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Paläontologie

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Paläontologie

Das Ziel der Paläontologie ist es, herauszufinden, wie Tiere und Pflanzen vor vielen Jahren gelebt haben. Dabei sind insbesondere Fossilien Gegenstand der Forschung. Innerhalb der Paläontologie wird die Entwicklung von bereits ausgestorbenen Lebewesen auf der Erde rekonstruiert. Dazu gehört auch die Ermittlung, wie sie mit den heutigen Lebewesen verwandt sind.

Definition zur Paläontologie

Das Wort Paläontologie leitet sich von dem griechischen Wort palaios ab und bedeutet „alt“. Die Paläontologie beschäftigt sich als Wissenschaft mit Lebewesen aus dem vergangenen Erdzeitalter. Kerngebiet der Wissenschaft sind Fossilien und die sie umgebenden Gesteine.

Paläontologie in der Biologie

In der Biologie kann die Paläontologie nochmals in die Paläozoologie, Paläobotanik und Palichnologie unterteilt werden. Die Paläozoologie beschäftigt sich einerseits mit der Paläontologie von wirbellosen Tieren und andererseits mit der Wirbeltierpaläontologie. Die Paläobotanik beschäftigt sich mit fossilen Pflanzen, Pollen und Sporen. Die Palichnologie befasst sich mit fossilen Lebensspuren, wie Trittsiegel.

Als Begründer der Paläontologie gilt der französische Naturforscher Georges Cuvier (1769–1832). Er machte die vergleichende Anatomie zu einer Forschungsdisziplin, indem er systematisch alle Ähnlichkeiten und Unterschiede verschiedener Lebewesen verglich. So konnte er ganze Tierkörper rekonstruieren.

Aufgabenbereiche der Paläontologie

Paläontologen beginnen ihre Arbeit am Fundort damit, alle Daten zur Biostratigraphie und Biofaziesanalyse zu ermitteln. Außerdem sind jene Einflüsse zu ermitteln, die zwischen der Einbettung in das Muttergestein und dem Zustand der Sichtung des Fossils eingetreten sind.

Biostratigraphie

Biostratigraphie ist ein Teilbereich der Stratigraphie. Sie verwendet Fossilien, um das relative Alter von Gestein zu bestimmen sowie Abfolgen von Sedimentgestein zu korrelieren. Solche Gesteine bestehen aus Verwitterungsschutt, der von Wind und Wasser davongetragen wird. Die Sedimente der Gesteine sammeln sich besonders auf dem Meeresboden und auf dem Grund von Seen an, da hier von Flüssen viel Material angeschwemmt wird. Darunter befinden sich auch Reste von toten Tieren. Die Sedimente in Gestein erzeugen ein Streifenmuster, das du auf der Abbildung 1 sehen kannst.

Paläontologie Sedimentgestein StudySmarterAbbildung 1: SedimentgesteinQuelle: pixabay.com

Innerhalb der Stratigrafie werden Gesteinskörper anhand der darin enthaltenen Merkmale räumlich und zeitlich geordnet. Mithilfe der Stratigrafie kann die Erdgeschichte rekonstruiert und es können allgemein geologische Fragen gelöst werden.

Die Entstehung der Sedimente

Die jeweiligen Gesteinsschichten (Sedimente) können aus verschiedenen Materialien bestehen. So kann eine Schicht beispielsweise aus Sandstein bestehen, wenn der Wind zu Trockenzeiten Wüstensand angeweht hat. Wenn dann der Meeresspiegel so signifikant angestiegen ist, dass die Schicht von Wasser bedeckt wurde, konnten sich auf dieser Schicht Kalkschalen von Meerestieren anlagern. So entstand dann die nächste Schicht. Dieser Prozess ging dann über Millionen Jahre so weiter.

Es gibt einige Fossilien von Meeresbewohnern. So etwa eines von einem Trilobit (s. Abbildung 2). Trilobiten sind eine ausgestorbene Klasse der Arthropoda (Gliederfüßer), die unter Wasser lebten. Die Tiere wurden im Gestein luftdicht abgeschlossen, wodurch ihre Knochen und Schuppen erhalten blieben und versteinerten. Die Tiere geben also indirekt Auskunft über die Zeit, in der sich das Sediment gebildet hat.

