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Charles Dickens

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Charles Dickens

Kennst Du das, wenn Du Dich von Freund*innen verabschieden musst und dabei traurig bist, weil Du nicht weißt, wann ihr euch wiederseht? Charles Dickens hat da einen Tipp für Dich:

The pain of parting is nothing to the joy of meeting again.1

Der britische Autor weist mit seiner leichten Art darauf hin, dass das Wiedersehen mit Deinen Lieben Dir mehr Freude bringen wird, als der Abschied Dich traurig macht. Diese Worte stammen aus dem Roman "The Life and Adventures of Nicholas Nickleby", eines von Charles Dickens weniger berühmten Werken. Vielleicht hast Du jedoch schon einmal von der Weihnachtsgeschichte um Ebenezer Scrooge gehört. Der grummelige Geizhals entstammt nämlich aus Charles Dickens Feder und ist eine seiner weltweit bekanntesten Geschichten. Doch was machte Dickens zu dem Autor, dessen Werke heute zu den englischen Klassikern gehören?

Charles Dickens – Steckbrief

Um Dir einen ersten Überblick darüber zu verschaffen, wer Charles Dickens war, findest Du in der folgenden Tabelle einen kurzen Steckbrief.

Steckbrief
NameCharles John Hoffam Dickens
Geburtsdatum7. Februar 1812
GeburtsortLandport bei Portsmouth, England
gestorben am9. Juni 1870
VaterJohn Dickens, Angestellter
MutterElizabeth Dickens, geborene Barrow

Charles Dickens hatte sieben Geschwister und wurde als zweites Kind geboren. Die folgende Abbildung zeigt Dir, wie der Autor vermutlich ausgesehen hat.

Charles Dickens Charles Dickens Steckbrief StudySmarterAbb. 1: Charles Dickens

Charles Dickens – Lebenslauf

Mit zehn Jahren zog Familie Dickens nach London. Charles Vater gab gerne Geld für teure Sachen aus, weshalb er nicht lang nach dem Umzug nach London in einem Gefängnis für Schuldner untergebracht wurde. Da Charles Mutter die Familie nicht allein unterhalten konnte, schickte sie den mittlerweile 12-jährigen Charles in Warren's Blacking Warehouse, wo er für nur wenige Cent am Tag arbeitete.

Warren's Blacking Warehouse war eine Fabrik, in der Farbe zum Schwärzen von zum Beispiel Schuhen hergestellt wurde. Charles befestigte in seiner Arbeitszeit Label auf den Farbbehältern, die später verkauft wurden.

Nachdem Charles Vater aus dem Schuldengefängnis entlassen wurde, durfte auch Charles wieder zur Schule gehen. Sehr lange konnte er seine Bildung jedoch nicht weiterführen, da sich die Familie erneut verschuldete. Statt in einer Fabrik für einen Hungerlohn zu arbeiten, erweckte Charles bei Verwandten seiner Mutter Interesse: 1827 begann er als Schreiber einer Anwaltskanzlei zu arbeiten.

1831 beendete Charles sein Arbeitsverhältnis bei der Kanzlei, um eine Karriere im Journalismus zu beginnen. Seine nächsten Jahre verbrachte er damit, tagsüber für die Zeitung "Morning Chronicle" und nachts an seinen eigenen Ideen zu schreiben. Zwischen 1834 und 1835 veröffentlichte Charles Dickens schließlich sein erstes Werk "Sketches" in kleinen Abschnitten in einer Zeitschrift. Damals publizierte er noch unter dem falschen Namen "BOZ". Erst zwei Jahre später machte er sich einen schriftstellerischen Namen mit der Fortsetzungsgeschichte "Pickwick Papers" (1836–1837).

Als Fortsetzungsgeschichte wird eine Erzählung oder ein Roman bezeichnet, der nicht am Stück rauskommt, sondern in kleineren Abschnitten oder Kapiteln in einer Zeitung oder Zeitschrift veröffentlicht wird.

