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Gestaltpsychologie

Im weiteren Verlauf dieser Lektion erfährst du mehr über die faszinierende Welt der Gestaltpsychologie - einer Richtung in der Psychologie, die die Wahrnehmung und Problemlösung als holistische Prozesse betrachtet. Hier werden Kennzeichen und Hintergründe dieser wichtigen psychologischen Theorie genau betrachtet. Von ihren historischen Wurzeln, über die einflussreichsten Vertreter und ihre wesentlichen Gedanken, bis hin zu praktischen Anwendungsfällen im Alltag. Besondere Beachtung finden dabei grundlegende Gesetzmäßigkeiten sowie die Signifikanz der Gestaltpsychologie für das Verständnis menschlicher Wahrnehmung und Gedächtnis.

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Gestaltpsychologie

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Im weiteren Verlauf dieser Lektion erfährst du mehr über die faszinierende Welt der Gestaltpsychologie - einer Richtung in der Psychologie, die die Wahrnehmung und Problemlösung als holistische Prozesse betrachtet. Hier werden Kennzeichen und Hintergründe dieser wichtigen psychologischen Theorie genau betrachtet. Von ihren historischen Wurzeln, über die einflussreichsten Vertreter und ihre wesentlichen Gedanken, bis hin zu praktischen Anwendungsfällen im Alltag. Besondere Beachtung finden dabei grundlegende Gesetzmäßigkeiten sowie die Signifikanz der Gestaltpsychologie für das Verständnis menschlicher Wahrnehmung und Gedächtnis.

Gestaltpsychologie Definition

Die Gestaltpsychologie ist ein bedeutender Zweig der Psychologie, der sich durch ein interessantes und einzigartiges Verständnis der menschlichen Wahrnehmung auszeichnet. Die Grundprämisse der Gestaltpsychologie ist, dass der menschliche Geist ein Gesamtbild wahrnimmt, anstatt eine Zusammenstellung einzelner Teile.

Die Gestaltpsychologie ist eine Schule der Psychologie, die glaubt, dass das Gehirn ganzheitliche, selbstorganisierende und oft eigenständige Muster in der Wahrnehmung bildet.

Die Gestaltpsychologie, oft auch bekannt als Gestalttheorie, bezieht sich auf die Idee, dass der menschliche Geist und Gehirn ein organisches und strukturiertes Ganzes bildet, welches als geordnetes System in der Wahrnehmung wahrgenommen wird. Dies ist im Gegensatz zu anderen Theorien, die glauben, dass der Geist eine Sammlung von unabhängigen Teilen ist.Die Geschichte der Gestaltpsychologie begann in Deutschland im frühen 20. Jahrhundert und war eine Reaktion auf das strukturalistische Denken, das sich auf die Analyse des Bewusstseins in seine einzelnen Teile konzentrierte. Die Gestaltpsychologie begann um 1910 mit der Arbeit von Max Wertheimer, einem Psychologen, der sich auf das Problem der Wahrnehmung konzentriert hat. Wertheimer bemerkte, dass Einzeldarstellungen der Realität die Komplexität und den kontextuellen Charakter der menschlichen Wahrnehmung nicht angemessen widerspiegeln.

Hauptvertreter der Gestaltpsychologie

Die Gestaltpsychologie wurde maßgeblich von drei Psychologen beeinflusst: Max Wertheimer, Wolfgang Köhler und Kurt Koffka. Sie waren die Hauptproponenten dieser Bewegung und haben wesentlich zur Entwicklung und Verbreitung der Gestalttheorien beigetragen.

Beiträge bedeutender Gestaltpsychologie Vertreter

  • Max Wertheimer: Er ist bekannt für seine Forschung zu visuellen Wahrnehmung und Bewegung, insbesondere die Theorie des Phi Phänomens.
  • Wolfgang Köhler: Köhler leistete bedeutende Beiträge zur Theorie der Wahrnehmung, insbesondere zur Theorie der figuralen Nachwirkung.
  • Kurt Koffka: Koffka hat die Gestalttheorie auf die Entwicklungstheorie angewendet, insbesondere auf das Lernen und die Kognition.

