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Spanische Feste und Traditionen

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Spanische Feste und Traditionen

¡Lo que decidas hacer, asegurate que te haga feliz!

(Was auch immer Du tust, stelle sicher, dass es dich glücklich macht!)

Dieses Sprichwort beschreibt das Lebensmotto der spanischen Bevölkerung. Besonders bekannt sind sie für ihre Lebenslust und ihre gesellige Art, das Leben zu genießen. Dazu zählen neben dem großen kulinarischen Angebot viele spanische Bräuche, Feste und Traditionen.

Wichtige Bräuche in Spanien

Während das Oktoberfest, Tanz in den Mai oder auch der Tatort bei vielen Einwohnenden in Deutschland Erinnerungen weckt, pflegen die Menschen in Spanien ganz andere Traditionen.

Die spanische Siesta

Bei der sogenannten siesta handelt es sich um den Mittagsschlaf bzw. die Mittagsruhe meist nach dem Mittagessen zwischen 14 und 16 Uhr. Sie gilt als Teil der spanischen Kultur und fand seinen Anfang nach dem spanischen Bürgerkrieg. Um die Familie zu ernähren, hatten zahlreiche Arbeitskräfte mehrere Jobs zur gleichen Zeit. Deshalb kamen sie zwischendurch zum Mittagessen und für eine Erholungspause nach Hause.

Der spanische Bürgerkrieg fand von 1936 bis 1939 statt. Mehr Details zum geschichtlichen Hintergrund des Bürgerkriegs erfährst Du in der Erklärung "Spanischer Bürgerkrieg".

Besonders in der warmen Jahreszeit arbeiten einige Spanierinnen und Spanier in bestimmten Berufen nur bis 15 Uhr. Daran wird deutlich, dass sich diese Tradition heute eher im früheren Beenden des Arbeitstages oder einer ausgiebigen Mittagspause verwirklicht. Denn nur rund 18 % der spanischen Population machen tatsächlich regelmäßig einen Mittagsschlaf.

Das Wort siesta stammt bereits aus dem Römischen Reich. Damals wurden die Tage in Lichtperioden von jeweils zwölf Stunden eingeteilt. Nach dieser Rechnung ist die Ruhestunde mitten am Tag die sechste Stunde – genauer gesagt im Winter zwischen 12 und 13 Uhr und im Sommer zwischen 14 und 15 Uhr.

Flamenco in Spanien

Weltweit bekannt und typisch für die spanische Kultur ist außerdem der Flamenco. Laut Überlieferungen entstand er im 18. Jahrhundert und findet seinen Ursprung in der andalusischen Stadt Sevilla. Hauptsächlich beeinflusst wurde die Tanz- und Musizierart durch die Bevölkerungsgruppe der Sinti. Aber auch andere Gruppen, wie das arabische oder jüdische Volk, trugen zur Entwicklung bei. Heute kann man sagen, dass der Flamenco aus einer Kombination aus andalusischer Folklore, der Musizierweise und Tänze der Sinti und jüdischer ebenso wie arabischer Klänge und Rhythmen handelt.

Die Sinti sind eine ethnische Gruppe, welche ursprünglich aus Nordindien stammt. Laut Überlieferungen lebten viele Sinti im 11. Jahrhundert in Persien. Im 14. und 15. Jahrhundert wanderten einige Sinti nach Europa, wo sie allerdings wenig später vertrieben wurden. Heute leben die meisten davon in Mitteleuropa und im Balkan.

Durch die Musik und den Tanz werden Emotionen wie Schmerz, Angst, Freude, Liebe oder Leidenschaft ausgedrückt. Auch deshalb wurde der Flamenco sogar zum Patrimonio Cultural Inmaterial de la UNESCO (Immateriellen Kulturerbe der UNESCO) erklärt.

Traditionellerweise tragen die Tänzerinnen und Tänzer des Flamencos den traje de flamenca (Flamencokleid/-anzug).

Bei einer Reise nach Sevilla ist der Besuch einer Flamenco-Show demnach ein absoluter Höhepunkt. Gute Shows sind in der ganzen Stadt zu finden. Der dafür berühmteste Ort ist jedoch das Tablao el Palacio Andaluz.

Der Jakobsweg

Der Jakobsweg gilt als einer der bekanntesten Wallfahrtswege der Welt. Für viele Pilgernde ist nicht nur die Ankunft in Santiago de Compostela, dem Wallfahrtsort, entscheidend. Vielmehr spielt der Weg an sich eine zentralere Rolle.

Entstehung des Jakobsweges

Der im Spanischen genannte Camino de Santiago entstand im Mittelalter mit dem Fund des Grabes des Apostel Jakobus. Damals wurde Jakobus der Ältere nach Hispania, einer damaligen römischen Provinz, geschickt, um zu missionieren. Nachdem er dabei weitgehend erfolglos geblieben war, wurde er, nach seiner Rückkehr nach Palästina, enthauptet.

