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Kriegsverlauf Erster Weltkrieg

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Kriegsverlauf Erster Weltkrieg

In diesem Artikel geht es um den Kriegsverlauf des Ersten Weltkriegs von 1914-1918/19. Wir erklären dir den Weg in den Krieg, die unterschiedlichen Fronten im Ersten Weltkrieg, die Strategie die Deutschland im Krieg verfolgte und wichtige Ereignisse. Dabei gehen wir insbesondere auf wichtige Schlagwörter ein, die maßgeblich im Zusammenhang mit dem Ersten Weltkrieg stehen, da sie charakteristisch für die besondere Kriegsführung sind. Dieser Artikel hilft dir den Ersten Weltkrieg besser zu verstehen.

Dieser Artikel gehört zum Fach Geschichte und erweitert das Thema Imperialismus und erster Weltkrieg und gehört zu dem Unterthema Erster Weltkrieg 1914-1918.

Kriegsbeginn

Der Erste Weltkrieg begann im Jahr 1914 als direkte Folge auf die Julikrise und das Attentat von Sarajevo. Zuerst erklärte Österreich am 28. Juli Serbien den Krieg. Deutschland reagierte, als Verbündeter Österreichs, auf Russlands Generalmobilmachung mit einer Kriegserklärung an Russland. Diese fand am 1. August 1914 statt.

Tipp:

Wenn du mehr zum Thema erfahren willst, ließ auch unseren Artikel zur Julikrise.

Da Frankreich seine Neutralität im Falle eines Krieges verweigerte und mit der Teilmobilmachung begann, erklärte Deutschland Frankreich am 3. August den Krieg.

Als die deutschen Truppen über Belgien in Frankreich einmarschierten, erklärte auch Großbritannien am 4. August 1914 Deutschland den Krieg. Großbritannien war derzeit die Schutzmacht des neutralen Belgiens.

Allgemein kämpfte jetzt der Zweibund Österreich-Ungarn-Deutschland gegen die Triple Entente Frankreich-Russland-Großbritannien in einem globalen Krieg. Diese Bündnisse entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts und sind Zeugnis der veränderten Außenpolitik im Kaiserreich.

Strategie

Im 1. Weltkrieg beschloss Deutschland nach dem Schlieffen-Plan vorzugehen. Dieser sieht vor einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden, indem erst Frankreich und dann der weitaus gefährlichere Gegner Russland angegriffen wird. Man erwartete, dass Russland länger brauche, um seine Truppen zu mobilisieren.

Jedoch scheiterte der Schlieffen-Plan bereits zu Beginn des 1. Weltkrieges, da Russland seine Truppen schneller hatte mobilisieren können als gedacht. Letztendlich kämpfte Deutschland nun im Westen und im Osten gleichzeitig.

Tipp:

Wenn du dein Wissen vertiefen möchtest, ließ auch unsere Zusammenfassung zum Schlieffen-Plan.

Krieg von 1914-1916

Von 1914-1915 fand ein Offensivkrieg zwischen den einzelnen Mächten statt und es wurden immer wieder Gebietsgewinne verzeichnet. So stand Deutschland im September 1914 kurz vor Paris. Jedoch wird Deutschland in der Marne-Schlacht immer weiter zurückgedrängt. Außerdem fand die Grenzschlacht um Elsass-Lothringen statt. An der Ostfront marschierte die russische Armee in Ostpreußen ein.

Doch ab 1915 wurde der erste Weltkrieg zunehmend zu einem Stellungskrieg mit erstarrten Fronten. Die Soldaten gruben sich oft in Schützengräben ein und schossen mit Atellerie aus den Gräben. Diese Phase des Krieges war von einer großen Materialschlacht geprägt und viele Soldaten kamen ums Leben.

Quelle: https://www.superprof.de/blog/erster-weltkrieg/

Auf dem Bild kannst du einen solchen Schützengraben erkennen, in dem sich die Soldaten eingruben, um keinen Gebietsverlust zu verzeichnen.

Die Schlacht von Verdun ist wohl das bekannteste Beispiel des erbitterten Stellungskrieges. Sie begann im Februar 1916 und wurde erst im Dezember 1916 von Frankreich für sich entscheiden. Daher musste sich die deutsche Armee an der Westfront zurückziehen.