Ein gutes Beispiel für die Anwendung der Gestaltpsychologie ist die Wahrnehmung der Bewegung in Filmen. Ein Film besteht aus einer Reihe von Standbildern, die in schneller Folge gezeigt werden. Laut Wertheimer nehmen wir diese Bilder jedoch nicht als einzelne Bilder wahr, sondern unser Gehirn organisiert diese zu einer kontinuierlichen Bewegung oder einer "Gestalt".

Für Vertiefungen in der Gestaltpsychologie kann sich unter anderem die Phänomenologie als nützlich erweisen, da sie ähnliche Ansätze zur Ganzheit und Organisation der Wahrnehmung verfolgt.

Insgesamt spielt die Gestaltpsychologie eine grundlegende Rolle für das Verständnis der Wahrnehmung und kognitiven Prozesse. Es ist wichtig, ihre Prinzipien und Konzepte für ein fundiertes Verständnis der Psychologie zu kennen.

Zentrale Konzepte und Prinzipien der Gestaltpsychologie

Die Gestaltpsychologie basiert auf der Prämisse, dass der menschliche Geist eine höhere Neigung hat, Muster oder Gestalten zu erkennen und zu organisieren. Es wird davon ausgegangen, dass die Wahrnehmung nicht nur ein einfacher Prozess der Summierung einzelner sensorischer Eindrücke ist, sondern dass das Gehirn versucht, einen Gesamteindruck zu erzeugen oder eine Gestalt zu "formen". Diese grundlegende Prämisse hat zur Entwicklung verschiedener Konzepte und Prinzipien innerhalb der Gestaltpsychologie geführt.

Grundgesetze der Gestaltpsychologie

Die Gestaltpsychologie hat eine Reihe von sogenannten "Gestaltgesetzen" entwickelt, die erklären, wie das Gehirn Muster, Formen und Strukturen wahrnimmt und organisiert.

Die Gestaltgesetze sind eine Reihe von Regeln, die die menschliche Wahrnehmung und Erkennung von Mustern und Figuren beschreiben. Sie erklären, wie wir wechselnde und unsichere sensorische Informationen zu einem zusammenhängenden Ganzen organisieren.

Einige dieser Gesetze sind:
  • Das Gesetz der Ähnlichkeit
  • Das Gesetz der Nähe
  • Das Gesetz der guten Fortsetzung
  • Das Gesetz der Geschlossenheit
Jedes dieser Gesetze beschreibt eine bestimmte Tendenz, wie das Gehirn Informationen organisiert und Muster bildet.

Gesetze der Gestaltpsychologie einfach erklärt

Das Gesetz der Ähnlichkeit besagt, dass Objekte, die ähnlich aussehen, als zusammengehörig wahrgenommen werden. Es kann sich auf Farbe, Form oder Größe beziehen. Das Gesetz der Nähe besagt, dass Elemente, die nahe beieinander liegen, tendenziell als zusammengehörig wahrgenommen werden. Das Gesetz der guten Fortsetzung besagt, dass das Gehirn Konturen und Muster so interpretiert, dass sie am wahrscheinlichsten eine durchgehende Linie oder Kontur bilden. Und schließlich besagt das Gesetz der Geschlossenheit, dass das Gehirn dazu neigt, unvollständige Formen als vollständig wahrzunehmen. Das Gehirn “schließt” die Lücken, um ein ganzes Bild zu erstellen.

Das 9 Punkte Problem in der Gestaltpsychologie

Ein weiteres Kernkonzept der Gestaltpsychologie ist das sogenannte "9 Punkte Problem". Es wurde von Karl Duncker eingeführt und dient als Metapher für das Problem, dass wir oft in etablierten Denkmustern gefangen sind.

Das "9 Punkte Problem" ist eine kognitive Herausforderung, die darin besteht, neun Punkte, die in einer quadratischen Anordnung (3x3) angeordnet sind, mit vier geraden, durchgehenden Linien zu verbinden, ohne den Stift abzusetzen oder eine Linie zweimal zu zeichnen.

Die Aufgabe ermutigt zum "Out of the box"-Denken, da die Lösung oft darin besteht, über die Grenzen des Quadrats, das die neun Punkte bildet, hinauszudenken.

