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Zweiter Weltkrieg Verlauf

Zweiter Weltkrieg Verlauf

Der Zweite Weltkrieg begann am 01. September 1939 und endet am 08. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands, was in dessen alleiniger Kriegsschuld resultierte. Oft wird nur über den Krieg der Nationalsozialisten und die damit verbundenen Schlachten im europäischen Raum gesprochen. Doch ab dem Jahr 1941 gab es auch Kriegsschauplätze auf der gesamten Welt.

Den Verlauf des Zweiten Weltkriegs nur mit Zeitstrahl und einer Karte darzustellen, würde nicht ausreichen. Daher findest du im Folgenden weitere Infos rund um die Schlachten, die Waffen des Zweiten Weltkriegs, eine Zusammenfassung der Geschehnisse und einen kurzen Einblick in die Nachkriegszeit.

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Der Weg in den Krieg

Innen- und außenpolitisch unternahm Hitler bereits seit seiner Ernennung zum Reichskanzler 1933 zahlreiche Maßnahmen, welche als Vorbereitung für den Krieg galten.

Innenpolitisch beseitigte Hitler seine politischen Feinde durch:

  • die Notverordnung 1933
  • die Reichstagsbrandverordnung 1933
  • den Röhm-Putsch 1934

Und auch außenpolitisch bereitete er Deutschland auf einen Krieg vor. Hierbei ging Hitler immer nach dem Motto "Drohung und Beschwichtigung" vor und unternahm teilweise aggressive und teilweise augenscheinlich friedliche Maßnahmen.

Wirtschaftliche Maßnahmen

Auch in der Wirtschaft plante Hitler mit seinem Vier-Jahres-Plan von 1936 die vollständige Autarkie, also Unabhängigkeit vom Ausland. Durch den Mefo-Wechsel (Parallelwährung zur Reichsmark in Form von Wertpapieren) wurde Geld im Prinzip aus der Zukunft geliehen und in die Rüstungsproduktion investiert. Hierbei ging Hitler davon aus, das geliehene Geld nach erfolgreicher und siegreicher Kriegsführung wieder zurückzahlen zu können.

Insgesamt wurde der Krieg systematisch geplant und Deutschland wurde durch verschiedene Maßnahmen abgesichert und vorbereitet.

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Phasen

JahreKriegsphasen und bedeutende Ereignisse
1939–1941Blitzkrieg des Großdeutschen Reichs
  • Eroberung Polens durch deutsche Truppen im September 1939 → Kriegsbeginn
  • Eroberung Dänemarks, Norwegens, Belgiens, der Niederlande und Frankreichs durch die deutsche Armee
1941–1942Ausbreitung zum Weltkrieg
  • Balkan- und Afrikafeldzug der deutschen Armee
  • Einmarsch der deutschen Truppen in die Sowjetunion
  • Kriegseintritt USA auf Seite der Alliierten
1942–1943Wende des Krieges
  • Territoriale Rückeroberungen durch die Alliierten
1943–1945Rückzug des Großdeutschen Reichs
  • Weitere militärische Erfolge der Alliierten
  • Kapitulation der deutschen Wehrmacht im Mai 1945

Der Beginn des Zweiten Weltkrieges wird auf den 01. September 1939 datiert, als das Deutsche Reich den Überfall auf Polen begann, woraufhin Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg erklärten. Während der ersten Phase, dem Blitzkrieg, bekamen die Nationalsozialisten Unterstützung von der Sowjetunion, die jedoch mit dem Angriff der Deutschen am 22. Juni 1941 auf die gegnerische Seite wechselte.

Ab Dezember trat auch die USA dem Krieg aufseiten Großbritanniens, Frankreichs und der Sowjetunion bei. Dies sorgte auch gleichzeitig für die Wende im Zweiten Weltkrieg. Gemeinsam gelang es alliierten Mächten, die zuvor von Deutschland annektierten Gebiete wieder zurückzuerobern und Deutschland somit immer weiter einzukesseln.

In Europa wird das Ende des Zweiten Weltkrieges auf den 08. Mai 1945 datiert, dem Tag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Im Pazifik dauerte der Krieg jedoch noch einige Monate an, bis sich Japan am 02. September 1945 schließlich ebenfalls ergab und der Zweite Weltkrieg so offiziell beendet wurde.

