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Wilhelm II

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Wilhelm II

In diesem Artikel erklären wir dir alles, was du rund um das Leben und den Werdegang von Wilhelm II wissen musst: wer Wilhelm II war und inwiefern er seinen Platz im Imperialismus hat, erfährst du in den folgenden Absätzen.

Wilhelm II erweitert den Themenbereich Deutsches Kaiserreich und gehört zum Fach Geschichte.

Viel Spaß beim Lernen!

Die traumatische Kindheit und Jugend von Wilhelm II

Wilhelm der Zweite wurde am 27. Januar 1859 geboren. Wilhelms Kindheit wird oft als sehr traumatisch bezeichnet. Seine Mutter ist die Tochter von der Britischen Monarchin Victoria. Wilhelms Mutter hatte sehr große Erwartungen an ihren Sohn.

Wilhelms Geburt war schwer, sodass er nachhaltig gesundheitlich leidet. Sein linker Arm wird für immer gelähmt sein. Für sein Umfeld ist diese Behinderung eine große Schmach. Durch verschiedene Therapien versucht Wilhelms Mutter die Behinderung zu therapieren. Diese Therapien sind für Wilhelm eine große Belastung. Wilhelm versteht sich eigentlich nur mit seiner Großmutter Victoria, er war auch im Jahr 1901 am Sterbebett seiner Großmutter.

Das "Dreikaiser Jahr"

Wilhelm wird am 15. Juni 1888 zum Kaiser. In diesem Jahr stirbt zu erst sein Großvater Wilhelm der Erste am 9. März. Wilhelms Vater Friedrich der Dritte starb 99 Tage später an Kehlkopfkrebs.

Der Wechsel von Bismarck zu Wilhelm den Zweiten

Am 15. Juni 1888 betrat Wilhelm der Zweite den Kaiserthron. Wilhelm wollte im Gegensatz zu seinen Vorgängern alleine regieren. Wilhelms Regentschaft fällt in die Zeit des Hochimperialismus. Er wollte, dass Deutschland eine Weltpolitik betreibt, die den Einfluss Deutschlands vergrößert. Deutschland später in den Erwerb von Kolonien eingestiegen. Bismarck wollte in seiner Außenpolitik ausgleichend wirken, um einen zwei Fronten zu verhindern. Dabei war sein Hauptziel Frankreich zu isolieren, dass nach der Reichsgründung als Aggressor gesehen wurde. Am Ende führte Wilhelms neuer Kurs dazu, dass Deutschland isoliert war.

Die Außenpolitik unter Wilhelm II - eine Timeline

Einer der ersten außenpolitischen Entscheidungen ist es den 1887 geschlossenen Rückversicherungsvertrag nicht zu verlängern

  • Dieser sei nicht mit dem Dreibund vereinbar
  • —> Irritation der russischen Diplomatie

1890: Helgoland-Sansibar-Vertrag: Tausch der Sansibarinseln mit Helgoland

  • Russland gewinnt dadurch den Eintrug, dass es einen Kurswechsel in der Deutschenaußenpolitik gibt.

1894: Französisch-Russischer Zweibund unter Wilhelm II

  • Annäherung schon im Jahre 1892 mit einer Militärkonvention
  • Damit ist eines der Hauptziele der Bismarkischen Außenpolitik verspielt, nämlich Frankreich zu isolieren. Es wäre nun im deutschen Interesse gewesen sich mit Großbritannien gut zu stellen.
  • Hingegen betreibt Deutschland eine Politik, die Großbritannien nur weiter abstoßen kann: imperialistischer Anspruch, Flottenpolitik und seine wirtschaftliche Expansion
  • Der größte Teil der deutschen Kolonien wurde jedoch unter Bismarck erworben

1904: Entente Cordiale unter Wilhelm II

  • Die Rechnung der Deutschen erwies sich als falsch, dass England keine Allianz mit Frankreich eingehen würde.
  • Zwang England zur Annäherung gegenüber Frankreich
  • Gestützt auf dieses Abkommen verstärkt Frankreich die Aktivitäten in Marokko .
  • Dagegen wendet sich Wilhelm der zweite an den Sultan und fordert die Einberufung einer internationalen Konferenz

1905: Erste Marokkokrise unter Wilhelm II

  • Wird schließlich durch die Konferenz von Algeciras 1906 beigelegt
  • Auch der Dreibundpartner Italien und Frankreich gleichen ihre Schwierigkeiten in Tunesien aus

1907: Der Englisch-Russischer Interessensausgleich unter Wilhelm II

  • Die deutsche Isolation wird besiegelt
  • Es bleibt nur noch der Partner Österreich
  • Folge einer verfehlten Außenpolitik
  • Österreich ist aber auch durch seine Balkaninteresse regelmäßigen Spannungen gegenüber Russland ein schwieriger Bündnispartner

1908: Bosnische Krise unter Wilhelm II

  • Schon bald kommt es zu einer bedenklichen Lage auf dem Balkan
  • Aufgrund einer Krise im Osmanischen Reich annektiert Österreich Bosnien und Herzigowina
  • geht über das Besatzungsrecht (1878) hinaus
  • Dagegen wehrt sich Serbien, das mit Russland alleiert ist
  • Bereits wie in 1914 erwägt Österreich einen Krieg gegen Serbien --> Krieg gegen Russland
  • Russland ist durch Konflikte mit Japan geschwächt und will unbedingt einen Konflikt vermeiden
  • Deutschland will auch keinen Krieg, deswegen kann ein Krieg zwischen Österreich und Serbien verhindern
  • Serbien muss die Annexion akzeptieren

