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Rechtslehre

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Die Rechtslehre beschäftigt sich, vereinfacht gesagt, mit dem deutschen Rechtssystem und seinen Rechtsgebieten. In diesem Artikel bekommst du einen Überblick, welche Themen die Rechtslehre umfasst und was sich alles dahinter verbirgt.


Wir wünschen dir viel Spaß beim Lernen!



Was versteht man unter der Rechtslehre?


Kurz gesagt ist die Rechtslehre eine Wissenschaft, die sich mit dem Recht befasst. Eine gute Definition geht auf den Rechtswissenschaftler Hans Kelsen zurück.:


Danach beschäftigt sich die Lehre vom Recht alleine mit der Frage, wie das Recht zustande kommt und was das Recht ausmacht.


Wir erklären dir hier in erster Linie Rechtsthemen, die dir im Alltag begegnen können. Rechtspolitische und moralische Überlegungen, das heißt, wie das Recht idealerweise sein sollte, werden hier nicht behandelt.



Rechtslehre Definition, Rechtskunde Schulfach, Rechtslehre Themen,  Rechtslehre Grundlagen, StudysmarterAbbildung 1: Rechtslehre; Quelle via FOS Augsburg



Themen der Rechtslehre


Im Folgenden geben wir dir einen Überblick über die Themen, die die Grundlagen der Rechtslehre bilden. 


Wichtige Begriffe in der Rechtslehre


Abstraktionsprinzip

Dieses Prinzip verdeutlich den Unterschied zwischen vertraglichem und dinglichem Geschäft.


Das Abstraktionsprinzip baut auf der Trennung von Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäft auf und besagt, dass die Wirksamkeit des Verpflichtungsgeschäfts nicht unmittelbar die Wirksamkeit des Verfügungsgeschäftes zur Folge hat (und umgekehrt).


Einfach gesagt: Die Vereinbarung (Verpflichtung), dass du zum Beispiel eine Spielekonsole kaufst, ist der Vertrag. Die Übergabe der Spielekonsole bezeichnet jedoch das dingliche Geschäft (Verfügung). Beide Geschäfte sind unabhängig voneinander. Sollte dabei der Vertrag nichtig sein, ist die dingliche Vereinbarung dennoch wirksam.


Subsumtion


Da es im Alltag sehr viele unterschiedliche rechtliche Beziehungen geben kann, sind die Gesetze sehr allgemein formuliert. Daher muss immer geprüft werden, ob ein konkreter Sachverhalt die Voraussetzungen einer Gesetzesnorm (Tatbestand) erfüllt. Deswegen kannst du dir für den Begriff der Subsumtion folgende Definition merken:


Der Begriff Subsumtion setzt sich aus den beiden lateinischen Wörtern "sub" (dt. "unter") und "sumere" (dt. "nehmen") zusammen und bezeichnet einen Prozess, bei dem man einen Begriff oder einen Sachverhalt unter einen anderen Begriff einordnet.


Garantie


Als Garantie wird eine Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer verstanden, durch die sich zusätzliche Rechte auf Seiten des Käufers im Falle von Mängeln an der Kaufsache ergeben. 


In einem Vertrag wird eine bestimmte Eigenschaft des betreffenden Gegenstands zugesagt. Besteht diese Eigenschaft dann doch nicht, hat der Käufer Rechte gegen den Verkäufer. Eine Garantievereinbarung ist freiwillig und richtet sich nach den Vorstellungen des Verkäufers.


Gewährleistung


Unter dem Begriff der Gewährleistung werden die gesetzlichen Rechte bzw. Ansprüche des Käufers verstanden, sofern Mängel an der verkauften Sache bestehen.


Im Gegensatz zur Garantie ist die Gewährleistung gesetzlich verankert. Gewährleistungsrechte hat man zum Beispiel, wenn eine gekaufte Sache kaputt oder nicht voll funktionsfähig geliefert wird. Dabei findet man Gewährleistungsrechte nicht nur im Kaufrecht, sondern auch im Werkvertragsrecht. 


Wenn du mehr über diese wichtigen Begriffe erfahren möchtest, dann schau` dir einfach unsere Artikel zum Abstraktionsprinzip, zur Subsumtion, Garantie und Gewährleistung an. 


