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Installation Kunst

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Die Installationskunst wird in der Kunstepoche zur zeitgenössischen Kunst eingeordnet. Zeitgenössisch bedeutet “heute”, “gegenwärtig”. Zu den Werken dieser Kunstepoche zählen die Arbeiten von Künstler*innen ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute.

Definition der Installationskunst

Der Begriff Installationskunst wird verwendet, um großformatige Konstruktionen mit gemischten Medien zu beschreiben, die oft für einen bestimmten Ort und für einen vorübergehenden Zeitraum konzipiert sind.

Mit gemischten Medien ist die Nutzung von verschiedenen Medien und Materialien für ein Werk gemeint, etwa Collagen und Skulpturen. Zur Erstellung von so einem Kunstwerk verwenden Künstler*innen unter anderem Farbe, Papier, Holz, Stoff und vieles mehr.

Überblick über die Installation in der bildenden Kunst

Die Installationskunst unterscheidet sich von anderen, traditionellen Kunstformen hinsichtlich der vollständigen und einheitlichen Erfahrung im Gegensatz zu Ausstellungen mit separaten, individuellen Kunstwerken. Der Fokus liegt darauf, dass die Betrachter*innen das Werk erleben. Der Wunsch, das zu ermöglichen, ist ein dominierendes Thema in der Installationskunst. Der berühmte Konzeptkünstler Ilya Kabakov sagte dazu:

Der Hauptakteur in der Gesamtinstallation, das Hauptzentrum, auf das sich alles richtet, für das alles bestimmt ist, ist der Betrachter.

Installationskunstwerke nehmen eine komplette Räumlichkeit ein oder sind im Freien konzipiert – der/die Betrachter*in muss den Ort durchlaufen, um sich mit allen Sinnen auf das Kunstwerk einlassen zu können.

Manche Installationen sind so konzipiert, dass man sie beim Herumlaufen erforscht. Andere sind so zerbrechlich, dass sie nur aus der Distanz betrachtet werden können. Zum Beispiel vom anderen Ende eines Raumes, oder durch eine Glastür.

Die Geschichte der Installation

Die Installationskunst gewann in den 1970er-Jahren an Popularität, doch wurde schon ab circa 1957 von Künstlern wie Allan Kaprow und Kurt Schwitter verbreitet. Besonders Kaprow wird als einer der bedeutendsten Pioniere der Installationskunst angesehen.

Diese Bewegung zählt zu den diversen künstlerischen Strömungen des 20. Jahrhunderts und wird mit der Aktionskunst und Performance Art in Zusammenhang gebracht. Viele Künstler*innen dieser Richtungen bewegen sich zwischen diesen drei Konzepten. Marina Abramović – die eigentlich als “Großmutter der Performance Art” angesehen wird – hat auch diverse Installationswerke geschaffen. Ebenso hat Joseph Beuys – der als provokativster Künstler Deutschlands betrachtet wird – verschiedene Installationen zu seiner Zeit hervorgebracht.

Marina Abramović wurde am 30. November 1946 ist eine weltweit bekannte Performance-Künstlerin aus Serbien. Mit ihren zum Teil sehr gefährlichen Werken und ihrer Nudität provoziert sie Kontroversen. Bei ihren Performances stößt sie immer wieder an ihre eigenen Grenzen und an die des Publikums. Da sie seit über vier Jahrzehnten in der Performance-Szene tätig ist, wird sie als “Großmutter der Performance-Kunst” bezeichnet.

Joseph Beuys wurde am 21. Mai 1921 geboren und starb am 23. Januar 1986. Er gilt als einer der bedeutendsten und umstrittensten Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er ist für seine Performances “Wie man einem toten Hasen Bilder erklärt” (1965) und “I Like America and America Likes Me” (1974) bekannt. Beim letzteren verbrachte er drei aufeinanderfolgende Tage acht Stunden mit einem Kojoten in einem Zimmer.

Wenn Du mehr über Marina Abramovic, Joseph Beuys und ihre Kunstgenossen lesen willst, kannst Du Dir den Artikel “Aktionskunst und Performance” durchlesen.

Genau wie bei der Performance Art lehnen auch hier die Künstler*innen die klassische Form der bildenden Kunst ab und erstrecken sich auf andere Medien und Ausdrucksformen. Verschiedene Materialien (Mixed Media), Licht und Ton sind grundlegend für die Installationskunst.

