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Extensive Landwirtschaft

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Extensive Landwirtschaft

Befasst man sich mit dem Themenfeld rund um die Landwirtschaft stößt man häufig auf den Begriff der Extensiven Landwirtschaft. Dabei handelt es sich um den Gegenspieler zur Intensiven Landwirtschaft. Doch was versteht man überhaupt unter Extensiver Landwirtschaft? Die Antwort auf diese Frage bekommst du in diesem Artikel. Das Thema gehört zum Fach Geographie und ist Teil des Themas Landwirtschaft.

Landwirtschaft – Definition

Landwirtschaft beschreibt die zielgerichtete Herstellung tierischer sowie pflanzlicher Erzeugnisse. Dies geschieht auf einer zu diesem Zweck bewirtschafteten Fläche. In der Landwirtschaft werden Boden und Nutztiere sowie Arbeit, Kapital und Know-how als Produktionsfaktoren gesehen.

Extensive Landwirtschaft – Definition

Bei der Extensiven Landwirtschaf steht die relativ große Inanspruchnahme von Landflächen im Vordergrund. Die meisten traditionellen Landwirtschaftsformen sind extensive Systeme. Die Extensive Landwirtschaft sichert auch zu Anfang des 21. Jahrhunderts noch den Lebensunterhalt von über 40 % der Weltbevölkerung.

Die Extensive Landwirtschaft wird vor allem in Überschwemmungsgebieten und in grundwassernahen Standorten angewandt, da diese die naturverträglichste Form der landwirtschaftlichen Nutzung ist. Diese Art der Landwirtschaft trägt zu einem intakten Wasserhaushalt bei.

Die typischen Formen der Extensiven Landwirtschaft sind die Fernweidewirtschaft, der Wanderfeldbau und die Sammelkultur.

Extensive Landwirtschaft - Fernweidewirtschaft

Unter Fernweidewirtschaft werden diejenigen Formen der Weidewirtschaft in der Tierhaltung verstanden, in denen die Futtergründe der Tiere nicht direkt um einen ständigen Wohnsitz liegen. Man spricht auch von Wanderviehwirtschaft.

Die Fernweidewirtschaft hat ihren Ursprung bereits in der Antike. Fernweidewirtschaft ist eine traditionelle Lebensweise vor allem in den Regionen, in denen ackerbauliche Landwirtschaft aufgrund der natürlichen Gegebenheiten nicht möglich ist. Gerade in Gebirgsregionen der winterfeuchten Subtropen und in subtropischen Trockengebieten, wie der Steppe, der Savanne und der Wüste, ist die Fernweidewirtschaft typisch.

Es gibt verschiedene Formen der Fernweidewirtschaft.

Diese sind:

  • Transhumanz (saisonelles Wandern)
  • Almwirtschaft (saisonelles Pendeln zwischen Tal und Berg)
  • Hütewirtschaft (gelegentliches Fernweiden)

Als Nomadismus wird ständiges Wandern ohne festen Wohnort oder das Pendeln zwischen Wohnorten verstanden.

Schätzungsweise leben 200 bis 500 Mio. Menschen auf der Erde von traditionellen Formen der Fernweidewirtschaft.

Extensive Landwirtschaft – Wanderfeldbau

Wanderfeldbau wird auch als Wanderhackbau oder Wanderwirtschaft bezeichnet. Darunter wird eine traditionelle Form der Landwirtschaft bezeichnet, bei der Felder nur für wenige Jahre intensiv genutzt werden. Im Anschluss werden die Anbauflächen und die Siedlungen verlegt. Man kann also von einer Form der Halbsesshaftigkeit sprechen.

Der Standort wird verlegt, wenn aufgrund der abnehmenden Bodenfruchtbarkeit keine ausreichenden Erträge mehr erzielt werden können.

Extensive Landwirtschaft – Sammelkultur

Unter Sammelkultur versteht man Jäger und Sammler. Diese bekommen ihre Nahrung größtenteils durch die Jagd auf Wildtiere, den Fischfang sowie durch das Sammeln von wildwachsenden Pflanzen oder Kleintieren.

Es kann zwischen nicht-spezialisierter und spezialisierter Sammelkultur unterscheiden.

Extensive Landwirtschaft – Subsistenzwirtschaft

Bei der Subsistenzwirtschaft dient die Produktion von Gütern oder der Anbau von landwirtschaftlichen Produkten nicht dem Export, sondern ist für den Eigenbedarf gedacht.

