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Malerei

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Malerei Hayati Evren Mona Lisa Art Meme StudySmarterAbbildung 1Quelle: instagram.de, © hayatininevreniHayati Evren: "Put the Mask On" (2020)

Die Figur in Abbildung 1 kennst Du vielleicht ohne Maske und ohne Getränk, so wie sie vom Maler Leonardo da Vinci um 1503 gemalt wurde. Von anderen berühmten Kunstwerken wie "Sternennacht" von Van Gogh oder "der Schrei" von Edvard Munch hast du vielleicht ähnliche Neuinterpretationen in Memes, auf Kleidung und Accesoires gesehen. Diese abgewandelten Inszenierungen sind in der heutigen Pop-Kultur zu einem Genre herangewachsen, doch beruhen in der Regel auf weltbekannten Kunstwerken, die aus der Malerei stammen.

Die Malerei ist seit etwa 50.000 v. Chr. ein bestandhafter Aspekt der Menschheitsgeschichte. In der Kunst beschreibt der Begriff "Malerei" den Akt des Malens sowie das Ergebnis – das Gemälde selbst. Sie gehört zu den klassischen Gattungen der bildenden Kunst. Künstler*innen arbeiten in diesem Bereich mit Utensilien wie Pinsel, Spachtel, Schwamm oder ähnlichem auf zweidimensionalen Flächen wie Leinwand, Pappe, Holz etc.

Die Anfänge der Malerei

Die Malerei ist die älteste Form der Kunst in der Menschheitsgeschichte und zeigte sich zunächst in Form von Höhlenmalereien. Etwa 50.000 - 12.000 v. Chr. währt die Periode der jüngeren Altsteinzeit, auch Jungpaläolithikum genannt. Einer der ältesten Felsbilder - die bis heute entdeckt wurden - befindet sich in der spanischen El-Castillo-Höhle und wurde etwa 40.000 v. Chr. gemalt.

Höhlenmalereien wurden entweder direkt mit dem Pigment, hergestellt aus farbiger Erde, auf Felsen gerieben, oder davor zu einer Paste vermischt. Die Gemälde stellen hauptsächlich Tiere und Jagdsituationen dar, teilweise aber auch menschliche Abbildungen.

Malerei Kunst Ursprung der Malerei Höhlenmalerei StudySmarterAbbildung 2: Höhlenmalerei in der Höhle von LascauxQuelle: rnz.de

Im Wesentlichen hat sich die Malerei bezüglich der Technik in ihren Grundzügen nicht großartig verändert. Als Oberfläche zum Malen entwickelten sich Felswände mit der Zeit zu Holz, Papier und Stoff. Die Pigmente erweiterten sich zu einer breiten Palette an Erden und Mineralien bis hin zu Pflanzenextrakten und modernen synthetischen Farben. Besonders die Herstellung von Ölfarben brachte ein neues, flexibles, und haltbares Medium hervor und trägt bis heute eine stets präsente Rolle in der westlichen Malerei.

Gestaltungsmittel in der Malerei

Künstler*innen der Malerei verwenden diverse Gestaltungsmittel, um Perspektive einzubauen, Kompositionen zu kreieren, oder den/die Betrachter*in anzusprechen. Unten findest Du ein paar dieser Gestaltungsmittel für Dich zusammengefasst, um Dir einen Überblick über die Methoden zu verschaffen.

Die Farbenlehre

Die Farbenlehre kategorisiert Farben in ein System und erklärt wie sie:

  • sich vermischen,
  • zueinander stehen,
  • zusammenpassen und
  • von Menschen wahrgenommen werden (z.B. rot für Liebe, grün für Hoffnung).

Der Schweizer Kunsttheoretiker Johaness Itten entwickelte eine aus zwölf Farben bestehende Farbordnung, welche in drei Kategorien eingeteilt wird:

  1. Die Primärfarben (blau, gelb und rot)
  2. Die Sekundärfarben (orange, grün und violett)
  3. Die Tertiärfarben (gelborange, blauviolett, gelbgrün etc.)

DESIGNTEAM:

Farbkreis nach Itten

Abbildung 3

Wenn Du mehr über die Farbenlehre herausfinden willst, findest Du auf StudySmarter unter der Erklärung "Farbenlehre" mehr dazu!

Die Perspektive

Innerhalb einer Bildanalyse solltest Du auch die Perspektive und Räumlichkeit analysieren. Dabei gibst Du immer auch die Wirkung an. Folgende Punkte kannst du in deiner Analyse beachten:

  • Welche Art von Perspektive?
    • Geometrisch (Zentral-, Parallelperspektive, Perspektive mit mehreren Fluchtpunkten -> wo liegen die Fluchtpunkte?)
    • Abstrahiert (Verfremdet, Multiperspektive, Umgekehrt...)
    • Bedeutungsperspektive
  • Betrachterstandpunkt (Frosch-, Vogel-, Normalperspektive)
  • Atmosphärische Perspektive (Farb- und Luftperspektive)
  • Raumschaffende Mittel (Überdeckung, Höhenunterschied, Staffelung, Größenunterschied, Licht & Schatten)
  • Bildraum und Bildzonen (voneinander abgetrennt, Vordergrund/Hintergrund, Bildtiefe)

Wenn Du mehr über die einzelnen Faktoren der Perspektive herausfinden willst, findest Du unter "Perspektiven" näheres auf StudySmarter!