Sein Leichnam wurde daraufhin nach Spanien gesendet. Dazu gibt es verschiedene Theorien. Alle stimmen darin überein, dass sein Leichnam in der heutigen Stadt Santiago de Compostela vergraben wurde. Circa um 820 wurde dieser entdeckt, woraufhin König Alfonso II. von Asturien Jakobus zum Schutzheiligen von Aragon (damaliges Königreich) erklärte. Seit 930 wurden die ersten Pilgerreisen durchgeführt.

Netz des Jakobsweges

Nach dem Bau einer Kirche am Fundort der Leiche entwickelte sich dort mit der Zeit ein Dorf, die heutige Stadt Santiago de Compostela. Durch die unterschiedlichen Wege der Pilgernden aus aller Welt entstand über die Jahre ein weitreichendes Netz des Jakobsweges.

Dieses Netz erstreckt sich über mehrere europäische Länder, unter anderem Deutschland, Italien, Frankreich und die Schweiz.

Die bekanntesten Wege sind der Camino Francés (der französische Weg), welcher von circa 70 % der Pilgernden gewählt wird.


Heutige Bedeutung des Jakobsweges

Bis heute gilt der Jakobsweg als Weg der Reflexion, der Einigung (auch politischer Interessenkonflikte) und der Gemeinschaft. Weltweit erhoffen sich viele Pilgernde des Jakobsweges, (wieder) zu sich selbst zu finden, sich zu reflektieren sowie persönliche Konflikte zu überwinden.

Viele Wandernde führen während ihrer Reise den offiziellen Pilgerpass mit sich. Während dieser damals als Schutzbrief diente, wird er heute eher zu Dokumentationszwecken und als Erinnerung genutzt. Auf dem Weg ist es möglich, sich beim Passieren verschiedener Etappen einen Stempel abzuholen. Nach Ankunft in Santiago de Compostela lässt man sich damit schließlich das Ende der Pilgerreise ausstellen. Dies geht aber nur, wenn man wirklich alle Etappenstempel gesammelt und mindestens 100 km zu Fuß zurückgelegt hat.

In diesem Sinne:

¡Buen Camino! (Gute Reise!)

Das Essen

Das ausgiebige Essen in einer geselligen Runde ist fester Bestandteil der spanischen Kultur. Zu den Gerichten, die dabei traditionellerweise genossen werden, zählen die Paella, ein Reisgericht mit Safran und Meeresfrüchten, und der Cocido Madrileña (Eintopf aus Madrid). Dieser beinhaltet Hühnchen, Speck, Bohnen, Nudeln und die spanische Wurst Chorizo.

Auf einer spanischen Speisekarte ist im Normalfall ebenso das Gazpacho zu finden. Dabei handelt es sich um eine kalte Tomatensuppe, die mit Tomaten, Wasser, Gurken, Paprika, Weißbrot und selbstverständlich Knoblauch zubereitet wird.

Auch Tapas kannst Du in jedem spanischen Restaurant finden. Darunter versteht man kleine Appetithappen, die üblicherweise untereinander geteilt und meist in Verbindung mit Wein genossen werden. Die nachstehende Tabelle gibt Dir einen kleinen Überblick über die beliebtesten Tapas:

Tapasdeutsche Erklärung
albondigas eine Art Hackbällchen
patatas bravasKartoffelecken mit unterschiedlichen Soßen
pan con tomate/ aioli Brot mit Tomate oder mit Aioli
croquetasKroketten (frittierte Bällchen meist aus Käse mit Schinken oder Pilzen)
pimientos de padróngrüne Paprikaschoten mit Salz
tortilla española Omelett mit Kartoffeln

Zu den Gerichten wird meist ein Rotwein serviert, der aus dem bekannten Weinanbaugebiet Rioja stammt. So kam der Wein auch zu seinem Namen. Dieser wird in Spanien pur, aber auch als Mischung mit anderen Getränken konsumiert. Der Sangría, ein Mix aus Wein, Zitrusfrüchten, Orangenlikör und Zitronenlimonade oder der Tinto de Verano (Rotwein des Sommers) sind typische Getränke Spaniens.

Als Nachspeise werden fast überall Churros angeboten. Dies ist die Bezeichnung für ein längliches Spritzgebäck, das nach dem Frittieren mit Zucker bestreut wird. Typischerweise wird dazu eine Schokoladensoße serviert. Auch beim Kaffee scheinen die Spanierinnen und Spanier besondere Präferenzen zu haben. Besonders beliebt ist der Café Cortado, ein Espresso im Glas mit aufgeschäumter Milch, oder der Carajilla, ein Espresso mit Weinbrand.

Der Sport

Zum Sport in Spanien fallen Dir möglicherweise direkt die Fußballvereine Real Madrid und FC Barcelona ein. Zu Recht, denn el fútbol ist der populärste Sport in Spanien und Real Madrid der erfolgreichste Verein des Landes. Die oben genannten Vereine nehmen außerdem an internationalen Wettbewerben, wie der Champions League oder dem Europapokal, teil.