An der Ostfront weitete sich das Gebiet immer weiter aus, bis es schließlich das Baltikum und das Schwarze Meer erreichte.

Krieg in Kolonien

Man muss bedenken, dass neben den europäischen Kriegsschauplätzen auch in den Kolonien gekämpft wurde. Immer wieder wurden Intrigen gesponnen oder in auch in Kolonien angegriffen, um den Gegner auf eine andere Art zu schwächen. Großbritannien beispielsweise bezog seine Truppen aus dem British Empire, daher waren Kolonien auch im ersten Weltkrieg Mittel und Möglichkeit.

Im Ersten Weltkrieg wurde also auch durchgehend in den Kolonien gekämpft.

Der Seekrieg

Neben dem Krieg zu Lande wurde auch ein See und Luftkrieg geführt. Der globale Krieg wurde somit auch im Atlantik und in der Nordsee ausgetragen. Der U-Boot-Krieg war ein wichtiger Aspekt der deutschen Kriegsführung gegen Großbritannien.

Im Februar 1915 erklärte das persönliche Regiment Wilhelm der II. den uneingeschränkten Seekrieg. Handelsschiffe der Alliierten und neutrale Handelsschiffe wurden durch den Einsatz von U-Booten versenkt. Somit blockierte Deutschland wirtschaftliche Handelswege.

Da die USA plante in den Welthandel einzutreten, pfuschte Deutschland den USA mit dem U-Boot-Krieg in ihre Interessen. Dies führte wiederum zum Kriegseintritt der USA. Ab April 1917 wurden England und Frankreich militärisch durch die USA unterstützt.

Der Zusammenbruch des britischen Reiches konnte nicht erzielt werden, denn die Alliierten reagierten mit der Begleitung von Handelsschiffen im Konvoisystem. Das bedeutete, dass Handelsschiffe fortan von britischen oder amerikanischen Kriegsschiffen begleitet wurden, welche die ungeschützten U-Boote angriffen.

Epochenjahr 1917

Der bereits thematisierte Seekrieg führte zum Kriegseintritt der USA Im April 1917.

Russland trat 1917 durch die russische Revolution aus dem Krieg aus. In Russland brach derzeit die Februarrevolution aus, welche vom Bürgertum angeführt wurde und den russischen Zaren absetzte. Im Oktober kam es zur kommunistischen bzw. Bolschewistischen Revolution. Der Friedensvertrag von Brest-Litowsk wurde im Jahr 1918 zwischen Russland und Deutschland geschlossen und war ein von Deutschland diktierter Waffenstillstandsvertrag.

Tipp:

Das Jahr 1917 wird aufgrund seiner einschneidenden historischen Entwicklung oft auch als Epochenjahr betitelt.

Als Epochenjahr beschreibt man ein Jahr in dem mehrere Ereignisse zu einer deutlichen Zäsur im historischen Prozess führen. Demnach markiert das Jahr 1917 einen deutlichen Wendepunkt. Grund für die Bezeichnung des Jahres 1917 sind vor allem der Seekrieg, welcher zum Kriegseintritt der USA und somit auch zu einem veränderten Kräfteverhältnis führte, sowie die Februar- und Oktoberrevolution in Russland, welche zu dessen Kriegsaustritt führte.

Kriegsende

Mit dem Jahr 1918/19 zeichnet sich das Kriegsende ab. Die Offensiven bleiben erfolglos und es gibt verstärkte Friedensbemühungen. Im August erklärt die oberste Heeresleitung, bestehend aus Hindenburg und Ludendorf, den Krieg für aussichtslos.

Im Oktober kommt es dann zum Matrosenaufstand in Kiel, da diese zu einem letzten Angriff nach Großbritannien übersetzen sollen. Sie weigern sich, da dieses eine sinnlose Todesfahrt sei. Durch diesen Aufstand brechen weitere Streiks von Arbeitern und Soldaten in ganz Deutschland aus.