Paläontologie Trilobit StudySmarterAbbildung 2: Fossil eines TrilobitQuelle: pixabay.com

Besonders kurzlebige Fossilien eignen sich für die Genauigkeit der biostratigrafischen Einstufung, da diese von den zugrundeliegenden Arten abhängt.

Biofaziesanalyse

Bei einer Biofaziesanalyse werden die fossil inhaltlichen Merkmale einer Gesteinsablagerung analysiert. Eine Biofazies ist das Erscheinungsbild eines Sediments, das durch einen spezifischen Fossilinhalt charakterisiert wird. Die im Stein enthaltenen Fossilien, also die Biofazies, können Auskunft zur damaligen Zeit geben. So zum Beispiel über das Klima, den Lebensraum oder auch über allgemeine Umweltbedingungen, die zu der Zeit herrschten, als die Tiere im Gestein abgelagert wurden.

Mit einer Fazies sind allgemein alle Eigenschaften eines Gesteinskörpers gemeint. Unter einem „Faziesfossil“ werden alle Fossilien verstanden, die auf bestimmte Faziesräume beschränkt sind.

Beispiel für Fasziefossilien

Kalkschwämme sind ein Beispiel für ein Faziesfossil. Bei ihnen kann festgestellt werden, dass sie in flachen Meeren leben. Kalkschwämme kommen außerdem immer in Korallenriffen vor. Fossile Riffkorallen und das Vorkommen mit anderen Flachwasser-Organismen zeigen, dass die Kalkschwämme schon immer in flachen Meeren lebten. Deshalb können sie genauer gesagt auch als Anzeiger für eine Flachwasser-Fazies gelten.

Fossilien-Entstehung in der Paläontologie

Bei der Entstehung von Fossilien können je nach Art und Weise der Entstehung folgende Typen unterschieden werden:

  • Abdrücke
  • Versteinerungen
  • Steinkerne
  • Einschlüsse
  • Inkohlung
  • Mumifizierungen

Jedoch haben sie alle eine Gemeinsamkeit: Sie fallen alle unter den Prozess der „Fossilisation“. Zu einer Fossilisation kommt es, wenn die Organismen nicht zersetzt werden können. Eine Zersetzung erfolgt bei Anwesenheit von Sauerstoff durch Mikroorganismen. Die organische Substanz dient ihnen als Nahrung. Dieser Prozess blieb beispielsweise bei vielen Meeresbewohnern aus, da am Meeresgrund sauerstoffarme Bedingungen herrschen.

Fossilisation bei Sedimentgesteinen

Wenn die Organismen mit Sedimenten wie Ton, Kalkschlamm oder Sand bedeckt werden, entsteht hier eine Sedimentdecke, durch deren Poren Wasser fließen kann. Der Organismus reagiert dann mit dem Wasser und der Weichkörper wird dabei meist komplett abgebaut. Falls die Tiere eine Schale haben, entsteht ein Hohlraum, der entweder durch seine Sedimentkörner oder Mineralneubildungen ausgefüllt werden kann.

Organismenreste können einerseits durch Pyrit, einem Eisensulfidmineral, ersetzt werden. Hierbei spricht man von einer „Verkiesung“. Oder sie können mit Kieselsäure (SiO2) durchtränkt werden. Dies geschieht bei porösen Organismenresten. Die Gestalt des Organismusrestes härtet durch die Kieselsäure aus und wird konserviert. In diesem Fall spricht man von einer „Verkieselung“.

Wichtige Entdeckungen der Paläontologie

Anhand gewisser Fossilien können wichtige Daten, wie das Alter, ermittelt werden. Dazu eignen sich die Leitfossilien am besten. Fossilien zählen dann zu den Leitfossilien, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen.