Das Rechtssystem in Deutschland

Die drei Säulen des deutschen Rechtssystems sind das Zivilrecht, das öffentliche Recht und das Strafrecht mit dem jeweils dazugehörigen Prozessrecht. Der Maßstab für alle Gesetze und Verordnungen, die in Deutschland erlassen werden, ist das Grundgesetz. Besonders die einzelnen Grundrechte müssen dabei berücksichtigt werden.


Darüber hinaus spielt auch das Europarecht eine wichtige Rolle. Dadurch werden einheitliche, rechtliche Standards innerhalb der Europäischen Union gewährleistet. Außerdem muss sich Deutschland an die Vorgaben des internationalen Völkerrechts halten.


Da das Rechtssystem in Deutschland sehr komplex ist, haben wir einen eigenen Artikel für dich dazu vorbereitet.


Funktionen des Rechts

Gesetze gibt es nicht grundlos. Für ein funktionierendes Miteinander in einer Gesellschaft sind Regeln erforderlich. Dafür muss das Recht verschiedene Funktionen erfüllen:

  • Ordnung: Gäbe es keine Gesetze und jeder könnte machen, was er wollte, würde schnell ein landesweites Chaos ausbrechen.

  • Erziehung: Fehlverhalten, also der Verstoß gegen Gesetze, wird sanktioniert. Der daraus resultierende Lerneffekt soll weitere Verstöße verhindern.

  • Schutz: Gesetze dienen auch dem Schutz individueller Rechte. Keiner darf zum Beispiel einen anderen verletzen oder dessen Eigentum beschädigen.

  • Rechtssicherheit: Durch klare Regeln und Vorgaben, weiß jeder, was er zu tun und zu lassen hat. Dadurch entsteht Rechtssicherheit.



Du bist bei den einzelnen Funktionen unsicher? Dann lies dir einfach unseren Artikel zu den Funktionen des Rechts durch.


Gerechtigkeitsgrundsätze


Recht und Gesetz müssen gerecht und billig sein. Das bedeutet, dass alle Menschen - unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft - durch die Vorschriften gleich behandelt werden. Es bedeutet auch, dass bei der Anwendung von Vorschriften immer auch der Einzelfall und seine besonderen Umstände berücksichtigt werden. Natürlich muss auch hier die Rechtssicherheit gegeben sein. Wie dieses Spannungsverhältnis zwischen der Gleichheit vor dem Gesetz und der Berücksichtigung von Härtefällen zu lösen ist, erfährst du im Abschnitt Gerechtigkeitsgrundsätze. 


Rechtssubjekte


Rechtssubjekte sind Personen oder auch Unternehmen, öffentliche Einrichtungen etc., die selbst Träger von Rechten und Pflichten sein können.


Die Voraussetzung, die alle Rechtssubjekte erfüllen müssen, ist die Rechtsfähigkeit. Das Gegenteil sind Rechtsobjekte, beispielsweise Sachen. Ein Rechtssubjekt kann entweder eine natürliche oder eine juristische Person sein.


Rechtsgeschäfte


Ein Rechtsgeschäft entsteht, wenn zwei oder auch mehr Personen übereinstimmende Willenserklärungen abgeben. Der Wille muss auf eine bestimmte Rechtsfolge gerichtet sein.


Willenserklärungen und damit auch Rechtsgeschäfte sind nur wirksam, wenn die Erklärenden geschäftsfähig sind. Die Geschäftsfähigkeit hängt in erster Linie vom Alter ab.

 

Du möchtest mehr zum Thema Rechtssubjekte und Rechtsobjekte wissen, dann haben wir zwei Themenbereiche für dich vorbereitet.


Deliktsrecht


Wo Menschen zusammentreffen, passieren auch Unfälle. Aus Unachtsamkeit können andere Personen oder Gegenstände verletzt und beschädigt werden. Das Deliktsrecht sorgt dafür, dass es in diesen Fällen zu einer angemessenen Entschädigung kommt. Hier ist auch geregelt, wer die Haftung übernehmen muss, sollte der Schädiger (noch) nicht deliktsfähig sein. Besondere Bedeutung hat hier die sogenannte Deliktsfähigkeit. 


Deliktsfähig ist derjenige, der die Tragweite seines Verhaltens erkennt und somit bei einer unerlaubten Handlung haftet.


Für einen Anspruch auf Schadensersatz ist im Bereich des Deliktsrechts insbesondere § 823 Abs. 1 BGB von Bedeutung. Dort heißt es:


Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet. 