Mit dem Wiedererwachen des Interesses an der Konzeptkunst ab den frühen 1990er-Jahren entwickelte sich die Schaffung von Installationen zu einem Hauptstrang in der modernen Kunst.

In der Konzeptkunst steht die Idee (das Konzept) des Künstlers oder der Künstlerin im Vordergrund. Das fertige Kunstobjekt steht an zweiter Stelle – ganz nach dem Sprichwort “Der Weg ist das Ziel”.

Entstanden ist die Konzeptkunst in den 60ern als Kunstbewegung und bezieht sich (meist) auf die Werke von Mitte der 60er bis Mitte der 70er-Jahre.

Konzeptkunst kann fast alles sein. Ein/e Maler*in denkt darüber nach, wie er/sie die Pinselstriche am besten einsetzt, um ein vollendetes Werk zu kreieren. Konzeptkünstler*innen verwenden jedoch die Materialien und Formen, die am besten geeignet sind, um die Idee zu vermitteln. Das kann von einer Performance bis hin zu einem schriftlichen Werk sein.

Die Merkmale der Installationskunst

Installationskunst verändert eine Räumlichkeit durch das Platzieren von Gegenständen und Geräten im Innen- oder Außenbereich. Der/die Künstler*in nutzt den dreidimensionalen Rahmen aus und bezieht die Umgebung in die Arbeit mit ein. Dadurch entsteht ein neuer Kontext zwischen Raum und Objekt. Ziel ist es, den Raum als Kunstwerk zu erfahren und sich mitten in der Kunst zu befinden.

Installationen können von diversen Künstler*innen umgesetzt werden. Sie ermöglichen den Künstler*innen, verschiedene Materialien, Techniken und physikalische Ausrüstung wie Projektion, Audio, Video, Malerei, Skulptur und Architektur zu verwenden und zu kombinieren.

Einige Werke sind für (und abhängig von) einem bestimmten Ausstellungsort konzipiert. Andere wiederum sind mobil (remontierbar). Dennoch werden so gut wie alle Installationen nur für eine bestimmte “Lebenszeit” konzipiert und danach wieder abgebaut. Die Vergänglichkeit als Thematik hat demnach einen großen Stellenwert in der Installation.

Interaktive Installation

Interaktive Installationen sind eine Unterkategorie der Installationskunst. Hier wird das Publikum dazu gebracht, mit dem Werk oder sogar mit dem/der Künstler*in zu interagieren. Dadurch wird die Distanz zwischen Publikum und Werk aufgehoben.

Es gibt verschiedene Arten von interaktiven Möglichkeiten, mit denen Künstler*innen arbeiten:

  • webbasierte Installationen
  • galeriebasierte Installationen
  • digitalbasierte Installationen
  • elektronische Installationen
  • mobile Installationen

Der Telegarden war eine webbasierte Roboter-Kunstinstallation. Wer Zugang zum Internet hatte, konnte auf einem “abgelegenen Garten” gärtnern. Benutzer bedienten einen Roboterarm, um Pflanzen zu pflanzen, zu bewässern, und den Fortschritt des Wachstums zu überwachen.

Installation Kunst Roboter Telegarden StudysmarterAbbildung 1: Bild vom TelegardenQuelle: robots.ieee.orgThe Telegarden Project: “The Telegarden” (1995-2004)U.S.A

Ende der 1980er-Jahre erschienen immer mehr interaktive Installationen. Ab den 1990ern interessierten sich insbesondere mehr Künstler*innen dafür, das Publikum in ihre Arbeiten zu involvieren.

Immersive Installation

Immersive Installationen können sowohl als eigene Unterkategorie betrachtet werden, als auch ein Teil von interaktiven Installationen. Der Begriff “immersiv” leitet sich aus “Immersion” ab und bedeutet “Eintauchen”. Das Publikum wird eingeladen, ein Teil des Werkes zu werden. Hier werden dem/der Zuschauer*in verschiedene Sinneswahrnehmungen geboten.

Mit der Verbesserung der Technologien im Laufe der Jahre wurde es Künstler*innen immer mehr möglich, außerhalb der traditionellen Künste zu forschen und Grenzen aufzubrechen. Zuschauer*innen werden in den neuen Installationen aktiv in das Werk miteingebunden, z. B. durch Sensoren, die auf die Reaktionen und Bewegungen des Publikums reagieren.