In Deutschland bricht die Novemberrevolution aus. Diese ist eine Revolution von oben, denn es geht ein Parlamentarisierungserlass aus. Deshalb ist die Regierung fortan nicht mehr dem Kaiser Rechenschaft schuldig ist, sondern dem Parlament. Zudem wird Max Prinz von Baden am 9. November 1918 Reichskanzler und erklärte die Abdankung von Kaiser Wilhelm II.. Dieser ging ins Exil nach Holland. Am selben Tag riefen Philipp Scheidemann und Karl Liebknecht die Republik aus. Die Demokraten rund um den Reichskanzler führten Waffenstillstandsverhandlungen mit dem amerikanischen Präsidenten durch. Der Waffenstillstand wurde am 11. November 1918 unterzeichnet.

Dolchstoßlegende

Diese Verhandlung eines Friedensvertrages wurde als Dolchstoßlegende von der obersten Heeresleitung propagiert. Mit der Aussage, dass Deutschland nicht auf dem Feld geschlagen worden sei, sondern aus den eigenen Reihen, sollten vor dem deutschen Volk die Demokraten für den Misserfolg im Krieg verantwortlich gemacht werde.

Tipp:

Wenn du mehr zum Kriegsende wissen willst, dann ließ unseren Artikel zur Dolchstoßlegende.

Der amerikanische Präsident Woodrow Wilson sah den 14-Punkte-Plan für Deutschland vor. Die Aushandlung eines Waffenstillstandes war die Kapitulation Deutschlands.

Friedensvertrag nach dem ersten Weltkrieg

Im Juni 1919 wurde der von den Siegermächten ausgehandelte Versailler Vertrag unterschrieben. Dieser schrieb Deutschland die alleinige Kriegsschuld zu. Letztendlich nahm sich die deutsche Regierung den Bestimmungen des Friedensvertrages an, obwohl dieser in der deutschen Gesellschaft oft auch als „Schanddiktat“ betitelt wird. Mit der Unterzeichnung des Vertrages ist der erste Weltkrieg offiziell beendet.

Die Folgen des ersten Weltkriegs waren enorm. Der Versailler Vertrag sah für Deutschland maßlose Reperationszahlungen vor, die Deutschland 1923 in die Hyperinflation stürzen würden. Die Kolonien und Elsass-Lothringen mussten abgetreten werden und die Armee wurde auf 100.000 Mann beschränkt. Der globale Krieg an sich forderte in Summe 16 Millionen Tote ein.

Tipp:

Wenn du mehr zum Thema erfahren willst, ließ unsere Zusammenfassung zum Versailler Vertrag.

Der Erste Weltkrieg - ein „moderner Krieg“

Allgemein war die Kriegsführung im ersten Weltkrieg eine „moderne“, denn durch Neuerungen der Industrialisierung wurden beispielsweise neue Waffen eingesetzt, die sich von der herkömmlichen Kriegsführung unterschieden.

Während in vorherigen Kriegen „Mann gegen Mann“ mit Bajonetten und Säbel gekämpft wurde und die Truppen lange Märsche zurücklegen mussten, um an Kriegsschauplätze zu gelangen, so ist dies im ersten Weltkrieg nicht mehr der Fall. Technisch-industrialisierte Erfindungen wie schwere Geschütze, Giftgas, Jagd- und Bombenflugzeuge ermöglichten eine weitaus mörderischere Kriegsführung.

In „Munitionsfabriken“ wurden Waffen am Fließband hergestellt, sodass die Rüstungsproduktion weitaus schneller voran ging. Auch die Herbeischaffung von Truppen wurde durch das Eisenbahnnetz einfacher und Kriegsmaterial und Versorgung waren schneller vor Ort.

