Select your language

Suggested languages for you:
Log In App nutzen
StudySmarter - Die all-in-one Lernapp.
4.8 • +11k Ratings
Mehr als 5 Millionen Downloads
Free

Politisches System DDR

Save Speichern
Print Drucken
Edit Bearbeiten
Melde dich an und nutze alle Funktionen. Jetzt anmelden
X
Illustration Du hast bereits eine Erklärung angesehen Melde dich kostenfrei an und greife auf diese und tausende Erklärungen zu
Geschichte

In diesem Artikel geht es um das politische System der DDR. Du lernst wie der Staat aufgebaut war und kannst dir so dein eigenes Bild davon machen, wie demokratisch die DDR wirklich war. Zum Schluss gibt es außerdem einen Vergleich der politischen Systeme der BRD und DDR.



Was war das politische System der DDR?


Die DDR war einer der beiden deutschen Staaten, welche sich im Zuge der doppelten Staatsgründung, während der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges, gebildet hatten. Fortan handelte es sich bei Deutschland um ein Geteiltes Deutschland. Im Westen befand sich die Bundesrepublik Deutschland und im Osten die Deutsche Demokratische Republik (DDR).


Wenn du mehr zum Aufbau und der Entstehung der DDR und erfahren willst, lies auch unseren Artikel zur Gründung der DDR.

Insgesamt bestand die DDR aus 15 Bezirken und 217 Kreisen. In der DDR gab es keine Länder und daher auch keinen Föderalismus, denn der Staat wurde in der DDR-Zentrale verwaltet.


Unter Föderalismus versteht man eine bestimmte Art der Staatsorganisation. Hierbei wird die Macht der Politik zwischen Staat und Länder aufgeteilt. Da die DDR nur zentral auf Bundesebene gelenkt wurde gab es keinen Föderalismus und Länder und Staat arbeiteten nicht eng zusammen. 


Der DDR-Staat orientierte sich stark am sowjetischen Vorbild: Einparteienherrschaft, Wahl aus Einheitslisten, willkürliche Machtausübung, Unterdrückung der Meinungsfreiheit. Auch die Einheitspartei SED wurde aus dem sowjetischen Vorbild übernommen. 


Im Prinzip hatte die DDR zwei große Ziele:


  1. „planmäßiger Aufbau des Sozialismus“ : Enteignungen zur Gründung „Volkseigener Betriebe“ 
  2. Sicherung der strikten Zweistaatlichkeit in Form von ideologischer Abgrenzung zum Weststaat



Politisches System der DDR - Aufbau


Hier kannst du den Staatsaufbau anhand eines Schaubilds erkennen. Insgesamt siehst du die einzelnen Staatsorgane und ihre Verknüpfungen. Im Folgenden erhältst du eine Zusammenfassung ihrer Aufgaben – dabei kannst du gerne auf dieses Schaubild zurückblicken. 


                        Das politische System der DDR das politische System der DDR Schaubild StudySmarterAbbildung 1: politisches System der DDR Quelle: abiweb.de



Politisches System der DDR - Zusammenfassung


Das politische System der DDR war im Grunde nicht demokratisch ausgerichtet. Die einzelnen Staatsorgane waren zu Gunsten der SED ausgerichtet, was im Folgenden erklärt wird:


SED


Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) war eine Partei, welche sich zuvor aus der KPD und der SPD zu einer Partei zusammengeschlossen hatte. Dies geschah um einen höheren Zuspruch in der Bevölkerung zu erzielen. Letztendlich wurden aber viele Sozialisten ihrer politischen Stellung entzogen und immer mehr Mitglieder der ehemaligen KPD in die politische Verantwortung gestellt. Somit glich die SED immer mehr der sowjetischen Partei KP, welche eine kommunistische Partei war.


Die SED war die Führungspartei der DDR. Der Führungsanspruch der Partei war ab dem 6. April 1968 fest in der Verfassung der DDR verankert. Sie stand im engen Zusammenhang mit der sowjetischen Partei KPdSU.


                        Das politische System der DDR SED Parteitag 1976 StudySmarterAbbildung 2: Parteitag der SED 1976
Quelle: Segu-geschichte.de


Volkskammer


Die Volkskammer war ein Organ des DDR-Staates. Die Sitze der Volkskammer waren zum einen auf die Massenorganisationen des Demokratischen Blocks und zum anderen auf die Parteien der DDR verteilt. Das Parlament besaß 500 Mitglieder und wurde ab 1949 alle vier Jahre, später ab 1971 alle fünf Jahre, neu gewählt. 