Installation Kunst immersiv interaktive Installation teamLab StudySmarterAbbildung 2: Beispiel für immersiv interaktive InstallationQuelle: teamlab.artteamLab: "Moving Creates Vortices and Vortices Create Movement" (2017)National Gallery of Victoria Melbourne, Australien

Die immersiv interaktive Installation von teamLab kannst Du Dir als Beispiel merken. In diesem Projekt bewegten sich die Zuschauer*innen in einem dunklen Raum. Bei jeder einzelnen Bewegung traten Strömungslinien von einer Person aus. Wenn mehrere Personen sich gleichzeitig bewegten, wurde – aufgrund des Unterschieds in den umgebenden Strömungsgeschwindigkeiten – ein Rotationsphänomen erzeugt, wodurch Wirbel entstanden. Dadurch, dass die Sensoren auf eine Person reagieren, ist die Installation immersiv. Und dadurch, dass die Strömungen sich durch zusätzliche Personen ändern, wird sie interaktiv.


Durch die Verwendung von Virtual Reality (VR) als Medium ist die immersive Kunst wahrscheinlich die stärkste, interaktive Form der Kunst geworden. Mit dem Eintauchen in eine virtuelle Realität entsteht ein Effekt aus illusorischen Stimuli. Das bedeutet, die Reize (Stimulus), die mit dem Bildschirm einer VR-Brille erzeugt werden, sind nicht real (illusorisch). Sprich, es wird für den/die Zuschauer*in eine virtuelle Realität bewirkt.

Die verschiedenen Arten der Installation

Unterscheiden kann man zwischen Raum-, Licht-, Klang-, Video- und Land-Art-Installationen. Es kann aber auch vorkommen, dass sich bei manchen Installationen diese Komponenten vermischen und nicht klar zu trennen sind, wie Licht-Klang-Installationen oder Raum-Licht-Installationen.

Die Rauminstallation

Nahezu jede Art von Material oder Medium kann verwendet werden, einschließlich natürlicher oder künstlicher Objekte. Die Materialien werden in einem bestimmten Beziehungsgefüge zueinander angeordnet, um die “Nachricht des/der Künstler*in” zu vermitteln.

Eine Rauminstallation kann mit den zuvor erwähnten Formen (Licht, Klang, Video) zusammengesetzt werden.

Installation Kunst Rauminstallation Boltanski Kunstmuseum StudySmarterAbbildung 3: Beispiel für RauminstallationQuelle: eva-albarran.comChristian Boltanski: "Moved" (2013)Kunstmuseum Wolfsburg, Deutschland

Die Lichtinstallation

Lichtinstallationen umfassen eine Reihe von Projekten, die den Einsatz kreativer Beleuchtung erforschen.

Licht wird in dieser Kunstform dafür verwendet, um durch Manipulation von Licht, Farben und Schatten “Strukturen” zu erschaffen. Mit der Hilfe von neuester Technik können durch Projektoren und Beleuchtungen ganze Bauwerke angestrahlt werden.

Installation Kunst Lichtinstallation Festival of Lights 2021 Berlin StudySmarterAbbildung 4: Beispiel für LichtinstallationQuelle: festival-of-lights.deFestival of Lights (2021)Berliner Dom, Berlin

Die Klanginstallation

Klanginstallationen sind aufgrund ihres Klang- und Raumbezugs eine besondere Kategorie der Installationskunst. Im Gegensatz zur bildenden Kunst werden hier akustische Raumeigenschaften untersucht, etwa Klänge und der Einfluss des Raumes darauf. Damit konzentrieren sich die Klanginstallation auf die Sinneswahrnehmungen der Zuschauer*innen.

Bei einer Klanginstallation kann der/die Besucher*in sich nach Belieben von den Klängen entfernen oder ihnen nähern. Jeder Schritt kann die Wahrnehmung der Töne verändern.