Das Produktionsziel dient also der Selbstversorgung. Es werden auch die Erträge aus Jagen und Sammeln hinzugezählt. Die Subsistenzwirtschaft stellt somit ein geschlossenes, autarkes System dar, in dem ohne Markt- und Gewinnorientierung produziert wird.

Zu diesem Thema findest du bei uns einen eigenen Artikel.

Extensive Landwirtschaft – Cash Crops

Cash Crops sind für den Markt erzeugte landwirtschaftliche Produkte. Diese Produkte dienen nicht der Selbstversorgung, sondern werden angebaut um Gewinne zu erzielen. Man nennt diese Produkte auch Exportfrüchte.

Die Landwirte erhalten für ihre Produkte häufig Bargeld von den Zwischenhändlern. Der von den Bauern erhaltene Barbetrag für seine Cash Crops kann für die Rückzahlung des Darlehens, für den Kauf von Saatgut, Dünger usw. verwendet werden. Dies ermutigt die Bauern, mehrere Ernten in einem Jahr für Geldleistungen zu kultivieren.

Doch Cash Crops bringen auch negative Aspekte mit sich. Sie werden auf großen Flächen in Monokulturen angebaut. Dies hat eine künstliche Aufrechterhaltung der Bodenfruchtbarkeit durch den verstärkten Einsatz von Düngemitteln zur Folge. Auch der Einsatz von landwirtschaftlicher Großtechnik ist schädlich, da diese den Boden tiefgreifend zerfurcht. So wird die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig beeinflusst und eine Erosion begünstigt.

Du willst noch mehr über Cash Cops erfahren? Dann sieh dir unseren extra Artikel zu diesem Thema an.

Extensive Landwirtschaft – Food Crops

Der Begriff Food Crops stammt aus der Agrarökonomie und bezeichnet landwirtschaftlich angebaute Produkte, die hauptsächlich der Selbstversorgung dienen und nur in geringem Maße auf dem Markt verkauft werden.

Food Crops werden zur Eigenversorgung angebaut, typischerweise in Mischkultur.

Die Mischkultur bezeichnet den gleichzeitigen Aufwuchs von mehreren Nutzpflanzen auf der gleichen Fläche. Es gibt sowohl ökologische als auch ökonomisch Gründe für Mischkulturen. Die Mischkultur wird im Gartenbau, in der Landwirtschaft und im Privatgarten angewendet. Mischkultur soll in richtiger Zusammensetzung die Nachteile von Monokulturen vermeiden.

Auch zu diesem Thema findest du bei uns einen eigenen Artikel.

Extensive Landwirtschaft vs. Intensive Landwirtschaft

Extensive LandwirtschaftIntensive Landwirtschaft
Ziel:Förderung der Biodiversität, Aktivierung und Stärkung des Bodenlebens, natürliche HumusanreicherungZiel:Erreichen des maximal möglichen Ertrags auf der verfügbaren Fläche, Produktivitätssteigerung
Eingesetzte Mittel:weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel,Flächenrotte, ZwischenfrüchteEingesetzte Mittel:Synthetischer Pflanzenschutz,Bearbeitung durch schwere Gerätschaften
Konzepte: Regenerative Landwirtschaft, Permakultur, SubsistenzwirtschaftKonzepte:Monokultur, Massentierhaltung
Merk dir:Extensiv = wenig Input und weniger OutputMerk dir:Intensiv = viel Input und viel Output

Du möchtest mehr über die Intensive Landwirtschaft erfahren? Dann sieh dir unseren Artikel zu diesem Thema an!

Damit du sowohl die Extensive als auch die Intensive Landwirtschaft inklusive ihrer Fachbegriffe gut verstehst, findest du hier noch wichtige Begriffserklärungen:

  • Biodiversität: ein Bewertungsmaßstab bei dem es um die Vielfalt der Pflanzen- und Tierarten, also um die genetische Vielfalt innerhalb einer Art und um die biologische Vielfalt der Lebensräume geht
  • Humus: die Gesamtheit der fein zersetzten organischen Substanz eines Bodens
  • Flächenrotte: Ziel der Flächenrotte ist es, möglichst viel organisches Material in den Boden einzuarbeiten und somit den Humusaufbau zu unterstützen
  • Zwischenfrüchte: schnell wachsende Pflanzen bezeichnet, die zwischen zwei Hauptfrüchten angebaut werden
  • Permakultur: Konzept, das darauf basiert, natürliche Ökosysteme und Kreisläufe in der Natur bestmöglichst nachzuahmen
  • Monokultur: Flächen, auf denen ausschließlich eine einzige Nutzpflanzenart über mehrere Jahre hintereinander angebaut wird

Extensive Landwirtschaft – Merkmale

Wo hört extensive Landwirtschaft auf und wo beginnt intensive Landwirtschaft?