Die Komposition

Der formale Aufbau eines Kunstwerks und die Zusammenschaffung von Gestaltungselementen beeinflusst die Wahrnehmung des Betrachters oder der Betrachterin.

Die grundlegenden Kompositionselemente sind:

Format

In der Regel findest Du die klassischen Formate wie das Hoch- oder Querformat in der Malerei. Ein Gemälde kann jedoch auch auf einem runden oder dreieckigen Format verwirklicht werden. Das Format bestimmt die Gesamtwirkung eines Werkes.

Bildzonen und Bildflächen

Unter Bildzonen und Bildflächen in einem Kunstwerk sind die (gedanklichen) Abgrenzungen von Bildelementen zu verstehen. Zu den klassischen Bildzonen gehören Vorder-, Mittel- und Hintergrund. Zudem können größere Flächen mit einer homogenen Farbigkeit eine Einheit bilden und somit eine Bildzone erschaffen.

Geometrische Formen

Geometrische Formen beeinflussen die Komposition eines Kunstwerks. Bei Rechtecken und Ovalen spricht man in der Regel von statischen Formen, während diagonale, schiefe und schräge Formen ein dynamisches Bildgefüge erzeugen können.

Linien/Richtungen/Achsen

Linien, Richtungen und Achsen können inhaltliche Verhältnisse und Beziehungen zwischen Bildelementen erschaffen. Während vertikale und horizontale Linien ein Kunstwerk standhaft wirken lassen können - so wie bei den statischen geometrischen Formen - erzeugen diagonale Linien Dynamik.

Übergeordnete Kompositionsformen

Eine bestimmte Anordnung von Figuren kann eine Kompositionsform aufbauen. In der Regel wirkt dies standhaft auf den/die Betrachter/in und bildet eine geschlossene Wirkung.

Unter den Kompositionsformen findest Du:

  • Dreieckskompositionen,
  • Kreiskompositionen,
  • Ovalkompositionen und
  • Bilddiagonalen.

Wenn Du mehr über die Komposition und wie Du die verschiedenen Elemente erkennen kannst, lernen willst, findest DU auf StudySmarter unter "Komposition und Bildaufbau" näheres.

Die Techniken in der Malerei

Unter Technik versteht man in der Malerei welche Farbe (Öl-, Acryl-, Aquarellfarbe etc.) auf welchen Bildträger aufgetragen wird. Im Gegensatz dazu, wird mit dem Stil, die individuelle Ausdrucksform gemeint.

Die Technik ist zum Beispiel, wenn mit Öl auf eine Leinwand gemalt wird. Der Stil ist die Methode, wie Farbe aufgetragen wird, einschließlich der Länge und Richtung der Malstriche.

Innerhalb der Malerei entwickelte sich über die Jahrhunderte eine breite Palette an unterschiedlichen Stilen und Techniken. Während manche Maltechniken von traditioneller Natur sind, sind andere unkonventioneller, wie zum Beispiel Mixed-Media.

Zu unkonventionellen Maltechniken zählt man beispielsweise die Anwendung von Mixed Media. In der bildenden Kunst bezeichnet Mixed Media Kunstwerke, bei denen mehr als ein Medium oder Material verwendet wird, wie Tinte auf Aquarell, Sand gemischt in Acryl usw.

Gustav Klimt verwendete zu seiner Zeit Blattgold-, Blattsilber und Farbkombinationen für seine heute weltbekannten Werke.

Malerei Gustav Klimt der Kuss Mixed Media StudySmarterAbbildung 4: Beispiel für ein Mixed Media GemäldeQuelle: commons.wikimedia.orgGustav Klimt: "Der Kuss" (1907-1908)Öl und Goldblatt auf Leinwand, 180 x 180 cm

Die Bildträger

Der Bildträger ist der Untergrund auf dem Künstler*innen ihre Werke produzieren. Man unterscheidet hier zwischen der:

  • Wandmalerei,
  • Tafelmalerei,
  • Buchmalerei und
  • Leinwandmalerei.

Wandmalerei/Deckenmalerei

Die Wandmalerei bzw. die Deckenmalerei sind Bildträger die eng mit der Architektur verbunden sind. Hier wird zwischen den folgenden Techniken unterschieden:

  • dem Secco (Farbe wird auf eine trockene Wand bemalt),
  • dem Fresko (Farbe wird auf den feuchten Putz aufgetragen) und
  • dem Sgraffito (in den feuchten Putz werden Motive/Bilder etc. eingeritzt).

Über das Fresko findest Du näheres weiter unten und auch eine eigene Erklärung auf StudySmarter!

Je nach Form der Fläche kann die Wahrnehmung der räumlichen Proportionen von dem/der Künstler*in beeinflusst werden.