Installation Kunst Klanginstallation Volkswagen The Fun Theory StudySmarterAbbildung 5: Beispiel für KlanginstallationQuelle: designoftheworld.comVolkswagen: “The Fun Theory” (2009)Stockholm, Schweden

Die Videoinstallation

Hier wird Videotechnologie mit Installationskunst kombiniert. Die Merkmale sind:

  • Bewegte Bilder
  • Zeitablauf (findet eine chronologische Reihenfolge statt, oder werden Einschnitte von Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft miteinander vermischt?)
  • zeitliche Existenz (entspricht die Zeit im Video 1:1 der Realität?)
  • Stimmungserzeugung durch Abfolge und Rahmung

Videoinstallationen nutzen die Neuen Medien, wie Fernseher, Projektoren etc., um ablaufende Filme und den Raum miteinander zu verknüpfen. In manchen Projekten wird das Publikum durch das Einsetzen von Kameras zur “Filmfigur” und damit Teil der Handlung. Sprich, die Handlung oder das Dazwischenkommen von einem/r Zuschauer*in wird in Echtzeit aufgenommen und wieder ausgestrahlt.

Installation Kunst Videoinstallation immersiv interaktiv Self on the Shelf Laia Cabrera Isabelle Duverger StudySmarterAbbildung 5: Beispiel für Videoinstallation mit immersiv interaktiver FunktionQuelle: laiacabreraco.comLaia Cabrera & Isabelle Duverger: “Self on the Shelf” (2018)SPRING/BREAK Art Show, New York

In der Installation Self on the Shelf wird ein Kinderzimmer präsentiert, wo durch das Betätigen von einem schwarzen Knopf eine Reihe von wechselnden Umgebungen projiziert werden. Diese Arbeit enthielt auch eine Live-Projektionskomponente, mithilfe derer sich die Teilnehmer*innen selbst als Teil der Kunstinstallation an den Wänden erscheinen sehen konnten.

Der Hauptunterschied zwischen Videokunst und konventionellem Kino ist, dass der Monitor/Rahmen ein sichtbarer Teil des Kunstwerks ist.

Installation Kunst Videoinstallation Quantum Memories Refik Anadol StudySmarterAbbildung 6: Beispiel für VideoinstallationQuelle: refikanadol.comRefik Anadol: "Quantum Memories" (2020)Melbourne, Australien

Refik Anadol setzt bei seinen Videoinstallationen die Monitore bzw. den Rahmen seiner Kunstwerke gekonnt in Szene. Zum einen hat man als Betrachter*in das Gefühl, in das Werk eintauchen zu können, und zum anderen kommen die Figuren auf einen zu.

Land Art

Ein Werk der Land-Art ist standortspezifisch und untrennbar mit der Landschaft verbunden. Im Gegensatz zu anderen visuellen Kunstformen, wie Skulpturen, wird Land-Art in die Landschaft eingebaut und nicht darauf platziert.

Künstler*innen verwenden hier vorwiegend natürliche Materialien, wie Erde, Äste, Steine, Eis und Blätter, um die Installation so nah wie möglich der Umgebung anzupassen. Da diese Werke den Elementen ausgesetzt sind, erodieren und verfallen sie meist mit Wind und Regen. Manche Künstler*innen bevorzugen es auch, mit künstlichen Materialien – wie Farbe – zu arbeiten.

Installation Kunst Land Art Installation Cornelia Konrad Passage StudySmarterAbbildung 7: Beispiel für Land-Art InstallationQuelle: coconrads.deCornelia Konrad: “Passage” (2015)Chaumont-sur-Loire, Frankreich

Die Analyse einer Installation

Bei einer Kunstklausur ist es besonders wichtig, dass Du strukturiert bei Deiner Analyse vorgehst. Versuche Dir die folgende Gliederung so gut wie möglich einzuprägen. Diese kannst Du auch für jegliche dreidimensionale Kunstwerke nutzen.

  1. Der erste Eindruck (Auffälligkeiten, Stimmung)
  2. Faktenwissen
    1. Sujet (Motiv/Thema)
    2. Werk bezogene Daten (Künstler, Entstehungszeitraum, Material, Technik etc.)
    3. Künstlerische Gattung (Installation, Architektur, Skulptur etc.)
    4. Größe (steht immer in Verhältnis zum menschlichen Körper)
  3. BeschreibungBeschreibungen sind nicht mehr als Feststellungen! Achte daher auf eine klare und strukturierte Linie und greife somit nicht auf die Analyse oder Interpretation vor.
    1. Aus welchen Elementen ist das Werk zusammengesetzt
    2. Immer vom Großen ins Kleine bzw. vom Übergeordneten zum Untergeordneten
  4. Analyse der Gestaltungsmittel
    1. Haptische Qualitäten (Oberflächenbeschaffenheit)
    2. Körper-Raum-Beziehung
    3. Bewegung
    4. Komposition etc.
  5. Interpretation
    1. Biografische Zusammenhänge
    2. Gesellschaftlich/historische Zusammenhänge
    3. Was will der Künstler sagen/bezwecken?
  6. Zusammenfassung/FazitHier kannst Du die wichtigsten Aspekte auflisten und/oder Dein Fazit dem/der Leser*in präsentieren, z. B. “Dieses Werk ist für seine Zeit ein Vorreiter für/weil, ... / Die wichtigste Aussage des Künstlers ist die gesellschaftlich-kritische Stance, die er mit ... etc.”