Kriterien der Leitfossilien

Grundsätzlich gehören die Leitfossilien zu den wichtigsten Entdeckungen in der Paläontologie. Anhand der Leitfossilien kann nämlich eine relative Altersbestimmung vorgenommen werden. Fossilien werden unter anderem zu Leitfossilien, wenn die relevantesten Merkmale ihrer Art nur für kurze Zeit existiert haben. So ist eine möglichst konkrete Datierung erst zu ermitteln.

Egal in welcher Erde sich das Leitfossil befindet, durch sie ist klar, dass die Gesteine ungefähr gleich alt sind. Eine weitere wichtige Bedingung für ein Leitfossil ist, dass sie in möglichst vielen Lebensräumen existiert haben. So können sie in vielen verschiedenen Gesteinsfazies untersucht werden. Zuletzt sollten sie auch insgesamt in einer hohen Anzahl vorkommen.

Neben Trilobiten (s. Abbildung 2) gehören beispielsweise auch Fossilien der Ammoniten zu den Leitfossilien. Sie waren weltweit verteilt, wodurch gleiche Schichten in unterschiedlichen regionalen Räumen gut miteinander verglichen werden können. Dadurch, dass sie Meeresbewohner waren, kann durch sie die Ausbreitung des Meeres zu bestimmten Zeiträumen gut ermittelt werden.

Paläontologie Fossil Ammonite StudySmarterAbbildung 3: Fossil einer AmmoniteQuelle: pixabay.com

Altersbestimmung von Fossilien

Eine Altersbestimmung bei Fossilien kann entweder durch eine relative oder absolute Altersbestimmung durchgeführt werden. Die relative Altersbestimmung wird anhand der Lage im Sedimentgestein der Fossilien erforscht. Bei der absoluten Altersbestimmung werden die radioaktiven Zerfallsprozesse in den Fossilien-Gesteinen ermittelt.

Durch die Bestimmung mittels radioaktiven Zerfallsprozessen kann das exakte Alter gemessen werden. Dabei kann eine Uran-Blei-Datierung vorgenommen werden: Anhand der bekannten Dauer des Zerfalls von Uran zu Blei kann die Altersbestimmung von den Gesteinsproben, in denen sich dann entsprechend die Fossilien befinden, durchgeführt werden.

Paläontologie im Rahmen der Evolution

Innerhalb der Paläontologie konnte entdeckt werden, dass unter anderem die Wirbeltierklassen, wie Reptilien, Vögel und Amphibien, nicht gleichzeitig auftraten. Vielmehr sind sie auseinander hervorgegangen. Beweise hierfür sind Übergangsformen der Tiere. Sie können auch als „Mosaikformen“ oder „Brückentiere“ bezeichnet werden. Solche Tiere besaßen/besitzen sowohl Merkmale von stammesgeschichtlich älteren als auch welche von stammesgeschichtlich jüngeren Gruppen.

Der Urvogel Archäopteryx ist ein bekanntes Beispiel für solch eine Übergangsform. Die Vogelart ist aus Dinosaurierarten, die zu Reptilien gezählt wurden, hervorgegangen. Er trug einerseits Vogelmerkmale wie Flügel mit Federn und einen Greiffuß. Andererseits trug er Reptilienmerkmale wie einen Kiefer mit Zähnen, eine lange Schwanzwirbelsäule sowie Krallen an den Fingergliedern.

Paläontologie Archaeopteryx StudySmarterAbbildung 4: Fossil eines ArchäopteryxQuelle: pixabay.com

Der Quastenflosser und das Schnabeltier werden auch als „lebende Fossilien“ bezeichnet. Das liegt daran, dass der Quastenflosser Merkmale von Amphibien und Fischen trägt und das Schnabeltier, welche von Reptilien und Säugern. Beide Tierarten existieren heute noch.

Paläontologie Dinosaurier

In der Paläontologie spielen auch Fossilien von Dinosauriern eine wichtige Rolle. Sie geben Auskunft über den Planeten, wie er vor vielen Millionen Jahren ausgesehen haben könnte.