1835 lernte Charles Dickens seine spätere Ehefrau Catherine Hogarth kennen. Ein Jahr später heiratete er sie und die beiden bekamen zehn Kinder. Häufig wurde der Autor jedoch als eher liebloser Vater und Ehemann beschrieben, da er seine ganze Zeit der Literatur und sozialen Arbeit widmete. So reiste er in die USA, nach Italien und Frankreich, um Lesungen zu halten und sich die sozialen Umstände der Arbeiterklasse anzusehen.

Catherine Hogarth, später Dickens war die Tochter des Verlegers der "Morning Chronicles".

Seine Erfahrungen in Frankreich verarbeitete er zum Beispiel in seinem Roman "A Tale of Two Cities" im Jahr 1859. Ungefähr zur gleichen Zeit trennte sich der britische Autor sich von seiner langjährigen Ehefrau, um mit einer jungen Schauspielerin namens Ellen Ternan zusammen zu sein.

Neben seiner Schriftstellerei blieb Charles Dickens auch als Journalist weiter tätig, selbst nachdem er Berühmtheit erlangt hatte. So war er ab 1838 der Herausgeber der Zeitung "Daily News", sowie der Zeitschrift "Household Words".

Am 9. Juni 1870 verstarb Charles Dickens mit 58 Jahren. Die Todesursache war ein Schlaganfall. Heute liegt er in der "Poets' Corner" im Westminster Abbey in London begraben.

Charles Dickens – Epoche

Charles Dickens begann zu schreiben, als Victoria I. Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland wurde. Somit zählt seine Literatur zum Goldenen Zeitalter der englischen Literatur von 1837 bis 1901. Unter Victoria I. entwickelte sich das Vereinigte Königreich insgesamt zu einem wohlhabenden Land. Einige dieser Entwicklungen waren die folgenden:

  • Industrielle Revolution: technologischer Fortschritt
  • Imperialismus: Das Vereinigte Königreich eignet sich Kolonien an und wird zur Weltmacht.
  • Wissenschaft: Darwins Evolutionstheorie stärkt den Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion.

Darwins Evolutionstheorie besagt, dass sich eine Spezies, wie zum Beispiel der Mensch, passiv weiterentwickelt. Dabei passt sie sich den Lebensbedingungen wie z. B. der Temperatur an. Wer sich nicht anpasst, der stirbt langsam aus. So setzt sich über Generationen der Stärkere oder die Stärkere in der Fortpflanzung durch.

Sozial begann das Viktorianische Zeitalter jedoch eher kritisch. Die Industrialisierung brachte zwar Fortschritt, gleichzeitig setzten sich jedoch Kinderarbeit und schlechte Arbeitsbedingungen durch. Die Schere zwischen Arm und Reich wuchs außerdem enorm, sodass die Armut im Land anstieg.

Die schlechten Bedingungen zu Beginn des Viktorianischen Zeitalters sorgten schließlich jedoch auch dafür, dass nicht nur Autor*innen wie Charles Dickens sich für eine Besserung einsetzten, sondern sich ein großer Teil der Bevölkerung zu Wort meldete. So wurden schließlich die Arbeitsgesetze verbessert, Arbeiter erhielten das Wahlrecht und Kinderarbeit wurde verboten.

Die 64 Jahre, in denen Königin Victoria I. regierte, brachten viele Änderungen mit sich. Hier findest Du nur einen kleinen, zusammengefassten Teil. Wenn Du mehr zu den Ereignissen dieser Epoche erfahren möchtest, sie Dir die Erklärungen "Viktorianische Epoche", "Industrialisierung" oder "British Monarchy" an!

Das beliebteste Genre des Viktorianischen Zeitalter waren Gesellschaftsromane, die sich hauptsächlich mit den Klassenunterschieden und der Schere zwischen Arm und Reich beschäftigten. Außerdem erfreuten sich Bildungsromane großer Beliebtheit. Charles Dickens bediente beide dieser neuen Romanformen.