Es gibt keine klare Grenze. Spezialisierte Betriebe sind eher intensiv, da diese stetig daran arbeiten, ihren Gewinn zu steigern. Mischbetriebe sind meistens extensiv. Diese haben verschiedene Produktionsrichtungen und können gar nicht in allen Bereichen gewinnmaximierend arbeiten.

Die Extensive Landwirtschaft ist im Gegensatz zur Intensiven Landwirtschaft durch das Verhältnis der Fläche zum geringen Kapital- und Arbeitseinsatz gekennzeichnet.

Du möchtest mehr zum Thema Landwirtschaft erfahren? Dann sieh dir unsere Artikel zum Thema Grüne Revolution, Massentierhaltung, Bewässerungssystem Landwirtschaft oder Ökologische Landwirtschaft an.

Extensive Landwirtschaft - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die relativ große Inanspruchnahme von Landflächen steht im Vordergrund
  • Die meisten traditionellen Landwirtschaftsformen sind extensive Systeme
  • Die Extensive Landwirtschaft wird vor allem in Überschwemmungsgebieten und in grundwassernahen Standorten angewandt
  • die naturverträglichste Form der landwirtschaftlichen Nutzung
  • trägt zu einem intakten Wasserhaushalt bei
  • Die typischen Formen der Extensiven Landwirtschaft sind die Fernweidewirtschaft, der Wanderfeldbau und die Sammelkultur

Häufig gestellte Fragen zum Thema Extensive Landwirtschaft

Spezialisierte Betriebe sind eher intensiv, da diese stetig daran arbeiten, ihren Gewinn zu steigern. Mischbetriebe sind meistens extensiv. Diese haben verschiedene Produktionsrichtungen und können gar nicht in allen Bereichen gewinnmaximierend arbeiten.

Die extensive Landwirtschaft zeichnet sich durch das Verhältnis der Fläche zum geringen Kapital- und Arbeitseinsatz aus.


Die extensive Landwirtschaft wird vor allem in Überschwemmungsgebieten und in Grundwasser-nahen Standorten angewendet, da diese die naturverträglichste Form der landwirtschaftlichen Nutzung ist.

Finales Extensive Landwirtschaft Quiz

Frage

Was sind Cash Crops?

Antwort anzeigen

Antwort

Cash Crops sind für den Markt erzeugte landwirtschaftliche Produkte. Diese Produkte dienen nicht der Selbstversorgung, sondern werden angebaut um Gewinne zu erzielen.

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Frage

Was wird als Gegensatz zu Cash Crops bezeichnet?

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Antwort

Als Gegensatz zu Cash Crops werden Food Crops bezeichnet.

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Frage

In was lassen sich Cash Crops unterscheiden?

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Antwort

Cash Crops lassen sich in Genussmittel, Industriepflanzen, Gewürze und Nahrungspflanzen unterscheiden.

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Frage

Nenne Beispiele für typisiche Cash Crops.

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Antwort

Typische Cash Crops sind Getreide, Ölsaaten, Kaffee, Kakao, Zucker, Gemüse und Obst (z.B. Avocado und Orangen), Erdnüsse, Baumwolle und Tabak.

Frage anzeigen

Frage

Nenne Vorteile von Cash Crops.

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Antwort

Der Vorteil von Cash-Crops ist, dass die Landwirte für ihre Produkte mit Bargeld bezahlt werden. Der von den Bauern erhaltene Barbetrag kann für die Rückzahlung des Darlehens, für den Kauf von Saatgut, Dünger usw. verwendet werden. Dies ermutigt die Bauern, mehrere Ernten in einem Jahr für Geldleistungen zu kultivieren.

Frage anzeigen

Frage

Nenne Nachteile von Cash Crops.

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Antwort

Cash Crops bringen Nachteile wie Bodenerosion, Verschlechterung der Bodenfruchtbarkeit, verstärkter Einsatz von Dünger mit sich

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Frage

Wie viel % macht Deutschland am Exportvolumen für Produkte aus Afrika aus?

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Antwort

Deutschland macht 5-15% am Exportvolumen aus.