Um das 9 Punkte Problem zu lösen, musst du den Stift führen, der weit über die Grenzen des Quadrats hinausgeht, das durch die Anordnung der Punkte dargestellt wird. Dies bedeutet, dass die Linien, die du ziehst, sich außerhalb des Bereichs befinden müssen, der durch die ursprüngliche Anordnung der Punkte definiert wird.

Beispiele zur Veranschaulichung der Gestaltpsychologie

Zur Veranschaulichung der Gestaltpsychologie gibt es eine Reihe von klassischen Beispielen oder visuellen Rätseln, die die Grundprinzipien der Gestaltpsychologie veranschaulichen können. Das Rubin-Vase-Gesicht: Ein bekanntes Beispiel ist die Rubin-Vase, die auch als "Zwei Gesichter" bekannt ist. Es ist eine zweidimensionale Zeichnung, die aus einem weißen Vasenform in der Mitte besteht, die von einem schwarzen Hintergrund umgeben ist. Das Kanizsa-Dreieck:Das Kanizsa-Dreieck ist ein weiteres Beispiel, bei dem die menschliche Wahrnehmung dazu neigt, ein Dreieck zu erkennen, obwohl es kein definiertes Dreieck in der Abbildung gibt. Diese Beispiele zeigen, wie das Gehirn dazu neigt, zusätzliche Informationen zu ergänzen oder Strukturen in visuelle Daten einzufügen, um einen stimmigen Gesamteindruck zu formen.

Anwendung der Gestaltpsychologie

Die Gestaltpsychologie hat zahlreiche Anwendungen in verschiedenen Bereichen wie Psychologie, Design, Marketing und Kunst. Das Kernkonzept, dass Menschen strukturierte Ganze wahrnehmen, anstatt Teile einzeln zu sehen, ist in vielen Aspekten unseres Lebens präsent.

Gestaltpsychologie und Strukturalismus

Die Gestaltpsychologie und der Strukturalismus sind zwei Schulen der Psychologie, die unterschiedliche Ansichten über die Wahrnehmung und Erfahrung der Welt haben. Während der Strukturalismus der Ansicht ist, dass Erfahrungen durch die Summe spezifischer Elemente definiert werden, glaubt die Gestaltpsychologie, dass Menschen Gesamterfahrungen wahrnehmen und dass diese Erfahrungen mehr sind als die Summe ihrer Teile. Dies wird oft als die "Ganzheitstheorie" bezeichnet.

Der Strukturalismus ist ein Ansatz in der Psychologie, der Erfahrung als aus vielen spezifischen Komponenten bestehend betrachtet. Die Gestaltpsychologie hingegen sieht Erfahrung als ein organisches und strukturiertes Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile.

Unterschiede zwischen Gestaltpsychologie und Strukturalismus

Es gibt wichtige Unterschiede zwischen der Gestaltpsychologie und dem Strukturalismus. Die Hauptunterschiede betreffen die Ansichten über die Wahrnehmung und Erklärungen menschlicher Erfahrungen.
  • Wahrnehmung: Im Strukturalismus werden Wahrnehmungen als die Addition von sensorischen Erfahrungen angesehen. Die Gestaltpsychologie hingegen betrachtet Wahrnehmungen als strukturierte Ganze.
  • Erfahrungen: Strukturalisten glauben, dass menschliche Erfahrungen aus verschiedenen mentalen Elementen zusammengesetzt sind. Gestaltpsychologen sehen die menschliche Erfahrung jedoch als ein Ganzes und betonen die Beziehungen zwischen den Elementen.

Gedächtnis in der Gestaltpsychologie

Das Gedächtnis spielt in der Gestaltpsychologie eine wichtige Rolle. Sie unterstreicht die Art und Weise, wie das Gedächtnis Muster und Strukturen organisiert, um Gedächtnistraces zu schaffen. Die Gestaltpsychologie postuliert, dass das Gedächtnis Bilder oder Muster von Erfahrungen statt isolierte Fakten oder Elemente speichert.