                    Rechtslehre Rechtslehre Themen StudySmarterAbbildung 2: Deliktsrecht; Quelle via docplayer


Die einzelnen Voraussetzungen des § 823 Abs. 1 BGB besprechen wir mit dir in einem spezifischen Artikel.


Besitz und Eigentum


Auch wenn die beiden Begriffe im Alltag oft gleichgesetzt werden, ist Besitz rechtlich gesehen nicht automatisch auch Eigentum. Der Eigentümer hat alle Rechte an einem Gegenstand, der Besitzer aber die tatsächliche Sachherrschaft darüber. Das heißt, er kann die Sache verwenden, aber nicht verkaufen.


Meistens ist der Eigentümer zwar gleichzeitig auch der Besitzer, dies ist aber nicht zwingend der Fall. Bei einer Leihe beispielsweise sind Besitzer und Eigentümer zwei unterschiedliche Personen.


Person A hat sich ein Buch gekauft, das auch Person B gerne einmal lesen möchte. Deshalb leiht A dem B das Buch. A ist der Eigentümer und bleibt als solcher auch mittelbarer Besitzer. Das bedeutet, ohne seine Zustimmung darf nicht über das Buch verfügt werden, einen direkten Einfluss auf das Buch hat er aber nicht mehr.


B ist unmittelbarer Besitzer und kann direkt auf das Buch einwirken bzw. es benutzen.


Prozessrecht


Häufig lassen sich Rechte nicht einfach so durchsetzen, weil nicht eindeutig ist, wie ein Sachverhalt zu bewerten ist. In solchen Fällen braucht man Gerichte, die darüber entscheiden. In Deutschland gibt es unterschiedliche Gerichte, die für verschiedene Rechtsfragen und Rechtsgebiete zuständig sind. Diese Zuständigkeiten sind im Prozessrecht geregelt.


Nach welchen Regeln vor welchem Gericht verhandelt wird, bestimmen die Prozessordnungen der einzelnen Teilgebiete. So gibt es beispielsweise:


  • Die Zivilprozessordnung (ZPO) für Streitigkeiten zwischen Privatpersonen
  • Die Strafprozessordnung (StPO) für Strafverfahren
  • Die Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) für Meinungsverschiedenheiten zwischen Staat und Bürger


Strafrecht


Manche Handlungen werden als so schwerwiegende Verstöße gegen die Rechtsordnung angesehen, dass der Staat einen eigenen Strafanspruch hat. Konkret heißt das, dass etwa bei einer Körperverletzung nicht nur auf privater Ebene eine Entschädigung zu leisten ist (Deliktsrecht), sondern dass der Staat den Verletzenden zusätzlich bestraft (Strafrecht).


Das Strafrecht regelt, welche Verhaltensweisen unter Strafe gestellt sind und welche Sanktionen dafür verhängt werden können.


Von zentraler Bedeutung ist hierbei die sogenannte Strafmündigkeit und der Umgang mit jugendlichen Straftätern. Das Jugendstrafrecht kennt hierzu besondere Regelungen, die vom Erwachsenenstrafrecht abweichen.



Rechtslehre - Das Wichtigste auf einen Blick


  • Die Rechtslehre ist Teil des Unterrichtsfaches Wirtschaft und beschäftigt sich mit dem Recht, wie es uns im Alltag begegnen kann
  • In Deutschland unterscheidet man zwischen Strafrecht, Zivilrecht und öffentlichem Recht
  • Das höchste Recht in Deutschland ist das Grundgesetz
  • Bei Meinungsverschiedenheiten oder unklaren Rechtsverhältnissen helfen die Gerichte weiter
  • Für Kinder und Jugendliche gelten in vielen Bereichen besondere Regeln



Häufig gestellte Fragen zum Thema Rechtslehre

Die Rechtswissenschaft ist die Wissenschaft vom Recht, seinen Erscheinungsformen und seiner Anwendung.

Wissenschaft, deren Gegenstand das Recht ist.

Für Hans Kelsen ist Recht eine Zwangsordnung. Sie hat mit Natur oder Moral nichts zu schaffen, erschöpft sich in Rechtsnormen, also Verboten und Befugnissen, sowie Rechtssätzen, die er als hypothetische Urteile sieht.

