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Reichsverfassung 1871

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Reichsverfassung 1871

In diesem Artikel geht es um die Reichsverfassung 1871. Du erfährst wie es zur Reichsgründung und somit auch zur Reichsverfassung kam und alle wichtigen Inhalte der Verfassung. Zudem wird die Reichsverfassung von 1871 mit der Reichsverfassung von 1848 verglichen.

Dieser Artikel gehört zum Fach Geschichte und ist Teil des Themas Deutsches Kaiserreich, sowie des Unterthemas Deutsch Französischer Krieg.

  • Die Reichsverfassung trat am 16. April 1871 in Kraft
  • Sie organisierte den preußisch dominierten Obrigkeitsstaat
  • Demnach ist das Deutsche Kaiserreich eine konstitutionelle Monarchie mit starkem Kaiser und Reichskanzler
  • Es gab den Bundesrat, welcher aus Vertretern der 25 Bundesstaaten bestand
  • Der Reichstag wurde von den Wahlberechtigten aus dem Volk gewählt
  • Die Reichsverfassung sah keine Grundrechte vor

Hintergrund zur deutschen Reichsverfassung 1871

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es keinen deutschen Staat. Nach dem Wiener Kongress war erstmals eine deutsche Reichsgründung möglich gewesen. Diese wurde jedoch von den Fürsten und alten Dynastien verhindert. Man vertröstete die national-liberalen Forderungen mit dem Deutschen Bund, welcher 1815 entstand. Dennoch gab es für den deutschen Staat keine einheitliche Reichsverfassung.

Im Jahr 1848 kam es zu einem weiteren Versuch einen deutschen Nationalstaat zu gründen, angefacht durch die Revolution im selben Jahr. Von 1848 bis 1849 wurde die Paulskirchenverfassung ausgehandelt, welche jedoch nie realisiert wurde.

Die Einigungskriege in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts trugen zur Reichsgründung im Jahr 1871 bei. Zuerst fand der deutsch-dänische Krieg statt, woraufhin der deutsch-österreichische Krieg folgte. Zuletzt fand nach der Gründung des Norddeutschen Bundes 1867 der deutsch-französische Krieg statt.

Nach dem deutsch-französischen Krieg folgte die „Reichsgründung von oben“. Der deutsche Nationalstaat wurde nun also nicht durch eine Revolution des Bürgertums, sondern durch die Eliten verwirklicht. Mit der Kaiserproklamation am 18. Januar 1871 in Versailles wurde der preußische König zum Kaiser gekrönt und ein deutscher Nationalstaat gegründet.

Reichsverfassung Reichsverfassung 1871, Kaiserproklamation Anton Werner, StudySmarterAbb.1: Kaiserproklamation am 18. Januar 1871 von Anton von Werner Quelle: m.bpb.de

Wenn du mehr zum Thema erfahren möchtest, lies auch unsere Zusammenfassung zur Reichsgründung 1871.

Definition Reichsverfassung 1871

Als Reichsverfassung bezeichnet man die Verfassung des Deutschen Reichs. Insgesamt gab es in der Geschichte drei solcher Verfassungen. Zum einen die „Paulskirchenverfassung“ vom 28. März 1849, außerdem die „Bismarcksche Reichsverfassung“ vom 16. April 1871 und zuletzt die Weimarer Verfassung vom 11. August 1919. Bei der Reichsverfassung von 1871 spricht man also von der Verfassung des Deutschen Kaiserreichs, welche am 16. April 1871, nach der deutschen Reichsgründung, in Kraft trat.

Das Deutsche Kaiserreich war im Grunde ein Bund souveräner Fürsten mit preußischer Prägung. Hierzu zählten sich 22 Staaten und 3 Stadtstaaten.

Mit der Reichsgründung 1871 konnte erstmals ein einheitlich-deutscher Staat erzielt werden. Dieser Staat brauchte natürlich auch eine Verfassung, weshalb 1871 die Reichsverfassung formuliert wurde. Diese trat am 16. April 1871 in Kraft.