In der Gestaltpsychologie wird Gedächtnis als der Prozess aufgefasst, in dem Erfahrungen und Wissen in Gestaltform organisiert und gespeichert werden.

Auch beim Erinnern spielt die Gestalttheorie eine Rolle. Sie beschäftigt sich mit dem Prozess, wie wir Zugang zu unseren Erinnerungen erhalten. Dies geschieht durch einen Prozess namens "retrieval cues" in der cognitiven Psychologie. Diese Hinweise können eine Situation, einen Geruch, einen Klang, ein Bild oder irgendeinen anderen Reiz beinhalten, der dazu beiträgt, eine Erinnerung in unserem Gedächtnis auszulösen.

Anwendung der Gestaltpsychologie auf das Gedächtnis

Verbunden mit dem Gedächtnis hat die Gestaltpsychologie eine Reihe von Beiträgen zur Psychologie und anderen Bereichen geleistet. In der Bildung, zum Beispiel, hat die Gestaltpsychologie dazu beigetragen, zu erklären, wie Studenten Informationen und Konzepte lernen. Theorien aus der Gestaltpsychologie haben dazu beigetragen, Unterrichtspraktiken und Lernmethoden zu formen, um das Verständnis und die Erinnerung der Studenten zu verbessern. Im Bereich der menschlichen Interaktion und Kommunikation hat die Gestaltpsychologie auch dazu beigetragen, zu verstehen, wie Menschen in ihre Umgebung eingebettete Hinweise aufnehmen und interpretieren, um Bedeutungen und Absichten zu verstehen. Zum Beispiel zeigen Studien, dass wenn Menschen eine Erzählung oder eine Geschichte hören, sie dazu neigen, die Erzählung als ein Ganzes oder eine Struktur zu sehen, anstatt sie als eine Sammlung einzelner Fakten oder Details zu betrachten. Dies deutet darauf hin, dass unser Gedächtnis dazu neigt, Informationen in einer gestalteten oder strukturierten Form zu speichern. Forschungen in der Gestaltpsychologie haben auch gezeigt, dass unser Gedächtnis besser in der Lage ist, sich an visuelle Muster und Gestalten zu erinnern als an isolierte Einzelheiten. Dies hat weitreichende Auswirkungen, von der Gestaltung des Unterrichtsmaterials bis hin zur Entwicklung von Werbung und Marketingstrategien. Insgesamt hat die Gestaltpsychologie einen signifikanten Beitrag zur Erforschung des menschlichen Gedächtnisses geleistet und hilft, die Art und Weise, wie unser Gedächtnis funktioniert und organisiert ist, besser zu verstehen.

Gestaltpsychologie - Das Wichtigste

  • Gestaltpsychologie behandelt Wahrnehmung und Problemlösung als holistische Prozesse. Menschlicher Geist nimmt ein Gesamtbild wahr, anstatt einzelne Teile.
  • Grundlegende Gestaltpsychologie vertreter sind Max Wertheimer, Wolfgang Köhler und Kurt Koffka, die bedeutende Rollen in ihrer Entwicklung und Verbreitung gespielt haben.
  • Die "Gestaltgesetze" sind Regeln in der Gestaltpsychologie, die menschliche Wahrnehmung und Erkennung von Mustern und Strukturen erklären.
  • Das "9 Punkte Problem" ist eine kognitive Herausforderung in der Gestaltpsychologie, die zur Förderung des "Out Of the Box"-Denkens dient.
  • Gestaltpsychologie und Strukturalismus sind zwei unterschiedliche Schulen der Psychologie mit unterschiedlichen Ansichten über die Wahrnehmung und Erfahrung der Welt.
  • In der Gestaltpsychologie wird Gedächtnis als der Prozess betrachtet, in dem Erfahrungen und Wissen in Gestaltform organisiert und gespeichert werden.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Gestaltpsychologie

Dieser Satz ist ein zentrales Konzept der Gestaltpsychologie und bedeutet, dass eine komplexe Struktur oder ein System einen Mehrwert oder zusätzliche Eigenschaften hat, die nicht einfach durch die Addition der Einzelteile erkennbar sind. Es betont die Wichtigkeit von Beziehungen und Interaktionen zwischen den Teilen.