Charles Dickens – Bücher

Charles Dickens behandelte in seinen Büchern vor allem soziale Probleme, die er aus seiner Kindheit in Armut am eigenen Leib erfahren hatte. Da die meisten seiner Werke als Fortsetzungsgeschichten veröffentlicht wurden, schrieb Charles Dickens oft an mehreren gleichzeitig. Dabei beschrieb er oft sachlich die sozialen Probleme seiner Zeit und paarte sie mit Humor. Zusätzlich kreiert Charles Dickens durch bildhafte Beschreibungen und blumige Sprache die Möglichkeit für Lesende, sich in die Situation einzufinden. Dies kannst Du an folgendem Zitat aus "Oliver Twist" sehen:

There was the little church, in the morning, with the green leaves fluttering at the windows: the birds singing without: filling the homely building with its fragrance.2

Charles Dickens schaffte in seinen Werken außerdem einen Kontrast zwischen den sozialen Klassen im viktorianischen Zeitalter, in dem er lebte. Gleichzeitig ließ er die Grenzen verschwimmen. So treten in Dickens Werken meist Charaktere aus verschiedenen Klassen auf, deren Beziehung aber nicht typisch ist. So wächst Oliver Twist im gleichnamigen Stück als verarmter Junge auf, der in die Kriminalität verfällt. Doch gegen Ende des Werkes wird deutlich, dass der Junge eigentlich aus einer wohlhabenden Familie kommt.

Neben diesen Darstellungen spielen Namen oftmals eine beschreibende Rolle in Charles Dickens Werken. Oliver Twist steht für den twist (=plötzliche Änderung in einer Handlung) im Stück. Der Charakter Tiny Tim in Dickens "A Christmas Carol" hingegen weist auf die körperliche Größe des Charakters hin: Er ist sehr klein und zierlich.

Charles Dickens – Kurzgeschichten und Romane

In seinen 58 Jahren Lebenszeit schrieb Dickens viele Werke, die bis heute als Weltklassiker gelten. Das liegt vor allem daran, dass Charles Dickens wusste, wie er die Werke veröffentlichen musste. Denn nur wenn er seine Werke verkaufen konnte, war er auch in der Lage Geld damit zu verdienen. Zum Veröffentlichungsprozess gehörten für ihn demnach auch Lesungen, Interviews und Werbekampagnen. Zu seinen bekanntesten Werken gehören unter anderem die folgenden:

  • "Pickwick Papers"
  • "Oliver Twist"
  • "A Christmas Carol"
  • "David Copperfield"
  • "Great Expectations"

"Pickwick Papers"

"Pickwick Papers" ist die Erzählung, durch die Charles Dickens berühmt wurde. Nachdem er sie zuerst als Fortsetzungsroman veröffentlichte, gab es sie 1837 schließlich auch als Buch. Es handelt sich dabei um eine Geschichte rund um den Journalisten Samuel Pickwick. Samuel Pickwick gehört zu der oberen Klasse Großbritanniens und gründet den "Pickwick-Club". Mit seinen Mitgliedern bereist er verschiedene Teile Englands.

Schließlich kommt es zur Auflösung seines Clubs, da alle Teilnehmer*innen verheiratet sind und keine Zeit zum Reisen bleibt.

"Oliver Twist"

Charles Dickens zweiter Roman ist "Oliver Twist; or The Parish Boy's Progress", eine Geschichte um den Waisenjungen Oliver. Der Roman wurde zwischen 1837 und 1839 in der Zeitschrift "Bentley's Miscellany" veröffentlicht und erschien 1838 als Buch.

Oliver wächst in einem Armenhaus auf, das heißt, er arbeitet für das Haus und bekommt dafür Nahrungsmittel und einen Schlafplatz zur Verfügung gestellt. Nachdem er nach mehr Essen fragt, muss er in den Kohlenkeller und noch härtere Arbeit verrichten. Der Vorfall führt außerdem dazu, dass er das Armenhaus schließlich verlassen muss und von einem Tischler in die Lehre genommen wird. Als ein Geselle sich über Olivers tote Mutter lustig macht, kommt es zum Streit und Oliver muss die Tischlerei verlassen.

Der Junge flieht nach London, wo er von einer Straßenbande vor dem Verhungern gerettet wird. Schließlich kommt heraus, dass Oliver der uneheliche Sohn eines wohlhabenden Mannes ist. Dies erfährt er durch seinen Halbbruder, der nach dem Tod seines Vaters plötzlich auftaucht und versucht Oliver zu töten. Oliver vergibt seinem Halbbruder den Mordversuch und erhält einen Teil des Erbes.