Quellen: https://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/erster-weltkrieg-neue-waffen-zu-lande-zu-wasser-und-in-der-luft-a-926455.html , https://www.welt.de/geschichte/article160308815/Neue-Waffen-im-Ersten-Weltkrieg.html

Kriegsverlauf Erster Weltkrieg - Das Wichtigste auf einen Blick

Juli 1914Julikrise als direkter Auslöser des Ersten Weltkrieges
28. Juli 1914Österreich erklärt Serbien den Krieg
1. August 1914Deutschland erklärt Russland den Krieg
3. August 1914Deutschland erklärt Frankreich den Krieg
4. August Großbritannien erklärt Deutschland den Krieg
1914Offensiven an der Westfront:- Deutschland marschierte über Belgien in Frankreich ein, Grenzschlacht um Elsass-LothringenOffensiven an der Ostfront- die russische Armee dringt in Ostpreußen ein
Februar 1915Deutschland erklärt den Seekrieg und der U-Boot-Krieg beginnt
1915erstarrte Fronten
Februar 1916 Beginn Schlacht von Verdun
April 1917 Die USA erklärt Deutschland den Krieg
März 1918Frieden von Brest-Litowsk wurde zwischen Russland und Deutschland geschlossen
1918 Offensive Deutschlands an der Westfront wurde von Gegenoffensive der Alliierten zurückgedrängt
9. November 1918Novemberrevolution; Max Prinz von Baden wird Reichskanzler, Kaiser Wilhelm der II. dankt ab, Republik wird ausgerufen und Waffenstillstandsverhandlungen gestartet
11. November 1918Unterzeichnung Waffenstillstand
Juni 1919Unterzeichnung Versailler Vertrag

Häufig gestellte Fragen zum Thema Kriegsverlauf Erster Weltkrieg

Der 1. Weltkrieg begann mit dem Ende der Julikrise und den deutschen Kriegserklärungen an Russland und Frankreich am 1. und 3. August 1914. Zudem erklärte Großbritannien Deutschland am 4. August den Krieg. Es startete der Offensivkrieg, welcher zu Schlachten an der Ost- und Westfront führte. Allerdings erstarrten die Fronten zunehmend und es kam zu Stellungskriegen, wie zum Beispiel in der Schlacht von Verdun 1916. Mit dem Eintritt der USA in den Weltkrieg 1917 und dem Austritt Russlands durch den Frieden von Brest Litowsk 1918 wird ein deutlicher Wendepunkt markiert. Letztendlich führen Offensiven der Alliierten dazu, dass der Krieg für  Deutschland aussichtslos wird. Am 11. November ist der Krieg durch die Unterzeichnung eines Waffenstillstandsvertragesbeendet. 

In der Julikrise versuchte Großbritannien auf diplomatischem Wege die Situation zu entschärfen und somit einen Krieg zu vermeiden.

An der Westfront führte Deutschland Krieg gegen Frankreich und Krieg gegen Großbritannien. Gegen Großbritannien wurde See- und Luftkrieg geführt. Gegen Frankreich wurden immer wieder Offensiven und Gegenoffensiven gestartet. Zu Beginn marschierte Deutschland über Belgien in Frankreich ein. Es fand zum einen die Grenzschlacht um Elsass-Lothringen statt und zum anderern die Schlacht von Verdun 1916. Im Jahr 1918 wurde von Deutschland eine große Offensive gestartet, welche durch eine Gegenoffensive der Alliierten zurückgedrängt wurde.

An der Ostfront wurde im Ersten Weltkrieg Krieg durch die Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn geführt, welche Krieg gegen Russland führten. Das Gebiet weitete sich aber über große Teile Osteuropas aus und reichte vom Baltikum bis zum schwarzen Meer.

Finales Kriegsverlauf Erster Weltkrieg Quiz

Frage

Nenne "Konstruktionsmängel" des Völkerbunds

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Antwort

  • Völkerbund repräsentierte nie alle Großmächte, geschweige denn alle Staaten der Welt (zu keiner Zeit Beitritt der USA, Deutschland und Russland zunächst keine Mitglieder)
  • USA als Initiatoren des Völkerbunds fehlten als Unterstützer und Vermittler
  • Schwächung des Völkerbunds durch einzelne Bestimmungen der Völkerbundsatzung, z. B. keine grundsätzliche Ächtung des Kriegs, Prinzip der Ein- stimmigkeit, fehlende Armee zur Durchsetzung von Beschlüssen gegen Widerstand 
  • „Konstruktionsmängel“ verhinderten kollektive Friedenssicherung zunächst jedoch nicht und wurden erst in den 1930er-Jahren vor allem durch das Verhalten einzelner Mitgliedsstaaten zum Problem
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Frage

Wie und wann begann die Schlacht von Verdun?

