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Hermann Hesse

Hermann Hesse

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.1

Dieses Zitat stammt aus dem Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse. Der Schriftsteller und Dichter verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen und Gedichte. Außerdem fertigte er Aquarelle an, die er seinen Werken beifügte. Daneben war der Autor ebenfalls als wohlwollender Buchkritiker tätig – er verfasste über 3000 Buchrezensionen. Mit seinen Büchern und Gedichten, die ihm Preise gewannen, gilt Hermann Hesse bis heute als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

"Wohlwollend" meint hier, dass Hesse ausschließlich Rezensionen über Bücher verfasste, die er selbst als gut erachtete.

Hermann Hesse – Biographie

Hesses Leben war geprägt von der Schriftstellerei, da er sich dieser vollkommen widmete. Damit zählen seine Werke bis heute zum Kanon der Weltliteratur.

Hermann Hesse – Geburtsort und Familie

  • Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw (Baden-Württemberg) geboren.
  • Hesse war Sohn eines evangelischen Missionars namens Johannes Hesse, seine Mutter hieß gebürtig Marie Gundert.
  • Der junge Hermann wuchs mit acht Geschwistern, von denen drei sehr jung starben, auf.
  • Die ersten Lebensjahre von Hesse wurden geprägt durch den schwäbischen Pietismus.

Als Missionar wird eine Person verstanden, die im Rahmen einer sozial-motivierten Arbeit zuständig dafür ist, anderen Menschen zu einem Übertritt in die jeweilige Religion zu verhelfen. Die Begrifflichkeit bezieht sich auf Personen, die speziell ausgebildet werden, um diese Arbeit vollführen zu können.

Als Pietismus wird eine Frömmigkeitsbewegung aus dem 17. und 18. Jahrhundert bezeichnet. In Württemberg fand der Pietismus zahlreiche Anhängerinnen und Anhänger und hat deshalb die dortige Gesellschaft stark beeinflusst. Im Kern dreht sich der Pietismus um einen Glauben, der auf persönliche und individuelle Weise gelebt werden kann. Er orientiert sich an der Bibel und verändert den Alltag und somit das Leben der Anhängenden. Hauptsächlich geht es beim Pietismus um die Wiedergeburt des Menschen, die von Gott und dem christlichen Glauben berührt wird. Die christliche Gemeinschaft spielt eine große Rolle im Pietismus.

  • Auch die baltischen Wurzeln seines Vaters beeinflussten die Kindheit des jungen Hermann: Sein Vater war weder in Württemberg noch in der Schweiz, wo die Familie später lebte, vollkommen zu Hause. Er wurde oftmals als ein Fremder angesehen.
  • Dieses Gefühl des Fremdseins verspürte Hesse auch gegenüber seiner Familie mütterlicherseits. Seine Großmutter, Juli Gundert, blieb als Schweizerin in der kleinbürgerlich-schwäbischen Stadt ihr Leben lang eine Fremde für ihren Enkel.

Hermann Hesse – Studium und Beruf

  • Im Jahr 1891 kam Hesse in das evangelische Kloster Maulbronn, wo er als Stipendiat aufgenommen wurde. Von dort floh er sieben Monate später. Der Heranwachsende beschloss, Dichter zu werden.
  • Im Jahr 1893 bestand Hesse die Mittlere Reife am Cannstatter Gymnasium.
  • Im Jahr 1895 beendete Hesse seine Lehre als Turmuhrenmechaniker. Daraufhin begann er eine Lehre als Buchhändler in Tübingen. In diesem Zeitraum begann Hesse auch, erste eigene literarische Arbeiten zu verfassen.
  • Im Jahr 1898 erschien Hesses erste Sammlung an Gedichten mit dem Titel "Romantische Lieder".
  • Die darauffolgenden Jahre waren von weiteren literarischen Veröffentlichungen geprägt. Hesse arbeitete weiterhin als Buchhändler und Antiquar in Basel.

Eine Antiquarin oder ein Antiquar handelt mit gebrauchten Büchern.