Falls Du mehr über die Analyse rausfinden möchtest, dann lies Dir doch unsere Erklärung “Dreidimensionale Kunstwerke” durch! Dort findest Du auch eine detaillierte Analyse.

Installation Kunst - Das Wichtigste

  • Installationen sind großformatige dreidimensionale Konstruktionen, die raumgreifend, ortsgebunden und ortsbezogen sind.
  • Das Publikum soll den Raum als Werk erfahren und “mitten in der Kunst” sein.
  • Der/die Künstler*in hat die Möglichkeit verschiedene Materialien, Techniken und Ausrüstung wie Projektoren, Videos, Malerei, etc. zu verwenden und zu kombinieren.
  • Es gibt die Raum-, Licht-, Klang-, Video- und Land-Art Installation, die aber nicht immer klar voneinander zu unterscheiden sind. Beispielsweise gibt es auch Konstellationen wie Licht-Klang-Installationen oder Raum-Licht-Installationen.

Installation Kunst

Unter Installationskunst versteht man großformatige Konstruktionen, die mit gemischten Medien erstellt werden. Installationen sind oft für einen bestimmten Ort und für eine vorübergehende Zeit konzipiert.

Installationen sind immer dreidimensional, weil sie ortsbezogen und ortsgebunden sind. Auch beim Ausstellen von zweidimensionalen Werken, wie Fotos/Gemälden, wird die Räumlichkeit ausgenutzt. Das Publikum kann bei solchen Ausstellungen um die Bilder herumlaufen, um sie von jeder Perspektive betrachten zu können.

Installationen gehören in der Kunstepoche zur zeitgenössischen Kunst. Zeitgenössische Kunst sind Werke, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts oder im 21. Jahrhundert hergestellt wurden.

Künstler*innen wie Joseph Beuys, Allan Kaprow, Yayoi Kusama, und Marina Abramović, sind nur ein paar der künstlerischen Namen die Installationen erstellt haben.

Finales Installation Kunst Quiz

Frage

Fülle die Lücken aus.


Installationskunst bedeutet: _____________ Konstruktionen mit gemischten ____________, die oft für einen bestimmten ________ und für einen _____________ Zeitraum konzipiert sind.

Antwort anzeigen

Antwort

Installationskunst bedeutet: großformatige Konstruktionen mit gemischten Medien, die oft für einen bestimmten Ort und für einen vorübergehenden Zeitraum konzipiert sind.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Fokus in Installationskunst?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Publikum soll das Werk erleben und mit seinen/ihren Sinnen eintauchen. Der Hauptakteur ist der/die Betrachter*in.


Frage anzeigen

Frage

Mit welcher Bewegung wird die Installationskunst in Zusammenhang gebracht?

Antwort anzeigen

Antwort

Aktionskunst

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Frage

Fasse die Geschichte der Installation in Stichpunkten zusammen.

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Antwort

  • Verbreitung ab Mitte 1950
  • Gewann an Popularität in den 70ern
  • Wiedererwachen ab den frühen 90ern
  • Heute: Hauptstrang in der modernen Kunst
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Frage

Mit was arbeiten Installationskünstler*innen?

Antwort anzeigen

Antwort

In der Installationskunst gibt es keine Grenzen an Materialien und Techniken.

Mixed Media, Licht und Ton sind grundlegend. Viele Künstler*innen greifen auch auf zusätzliche Ausrüstung für ihre Werke zurück, wie Projektoren, Audio- und Videogeräte, Malerei, Skulptur und Architektur.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine interaktive Installation?