"Oliver Twist" behandelt Themen wie Armut, Hunger, Klassenunterschiede, Prostitution und Kriminalität.

Charles Dickens Weihnachtsgeschichte

Charles Dickens Weihnachtsgeschichte mit dem Namen "A Christmas Carol" ist möglicherweise sein berühmtestes Werk. Die 1843 veröffentlichte Kurzgeschichte wurde in vielen Adaptionen filmisch und für das Theater bearbeitet. So gibt es zum Beispiel eine Adaption von Disney, Matel oder auch den Muppets.

Die Kurzgeschichte erzählt die Geschichte von Ebenezer Scrooge, einem alten Geizhals, dem Geld wichtiger ist als der humane Umgang mit seinen Angestellten oder seiner Familie. In der Weihnachtsnacht kommen ihn drei Geister besuchen, die ihm die Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft zeigen. Daraufhin besinnt sich Scrooge und gewinnt wieder Freude am Weihnachtsfest.

Du möchtest mehr zu Charles Dickens Weihnachtsgeschichte lernen? Genaues zu den Charakteren und eine mögliche Interpretation findest Du in der Erklärung "A Christmas Carol".

"David Copperfield"

Ein weiterer wichtiger Roman in Charles Dickens Karriere war "David Copperfield" aus dem Jahr 1850. Hier verarbeitete Charles Dickens große Teile seines eigenen Lebens, wie seine Zeit in der Fabrik.

David Copperfield ist ein Junge mit einem grausamen Stiefvater, der einige Zeit auf einer Privatschule unterrichtet wird. Als seine Mutter verstirbt, muss er in einer Fabrik für einen Hungerlohn arbeiten, bis er zu einer Tante nach Dover, England, fliehen kann. Schließlich wird der junge David Schriftsteller und heiratet seine Jugendliebe.

"David Copperfield" ist der erste Roman Charles Dickens, der aus der Ich-Perspektive geschrieben ist. Im Viktorianischen Zeitalter war besonders der Roman beliebt und noch mehr der sogenannte Bildungsroman. Bildungsromane beschreiben die innere Entwicklung ihrer Protagonist*innen und wie sie sich verändern. So wird aus dem passiven David Copperfield im Laufe des Romans eine Persönlichkeit, die weiß, wo sie im Leben steht.

Übrigens: Schiebst Du gerne Deine Schulaufgaben vor Dir her und lernst eher last minute? Charles Dickens beschreibt auch dieses Gefühl im Roman "David Copperfield", wodurch das folgende Zitat entstand:

My advice is, never do tomorrow what you can do today. Procrastination is the thief of time. Collar him!3

Schon in der viktorianischen Epoche galt also, dass es besser ist, etwas sofort zu machen, statt es auf den nächsten Tag zu verschieben.

"Great Expectations"

Charles Dickens zweiter Roman in der Ich-Perspektive ist ebenfalls ein Bildungsroman. 1861 erschien "Great Expectations" erst in Dickens eigener Wochenzeitschrift "All Year Round" und dann im "Harper's Weekly".

Der Roman verfolgt den Waisenjungen Pip, der bei einem Schmied unterkommt. Eines Tages begegnet er Magwitch, der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und hilft ihm aus den Fesseln zu entkommen. Kurz darauf wird Magwitch jedoch wieder gefangen genommen und Pip hört eine Weile nichts von ihm.

Ein anonymer Spender lädt Pip schließlich nach London ein, wo der Junge ein Leben im Luxus lebt. Einige Jahre später erst kehrt er zu seiner Pflegefamilie zurück. Pip erfährt schließlich, dass Magwitch sein anonymer Spender war und zu Unrecht verurteilt wurde. Obwohl Pip versucht Magwitch zur Flucht aus dem Land zu verhelfen, misslingt dies und Magwitch wird zum Tode verurteilt. Pips Jugendliebe und Pip heiraten schließlich.

Auch in "Great Expectations" beschäftigt sich Charles Dickens hauptsächlich mit dem Innenleben seines Protagonisten. Gleichzeitig zeigt er die Unterschiede zwischen den viktorianischen Klassen und ihren Problemen auf.