Finales Rechtslehre Quiz

Frage

Was wird unter dem Begriff der Rechtslehre verstanden?

Antwort anzeigen

Antwort

Nach dem Rechtswissenschaftler Hans Kelsen beschäftigt sich die Rechtslehre alleine mit der Frage, wie das Recht zustande kommt und was das Recht ausmacht.


Frage anzeigen

Frage

Nenne vier wichtige Begriffe innerhalb der Rechtslehre!

Antwort anzeigen

Antwort

  • Abstraktionsprinzip
  • Subsumtion
  • Garantie
  • Gewährleistung
Frage anzeigen

Frage

Was wird unter dem Abstraktionsprinzip verstanden?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Abstraktionsprinzip baut auf der Trennung von Verpflichtungs- und Verfügungsgeschäft auf und  besagt, dass die Wirksamkeit des Verpflichtungsgeschäfts nicht unmittelbar die Wirksamkeit des Verfügungsgeschäftes zur Folge hat (und umgekehrt).

Frage anzeigen

Frage

Erkläre den Begriff der Subsumtion!

Antwort anzeigen

Antwort

Der Begriff der Subsumtion setzt sich aus den beiden lateinischen Wörtern "sub" (dt. "unter") und "sumere" (dt. "nehmen") zusammen und bezeichnet einen Prozess, bei dem man einen Begriff oder einen Sachverhalt unter einen anderen Begriff einordnet.

Frage anzeigen

Frage

Definiere den Begriff der Garantie!

Antwort anzeigen

Antwort

Als Garantie wird eine Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer verstanden, durch die sich zusätzliche Rechte auf Seiten des Käufers im Falle von Mängeln an der Kaufsache ergeben.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre kurz den Begriff der Gewährleistung!

Antwort anzeigen

Antwort

Unter dem Begriff der Gewährleistung werden die Rechte bzw. Ansprüche des Käufers verstanden, sofern Mängel an der verkauften Sache bestehen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Unterschied zwischen der Garantie und der Gewährleistung?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Gewährleistung ist gesetzlich verankert, während die Garantie freiwillig vom Verkäufer festgelegt wird. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne die drei Säulen des deutschen Rechtssystems!

Antwort anzeigen

Antwort

  • Zivilrecht
  • Öffentliches Recht
  • Strafrecht
Frage anzeigen

Frage

Welche Rechtsfunktionen kennst du?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ordnungsfunktion
  • Erziehungsfunktion
  • Schutzfunktion
  • Rechtssicherheit
Frage anzeigen

Frage

Was sind Rechtssubjekte?

Antwort anzeigen

Antwort

Rechtssubjekte sind Personen oder auch Unternehmen, öffentliche Einrichtungen etc., die selbst Träger von Rechten und Pflichten sein können.

Frage anzeigen

Frage

Wie wird ein Rechtsgeschäft gebildet?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Rechtsgeschäft entsteht, wenn zwei oder auch mehr Personen übereinstimmende Willenserklärungen abgeben. Dabei muss der Wille auf eine bestimmte Rechtsfolge gerichtet sein.

Frage anzeigen

Frage

Nenne drei Prozessordnungen!

Antwort anzeigen

Antwort

  • Die Zivilprozessordnung (ZPO) für Streitigkeiten zwischen Privatpersonen
  • Die Strafprozessordnung (StPO) für Strafverfahren
  • Die Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) für Meinungsverschiedenheiten zwischen Staat und Bürger
Frage anzeigen

Frage

Erkläre den Begriff des Strafrechts!

Antwort anzeigen

Antwort

Das Strafrecht regelt, welche Verhaltensweisen unter Strafe gestellt sind und welche Sanktionen dafür verhängt werden können.

Frage anzeigen

Frage

Nenne ein Beispiel bei dem Besitzer und Eigentümer zwei verschiedene Personen sind!

Antwort anzeigen

Antwort

  • Leihe gemäß § 598 BGB
Frage anzeigen

Frage

Wozu dient das Deliktsrecht?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Deliktsrecht dient einerseits dem Ausgleich für erlittene Schädigungen und andererseits soll der Zustand, der vor der Schädigung vorlag, wiederhergestellt werden. 

Frage anzeigen

Frage

Wann wurde das Bundesverfassungsgericht gegründet?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Bundesverfassungsgericht entstand am 28.September 1951.

