Welche Steigerung des BIP's ist ideal?

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Antwort

Bis zu 5% jährlich

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Frage

Woran wird das außenwirtschaftliche Gleichgewicht gemessen?

Antwort anzeigen

Antwort

Außenbeitragsquote

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Frage

Zwischen welchen beiden Zielen herrscht eine Zielharmonie?

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Antwort

​​​​​Eine Zielharmonie herrscht zwischen Wirtschaftswachstum und einem hohen Beschäftigungsniveau. 

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter einer Konjunktur?

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Antwort

Als Konjunktur wird die gesamtwirtschaftliche Lage eines Landes bezeichnet.

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Frage

Was ist der Grund dafür, dass Konjunkturpolitik benötigt wird?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Grund sind die Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivitäten. Dabei ist vor allem das Verhalten der Haushalte und der Unternehmen relevant. Hier muss der Staat entsprechend agieren und eingreifen. 

Frage anzeigen

Frage

Was sind Konjunkturschwankungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Konjunkturschwankungen sind Schwankungen bezüglich der wirtschaftlichen Lage eines Landes. Sie beschreiben den Status, in dem sich die Wirtschaft befindet. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Zyklusphasen gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Hochkonjunktur (Boom)
  2. Rezession (Abschwung)
  3. Depression (Aufschwung)
  4. Expansion (Aufschwung)
Frage anzeigen

Frage

Was ist das Produktionspotenzial?

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Antwort

Das Produktionspotenzial beschreibt die Menge an Produkten und Dienstleistungen, die mit dem maximalen Einsatz der Produktionskapazitäten erreicht werden kann. 

Frage anzeigen

Frage

In welcher Zyklusphase sind die Produktionskapazitäten voll ausgelastet?

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Antwort

Hochkonjunktur

Frage anzeigen

Frage

Ist eine Hochkonjunktur dauerhaft realisierbar?

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Antwort

Nein. Es besteht die Gefahr, dass durch steigende Preise eine Inflation eintritt. Aus diesem Grund wird für die Zukunft eine Wende erwartet. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Inflation?

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Antwort

Die Inflation beschreibt den Vorgang des Preisanstiegs. Dadurch verringert sich der Wert des Geldes. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Phase folgt auf die Hochkonjunktur?

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Antwort

Nach der Hochkonjunktur folgt eine Rezession bzw. ein Abschwung. 

Frage anzeigen

Frage

Wie lässt sich die Auslastung der Produktionskapazitäten während einer Depression beschreiben?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Auslastung der Produktionskapazitäten ist sehr gering. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Deflation?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Deflation beschreibt den Vorgang, bei dem die Preise sinken. Das Geld gewinnt an Wert. 

Frage anzeigen

Frage

Was passiert während einer Expansion mit der Arbeitslosenquote?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie sinkt

Frage anzeigen

Frage

Welche Gründe gibt es für Konjunkturschwankungen?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Saisonale Schwankungen
  2. Konjunkturelle Schwankungen
  3. Trends
Frage anzeigen

Frage

Was sind saisonale Schwankungen?

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Antwort

Sie sind saisonal bedingt und stehen mit dem Wechsel der Jahreszeiten in Verbindung. 

Frage anzeigen

Frage

Was sind Trends im Zusammenhang mit Konjunkturschwankungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Trends werden erkennbare Grundrichtungen der wirtschaftlichen Entwicklung während einer bestimmten Zeitspanne bezeichnet. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Faktoren spielen bei den Zyklusphasen eine Rolle? 

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Güternachfrage
  2. Güterpreise
  3. Produktionskapazitäten
  4. Arbeitslosenquote
Frage anzeigen

Frage

In welcher Phase sind die Produktionskapazitäten nicht ausgelastet?

Antwort anzeigen

Antwort

Tiefphase

Frage anzeigen

Frage

Was ist internationaler Handel?

Antwort anzeigen

Antwort

Internationaler Handel oder auch Außenhandel genannt, bezeichnet den grenzüberschreitenden Austausch von Gütern und Dienstleistungen. 


Frage anzeigen

Frage

Was können Nachteile vom internationalen Handel sein?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt Hürden, wie die Überschreitung von Grenzen, weitere Transporte, andere rechtliche Grundlagen oder Sprachschwierigkeiten. Dies führt dazu, dass der Außenhandel höhere Kosten mit sich bringt. 


