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Stammesgeschichte des Menschens

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Biologie

Die Stammesgeschichte des Menschen reicht bereits viele Millionen Jahre zurück. Vor etwa 5-7 Mio. Jahren haben sich dann die Menschen von den Menschenaffen abgelöst. Der Schimpanse ist das am nächsten mit dem Menschen verwandte Tier.

Übersicht des Menschen im natürlichen System

Ordnung: Primaten

Familie: Hominiden

Gattung: Homo (Mensch)

Art: Homo sapiens

Die Ordnung der Primaten ist eine Säugetierordnung. Zu den Primaten zählen neben den Menschen noch Menschenaffen, Affen und Halbaffen. Gemeinsam mit den Schimpansen, den Gorillas und dem Orang-Utan bildet der Mensch die Familie der Hominiden, also der "Menschenaffen".

Wenn du mehr über das Thema der biologischen Systematiken erfahren möchtest, dann lies dir doch gerne das StudySmarter Original Biologische Systematik durch.

Entwicklung der Stammesgeschichte des Menschen

Um zu verstehen, wie es überhaupt zur Entwicklung des Menschen kam, muss weiter zurück in die Vergangenheit geschaut werden. Die Halbaffen haben sich vor über 50 Mio. Jahren von den Affen abgespalten. Vor etwa 5-7 Mio. Jahren lösten sich dann die Menschen von den Menschenaffen Dieser Prozess war der Ausgangspunkt für die menschliche Entwicklung. Anschließend gab es verschiedene Entwicklungsstufen vom Vormenschen über den Frühmenschen bis hin zum heute lebenden modernen Menschen.

Aufschluss darüber geben Vergleiche der Anatomie der Säugetiere und der Chromosomen bzw. der DNA. Außerdem fand man dadurch heraus, dass der Schimpanse das am nächsten mit dem Menschen verwandte Tier ist.

Stammesgeschichte Mensch Affe moderner Mensch Menschenaffe StudySmarterAbbildung 1: Vom Affen zum modernen MenschenQuelle: pixabay.com

Vergleich zwischen Schimpanse und Mensch

Obwohl der Schimpanse das am nächsten mit dem Menschen verwandte Tier ist, gibt es in Bezug auf den aufrechten Gang sehr große Unterschiede. Schimpansen bewegen sich im Gegensatz zu Menschen auf allen Vieren fort. Der Mensch hat sich über viele Jahre in seiner Anatomie an den aufrechten Gang angepasst. Im Gegensatz zum Schimpansen hat der Mensch folgende Merkmale:

  • senkrechte Kopfhaltung
  • das Hinterhauptsloch ist an die Unterseite des Schädels verlagert
  • eine verkürzte Lendenregion
  • kurzes, breites Becken
  • verlängerte Beine
  • gewölbt Füße

Das große Hinterhauptsloch (Formaten magnum) bildet ein großes Loch im Hinterhauptknochen des Schädels. Es gilt als Verbindungsstelle von Schädelhöhle und dem Wirbelkanal, da durch ihn das verlängerte Rückenmark (Medulla oblongata) sowie Arterien, Venen und der XI. Hirnnerv gelangen. Ein weit hinten liegendes Hinterhauptsloch deutet auf eine nach vorn gebeugte Körperhaltung hin.

Stammesgeschichte Mensch Schimpanse StudySmarterAbbildung 2: SchimpanseQuelle: pixabay.com

Schimpansen werden auch als "Knöchelgänger" bezeichnet, da sie die vorderen Extremitäten mit der Rückseite auf den Boden aufsetzen. Den typischen Gang der Schimpansen siehst du in Abbildung 2. Gorillas gehören ebenfalls zu den Knöchelgängern.

Stammbaum der Primaten

Alle Affen, Menschenaffen, Halbaffen und Menschen stammen ursprünglich von den Urprimaten ab, die bereits vor rund 60 Mio. Jahren lebten. Durch die Analyse der Aminosäuresequenzen einzelner Proteine, sowie der Kartierung von DNA-Abschnitten und Sequenzanalysen, entdeckten Forscher*innen eine nähere Verwandtschaft der Menschen zu den afrikanischen Menschenaffen, als zuvor vermutet.