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Beginn

Hitler verfolgte zu Beginn des Zweiten Weltkrieges die Strategie des Blitzkrieges. Hierbei ging es darum, die umliegenden Staaten in möglichst kurzer Zeit zu besetzen. Wie bereits im Ersten Weltkrieg ging man nach dem "Schlieffenplan" vor, der vorsah, einen Zweifrontenkrieg zu vermeiden. Daher konzentrierte Hitler sich während des Krieges jeweils auf die Ost- oder Westfront, um eine Einkesselung durch den Gegner im Zentrum Europas zu vermeiden.

Der Zweite Weltkrieg begann am 01. September 1939 mit dem deutschen Angriff auf Polen. Mit diesem Überfall wurde auch erstmals die Blitzkriegsstrategie durchgesetzt. Der Plan eines schnellen Überfalls auf Polen ging auf, denn am 06. Oktober 1939, etwa einen Monat nach Kriegsausbruch, ergab sich Polen.

Dieser schnelle Erfolg war ebenfalls dem Einschreiten der Sowjetunion zu verdanken, deren Kooperation mit Deutschland im Hitler-Stalin-Pakt von 1939 festgelegt wurde.

Mehr zum "Überfall auf Polen" und zum "Hitler Stalin Pakt" findest Du in den gleichnamigen Erklärungen hier auf StudySmarter.

Hitler war es gelungen, die anderen europäischen Großmächte durch seine teilweise aggressive und teilweise friedliche Politik bis zum Ausbruch des Krieges in die Irre zu führen. Der Kriegsausbruch führte in den europäischen Staaten dann aber schließlich doch schnell zum Ende der Appeasement-Politik.

Unter der Appeasement-Politik versteht man die Versuche der anderen europäischen Machthaber, Hitler zu beschwichtigen, indem sie das deutsche Aufrüsten billigten.

Am 03. September 1939 erklärten Großbritannien und Frankreich Deutschland den Krieg und gaben gleichzeitig eine Garantie an Polen ab. Jedoch schritten beide Großmächte zunächst nicht in den Krieg ein.

Zunächst marschierte die deutsche Armee auf Anweisung Hitlers im April 1940 im Norden Europas ein, um eine Ausbreitung Großbritanniens in Ländern wie Dänemark und Norwegen zu verhindern.

Angriff auf Frankreich

Im Mai 1940 begann dann der Westfeldzug auf Frankreich und Großbritannien. Mithilfe der Blitzkrieg-Taktik wurden auch die Niederlande und Belgien schnell eingenommen, was letztlich zur Einkesselung Frankreichs führte. Daraufhin musste Frankreich am 22. Juni 1940 den Waffenstillstandsvertrag von Compiègne unterzeichnen. Somit wurde auch Frankreich im Juni 1940 von Deutschland besiegt.

Aufgrund des Blitzkrieges konnte Hitler große Gebietsgewinne in Europa verzeichnen. Da die Gebietserweiterungen in kurzer Zeit erfolgten, wurde Hitler dafür vom Volk gefeiert.

Zusammenfassung Zweiter Weltkrieg Verlauf – Ausbreitung zum Weltkrieg

Nach den ersten Erfolgen der Nationalsozialisten breitete sich der Krieg schnell zu einem Weltkrieg aus. Deutschland und seine Verbündeten wurden als die sogenannten Achsenmächte bezeichnet, zu denen Japan und Italien gehörten.

Italien trat nach der Verhaftung von Mussolini und seiner Kapitulation im Jahr 1943 den Alliierten bei.

Auf der anderen Seite befanden sich die Alliierten, bestehend aus den Großmächten Großbritannien, Frankreich, Sowjetunion und den USA. Die Alliierten stellten sich gemeinsam gegen das nationalsozialistische Deutschland. Am 01. Januar 1942 wurde in den USA die Anti-Hitler-Koalition gegründet. Ihr Ziel war es, die Expansion Hitlers zu stoppen, da diese auch für die USA bedrohlich war.

Luftschlacht um England

Mithilfe von Fliegerbomben wollte Hitler auch Großbritannien schnell besiegt. Dazu startete am 07. September 1940 der deutsche Luftangriff auf England. Die Luftschlacht wird oft auch als "der Blitz" bezeichnet, da der Horizont aufgrund der ganzen Bomben an ein Flammenmeer erinnerte.