Die Wahl der Volkskammer geschah durch die wahlberechtigten Bürger*innen der DDR. Sie wählten die Volkskammer aus Einheitslisten, welche vor der Wahl durch die Nationale Front, einem Zusammenschluss aller Parteien bei dem die SED den Vorsitz hatte, zusammengestellt wurden. In diesen Einheitslisten wurden die Sitze in der Volkskammer den Parteien fest zugeordnet. Den Einheitslisten konnten die wahlberechtigten Bürger*innen der DDR entweder zustimmen oder sie ablehnen. 


Im Grunde war es also gleichgültig wie die Wähler bei der Wahl abstimmten, denn so oder so stand die Verteilung der Volksvertretung im Vorhinein durch die von der SED bereitgestellten Einheitslisten fest. Deswegen stand auch bereits vor der Wahl fest, wie die Wahl ausgehen würde.


Zu den Massenorganisationen der DDR zählten der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB), die Freie Deutsche Jugend (FDJ), der Demokratische Frauenbund (DFD) und der Kulturbund. Die Vertreter dieser Massenorganisationen waren oftmals Politiker der SED, weshalb die Massenorganisationen insgesamt der Partei SED unterlagen. 


Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands hatte den Führungsanspruch in der DDR. Des Weiteren gab es Parteien wie die Christlich-Demokratische Union (CDU), die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NDPD), die Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD) oder die Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD). All diese Parteien zählten zu den Blockparteien der DDR


Der Volkskongress war das Staatsorgan der DDR, welches die “Scheindemokratie“ aufrecht erhalten sollte. Wenn man aber genauer hinsieht kann man erkennen, dass die DDR nicht demokratisch war. Dies lässt sich durch die Wahlen begründen, welche weder frei noch geheim waren. Zudem hatte die SED einen Führungsanspruch, was dazu führte, dass es keine Gewaltenteilung im Staat gab. All diese Aspekte zeichnen normalerweise eine Demokratie aus. 


Ministerrat


Außerdem gab es in der DDR den Ministerrat, welcher aus rund 40 Mitgliedern bestand. Auch hier gehörten die meisten Mitglieder der SED an. Der Ministerrat hatte die Aufgabe die Planwirtschaft zu verwalten und zu leiten und war außerdem für einige Fachministerien zuständig. 


Staatsrat


Der Staatsrat war ein weiteres Gremium des Staates. Dieses Staatsorgan bestand aus weniger als 30 Mitgliedern. Zu Anfangszeiten der DDR hatte Walter Ulbricht den Vorsitz über den Staatsrat, später ab 1973 Willi Stoph und ab 1976 Erich Honecker.


Zentralkomitee und Politbüro 


Tatsächlich lag das Machtzentrum des sozialistischen Staates bei dem Politbüro bzw. beim Zentralkomitee der SED.


Das Zentralkomitee (ZK) war eine Zusammenstellung von SED-Mitgliedern, welche auf dem Parteitag der Partei gewählt wurden. Dieses Gremium war als oberstes Gremium der Partei zu verstehen und hatte insgesamt über 120 Mitglieder. Des Weiteren wurden aus den Mitgliedern des ZKs 25 Kandidaten für das Politbüro gestellt. Das gleiche galt für den Generalsekretär der dem Politbüro vorstand.


                        Das politische System der DDR Das Politbüro StudySmarterAbbildung 3: Das Politbüro
Quelle mdr.de 


Das Politbüro unterlag also dem Zentralkomitee und wurde von diesem kontrolliert und überwacht – seine Aufgabe war es Vorschläge für Abstimmungen im ZK zu erbringen. Beide Gremien waren eng verknüpft, denn im Prinzip war das Politbüro das politische Büro des Zentralkomitees.


Machtinstrumente SED


Die DDR war kein Rechtsstaat. Dies macht sich anhand der Gerichte der DDR bemerkbar. Die Bürger*innen hatten nicht die Möglichkeit bei einer Ungerechtigkeit des Staates gegen ihn zu klagen, da die Justiz in der DDR nicht Unabhängig war. In der Diktatur konnten die obersten Führungspositionen der SED in das Recht eingreifen und konnten die fehlende Gewaltenteilung ausnutzen. 