Paläontologen gruben im Jahre 1942 einen Dinosaurier der Art Dilophosaurus wetherilli in Arizona aus. Das Fossil wird auf rund 185 Millionen Jahre alt geschätzt. Es konnten Knochenbrüche und Schäden am Skelett ermittelt werden. Eine Vermutung dabei ist, dass sie durch Infektionen ausgelöst worden waren. Die Brüche könnten aber auch von einem Kampf stammen.

Unterschied zwischen Paläontologie und Archäologie

Der Hauptunterschied zwischen der Paläontologie und Archäologie ist, dass die Paläontologie Fossilien und die Archäologie menschliche Artefakte mir ihren Überresten untersucht. Obwohl bei beiden wissenschaftlichen Disziplinen unter anderem Muscheln, Körperabdrücke, Knochen und vieles mehr untersucht werden, versucht die Archäologie nur das menschliche Leben mit ihrer Geschichte zu verstehen. Die Paläontologie dagegen fokussiert sich auf die tierischen und pflanzlichen Fossilien, um das Leben in der entsprechend geologischen Umgebung zu verstehen.

Paläntologie – Das Wichtigste

  • Die Paläontologie beschäftigt sich als Wissenschaft mit Lebewesen und -welten aus dem vergangenen Erdzeitalter
  • Kerngebiet der Wissenschaft sind Fossilien und die sie umgebenden Gesteine
  • In der Biologie kann die Paläontologie nochmals in die Paläozoologie, Paläobotanik und Palichnologie unterteilt werden
  • Als Begründer der Paläontologie gilt der französische Naturforscher Georges Cuvier (1769–1832)
  • Die Biostratigrafie verwendet Fossilien, um das relative Alter von Gestein zu bestimmen, sowie Abfolgen von Sedimentgestein zu korrelieren
  • Bei einer Biofaziesanalyse werden die fossilinhaltlichen Merkmale einer Gesteinsablagerung analysiert
  • Anhand der Leitfossilien kann eine relative Altersbestimmung vorgenommen werden
  • Bei der absoluten Altersbestimmung werden die radioaktiven Zerfallsprozesse in den Fossilien-Gesteinen ermittelt

Häufig gestellte Fragen zum Thema Paläontologie

Als Paläontologe möchte man herausfinden, wie Tiere und Pflanzen vor vielen Jahren gelebt haben. Dazu gehört die Analyse von vielen verschiedenen Fossilienfunden.

Die Paläontologie beschäftigt sich als Wissenschaft mit Lebewesen und -welten aus dem vergangenem Erdzeitalter. Kerngebiet der Wissenschaft sind Fossilien und die sie umgebenden Gesteine.

Paläontologen arbeiten als Forscher hauptsächlich in Ausgrabungsstätten oder im Labor. So können sie die Fossilien präparieren und rekonstruieren.

Der Hauptunterschied zwischen der Arbeit bei Paläontologen und Archäologen ist, dass die Paläontologie Fossilien und die Archäologie menschliche Artefakte mir ihren Überresten untersucht. Archäologen versuchen nur das menschliche Leben mit ihrer Geschichte zu verstehen. Paläontologen dagegen fokussieren sich auf die tierischen und pflanzlichen Fossilien, um das Leben in der entsprechend geologischen Umgebung zu verstehen.

Finales Paläontologie Quiz

Frage

Was bedeutet Homologie?

Antwort anzeigen

Antwort

Homologie beschreibt die Ähnlichkeit biologischer Strukturen bei verschiedenen Lebewesen aufgrund übereinstimmender DNA. Erkennbar ist die Homologie an homologen Organen.

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet Analogie?

Antwort anzeigen

Antwort

Analogie beschreibt die Funktionsähnlichkeit biologischer Strukturen bei unterschiedlichen Lebewesen unabhängig von Verwandtschaft. Erkennbar ist die Analogie an analogen Organen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Unterschied zwischen Homologie und Analogie?


Antwort anzeigen

Antwort

Bei einer Homologie ähneln sich biologische Strukturen, wegen ihrer Verwandtschaft. Bei einer Analogie ähneln sich die Funktionen biologischer Strukturen unabhängig von Verwandtschaft.

Frage anzeigen

Frage

Was sind homologe Organe?