Durch den Angriff verstarben rund 43. 000 Menschen und zudem wurden Tausende britische Häuser durch die Bombardierung zerstört. Der Luftangriff sollte Großbritannien zur Kapitulation zwingen, was jedoch nicht funktionierte. Hitler konnte Großbritannien weder besiegen noch ihre Kriegsproduktion schwächen.

Außerdem benötigte Deutschland ihre Luftwaffe für weitere Kriegsschauplätze auf dem Balkan und auch in Afrika.

Die britische Royal Air Force war die britische Luftwaffe. Diese griff auch zunehmend deutsche Städte an, was wiederum zu Zerstörungen in Deutschland führte.

Balkanfeldzug und Afrikafeldzug

1940 marschierten die deutschen Truppen unter der Führung Erwin Rommels im Zuge des Afrikafeldzuges in Libyen ein. Doch die Briten warfen die deutsche Front dort wieder zurück.

Ein Jahr später, 1941, unternahm die deutsche Armee dann den Balkanfeldzug. Dies geschah zur Unterstützung des italienischen Verbündeten, welcher eine Ausbreitung im Süden anstrebte. Hierfür wurden Jugoslawien und Griechenland von Deutschland attackiert.

Der Krieg nahm also immer größere Dimensionen an und war fortan nicht mehr nur auf den europäischen Raum begrenzt. Die kriegerischen Konflikte breiteten sich zunehmend auch über den Mittleren Osten bis nach Asien aus.

Kriegseintritt der USA

Nach dem Angriff Japans (Verbündeter Deutschlands) am 07. Dezember 1941 auf den hawaiianischen Hafen "Pearl Harbor" und der Kriegserklärung Deutschlands an die USA am 11. Dezember 1941 verkündeten die USA offiziell ihren Kriegsbeitritt. Die USA strebten nach Kriegseintritt die bedingungslose Zerstörung der NS-Ideologie an. Gleichzeitig kämpften die Vereinigten Staaten im sogenannten Pazifikkrieg.

Der Pazifikkrieg bezeichnet die Kampfhandlungen zwischen China, Japan, den USA und ihren Alliierten im pazifischen Raum sowie Ostasien vom 07. Juli 1937 bis zum 02. September 1945.

Vernichtungskrieg im Osten

Am 22. Juni 1940 startete Hitler den Angriff auf die Sowjetunion. Noch am selben Tag, an dem die Franzosen den Waffenstillstandsvertrag von Compiègne unterzeichneten, wurde der Angriff an der Ostfront gestartet. Da Deutschland nicht mehr an der Westfront kämpfte, ging der "Schlieffenplan" auf und ein Zweifrontenkrieg konnte im Zweiten Weltkrieg erfolgreich vermieden werden.

Zunächst wurden auch an der Ostfront große Gebietsgewinne verzeichnet, jedoch kam der Vormarsch im Winter ins Stocken. Die deutsche Armee war nicht gut genug für den kalten Winter ausgerüstet und daher erstarrte die Front zunächst.

Dieser Krieg wurde oft auch als "Vernichtungskrieg" beschrieben, denn die NS-Diktatur unter Hitler strebte den Gewinn von Lebensraum im Osten an sowie die Vernichtung der slawischen Gesellschaft, welche von den Nationalsozialisten oft auch als „Untermenschen“ propagiert wurde.

Die Definition des "Vernichtungskrieges" steht oft auch im Zusammenhang mit dem „totalen Krieg“. Dieser wurde im Jahr 1942 durch Goebbels in seiner Sportpalastrede ausgerufen.

Ein totaler Krieg beschreibt eine bestimmte Kriegsführung. Hierbei werden alle bereitstehenden Ressourcen für den Krieg in Anspruch genommen. Dass der Zweite Weltkrieg für Deutschland zum totalen Krieg wurde, zeigte sich anhand folgender Maßnahmen, die ergriffen wurden:

  • Totale Mobilisierung aller Kräfte für die Front (Frauen übernahmen die Arbeit der Männer).
  • Totale Methoden, welche sich beispielsweise in der Kriegsführung durch menschenverachtende Waffen äußerte. Zusätzlich wurden internationale Konventionen missachtet.
  • Vernichtung: totale Entmachtung der Gegner.