Hermann Hesse – Ehefrau und Kinder

  • Im Jahr 1904 heiratete Hesse die Fotografin Maria Bernoulli.
  • Mit seiner ersten Ehefrau bekam Hesse drei Kinder bzw. Söhne.
  • Zu dieser Zeit ermöglichte ihm sein Entwicklungsroman "Peter Camenzind" den Durchbruch als Schriftsteller.
  • Bis 1912 lebte Hesse mit seiner Familie am Bodensee.
  • Im Jahr 1919 wanderte Hesse ohne seine Familie in die Schweiz nach Montagnola aus. Dort verbrachte er sein restliches Leben.
  • Hesse trennte sich und heiratete noch zwei weitere Male: Im Jahr 1924 Ruth Wenger und im Jahr 1931 Ninon Dolbin.

Hermann Hesse – literarischer Schaffensprozess und Hürden

  • Im Jahr 1911 begab sich Hesse mit dem Maler Hans Sturzenegger auf eine Reise nach Ceylon, Singapur und Sumatra. Dies beeinflusste seinen folgenden literarischen Schaffensprozess, denn der Schriftsteller verwob seine Erlebnisse in dem 1913 veröffentlichten Werk "Aus Indien" – auch wenn er nicht tatsächlich in Indien war, veranlasste ihn die Reise zu dieser Niederschrift.
  • Ab 1914 wurde Hesse aufgrund seiner Kurzsichtigkeit der Kriegsgefangenenfürsorge zuteil. Er sprach sich infolge der dortigen Erlebnisse in der Öffentlichkeit gegen patriotische Kriegsdichtung aus. Daraufhin wurde er als Verräter des Vaterlandes dargestellt.
  • Ab 1916 geriet der Schriftsteller in eine Schaffenskrise, die einerseits mit familiären Problemen, wie dem Tod seines Vaters und der Schizophrenie seiner Ehefrau zu tun hatte, andererseits mit seiner Enttäuschung über politisches Versagen hinsichtlich des Krieges seitens Kunstschaffender und Intellektueller.
  • Im Jahr 1919 wandte sich Hesse innerhalb zahlreicher Publikationen sowie Antworten auf Leserbriefen an die deutsche Jugend. Er hoffte, die geistigen Gesinnungen von Deutschland erneuern zu können, sodass ein weiterer Krieg verhindert werden könne.
  • Die darauffolgenden Jahre stellen bedeutsame Jahre in Hesses literarischen Schaffensprozess dar: Im Jahr 1922 erschien sein Roman "Siddharta", im Jahr 1927 erschien "Der Steppenwolf", woraufhin drei Jahre später "Narziss und Goldmund" folgte.
  • Während des Zweiten Weltkriegs machte Hesse deutlich, dass er das NS-Regime ablehnte. Er unterstützte Künstlerinnen und Künstler, die gezwungen waren, aus Deutschland zu fliehen.
  • Im Jahr 1942 veröffentlichte der Dichter sein lyrisches Werk in gesammelter Form.
  • Im Jahr 1943 erfolgte die Veröffentlichung seines letzten Romans "Glasperlenspiel".

Hermann Hesse – Preise

  • Im Jahr 1946 erhielt der Schriftsteller den Literaturnobelpreis.
  • Im Jahr 1947 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Berner Universität verliehen.
  • Im Jahr 1955 erhielt Hesse den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Dass Hermann Hesse zahlreiche Preise für sein literarisches Schaffen erhalten hat, veranschaulicht seinen Einfluss im Bereich der Literatur. Die aufgeführten Preise stellen lediglich eine Auswahl von Preisen dar, die der Schriftsteller erhalten hat.

Übrigens: Heute wird ausgehend von Hesses Heimatstadt jährlich der "Calwer Hermann Hesse-Preis" verliehen. Dieser geht an eine Literaturzeitschrift im deutschsprachigen Raum oder aber an eine Übersetzerin oder einen Übersetzer seines Werks.

Hermann Hesse – Todesursache

  • Im Jahr 1961 bekam Hesse eine Grippe, von der er sich kaum erholen konnte.
  • Im Jahr 1962 starb Hermann Hesse im Alter von 85 Jahren in Montagnola an einem Schlaganfall.