Urprimaten

Der Lebensraum der Urprimaten war überwiegend auf Bäumen in tropischen Regenwäldern Afrikas. Durch ihre gut beweglichen Arme und Hände, dem guten räumlichen Sehen durch nach vorne gerichtete Augen und dem leistungsfähigen Kleinhirn, hatten sie einen Selektionsvorteil. Außerdem war die hangelnde Fortbewegung typisch für sie.

Evolution des Menschen

In der folgenden Abbildung siehst du die Entwicklung des Menschen in einem Zeitstrahl:

Stammesgeschichte des Menschens Zeitstrahl StudySmarterAbbildung 3: Zeitstrahl der Gattungen Vormensch und Mensch

Proconsul

Proconsul ist eine ausgestorbene Gattung der Primaten. Proconsul africanus zeigte Merkmale, die teilweise bei niederen Affen sowie bei Menschenaffen zu finden sind. Dadurch werden sie bereits zu einer Vorgruppe der Vorhominiden gezählt. Sie lebten vor ungefähr 21 Mio. bis 14 Mio. Jahren. Charakteristisch war ihr Kiefer: Die Backenzähne hatten bei ihnen 5 Höcker und eine Y-förmige Furche. Die Affen haben normalerweise nur 4 Höcker mit zwei Stegen.

Australopithecus – der Vormensch

Der Vormensch entwickelte sich vor circa 4 – 1 Millionen Jahren durch den Rückzug der tropischen Regenwälder in Afrika. Nebenbei entwickelte sich auch die Gattung Homo, also der "Frühmensch". Durch den Rückzug der Regenwälder haben sich diverse Angepasstheiten gebildet, wie:

  • Ein aufrechter, zweibeiniger Gang
  • die Nutzung der Hände als Werkzeuge
  • Leistungsfähige Augen, durch die ein räumliches Sehen möglich war
  • größere Schritte, durch eine Zunahme der Körpergröße
  • Ein größeres Körpervolumen, das den Wärmeverlust senkt

Der Australopithecus lässt sich in die Arten afarensis, africanus, boisei und robustus aufteilen.

Australopithecus afarensis

Diese Art war bis 1,50 m groß und hatte ein verhältnismäßig kleines Gehirnvolumen von 400 – 500 cm3. Bisher gilt er als der älteste Hominidenfund. Der aufrechte Gang dieser Art konnte durch in vulkanischer Asche konservierte Fußspuren belegt werden. Afarensis ist damit ein gutes Beispiel für einen mosaikartigen Verlauf in der Evolution. Bei einer Mosaikevolution verändern sich nicht alle Körpermerkmale auf einmal, sondern nur wenige.

Australopithecus africanus

A. africanus wurde bis zu 1,40 m groß und hatte ein Hirnvolumen von circa 450cm3. Besondere Merkmale waren ihre höhere Stirn und der nicht vorhandenen Scheitelkamm. Außerdem hatten sie einen kleinen und feineren Zahnapparat, als die anderen Artverwandten. Dass sie einen aufrechten Gang hatten, konnte man aus der Lage des Hinterhauptloches und der Form des Oberschenkelknochens entnehmen.

Australopithecus boisei und robustus

A. boisei und A. robustus werden zusammen zu den "robusten" Australopithecinen gezählt, da sie einen sehr kräftigen Kieferapparat mit großen Backenzähnen und eine am Scheitelkamm ansetzende Kaumuskulatur besaßen.