Frage anzeigen

Frage

Was können Vorteile vom internationalen Handel sein?


Antwort anzeigen

Antwort

Der internationale Handel sorgt für eine bessere internationale Arbeitsteilung, Spezialisierungen, eine größere Produktvielfalt in den einzelnen Ländern und sorgt für die Zufuhr von Rohstoffen. Außerdem kann er die Innovation in Staaten anregen.


Frage anzeigen

Frage

Waren werden aus einem anderen Land in das eigene eingeführt. Handelt es sich um Ex- oder Import?


Antwort anzeigen

Antwort

Import

Frage anzeigen

Frage

Was ist Export?


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Antwort

Der Export beschreibt die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen in ein anderes Land. Dafür fließt das Geld wieder in das eigene Land.

Frage anzeigen

Frage

Die Exporte eines Staates entsprechen den Importen. Wie nennt sich dieser Zustand?


Antwort anzeigen

Antwort

Außenhandelsgleichgewicht

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Frage

Die Exporte übersteigen die Importe. Wie nennt sich dieser Zustand?


Antwort anzeigen

Antwort

Exportüberschuss

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Frage

Wie kann man Transithandel auch bezeichnen?


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Antwort

Ein anderer Begriff wäre Durchfuhrhandel.

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Frage

Die Waren werden in einem dritten Land zwischengelagert und es werden noch minimale Veränderungen, wie das Produkt in eine neue Verpackung zu verpacken, durchgeführt. Welche Form des Transithandels liegt vor?


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Antwort

Gebrochener Transithandel

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Frage

Was besagt die Theorie der komparativen Kostenvorteile?


 


Antwort anzeigen

Antwort

Mithilfe dieser Theorie lassen sich die Vorteile des Außenhandels begründen. Wenn jedes Land sich darauf spezialisiert, was es am besten kann, kann man insgesamt alles am günstigsten produzieren. Dies lohnt sich sogar, wenn ein Land alle Güter selbst am günstigsten produzieren kann. 

 

Frage anzeigen

Frage

Staat A produziert 100 Tonnen Holz und 100 Tonnen Wolle. Es benötigt für das Holz 15 Arbeiter und für die Wolle 10 Arbeiter. Staat B produziert ebenfalls 100 Tonnen Holz und 100 Tonnen Wolle. Es benötigt aber für das Holz 12 Arbeiter und für die Wolle 13 Arbeiter. 


Auf wie viele Arbeiter könnte man die Produktionen mithilfe des Außenhandels nach der Theorie der komparativen Kostenvorteile senken?


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Antwort

Staat A spezialisiert sich auf die Produktion von Wolle. Der Staat benötigt nun 20 Arbeiter für 200 Tonnen Wolle. 5 weniger als zuvor. 

Staat B fällt nur noch Holz. Es braucht nun für 200 Tonnen Holz 24 Arbeiter. Dies ist ein Arbeiter weniger als zuvor.

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Was sind die Hauptaufgaben der WTO?


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Die Hauptaufgaben der WTO sind es, Handelsstreitigkeiten zwischen den einzelnen Mitgliedern zu schlichten und Mitgliedsstaaten bei ihrer Handelspolitik zu beraten. Außerdem darf die WTO auf nationales Recht Einfluss nehmen, wenn es gegen internationale Handelsstandards verstößt.

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Was ist keine der drei größten Exportnationen im Jahr 2020 gewesen?


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Indien

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Was war die größte Importnation im Jahr 2020?

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​USA

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Warum ist der internationale Handel für Deutschland wichtig?


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Deutschland hat kaum noch eigene natürliche Rohstoffe. Stattdessen werden in der Industrie Rohstoffe aus anderen Ländern zu eigenen Produkten weiterverarbeitet. Ein gutes Drittel des Bruttoinlandsproduktes werden im Export erwirtschaftet.

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Welchen Zustand erreicht Deutschland seit 1952 jedes Jahr? Exportüberschuss, Importüberschuss oder ein Außenhandelsgleichgewicht?


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Einen Exportüberschuss

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Wer ist Deutschlands Hauptexportpartner? Das heißt, wohin exportiert Deutschland die meisten Güter und Dienstleistungen?


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USA

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Wo sind die wirtschaftspolitischen Ziele einer Volkswirtschaft festgehalten?

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Im Stabilitätsgesetz von 1967.

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