Selbstverständlich treten die Spanierinnen und Spanier auch in nationalen Ligen gegeneinander an, wie in der Primera División (Erste Liga) und der Segunda División A & B (Zweite Liga A & B). Bei den Spielen der nationalen Ligen, wie La Liga, La Copa del Rey oder der Supercopa de España, wird pro Spiel im Schnitt ein Publikum von bis zu 450.000 Personen erwartet.

Nach Fußball spielen in Spanien ebenso die Sportarten Basketball, auf Spanisch baloncesto, und der Tennis, pádel, eine bedeutende Rolle.

Spanische Feste im Überblick

Spanien ist im Allgemeinen für seine vielen Feste bekannt. Pro Jahr sollen im ganzen Land schätzungsweise 25.000 Feste stattfinden. Einige davon werden aus einem christlichen Brauch heraus oder zum Andenken der jeweiligen Schutzpatronen des Ortes veranstaltet, aber ausnahmslos alle können eindeutig dem Feld des Genusses und der Unterhaltung zugeordnet werden. Die folgende Tabelle bietet Dir einen Überblick über die wichtigsten spanischen Feierlichkeiten:

DatumFiesta
Februar/MärzEl Carnaval
15. - 19. MärzLas Fallas de Valencia
April, Karwoche/OsternLa Semana Santa
22. - 24. AprilMoros y Cristianos
15. MaiSan Isidro Labrador
20. - 24. JuniSan Juan
29. Juni La Batalla del Vino de Haro
06. - 14. JuliLas Fiestas de San Fermín
letztes Wochenende im AugustLa Tomatina
01. NovemberDía de Todos los Santos
Festivos de Navidad (Weihnachtsfeiertage)
24. DezemberLa Nochebuena
25. Dezember Navidad
28. Dezember Día de los Santos Inocentes
31. Dezember La Noche Vieja
01. JanuarAño Nuevo
05. JanuarTres Reyes Magos

Der Karneval

Die Zeit des Karnevals (el carnaval) ist eine der populärsten und am meisten gefeierten Feste weltweit. Sie steht in Verbindung mit dem christlichen Brauch der Fastenzeit, die mit dem Ende des Karnevals eingeläutet werden. Auch in Spanien wird der Karneval auf einzigartige Weise gefeiert.

Die Feierlichkeiten des Carnaval de Santa Cruz de Tenerife, de Cádiz, de Badajoz (Extremadura), de Águilas zählen sogar als Fiestas de Interés Turístico Internacional, also Festivals von international touristischem Interesse. Dementsprechend gelten sie als die berühmtesten Karnevalsfeste des Landes.

Sieh Dir gerne die Erklärung "Spanien" an, um besser verorten zu können, wo diese Städte genau liegen.

In ganz Spanien finden Karnevalsumzüge und Feiern statt, doch die Gewohnheiten der entsprechenden Städte machen diese zu etwas ganz Besonderem.

Karneval in Badajoz, Extremadura

Der Karneval in Badajoz in der Extremadura, einer autonomen Gemeinschaft in Spanien, kann mit einem Volksfest verglichen werden. Es werden verschiedene Maskentänze vorgeführt sowie Reime und Gesänge von Gruppen vorgetragen.

Da die Feierlichkeiten des Karnevals unter dem Franco-Regime verboten waren, entwickelten sich diese nach dessen Tod zu einem Symbol des Freiheitskampfes gegen Franco und der damit einhergehenden strengen religiösen Moral.

In der Erklärung "Franquismus" findest Du eine geschichtliche Einordnung des Franco-Regimes.

Seit den 80er-Jahren begannen immer mehr Menschen allen Alters am Karneval teilzunehmen und verkleidet durch die Straßen zu ziehen. Diese Zeit wird daher auch als Blütezeit des Karnevals wahrgenommen. Dies ist vorwiegend dem damaligen Bürgermeister Manuel Rojas Torres zuzuschreiben, welcher sich für die Förderung der Festlichkeiten einsetzte und den Faschingsdienstag als offizielles, lokales Festival etablierte.

Heute ist die Karnevalswoche in Badajoz gefüllt mit Kostümwettbewerben, Paraden, Kinderaufführungen und Wallfahrten. Zudem existiert seit 2007 ein Karnevalsmuseum in Badajoz.

Karneval in Santa Cruz, Teneriffa

Der Karneval in Santa Cruz auf Teneriffa gilt als der weltweit zweitbekannteste Karneval nach dem in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro. Auch hier wurde der Karneval unter Franco verboten, weshalb die Feierlichkeiten auf Teneriffa kurzerhand in "Winterfest" umbenannt wurden.

Typisch für Santa Cruz ist die Krönung der Karnevalskönigin. Seit dem Jahr 2000 wird hier ebenso die Konvention der Federation of European Carnival Cities (FECC) abgehalten.

Die Mitgliedsstädte und Organisationen des Verbandes Konvention der Federation of European Carnival Cities (FECC) setzen sich für Volksfeste und Karneval ein. Ursprünglich versammelten sich 1975 Karnevalsprinzen aus aller Welt in Amsterdam, darunter auch Prinzessin Margriet aus den Niederlanden und Würdenträger aus Brasilien, Griechenland, Deutschland, Belgien.