Reichsverfassung 1871 Verfasser

Im Wesentlichen war Otto von Bismarck der Verfasser der Reichsverfassung 1871, denn unter seiner Ministerpräsidentschaft wurde 1866/1867 der Entwurf für die Verfassung des Norddeutschen Bundes ausgearbeitet. Die Verfassung des Norddeutschen Bundes galt als Vorlage für die Verfassung 1871, welche dem Reichstag vorgelegt wurde und am 14. April 1871 vom Reichstag verabschiedet wurde. Damit die Verfassung auch rechtskräftig war musste sie noch vom Kaiser abgesegnet werden. Dies geschah zwei Tage später am 16. April 1871.

Am 16. April 1867 trat die Verfassung des Norddeutschen Bundes in Kraft. Nun, am 16. April 1871 unterzeichnete Kaiser Wilhelm die Reichsverfassung des Deutsches Kaiserreichs, die der Verfassung des Deutschen Bundes glich.

Politisches System im Kaiserreich

Das Deutsche Kaiserreich war eine konstitutionelle Monarchie mit mehreren politischen Organen. Das politische System sah wie folgt aus:

Reichsverfassung 1871 Politisches System im Deutschen Kaiserreich StudySmarterAbbildung 2: Politisches System im Deutschen Kaiserreich

Reichsverfassung 1871 Inhalt

Die deutschen Bundesstaaten behielten ihre eigene politische Ordnung und Länderverfassungen. Die Einzelstaaten waren meist konstitutionell geprägt und hatten zwei Kammern, wobei eine aus einem gewählten Abgeordnetenhaus bestand und die andere aus berufenen Mitgliedern. Zudem verfügten die Einzelstaaten über die Polizei, Justiz, das Schul- und Gesundheitswesen und die Finanzverwaltung in ihrem Gebiet. Bayern und Württemberg wurden des Weiteren Privilegien in Verwaltungsfragen und Befugnis über die Armee eingeräumt.

Das Wahlrecht war beschränkt und ungleich, wie beim vorherrschenden Dreiklassenwahlrecht, das die Stimmen-gewichtung stark vom Einkommen der Wähler abhängig machte.

Des Weiteren waren Parteien im preußischen Staatssystem nicht vorgesehen.

Im Folgenden werden die einzelnen Instanzen des politischen Systems und ihre Rolle in der konstitutionellen Monarchie beschrieben. Siehe dir hierzu gerne nochmal die Abbildung zum politischen System des Deutschen Kaiserreiches an.

Der Deutsche Kaiser fungierte als Staatsoberhaupt und besetzte somit die stärkste Position im Deutschen Reich. Diese Position war zu Beginn des Deutschen Kaiserreichs dem preußischen König Wilhelm I. zugeteilt, da dieser nach der Kaiserproklamation zum Kaiser der Deutschen ernannt wurde. Daher fiel die Rolle aber gleichzeitig auch an das Habsburger Geschlecht aus dem der preußische König stammte. Insgesamt sah dieses Amt die außenpolitische Vertretung des Reiches, den Oberbefehl über Heer und Marine, die Erklärung von Krieg und Frieden, die Ernennung des Reichsgerichts, die Auflösung des Bundesrats und Reichstags, sowie die Schließung von Bündnissen und Verträgen mit anderen Staaten, vor. Hierbei konnte der Deutsche Kaiser andere Verfassungsorgane umgehen und sich über sie hinwegsetzen.

Der Reichskanzler war dem Deutschen Kaiser unterlegen und musste auf dessen Vertrauen bauen, da nur das Staatsoberhaupt selbst die Position des Reichskanzlers besetzen konnte. Der Reichskanzler an sich vertrat das Volk öffentlich und war der Vertreter des Staatsoberhaupts. Er konnte die Regierungsakte unterzeichnen und besaß den Vorsitz im Bundesrat. Außerdem konnte der Reichskanzler Gesetzesvorschläge blockieren und neue Vorschläge erbringen. Darum kann man den Reichskanzler auch als Bindeglied der weiteren Instanzen sehen. Die Position des Reichskanzlers hatte Bismarck auf sich zugeschnitten, da er sich selbst eine hohe Machtposition zuschrieb.