In Abbildung 5 siehst Du wie Johann G. Bergmüller in seiner Deckenmalerei "Placidus Verhelst" mit Einbindung von Licht- und Schatteneffekte eine räumliche Wirkung erzeugt.

Malerei Johann Georg Bergmüller Deckenmalerei Placidus Verhelst StudySmarterAbbildung 5: Beispiel für eine DeckenmalereiQuelle: sueddeutsche.deJohann Georg Bergmüller: "Placidus Verhelst" (1752)Ehemalige Fürstbischofliche Residenz, Augsburg

Tafelmalerei

In der Kunst wird ein Tafelbild auf flachem und festem Material wie Metall, Elfenbein, Ton oder Holz angefertigt. Seinen Ursprung hat der Begriff von den Holztafeln, auf denen besonders im Mittelalter gemalt wurde.

Madonna mit Kind war ein sehr beliebtes Motiv im Mittelalter. Hier siehst Du eine solche Abbildung vom italienischen Künstler Benvenuto di Giovanni (ca. 1470). In seinem Kunstwerk sind Madonna und Kind mit Gold umgeben, das für Ewigkeit und Vollkommenheit steht.

Malerei Tafelbild Benvenuto di Giovanni Madonna and Child StudySmarterAbbildung 6: Beispiel für ein TafelbildQuelle: metmuseum.orgBenvenuto di Giovanni: "Madonna and Child " (ca. 1470)Tempera und Gold auf Holz, 70,5 x 46 cmThe Metropolitan Museum of Art, New York

Buchmalerei

Die Buchmalerei ist in der spätantiken und mittelalterlichen Kunst, in Ostasien und in der islamischen Kunst weit verbreitet. Die Seiten eines Buches können mit den folgenden Methoden verschönert werden:

  • Randillustrationen,
  • Ornamente,
  • ganzseitige Abbildungen und
  • verzierte Initialen (an Seiten- bzw. Kapitelanfängen)

In Abbildung 7 siehst Du ein Beispiel für eine Buchmalerei. Dieser Auszug wurde damals von Hans Holbein angefertigt und vom Augsbuger Kloster St. Ulrich und Afra dem späteren Kaiser Maximilian I. überreicht.

Zu sehen ist der 11. Augsburger Bischof Simpert (*um 750, † 807) auf einem Thron im Bischofsornat unter einem Baldachin. Zu seinen Füßen befindet sich seine Familie und die Wappen von Lothringen und Frankreich.

Malerei Buchmalerei Hans Holbein Vita Sancti Simperti StudySmarterAbbildung 7: Beispiel für eine BuchmalereiQuelle: bsb-muenchen.dePergament "Vita Sancti Simperti" (1492)Illuminiert von Hans Holbein d. Ä.Initialen und Ranken von Georg und Leonhard Beck

Leinwandmalerei

In der Leinwandmalerei werden Textilien als Bildträger genutzt. Bei dem Textil handelt es sich in der Regel um ein Gewebe aus Leinen, das auf einen Keilrahmen oder in einen Tragerahmen gespannt wird. Alternativ kann das Textil auch aufgespannt werden, wenn das Gemälde fertig ist.

Ein sehr großer Vorteil der Leinwandmalerei ist, dass Künstler*innen in Kleinformaten sowie in Großformaten arbeiten können, dadurch sind sie in ihrer Ausdrucksform frei.

Malerei Keilrahmen Größen StudySmarterAbbildung 8: Beispiel für ein im Keilrahmen gespanntes LeinenQuelle: rahmenversand.de

Das Fresko

Fresken werden meist mit der italienischen Renaissance in Zusammenhang gebracht, doch diese Technik der Malerei existiert bereits seit ca. 1400 vor Christus.

Wenn Du mehr über die Renaissance erfahren willst, kannst Du Dir die Erklärung dazu auf StudySmarter durchlesen.

Das Fresko ist eine Technik der Wandmalerei, bei der mit wassierbasierter Farbe direkt auf nassen Putz gemalt wird. Damit wird die Farbe ein integraler Bestandteil des Putzes. Ausbesserungen können - nachdem der Putz getrocknet ist - vorgenommen werden, jedoch kann das später zu leichten Abblätterungen führen.

"Die Erschaffung Adams" ist einer der berühmtesten religös geprägten Fresken auf der Welt. Michelangelo erschuf diese Kreation um ca. 1512.

Malerei Kunst Fresko Michelangelo StudySmarterAbbildung 9: Beispiel für ein FreskoQuelle: wikipedia.deMichelangelo: "Die Erschaffung Adams" (ca. 1512)Freskomalerei auf Wand, 280 x 570 cmSixtinische Kapelle, Vatikanstadt

Fresken findest Du in Kirchen, alten Tempeln, Grabstätten, aber auch auf Wohnhäuser und kommerziellen Einrichtungen. Alte Fresken weisen oftmals erste Makel auf und müssen gegebenenfalls restauriert werden.