Mehlschlacht zum Karneval in Verín, Galicia

Neben den ganz bekannten Karnevalsfestlichkeiten finden selbstverständlich Umzüge in ganz Spanien statt.

Die Fallas von Valencia

Die Fallas de Valencia (Fackeln von Valencia) sind seit 2016 auf der Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO. Unter anderem deshalb haben sie für Spanien noch weiter an kulturellem Wert gewonnen. Das Fest findet jährlich vom 15. - 19. März statt und wird zu Ehren des heiligen Josefs (Valencianisch: Sant Josep), dem Schutzpatron der Zimmerleute, veranstaltet.

Die Eröffnung findet am Vorabend des Heiligen-Josefs-Tages mit einem großen Lagerfeuer statt. Während der Festtage werden riesige Pappmachéfiguren, die Falla-Denkmale, in der Puppenausstellung Exposición del Ninot zur Schau gestellt. Die Gäste können dort bis zu 800 Puppen bewundern und schließlich bei einer Volksabstimmung die in ihren Augen Wertvollste wählen.

Die am häufigsten gewählte Puppe wird von dem abschließenden Ritual der Fallas, der Verbrennung, verschont und im Museum Faller de València ausgestellt. Die restlichen Figuren werden am 15. März aus der Ausstellung abgeholt und bis zu ihrer Verbrennung am 19. März in der ganzen Stadt ausgestellt.

Die Comisión Fallera ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Menschen, die die Falla vorbereiten und auch für dessen Durchführung verantwortlich sind. Entsprechend dem Namen der Falla heißt ein Mitglied Fallero/ Fallera und der/ die Vorsitzende Major Fallero/Fallera.

Die Karwoche

Die Karwoche, oder Semana Santa bezeichnet in Spanien die Feierlichkeiten der katholischen Kirche zum Gedenken der Kreuzigung Jesu und seiner anschließenden Auferstehung. Je nach Stadt oder Region unterscheidet sich jedoch die Art des Umzuges bzw. der Prozession. In Andalusien werden diese traditionell von Volksliedern und Stoßgebeten untermalt, welche von allen Teilnehmenden der Prozession gesungen werden. In Kastilien und León hingegen herrscht absolute Stille während der Umzüge. Die einzige Unterbrechung sind (Trauer-)Lieder in einer Kapelle.

Gründonnerstag

In León beginnt die Karwoche mit einer Gedenkfeier zu Ehren eines bekannten trinkfreudigen Mannes namens Genarín, der volltrunken nach Verlassen der Kneipe im Morgengrauen von einem Müllauto überfahren worden sein soll. Mit seinem Begräbnis entstand eine Parodie der Prozessionen der Karwoche, welche bis heute als freudiger Umzug gefeiert wird.

In Verges in Katalonien hingegen existiert ein ganz anderer Brauch. Dort findet an jedem Gründonnerstag, im Spanischen Jueves Santo, der Totentanz, La Danza de la Muerte, statt. Dieser brachte im Mittelalter die Endlichkeit des Lebens zum Ausdruck. In Verges wird der Tanz mit der Ehrfurcht gegenüber der schwarzen Pest und dem damit verbundenen Tod der Erkrankten verbunden.

Der Bezug zum Christentum rührt daher, dass die Religion zu dieser Zeit als Hoffnung zur Überwindung wahrgenommen wurde. An der traditionellen Prozession nehmen fünf Tänzerinnen und Tänzer teil, die als Skelett verkleidet sind und zum Rhythmus einer Trommel tanzen.

Karfreitag

Am frühen Morgen des Karfreitags, im Spanischen Viernes Santo genannt, versammeln sich die Menschen in Cuenca zu Las Turbas de Cuenca (der Mob aus Cuenca) und somit zur Prozession des Kreuzweges. Neben dem Nachstellen der verschiedenen Stationen des Weges zur Kreuzigung, stellt auch das Verspotten eines Bildes Jesu einen wichtigen Teil des Umzuges dar. Denn dies steht sinnbildlich für den Spott und die Demut, die Jesus während seines Weges zum Kreuz erlitten haben muss.

Als Teil der Tradition in Cuenca ist außerdem das Trinken des Likörs Resolí typisch, weshalb die sogenannten turbas auch als "die Betrunkenen aus Cuenca" bekannt sind.

Festival der Maurinnen und Mauren sowie Christinnen und Christen

Das Festival der maurischen und christlichen Personen (Moros y Cristianos) findet vom 22. bis 24. April in Alcoy (Alicante) zum Gedenken an die Kämpfe im Zuge der Reconquista zwischen den muslimischen und christlichen Völkern statt. Es wird, genauer gesagt, zum Andenken an eine spezielle Schlacht am 23. April 1276 ausgetragen.

Die Grenze zu muslimischem Territorium lag damals direkt neben Alcoy. An besagtem Datum startete die maurische Population einen Versuch, die Stadt zu erobern, welcher allerdings scheiterte. Dieser überraschende Ausgang – überraschend, weil die muslimischen Truppen hinsichtlich der Truppengröße einen klaren Vorteil hatten – wird dem Schutzpatron der Stadt San Jorge zugeschrieben.