Der Bundesrat wurde vom Deutschen Kaiserreich einberufen und setzte sich aus den insgesamt 58 Vertretern der 25 Bundesstaaten zusammen, welche jeweils von ihrem Bundesstaat zum Vertreter ernannt wurden. 17 Stimmen aller Stimmen im Bundestag fielen Preußen zu. Mithilfe dieser vergleichsweise großen Repräsentation Preußens im Bundesrat, war es den preußischen Vertretern möglich Verfassungsänderungen zu verhindern.

Gemeinsam mit dem Reichstag war der Bundesrat für die Gesetzgebung verantwortlich. Der Reichstag an sich wurde von der deutschen Bevölkerung durch das Dreiklassenwahlrecht gewählt und von 397 Abgeordneten bezogen. Zuerst wurde der Reichstag auf 3 Jahre gewählt, doch durch eine Gesetzesänderung im Jahr 1890 wurde der Reichstag fortan auf 5 Jahre gewählt.

Bismarck organisierte den Staat so, dass es zu jedem Verfassungsorgan ein Gegengewicht gab. Somit hatte jedes der vier Verfassungsorgane, zu denen der Kaiser, der Bundesrat, der Reichskanzler und der Reichstag ein Gegengewicht in Form eines anderen Verfassungsorgans, welche es in seinen politischen Möglichkeiten einschränkte.

Reichsverfassung 1871 Grundrechte

Allgemein waren Grundrechte in der Reichsverfassung von 1871 nicht vorgesehen. Der 1850 in der preußischen Verfassungsurkunde festgelegte Grundrechtteil wurde bei der Reichsverfassung 1871 schlichtweg ausgelassen. Dennoch gab es in den einzelnen Bundesstaaten des Deutschen Reiches Grundrechte für die Bürger, welche in den jeweiligen Verfassungen festgeschrieben waren.

Darum bestand in den Einzelstaaten beispielsweise das Recht des Schutzes der Persönlichkeit, sowie das Eigentumsrecht. Allerdings war die Bevölkerung vor dem deutschen Gesetz nicht gleich, was sich auch im Dreiklassenwahlrecht widerspiegelte. Daher ist das Deutsche Kaiserreich als ein wenig demokratischer Staat zu verstehen in dem Preußen die Obrigkeit besaß.

Vergleich Reichsverfassung 1871 und 1848

Zu aller erst muss man bei der Ausarbeitung der jeweiligen Verfassung grundlegend unterscheiden. Bei der Paulskirchenverfassung von 1848 handelt es sich um ein Erzeugnis der 1848er Revolution, welche von der national-liberalen Bewegung des Volkes voran getrieben wurde. Die Reichsverfassung wurde 1871 nicht vom Volk, sondern „von oben“ und somit von den Eliten des Landes ausgearbeitet und beschlossen.

Auf inhaltlicher Basis gibt es bei den beiden Verfassungen Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Dennoch ist zu bedenken, dass die Aspekte, welche hier als Gemeinsamkeiten aufgeführt sind, unterschiedlich stark in den einzelnen Verfassungen ausgeprägt waren und es daher wieder zu Unterschieden kam.

Gemeinsamkeiten

  1. Beide Verfassungen beinhalteten die Idee einer konstitutionellen Monarchie mit dem erblichem Kaiserbistum als Staatsoberhaupt.
  2. Zudem sollten die einzelnen Staaten föderalistische Staaten mit Entscheidungen auf Bundes- und Landesebene sein.
  3. Zudem wurde das Volk durch das Parlament vertreten. Dies war in beiden Fällen der Reichstag.
  4. Zudem gab es eine Ländervertretung. 1848/49 war dies das Staatenhaus und 1871 war dies der Bundesrat.
  5. Insgesamt gab es in beiden Verfassungen eine Gewaltenteilung in Judikative, Legislative und Exekutive.
  6. Auch das Wahlrecht war in beiden Verfassungen vertreten. Daher durften männliche Staatsbürger mit einem Mindestalter von 25 Jahren an der allgemeinen, unmittelbar-direkten, freien, gleichen und geheimen Wahl teilnehmen. Der einzige Unterschied war 1871 jedoch, dass das Wahlrecht in den Einzelstaaten variieren konnte, weshalb in Preußen das Dreiklassenwahlrecht bestand.