Hermann Hesse – Werke und Themen

Hermann Hesse geht als einer der meistgelesenen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts in die Literaturgeschichte ein. Der Autor befasste sich insbesondere mit Themen wie Identität, Individuation und Einsamkeit. Aber auch Freundschaft und Spiritualität verwob Hesse in seine Werke.

"Individuation" bezieht sich auf einen Prozess der Selbstwerdung. Dabei geht es für das Individuum darum, zu dem zu werden, was es ist. Das beinhaltet die Entfaltung der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten. Beim Prozess der Individuation geht es auch darum, dass die oder der Einzelne erkennt, dass er einmalig ist und sich auf diese Weise verwirklichen kann.

Hesses Werke werden aufgrund der thematischen Vielfalt keiner bestimmten literarischen Epoche zugeordnet.

Bei Hesse verhält es sich ähnlich wie bei Kafka: Die Werke der beiden Schriftsteller zeugen von einer weitreichenden thematischen Vielschichtigkeit, die keiner bestimmten Epoche zuzuordnen ist. Wenn Du mehr über Kafka erfahren möchtest, sieh Dir doch die StudySmarter-Erklärung "Franz Kafka" an!

Hermann Hesse – Bücher

Die folgende Auflistung der bekanntesten Werke Hesses wurde nach dem Datum der Veröffentlichung der Bücher sortiert:

  • 1899: "Romantische Lieder" (Gedichte)
  • 1904: "Peter Camenzind" (Roman)
  • 1906: "Unterm Rad" (Erzählung)
  • 1919: "Demian" (Erzählung)
  • 1919: "Klein und Wagner" (Novelle)
  • 1922: "Siddhartha" (Erzählung)
  • 1927: "Der Steppenwolf" (Roman)
  • 1930: "Narziss und Goldmund" (Roman)
  • 1943: "Das Glasperlenspiel" (Roman)

Hermann Hesse – "Unterm Rad"

Hesses Erzählung "Unterm Rad" wurde im Jahr 1906 veröffentlicht. In der Erzählung wird von dem Lebensweg des begabten Hans Giebenrath erzählt. Dieser wächst in einem bescheidenen Elternhaus auf, bis seine Begabung schließlich erkannt und entsprechend gefördert wird. Er soll auf ein theologisches Seminar vorbereitet werden, welches denjenigen vorbehalten ist, die wie Hans eine besondere Begabung aufweisen.

Entgegen der angedachten hilfestellenden Förderung gerät Hans mehr und mehr in den Teufelskreis einer Pädagogik, die nur einseitig fördert. Statt mit Gleichaltrigen zu spielen und seine Jugend zu genießen, sitzt Hans durchgehend in seinem Zimmer, um zu lernen. Obwohl er die Aufnahmeprüfung besteht, bricht er darauffolgend im Unterricht zusammen, sodass er nicht mehr am theologischen Seminar teilnehmen kann. Unter dem Gefühl des Versagens leidend, beginnt der junge Mann eine Lehre als Mechaniker. Als er daraufhin tot in einem Fluss gefunden wird, ist unklar, ob es sich um Selbstmord oder einen Unfall handelt.

Der Roman gilt als Anklage gegen ein Schul- und Bildungssystem, bei dem neben blindem Lernen wenig von Bedeutung sei.

Aus "Unterm Rad" können Rückschlüsse auf das Leben und somit die Erfahrungen von Hermann Hesse erfolgen. Der Schriftsteller litt in seiner Schulzeit unter dem Bildungssystem und den Inhalten, denen er kein Interesse abgewinnen konnte. Aus dem Kloster Maulbronn floh er zum Beispiel, weil er lieber Dichter werden wollte. Auch das zuletzt besuchte Gymnasium schloss er nicht vollständig ab, sondern brach seine schulische Laufbahn nach seinem Realschulabschluss vollständig ab.