Gattung Homo

Die Arten der Gattung Homo entwickelten sich in den vergangenen 2 Mio. Jahren. Beim Homo habilis kam es zu einer Vergrößerung des Gehirnvolumens auf etwa 600 cm3. Beim Homo sapiens sogar bis zu circa 1450 cm3. In den folgenden Abschnitten werden dir nun die verschiedenen Arten der Gattung Homo vorgestellt:

Es gibt verschiedene Hypothesen dazu, was die Ursache für die Gehirnvergrößerung gewesen sein könnte. Eine davon ist die, dass proteinreiche Nahrung, wie Fleisch, den Aufbau eines größeren und leistungsfähigeren Gehirns ermöglichte. Eine weitere ist die, dass sich die Herstellung und der Gebrauch von Werkzeugen und die Gehirngröße gegenseitig bedingten und verstärkten. Eine dritte Hypothese ist die, dass die Zunahme der Gehirngröße Vorteile brachte, wodurch eine differenzierte Sprache möglich wurde. Dies ermöglichte eine bessere Absprache in der Gruppe.

Homo rudolfensis

Der Homo rudolfensis wurde 1,55 m groß und hatte ein Hirnvolumen von 600 – 800 cm3. Sein Hirnvolumen und die damit einhergehenden technischen Befähigungen lassen die Zuteilung zur Gattung Homo zu. Sie konnten Steinwerkzeuge mit scharfkantigen Abschlägen von Steinen herstellen, um damit Tiere zu zerlegen. H. rudolfensis gilt als der älteste Vertreter der Gattung Homo.

Homo habilis

Homo habilis erreichte eine Größe von ca. 1,45 m und ein Hirnvolumen von 500 – 650 cm3. Habilis kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "geschickt" bzw. "begabt". Menschen dieser Art konnten Steinwerkzeuge herstellen. Diese wurden als Begleitbefunde bei den Fossilien aus der Olduvai-Schlucht in Tansania entdeckt. H. habilis konnte zwar gut klettern, aber auch aufrecht gehen.

Homo erectus

H. erectus war die erste Hominidenart, die sich außerhalb Afrikas ausbreitete. Sie nutzten Feuer zum Kochen und Wärmen und konnten Faustkeile herstellen. Fossile Reste dieser Art wurden auf der ganzen Welt gefunden. Annahmen zufolge hat sich diese Hominidenart innerhalb von 1,5 Mio. Jahren von Ostafrika nach Südafrika und über Arabien bis nach Ostasien verbreitet.

Homo neanderthalesis - Die Neandertaler

H. neanderthalensis wurden circa 1,60 m groß und hatten ein Hornvolumen von 1200 – 1759 cm3. Somit hatte er ein ähnliches Hirnvolumen wie der heutige Homo sapiens. Typisch für die Neandertaler waren die eigenen verfeinerten Werkzeuge aus Feuerstein-Abschlägen, mit denen sie auf die Jagd gingen. Die Neandertaler hatten im Gegensatz zum modernen Mensch jedoch Überaugengewülste und ein fliehendes Kinn, also ein Kinn, das schwach ausgebildet ist.

Der Name der Neandertaler stammt vom ersten Fundort eines Fossils dieser Gattung: dem Neandertal bei Düsseldorf.

Homo sapiens

Der Homo sapiens trat erstmals vor 300.000 Jahren auf. H. sapiens ist die einzig überlebende Art der Hominiden. Somit ist diese Art der Vorfahre aller heute lebenden Menschen.

Homo sapiens umfasst sowohl die heute lebenden modernen Menschen als auch ihre fossilen Vertreter. Wenn man von dem heute lebenden Menschen spricht, dann handelt es sich jedoch genauer gesagt um den "Homo sapiens sapiens". Der H. sapiens sapiens stellt eine Erweiterung des H. sapiens dar.

Evolution des Menschen Stammbaum

Auf folgender Abbildung siehst du nochmals in einen Stammbaum, wie sich der Homo sapiens entwickelt hat:

Stammesgeschichte Mensch Stammbaum StudySmarterAbbildung 4: Stammbaum des Menschen

Lange Zeit galt die Hypothese, dass der aufrechte Gang mit dem Übergang vom Leben im Wald zum Leben in der offenen Savanne entstanden ist. Neuere Funde lassen an dieser Hypothese jedoch Zweifel aufkommen, da sie darauf hindeuten, dass die Vormenschen noch im Wald zwischen dem vier- und zweibeinigen Lauf wechselten. Somit wäre die Bipedie, also der zweibeinige Gang, nicht erst durch das Leben in der offenen Savanne entstanden.