Als maurisches Volk wurde die, vor und während der Zeit der Reconquista, herrschende muslimische Bevölkerung in Spanien bezeichnet. Diese eroberten zu Beginn des 8. Jahrhunderts die iberische Halbinsel und entwickelten diese zu einem boomenden Wirtschaftsmittelpunkt.

Zwischen dem 21. und 24. April bilden die Einwohnenden mit verschiedenen Kostümen die beiden Gruppen nach und marschieren in die Stadt ein. Der feierliche Einzug wird von Nachstellungen von Kampfszenen untermalt und von Musik begleitet. Am letzten Tag wird traditionell an den Sieg der christlichen Völker über die Maurischen gedacht, indem diese nach der Erscheinung von San Jorge die Besiegten umzingeln.

Das Johannisfeuer

Das Johannisfest (Fiesta de San Juan) wird in ganz Spanien zelebriert. Nach Sonnenuntergang des 23. Junis wird ein großes Lagerfeuer entzündet, mit dem das Alte und Negative verbrannt werden soll. So wird Platz für neue Wünsche und Möglichkeiten gemacht. Dargestellt wird dies durch das Verbrennen von Stroh- und Papierpuppen, welche das Schlechte des vergangenen Jahres repräsentieren.

Ursprünglich handelt es sich dabei um eine heidnische Tradition zur Sonnenverehrung, mit der man die Götter um eine glückliche Zukunft bat und die das restliche Jahr erleuchten sollte. Später wurde dieser Brauch ins Christentum übernommen und mit dem Geburtstag von Johannes dem Täufer vereint.

Anlässlich des Johannisfeuers gibt es in Spanien verschiedene Bräuche. Darunter das Springen über das Feuer (saltar la hoguera), um für den Rest des Jahres beschützt zu sein. Die Anzahl der Sprünge variiert je nach Region.

Die Menschen in San Pedro Manrique, einem kleinen Dorf in der Provinz Soria im nördlichen Zentrum Spaniens, laufen barfuß über einen Feuerweg aus Glut, den Paso del Fuego. Gemäß dem Ritual muss dieser Weg nach Westen ausgerichtet werden, um seine reinigenden Kräfte auf die Einwohnenden zu übertragen.

Ein weitverbreiteter Brauch der Johannisnacht ist zudem das Baden im Meer. Der Tradition wird nachgesagt, dass sie all die Negativität, die man zu dieser Zeit erlebt, abwäscht, sodass ausschließlich das Positive übrig bleibt.

Die Weinschlacht in Haro

Die Weinschlacht von Haro in der Region La Rioja, auf Spanisch la batalla del vino, finden jährlich am 29. Juni, am Tag des San Pedros, statt und zählt ebenfalls als Feier des nationalen touristischen Interesses.

Sie steht in Verbindung mit dem späteren Schutzpatron San Felices de Bilibio, der nahe der Stadt Haro an den Klippen von Bilibio gewohnt hat. Nach seinem Tod begannen die Menschen schließlich diesen Ort zu besuchen, bis sich im Laufe der Jahre ganze Wallfahrten entwickelten.

Ende des 19. Jahrhunderts fand im Zuge einer dieser Wallfahrten die erste Weintaufe unter den Pilgernden statt. Daraus entwickelte sich das bis heute geschätzte Fest der Weinschlacht von Haro.

Am Morgen des 29. Juni treffen sich daher tausende von Menschen in der Stadt zu einer Messe. Anschließend starten sie gemeinsam in Richtung der Klippen, um dort nach Ankunft die Weinschlacht auszutragen. Diese endet erst, wenn der Wein ausgeht. Jährlich werden dabei zwischen 20.000 und 30.000 Liter Wein verbraucht.

Die Sanfermines und der Stierkampf

Die Fiestas de San Fermín, oder auch Sanfermines genannt, werden jedes Jahr vom 6. bis 14. Juli in der Stadt Pamplona, im Norden Spaniens, gefeiert. Diese Festtage gehen auf den Schutzpatron San Fermín von Navarra zurück, der um 272 n. Chr. in Pamplona, der Hauptstadt von Navarra, geboren wurde. Sie galten ursprünglich seinem Andenken und haben deshalb eine so große Bedeutung, weil er als erster Bischof der französischen Stadt Amiens gilt.

Während dieser Gedenktage war ein Stierlauf üblich, der darin bestand, dass sechs Stiere von einer Menschenmenge angeführt durch die Stadt in Richtung Stierkampfarena rannten. Dort fand schließlich der eigentliche Stierkampf statt.

Ursprünglich hatte das Andenken an San Fermín allerdings nichts mit einem Stierlauf oder gar Stierkampf zu tun. Dass diese beiden Events heute zeitgleich gefeiert werden, beruht auf der folgenden Entwicklung: Damals fand regelmäßig der Mercado de Ganados statt. Dies ist bis heute einer der wichtigsten Märkte für Tiere und Kälber. Dafür wurden die Tiere auf den Marktplatz in die Stadt getrieben. Im Laufe der Jahre erfreute sich dies immer größer werdender Teilnahme, sodass sich daraus nach und nach das eigenständige Event des Stierlaufs entwickelte.