Antwort anzeigen

Antwort

Interaktive Installationen sind eine Unterkategorie der Installationskunst. Das Publikum soll mit dem Werk oder mit dem/der Künstler*in interagieren. Die Distanz zwischen Publikum und Werk wird damit aufgehoben.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine immersive Installation?

Antwort anzeigen

Antwort

Immersive Installationen sind eine eigene Unterkategorie oder ein Teil von interaktiven Installationen. Immersiv leitet sich aus "Immersion" ab und bedeutet "Eintauchen". Das Publikum wird ein Teil des Werkes, und dem/der Zuschauer*in werden verschiedene Sinneswahrnehmungen geboten. 

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Frage

Nenne mindestens drei Künstler*innen der Installationskunst.

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Antwort


  • Louise Joséphine Bourgeois, *25. Dezember 1911 †31. Mai 2010
  • Joseph Beuys, *12. Mai 1921 †23. Januar 1986
  • Yayoi Kusama, *22. März 1929
  • Nan Hoover, *12. Mai 1931 †9. Juni 2008
  • Vito Hannibal Acconci, *24. Januar, 1940 †27. April 2017


  • Panamarenko, *5. Februar 1940, †14. Dezember 2019
  • Marina Abramović, *30. November 1946
  • Thomas Hirschhorn, *16. Mai 1957
  • Jason Fayette Rhoades, *9. Juli 1965 †1. August 2006
  • Pawel Althamer, *12. Mai 1967
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Frage

Welche Arten von Installationskunst gibt es? 


Antwort anzeigen

Antwort

  1. Rauminstallation
  2. Lichtinstallation
  3. Klanginstallation
  4. Videoinstallation
  5. Land Art Installation
Frage anzeigen

Frage

Wahr oder Falsch?

Installationsarten sind klar und deutlich voneinander trennbar.

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Antwort

Falsch!

Es gibt viele Werke, wo sich die Komponenten vermischen und nicht klar zu trennen sind. Beispiele dafür sind Licht-Klang-Installation, Raum-Licht-Installationen etc.

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Frage

Beschreibe die Merkmale von einer Rauminstallation.

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Antwort

  • Verwendung jeglicher Art von Materialien und/oder Medien
  • Objekte werden im Raum in einem bestimmten Beziehungsgefüge angeordnet
    • Nachricht des/der Künstler*in wird vermittelt

  • Kann mit den Formen Licht, Klang, und Video zusammengesetzt werden
Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die Merkmale von einer Lichtinstallation.

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Antwort

  • Einsatz von kreativer Beleuchtung
  • Durch Manipulation von Licht, Farben und Schatten werden "Strukturen" erschaffen
  • Ganze Bauwerke können illuminiert werden
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Frage

Beschreibe die Merkmale von einer Klanginstallation.

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Antwort

  • Klanginstallationen haben einen Klang- und Raumbezug
  • Die akustische Raumeigenschaft ist ausschlaggebend
    • Wie werden die Klänge wahrgenommen? Wie beeinflusst der Raum die Klänge?
  • Besucher*in kann sich von den Klängen distanzieren oder sich annähern.
    • Jeder Schritt verändert die Wahrnehmung der Töne
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Frage

Beschreibe die Merkmale von einer Videoinstallation.

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Antwort

  • Kombination von Videotechnologie mit Installationskunst
    • Bewegte Bilder, Zeitablauf, zeitliche Existenz, Stimmungserzeugung durch Abfolge und Rahmung
  • Zuschauer kann Teil der Handlung werden
  • Hauptunterschied zu konventionellem Kino: Monitor ist ein sichtbarer Teil des Kunstwerks
Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die Merkmale von einer Land Art Installation.

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Antwort

  • Standortspezifisch und untrennbar mit der Landschaft verbunden
  • Wird in die Landschaft integriert und nicht platziert, wie Skulpturen
  • Vorwiegend natürliche Materialien, wie Erde, Äste, Steine, Eis, Blätter, und Wasser
  • Werke sind den Elementen ausgeliefert
    • Verfall durch Regen und Wind
Frage anzeigen

Frage

Nenne die Hauptpunkte der Gliederung für eine dreidimensionale Analyse.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Der erste Eindruck (Auffälligkeiten, Stimmung)
  2. Faktenwissen
  3. Beschreibung
  4. Analyse der Gestaltungsmittel
  5. Interpretation
  6. Zusammenfassung/Fazit
Frage anzeigen
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