Die Eva-Hypothese

Bei der Eva-Hypothese wird davon ausgegangen, dass der moderne Mensch ausschließlich in Afrika entstanden ist und sich von dort aus über die ganze Welt verbreitet hat. Dies wird auch durch molekulargenetische Befunde gestützt.

Eine zweite Hypothese ist jedoch, dass der H. sapiens einen multiregionalen Ursprung hat. Das würde heißen, dass H. sapiens mehrfach unabhängig voneinander entstanden ist. Ersteres scheint jedoch wahrscheinlicher zu sein.

Der Name "Eva" stammt von einer hypothetischen Frau, aus deren mitochondrialer DNA (mt-DNA) die mitochondriale DNA aller heute lebenden Menschen hervorgegangen sein soll. Es bestünde also eine direkte Abstammungslinie. Diese "mitochondriale Eva" ist jedoch ein theoretisches, wenn auch wahrscheinliches, Konstrukt.

Kulturelle und soziale Evolution des Menschen

Charakteristisch für die Menschen ist, dass sich bei ihnen eine kulturelle sowie soziale Komponente gebildet hat. Sie haben angefangen Werkzeuge herzustellen und Wissen über Sprache und Schrift weiterzugeben.

Kultur der Neandertaler

Bereits bei den Neandertalern wurde eine Beschleunigung in der kulturellen Entwicklung festgestellt. Typisch für ihre Kultur waren vielfältige Steinwerkzeuge wie Schaber, Klingen und Faustkeile. Außerdem fertigten sie Felszeichnungen an, bestatteten ihre Verstorbenen durch und hantierten mit Feuer.

Bei den Neandertalern spricht man auch von der "Moustérien"-Kultur.

Stammesgeschichte Mensch Faustkeile Neandertaler StudySmarterAbbildung 5: FaustkeileQuelle: wikipedia.org

Kultur und Sozialstruktur der Homo sapiens

Beim H. sapiens entwickelten sich hohe soziale Organisationen, Sitten und Gebräuche, die über Generationen weitergegeben wurden. Charakteristisch war außerdem die Erfindung der Knochennadel mit einer Öse für den Faden, um Zelte und Bekleidung zu nähen.

Die Sprache

Mit der Sprache konnte die Menschen erworbenes Wissen weitergeben. Dieses Wissen konnte sich so sammelt über Generationen ansammeln. Hinweise auf die Anfänge der Sprachfähigkeit lassen sich in der Anatomie des Menschen feststellen, da hier eine tiefere Lage des Kehlkopfes gegeben ist. Mit der Erfindung der Schrift konnte all das Wissen nun auch längerfristig aufbewahrt werden.

Neolithische Revolution

Bei der neolithischen Revolution handelt es sich um den Übergang vom Jäger- und Nomadenleben zum sesshaften Ackerbauern. Das Neolithikum bildet den jüngsten Abschnitt der Steinzeit. Dieser Abschnitt ging von ca. 12.000 v. Chr. bis 1.800 v. Chr.

Stammesgeschichte des Menschens - Das Wichtigste

  • Gemeinsam mit den Schimpansen, den Gorillas und dem Orang-Utan bildet der Mensch die Familie der Hominiden
  • Vor etwa 5-7 Mio. Jahren haben sich die Menschen von den Menschenaffen abgelöst
  • Die ersten Vorgänger des Menschen waren die Australopithecinen
  • Der Homo sapiens entwickelte sich aus dem Homo erectus und somit gilt diese Art als direkter Vorfahre
  • Charakteristisch für den Menschen ist der aufrechte Gang und sein größeres Hirnvolumen

Stammesgeschichte des Menschens

Der Homo sapiens entwickelte sich aus dem Homo erectus und somit gilt diese Art als direkter Vorfahre.