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Wende des Krieges

Mit dem Kriegseintritt der USA wandelte sich das Machtverhältnis. Großbritannien war durch den Krieg in den afrikanischen Kolonien und dem anbahnenden Zerfall des British Empire geschwächt und konnte erst durch die amerikanische Unterstützung wieder Erfolge erzielen. Auch Frankreich war vom Krieg gezeichnet und am Ende seiner Kräfte.

Im Jahr 1943 wurde der Afrikafeldzug durch den Zusammenschluss der Alliierten besiegt. Anschließend rückten die Alliierten in Italien ein. Ebenfalls zu dieser begann der britische und US-amerikanische Bombenkrieg auf deutsche Großstädte. Durch die Erfolge der Alliierten mussten die Nationalsozialisten den Rückzug antreten.

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Rückzug

Im Jahr 1944 gelang es den Alliierten, die zuvor von Deutschland eroberten Gebiete Frankreich, Belgien und die Niederlande zurückzuerobern, was zur Einkesselung Deutschlands führte. Von der einen Seite wurde Deutschland von der Sowjetunion bedrängt und die anderen Gebiete waren alle von den Alliierten besetzt.

Diese hoffnungslose Lage sorgte am 30. April 1945 für den Selbstmord Adolf Hitlers, gefolgt von der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 08. Mai 1945.

Die Kampfhandlungen im Pazifik endeten wenige Monate darauf, am 02. September 1945, mit der Kapitulation Japans nach dem Atombombenangriff der USA auf Hiroshima und Nagasaki.

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Nachkriegszeit

Mit der bedingungslosen Kapitulation am 08. Mai 1945 wurde Deutschland von den Siegermächten zum alleinigen Kriegsschuldigen des Zweiten Weltkrieges erklärt und musste sich infolgedessen den Bestimmungen der Siegermächte beugen.

Frankreich, Großbritannien, die Sowjetunion und die USA bilden einen Kontrollrat, teilten Deutschland in Besatzungszonen auf und beschließen auf der Potsdamer Konferenz Demilitarisierung, Denazifizierung, Dezentralisierung und Demokratie.

Wenn Du mehr zur Nachkriegszeit lesen willst, sieh Dir auch die Erklärung zur Teilung Deutschlands an.

Als Resultat des Bombenkrieges herrschte in Deutschland große Zerstörung und Verwüstung. Es gab Energie- und Rohstoffversorgungsengpässe und allgemein war das Leid in Deutschland groß. Da der Krieg in Deutschland nie als ausweglos propagiert wurde und die NS-Ideologie fest verankert war, konnten viele Bürgerinnen und Bürger ihr Schicksal in der sogenannten „Stunde null“ kaum fassen.

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Wie viele Tote

Insgesamt sind im Krieg fast acht Millionen Menschen gestorben. Zehn Millionen Soldaten befanden sich auch nach dem Kriegsende noch in Kriegsgefangenschaft und manche von ihnen kehrten erst 1956 heim.

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Schlachten

Die Schlachten des Zweiten Weltkrieges können primär auf zwei Hauptschauplätze begrenzt werden: Europa und den Pazifik, auch wenn in Afrika ebenfalls einige Gefechte stattfanden.

West- und Ostfront

In Europa gab es hauptsächlich die West- und Ostfront und zum späteren Zeitpunkt des Krieges wurde Deutschland dann auch von Süden her (Italien) von den Alliierten bedrängt.

Die Westfront bezieht sich auf den Bereich Frankreich, Niederlande und Belgien, die während der ersten Phase des Blitzkrieges von den Deutschen eingenommen wurde. Danach richteten Hitler und die Nationalsozialisten ihr Augenmerk auf die Expansion in die östlichen Gebiete, also ein Angriff gegen Russland. Dort stießen sie jedoch auf höheren Widerstand als bei der Westfront.

Eine der bekanntesten Schlachten des Zweiten Weltkrieges war die Schlacht um Stalingrad, bei der es der Sowjetunion gelang, die deutsche Armee und ihre Verbündeten in die Flucht zu schlagen.

Wenn Du mehr zu diesem Thema erfahren willst, dann lies Dir die Erklärung Schlacht um Stalingrad durch.