Gestaltgesetze sind Regeln, die beschreiben, wie unser Gehirn komplexe Bilder oder Szenen wahrnimmt und sie in einfacheren, organisierten Mustern interpretiert. Zu den bekanntesten gehören die Gesetze der Nähe, Ähnlichkeit, gute Fortsetzung, Geschlossenheit und gemeinsames Schicksal.

Es gibt insgesamt acht Gestaltgesetze: Gesetz der Nähe, Gesetz der Ähnlichkeit, Gesetz der guten Fortführung, Gesetz der Geschlossenheit, Gesetz der gemeinsamen Region, Gesetz der Verbundenheit, Gesetz der gemeinsamen Bewegung und Gesetz der Symmetrie.

Die Gestaltprinzipien sind psychologische Muster, die unser Gehirn nutzt, um visuelle Information zu ordnen und Zusammenhänge zu erkennen. Sie umfassen Prinzipien wie Nähe, Ähnlichkeit, Kontinuität, Geschlossenheit und Prägnanz. Sie helfen uns, komplexe Bilder und Szenarien in konkrete, bedeutungsvolle Einheiten zu organisieren.

Finales Gestaltpsychologie Quiz

Gestaltpsychologie Quiz - Teste dein Wissen

Frage

Welchem Prinzip folgen alle Gestaltgesetze?

Antwort anzeigen

Antwort

Wahrscheinlichkeitsprinzip

Frage anzeigen

Frage

Wer sind die drei Begründer der Gestaltgesetze?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Wolfgang Köhler
  • Kurt Koffka
  • Max Wertheimer

Frage anzeigen

Frage

Was besagt das Gesetz der guten Gestalt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Konturen, die die beste/wahrscheinlichste/vertrauteste Gestalt ergeben, werden gruppiert.

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch:

Gestaltgesetze lassen sich nur auf visuelle Reize anwenden.

Antwort anzeigen

Antwort

falsch

Frage anzeigen

Frage

Was besagt das Gesetz der durchgehenden Linie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Punkte, die die sanfteste Kontur formen, werden gruppiert.


Frage anzeigen

Frage

Nenne mindestens vier der Gestaltgesetze.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Gesetz der Nähe
  • Gesetz der Ähnlichkeit
  • Gesetz der guten Gestalt/Prägnanz/Einfachheit
  • Gesetz der guten Fortsetzung/durchgezogenen Linie
  • Gesetz der Geschlossenheit
  • Gesetz des gemeinsamen Schicksals
  • Gesetz der gemeinsamen Region
  • Gesetz der verbundenen Elemente
  • Gesetz der Gleichzeitigkeit (Synchronizität)

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:

Dass wir eine Gruppe von Vögeln als einen Schwarm wahrnehmen, ist KEIN Beispiel für das Gesetz der/s ...

Antwort anzeigen

Antwort

... verbundenen Elemente.

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:

Dass wir Elemente der gleichen Farbe als zusammengehörig empfinden, liegt vor allem am ...

Antwort anzeigen

Antwort

... Gesetz der Ähnlichkeit.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre das Gesetz der Gleichzeitigkeit!

Antwort anzeigen

Antwort

Was sich gleichzeitig verändert gehört zusammen

Frage anzeigen

Frage

Was besagt das Gesetz des gemeinsamen Schicksals?

Antwort anzeigen

Antwort

Was sich gemeinsam bewegt, wird als Gestalt wahrgenommen.

Frage anzeigen

Frage

Würde ein Gestaltpsychologe folgender Aussage zustimmen: "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile"?

Antwort anzeigen

Antwort

ja

Frage anzeigen

Frage

Gestaltgesetze führen immer zu einer korrekten Wahrnehmung der Realität.

Antwort anzeigen

Antwort

nein

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Frage

Welches Gesetz trifft zu?

Alle Elemente, die sich in einem abgegrenzten Bereich befinden, werden gruppiert.

Antwort anzeigen

Antwort

Gesetz der gemeinsamen Region

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Frage

Was ist das Wahrscheinlichkeitsprinzip?

Antwort anzeigen

Antwort

Was am wahrscheinlichsten wahr ist, wird wahrgenommen.