Unterschiede

  1. In der Veto-Frage und der Richterernennung unterschieden sich die beiden Verfassungen jedoch.
  2. Ein weiterer grundlegender Unterschied ist, dass die Reichsverfassung 1871 in Kraft trat und die Paulskirchenverfassung nie realisiert wurde.

Wenn du mehr zur Paulskirchenverfassung erfahren möchtest, lies dir auch unseren Artikel zu diesem Thema durch.

  • Reichsverfassung trat am 16. April 1871 in Kraft und glich der Verfassung des Norddeutschen Bundes
  • „Bismarcksche Verfassung“
  • organisierte den preußisch dominierten Obrigkeitsstaat, welcher mit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches entstand
  • die entstandene konstitutionelle Monarchie war wenig demokratisch
  • starker Kaiser und Reichskanzler
  • Reichstag wurde vom Volk gewählt
  • Bundesrat bestand aus Vertretern der 25 Bundesstaaten
  • Reichsverfassung beinhaltete keine Grundrechte

Häufig gestellte Fragen zum Thema Reichsverfassung 1871

In der Reichsverfassung waren keine bürgerlichen Grundrechte vorgesehen. Diese bestanden nur, weil Grundrechte in den einzelnen Länderverfassungen verankert waren. Insgesamt bestand daher beispielsweise das Recht des Schutzes der Persönlichkeit, sowie das Eigentumsrecht. Dennoch war die Bevölkerung vor dem deutschen Gesetz nicht gleich, was sich auch im Dreiklassenwahlrecht widerspiegelt.

Nein, die Verfassung des Deutschen Kaiserreiches ist heute nicht mehr gültig. Dies ist begründet durch die Auflösung des Deutschen Kaiserreichs nach dem Ersten Weltkrieg. Denn nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Weimarer Republik ausgerufen. Auch diese Verfassung existiert heute nicht mehr. Stattdessen ist heute in Deutschland das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland gültig.  

Als „Reichsverfassung“ betitelt man die Verfassung des Deutschen Kaiserreiches, welche am 16. April 1871 in Kraft trat.

Im Wesentlichen war Otto von Bismarck der Verfasser der Reichsverfassung 1871, denn unter seiner Ministerpräsidentschaft wurde 1866/1867 der Entwurf für die Verfassung des Norddeutschen Bundes ausgearbeitet. Die Verfassung des Norddeutschen Bundes galt als Vorlage für die Verfassung 1871, welche am 14. April 1871 vom Reichstag verabschiedet wurde.

Finales Reichsverfassung 1871 Quiz

Frage

Was ist 1871 passiert?


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Antwort

Im Jahr 1871 gewann Deutschland gegen Frankreich im deutsch-französischen Krieg, welcher 1870 ausgebrochen war. Frankreich musste sich in der Schlacht von Sedan geschlagen geben und der französische Kaisers Napoleons III. wurde in Gefangenschaft genommen. Daraufhin kam es zur Kaiserproklamation am 18. Januar 1871 und zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs durch das in Kraft treten der deutschen Verfassung am 16. April 1871.

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Frage

Wer gründete 1871 das Deutsche Reich?

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Antwort

Kaiser Wilhelm I. gründete das Deutsche Kaiserreich durch seine Kaiserproklamation am 18. Januar 1871.

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Frage

Wie kam es zur Reichsgründung 1871?

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Antwort

Durch die Einigungskriege in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam es zur Reichsgründung im Jahr 1871. Zuvor hatte Deutschland Frankreich im Krieg besiegt. Nun sollte ein preußisch dominierter Obrigkeitsstaat gegründet werden.

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Frage

Was passierte am 18. Januar 1871 in Versailles?

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Antwort

Am 18. Januar 1871 kam es zur Kaiserproklamation des Deutschen Kaisers. Aufgrund einer Debatte zwischen den deutschen Fürsten wurde der preußische König damals nicht als „Kaiser der Deutschen“, sondern lediglich als „Kaiser Wilhelm“ proklamiert. Dieses Ereignis fand bewusst im Versailler Spiegelsaal statt, um nach dem deutsch-französischen Krieg den Staat erneut zu demütigen und den Weltmachtsanspruch des zukünftigen Deutschen Reiches zu verkünden.