Im 16. Jahrhundert wurde schließlich beschlossen, den Stierlauf wegen der schlechteren klimatischen Bedingungen im Oktober, dem Zeitpunkt des Mercados de Ganados, auf den gleichen Zeitraum wie die Sanfermines zu legen. Durch diese Entscheidung entstand daraus die unabhängige Veranstaltung, die heute mit San Fermín in Verbindung gebracht wird.

Diese wird getragen, um die Stiere in die Stadt zu führen. Morgens startet das Rennen von jeweils sechs Ochsen und Stieren über eine Strecke von knapp 900 Metern zur Stierkampfarena. Am Abend beginnt dort schließlich der eigentliche Stierkampf. Gemäß der Tradition kämpfen drei Stierkämpfer gegen sechs Stiere – jeder jeweils gegen zwei.

Kritik an den Stierkämpfen

Der Stierkampf kann eine gefährliche Angelegenheit sowohl für den Menschen als auch für das Tier sein. Über die Dauer der Tradition gab es bereits etliche Verletzte oder sogar Tote. Dazu trägt maßgeblich bei, dass das Anstacheln und auch Quälen der Tiere nicht verboten ist. Demnach ist das Schlagen oder auch das Spritzen von Chilisaft in die Augen der Stiere sehr weitverbreitet.

Abgesehen davon ist auch die grundlegende Idee eines Kampfes zwischen Mensch und Stier für viele unverständlich. Veranstalter von Stierkämpfen sehen sich mit vielen Vorwürfen der Tierquälerei und der daraus resultierenden Wut der Stiere gegen Menschen konfrontiert.

Tomatenschlacht

Ob den Spanierinnen und Spaniern Essensschlachten gefallen? Es scheint so! Denn neben der Weinschlacht in Haro existiert auch eine Tomatenschlacht, genannt la Tomatina. Diese ereignet sich jedes letzte Augustwochenende in Buñol in Valencia.

Ihren Ursprung findet dieses Fest in den 50er-Jahren während der Parade der Gigantes y Cabezudos (Riesen und Riesenköpfe), als einer dieser Riesenköpfe abfiel und einen Teilnehmer der Parade traf. Dieser regte sich darüber so stark auf, dass er kurzerhand das Nächstbeste schnappte und somit Tomaten um sich warf. Die Tradition entwickelte sich weiter als im folgenden Jahr einige junge Menschen Tomaten mit zum Umzug brachten, einen Disput vorgaben und sich mit diesen bewarfen.

Jedes Jahr werden Tomaten aus der Extremadura ab 11 Uhr in die Stadt gebracht. Anfänglich wurde die Schlacht dort eröffnet, wenn eine Person eine eingefettete Holzstange erklommen und den an der Spitze angebrachten Schinken erreicht hatte. Da dies aber ziemlich viel Zeit in Anspruch nahm, beginnt die Schlacht nun für gewöhnlich bereits währenddessen. Nach einer Stunde wird diese beendet und die Säuberung mithilfe von Feuerwehrautos beginnt.

Spanischer Nationalfeiertag

Der 12. Oktober wird jährlich für den Día de la Fiesta Nacional de España (spanischer Nationalfeiertag) freigehalten. Er ist auch als Tag der Hispanität (Día de la Hispanidad) oder als Kolumbus-Tag bekannt, da Kolumbus wesentlich zur Verbreitung der spanischen Sprache und auch Kultur beitrug. Basierend darauf dient auch der Nationalfeiertag diesem Zweck – nämlich dem Gedenken und dem Fest der Einheit aller spanischsprachiger Länder.

Der Tag des 12. Oktobers wurde gewählt, da dieser der Tag der Entdeckung Lateinamerikas durch Christopher Kolumbus im Jahr 1492 war. Die Verbundenheit Spaniens mit dem italienischen Entdecker rührt daher, dass die spanische Königin Isabella I. die Erkundungsreise finanziell unterstützte und die Expedition somit auch im Auftrag Spaniens erfolgte.

An diesem Tag finden im ganzen Land Feierlichkeiten statt. Die größte Feier wird in Madrid zelebriert. Dort wird der Festtag mit einer Zeremonie zum Gedenken der Menschen, die für Spanien ihr Leben gelassen haben, sowie einer Militärparade begonnen.


Ganz gegensätzlich zu der ausgelassenen fröhlichen Stimmung in Spanien ist dieser Tag in Südamerika kein Grund zur Freude. Mit der Ankunft Christoph Kolumbus auf dem amerikanischen Kontinent begann ebenso die europäische Kolonisation und Unterdrückung Amerikas.

Über die Kritik der Ankunft des Entdeckers in Amerika und was die Entdeckung für die dort lebende Bevölkerung bedeutete, kannst Du in den Erklärungen "Entdeckung Amerikas" und "Christoph Kolumbus" mehr erfahren. Dies und mehr über die Geschichte aus Sicht der einzelnen lateinamerikanischen Länder findest Du in den jeweiligen Erklärungen unter "Lateinamerika".