Hermann Hesse – "Der Steppenwolf"

Hesses Roman "Der Steppenwolf" wurde im Jahr 1927 veröffentlicht. Das Prosawerk handelt von Harry Haller, einem Gelehrten mit einer gespaltenen Persönlichkeit. Haller sieht in sich selbst das Menschliche und das Wölfische vereint. In einer Zeit, die vor allem Krieg und Orientierungslosigkeit bereithält, gerät der Protagonist Haller in eine Existenzkrise, die insbesondere aus seinem Weltschmerz resultiert. Dabei ist es der Prozess der Individuation, den Haller anstrebt, indem er erkennt, dass der Mensch grundsätzlich mehr als eine Seele besitzt.

Das Nomen "Weltschmerz" bezieht sich auf einen Zustand, in dem die oder der Einzelne Schmerz oder Traurigkeit in Bezug auf die Gegebenheiten der Welt verspürt. Hierzu gehören auch die eigenen Erwartungen oder Wünsche, die mit den Zuständen der Welt nicht einhergehen.

In der StudySmarter-Erklärung "Der Steppenwolf" findest Du weitere Informationen und Analysen zum Roman.

Hermann Hesse – "Stufen"

Hesses Gedicht "Stufen" wurde im Jahr 1941 veröffentlicht. Innerhalb von drei Strophen wird darin das Leben samt seiner verschiedenen Stufen thematisiert. Dabei sind es verschiedene Lektionen und Einsichten, die die Menschen haben können. Während die erste Strophe mit der Einsicht des lyrischen Ichs endet, dass jedem neuen Anfang ein Zauber innewohnt, schließt die zweite Strophe mit dem Hinweis ab, dass Aufbruch und Reise zum Leben gehören. Die dritte Strophe beendet schließlich das Gedicht, indem der Tod als möglicher neuer Raum genannt wird – das Herz des Menschen ist dabei zentral, denn es solle Abschied nehmen "und gesunde[n]"1.

Hermann Hesse – "Im Nebel"

Hesses Gedicht "Im Nebel" wurde im Jahr 1905 verfasst und im Jahr 1908 veröffentlicht. Innerhalb von vier Strophen beschreibt das lyrische Ich die Wirkung des Nebels auf die Natur und den Menschen. Das lyrische Ich gibt preis, dass es sich in einer schwierigen Lebensphase befindet, die mit Einsamkeit und Dunkelheit einhergeht.

In der StudySmarter-Erklärung "Im Nebel" findest Du weitere Informationen und Analysen zum Gedicht.

Hermann Hesse – Sprache und Stil

Hermann Hesses Werke zeugen allesamt von einer detaillierten Sprache, die Auskunft über die thematische Vielschichtigkeit der jeweiligen Werke gibt. Mit thematischer Vielschichtigkeit sind die umfangreichen Themen und Gedankengänge gemeint, die der Autor in seine Sätze einfließen ließ.

Neben dem Umfang der Themen ist die Satzstruktur in Hesses Prosawerken oftmals lang. Das heißt, dass die Sätze über viele Kommata verfügen und sich über mehrere Zeilen erstrecken. Neben ausdrucksstarken Adjektiven gehören zahlreiche Stilmittel, z.B. die Parenthese, zum Erzählstil des Schriftstellers Hesse. Zuletzt setzte Hesse häufig Symbole ein – nicht nur in seinen lyrischen Werken, sondern ebenfalls in seinen Prosawerken.

In der Literatur, insbesondere in der Lyrik, werden Symbole zur vereinfachten Darstellung eines Sachverhalts verwendet. Symbole gelten als Stilmittel. Sie sind Zeichen, die für einen bestimmten Sachverhalt stehen.

Symbole wirken häufig etwas abstrakt, da nicht immer klar ist, was das jeweilige Symbol meint oder wofür es steht. Als Beispiel hierfür kann der Nebel in Hesses Gedicht "Im Nebel" (1905) gelten. Der Nebel kann darin als Symbol einer verworrenen und undurchsichtigen Stimmungslage des lyrischen Ichs gedeutet werden

Eine Parenthese ist ein grammatisch unabhängiger Einschub in einen anderen Satz oder Teilsatz. Die Parenthese wird genutzt, um Gedanken zu erwähnen, Zusammenhänge herzustellen oder Informationen hinzuzufügen oder knapp zu formulieren. Der Einschub kann durch Gedankenstriche, Klammern oder durch Kommata vom Rest des Satzes abgetrennt werden.

