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Wirtschaft Grundwissen

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Wirtschaft Grundwissen

Um Zusammenhänge im wirtschaftlichen Zusammenleben zu verstehen, benötigt man einige Grundlagen. In diesem Artikel erfährst Du, welche Themen zum Grundwissen in der Wirtschaft gehören. Die anderen Teilbereiche des Faches Wirtschaft sind Rechtslehre, Wirtschaftspolitik, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsethik und Betriebswirtschaftslehre.

Wirtschaft Grundwissen – Definition

Wirtschaft (auch Ökonomie genannt) beschreibt alle Vorgänge, die Angebot oder Nachfrage erschaffen. An dem Wirtschaftsgeschehen nehmen einzelne Individuen, Unternehmen, private Haushalte sowie der Staat teil. Zur Wirtschaft gehört auch jeder Vorgang, in dem Menschen etwas herstellen oder Dienstleistungen anbieten.

Du bist also auch ein Teil der Wirtschaft. Wenn Du Dir eine Cola in der Pause kaufst, bist Du ein Nachfrager und der Verkäufer der Ware ist der Anbieter. Aber auch der Staat, der ein Bauunternehmen zum Straßenbau beauftragt, tritt als Marktteilnehmer auf. Vereinfacht gesagt, gehört fast jede Tätigkeit, die mit Geld zu tun hat, zur Ökonomie.

Mithilfe von den verschiedenen Wirtschaftswissenschaften wird versucht, verschiedene ökonomische Sachzusammenhänge zu erklären.

In der Volkswirtschaftslehre werden Zusammenhänge erklärt, die innerhalb eines Staates passieren. Wirtschaftspolitische Entscheidungen können damit z. B. leichter getroffen werden.

In der Betriebswirtschaftslehre dagegen werden Bezüge im betrieblichen Kontext hergestellt.

Durch eine funktionierende Ökonomie können sich die einzelnen Teilnehmer auf den Bereich spezialisieren, den sie gut können. Während es in der Steinzeit Jäger und Sammler gab und alles nötige innerhalb eines Stammes getauscht wurde, gibt es in den modernen Ökonomien umfassende Spezialisierungen. Die einzelnen Produkte und Dienstleistungen werden nicht mehr durch den Tauschhandel getauscht, sondern dem Geldhandel zugeführt.

Wirtschaft Grundwissen – Wirtschaftssysteme

Ein Wirtschaftssystem beschreibt die allgemein vorherrschende Auslegung der wirtschaftlichen Tätigkeiten innerhalb eines Staates.

Es gibt drei wichtige Wirtschaftssysteme, die im Folgenden genauer erklärt werden.

Freie Marktwirtschaft

Ein Wirtschaftssystem ist die freie Marktwirtschaft.

Bei der freien Marktwirtschaft greift der Staat nicht in den wirtschaftlichen Alltag ein, sondern alles wird über Preismechanismen bestimmt. Angebot und Nachfrage sollen sich dabei natürlich entwickeln.

Komplett unabhängige freie Marktwirtschaften gibt es heute kaum noch, da manchmal staatliche Eingriffe unvermeidbar sind. Beispielsweise sind Eingriffe nötig, wenn sich Monopole bilden und der einzige Anbieter die Kosten unverhältnismäßig in die Höhe treibt. Das Wirtschaftssystem der USA kommt einer freien Marktwirtschaft am nächsten.

Planwirtschaft

Die Planwirtschaft stellt das genaue Gegenteil der freien Marktwirtschaft dar.

In einer Planwirtschaft werden alle wirtschaftlichen Vorgänge vom Staat zentral geregelt. Der Markt hat keine Chance, sich frei zu entwickeln. Der Staat gibt genaue Produktionszahlen vor und teilt die knappen Ressourcen zu.

Planwirtschaft gab es in kommunistischen bzw. sozialistischen Staaten, wie der DDR oder der Sowjetunion. Die Planwirtschaft hat sich als ineffektiv herausgestellt und wird heute kaum noch von Staaten als Wirtschaftssystem genutzt. Nur noch vereinzelte kommunistische Staaten wie Nordkorea haben eine Planwirtschaft.

Soziale Marktwirtschaft

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Westdeutschland die soziale Marktwirtschaft eingeführt.