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Frage

Beschreibe die Zeit des 1. Food Regimes.

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Antwort

In der Zeit des 1. Food Regimes schritt die Industralisierung in den heutigen Industrieländern extrem voran und gleichzeitige nahm die Bedeutung der Landwirtschaft ab. 

Es wurde einerseits mit Rohstoffen in Form von Nahrungsmitteln und industriellen Rohwaren aus den Entwicklungsländern und andererseits mit Fertigwaren aus den Industrieländern gehandelt.

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Frage

In welcher Zeit ist das 1. Food Regime einzuordnen?

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Antwort

Das 1. Food Regimes lässt sich in der Zeit von 1850 bis 1920 einordnen.

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Frage

Beschreibe die Zeit des 2. Food Regimes.

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Antwort

Die Dominanz weltweit aktiver Konzerne nahm zu. Landwirtschaft und Industrie gingen quasi ineinander über. 

In den Industrieländern startete die Massenproduktion von Gütern, welche von einer fortschreitenden Substitution tropischer Rohmaterialien begleitet wurde. 

Die Industrieländer mit der Überproduktion auf dem Weltmarkt zu Dumpingpreisen.

Frage anzeigen

Frage

Bis wann ging das 2. Food Regime?

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Antwort

Das 2. Food Regime reicht etwa bis Mitte der 1970er Jahre.

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Frage

Beschreibe das 3. Food Regime.

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Antwort

Technische Fortschritte in Landwirtschaft und Lebensmitteltechnologie sind in dieser Phase die bestimmenden Faktoren. 

Während in den Entwicklungsländern neue Massenmärkte entstehen, ist in den Industrieländern eine zunehmende Differenzierung der Märkte zu erkennen. 

Das Verbraucherbewusstsein für ökologische und soziale Belange steigt. 

International agierende Unternehmen müssen sich flexibel und schnell an die neuen Bedingungen anpassen. 

Frage anzeigen

Frage

Was sind Food Crops?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Begriff Food Crops stammt aus der Agrarökonomie und bezeichnet landwirtschaftlich angebaute Produkte, die hauptsächlich der Selbstversorgung dienen und nur in geringem Maße auf dem Markt verkauft werden.

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter Monokultur?

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Antwort

Monokultur bezeichnet landwirtschaftliche, gartenbauliche oder forstwirtschaftliche Flächen, auf denen ausschließlich eine einzige Nutzpflanzenart über mehrere Jahre hintereinander angebaut wird.

Frage anzeigen

Frage

Was wird als Gegenteil von Food Crops bezeichnet?

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Antwort

Das Gegenteil sind die Cash Crops, die hauptsächlich zum Verkauf auf dem Markt angebaut werden.

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Frage

Welche Food Crops gibt es?

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Antwort

Typisch sind Kokospalmen, Bananenstauden, Cashewnussbäume, Süßkartoffeln. Auch Hirse, Mais, Bataten, Yams oder Maniok sind weit verbreitet.

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Frage

Welche Risiken bringen Food Crops mit sich?

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Antwort

Um den Ertrag möglichst zu maximieren, muss auf Verschmutzung, Lizenzierung und übermäßige Ernte der Pflanzen geachtet werden. 

Umwelt- und Klimaveränderungen stellen eine große Bedrohung für die Produktionsrate auf der ganzen Welt dar.

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Frage

Was ist Landwirtschaft?

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Antwort

Landwirtschaft ist die zielgerichtete Herstellung pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse auf einer zu diesem Zweck bewirtschafteten Fläche. Wirtschaftliche Aktivitäten, bei denen Boden und Nutztiere neben Arbeit, Kapital und Know-how als Produktionsfaktoren beteiligt sind und deren zentrale Outputs landwirtschaftliche Produkte sind.

Frage anzeigen

Frage

Was ist Extensive Landwirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter Extensiver Landwirtschaft versteht man ein landwirtschaftliches Produktionssystem, das im Verhältnis zur bewirtschafteten Landfläche einen geringen Einsatz von Arbeitskräften, Düngemitteln und Kapital verwendet.

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Frage

Was ist Regenerative Landwirtschaft?

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Antwort

Bei der Regenerativen Landwirtschaft geht es um die Weiterentwicklung der betrieblichen Anbauverfahren. 

Es handelt sich um einen Ansatz in der Landwirtschaft, der Pestizide und Kunstdünger ablehnt und dabei die Regeneration des Mutterbodens, die Biodiversität und den Kreislauf des Wassers verbessern soll.