Weitere Werke

Charles Dickens schrieb zu seiner Zeit noch viele weitere Romane, Kurzgeschichte und Erzählungen. Die meisten beschäftigten sich, wie auch seine bekanntesten Werke, mit sozialen Problemen. Häufiger verwendete er auch gruselige oder zumindest übernatürliche Elemente, wie die Geister in "A Christmas Carol". Eine kleine Auswahl weiterer Werke findest Du hier:

  • "The Battel of Life" (1846)
  • "Dombey and Son" (1846–1848)
  • "Bleak House" (1852–1853)
  • "The Haunted House" (1859)
  • "Our Mutual Friend" (1864–1865)

"Our Mutual Friend" war Charles Dickens letztes vollendetes Werk und wäre beinahe bei einem Zugunfall abhanden gekommen. Der Zugunfall hinterließ mentale Spuren bei Dickens, sodass einige sagen, dass der Autor ab 1865 nicht mehr er selbst war.

1870 begann er "The Mystery of Edwin Drood" zu schreiben und veröffentlichen. Allerdings wurde das Werk nie beendet.

Charles Dickens Museum

Charles Dickens begründete mit Werken wie "A Tale of Two Cities" und "Oliver Twist" den sozialen Roman. Zwar schlug er nie konkrete politische Maßnahmen zur Besserung des sozialen Systems vor, doch machte er auf die Thematiken aufmerksam und sorgte so für Aufsehen in der Gesellschaft. Seine Werke zählen heute zu den großen Klassikern der englischen Literatur und wurden durch zahlreiche Adaptionen sowie Übersetzungen weltweit berühmt.

Als soziale Romane werden Bücher bezeichnet, die sich kritisch mit den sozialen Problemen einer Gesellschaft beschäftigen. Das können zum Beispiel Arbeitslosigkeit oder auch schlechte Arbeiterrechte sein.

Bereits sein Tod erhielt eine besondere Ehrung, in dem er in der Westminster Abbey bei den Königen und Königinnen der britischen Geschichte begraben wurde. Ein weiteres Denkmal, das bis heute in seinen Ehren besteht, ist das Charles Dickens Museum in London. Es befindet sich in der Doughty Street, im ehemaligen Haus der Dickens. Das Museum beschäftigt sich mit Dickens Leben, Schriftstücken, seiner Journalismuskarriere und anderen Themen. Sowohl digital als auch in Person kann das alte Haus besucht werden, sodass Du erleben kannst, wie der berühmte Autor vor über 100 Jahren gelebt hat.

Charles Dickens - Das Wichtigste

  • Charles Dickens war ein britischer Autor, der vom 7. Februar 1812 bis zum 9. Juni 1870 lebte.
  • Er wuchs in Armut auf und verarbeitete seine Erlebnisse in seinen Büchern.
  • Neben dem Schreiben arbeitete er als Journalist und später Herausgeber.
  • Dickens begründete den Sozialroman: ein Roman, der die sozialen Schwierigkeiten, wie Armut oder Kriminalität behandelt.
  • Besonders bekannte Werke:
    • "Pickwick Papers" (1837)
    • "Oliver Twist" (1838)
    • "A Christmas Carol" (1843)
    • "David Copperfield" (1850)
    • "Great Expectations" (1861)
  • In London gibt es dort, wo Charles Dickens früher gewohnt hat, ein Museum.

Nachweise

  1. Dickens (1839). The Life and Adventures of Nicholas Nickleby. Chapman & Hall.
  2. Dickens (1838). Oliver Twist; or, The Parish Boy's Progress. Richard Bentley.
  3. Dickens (1850). The Personal History, Adventures, Experience and Observations of David Copperfield the Younger of Blunderstone Rookery. Bradbury & Evans.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Charles Dickens

Charles Dickens war ein britischer Autor, der zwischen 1812 und 1870 lebte.

Charles Dickens schrieb viele Bücher. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die "Pickwick Papers" (1836–1837), "Oliver Twist" (1838), "A Christmas Carol" (1843), "David Copperfield" (1850) und "Great Expectations" (1861).

Charles Dickens lebte zwischen 1812 und 1870.

Charles Dickens ist an einem Schlaganfall im Alter von 58 Jahren gestorben.

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