Die soziale Marktwirtschaft versucht, die Vorteile der freien Marktwirtschaft wie z. B. Leistungsoptimierung weiterzuführen. Ein weiteres Ziel ist es, dass in der sozialen Marktwirtschaft die Nachteile der freien Marktwirtschaft abgemildert werden. Dazu gehört beispielsweise der unkontrollierte Wettbewerb.

Zusätzlich gibt es in dieser Wirtschaftsform weitreichende soziale Absicherungen. In der sozialen Marktwirtschaft sind mehr staatliche Eingriffe möglich als in der freien Marktwirtschaft.

Das deutsche Arbeitslosensystem ist z. B. ein staatlicher Eingriff. Während Wirtschaftskrisen gibt es vermehrte Hilfen und die Möglichkeit von Kurzarbeitergeld, um eine Massenarbeitslosigkeit zu verhindern, wie es in einer freien Marktwirtschaft passieren würde.

Wirtschaft Grundwissen – Einfacher Wirtschaftskreislauf

Der einfache Wirtschaftskreislauf wird wie folgt definiert:

Das Modell des einfachen Wirtschaftskreislaufs, auch Zwei-Sektoren-Modell genannt, ist auf die Beziehungen zwischen den beiden Sektoren der privaten Haushalte als Konsumenten und der Unternehmen als Produzenten beschränkt. Die Einflüsse vom Staat, den Kreditinstituten oder des Auslandes werden in diesem Modell nicht betrachtet.

Der Geldstrom wird hier einerseits durch die Ausgaben für Konsumgüter und andererseits durch die gezahlten Einkommen gebildet. Die Güterströme stellen zum einen die Konsumgüter und zum anderen die Arbeitskraft, den Boden und das Kapital dar. Der Begriff Boden kann dabei weit gefasst werden und umfasst auch die Rohstoffe. Das Kapital ist nicht mit dem Geldstrom zu verwechseln, sondern stellt z. B. die Maschinen dar.

Wirtschaft Grundwissen Einfacher Wirtschaftskreislauf StudySmarter Abbildung 1: Einfacher WirtschaftskreislaufQuelle: Bundeszentrale der politischen Bildung

Wirtschaft Grundwissen – Marktmodelle

Ein Marktmodell lässt sich wie folgt erklären:

In einem Marktmodell werden die Vorgänge von Angebot und Nachfrage vereinfacht dargestellt. Angebot und Nachfrage werden mithilfe von Geraden oder fallenden bzw. steigenden Kurven in einem Koordinatensystem dargestellt. Auf der x-Achse steht in der Regel die Menge der nachgefragten bzw. angebotenen Güter. Auf der y-Achse findet man die dazugehörigen Preise.

Wirtschaft Grundwissen Mögliches Marktmodell StudySmarterAbbildung 2: Mögliches Marktmodell Quelle: wirtschaft-controlling.de

Marktgleichgewicht

Das Marktgleichgewicht wird wie folgt definiert:

Das Marktgleichgewicht ist der Punkt, an dem die Nachfrage dem Angebot entspricht. In einer Grafik wird dies durch den Schnittpunkt der beiden Geraden gebildet. Der Preis im Marktgleichgewicht ist der Marktgleichgewichtspreis. Bei diesem Preis sind die nachgefragte und die angebotene Menge gleich.

Nachfrageüberhang

Der Nachfrageüberhang wird wie folgt definiert:

Nachfrageüberhang, auch Nachfrageüberschuss genannt, bezeichnet eine Situation, in der die Nachfrage größer ist als das Angebot. Dies bedeutet, dass nicht alle möglichen Käufer ein Konsumgut erhalten werden, da es zu wenig Güter auf dem Markt gibt. Eine Lösung wäre es, mehr Güter zum selben Preis anzubieten oder die Preise für dieselbe Menge Güter zu erhöhen.

Konsumenten- und Produzentenrente

Das Marktgleichgewicht wird wie folgt definiert:

Die Konsumenten- und die Produzentenrente sind der wirtschaftliche Vorteil, den die Konsumenten bzw. die Produzenten auf dem Markt erzielen können.