Faktoren wie (Luft-)Feuchtigkeit, Salze und Luftverschmutzung führen zu

  • Rissen,
  • Zerfall von Farbschichten und
  • Bildung von Farbblasen.

Vielleicht hast Du schon an Abbildung 9 die Beschädigungen an "Die Erschaffung Adams" bemerkt. Wie Du hier genauer erkennen kannst, hat das Fresko über die Jahrhunderte mehrere, tiefgehende Risse bekommen.

Malerei Fresko Michelangelo Die Erschaffung Adams StudySmarterAbbildung 10: Zoom an "Die Erschaffung Adams"Quelle: wikipedia.de (bearbeitet)

Die Temperamalerei

Temperafarben bestehen aus farbigen Pigmenten vermischt mit wasserlöslichen Bindemitteln wie Eigelb, Kasein, Quark oder Stärke und stammt vermutlich aus dem alten Ägypten. Diese Technik der Malerei erlebte ihre Blütezeit in Europa erst im Mittelalter.

Zu den Vorteilen der Temperamalerei gehört die Altersbeständigkeit der Farbe, denn die Werke bekommen in der Regel mit der Zeit keine Risse. Ebenso hilft das langsame Trocknen der Farbe dem/der Maler*in beim Korrigieren von Fehlern.

Temperafarben eignen sich besonders für die zuvor genannten Tafelmalereien aus Holz. Pietro Lorenzetti's Werk "The Crucifixion" ist ein Beweis für die Altersbeständigkeit dieser Technik.

Malerei Temperamalerei Pietro Lorenzetti The Crucifixion StudySmarterAbbildung 11: Beispiel für eine TemperamalereiQuelle: metmuseum.orgPietro Lorenzetti: "The Crucifixion" (ca. 1340)Tempera und Gold auf Holz, 35,9 x 25,7 cm

Die Technik der Temperafarben ist eine sehr anspruchsvolle Methode, die technisches Know-how aus der Chemie sowie malerische Erfahrung voraussetzt. Dementsprechend gehören zu den Nachteilen:

  • die arbeits- und zeitaufwändige Herstellung der Farbe, die wiederum sehr schnell verdirbt.
  • die schwierige Handhabung der Farbe, weil sie nur in kurzen und kleinen Strichen aufgetragen werden kann.
  • die Erscheinung der Farbe, die sich in nasser und trockener Form unterscheidet, z.B. beige trocknet zu braun.

In der folgenden Abbildung siehst Du wie das Gemälde aus kurzen und kleinen Pinselstrichen besteht. Mit Temperafarben können weder leichte und sanfte Übergänge zwischen den Farben erzeugt, noch Farben zusammengemischt werden.

Malerei Temperamalerei The Crucifixion StudySmarterAbbildung 12: Zoom an "The Crucifixion"Quelle: metmuseum.org (bearbeitet)

Die Aquarellmalerei

Die Geschichte und Entwicklung der Aquarellmalerei geht zurück bis zur Höhlenmalerei, doch die Technik wie wir sie heute kennen, begann ca. 900 nach Christus.

Die Aquarellmalerei war lange eine nicht wertgeschätzte Technik und galt somit auch nicht als eigenständige Kunstform. Doch Künstler wie Albrecht Dürer und Rembrandt werteten die Technik auf. Für sie war die Aquarellmalerei besonders für Studienzwecke und Vorarbeiten - für die Entwicklung größerer Ölgemälden - von wichtiger Bedeutung.

Zur weiteren Entwicklung der Aquarellmalerei trug der englische Maler Joseph Mallord William Turner bei. Er war einer der ersten im 18. Jahrhundert, der Aquarell nicht nur für Studienzwecke und zum Kolorieren von Zeichnungen benutzte, sondern die Farbe als eigenständige Technik auf dem Bildträger verwendete. Damit etablierte sich die Aquarellmalerei als eigenes Genre und wurde von vielen Maler*innen aufgenommen.

"The Dancing Lesson" von Thomas Eakins brachte ihm seine erste Auszeichnung auf der Ausstellung der Massachusetts Charitable Mechanic Association in Boston (1878) ein. Auf diesem Kunstwerk sind drei männliche Figuren dreier Generationen abgebildet, die eine familiäre Beziehung widerspiegeln.

Malerei Aquarellmalerei Thomas Eakins The Dancing Lesson StudySmarterAbbildung 13: Beispiel für eine AquarellmalereiQuelle: metmuseum.orgThomas Eakins: "The Dancing Lesson" (1878)Aquarell auf Velinpapier, 45,9 x 57,3 cm

Aquarellfarben gehören zur Familie der Wasserfarben, doch die sehr feinen Pigmente in Aquarell sind viel leichter und damit weniger deckend beim Auftragen.

Wenn Du Aquarellgemälden näher betrachtest, kannst Du in der Regel den Untergrund erkennen. In "The Dancing Lesson" benutzt Eakins Velinpapier, das eine strukturierte und leicht beige Farbe hat.