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Frage

Wie viel Hektar werden in Deutschland durch Regenerative Landwirtschaft bewirtschaftet?

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Antwort

Aktuell werden in Deutschland schätzungweise etwa 50.000 Hektar nach den Prinzipien des Regenerativen Ackerbaus bewirtschaftet.

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Frage

Nenne die 5 Schritte, wie man bei der Regenerativen Landwirtschaft vorgeht.

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Antwort

  • den Boden belebend düngen  
  • den Unterboden lockern 
  • alles dauerhaft und vielfältig begrünen 
  • die Gründüngung vor der Saat durch flache Bearbeitung in Rotte überführen  
  • Photosyntheseleistung fördern indem Stress durch Belebung reduziert wird
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Frage

Was ist Photosynthese?

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Antwort

Photosynthese ist ein Prozess der Umwandlung von Wasser und Kohlenstoffdioxid in Glucose und Sauerstoff unter dem Einfluss von Strahlungsenergie und mit Hilfe von Chlorophylls. Dieser Prozess läuft in den Zellen von Pflanzen ab und ist ein grundlegender Prozess der Stoff- und Energieumwandlung bei Pflanzen.

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Frage

Was versteht man unter Rottelenkern?

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Antwort

Bei Rottelenkern handelt es sich um Pflanzenfermente, also einen vergorenen Sud aus Acker- und Gartenkräutern sowie den Triebspitzen verschiedener Sträucher.

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Frage

Wie viel Humus soll sich mit der Regenerativen Landwirtschaft jährlich aufbauen lassen?

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Antwort


Insgesamt sollen sich mit der regenerativen Landwirtschaft jährlich 0,1 bis 0,2 Prozent Humus aufbauen lassen.

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Frage

Was ist Flächenrotte?

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Antwort

Flächenrotte ist eine sehr einfache und kostengünstige Variante zur Einbringung von Organik in den Boden

Bei der Flächenrotte wird Grünmaterial so flach wie möglich und so tief wie nötig in den Erdboden eingearbeitet. Das Bodenleben wird durch diesen Vorgang gefördert.

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Frage

Was sind Zwischenfrüchte?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Zwischenfrüchte werden in der Regenerativen Landwirtschaft schnell wachsende Pflanzen bezeichnet, die zwischen zwei Hauptfrüchten angebaut werden. 

Hauptfrüche sind z.B. Getreide, Kartoffeln und Rüben. 

Die Ernte der Zwischenfrucht ist nicht zum Verkauf bestimmt, sondern dient als Futter oder zur Gründüngung.

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Frage

Nenne Beispiele für Zwischenfrüchte.

Antwort anzeigen

Antwort

Beispiele für Zwischenfrüchte sind: Senf, kleeartige Futterpflanzen, Raps, Ackerbohnen und Futtererbsen Lupine

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Frage

Was ist Humus?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Humus wird die Gesamtheit der abgestorbenen organischen Substanz im Boden bezeichnet

Es handelt sich bei Humus um ein komplexes Gemisch von organischen Stoffen aus pflanzlicher, tierischer und mikrobieller Herkunft, das permanenten Ab-, Um- und Aufbauprozessen unterliegt.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Ziele der Regenerativen Landwirtschaft.

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Antwort

  • Aktivierung und Stärkung des Bodenlebens 
  •  natürliche Humusanreicherung
  • möglichst ganzjährige Begrünung des Ackers
  • Verminderung von Nährstoffverlusten
  • Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln und Dünger
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Frage

Wie kann Nährstoffverlust verhindert werden?

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Antwort

Nährstoffverlust kann durch die Nitratauswaschung, die Unterdrückung von Unkraut und eine bessere Pflanzengesundheit verhindert werden.

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Frage

Von wie viel % der Weltbevölkerung wird der Lebensunterhalt im 21. Jahrhundert gesichert?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Extensive Landwirtschaft sichert auch zu Anfang des 21. Jahrhunderts noch den Lebensunterhalt von über 40 % der Weltbevölkerung.

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Frage

Wo findet man Extensive Landwirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort


Die Extensive Landwirtschaft wird vor allem in Überschwemmungsgebieten und in grundwassernahen Standorten angewandt, da diese die naturverträglichste Form der landwirtschaftlichen Nutzung ist.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die typischen Formen der Extensiven Landwirtschaft.