In einem Beispiel lässt sich das so veranschaulichen:

Wenn ein Konsument bereit wäre, 2 € für ein Produkt zu zahlen, es aber für 1 € angeboten wird, erzielt der Konsument 1 € Konsumentenrente. Ein Anbieter, der ein Produkt für 1 € anbieten könnte, aber im Markt 2 € dafür bekommt, erzielt 1 € Produzentenrente.

Wirtschaft Grundwissen – Ökonomieprinzip

Das Ökonomieprinzip beschreibt die Annahme, dass Individuen mit begrenzten Mitteln das Maximum erreichen wollen.

Im wirtschaftlichen Kontext bedeutet das Ökonomieprinzip, dass Unternehmen mit dem minimalsten Einsatz an Mitteln den maximalen Gewinn erzielen wollen.

Minimal- und Maximalprinzip

Das Minimal- und das Maximalprinzip beschreiben zwei unterschiedliche Auslegungen des Ökonomieprinzips.

Bei dem Minimalprinzip versucht das Individuum immer die Variante zu wählen, die den Aufwand minimiert.

Dagegen versucht das Individuum nach dem Maximalprinzip immer das Ergebnis zu maximieren.

Folgendes Beispiel veranschaulicht diese beiden Prinzipien:

Es gibt zwei mögliche Produktionsmaschinen. Eine produziert 200 Stück eines Artikels pro Stunde und kostet 5.000 €. Die andere produziert 250 Stück pro Stunde und kostet 6.000 €. Nach dem Minimalprinzip würde das Unternehmen die Maschine für den Preis von 5.000 € wählen, da sie den Aufwand minimieren würde. Im Maximalprinzip dagegen würde die Maschine für 6.000 € gewählt werden, da sie das Ergebnis maximieren würde.

Homo Oeconomicus

Der Homo Oeconomicus ist ein theoretisches Modell in der Wirtschaftswissenschaft. In diesem Modell wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch immer seinen eigenen Nutzen maximieren will. Der Mensch handelt nach diesem Modell nur nach ökonomischen Gesichtspunkten und ignoriert emotionale Aspekte komplett.

Dieses Modell wird heute zur Vereinfachung von Sachzusammenhängen verwendet, ist aber in vielerlei Hinsicht veraltet. Die meisten vorherrschenden wirtschaftlichen Theorien berücksichtigen heute auch emotionale Aspekte, zum Beispiel im Marketing oder der Personalführung.

Wirtschaft Grundwissen – Mikro- und Makroökonomie

Mikro- und Makroökonomie stellen die beiden Hauptdisziplinen in der Volkswirtschaftslehre dar.

Die Mikroökonomie beschäftigt sich mit dem Verhalten von einzelnen Individuen, Haushalten oder Unternehmen auf dem Markt. Beispiele sind die vorher genannten Marktmodelle oder das Ökonomieprinzip, aber auch Marktformen, wie dem Monopol.

Die Makroökonomie dagegen beschäftigt sich mit den Vorgängen innerhalb einer gesamten Volkswirtschaft. Beispiele sind die Arbeitslosigkeit, die Inflation oder der Konjunkturverlauf.

Wirtschaft Grundwissen - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Wirtschaft beschreibt alle Vorgänge, welche Angebot oder Nachfrage erschaffen. Die Wirtschaft kann auch als Ökonomie bezeichnet werden.
  • Es gibt drei zentrale Wirtschaftssysteme: die soziale Marktwirtschaft, die Planwirtschaft und die freie Marktwirtschaft.
  • Im einfachen Wirtschaftskreislauf wird nur zwischen Haushalten und Unternehmen unterschieden.
  • Marktmodelle beschreiben die Wirtschaft mithilfe von Angebots- und Nachfragekurven.
  • Im Ökonomieprinzip wollen Individuen mit begrenzten Mitteln, das Maximum erreichen.
  • Mikroökonomie betrachtet die Verhaltensweise von einzelnen Individuen im Marktgeschehen. Makroökonomie betrachtet dagegen die Vorgänge ganzer Volkswirtschaften.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Wirtschaft Grundwissen

Ökonomie sind alle Vorgänge, die Angebot oder Nachfrage erschaffen. Unternehmen, private Haushalte, einzelne Individuen und der Staat nehmen an ihr teil. Die Wirtschaft sorgt für Spezialisierungen und mithilfe des Geldhandels kann jeder daran teilnehmen. Vereinfacht gesagt gehört fast jede Tätigkeit, die mit Geld zu tun hat, zur Ökonomie.  