Machtinstrumente wie die Stasi sollten den Führungsanspruch der SED in der DDR schützen. Somit wurde das Ministerium für Staatssicherheit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut. Es war ein Apparat der SED der den Kommunismus schützen sollte. Zum einen sollte es die DDR vor äußeren Feinden schützen, aber genauso wichtig war der Schutz vor innerstaatlichen Bedrohungen, welche als ,,feindlichen Elemente” bezeichnet wurden. 


Die Stasi war ,,Schild und Schwert” der SED und tatsächlich eine Art Geheimdienst. Sie überwachte und bespitzelte Bürger*innen systematisch und schloss alle Bedrohungen durch das Prinzip Observation-Einschüchterung-Inhaftierung-Zersetzung aus.


Auch staatliche Sicherheitsorgane, wie die Nationale Volksarmee, standen unter der Kontrolle der SED. Des Weiteren gab es weitreichende Zensur in Kunst, Literatur und Medien.


Wirtschaft


Das politische System der DDR beinhaltete außerdem die Planwirtschaft. Die Wirtschaft der DDR war zentral gelenkt und eine Abkehr vom Prinzip von Angebot und Nachfrage, bzw. der Marktwirtschaft. Dies führt dazu, dass Anzahl sowie Preise von Gütern, die in der DDR produziert wurden, von staatlicher Seite festgelegt wurden – die Wirtschaft in der DDR verlief also nur unter strengen Vorgaben. Diese Art der Wirtschaft ließ keinen Raum, um auf Veränderungen des Weltmarkts zu reagieren und führte zur Vernachlässigung von Qualität und Weiterentwicklung der Produkte.


Diktatur


Insgesamt lässt sich sagen, dass die DDR eine Diktatur des SED-Regimes war, da es keine Gewaltenteilung gab und die Parteimitglieder der SED alle wichtigen Gremien besetzten und somit über den DDR-Staat verfügten. Die Bürger*innen der DDR besaßen keine Meinungsfreiheit und wurden durch Machtinstrumente, wie der Stasi, ihrer Privatsphäre beraubt. Zudem wurde nach dem Prinzip des Demokratischen Sozialismus die zentrale Planwirtschaft in der DDR eingeführt, wodurch auch die Wirtschaft verstaatlicht wurde.



DDR das politische System nach der friedlichen Revolution


Gegen Ende der 1980er Jahre kam es zu einem gesellschaftlichen und politischen Wandel in der DDR. Diese Wandel mündete in der friedlichen Revolution, da immer mehr Bürger*innen der DDR auf die Straße gingen und gegen das politische System der DDR demonstrierten


Letztendlich nahmen die sogenannten „Montagsdemonstration“ im Jahr 1989 so große Dimensionen an, dass die DDR-Regierung nachgeben musste, weshalb unter anderem auch die Berliner Mauer geöffnet wurde.


Die friedliche Revolution führte zu einer Wende und zum Aufbruch des DDR-Staates. Am 1. Dezember 1989 wurde der Führungsanspruch der SED aus der Verfassung gestrichen und am 3. Dezember trat das Politbüro geschlossen zurück. Des Weiteren kam es zu Neuwahlen der DDR-Regierung. Diese Wahlen waren erstmals ohne Einheitslisten, weshalb die Bevölkerung frei wählen konnte und der Ausgang der Wahl offen war. Es gewann ein politisches Bündnis, welches sich für die Wiedervereinigung Deutschlands einsetzte.


Wenn du mehr zur friedlichen Revolution erfahren willst, findest auch zu diesem Thema einen Artikel, hier auf StudySmarter. 



Vergleich politisches System BRD und DDR


Vor der Wiedervereinigung wurde zwischen den beiden deutschen Staaten ein Feindbild etabliert, welches auf den unterschiedlichen ideologischen Ansätzen beider errichtet wurde. Somit kam es innerhalb der deutschen Grenzen zu einer Abgrenzung von West und Ost, woran die unterschiedliche Politik und Orientierung der beiden Staaten Schuld waren. 