Die Wiege der Menschheit befindet sich in Afrika. Hier sind die Vorläufer-Arten des Menschen zum ersten Mal aufgetreten und haben sich von dort aus über den ganzen Kontinent ausgebreitet. 

Die ersten Vorfahren des Menschen sind die Australopithecinen, also die Menschenaffen. Aus der Gattung der Vormenschen ging dann die Gattung Homo hervor. Dabei entwickelte sich unter anderem der Homo rudolfensis und anschließend Homo erectus. Vom Homo erectus stammte dann der Homo sapiens ab.

Zu den Vormenschen zählt die Gattung der Australopithecinen. Der Australopithecus lässt sich in die Arten afarensis, africanus, boisei und robustus aufteilen.

Finales Stammesgeschichte des Menschens Quiz

Frage

Zu welcher Ordnung gehört der Mensch?

Antwort anzeigen

Antwort

Primaten

Frage anzeigen

Frage

Welche Säugetiere zählen zu den Primaten?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Menschen
  • Menschenaffen
  • Affen
  • Halbaffen
Frage anzeigen

Frage

Zu welcher Art gehört der moderne Mensch?

Antwort anzeigen

Antwort

Der moderne Mensch gehört zu den Homo sapiens.

Frage anzeigen

Frage

Wann haben sich die Menschen von den Menschenaffen gelöst?

Antwort anzeigen

Antwort

Vor etwa 5-7 Millionen Jahren.

Frage anzeigen

Frage

Welche Säugetiere zählen zu den Menschenaffen?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Orang-Utans
  • Gorillas
  • Schimpansen
Frage anzeigen

Frage

Was machte die Urprimaten aus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • lebten überwiegend auf Bäumen 
  • hatten durch ihr leistungsfähiges Kleinhirn und nach vorne gerichtete Augen einen Selektionsvorteil
Frage anzeigen

Frage

Warum wurde Proconsul bereits zu den Primaten gezählt?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Die Backenzähne bei ihnen hatten 5 statt 4 Höcker 
  • Kiefer hatte eine Y-förmige Furche
Frage anzeigen

Frage

Welche Angepasstheiten haben sich bei dem Vormenschen gebildet?

Antwort anzeigen

Antwort

  • aufrechter, zweibeiniger Gang 
  • Hände konnten so als Werkzeuge benutzt werden 
  • Leistungsfähige Augen mit räumlichem Sehen 
  • Zunahme der Körpergröße, mehr Schritte waren möglich
  • größeres Körpervolumen, das den Wärmeverlust senkt


Frage anzeigen

Frage

Was ist die Besonderheit bei der Gattung Homo?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Hirnvolumen vergrößerte sich deutlich im Gegensatz zu den Vormenschen.

Frage anzeigen

Frage

Was machte den Homo rudolfensis aus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • technische Befähigung 
  • Konnten Steinwerkzeuge mit scharfkantigen Abschlägen von Steinen herstellen
Frage anzeigen

Frage

Was machte den Homo habilis aus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Habilis stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "begabt" 
  • Konnten Steinwerkzeuge herstellen 
Frage anzeigen

Frage

Was machte den Homo erectus aus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Er war die erste Hominidenart, die sich außerhalb Afrikas ausbreitete 
  • Sie nutzten Feuer und konnten Faustkeilen herstellen 
Frage anzeigen

Frage

Was machte den Homo neanderthalensis aus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • verfeinerte Werkzeuge aus Feuerstein-Abschlägen, mit denen sie auf Jagd gingen 
  • hatten noch Überaugengewülste und ein fliehendes Kinn 
Frage anzeigen

Frage

Was macht den Homo sapiens aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Er ist der einzige überlebende Vorfahre der heute lebenden modernen Menschen. 

Frage anzeigen

Frage

Was besagt die Eva-Hypothese?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Name „Eva“ stammt von einer Frau, aus deren mitochondrialer DNA (mt-DNA) die mitochondriale DNA aller heute lebenden Menschen hervorgeht. Somit nimmt die Hypothese an, dass der Mensch an einem Ort (und nicht an mehreren Orten parallel) entstanden ist.