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Antwort

Die Schlacht von Verdun begann am 21. Februar 1916 durch den Angriff der Deutschen auf Frankreich.

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Frage

Wie und wann endete die Schlacht von Verdun?

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Antwort

Die Schlacht endete am 20. Dezember 1916 mit der Rückeroberung ihres Gebiets durch die Franzosen.

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Frage

Wie sahen die Vorbereitungen für die Schlacht auf deutscher Seite aus?

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Antwort

Die Vorbereitungen waren sehr intensiv und begannen bereits Ende 1915. Unter anderem wurde das gesamte Gebiet aus der Luft fotografiert und Geschosse bereitgestellt.

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Frage

Wie sah die Lage vor der Schlacht auf französischer Seite aus?

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Antwort

Trotz mehrfacher Warnungen durch den französischen Geheimdienst, realisierte man das Bevorstehen der Schlacht erst 11 Tage vor Beginn. 

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Frage

Was war das Fort Douaumont?

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Antwort

Das Fort Douaumont war eine im Jahr 1885 erbaute Festungsanlage im Verteidigungsgürtel von Verdun. Diese stellte während der Schlacht auch u.a. das Lazarett der Deutschen dar.

Frage anzeigen

Frage

Wie wurde das Fort Douaumont erobert?

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Antwort

Zwei deutsche Regiments begaben sich eigenständig zum Fort Douaumont und trafen dort auf die 37. Division der Franzosen. Trotz der Überzahl der Franzosen konnten die Deutschen das Fort ohne jegliche Schüsse einnehmen.

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Frage

Wann wurde das Fort Douaumont erobert?

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Antwort

Das Fort Douaumont wurde am 25. Februar 1916, also 4 Tage nach Beginn der Schlacht, erobert.

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Frage

Was änderte sich in der Strategie Frankreichs mit der Übernahme durch General Pétain?

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Antwort

Da sein Plan war, den Gegner zu erschöpfen, kümmerte er sich besonders um den effektiven Nachschub von Geschossen, Munition und Soldaten. 

Frage anzeigen

Frage

Welche zwei Punkte wurden am 06. März zu Eroberungszielen für die Deutschen und über welche hatten sie dann letztendlich die Kontrolle?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Höhe Toter Mann
  • Höhe 304

Sie konnten beide Höhen erobern, wurden aber bereits nach einem Tag von der Höhe 304 zurückgedrängt und waren damit nur noch unter Kontrolle der Höhe Toter Mann.

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Frage

Wie geschah die Eroberung des Forts Vaux?

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Antwort

Die Deutschen begannen am 02. Juni sich Stück für Stück zum Fort Vaux zu kämpfen, bis sich am 07. Juni 250 französische Soldaten in Gefangenschaft der Deutschen begaben. Trotzdem fielen während der Kämpfe auf beiden Seiten große Zahlen an Soldaten.

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Frage

Welche Ziele beinhaltete der letzte deutsche Großangriff?

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Antwort

Der letzte deutsche Großangriff sollte auf das Fort de Souville, das Ouvrage de Thiaumont sowie das Dorf Fleury-devant-Douaumont stattfinden.

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Frage

Was geschah am 11. Juli 1916?

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Antwort

Der 11. Juli 1916 markiert den Tag, an dem Deutschland ein letztes Mal Frankreich angriff. Nach den größtenteils gescheiterten Angriffen wurde am selben Tag noch beschlossen, die Offensive einzustellen.

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Frage

Wie sah die französische Offensive aus?

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Antwort

Da man darauf gehofft hatte, Frankreich würde auch ihre Offensive einstellen, war man auf einen Angriff der Franzosen auf Fleury nicht vorbereitet und sie konnten sich wieder bis Douaumont zurückkämpfen.

Frage anzeigen

Frage

An welchem Tag startete Frankreich die Offensive?

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Antwort

Die Offensive Frankreichs begann am 24. Oktober 1916.

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Frage

Wie viele Soldaten wurden während der Schlacht eingesetzt?

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Antwort

Die Anzahl der eingesetzten Soldaten wird auf etwa 1.200.000 Mann geschätzt.