Malerei Aquarellmalerei Thomas Eakins The Dancing Lesson StudySmarterAbbildung 14: Zoom an "The Dancing Lesson"Quelle: metmuseum.org (bearbeitet)

Die Gouachemalerei

Ungefähr im 15. Jahrhundert entstand die Technik der Gouachemalerei. Berühmte Künstler wie Albrecht Dürer und der italienische Maler Raphael verwendeten diese Technik gerne für ihre Zeichenstudien und Entwürfe.

Gouachefarben verhalten sich beim Auftragen wie Wasserfarben, aber haben die optische Wirkung von Acryl oder Tempera. Verglichen mit Aquarellfarben ist die Pigmentierung von Gouache intensiver, damit scheint auch der Untergrund bei Gemälden nicht durch.

William Hatherells Gemälde aus Gouache ist ein Beispiel dafür, dass mit Gouachefarben die gleiche Intensität wie mit Acryl- oder Temperafarben erzeugt werden kann. Aber im Gegensatz zu Tempera ist die Pinselführung von Gouache einfacher, wodurch leichte und sanfte Übergänge erzeugt werden können.

Malerei Gouachemalerei William Hatherell Romeo StudySmarterAbbildung 15: Beispiel für eine GouachemalereiQuelle: tate.org.ukWilliam Hatherell: "O Romeo, Romeo, Wherefore Art Thou Romeo" (um 1912)Gouache auf Papier, 24,1 x 17,8 cm

Die Ölmalerei

Die Technik der Ölmalerei entstand im Hochmittelalter im 13. Jahrhundert und erreichte die breite Masse im 15. Jahrhundet durch Jan van Eyck (1390-1441), einer der berühmtesten niederländischen Maler. Allerdings etablierte sie sich erst ein Jahrhundert später als eigenständige Technik.

In Ölfarben werden trocknende Öle als Bindemittel eingesetzt. Meistens besteht das Öl aus Pflanzenöl, die durch das Zerkleinern von Nüssen oder Samen hergestellt werden. Am häufigsten verwendet man Leinöl, aber auch Mohn-, Sonnenblumen-, Saflor-, Sojabohnen- oder Walnussöl.

Im Gegensatz zu Temperafarben, lassen sich Ölfarben gut miteinander vermischen, wodurch subtile Farbvariationen kreiiert und somit auch Licht- und Schattendetails leichter erzeugt werden können. Mit Terpentin oder anderen Verdünnungsmitteln (Streckmittel) kann man die dicke Ölfarbe verdünnen. Das hilft beispielsweise beim Auftragen von dünneren Schichten. Dickere Farbschichten haben hingegen den Vorteil, dass Künstler*innen ihre Werke schrittweise entwickeln und bei Bedarf Änderungen oder Korrekturen vornehmen können, da die Farbe langsamer trocknet.

Die Ölfarben härten über Jahrzehnte weiter aus. Zusätzlich zu Streckmitteln kann auch die Pigmentierung der Farbe die Trocknungsgeschwindigkeit beeinflussen. Zum Beispiel gehört dunkelgrün zu den Farben die am längsten zum durchhärten braucht.

Das Gemälde "Mann mit rotem Turban" von Jan van Ecyk gehört zu den nahmhaften Werken der Ölmalerei. Da sich Ölfarben gut miteinander vermischen lassen, können fließende Übergänge geschaffen werden und damit auch Licht- und Schatteneffekte. Dadurch wirkt das Gesicht der abgebildeten Person und dessen Turban fast schon wie fotografisch aufgenommen.

Malerei Ölmalerei Jan van Eyck Mann mit rotem Turban StudySmarterAbbildung 16: Beispiel für eine Ölmalerei Quelle: britannica.comJan van Eyck: "Mann mit rotem Turban" (1433)Öl auf Leinwand, 25,5 x 19 cmNational Gallery, London

Rissbildungen in Ölgemälden, auch Krakelee genannt, kommen durch Oxidation zustande. Diese chemische Reaktion von Farbe und Sauerstoff ist ein Prozess, dass die Farbe über die Jahre erhärtet. Äußere Einflüsse wie Temperatur und (Luft-) Feuchtigkeit beeinflussen sowohl die Farbe als auch den Bildträger (z.B. Leinen). Durch das Schrumpfen und Ausdehnen des Materials entstehen schließlich Risse.

Wie Du vielleicht bemerkt hast, machen sich Risse in manchen Farbtönen schneller bemerkbar. Das finstere Schwarz und das intensive Rot im Kunstwerk scheinen zum Beispiel auf dem ersten Blick keine Risse aufzuweisen, dafür ist das Gesicht der abgebildeteten Person mit Krakeleen gekennzeichnet.

Malerei Ölmalerei Mann mit rotem Turban StudySmarterAbbildung 17: Zoom an "Mann mit rotem Turban"Quelle: britannica.com (bearbeitet)

Die Acrylmalerei

Acrylfarben kamen erstmals Ende der 1940er Jahren in der USA auf den Markt und in Europa war der Gebrauch ab den frühen 1960ern verbreitet. Seitdem ist die Acrylmalerei zu einer der beliebtesten Techniken herangewachsen.