Wirtschaftliche Grundlagen sind die Wirtschaftssysteme, der Wirtschaftskreislauf, Marktmodelle, das Ökonomieprinzip und die Unterscheidung von Mikro- und Makroökonomie.

Wirtschaft oder Ökonomie, beschreibt alle Vorgänge, die Angebot oder Nachfrage erschaffen.  Zur Wirtschaft gehört auch jeder Vorgang, in dem Menschen etwas herstellen oder Dienstleistungen anbieten.

Finales Wirtschaft Grundwissen Quiz

Frage

Was ist ein Synonym für Wirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

Ökonomie

Frage anzeigen

Frage

Was sind zwei zentrale Wissenschaften in der Wirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Volkswirtschaftslehre und die Betriebswirtschaftslehre sind zwei zentrale Wissenschaften in der Wirtschaftslehre.

Frage anzeigen

Frage

Was ist Wirtschaft bzw. Ökonomie?


Antwort anzeigen

Antwort

​​​​​Wirtschaft (auch Ökonomie genannt) beschreibt alle Vorgänge, welche Angebot oder Nachfrage erschaffen. An dem Wirtschaftsgeschehen nehmen einzelne Individuen, Unternehmen, private Haushalte und der Staat teil. Zur Wirtschaft gehört auch jeder Vorgang, in dem Menschen etwas herstellen oder Dienstleistungen anbieten.

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Wirtschaftssystem?


Antwort anzeigen

Antwort

Ein Wirtschaftssystem beschreibt die allgemein vorherrschende Auslegung der wirtschaftlichen Tätigkeiten innerhalb eines Staates.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Unterschied zwischen einer freien Marktwirtschaft und einer Planwirtschaft?


Antwort anzeigen

Antwort

In der freien Marktwirtschaft gibt es keine oder nur sehr wenige staatlichen Eingriffe, während in der Planwirtschaft alles von dem Staat geregelt wird.

Frage anzeigen

Frage

Welches Wirtschaftssystem hat die Bundesrepublik Deutschland?


Antwort anzeigen

Antwort

Soziale Marktwirtschaft

Frage anzeigen

Frage

Welcher Staat hat heute noch eine Planwirtschaft?


Antwort anzeigen

Antwort

Nordkorea

Frage anzeigen

Frage

Welche beiden Sektoren werden im einfachen Wirtschaftskreislauf betrachtet?


Antwort anzeigen

Antwort

Unternehmen und Haushalten

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Geldstrom von Unternehmen zu den Haushalten im einfachen Wirtschaftskreislauf?


Antwort anzeigen

Antwort

Die Lohn- und Gehaltszahlungen für die geleistete Arbeit, heißt die ausgezahlten Einkommen der Haushalte.

Frage anzeigen

Frage

Wie sieht ein Marktmodell aus?


Antwort anzeigen

Antwort

 Angebot und Nachfrage werden mithilfe von Geraden oder fallenden bzw. steigenden Kurven in einem Koordinatensystem dargestellt. Auf der x-Achse steht in der Regel die Menge der nachgefragten bzw. angebotenen Güter. Auf der y-Achse die dazugehörigen Preise.

Frage anzeigen

Frage

Wo befindet sich das Marktgleichgewicht im Marktmodell?


Antwort anzeigen

Antwort

Das Marktgleichgewicht ist der Punkt, an dem die Nachfrage dem Angebot entspricht. In einer Grafik wird dies durch den Schnittpunkt gebildet.

Frage anzeigen

Frage

Wenn ein Konsument bereit wäre, 2 € zu bezahlen, das Produkt nur 1 € kostet, erzielt er dann Konsumenten- oder Produzentenrente?


Antwort anzeigen

Antwort

Konsumentenrente

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Unterschied zwischen dem Minimal- und dem Maximalprinzip?


Antwort anzeigen

Antwort

Im Minimalprinzip versucht das Individuum immer die Variante zu wählen, welche den Aufwand minimiert.

 

Dagegen versucht das Individuum nach dem Maximalprinzip immer das Ergebnis zu maximieren.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Ökonomieprinzip?


Antwort anzeigen

Antwort

Das Ökonomieprinzip beschreibt die Annahme, dass Individuen mit begrenzten Mitteln das Maximum erreichen wollen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Homo Oeconomicus?