Frage anzeigen

Frage

Wo hat das Gericht seinen Sitz?

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Antwort

Das Bundesverfassungsgericht hat seinen Sitz in Karlsruhe.

Frage anzeigen

Frage

Das Bundesverfassungsgericht ist unabhängig. Was bedeutet das?

Antwort anzeigen

Antwort

Das bedeutet, dass niemand dem Bundesverfassungsgericht etwas vorschreibe kann. Es trifft alle Entscheidungen selber und daran müssen sich andere Gerichte und auch die Behörden halten.

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Senate hat das Bundesverfassungsgericht?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Bundesverfassungsgericht hat 2 Senate mit je 8 Richtern.

Frage anzeigen

Frage

Aus wie vielen Richtern besteht das Bundesverfassungsgericht?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt insgesamt 16 Richter.

Frage anzeigen

Frage

Wer ist aktuell der Präsident des Bundesverfassungsgerichts?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Präsident ist Stephan Harbarth.

Frage anzeigen

Frage

Welche Aufgabe hat der Präsident?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Präsident führt das Bundesverfassungsgericht und vertritt es nach außen.

Frage anzeigen

Frage

Von wem und für wie viele Jahre werden die Richter gewählt? 

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Antwort

Die Richter werden zur Hälfte vom Bundesrat und zur anderen Hälfte vom Bundestag gewählt. Dafür ist eine 2/3 Mehrheit notwendig. Die Amtszeit beträgt 12 Jahre und sie dürfen nicht wieder gewählt werden.

Frage anzeigen

Frage

Wofür ist der der 1. Senat hauptsächlich zuständig?

Antwort anzeigen

Antwort

Der 1. Senat ist für Normenkontrollen und Verfassungsbeschwerden zuständig.

Frage anzeigen

Frage

Wofür ist der 2. Senat zuständig?

Antwort anzeigen

Antwort

Der 2. Senat ist insbesondere für Parteiverbote und Wahlrechtprüfungen zuständig.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die wichtigste Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Bundesverfassungsgericht ist vor allem für den Schutz des Grundgesetzes zuständig und sorgt dafür dass unsrer Grundrechte eingehalten werden.

Frage anzeigen

Frage

Die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts sind unanfechtbar. Was bedeutet das?

Antwort anzeigen

Antwort

Das heißt die Entscheidungen und Urteile des Bundesverfassungsgerichts können nicht widerrufen werden und jeder muss sich daran halten.

Frage anzeigen

Frage

Was sind weitere Aufgaben des Bundesverfassungsgerichts?

Antwort anzeigen

Antwort

Es ist außerdem zuständig bei Verfassungsstreitigkeiten zwischen Bund und Länder, und Streitigkeiten zwischen Bundesorganen. Es prüft auch Fälle wie Richterklagen und Verfassungsbeschwerden.  

Frage anzeigen

Frage

Womit beginnt jedes Verfahren?

Antwort anzeigen

Antwort

Als erstes wird ein schriftlicher Antrag an das Bundesverfassungsgericht eingereicht.

Frage anzeigen

Frage

Was darf im schriftlichen Gutachten nicht fehlen?

Antwort anzeigen

Antwort

Zum schriftlichen Gutachten gehört ein konkreter Entscheidungsvorschlag.

Frage anzeigen

Frage

Wo werden die meisten Entscheidungen getroffen und wie kommen diese zustande?

Antwort anzeigen

Antwort

Die meisten Entscheidungen werden in den Kammern getroffen. Dafür ist es wichtig dass alle dieselbe Meinung haben.

Frage anzeigen

Frage

Was passiert wenn man sich in den Kammern nicht auf ein Urteil einigen kann?

Antwort anzeigen

Antwort

Sind sie sich nicht einig, entscheidet der gesamte Senat mit den 8 Richtern.

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter einem Plenum?

Antwort anzeigen

Antwort

Wenn auch der Senat sich bei einem Fall nicht einigen kann, versammeln sich alle 16 Richter und treffen gemeinsam eine Entscheidung. Mit dem Plenum ist die Versammlung aller Richter gemeint.

Frage anzeigen

Frage

Wonach entscheidet das Bundesverfassungsgericht?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Bundesverfassungsgericht entscheidet weder nach politischen Überzeugungen noch nach moralischen Kriterien. Das Gericht entscheidet ausschließlich nach Kriterien des Rechts.

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