Antwort anzeigen

Antwort

Homologe Organe sind Organe, die wegen einer gemeinsamen Abstammung den gleichen Grundbauplan haben, aber oft unterschiedliche Funktionen und unterschiedliches Aussehen besitzen. Sie sind ein Beleg für die Verwandtschaft der Organismen.

Frage anzeigen

Frage

Was sind analoge Organe?

Antwort anzeigen

Antwort

Analoge Organe sind Organe, die in der Funktion übereinstimmen aber unterschiedliche Grundbaupläne haben. 

Sie entstehen, wenn sich verschiedene Arten an die gleichen Umweltbedingungen oder Lebensweisen anpassen.


Frage anzeigen

Frage

Beschreibe das Kriterium der Lage.

Antwort anzeigen

Antwort

Es beschreibt, dass einzelne Strukturen stets in gleicher Lage im komplexen Gefüge anderer Strukturen liegen.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe das Kriterium der Stetigkeit.

Antwort anzeigen

Antwort

Es beschreibt, dass eine Homologie vorliegt, wenn Zwischenformen erkennbar sind (stetiger Übergang erkennbar).

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe das Kriterium der spezifischen Qualität.

Antwort anzeigen

Antwort

Es beschreibt, dass Komplexe aus mehreren Einzelelementen homolog sind, auch wenn sich die Lage im Gefügesystem veränderte (wenn sie in vielen Einzelteilen übereinstimmen). 

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Homologiekriterien

Antwort anzeigen

Antwort

  • Kriterium der Lage
  • Kriterium der spezifischen Qualität
  • Kriterium der Stetigkeit
Frage anzeigen

Frage

Was ist eine divergente Entwicklung?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine divergente Entwicklung beschreibt das Auseinanderlaufen evolutionärer Entwicklungslinien.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine konvergente Entwicklung?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine konvergente Entwicklung beschreibt die zunehmende Ähnlichkeit von Organismen verschiedener Entwicklungslinien.

Frage anzeigen

Frage

Was entsteht durch Konvergenz im Bezug zur Evolution?

Antwort anzeigen

Antwort

Es entstehen Analogien.

Frage anzeigen

Frage

Was entsteht durch Divergenz im Bezug zur Evolution?


Antwort anzeigen

Antwort

Es entstehen Homologien.

Frage anzeigen

Frage

Was sind lebende Fossilien?

Antwort anzeigen

Antwort

Lebende Fossilien sind rezente Arten, dessen morphologische Formen seit langer Zeit bestehen geblieben sind.

Frage anzeigen

Frage

Welche gemeinsamen Merkmale haben lebende Fossilien?

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Antwort

  • Sie sind Angehörige einer erdgeschichtlich alten Tier- oder Pflanzengruppe
  • Im System der rezenten Arten sind sie isoliert
  • Im Vergleich zu den vorzeitlichen, verwandten Arten ist ihr Verbreitungsgebiet sehr klein - oft leben sie in geografisch eng umgrenzte Arealen (Inseln, geschlossene Gebirgstäler,... ) 
  • Ihre Morphologie hat sich im Laufe der Zeit kaum verändert
Frage anzeigen

Frage

Nenne einige Beispiele für lebende Fossilien.

Antwort anzeigen

Antwort

Zu deiner Antwort könnte z.B. gehören:

  • Quastenflosser
  • Knochenhechte
  • Schachtelhalm
  • Schnabeltier
  • Nautilus
  • Riesensalamander
Frage anzeigen

Frage

Welche Lebensräume besiedeln lebende Fossilien?

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Antwort

Sie besiedeln stabile ökologische Nischen in denen konstante Umweltbedingungen herrschen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Verbindung haben lebende Fossilien zu den Brückentieren?

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Antwort

Viele lebende Fossilien gehören gleichzeitig zu den (rezenten) Brückentieren.

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern sind Brückentiere ein Beweis für die Evolutionstheorie?