Antwort anzeigen

Antwort

Der Homo Oeconomicus ist ein in der Wirtschaftswissenschaft theoretisches Modell. In diesem Modell wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch immer seinen eigenen Nutzen maximieren will. Der Mensch handelt nach diesem Modell nur nach ökonomischen Gesichtspunkten und ignoriert emotionale Aspekte komplett.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Unterschied zwischen Mikro- und Makroökonomie?


Antwort anzeigen

Antwort

Mikroökonomie betrachtet die Verhaltensweise von einzelnen Individuen im Marktgeschehen.  Makroökonomie betrachtet dagegen die Vorgänge ganzer Volkswirtschaften.


Frage anzeigen

Frage

Zu welchem Teilbereich der Wirtschaftswissenschaften gehören Mikro- und Makroökonomie?


Antwort anzeigen

Antwort

VWL

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet Rationalität im Allgemeinen?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Rationalität wird ein Denken und Handeln bezeichnet, das vernunftgeleitet ist, also rationales Handeln. Dieses Handeln orientiert sich an Zwecken und Zielen.

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet Rationalität im ökonomischen Kontext?

Antwort anzeigen

Antwort

Im ökonomischen Kontext wird von Rationalität gesprochen, wenn es um das Verhalten von Wirtschaftssubjekten in bestimmten Entscheidungssituationen geht. Diese streben mit rationalen Entscheidungen den größtmöglichen Nutzen bei eingeschränkten Handlungsalternativen an.

Frage anzeigen

Frage

Wie ist der Begriff "Rationalität" normativ zu interpretieren?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der normativen Verwendungsweise des Begriffs Rationalität soll den Wirtschaftssubjekten der Weg zum rationalen Verhalten gewiesen werden.

Frage anzeigen

Frage

Wie ist der Begriff "Rationalität" deskriptiv zu interpretieren?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der deskriptiven Verwendungsweise wird Rationalität als grundsätzliches Merkmal einer handelnden Person interpretiert.

Frage anzeigen

Frage

Welche Arten von Rationalität gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Objektive Rationalität
  2. Begrenzte Rationalität
  3. Subjektive Rationalität
Frage anzeigen

Frage

Welche Annahme gilt für die objektive Rationalität?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gilt die Annahme der vollkommenen Transparenz der Wirtschaftssubjekte.

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Frage

Was bedeutet begrenzte Rationalität?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei dieser Art der Rationalität sieht man die Wirtschaftssubjekte nicht als Maximierer, sondern als Satisfizierer. Sobald das entscheidende Individuum sein Anspruchsniveau erreicht hat, werden keine weiteren Informationen mehr gesucht.

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet subjektive Rationalität?

Antwort anzeigen

Antwort

Die subjektiven Erwägungen werden mit dem subjektiven Wissen und den subjektiv für optimal gehaltenen Mitteln in Verbindung gebracht. Auf dieser Grundlage wird dann eine Entscheidung getroffen, die zum subjektiven Ziel führen soll. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Rationalprinzip?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Rationalprinzip wird eine Aussage darüber getroffen, wie sich die Menschen im ökonomischen Bereich verhalten sollen.

Frage anzeigen

Frage

Welche beiden Prinzipien gibt es, um den maximalen ökonomischen Nutzen zu erzielen?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Output-Maximierung (Maximalprinzip)
  2. Mittel-Minimierung (Minimalprinzip)
Frage anzeigen

Frage

Was ist die Grundlage des Maximalprinzips?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei diesem Prinzip steht der Output de wirtschaftlichen Handelns im Fokus. Ziel ist es, bei einem vorgegebenen Einsatz von Mitteln den maximalen Output zu erzielen. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Grundlage des Minimalprinzips?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei diesem Prinzip stehen die Mittel für das wirtschaftliche Handeln im Vordergrund. Das Ziel dieses Szenarios ist es, die Ziele mit einem minimalen Aufwand an Mitteln zu erreichen. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Homo oeconomicus?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Homo oeconomicus wird auch rationaler Agent genannt. In der Wirtschaftswissenschaft und der Spieltheorie spiegelt er das theoretische Modell eines Nutzenmaximierers wider. Er handelt rational und emotionslos.