Diese Technik ist ein besonders vielseitiges Medium. Im nassen Zustand ist die Farbe wasserlöslich und kann auch leicht bearbeitet werden, doch trocknet sie zu einer wasserfesten und haltbaren Oberfläche. Dadurch können mit Acrylfarben mehrere Schichten aufeinander aufgetragen werden, ohne die darunter liegenden Schichten zu verwischen oder zu beschädigen.

Die Vielseitigkeit von Acrylfarben kannst Du auch am Farbauftrag erkennen. Zum Beispiel können dicke Texturen wie in der Ölmalerei erschaffen, aber auch wässrige und leichte Effekte erzeugt werden.

Im Gegensatz zu Ölfarben ist Acryl in geschlossenen Räumen nicht giftig und findet deswegen auf viel Gefallen unter Maler*innen.

In David Hockneys "Mr and Mrs Clark" erkennst Du die genannten Vorteile von Acrylfarben verglichen mit den bisher aufgezählten Techniken.

Im Gegensatz zu Aquarell ist die Farbe deckend und das Papier scheint nicht durch. Verglichen mit Gouachefarben können außerdem weiche Übergänge erzeugt werden.

Malerei Kunst Acrylmalerei David Hochkney StudysmarterAbbildung 18: Beispiel für AcrylmalereiQuelle: wikipedia.deDavid Hockney: "Mr and Mrs Clark" (1977)Acryl auf Leinwand 213,4 x 305,1 cmTate Britain, London

Die Aktionsmalerei

Aktionsmalerei - auch bekannt unter dem Begriff Action Painting - ist sowohl eine Maltechnik als auch eine Stilrichtung der modernen Malerei innerhalb des abstrakten Expressionismus, die ihren Ursprung in den 1950ern und 1960ern in den Vereinigten Staaten hat. Sie ist eine direkte, instinktive und hochdynamische Technik. Farbe wird auf einen Bildträger geschüttelt, gespritzt, gemalt oder getropft.

Der Kunstkritiker Harold Rosenberg prägte den Begriff in 1952, um die Arbeit von Künstler*innen zu beschreiben, die sich von klassischen Pinselstrichen abgewandt hatten.

Wenn Du mehr über den "Abstrakten Expressionismus" wissen willst, findest Du auf StudySmarter die passende Erklärung dazu!

Trotz der instinktiven und hochdynamischen Bewegungen die bei der Aktionsmalerei verwendet werden, spiegeln sich in den Kunstwerken Muster und Rhythmen wider, die eine konkrete Vision verfolgen.

Jackson Pollocks Kunstwerk "Mural" wurde von Peggy Guggenheim in Auftrag gegeben. Das 15 Quadratmeter Gemälde gilt als Symbol der US-Moderne.

Malerei Aktionsmalerei Jackson Pollock Mural StudySmarterAbbildung 19: Beispiel für eine AktionsmalereiQuelle: khanacademy.orgJackson Pollock: "Mural" (1943)Öl/Kasein auf Leinwand, 2,43 x 6,04 mStanley Museum of Art, University of Iowa

Peggy Guggenheim (1898-1979) war eine der wichtigsten Galeristen*innen und Sammler*innen für Moderne Kunst in New York und ist Begründerin des Guggenheim Museums.

Der amerikanische Maler Jackson Pollock (1912-1956) war einer der Schlüsselfiguren des abstrakten Expressionismus. Mit ihm wurde ein neuer Künstlertyp geboren, der "Maler als Held" - aus dem Englischen "the Artist as the Actor" - mit der Leinwand als Bühne.

Malerei Jackson Pollock im Studio StudySmarterAbbildung 20: Pollock in seinem Studio in 1949Quelle: artstechnica.com

Zufall oder doch künstlerische Erfahrung? Mit dieser Technik kannst Du Experimentieren wie Künstler*innen des abstrakten Expressionismus ihre Werke erstellt haben. Dafür brauchst du lediglich Farbe, Pinsel, ein großformatiges Papier und Spontanität zum Tropfen, Spritzen und Schleudern der Farbe.

Die Malerei über die Zeit

Zur Zeit der Romanik (ca. 1000-1250) wurde Kunst in Europa als Handwerk aufgefasst und Künstler*innen verstanden sich selbst als Auftragshandwerker. Weswegen aus dieser Epoche Künstler*innen namentlich nicht bekannt sind. Im Fokus standen zum größten Teil religiöse und kirchlich geprägte Werke.

Maler*innen der Renaissance (ca. 1400-1620) veränderten die Darstellung der Welt entscheidend. Weltliche Gegenstände und Ereignisse wurden zunehmend zum Sujet vieler Künstler*innen. Außerdem konnten mit der Erfindung der Ölmalerei neue Farben gemischt werden. Diese feinsten Farbnuancen und die Erforschung von Perspektive und Komposition erweiterten die Darstellungsmöglichkeiten.