Pazifikkrieg

Beim Pazifikkrieg befanden sich die japanischen Truppen im Krieg mit den Alliierten. Während des Verlaufs gelang es Japan, sein Gebiet um Korea und weitere Teile Südostasiens zu erweitern. Der japanische Luftangriff auf den amerikanischen Militärstützpunkt Pearl Harbor hatte den Kriegseintritt der Vereinigten Staaten zur Folge.

Um den Zweiten Weltkrieg schneller zu beenden, veranlasste der damalige US-Präsident Harry S. Truman den Abwurf von Atombomben über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki, was letztlich auch zur Kapitulation der Japaner führte.

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Karte

Auf der nachfolgenden Karte erhältst Du noch einmal einen Überblick über die wichtigsten militärischen Aktionen des Zweiten Weltkrieges in Europa:

Zweiter Weltkrieg Verlauf Karte StudySmarterAbb.1 - Europakarte zum Zweiten Weltkrieg Quelle: dpa

Zweiter Weltkrieg Verlauf – Waffen

Bereits während des Ersten Weltkrieges waren die Auswirkungen der Industrialisierung auf die Waffenindustrie spürbar und zum Zeitpunkt des Zweiten Weltkrieges waren die neuen Kriegswaffen längst verbessert worden.

Vor allem in Panzern und in Flugzeugen sah man großes Potenzial. Diese Kriegsmittel machten im Zwischenkriegszeitraum einen riesigen Entwicklungssprung. Aber auch die Nachrichten-, Ortungs- und Kryptotechnik sowie die Raumfahrt machten riesige Fortschritte und schon bald erkannte man auch ihr Potenzial als Mittel im Krieg.

Gegen Kriegsende wurden auch sogenannte Fernwaffen genutzt. Das waren primär Raketen, die über eine gewisse Distanz ein Ziel ansteuern und bombardieren konnten.

Die wohl verheerendste Waffe des Zweiten Weltkrieges war die Atombombe. Die Entwicklung dieses Bomben-Typus steckte zu diesem Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen. Deutschland war damals noch weit von einer einsatzfähigen Atombombe entfernt. Die USA hingegen verwendete die Atombombe gegen Japan, um den Zweiten Weltkrieg endlich zu einem Ende zu bringen.

Gegen Kriegsende wollte Hitler mittels sogenannter "Wunderwaffen" das Blatt noch einmal wenden. Diese Wunderwaffen sollten Düsenflugzeuge, Super-Panzer und eine neue Generation von U-Booten sein, die aber zumeist technisch unausgereift waren und zu spät zum Einsatz kamen.

Der Begriff "Wunderwaffe" wurde vor allem von der NS-Propaganda genutzt, durch den eine Waffe beschrieben wurde, die der Kriegspartei einen überraschenden und unerwarteten Vorteil verschaffen sollte. Man verbreitete die Zuversicht, dass deutsche Erfindungen von den Forschern des "Dritten Reichs" die Niederlage Deutschlands verhindern würden.

Zweiter Weltkrieg Verlauf - Das Wichtigste

  • Am 01. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg mit dem Angriff auf Polen. Zwei Tage später, am 03. September 1939, erklärten Frankreich und Großbritannien Deutschland den Krieg.
  • Im Jahr 1940 wurden die Länder Frankreich, Dänemark, Norwegen, Belgien und die Niederlande von Deutschland besetzt.
  • Durch den Waffenstillstand mit Frankreich an der Westfront begann der Krieg an der Ostfront und Deutschland erklärte der Sowjetunion den Krieg.
  • Im Dezember 1941 traten die USA nach dem japanischen Angriff auf den hawaiianischen Hafen Pearl Harbor in den Krieg ein. Ab diesem Zeitpunkt gewannen die Alliierten langsam die Oberhand.
  • Am 8. Mai 1945 kapitulierte Deutschland bedingungslos, nachdem die Alliierten weitreichende militärische Erfolge erzielt hatten.