Frage anzeigen

Frage

Was besagt das Gesetz der Nähe?

Antwort anzeigen

Antwort

Naheliegende Elemente gehören mit höherer Wahrscheinlichkeit zum gleichen Objekt.

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Frage

Welcher Schule entstammen die Gestaltgesetze?

Antwort anzeigen

Antwort

Berlin

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Frage

Psychologen der .... Schule übertrugen ihre Erkenntnisse auf die Ideologie des Nationalsozialismus.


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Antwort

Leipziger

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Frage

Welcher Schule gehörten Koffka, Wertheimer und Köhler an?


Antwort anzeigen

Antwort

Berlin

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Frage

Welche Untersuchungsmethode wurde in der Würzburger Schule vor allem verwendet? 


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Antwort

Introspektion

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Frage

Welche Schule wird bis heute vertreten?

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Antwort

Berliner Schule der Gestaltpsychologie/Gestalttheorie

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Frage

Auf wessen Werk geht die Gestaltpsychologie zurück?

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Antwort

Christian von Ehrenfels

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Frage

Was versteht man unter Systemqualität?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Gestalt ist nicht vom Objekt zu trennen und muss nicht erst durch die wahrnehmende Person zugeschrieben werden.

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Frage

Was versteht man unter Produktionsqualität?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ein Objekt wird erst durch die Interpretation der wahrnehmenden Person zu einer Gestalt

Frage anzeigen

Frage

Welche Art von Gestaltqualitäten wurde von den Psychologen der Berliner Schule NICHT bestimmt?

Antwort anzeigen

Antwort

Komplexqualitäten

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Frage

Welche Schule ist mit dem Begriff "Gestalttheorie" gemeint?

Antwort anzeigen

Antwort

Berliner Schule

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Frage

Was ist Emergenz?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Kombination verschiedener Elemente entsteht etwas neues, was über die Summe der Teile hinausgeht

(Beispiel: Töne werden zu einer Melodie, die mehr ist, als nur die Töne, da sie z.B. in andere Tonlagen versetzt werden kann)

Frage anzeigen

Frage

​Mit welchem Themenbereich der Allgemeinen Psychologie ist die Gestaltpsychologie eng verknüpft?

Antwort anzeigen

Antwort

Wahrnehmung

Frage anzeigen

Frage

Was beschreibt das Menschenbild der Gestaltpsychologie am besten?

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Antwort

Es gibt ein menschliches Wesen, das über die einzelnen Komponenten (kognitive und biologische Prozesse) hinausgeht.

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Frage

Was davon ist ein Teil der Leipziger Schule der Gestaltpsychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

Aktualgenese

Frage anzeigen

Frage

Welche Schule stand im engen Zusammenhang mit der Denkpsychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

Würzburger Schule

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Frage

Übersummativität ist ein Synonym für...

Antwort anzeigen

Antwort

Emergenz

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Grundaufgabe der Hermeneutik?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Sinnzusammenhänge in Texten jeglicher Art zu verstehen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das besondere an der objektiven Hermeneutik?

Antwort anzeigen

Antwort

In der objektiven Hermeneutik werden die subjektiven Einflüsse so weit es geht eliminiert

Frage anzeigen

Frage

Woher stammt der Begriff Hermeneutik? Und was bedeutet er?

Antwort anzeigen

Antwort

Aus dem griechischen und bedeutet so viel wie "erklären".

Frage anzeigen

Frage

Seit wann wird der Begriff Hermeneutik genutzt?

Antwort anzeigen

Antwort

Seit dem 17. Jahrhundert genutzt.

Frage anzeigen

Frage

Welche zwei theoretischen Denkprozesse bilden die Grundlage der Hermeneutik?


Antwort anzeigen

Antwort

  1. der hermeneutische Zirkel
  2. die hermeneutische Spirale

Frage anzeigen

Frage

Warum ist die hermeneutische Spirale kein zirkulärer Prozess?