Ab 1600 entstanden in den darauffolgenden Jahrhunderten unterschiedliche Stilrichtungen. Bis zur Entwicklung der Fotografie im 19. Jahrhundert war die möglichst genaue Abbildung der Welt das Hauptaugenmerk vieler Maler*innen. Mit der Fotografie als Konkurrenz verlor dies schnell an Stellenwert und Künstler*innen erwiderten mit der Autonomisierung ihrer bildnerischen Mittel.

Von der Romanik bis hin zu Pop-Art, auf StudySmarter findest Du zu den jeweiligen Epochen und ihren Merkmalen viel zum Nachlesen!

Die Malerei heute

Wenn Malerei als Schlagwort fällt denkst Du vielleicht wie viele andere auch zuerst an die großen Namen wie Leonardo da Vinci, Van Gogh, oder Frida Kahlo. Die Werke dieser Künstler*innen wurden in den letzten Jahren auch in verschiedenen Städten durch Videokunstinstallationen präsentiert und vielleicht warst Du selbst bei solch einer Veranstaltung und durftest die Gemälden auf Dich wirken lassen.

Wenn Du mehr über die Videokunstinstallation erfahren willst, findest Du auf StudySmarter unter "Installation" näheres.

Hauptaugenmerk dieser Projekte ist es, kulturelle Erbgüter von namhaften Maler*innen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und heutige und künftige Generationen zu inspirieren und zu vereinen. Des Weiteren soll auch gezeigt werden, dass die Malerei - ein Zweig der bildenden Kunst - mit digitaler Kunst vereinbar ist.

Die Malerei besteht heute nicht mehr unbedingt aus Pinsel, Farbe und Leinwand, sondern ist ein großer Teil der digitalen Kunst geworden.

Beim Digitalen Malen werden Kunstwerke auf einem Grafiktablett oder am Computer erstellt. Hier werden mithilfe von einer Grafiksoftware flächige Werke und - ähnlich wie beim traditionellen Malen - digitale Pinsel und Farben benutzt.

Malerei Kunst digitale Malerei Martin Missfeldt StudySmarterAbbildung X: Beispiel für digitale MalereiQuelle: Martin MissfeldtMartin Missfeldt: "Clint Eastwood" (2008)Photoshop/Grafitablett, 30 x 20 cm

Malerei - Das Wichtigste

  • Die Malerei ist die älteste Form der Kunst, beginnend mit der Periode der jüngeren Altsteinzeit (Jungpaläolithikum).
  • Bildträger sind die Untergründe auf die Künstler*innen ihre Werke produzierten. Diese sind Wand-, Tafel-, Buch- und Leinwandmalerei.
  • Zu den gängigsten Maltechniken gehören das Fresko, die Temperamalerei, die Aquarellmalerei, die Gouchemalerei, die Ölmalerei, die Acrylmalerei, sowie die Aktionsmalerei.
  • In der Geschichte der Malerei entwickelten sich über die Zeit unterschiedliche Stile und Ausdrcksformen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Malerei

Die Malerei ist die älteste Form der Kunst in der Menscheitsgeschichte. Die Höhlenmalerei entstand etwa 40 000 v. Chr.

Pigmente aus farbiger Erde wurden zusammengemischt um "Nachrichten" - die sogenannte Symbolsprache - für kommende Generationen zu hinterlassen und um Wanderrouten der Tiere und Jagdtechniken zu sammeln.

Die Stilrichtungen der Arten der Malerei sind:

  • Romanik
  • Gotik
  • Renaissance
  • Manierismus
  • Barock
  • Rokoko
  • Klassizismus
  • Romantik
  • Realismus
  • Impressionismus
  • Symbolismus
  • Jugendstil
  • Expressionismus
  • Kubismus
  • Abstrakte Malerei
  • Surrealismus
  • Neue Sachlichkeit
  • Abstrakter Expressionismus/Tachismus
  • Pop-Art
  • Zeitgenössische Kunst

Die gängstigen Techniken in der Malerei sind:

  • die Acrylmalerei
  • die Aktionsmalerei
  • das Fresko
  • die Ölmalerei

Finales Malerei Quiz

Frage

Was ist das Jungpaläolithikum?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Jungpaläolithikum ist die Periode der jüngeren Altsteinzeit und währte etwa zwischen 50.000 - 12.000 v. Chr.

Frage anzeigen

Frage

Aus welcher Materie wurden Höhlenmalereien hergestellt und was stellen die Abbildungen meistens dar?

Antwort anzeigen

Antwort

Höhlenmalereien wurden entweder direkt mit dem Pigment, hergestellt aus farbiger Erde, auf Felsen gerieben, oder davor zu einer Paste vermischt. Die Gemälde stellen hauptsächlich Tiere und Jagdsituationen dar, teilweise aber auch menschliche Abbildungen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Gestaltungsmittel gibt es in dir Malerei?
Nenne sie.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Farbenlehre
  • Perspektive
  • Komposition
Frage anzeigen

Frage

Der formale Aufbau eines Kunstwerks und die Zusammenschaffung von Gestaltungselementen beeinflusen die Wahrnehmung des Betrachters oder der Betrachterin.


Wie heißen die grundlegenden Kompositionselemente?