Antwort anzeigen

Antwort

Brückentiere stellen einen Beweis für die evolutionäre Veränderung von Arten dar und zeigen, dass Arten sich nicht nebeneinander, sondern auseinander entwickelt haben. So bestätigen sie die Evolutionstheorie.

Frage anzeigen

Frage

Was sind Brückentiere?

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Antwort

Brückentiere sind Tiere, die aus einer Kombination von Merkmalen zweier verschiedener Tiergruppen bestehen.

Frage anzeigen

Frage

Wie ist es möglich, dass sich lebende Fossilien über viele Jahrtausende erhalten und kaum verändern?

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Antwort

Indem sie besonders stabile ökologische Nischen (z.B. in der Tiefsee oder auf Inseln) in denen sehr konstante Umweltbedingungen herrschen, bewohnen. 

So ist der Selektionsdruck, der sich auf sie ausübt sehr gering und es sind fast keine Veränderungen festzustellen, weil keine Anpassung nötig war.

Frage anzeigen

Frage

Welche dieser Tiere sind lebende Fossilien?

Antwort anzeigen

Antwort

Schnabeltier

Frage anzeigen

Frage

Die Merkmale welcher Tiergruppen vereint das Brückentier und lebende Fossil Schnabeltier in sich?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Säugetiere
  • Reptilien
  • (Vögel)
Frage anzeigen

Frage

Nenne ein Beispiel für einen Prokaryoten.

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Bakterium ist ein Prokaryot.

Frage anzeigen

Frage

Nenne ein Beispiel für einen Eukaryoten.

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Beispiel für einen Eukaryoten sind Tiere und Menschen.

Frage anzeigen

Frage

Welcher Wissenschaftler nahm zuerst an, dass Eukaryoten durch Endosymbiose entstanden sein können?

Antwort anzeigen

Antwort

Dies war der Botaniker Franz Wilhelm Schimper.

Frage anzeigen

Frage

Durch welchen Wissenschaftler wurde die Endosymbiontentheorie berühmt?

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Antwort

Sie wurde durch Lynn Margulis berühmt. 

Frage anzeigen

Frage

Was sind Archeen?

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Antwort

Archeen sind neben Bakterien und Eukaryoten die dritte Säule der Einteilung von Lebewesen. Sie werden auch als Urbakterien bezeichnet und sind Einzeller ohne Zellkern. Sie grenzen sich durch die Zusammensetzung ihrer Zellmembran von den Bakterien ab.

Frage anzeigen

Frage

Wie hat die Endosymbiose laut der Endosymbiontentheorie stattgefunden?

Antwort anzeigen

Antwort

Es wird angenommen, dass zwei Bakterien in der Evolution miteinander eine Endosymbiose eingegangen sind. Zunächst ist laut Theorie ein alpha-Proteobakterium mit einem Urbakterium, dem Archeon, eine Endosymbiose eingegangen.


Frage anzeigen

Frage

Welche zwei Organellen entstanden im Rahmen der Endosymbiontentheorie?

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Antwort

Mitochondrien und Plastiden sind laut der Theorie aus einer Endosymbiose hervorgegangen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Organellen wurden vermutlich durch Invagination der Plasmamembran des Urbakteriums aufgenommen?

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Antwort

Zellorganellen, die durch Invagination entstanden sein sollen, sind der Golgi-Apparat, das Endoplasmatische Retikulum und die Kernhülle.

Frage anzeigen

Frage

Warum ist die DNA der Plastiden ein Indiz für die Endosymbiontentheorie?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie ist ein Indiz, da sie eine ähnliche Ringstruktur besitzt, wie die Bakterien. 

Frage anzeigen

Frage

Warum sind die Ribosomen der Mitochondrien und Plastiden ein Indiz für die Endosymbiontentheorie?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie sind ein Indiz, da sie in Größe und Zusammensetzung denen der Bakterien ähneln.

Frage anzeigen

Frage

Warum ist die Doppelmembran der Mitochondrien und Plastiden ein Indiz für die Endosymbiontentheorie?