Hermann Hesse – Zitate

Zur Verdeutlichung des für Hesse typischen Schreibstils findest Du im Folgenden bekannte Zitate aus seinen Werken. Dabei handelt es sich sowohl um Prosawerke als auch um lyrische Werke.

Sowohl die lange Satzstruktur als auch das Stilmittel Parenthese ist anhand der folgenden Textpassage aus "Der Steppenwolf" zu erkennen:

Er durchleuchete mit seiner verzweifelten Helligkeit nicht bloß die Person des eitlen Redners, ironisierte und erledigte die Situation des Augenblicks, die Erwartung und Stimmung des Publikums, den etwas anmaßenden Titel der angekündigten Ansprache – nein, der Blick des Steppenwolfes durchdrang unsre ganze Zeit, das ganze betriebsame Getue, die ganze Streberei, die ganze Eitelkeit, das ganze oberflächliche Spiel einer eingebildeten, seichten Geistigkeit – ach, und leider ging der Blick noch tiefer, ging noch viel weiter als bloß auf Mängel und Hoffnungslosigkeiten unsrer Zeit, unsrer Geistigkeit, unsrer Kultur.3

Hesses Gedicht "Stufen" zeugt ebenfalls von der Verwendung vieler Stilmittel und Symbole:

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen1

Hermann Hesse – Das Wichtigste

  • Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw geboren und starb am 9. August 1962 in Montagnola. Er war ein berühmter Dichter, Autor und Buchkritiker.

  • Hermann Hesse – Gedichte: Hesse verfasste zahlreiche Gedichte, darunter z.B. "Im Nebel" (1905) oder "Stufen" (1941).
  • Hermann Hesse – Bücher: Hesses bekannteste Werke sind u.a. "Unterm Rad" (1906), "Der Steppenwolf" (1927) und "Narziss und Goldmund" (1930).
  • Hermann Hesse – Ehefrau und Kinder: Hesse war verheiratet und hatte insgesamt drei Söhne mit seiner ersten Ehefrau Maria Bernoulli.
  • Hermann Hesse – Preise: Hermann Hesse erhielt zahlreiche Preise für sein literarisches Schaffen, darunter den Literaturnobelpreis.
  • Neben dem Umfang der Themen ist die Satzstruktur in Hesses Prosawerken oftmals lang. Das heißt, dass die Sätze über viele Kommata verfügen und sich über mehrere Zeilen erstrecken.

  • Ausdrucksstarken Adjektiven und zahlreiche Stilmittel, z.B. die Parenthese, gehören zum Erzählstil des Schriftstellers Hesse.

  • Zuletzt setzte Hesse häufig Symbole ein – dies nicht nur in seinen lyrischen Werken, sondern ebenfalls in seinen Prosawerken.

  • Hermann Hesse Werke: Hesses Werke werden keiner bestimmten literarischen Epoche zugeordnet.


Nachweise

  1. lyrikline.org: Hermann Hesse. Stufen. (18.10.2022)
  2. dhm.de: Hermann Hesse 1877–1962. (18.10.2022)
  3. Hermann Hesse (2017): Der Steppenwolf. Suhrkamp Verlag.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Hermann Hesse

Der Schriftsteller und Dichter verfasste zahlreiche Romane, Erzählungen und Gedichte. Daneben war der Autor ebenfalls als wohlwollender Buchkritiker tätig.

Im Jahr 1962 starb Hermann Hesse im Alter von 85 Jahren.

Hermann Hesse verbrachte seine ersten Lebensjahre in Calw, Baden-Württemberg. Später übersiedelte er in die Schweiz nach Basel, bis er sich schließlich in Montagnola niederließ. 

"Der Steppenwolf" ist der Titel eines Romans des Autors Hermann Hesse. Das Werk wurde im Jahr 1927 veröffentlicht und handelt von Harry Haller, einem Gelehrten mit einer gespaltenen Persönlichkeit. 

Finales Hermann Hesse Quiz

Frage

Welcher literarischen Epoche können Hermann Hesses Werke zugeordnet werden?

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Antwort

Sturm und Drang

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Frage

Welche Themen sind zentral in Hesses Werken?