Frage anzeigen

Frage

Welchen Zweck hat die Verhaltensökonomie?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch die Verhaltensökonomie wollen Wirtschaftswissenschaftler und Psychologen die Verhaltens- und Entscheidungsmotivationen von Wirtschaftssubjekten erklären. Dabei gehen sie davon aus, dass Entscheidungen von individuellen Einstellungen und Erfahrungen sowie sozialen Beziehungen beeinflusst werden. 

Frage anzeigen

Frage

​Kann das folgende Beispiel dem Minimal- oder dem Maximalprinzip zugeordnet werden?


Ein Unternehmen hat ein Budget von 400.000,00€. Damit sollen maximale Leistungen erzielt werden.

Antwort anzeigen

Antwort

Maximalprinzip

Frage anzeigen

Frage

Kann das folgende Beispiel dem Minimal- oder dem Maximalprinzip zugeordnet werden?


Ein Unternehmen setzt sich das Ziel, 400.000,00€ zu erwirtschaften. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen jedoch möglichst wenig Mittel eingesetzt werden.

Antwort anzeigen

Antwort

Minimalprinzip

Frage anzeigen

Frage

Wie heißen die zwei ökonomischen Prinzipien?

Antwort anzeigen

Antwort

Die ökonomischen Prinzipien sind das Minimalprinzip und das Maximalprinzip.

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet wirtschaftlich optimal handeln?

Antwort anzeigen

Antwort

Wirtschaftlich optimal handeln bedeutet, dass der Aufwand und der Ertrag im optimalen Verhältnis zu einander stehen.

Frage anzeigen

Frage

Bei welchem Prinzip ist das Ziel gegeben?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Minimalprinzip ist das Ziel gegeben.

Frage anzeigen

Frage

Wie wird das Minimalprinzip noch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Minimalprinzip ist auch bekannt als das Sparprinzip.

Frage anzeigen

Frage

Auf welchen Schwerpunkt ist das Minimalprinzip ausgelegt?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Schwerpunkt liegt hier auf Kostenminimierung und Aufwandsminimierung.

Frage anzeigen

Frage

Beim welchem Prinzip sind die Mittel gegeben, mit denen das bestmögliche Ergebnis erzielt werden soll?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Maximalprinzip sind die Mittel gegeben.

Frage anzeigen

Frage

Wie wird das Maximalprinzip noch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Maximalprinzip nennt man auch Ergiebigkeitsprinzip.

Frage anzeigen

Frage

Welchen Schwerpunkt hat das Maximalprinzip?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Schwerpunkt liegt hier auf Gewinnmaximierung und Nutzenmaximierung.

Frage anzeigen

Frage

Es gibt noch ein drittes Prinzip, wie heißt das?

Antwort anzeigen

Antwort

das Extremumprinzip

Frage anzeigen

Frage

Was ist beim Maximalprinzip variabel, aber beim Minimalprinzip gegeben?

Antwort anzeigen

Antwort

das Ziel

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Voraussetzung um die Prinzipien anwenden zu können?

Antwort anzeigen

Antwort

Das rationale Handeln/Denken.

Frage anzeigen

Frage

Warum lassen sich nicht alle Entscheidungen rational treffen?

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Antwort

In der Realität hat jeder Mensch Präferenzen und lässt sich beeinflussen, z.B. durch Werbung, Emotionen.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre das Minimalprinzip in einem Satz.

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Minimalprinzip will man ein festes Ziel, mit minimalem Aufwand erreichen.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre das Maximalprinzip in einem Satz.

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Maximalprinzip soll mit den gegeben Mitteln, der maximale Gewinn/Nutzen erzielt werden.

Frage anzeigen

Frage

Wonach strebt der Mensch laut der Homo Oeconomicus-Theorie?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Mensch strebt nach dem maximalen Eigennutzen.

Frage anzeigen

Frage

Wie bezeichnet man den Homo Oeconomicus noch?

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Antwort

Den Homo Oeconomicus bezeichnet man auch als den rationalen Agenten.

Frage anzeigen

Frage

Was sind die vier wichtigsten Eigenschaften des Homo Oeconomicus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Rationales Handeln
  • Nutzenmaximierung
  • Vollständige Marktinformationen
  • Festgelegte Präferenzen
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60%

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