Während die BRD das westliche Weltbild verkörperte und seinen Staat auf der Grundlage des Rechts- und Sozialstaatsprinzips aufbaute, orientierte sich die DDR genau in die entgegengesetzte Richtung. Die DDR verkörperte das östliche Weltbild und orientierte sich stark an dem sozialistischen Staat der Sowjetunion


Der Weststaat BRD war ein föderalistischer Staat mit einer parlamentarischen Demokratie und vielfältigem Parteiensystem. In der DDR gab es vielmehr eine ,,Scheindemokratie”, hinter der sich die SED-Diktatur verbarg. Die Wahlen in der BRD fanden regelmäßig statt und waren frei, demokratisch und geheim. Der Ausgang der Wahl stand im Vorhinein nicht fest und alle Parteien hatten gleiche Chancen bei der Wahl. Durch die Einheitslisten der DDR, waren die Wahlen im anderen deutschen Staat anders – hier konnte nur die SED gewinnen.


Die BRD hielt an der sozialen Marktwirtschaft fest, währen die DDR die zentrale Planwirtschaft ausbaute. Des Weiteren wurde in der BRD die Meinung- und Pressefreiheit als Grundrecht der Bevölkerung angesehen und war auch in der deutschen Verfassung verankert. In der DDR hingegen gab es keine Meinungsfreiheit und eine scharfe Zensur der Medien.


Wenn du mehr zur BRD erfahren willst, lies auch unseren Artikel zur Gründung der BRD.



Politisches System DDR - Das Wichtigste


  • Das politische System der DDR orientierte sich stark am Sowjetischen Vorbild und war sozialistisch, antifaschistisch und basierte auf einer marxistischer-leninistischer Grundlage.

  • Die Partei SED als Staatspartei hatte den Führungsanspruch in der DDR inne und stellte alle wichtigen Gremien wie das Politbüro, den Generalsekretär oder den Ministerrat, weshalb man auch von einer SED Diktatur spricht.

  • Innerhalb des Staates gab es keine Gewaltenteilung, die Bürger*innen wählten die Volkskammer aus Einheitslisten, es gab keine Meinungsfreiheit, Medien-, Kunst- und Literaturzensur und die Justiz war nicht Unabhängig, weshalb die DDR kein Rechtsstaat war.

  • In der DDR nutzte die SED verschiedene Machtinstrumente aus wie die Nationale Armee und Stasi, um die Bürger*innen zu unterdrücken und sie zu bespitzeln.

  • Die zentrale Planwirtschaft war die Wirtschaftsform der DDR, weshalb die Anzahl von Gütern und dessen Preise staatlich festgelegt wurden.


       


Häufig gestellte Fragen zum Thema Politisches System DDR

Die DDR war eine Diktatur. In dem totalitären Staat lag die Macht bei der Führungspartei SED und es gab keine Gewaltenteilung.

Die DDR funktionierte durch den Staatsaufbau, welche auf der Grundlage des demokratischen Zentralismus ausgebaut wurde. Die Wirtschaft wurde vom Ministerrat zentralisiert und geleitet, weshalb es in der DDR die zentrale Planwirtschaft gab. Das Politbüro war sozusagen das Machtzentrum der DDR und von Mitgliedern der SED besetzt.  

Die meiste Macht lag bei der Staatspartei SED. Ihr unterlagen alle wichtigen Gremien, da diese von den eigenen Mitgliedern besetzt wurden. Zum Beispiel wurde das 25-köpfige Machtzentrum der DDR, das Politbüro, von Mitgliedern der SED belegt, welche nun den Staat verwalteten.  

Der sozialistische Staat DDR basierte auf der marxistisch-leninistischen Ideologie. Die Weltanschauung war antifaschistisch, das heißt sie richtete sich gegen den Faschismus und den Nationalsozialismus. Sie sah vielmehr die Diktatur des Proletariats vor, also des Bürgertums. Zudem sollten Produktionsmittel verstaatlicht und der Kommunismus ausgebaut werden.

Finales Politisches System DDR Quiz

Frage

Was änderte sich durch die friedliche Revolution an der politischen Ordnung der DDR?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch die friedlichen Revolution kam es zu einem Aufbruch des DDR-Staates, was dazu führte, dass am 1. Dezember 1989  der Führungsanspruch der SED aus der Verfassung gestrichen wurde.  