1911: Zweite Marokkokrise unter Wilhelm II

  • Auch bei der zweiten Marokkokrise kann sich die deutsche Regierung nicht wirklich durchsetzen.
  • Sie entsenden das Kanonenboot Panther, weil Frankreich Rabat und Fes besetzt hat.
  • Ziel ist es, dass Deutschland als Kompensation das französische Kongogebiet erhält
  • Es gelingt nur eine kleine Vergrößerung von Deutsch-Kameroon
  • Deutschland weckt das politische Misstrauen

Der Weg in den ersten Weltkrieg: Überblick

  • Die Entlassung Bismarcks führt zu einer außenpolitischen Wende —-> Politik der Satuiertheit wird mit einer imperialistischen Weltmachtspolitik ersetzt
  • Die neue Politik hat den Zerfall des Bismarckschen Bündnissystem zufolge (1894 russisch-französischer Zweibund, 1904 Entente cordiale, 1907 Russland und England)—-> Deutschland wird immer mehr isoliert
  • Zahlreiche Krisen: Pulverfass Balkan, Imperialismus und Weltpolitik, Nationalismus in weiten Bevölkerungskreisen—-> Rüstungswettlauf—-> die deutsche Flottenpolitik belastet das Verhältnis zu England
  • Schleifenplan versucht einen raschen Durchbruch an der Westfront—> scheitert Hölle von Verdun
  • An der Ostfront kann sich die deutsche Armee behaupten —> Revolution 1917
  • Der Kriegseintritt der USA 1917 führt zur Niederlage Deutschlands—> 1918 (Novemberrevolution)
  • Der Erste Weltkrieg ist ein Akt der europäischen Selbstzerstörung markiert das Ende der Europa bestimmten Geschichte

Das Ende der Monarchie und des Ersten Weltkrieges

Beginnt Ende September 1918. Hier hat die oberste Heeresleitung Hindenburg-Ludendorf empfohlen Waffenstillstandsverhandlungen einzuleiten. Am 29.9.1918 wurden dann Waffenstillstandsverhandlungen eingeleitet. Der Waffenstillstand war ein großer Schock für die deutsche Bevölkerung, da die Entwicklungen an der Front von dem Oberkommando zensiert wurden.

Das Oberkommando propagierte einen Sieg bis kurz vor der Kapitulation. Damit möchte das Oberkommando eine liberale und republikanische Regierung verhindern. In der letzten Phase des Krieges war Wilhelm nicht mehr in die wichtigen Entscheidung des Krieges involviert.

Nach dem der Krieg verloren war drängen Länder, wie die USA darauf, dass der Kaiser abdankt. Am 9. November verkündete der damalige Kanzler, Max von Baden, den Rücktritt des Kaisers Wilhelm des zweiten. Diese Ankündigung erfolgte ohne Absprache mit dem Kaiser. Er floh daraufhin in die Niederlande, die ihm Asyl angeboten haben. Kaiser Wilhelm verbrachte den Rest seines Lebens im Exil. Er verstarb am 4. Juni 1941.

Das Wichtigste zu Wilhelm II auf einen Blick!

  • Am 15. Juni 1888 betrat Wilhelm der 2. den Kaisethron
  • Er wollte alleine regieren
  • Fiel in die Zeit des Hochimperialismus
  • Weltmachtspolitik und die Forderung nach Geltung
  • Kam spät auf den Markt für Weltgeltung
  • Erfuhr große Unterstützung so gründeten sich Vereine wie der Deutsche Kolonialverband, der Deutsche Flottenverband und der Alldeutscheverband
  • Um dies umzusetzen sollte eine riesige Flotte gebaut werden
  • Das Uk sollte durch eine übermächtige Flotte in ein Bündnis mit Deutschland gedrängt werden
  • 1898 erstellte Stieglitz einen Plan —-> deutsche Risikoflotte—> zwei drittel der britischen Flotte
  • Kulturmission und damit ist auch der Sozial-Darwinismus verbunden
  • Bevölkerungswachstum im Deutschen Reich von 45 Millionen auf 56 Millionen
  • Dadurch und der Industrialisierung kam es zu einer großen Arbeitslosigkeit und Massenauswanderungen in die USA
  • Man möchte dies kanalisieren durch den Erwerb von Kolonien —> Auffangsrevoir
  • Einige Juristen forderten auch den Erwerb von Strafkolonien
  • Zugang zu Ressourcen
  • Missionsgedanke
  • Imperialismus bezeichnet die Phase von 1880 bis 1914
  • Die Weltmächte kämpfen, um die Aufteilung der Welt
  • Es sind vielfältige Ursachen: Industrialisierung, wachsender Nationalismus, sozial-darwinistische Theorien und die Ablenkung von innenpolitischen Krisen
  • Führt zu zahlreichen außenpolitischen Krisen
  • Die allgemeine Aufrüstung sind die Gründe für den Ersten Weltkrieg
60%

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