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Frage

Welche Auswirkungen hatte die Schlacht auf die Natur und wie viele Menschenleben forderte sie?

Antwort anzeigen

Antwort

Bis heute sind die umkämpften Gebiete übersät mit kleinen Kratern der Granatenexplosionen und das Erdreich ist voll von Blindgängern, alten Gewehren, aber auch menschlichen Knochen.


Die Schlacht hat etwa 700.000 bis 800.000 Menschenleben gekostet, einschließlich der Soldaten, die an den Folgen des Krieges (Atemwegsvergiftungen, Suizid, etc.) verstorben sind.

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Frage

Welche Rolle spielte die Schlacht für die Geschichte?

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Antwort

Bis heute gilt die Schlacht von Verdun, aufgrund ihrer Intensität und der vielen verlorenen Menschenleben, als der Höhepunkt des 1. Weltkriegs und eine der brutalsten Schlachten der Geschichte.

Frage anzeigen

Frage

Wann war die Oktoberrevolution und wozu gehört sie?

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Antwort

Die Oktoberrevolution gehört zur Russischen Revolution 1917.

Frage anzeigen

Frage

Was war die Ausgangslage 1917 in Russland?

Antwort anzeigen

Antwort

- 3.Jahr des Ersten Weltkriegs

- Zarenreich befindet sich in einer Krise

- Gesellschaft gespaltet zwischen Adel und Bauern --> Miss- und

Mangelwirtschaft. 

- Russland kämpft im Krieg auf der Seite der Entente (GB, FR) gegen die

Mittelmächte (DE, Ö)

Frage anzeigen

Frage

Was waren die Ursachen der Oktoberrevolution?

Antwort anzeigen

Antwort

- wirtschaftliche Krise löst die Februarrevolution 1917 aus --> Sturz des Zaren

- Doppelherrschaft in Russland

Frage anzeigen

Frage

Nach der Februarrevolution gab es eine Doppelherrschaft in Russland.

Welche beiden Gruppen regierten?

Antwort anzeigen

Antwort

Die bürgerlich-liberal ausgerichtete

provisorische Regierung steht in Rivalität zu der sozialistischen Rätebewegung.

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Frage

Welche Probleme standen der Regierung im Weg?

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Antwort

- steht unter Belastung des Krieges

--> Verfall der Regierungsautorität 

-  Liberalen, Menschewisten und Sozialrevolutionäre betroffen

--> Machtzuwachs der Bolschewisten

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Frage

Nach seiner Ankunft in Petrograd verkündet Lenin die Aprilthesen. 

Was waren diese?

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Antwort

  • Ende des imperialistischen Krieges
  • Keine Unterstützung der provisorischen Regierung; die zweite Etappe der Revolution solle in der Übernahme der Staatsgewalt durch die Arbeiter und Bauern bestehen
  • Räterepublik („Alle Macht den Sowjets!“)
  • Änderung des Parteinamens: „Kommunistische Partei“
  • Erschaffung einer bolschewistischen Mehrheit in den Räten
  • Enteignung der Großgrundbesitzer und Verteilung des Landes
  • Nationalisierung der Banken und der Industrie
Frage anzeigen

Frage

Was bedeuten die Aprilthesen für die Regierung?

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Antwort

- lehnt jeglichen Kompromiss mit der provisorischen Regierung ab

-->  immer größerer Einfluss der Bolschewisten 

- September 1917: Mehrheit der Bolschewisten  in den wichtigsten Räten, vor allem in Petrograd und in Moskau

- Mitte Oktober:  „Militärisches Revolutionskomitee“ unter Leitung Trotkis 

--> erhalten die Befehlsgewalt über die Petrograder Garnison

Frage anzeigen

Frage

Was war die Oktoberrevolution eigentlich?

Antwort anzeigen

Antwort

- geplanter und gezielter Putschversuch der Bolschewiki

- Besetzung aller strategisch wichtigen Punkte der Hauptstadt 

- Verhaftung der Regierung 

--> Sturm des Winterpalais 

Frage anzeigen

Frage

Was war das Ziel der Oktoberrevolution?