Nachweise

  1. Müller, Rolf-Dieter (2015). Der Zweite Weltkrieg. WBG Wissenschaftliche Buchgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Zweiter Weltkrieg Verlauf

Der Zweite Weltkrieg verlief grob in drei Phasen:


  1. Blitzkrieg: Unter anderem Eroberung Polens, Frankreichs und Belgiens durch den NS-Staat. 
  2. Ausweitung zum Weltkrieg: Unter anderem Balkan- und Afrikafeldzug der deutschen Truppen.
  3. Wende des Krieges: Nach Kriegsbeitritt der USA gewannen die Alliierten die Oberhand. 

Der Auslöser des Zweiten Weltkriegs war Deutschlands Angriff auf Polen am 01. September 1939.

Der Zweite Weltkrieg verlief in den ersten Jahren zugunsten Hitlers und des NS-Staates – sie errangen wichtige militärische Siege und eroberten viele Gebiete. Doch nach dem Kriegsbeitritt der USA Ende des Jahres 1941 wandte sich das Blatt und die Alliierten gewannen die Oberhand im Zweiten Weltkrieg. Die deutsche Wehrmacht kapitulierte schließlich 1945. 

Der Zweite Weltkrieg endete mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 08. Mai 1945.

Finales Zweiter Weltkrieg Verlauf Quiz

Frage

Was ist ein Bitzkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Militärstrategie

Frage anzeigen

Frage

Der Blitzkrieg ist eine Erfindung des Ersten Weltkrieges.

Antwort anzeigen

Antwort

wahr

Frage anzeigen

Frage

Ein Blitzkrieg ist ___ , die einen schnellen Sieg anstrebt, um eine ___ , etwa zu einem ___ , zu vermeiden.

Antwort anzeigen

Antwort

eine militärische Strategie,
Eskalation des Konfliktes,
totalen Krieg

Frage anzeigen

Frage

Nenne zwei Besonderheiten der Blitzkrieg-Strategie.

Antwort anzeigen

Antwort

  • zeitweiliges Aufteilen der eigenen Truppen
  • operative Eigenständigkeit der einzelnen Kommandeure


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Frage

Unterstützt von ___ griff die Wehrmacht Polen am ___ unprovoziert an.

Antwort anzeigen

Antwort

slowakischen Truppen,  01. September 1939  

Frage anzeigen

Frage

Welche Länder wurden beim Westfeldzug eingenommen?

Antwort anzeigen

Antwort

Frankreich, Belgien, Luxemburg, Niederlande

Frage anzeigen

Frage

Welche Länder wurden bei dem "Unternehmen Weserübung" eingenommen?

Antwort anzeigen

Antwort

Dänemark, Norwegen

Frage anzeigen

Frage

Welche Blitzkriege gab es im Zweiten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Polen
  • Westfeldzug
  • Weserübung
  • Balkanfeldzug
  • Operation Barbarossa

Frage anzeigen

Frage

Wann kapitulierte Norwegen?

Antwort anzeigen

Antwort

10. Juni 1940

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Frage

Wie lange dauerte der Blitzkrieg gegen Polen?

Antwort anzeigen

Antwort

vier Wochen

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Frage

Wann fand die Schlacht um Stalingrad statt? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Schlacht begann mit dem Vorrücken der deutschen Truppen Richtung Stalingrad am 17. Juli 1942 und dauerte bis zum 02. Februar 1943.

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern stellt die Schlacht um Stalingrad einen Wendepunkt dar?

Antwort anzeigen

Antwort

Aus der Niederlage in Stalingrad ergaben sich folgende Rückschläge: 

  • Rückzug aus dem Kaukasus; Ölfelder rückten in weite Ferne
  • Bevölkerung verlor weiter Vertrauen und Glauben an die Wehrmacht
  • Umschwung in der Kriegstaktik und in der Propaganda: Wehrmacht verlor die Initiative, Goebbels rief den totalen Krieg aus


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Frage

Wieso verlor die deutsche Wehrmacht bei der Schlacht von Stalingrad die Oberhand?

Antwort anzeigen

Antwort

Den sowjetischen Einheiten gelang eine Einkesselung der deutschen Soldaten.

Frage anzeigen

Frage

Welche besondere Eigenschaft Stalingrads machte die Stadt zu einem wichtigen Ziel der deutschen Wehrmacht?

Antwort anzeigen

Antwort

 Durch die Lage an der Wolga, galt Stalingrad als Knotenpunkt der Versorgung mit amerikanischen Rüstungsmittel für die Sowjetunion.