Antwort anzeigen

Antwort

Sie ist ein Indiz, da vermutlich die Organellen in die Zelle aufgenommen wurden und dabei ihr charakteristischen Membranen als Innenmembran behielten. Die äußere Membran stammt von der Zellmembran der äußeren Zelle, was ein Beleg für die Aufnahme darstellt.

Frage anzeigen

Frage

Warum ist die Zellteilung der Mitochondrien und Plastiden ein Indiz für die Endosymbiontentheorie?


Antwort anzeigen

Antwort

Sie ist ein Indiz dafür, da sich die Organellen unabhängig von der eigentlichen Zelle verdoppeln.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Symbiose?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Symbiose beschreibt in der Biologie einen Zustand, den zwei Lebewesen miteinander eingehen. Diese Beziehung der beiden zueinander ist positiv, sodass letztendlich beide davon profitieren.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Kernaussage der Endosymbiontentheorie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Endosymbiontentheorie beschreibt die wissenschaftliche Annahme, dass in der Evolution zwei Zellen miteinander eine gegenseitige Vorteilsbeziehung, eine Endosymbiose, eingegangen sind.

Frage anzeigen

Frage

Was sind Cyanobakterien?

Antwort anzeigen

Antwort

Cyanobakterien besitzen den Zellaufbau der Bakterien. Der Unterschied zu normalen Bakterien ist aber, dass sie eine Art Fotosynthese Funktion besitzen. Bei dieser Fotosynthese wird Sauerstoff gebildet.

Frage anzeigen

Frage

Was sind rezente Arten?

Antwort anzeigen

Antwort

Rezente Arten sind gegenwärtig lebende Arten

Frage anzeigen

Frage

Warum sind besonders viele lebende Fossilien Arten, die in der Tiefsee bzw. im Meer leben?

Antwort anzeigen

Antwort

Da die Tiefsee von eher wenigen Arten bewohnt ist, die für lebende Fossilien eine Bedrohung darstellen könnten und weil die Umweltbedingungen dort relativ konstant sind. Dies trifft zu einem gewissen Grad auch auf einige Gebiete in den Meeren der Welt zu.

Frage anzeigen

Frage

Wie erkennt man ein lebendes Fossil?

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Antwort

Zur Erkennung sind Fossilienfunde aus früheren Zeiten notwendig. Durch diese werden Vergleiche zur rezenten Art gezogen - wenn kaum Unterschiede festzustellen sind handelt es sich um ein lebendes Fossil.

Frage anzeigen

Frage

Der Selektionsdruck, der sich auf lebende Fossilien auswirkt ist...

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Antwort

sehr gering

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet Mosaikform?

Antwort anzeigen

Antwort

Mosaikform ist ein Synonym für Brückentiere

Frage anzeigen

Frage

Was sind Rudimente?

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Antwort

Rudimente sind zurückgebildete Merkmale/ Organe, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben

Frage anzeigen

Frage

Was sind Atavismen?

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Antwort

Atavismen sind zufällig auftretende Merkmale bei einem Individuum, welche in der Stammesgeschichte schon mal vorhanden waren, aber im Laufe der Evolution verloren gegangen sind.

Frage anzeigen

Frage

Was beweisen Rudimente?

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Antwort

Rudimente beweisen das gemeinsame Erbgut der verschiedensten Arten und zeigen somit, dass Arten auseinander entstehen und nicht nebeneinander.

Frage anzeigen

Frage

Wie nennt man ein rudimentäres Organ, was sich bei einem Individuum wieder sehr stark ausbildet?

Antwort anzeigen

Antwort

Atavismus

Frage anzeigen

Frage

Was liefert einen Beleg dafür, dass die DNA, welches einst die rudimentären Organe verschlüsselte, noch immer vollständig vorhanden ist?

Antwort anzeigen

Antwort

Atavismen

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Frage

Was beweisen Atavismen?

Antwort anzeigen

Antwort

Atavismen gelten als Rückschläge zu früheren Verwandten und beweisen so, dass eine Entwicklung bzw. Evolution der Art stattgefunden hat

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Frage

Was können zuvor blockierte Gene bewirken, wenn sie wieder aktiviert werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Einen Atavismus

Frage anzeigen
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