Antwort anzeigen

Antwort

-Putschversuch der Bolschewiki unter Lenin

- wollen dem zweiten Allrussischem Rätekongress zuvorkommen

Frage anzeigen

Frage

Wie wurde die Oktoberrevolution in den Medien dargestellt? Und warum?

Antwort anzeigen

Antwort

- dramatischer dargestellt als in der Realität

- eigentlich ein Putschversuch 

--> Bolschewisten nutzten  Propaganda, um den

Revolutionscharakter zu unterstreichen

Frage anzeigen

Frage

Was waren die Folgen der Revolution?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Bolschewistische Regierung: Rat der Volkskommissare
  • Umsturzdekrete über den Frieden, den Boden und die Rechte der Völker Russlands
  • März 1918: Frieden von Brest- Litowsk
  • 1918-1922: Russischer Bürgerkrieg
  • 30. Dezember 1922: Gründung der UdSSR
Frage anzeigen

Frage

Wer führt die neue Regierung an?

Antwort anzeigen

Antwort

- Rat der Volkskommissare 

 --> Lenin an der Spitze  

--> Außenpolitik: Trotzkis 

--> Nationalitätenprobleme: Stalin

Frage anzeigen

Frage

Die neue Regierung veröffentlicht zuerst ihre Umsturzdekrete. Was waren diese?

Antwort anzeigen

Antwort

• Dekret über den Frieden → sofortige Beendigung des Krieges

• Dekret über den Boden → Enteignung des gutherrlichen und kirchlichen Besitzes

• Dekret über die Rechte der Völker Russland → Zusage des Selbstbestimmungsrechts für

nichtrussische Gebiete

Frage anzeigen

Frage

Was folgte auf die Umsturzdekrete?

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Antwort

- Waffenstillstand mit

den Mittelmächten

--> Verhandlungen über einen Friedensvertrag in Brest-Litowsk

--> 3.März 1918: Frieden von Brest-Litowsk

Frage anzeigen

Frage

Die zuvor geplanten Wahlen fanden trotzdem statt. Was waren die Ergebnisse dieser? Und wie ging die neue Regierung damit um?

Antwort anzeigen

Antwort

- Bolschewisten erhalten nur ein Viertel der Stimmen

--> Versammlung wird daraufhin von dem Rat der Volkskommissare militärisch aufgelöst

- verdeutlicht, dass er nicht bereit ist, Konzessionen über bürgerliche Demokratievorstellungen zu

machen und Einschränkungen der erworbenen Macht hinzunehmen

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern unterscheidet sich der erste Weltkrieg von herkömmlichen, vorherigen Kriegen?

Antwort anzeigen

Antwort

Der erste Weltkrieg ist ein globaler Krieg, welcher sich durch seine moderne Kriegsführung auszeichnet. Technisch-industrialisierte Waffen wie Giftgas, Jagd- und Bombenflugzeuge und schwere Geschütze ermöglichen eine andere Kriegsführung als es Bajonette und Säbel zuvor taten. Fortan wird nicht mehr „Mann gegen Mann“ gekämpft. Zudem können Ressourcen durch das ausgepfeilte Eisenbahnnetz schneller an die Kriegsschauplätze transportiert werden. 

Frage anzeigen

Frage

Was war der U-Boot-Krieg? 

Antwort anzeigen

Antwort

Im ersten Weltkrieg griff Deutschland insbesondere britische Handelsschiffe durch U-Boote an und blockierte somit Handelswege. Doch nicht nur in der Nordsee, Sonderangebote auch im Pazifik wurde der Seekrieg geführt.

Frage anzeigen

Frage

In welchem Jahr fand die Schlacht von Verdun statt?

Antwort anzeigen

Antwort

1916

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Frage

Warum und wie trat Russland aus dem 1. Weltkrieg aus?

Antwort anzeigen

Antwort

In Russland fand zuerst die Februarrevolution und dann die Oktoberrevolution statt. Der russisch Zar wird abgesetzt und das Bürgertum kommt an die Macht. Dieses fordert einen Waffenstillstand. Dieser tritt im Jahr 1918 in Form des Frieden von Brest-Litowsk ein. 