Frage anzeigen

Frage

Was macht den Menschen in seiner Kultur aus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Sprache und Schrift über welche Wissen weitergegeben werden kann
  • Sesshaft 
  • Traditionen, die weitergegeben werden
Frage anzeigen

Frage

Wer ist der direkt Vorfahre des Menschen?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Homo erectus.

Frage anzeigen

Frage

Ist der Mensch ein Menschenaffe?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Mensch gehört zur Gattung Homo und ist deshalb eng mit den Menschenaffen verwandt, da sie gemeinsam die Familie der Menschenaffen bilden. 

Frage anzeigen

Frage

Welcher ist das am nächsten verwandte Säugetier zum Menschen? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Schimpanse ist das am nächste verwandte Säugetier zum Menschen.

Frage anzeigen

Frage

Warum können Menschen sprechen und Menschenaffen nicht?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch die Ausbildung eines entsprechenden Mund-Kehlkopf-Systems. 

Frage anzeigen

Frage

Was kann durch die Sprache weitergegeben werden? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Wissen
  • Traditionen
  • Kultur
Frage anzeigen

Frage

Warum bezeichnet man Schimpansen und Gorillas als Knöchelgänger?

Antwort anzeigen

Antwort

Da die vorderen Extremitäten mit der Rückseite auf dem Boden aufgesetzt werden.

Frage anzeigen

Frage

Welche anatomischen Merkmale hat speziell der Mensch für den aufrechten Gang ausgebildet?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Senkrechte Kopfhaltung
  • Hinterhauptsloch an die Unterseite des Schädels verlagert 
  • Verkürzte Lendenregion 
  • Kurzes, breites Becken 
  • Verlängerte Beine
  • Gewölbte Füße


Frage anzeigen

Frage

Wie unterscheidet sich das Becken bei Menschenaffe und Mensch?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Becken ist beim Menschen lang und schmal und beim Menschenaffen kurz und breit.

Frage anzeigen

Frage

Wie unterscheidet sich die Wirbelsäule bei Menschenaffe und Mensch?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wirbelsäule beim Menschen ist doppelt-S-förmig. Die Wirbelsäule beim Menschenaffen ist C-förmig.

Frage anzeigen

Frage

Wie unterscheiden sich die Füße bei Menschenaffe und Mensch?

Antwort anzeigen

Antwort

Menschenaffen besitzen einen Greiffuß während Menschen einen Standfuß besitzen. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist bei Menschen und Menschen bei Händen und Füßen gleich?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie besitzen an jeder Hand 5 Finger und an jedem Fuß 5 Zehen mit Nägeln. 

Frage anzeigen

Frage

Warum kann nur der Mensch einen Präzisionsgriff durchführen?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Menschenaffen ist kein Präzisionsgriff möglich, da sie nur einen kurzen Daumen haben.

Frage anzeigen

Frage

Wie unterscheiden sich Menschenaffe und Mensch bei den Chromosomen?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Mensch besitzt 46 Chromosomen, während der Menschenaffe 48 Chromosomen besitzt.

Frage anzeigen

Frage

Wie unterscheidet sich das Gebiss bei Menschenaffe und Mensch?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Mensch besitzt einen V-förmigen Kiefer und hat eine geschlossene Zahnreihe. Menschenaffen haben einen U-förmigen Kiefer und ein Diastema, also eine Zahnreihe mit deutlichen Lücken zwischen den Zähnen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Gemeinsamkeiten sind beim Gebiss bei Menschenaffe und Mensch vorhanden? 

Antwort anzeigen

Antwort

Sie haben beide den gleichen Zahnbestand und Backenzähne mit 5 Höckern

Frage anzeigen

Frage

Welche Gemeinsamkeiten besitzen Menschenaffe und Mensch in der Augenstellung? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Augen befinden sich vorne dicht beieinander.