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Antwort

Identität und Individuation

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Frage

Wann und wo wurde Hermann Hesse geboren?

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Antwort

2. Juli 1877 in Calw

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Frage

Bewerte die folgende Aussage nach ihrer Richtigkeit:


"Aus Hesses Erzählung 'Unterm Rad' können Rückschlüsse auf das Leben und somit die Erfahrungen von Hermann Hesse erfolgen. Der Schriftsteller litt in seiner Schulzeit unter dem Bildungssystem und den Inhalten, denen er kein Interesse abgewinnen konnte. Aus dem Kloster Maulbronn floh er zum Beispiel, weil er lieber Dichter werden wollte. Auch das zuletzt besuchte Gymnasium schloß er nicht vollständig ab, sondern brach seine schulische Laufbahn nach seinem Realschulabschluss vollständig ab."

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Antwort

Falsch

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Frage

Wovon handelt Hesses Roman "Der Steppenwolf"? Fasse den Inhalt in wenigen Sätzen grob zusammen.

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Antwort

Eine mögliche Antwort könnte lauten:
Hesses Roman "Der Steppenwolf" handelt von Harry Haller, einem Gelehrten mit einer gespaltenen Persönlichkeit. Haller sieht in sich selbst das Menschliche und das Wölfische vereint. In einer Zeit, die vor allem Krieg und Orientierungslosigkeit bereithält, gerät der Protagonist Haller in eine Existenzkrise, die insbesondere aus seinem Weltschmerz resultiert.

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Frage

Beschreibe den Sprachstil von Hesse anhand des folgenden Gedichtauszugs:


"Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen".1 

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Antwort

Hesses Gedicht "Stufen" zeugt von der Verwendung vieler Stilmittel und Symbole

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Frage

Beschreibe den Sprachstil von Hesse anhand des folgenden Auszugs aus einem seiner Prosawerke:


"Er durchleuchete mit seiner verzweifelten Helligkeit nicht bloß die Person des eitlen Redners, ironisierte und erledigte die Situation des Augenblicks, die Erwartung und Stimmung des Publikums, den etwas anmaßenden Titel der angekündigten Ansprache – nein, der Blick des Steppenwolfes durchdrang unsre ganze Zeit, das ganze betriebsame Getue, die ganze Streberei, die ganze Eitelkeit, das ganze oberflächliche Spiel einer eingebildeten, seichten Geistigkeit – ach, und leider ging der Blick noch tiefer, ging noch viel weiter als bloß auf Mängel und Hoffnungslosigkeiten unsrer Zeit, unsrer Geistigkeit, unsrer Kultur."3 

Antwort anzeigen

Antwort

In der Textpassage ist sowohl die lange Satzstruktur als auch das Stilmittel Parenthese zu erkennen. Neben dem Umfang der Themen ist die Satzstruktur hier sehr lang. Das heißt, dass die Sätze über viele Kommata verfügen und sich über mehrere Zeilen erstrecken. Neben ausdrucksstarken Adjektiven gehören zahlreiche Stilmittel, z.B. die Parenthese, zum Erzählstil des Schriftstellers Hesse.

Frage anzeigen

Frage

Bewerte die folgende Aussage nach ihrer Richtigkeit:


"Während des Zweiten Weltkriegs machte Hesse deutlich, dass er das NS-Regime ablehnte."

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig

Frage anzeigen

Frage

Wann wurde Hermann Hesses Gedicht "Stufen" veröffentlicht?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Jahr 1939

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Frage

Wovon handelt Hesses Gedicht "Stufen"?

Antwort anzeigen

Antwort

Innerhalb von drei Strophen wird darin das Leben samt seiner verschiedenen Stufen thematisiert. Dabei sind es verschiedene Lektionen und Einsichten, die die Menschen haben können. 

Frage anzeigen

Frage

Wo verbrachte Hesse seine Kindheit? Nenne den Ort der Stadt.

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Antwort

Calw

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Frage

Welches Wort fehlt?

"Die ersten Lebensjahre von Hesse wurden geprägt durch den schwäbischen ..."

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Antwort

Pietismus 

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