Antwort anzeigen

Antwort

Die typischen Formen der Extensiven Landwirtschaft sind die Fernweidewirtschaft, der Wanderfeldbau und die Sammelkultur.

Frage anzeigen

Frage

Was ist Fernweidewirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter Fernweidewirtschaft werden diejenigen Formen der Weidewirtschaft in der Tierhaltung verstanden, in denen die Futtergründe der Tiere nicht direkt um einen ständigen Wohnsitz liegen.

Frage anzeigen

Frage

Wie wird Fernweidewirtschaft noch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Fernweidewirtschaft wird auch Wanderviehwirtschaft genannt.

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Frage

Wo ist Fernweidewirtschaft verbreitet?

Antwort anzeigen

Antwort

Gerade in Gebirgsregionen der winterfeuchten Subtropen und in subtropischen Trockengebieten, wie der Steppe, der Savanne und der Wüste, ist die Fernweidewirtschaft typisch.

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Frage

Nenne verschiedene Formen der Fernweidewirtschaft.

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Antwort

  • Herdentreibender Nomadismus (Schafe, Rinder) 
  • Herdenfolgender Nomadismus (Rentiere) 
  • Transhumanz (saisonelles Wandern) 
  • Almwirtschaft (saisonelles Pendeln zwischen Tal und Berg)
  • Hütewirtschaft (gelegentliches Fernweiden)
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Frage

Was ist Nomadismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Nomadismus wird ständiges Wandern ohne festen Wohnort oder das Pendeln zwischen Wohnorten verstanden.

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Frage

Wie viele Menschen leben von Fernweidewirtschaft?

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Antwort

Schätzungsweise leben 200 bis 500 Mio. Menschen auf der Erde von traditionellen Formen der Fernweidewirtschaft.

 

Frage anzeigen

Frage

Wie wird Wanderfeldbau noch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Wanderfeldbau wird auch als Wanderhackbau oder Wanderwirtschaft bezeichnet.

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter Wanderfeldbau?

Antwort anzeigen

Antwort

Darunter wird eine traditionelle Form der Landwirtschaft bezeichnet, bei der Felder nur für wenige Jahre intensiv genutzt werden. Im Anschluss werden die Anbauflächen und die Siedlungen verlegt. Man kann also von einer Form der Halbsesshaftigkeit sprechen.

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter Sammelkultur?

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Antwort

Unter Sammelkultur versteht man Jäger und Sammler. Diese bekommen ihre Nahrung größtenteils durch die Jagd auf Wildtiere, den Fischfang sowie durch das Sammeln von wildwachsenden Pflanzen oder Kleintieren.

Es kann zwischen unspezialisierter und spezialisierter Sammelkultur unterscheiden.

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Frage

Bis wann gilt eine Landwirtschaft als extensiv?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt keine klare Grenze. 

Spezialisierte Betriebe sind eher intensiv, da diese stetig daran arbeiten, ihren Gewinn zu steigern. Mischbetriebe sind meistens extensiv. Diese haben verschiedene Produktionsrichtungen und können gar nicht in allen Bereichen gewinnmaximierend arbeiten.

Frage anzeigen

Frage

Wie kann die Subsistenzwirtschaft noch bezeichnet werden? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Subsistenzwirtschaft kann auch als Bedarfswirtschaft bezeichnet werden. 

Frage anzeigen

Frage

In welchem Bereich kommt die Subsistenzwirtschaft hauptsächlich zum Einsatz? 

Antwort anzeigen

Antwort

Sie kommt im Bereich der Landwirtschaft zum Einsatz. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Ziel der Subsistenzwirtschaft? 

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Antwort

Das Ziel ist die Selbstversorgung. 

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Frage

Was bedeutet Selbstversorgung? 

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Antwort

Selbstversorgung bedeutet die Sicherstellung des Lebensunterhaltes einer kleinen Gemeinschaft oder einer Familie.  

Frage anzeigen

Frage

Welches Prinzip steckt hinter der Subsistenzwirtschaft? 

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Antwort

Es wird nur so viel angebaut, wie die Menschen selber benötigen. Die Nahrungsmittel werden nicht für den Weiterverkauf produziert, sondern für den Eigenbedarf. Es gibt keine Marktorientierung oder Profitdenken.


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Frage

Was bedeutet Marktorientierung? 

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Antwort

Eine Marktorientierung ist gegeben, wenn sich die Prozesse der Produktentwicklung darauf ausrichten, vermarktet zu werden und den Verbraucher zu befriedigen. 

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