Frage anzeigen

Frage

Wie unterscheidet sich das Gehirn bei Menschenaffe und Mensch?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Hirngewicht beträgt beim Menschen im Schnitt 1450 g. Das Hirngewicht beim Schimpansen und Orang-Utan beträgt dagegen nur 400 g und beim Gorilla 430 g.

Frage anzeigen

Frage

Was ist für den Menschenaffen charakteristisch in Bezug auf den Schädel?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Überaugengewulst 
  • Prognathie
Frage anzeigen

Frage

Was ist in Bezug auf das Verhalten bei Menschenaffe und Mensch gleich?

Antwort anzeigen

Antwort

Sowohl beim Menschenaffe als auch beim Menschen ist zu beobachten, dass sich das Verhalten aus angeborenen und erlernten Verhaltensweisen zusammensetzt. Die Affen können sogar den Gebrauch von menschlichen Werkzeugen verstehen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Australopithecus?

Antwort anzeigen

Antwort

Australopithecus ist eine ausgestorbene Gattung der Menschenaffen und zählt zu den Vormenschen

Frage anzeigen

Frage

Wann haben die Australopithecinen gelebt?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie haben vor 4 bis 1 Mio. Jahren gelebt.

Frage anzeigen

Frage

Wo haben die Australopithecinen gelebt?

Antwort anzeigen

Antwort

Ihr Lebensraum war von Ostafrika bis Südafrika.

Frage anzeigen

Frage

Wie groß war das Hirnvolumen der Australopithecinen?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Hirnvolumen war zwischen 400 und 550 cm3 groß.

Frage anzeigen

Frage

Wie groß wurden die Australopithecinen im Schnitt?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie wurden zwischen 1,10m und 1,40 m groß.

Frage anzeigen

Frage

Was war das durchschnittliche Gewicht der Australopithecinen?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Gewicht lag bei 30 – 40 kg.

Frage anzeigen

Frage

In welche Arten kann die Gattung Australopithecus unterteilt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • anamensis
  • afarensis
  • africanus
  • boisei
  • robustus
Frage anzeigen

Frage

Was war charakteristisch für die Australopithecinen?

Antwort anzeigen

Antwort

  • zweibeiniger aufrechter Gang 
  • konnten die Hände als Werkzeuge benutzen 
  • durch die Zunahme der Körpergröße waren größere Schritte möglich 
Frage anzeigen

Frage

Wie sah das Gebiss der Australopithecinen aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie besaßen kein Oberkiefer-Diastema und die Eckzähne waren nicht so auffallend groß.

Frage anzeigen

Frage

Was war besonders bei A. anamensis?

Antwort anzeigen

Antwort

A. anamensis gilt als die älteste Art der Australopithecinen. Die Krümmung an den Fingerknochen deutet darauf hin, dass sie Knöchelgänger waren.

Frage anzeigen

Frage

Was war besonders bei A. afarensis?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei A. afarensis konnte ein aufrechter Gang nachgewiesen werden. Mit einem relativ kleinen Hirnvolumen erinnerten sie noch sehr an Schimpansen mit einem aufrechten Gang.

Frage anzeigen

Frage

Was war besonders bei A. africanus?

Antwort anzeigen

Antwort

A. africanus wird auch als "graziler" Australopithecus bezeichnet. Er hatte einen kleineren und feineren Zahnapparat. 

Frage anzeigen

Frage

Was war besonders bei A. boisei?

Antwort anzeigen

Antwort

Gemeinsam mit A. robustus zählt diese Art zu den "robusten" unter den Australopithecinen. Sie hatten einen sehr kräftigen Kieferapparat und große Backenzähne.

Frage anzeigen

Frage

Was war besonders bei A. robustus?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie besaßen einen großen, kräftigen Schädel mit massiven Zähnen

Frage anzeigen

Frage

Sind Australopithecinen die Vorfahren der Menschen?

Antwort anzeigen

Antwort

Die direkten Vorfahren der Menschen sind die der Gattung Homo. Diese Gattung stammt von den Australopithecinen, also den sogenannten Vormenschen, ab.

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