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Frage

Wie viele deutsche Soldaten überlebten die Schlacht und begaben sich in Kriegsgefangenschaft? 

Antwort anzeigen

Antwort

Ca. 90.000 Soldaten 

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Frage

Wie wollte Hitler die Einkesselung wieder auflösen?

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Antwort

Durch das Unternehmen "Wintergewitter" sollte die Einkesselung durchbrochen und die Verbindung zur 6. Armee wieder hergestellt werden, was jedoch nicht gelang. 

Frage anzeigen

Frage

Wie sollte die Versorgung der 6. Armee während der Einkesselung aufrecht erhalten werden?

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Antwort

Durch eine Luftbrücke über den Flugplatz Gumrak. Da jedoch auch der Abtransport von Verletzten und Toten nötig war, gelang die Versorgung nur dürftig.

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Frage

Was passierte bei der Operation "Uranus"?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Operation "Uranus" nahmen sowjetische Einheiten eine Einkesselung der in Stalingrad kämpfenden 6. Armee vor. 

Frage anzeigen

Frage

Weshalb wurde Stalingrad nach dem sowjetischen Ministerpräsidenten Josef Stalin benannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Er erlebte seinen ersten politischen Aufstieg in der Stadt

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Frage

Wann wurde der Hitler-Stalin-Pakt unterzeichnet?

Antwort anzeigen

Antwort

Am 24. August 1939.

Frage anzeigen

Frage

Wer unterschrieb den Hitler Stalin Pakt?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und der sowjetische Außenkommisar Wjatscheslaw Molotow haben den Pakt unterzeichnet.

Frage anzeigen

Frage

Wie wird der Hitler Stalin Pakt noch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Nichtangriffspakt

Molotow-Ribbentrop-Pakt

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Frage

Zwischen welchen beiden Ländern wurde der Nichtgriffspakt geschlossen?

Antwort anzeigen

Antwort

Deutsches Reich und Sowjetunion

Frage anzeigen

Frage

Welches Ziel verfolgte Hitler mit dem Hitler Stalin Pakt?

Antwort anzeigen

Antwort

Hitler schuf mit dem Pakt die Rahmenbedingungen für den Überfall auf Polen. Außerdem vermied Hitler so zunächst einen Krieg mit der Sowjetunion.

Frage anzeigen

Frage

Über welche osteuropäischen Regionen verhandelten Hitler und Stalin?

Antwort anzeigen

Antwort

Polen, das Baltikum (Estland, Lettland, Finnland, Litauen) und Bessarabien

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Frage

Welche Vorteile stellte der Nichtangriffspakt für Stalin dar?

Antwort anzeigen

Antwort

Stalin vermied so einen Krieg mit Hitler über den Anspruch auf Polen und konnte sich große osteuropäische Gebiete sichern.

Frage anzeigen

Frage

Was war das Besondere am Hitler-Stalin-Pakt?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Pakt hatte ein geheimes Zusatzprotokoll welches die Aufteilung Polens und Osteuropas zwischen Hitler und Stalin vorsah.

Frage anzeigen

Frage

Welchen offiziellen Sinn hatte der Hitler-Stalin-Pakt?


Antwort anzeigen

Antwort

Der Pakt garantierte Neutralität zwischen dem deutschen Reich und der Sowjetunion. Deswegen wurde der Vertrag auch Nichtangriffspakt genannt.

Frage anzeigen

Frage

Welche Folge hatte der Hitler-Stalin-Pakt?

Antwort anzeigen

Antwort

​Der Pakt ermöglichte den Einmarsch in Polen auf beiden Seiten und löste damit den Zweiten Weltkrieg aus.

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Frage

Wann marschierte die Rote Armee in Polen ein?

Antwort anzeigen

Antwort

Am 17. September 1939.

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Frage

Wann wurde das geheime Zusatzprotokoll der Öffentlichkeit gezeigt?

Antwort anzeigen

Antwort

1992

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Frage

Warum wurde das Zusatzprotokoll geheim gehalten?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit dem Zusatzprotokoll manifestierten Hitler und Stalin ihre Pläne die Souveränität anderer Staaten zu untergraben und diese einfach einzunehmen. Das war ein völkerrechtliches Verbrechen. Außerdem hatten das Deutsche Reich und die Sowjetunion einen Vorteil gegenüber den anderen Alliierten, da durch die Geheimhaltung ihre Ziele nicht offengelegt wurden.