Allerheiligen

Ähnlich wie der Tag Allerheiligen, im Spanischen Día de Todos los Santos, in Deutschland "gefeiert" wird, geht die spanische Bevölkerung am 1. November auf den Friedhof, schmückt die Gräber mit frischen Blumengestecken und gedenkt ihrer verstorbenen Angehörigen.

Im Norden Spaniens hat sich außerdem der Brauch etabliert, Freunde und Familie zu einem Plausch auf der Straße zu treffen und auf einem tragbaren Grill geröstete Kastanien und traditionelle Süßigkeiten zu essen.

Dazu gehören unter anderem die huesos de santo (Knochen eines Heiligen). Dies ist eine Süßigkeit aus Marzipan, die die Form eines Knochens hat und traditionell mit einer Creme aus Eigelb gefüllt ist. Mittlerweile kann man diese auch mit einer Schokoladen-, Marmeladen-, Kokos- oder Bananenfüllung probieren. Welche Süßigkeit vorrangig gegessen wird, variiert regional. In Andalusien sind borrachillos, ein krapfenähnliches Gebäck, Teil des Brauchs, während man in Katalonien eher panellets, Marzipankugeln mit Mandeln, genießt.

In Cádiz trägt sich außerdem eine weitere Tradition zu, die sogenannte Fiesta de Tosantos. Dies ist ein Fest mit einem großen Markt, auf dem die Ausstellenden ihr kulinarisches Angebot auf kreative und kritische Art präsentieren. Mit den Lebensmitteln werden aktuelle politische oder soziale Ereignisse dargestellt.

Weihnachten

Die Weihnachtszeit in Spanien bezieht sich auf die Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 06. Januar. Natürlich ist die weihnachtliche Stimmung bereits vor dem Abend der Nochebuena (Heiligabend) in Spanien üblich. Hauptsächlich zeigt sich diese durch die Menge bunter Weihnachtsbeleuchtungen sowie durch zahlreiche Weihnachtsmärkte. Der bekannteste Weihnachtsmarkt befindet sich am Plaza Major in Madrid. Das Wort Navidad bedeutet übrigens "Weihnachten" im Spanischen.

Außerdem ertönen in ganz Spanien unzählige Weihnachtsgesänge, überwiegend Preisgesänge Marias, Josephs und Jesu, die typischerweise vom Tamburin und Zambomba (eine Art Topf) begleitet werden.

Früher wurde die Wohnung mit der Krippe geschmückt, jedoch kein Weihnachtsbaum aufgestellt. Durch den Einfluss verbreitender angelsächsischer Traditionen gehört heute aber auch ein Weihnachtsbaum zur weihnachtlichen Dekoration in Spanien dazu.

Mit der ersten Ziehung der nationalen Weihnachtslotterie, der Lotería de Navidad, am 22. Dezember starten schließlich offiziell die besinnlichen Tage. Üblicherweise führen Kinder der Schule San Ildefonso die Ziehung durch.

Ab dem 24. Dezember beginnen die eigentlichen Feiertage, die in der nachstehenden Tabelle aufgelistet sind:

DatumFeiertagTradition
24. DezemberHeiligabend (la Nochebuena)
  • Abendessen mit Familie, Freunden
25. DezemberWeihnachten (la Navidad)
  • Einleiten des Weihnachtstages um 0 Uhr
  • Glückwünsche feliz navidad und Geschenke
28. DezemberAllerheiligen (Día de los Santos Inocentes)
  • Tag der Streiche (vergleichbar mit Aprilstreichen)
  • Beenden mit der Gala Inocente, Spendengala zu Gunsten wohltätiger Organisationen, vor allem Kinderwohl
31. DezemberSilvester (la Noche Vieja)
  • spanischer Brauch
  • Essen von zwölf "Glückstrauben"(uvas de la suerte) um 0 Uhr
01. JanuarNeujahr (el Año Nuevo)
  • Essen von Churros mit Schokolade für einen guten Start in das neue Jahr
05. JanuarHeilige drei Könige(los Reyes Magos)
  • Fest der Heiligen Drei Könige
  • Briefe von Kindern an die Heiligen Drei Könige:
    • Wünsche und Hoffnung auf Geschenke
    • Herauslegen vor die Tür in einem Schuh am Abend des 05. Januars
  • Roscón de Reyes (traditioneller Kuchen, gefüllt mit Sahne und Trüffel)

Spanische Feste und Traditionen - Das Wichtigste

  • In ganz Spanien werden jährlich rund 25.000 Feste gefeiert.
  • Viele dienen dem Andenken des Schutzpatrons der Stadt oder stehen in Verbindung mit einem christlichen Brauch.
  • Der Flamenco zählt als der Nationaltanz Spaniens und findet seinen Ursprung in Sevilla.
  • Der spanische Nationalfeiertag Día de la Hispanidad am 12. Oktober wird Christopher Kolumbus und der Einheit der spanischsprachigen Welt gewidmet.
  • Der Stierkampf geht auf einen großen Stiermarkt zurück, für den die Stiere in die Stadt getrieben wurden. Im Laufe der Jahre hat sich dieser Ritus gefestigt und endet heute mit dem Stierkampf.
  • Die bekanntesten, typisch spanischen Feste sind der Carnaval, las Fallas de Valencia, Mauros y Cristianos, la Batalla de Vino, La Tomatina und las Fiestas de San Fermín.
  • Zu den verbreitetsten Traditionen in Spanien zählen der Fußball, der Jakobsweg, das kulinarische Angebot, der Flamenco und die Siesta.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Spanische Feste und Traditionen

In Spanien gibt es jährlich um die 25.000 Feste. 