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Frage

Wer verfasste die Reichsverfassung von 1871?

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Antwort

Im Wesentlichen war Otto von Bismarck der Verfasser der Reichsverfassung 1871, denn unter seiner Ministerpräsidentschaft wurde 1866/1867 der Entwurf für die Verfassung des Norddeutschen Bundes ausgearbeitet. Die Verfassung des Norddeutschen Bundes galt als Vorlage für die Verfassung 1871, welche am 14. April 1871 vom Reichstag verabschiedet wurde.

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Frage

Welche Rechte hatte das Volk 1871?

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Antwort

In der Reichsverfassung waren keine bürgerlichen Grundrechte vorgesehen. Diese bestanden nur, weil Grundrechte in den einzelnen Länderverfassungen verankert waren. Insgesamt bestand daher beispielsweise das Recht des Schutzes der Persönlichkeit, sowie das Eigentumsrecht. Dennoch war die Bevölkerung vor dem deutschen Gesetz nicht gleich, was sich auch im Dreiklassenwahlrecht widerspiegelte.

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Frage

Ist die Verfassung von 1871 noch gültig?

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Antwort

Nein, die Verfassung des Deutschen Kaiserreiches ist heute nicht mehr gültig. Dies ist begründet durch die Auflösung des Deutschen Kaiserreichs nach dem Ersten Weltkrieg. Denn nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Weimarer Republik ausgerufen. Auch diese Verfassung existiert heute nicht mehr. Stattdessen ist heute in Deutschland die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland gültig.

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Frage

Was ist die Reichsverfassung?

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Antwort

Als „Reichsverfassung“ betitelt man die Verfassung des Deutschen Kaiserreiches, welche am 16. April 1871 in Kraft trat.

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Frage

Wann unterzeichnete Kaiser Wilhelm die Reichsverfassung?

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Antwort

16. April 1871

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Frage

Nach welchem Motto hatte Bismarck die Reichsverfassung aufgebaut?

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Antwort

Zuckerbrot & Peitsche

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Frage

Was waren die Gemeinsamkeiten der Verfassungen von 1849 und 1871?

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Antwort

  • Konstitutionelle Monarchie 
  • Erblicher Kaiser 
  • Föderalistischer Staat 
  • Wahlrecht 
  • Ländervertretung 
  • Gewaltenteilung 
Frage anzeigen

Frage

Welche Begriffe beschreiben die Position, die der Reichskanzler in der Reichsverfassung einnahm?

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Antwort

Bindeglied 

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Frage

Wie setzte sich der Bundesrat in der Reichsverfassung zusammen?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Bundesrat wurde vom Deutschen Kaiserreich einberufen und setzte sich aus den insgesamt 58 Vertretern der 25 Bundesstaaten zusammen, welche jeweils von ihrem Bundesstaat zum Vertreter ernannt wurden. 17 Stimmen aller Stimmen im Bundestag fielen Preußen zu. Mithilfe dieser vergleichsweisen großen Repräsentation Preußens im Bundesrat, war es den preußischen Vertretern möglich Verfassungsänderungen zu verhindern. 

Frage anzeigen

Frage

Aus wie vielen Abgeordneten bestand der Reichstag?

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Antwort

379

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Frage

Wer war das erste Staatsoberhaupt des Deutschen Kaiserreichs

Antwort anzeigen

Antwort

Kaiser Wilhelm I.

Frage anzeigen

Frage

Welche Rolle nahmen die Bundesstaaten im Deutschen Kaiserreich ein?

Antwort anzeigen

Antwort

Die deutschen Bundesstaaten behielten ihre eigene
politische Ordnung und Länderverfassungen. Sie waren meist konstitutionell geprägt und hatten zwei Kammern, wobei eine aus einem gewählten Abgeordnetenhaus bestand und die andere aus berufenen Mitgliedern. Zudem verfügten sie über die Polizei, Justiz, die Bildung, das Gesundheitswesen und die Finanzverwaltung in ihrem Gebiet. Bayern und Württemberg wurden des Weiteren Privilegien in Verwaltungsfragen und Befugnis über die Armee eingeräumt.  

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