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Antwort

  • Format
  • Bildzonen und Bildflächen
  • Geometrische Formen
  • Linien/Richtungen/Achsen
  • Übergeordnete Kompositionselemente
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Frage

Was versteht man unter Technik in der Malerei?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter Technik versteht man in der Malerei welche Farbe (Öl-, Acryl-, Aquarellfarbe etc.) auf welchen Bildträger aufgetragen wird.

Frage anzeigen

Frage

Nenne mindestens zwei Bildträger in der Malerei.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Die Wandmalerei/Deckenmalerei
  • Die Tafelmalerei
  • Die Buchmalerei
  • Die Leinwandmalerei
Frage anzeigen

Frage

Das Fresko ist eine Technik der Wandmalerei, bei der mit wassierbasierter Farbe direkt auf nassen Putz gemalt wird.


Wo sind Fresken zu finden und welche äußeren Einflüsse können das Werk beschädigen?

Antwort anzeigen

Antwort

Fresken gibt es in Kirchen, alten Tempeln, Grabstätten, aber auch auf Wohnhäuser und kommerziellen Einrichtungen.


Faktoren wie (Luft-)Feuchtigkeit, Salze und Luftverschmutzung führen zu


  • Rissen,
  • Zerfall von Farbschichten und
  • Bildung von Farbblasen.
Frage anzeigen

Frage

Zu den Vorteilen der Temperamalerei gehört die Altersbeständigkeit der Farbe.

Nenne die Nachteile.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Nachteile der Temperafarben sind

  • die arbeits- und zeitaufwändige Herstellung der Farbe, die wiederum sehr schnell verdirbt.
  • die schwierige Handhabung der Farbe, weil sie nur in kurzen und kleinen Strichen aufgetragen werden kann.
  • die Erscheinung der Farbe, die sich in nasser und trockener Form unterscheidet, z.B. beige trocknet zu braun.
Frage anzeigen

Frage

Für welche Zwecke benutzten Künstler wie Albrecht Dürer und Rembrandt die Technik der Aquarellmalerei?

Antwort anzeigen

Antwort

Größtenteils wurde die Aquarellmalerei für Studienzwecke und Vorarbeiten - für die Entwicklung größerer Ölgemälden - genutzt

Frage anzeigen

Frage

Wie verhalten sich Gouachefarben verglichen mit Aquarell und Acryl?

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Antwort

Gouachefarben lassen sich wie Wasserfarben auftragen, haben aber die optische Wirkung von Acrylfarben.


Verglichen mit Aquarellfarben ist die Pigmentierung von Gouache intensiver, damit scheint auch der Untergrund bei Gemälden nicht durch, wie bei Acrylfarben

Frage anzeigen

Frage

Was sind Krakeleen und wie kommen sie zustande?

Antwort anzeigen

Antwort

Krakeleen sind Rissbildungen in Ölgemälden und sie kommen durch Oxidation zustande.

Oxidation ist die chemische Reaktion von Farbe und Sauerstoff und ist ein Prozess, dass die Farbe über die Jahre erhärtet.

Frage anzeigen

Frage

Welche Vorteile hat die Acrylmalerei verglichen mit Öl?

Antwort anzeigen

Antwort

  • wasserlöslich
  • Möglichkeit in Schichten zu arbeiten
  • trocknet schneller
  • ist nicht giftig (in geschlossenen Räumen)
Frage anzeigen

Frage

Wo ist der Ursprung der Aktionsmalerei?

Was grenzt diese Technik von den anderen ab?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Aktionsmalerei hat ihren Ursprung in den 1950ern und 1960ern in den Vereinigten Staaten.


Diese Technik ist sowohl eine Maltechnik als auch eine Stilrichtung. Hier wird Farbe auf einen Bildträger geschüttelt, gespritzt, gemalt oder getropft.

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Fasse "die Malerei über die Zeit" kurz zusammen.

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  1. Kunst in der Romanik (ca. 1000-1250):
    Kunst ist Handwerk, Künstler*innen sind Auftragshandwerker
    Künstler*innen namentlich nicht bekannt
    Im Fokus stehen religiöse und kirchlich geprägte Werke
  2. Kunst in der Renaissance (ca. 1400-1620):
    Veränderten die Darstellung der Welt entscheidend
    Weltliche Gegenstände und Ereignisse sind das Hauptmotiv
    Mit der Erfindung der Ölmalerei können neue Farben gemischt werden
    Erforschung von Perspektive und Komposition erweiterten die Darstellungsmöglichkeiten
  3. Ab 1600:
    Entstehung von unterschiedlichen Stilrichtungen
  4. Ab der Entwicklung der Fotografie (19. Jahrhundert)
    Möglichst genaue Abbildung der Welt steht nicht mehr im Fokus
    Entstehung neuer bildnerischen Mittel
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Wie sieht die Malerei heute aus?

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Die Malerei besteht heute nicht mehr unbedingt aus Pinsel, Farbe und Leinwand, sondern ist ein großer Teil der digitalen Kunst geworden.

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