  • Wallfahrt nach Santiago de Compostela über den Jakobsweg 
  • Feierlichkeiten anlässlich des Schutzpatrons der Stadt/ des Ortes
  • Flamenco 
  • Fußball
  • der Stierkampf 
  • die Siesta

Schon das Feiern von Festen an sich kann als typisch spanisch angesehen werden, denn man geht von circa 25.000 Festen jährlich aus. 

Abgesehen davon zählen 

  • der Tanz des Flamencos
  • die Siesta
  • der Jakobsweg
  • der Stierkampf und 
  • das typisch spanische Essen wie Tapas oder die Paella 

zu den Charakteristiken Spaniens.

Der spanische Nationalfeiertag am 12. Oktober wird in Madrid mit einer Zeremonie und einer Militärparade gefeiert. 

Finales Spanische Feste und Traditionen Quiz

Frage

In welcher spanischen Stadt findet der Flamenco seinen Ursprung?

Antwort anzeigen

Antwort

Sevilla

Frage anzeigen

Frage

Wie viel Prozent der Spanier*innen machen tatsächlich regelmäßig eine siesta?

Antwort anzeigen

Antwort

nur 18%

Frage anzeigen

Frage

Auf welches antike Volk ist die Tradition der siesta zurückzuführen?

Antwort anzeigen

Antwort

auf das griechische Volk

Frage anzeigen

Frage

Mit den Fund des Grabes welchen Apostels begann die Entstehung des Camino de Santiago?

Antwort anzeigen

Antwort

Apostel Jakobus

Frage anzeigen

Frage

Was wünscht man Pilgernden zu Beginn der Wallfahrt nach Santiago de Compostela?

Antwort anzeigen

Antwort

¡Buen Camino! (Gute Reise)

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Routen des Jakobsweges erstrecken sich bis nach Deutschland?

Antwort anzeigen

Antwort

30

Frage anzeigen

Frage

In welchen Städten zählt el Carnaval als Fiesta de Interés Turístico Internacional?

Antwort anzeigen

Antwort

Santa Cruz de Tenerife

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Besondere am Karneval in Verín in Galicia?

Antwort anzeigen

Antwort

Es findet dort traditionell die batalla de harina (Mehlschlacht) statt.

Frage anzeigen

Frage

Zu Ehren welchen Schutzpatrons werden die Fallas de Valencia veranstaltet?

Antwort anzeigen

Antwort

zu Ehren von San Josef

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine fallera?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine fallera ist ein weibliches Mitglied der comisión fallera. Das ist der Ausschuss, der für die Organisation und Durchführung der fallas verantwortlich ist.

Frage anzeigen

Frage

Was wird bei dem Fest der Moros y Cristianos gefeiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei dem Fest wird einer Schlacht zwischen den Maur*innen und den Christ*innen während der Reconquista gedacht. In dieser speziellen Schlacht scheiterten die Maur*innen trotz quantitativer Überlegenheit bei dem Versuch, die Stadt Alcoy zu erobern. 

Frage anzeigen

Frage

Welcher Tag gilt in Spanien als Nationalfeiertag?

Antwort anzeigen

Antwort

der 12. Oktober 

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Liter Wein werden jährlich ungefähr bei der Batalla del Vino in Haro verbraucht?

Antwort anzeigen

Antwort

zwischen 20.000 bis 30.000 Liter 

Frage anzeigen

Frage

Mit welcher hauptsächlichen Kritik sieht sich die tauromaquia (Stierkampf) konfrontiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit Vorwürfen der Tierquälerei, welche zu aggressivem Verhalten der Stiere gegenüber Menschen und zu Verletzungen für Mensch und Tier führt.

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Frage

Das Erklimmen einer eingefetteten Holzstange zum Erreichen eines an der Spitze angebrachten Schinkens ist der Startschuss für welches spanische Fest?

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die Tomatina

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Wie viele Feste finden jährlich ungefähr in Spanien statt?

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um die 25.000 

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Welchen Brauch gibt es in Spanien am Tag des 1. Januars?

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Churros essen

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Mit welcher Tradition starten in Spanien offiziell die besinnlichen Weihnachtstage?

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mit der Lotería de Navidad am 22. Dezember

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Was passiert am 28. Dezember in Spanien?

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Der Día de los Santos Inocentes wird als Tag der Streiche gefeiert und endet mit einer großen Spendengala (Gala Inocente) zu Gunsten wohltätiger Kinderrechtsorganisationen.

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