Antwort anzeigen

Antwort

Weil man zwar immer wieder an den gleichen Punkt zurückkommt, sich aber nicht erneut auf der gleichen Ebene befindet.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Paradoxon des hermeneutischen Zirkels?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Grundannahme: Man kann von dem Einzelnen auf das Ganze schließen
  • Muss das Einzelne als Teil des Ganzen verstehen 
  • Paradoxon: Muss vorher schon ein Teil des Ganzen kennen

Frage anzeigen

Frage

Was kann alles hermeneutisch interpretiert werden?


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Antwort

alle verbalen und nonverbalen Ausdrücke

Frage anzeigen

Frage

Was nutzt die Hermeneutik für die Deutung von Texten?

Antwort anzeigen

Antwort

  • die Bedeutung von Symbolen
  • Vorkenntnisse über Personen 

Frage anzeigen

Frage

Aus welchen Schritten besteht die hermeneutische Spirale?


Antwort anzeigen

Antwort

  1. Wahrnehmen 
  2. Erfassen 
  3. Erklären 
  4. Verstehen 

Frage anzeigen

Frage

In welchen Schritt der hermeneutischen Spirale wird das Phänomen bewusst vom Subjektiven getrennt?

Antwort anzeigen

Antwort

Verstehen

Frage anzeigen

Frage

Bei welchen zwei Schritten der hermeneutischen Spirale kommt aus zu einem Austausch zwischen Person und Umwelt?


Antwort anzeigen

Antwort

Wahrnehmen und Erfassen 

Frage anzeigen

Frage

Als was wird die Hermeneutik auch bezeichnet?


Antwort anzeigen

Antwort

Als Kunst oder Theorie des Auslegens.

Frage anzeigen

Frage

Warum kann das Vorwissen für die Hermeneutik ein Problem sein?

Antwort anzeigen

Antwort

Weil auf Grundlage des Vorwissen vorschnelle Sinndeutungen gemacht werden können

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Frage

Wer muss mit der Deutung einer Aussage am Ende einverstanden sein?

Antwort anzeigen

Antwort

alle Teilnehmenden 

Frage anzeigen

Frage

Welche Gesprächsform eignet sich hervorragend für das hermeneutische Verfahren?

Antwort anzeigen

Antwort

der Dialog

Frage anzeigen

Frage

Definiere den Begriff Emergenz.

Antwort anzeigen

Antwort

Das Auftreten einer höheren Seinsstufe und neuen Eigenschaften oder Strukturen durch das Zusammenspiel von niedrigeren Elementen.

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:

Systeme sind .... aus denen sich emergente Phänomene heraus bilden. 

Antwort anzeigen

Antwort

Ganzheiten 

Frage anzeigen

Frage

Fülle die Lücken:

... Teile bilden ein System, das veränderbar und ... ist. 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Einzelne 
  • anpassbar 

Frage anzeigen

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Richtig oder falsch:Gestaltgesetze lassen sich nur auf visuelle Reize anwenden.

Vervollständige den Satz:Dass wir eine Gruppe von Vögeln als einen Schwarm wahrnehmen, ist KEIN Beispiel für das Gesetz der/s ...

Vervollständige den Satz:Dass wir Elemente der gleichen Farbe als zusammengehörig empfinden, liegt vor allem am ...

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Wahrscheinlichkeitsprinzip

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  • Kurt Koffka
  • Max Wertheimer

Was besagt das Gesetz der guten Gestalt?

Die Konturen, die die beste/wahrscheinlichste/vertrauteste Gestalt ergeben, werden gruppiert.

Richtig oder falsch:

Gestaltgesetze lassen sich nur auf visuelle Reize anwenden.

falsch

Was besagt das Gesetz der durchgehenden Linie?

Die Punkte, die die sanfteste Kontur formen, werden gruppiert.


Nenne mindestens vier der Gestaltgesetze.

  • Gesetz der Nähe
  • Gesetz der Ähnlichkeit
  • Gesetz der guten Gestalt/Prägnanz/Einfachheit
  • Gesetz der guten Fortsetzung/durchgezogenen Linie
  • Gesetz der Geschlossenheit
  • Gesetz des gemeinsamen Schicksals
  • Gesetz der gemeinsamen Region
  • Gesetz der verbundenen Elemente
  • Gesetz der Gleichzeitigkeit (Synchronizität)

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