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Frage

Warum war ein Nichtangriffspakt zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion erstaunlich?

Antwort anzeigen

Antwort

Die beiden Staaten waren ideologisch verfeindet.

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Frage

War der Hitler-Stalin-Pakt erfolgreich?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch den Pakt bekamen zunächst beide Länder Teile Osteuropas. Damit kamen sie ihren Zielen näher. Allerdings blieb die Anfeindung weiter bestehen und insbesondere Hitler verfolgte weiterhin sein Ziel des "Lebensraums im Osten". Letztlich griff Hitler auch die Sowjetunion trotz des Nichtanriffspakts am 22. Juni 1941 an.

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Frage

Wie hieß Österreich nach dem Anschluss?

Antwort anzeigen

Antwort

Ostmark

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Frage

Wann wurden die Gesetze zum Anschluss Österreichs erlassen?

Antwort anzeigen

Antwort

am 13. März 1938

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Frage

Wer marschierte im März 1938 in Österreich ein?

Antwort anzeigen

Antwort

die Deutsche Wehrmacht

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Frage

Wie kam der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß ums Leben?

Antwort anzeigen

Antwort

Dollfuß wurde am 25. Juli 1934 bei einem Putschversuch von österreichischen Nationalsozialisten erschossen.

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Frage

Was war das Ziel des Vierjahresplans?

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Antwort

Mit dem Vierjahresplan verfolgte Hitler das Ziel, Wirtschaft und Armee innerhalb von vier Jahren bereit für den Krieg zu machen. Er wollte damit die Grundvoraussetzungen schaffen, um das Territorium des Deutschen Reichs gewaltsam nach Ostmitteleuropa auszudehnen.

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Frage

Welcher österreichische Bundeskanzler wurde von Hilter zum Rücktritt gewungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Kurt von Schuschnigg

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Frage

Wie hieß die österreichische Schwesterpartei der NSDAP?

Antwort anzeigen

Antwort

Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) Österreichs

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Frage

Welche Forderungen stellte Hitler am 12. Februar 1938 an Schuschnigg?

Antwort anzeigen

Antwort

Schuschnigg sollte das Verbot der österreichischen Nationalsozialisten aufheben, diese an der Regierung beteiligen und ihnen das Innenministerium und damit die Polizeigewalt übergeben.

Frage anzeigen

Frage

Wie wollte Schuschnigg die Machtübernahme des NS-Regimes verhindern?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit einer Volksabstimmung "Für ein freies und deutsches, unabhängiges und soziales, für ein christliches und einiges Österreich!" am 09. März 1938

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Frage

Wer sollte die Regierung Österreichs nach Schuschniggs Rücktritt übernehmen?

Antwort anzeigen

Antwort

der Nationalsozialist Arthur Seyß-Inquart

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Frage

Wer lebte nach dem Ersten Weltkrieg im Sudetenland?

Antwort anzeigen

Antwort

Damals war der Großteil des Sudetenlands von Deutschen, also Sudetendeutschen, besiedelt.

Frage anzeigen

Frage

Zu welchem Staat gehörte das Sudetenland 1919?

Antwort anzeigen

Antwort

Tschechoslowakei

Frage anzeigen

Frage

Wie wird der Widerstand der Sudetendeutschen gegen die Unterdrückung in der Tschechoslowakei bezeichnet?

Antwort anzeigen

Antwort

als Sudetenkrise

Frage anzeigen

Frage

Wann war die Sudetenkrise?

Antwort anzeigen

Antwort

1938

Frage anzeigen

Frage

Wie wurden die Sudetendeutschen von der Tschechoslowakei benachteiligt?

Antwort anzeigen

Antwort

durch diskriminierende Schulpolitik, das Sprachengesetz, Bodenreform und Arbeitslosigkeit

Frage anzeigen

Frage

Was beinhaltete das Sprachengesetz?

Antwort anzeigen

Antwort

Am 19. Februar 1920 wurde im Sprachengesetz Tschechisch als Staatssprache festgelegt. Auch in den deutschsprachigen Bezirken, mussten Staatsbeamte ab sofort Tschechisch sprechen.

Frage anzeigen

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