Frage anzeigen

Frage

In welchem Zusammenhang steht der Matrosenaufstand?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Oktober 1918 sollten ein letztes Gefecht der deutschen Flotte gestartet werden. Dieses sollte ein letztes „ehrenvolles“ Gefecht sein. Allerdings war der Krieg bereits zuvor als aussichtslos erklärt worden und die Matrosen weigerten sich für diese „sinnlose Todesfahrt“ in See zu stechen. In Folge kam es zum Matrosenaufstand in Kiel und zu weiteren Streiks von Arbeiter- und Soldatenräten in ganz Deutschland.

Frage anzeigen

Frage

Wann und von wem wird nach dem ersten Weltkrieg die Republik ausgerufen?

Antwort anzeigen

Antwort

Am 9.11.1918 ruft Phillip Scheidemann die Republik aus.

Frage anzeigen

Frage

Warum ist das Jahr 1917 als Epochenjahr zu bezeichnen?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Jahr 1917 ist als Epochenjahr zu bezeichnen, da es einen deutlichen Wendepunkt im historischen Prozess markiert. Der Krieg wandelt sich zum einen durch den Kriegsaustritt und die Revolutionen in Russland, die zu einem veränderten Mächteverhältnis führen. Zudem tritt die USA im April 1917 in den Krieg ein und unterstützt die Triple Entente, die am Ende ihrer Kräfte ist. Ohne diese einschneidenen Ereignisse wäre der Krieg eventuell unter anderen Verhältnissen anders ausgegangen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Dolchstoßlegend?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Dolchstoßlegende ist eine Erfindung der Obersten Heeresleitung Hindenburg und Ludendorf, welche die Niederlage Deutschland im ersten Weltkrieg den Demokraten zuschreiben. Sie behaupten Deutschland sei nicht auf dem Feld, sondern aus den eigenen Reihen geschlagen worden. Diese Ausage wurde so von ihnen propagiert. Der Kontext dieser Aussage besteht in den Aushandlungen eines Friedensvertrages durch die Demokraten, welche eine Kapitulation Deutschlands darstellt. 

Frage anzeigen

Frage

Wann trat die USA in den 1. Weltkrieg ein?

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Antwort

Im April 1917

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Frage

Wann erklärt Deutschland Russland den Krieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Am 1. August 1914 als Reaktion auf Russlands Generalmobilmachung.

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Frage

Warum geht der Schlieffenplan im 1. Weltkrieg nicht auf?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Schlieffenplan geht im ersten Weltkrieg nicht auf, da Russland an der Ostfront schneller seine Truppen mobilisieren kann als gedacht. Deutschland hatte sich vorher nur auf Frankreich, also die Westfront konzentrieren wollen. Letztendlich muss Deutschland nun an beiden Fronten Krieg führen. 

Frage anzeigen

Frage

Wann erklärt Deutschland Frankreich den Krieg im ersten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Am 3. August 1914 erklärt Deutschland Frankreich den Krieg, nachdem Frankreich seine Neutralität im Falle eines Krieges mit seiner Teilmobilmachung verweigert.

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Tote gab es im ersten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Ca. 16 mio Tote

Frage anzeigen

Frage

Welche Kriegsschauplätze gibt es im ersten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

- Seekrieg in Atlantik und Nordsee

- Europa

- naher Osten 

- in Kolonien 

- Luftkrieg 

Frage anzeigen

Frage

Welche Rolle spielten die Kolonien im ersten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Im 1. Weltkrieg werden die Kolonien als Mittel und Möglichkeit gesehen. Viele Kolonialherren wie bspw. Das British Empire beziehen ihre Truppen aus den Kolonien und beziehen wichtige Ressourcen für den Krieg. Zudem werden in den Kolonien Angriffe der Großmächte gestartet, um den Gegner zu schwächen. 

Frage anzeigen

Frage

Wann brach der 1. Weltkrieg aus? 


Antwort anzeigen

Antwort

Juli 1914


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Frage

Welche Parteien gab es im 1. Weltkrieg?


Antwort anzeigen

Antwort

Auf der einen Seite Großbritannien, Frankreich, Russland und später die USA und auf der anderen Seite das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn und Italien.


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