Am 3. Dezember trat das Politbüro geschlossen zurück und im März fanden das erste mal freie und offene Wahlen statt. 

Frage anzeigen

Frage

Worin unterschied sich das politische System der DDR und BRD?

Antwort anzeigen

Antwort

Wahlen 

Frage anzeigen

Frage

Welche Wirtschaftsform gab es in der DDR?

Antwort anzeigen

Antwort

Sozialismus

Frage anzeigen

Frage

Warum war die DDR kein Rechtsstaat?

Antwort anzeigen

Antwort

Die DDR war kein Rechtsstaat, da es keine Unabhängigkeit der Justiz gab. Die Führungspositionen der SED konnten sich in das Recht einmischen und Bürger nicht rechtlich gegen den Staat vorgehen. 

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Bundesländer gab es in der DDR?

Antwort anzeigen

Antwort

0

Frage anzeigen

Frage

Welche Aufgaben hatte der Ministerrat?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Ministerrat hatte die Aufgabe die Planwirtschaft zu verwalten und zu leiten und war außerdem für einige Fachministerien zuständig. 

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Mitglieder hatte das Politbüro?

Antwort anzeigen

Antwort

25

Frage anzeigen

Frage

In welcher Beziehung zueinander standen das Zentralkomitee und das Politbüro in der DDR?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Grunde war das Politbüro das politische Büro des Zentralkomitees (ZK). Aus den Mitgliedern des ZKs wurden 25 Kandidaten für das Politbüro gestellt. Insgesamt unterlag das Politbüro also dem Zentralkomitee und wurde von diesem kontrolliert und überwacht. Gleichzeitig hatte das Politbüro die Aufgabe Vorschläge für Abstimmungen im ZK zur erbringen. Beide Gremien sind als das Machtzentrum der DDR zu verstehen. 

Frage anzeigen

Frage

Von welchem Gremium wurde die zentrale Wirtschaft der DDR gelenkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Ministerrat

Frage anzeigen

Frage

Warum gab es in der DDR keinen Föderalismus?

Antwort anzeigen

Antwort

In der DDR wurde die Macht der Politik zwischen Staat und Länder nicht aufgeteilt. Stattdessen wurde der Staat zentral auf Bundesebene gelenkt und Länder und Staat arbeiteten nicht eng zusammen.  

Frage anzeigen

Frage

Welche Aufgaben hatte das Zentralkomitee?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Zentralkomitee war eine Zusammenstellung von SED-Mitgliedern, welche auf dem Parteitag der SED gewählt wurden. Dieses Gremium war als oberstes Gremium der Partei zu verstehen und hatte insgesamt über 120 Mitglieder. Es hatte die Aufgabe aus seinem Kreis 25 Kandidaten für das Politbüro zu stellen. Außerdem traf es die Auswahl des Generalsekretärs der dem Politbüro vorstand. Politbüro und Generalsekretär wurden vom Zentralkomitee kontrolliert und waren dem Zentralkomitee Rechenschaft schuldig. 

Frage anzeigen

Frage

Wie wird das Zentralkomitee in der Fachliteratur oft abgekürzt?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Zentralkomitee wird in der Fachliteratur als „ZK“ abgekürzt. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Aufgaben hatten die Machtinstrumente der SED?

Antwort anzeigen

Antwort

Bespitzelung der Bürger*innen 

Frage anzeigen

Frage

An welchem Tag trat das Politbüro nach der friedlichen Revolution geschlossen zurück?

Antwort anzeigen

Antwort

Am 1. Dezember 1989

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern unterschied sich das politische System der BRD und DDR im Bezug auf die Wahlen?

Antwort anzeigen

Antwort

Die BRD war ein föderalistischer Staat mit einer parlamentarischen Demokratie und vielfältigem Parteiensystem. In der DDR gab es stattdessen vielmehr eine ,,Scheindemokratie” hinter der sich die SED-Diktatur verbarg.


Die Wahlen in der BRD fanden regelmäßig statt und waren frei, demokratisch und geheim. Der Ausgang der Wahl stand im Vorhinein nicht fest und es konnte jede Partei hatte dieselben Chancen bei der Wahl. In der DDR war dies anders, denn durch die Einheitslisten der SED, waren die Wahlen im anderen deutschen Staat anders – hier konnte nur die SED gewinnen. Hier waren die Parteien zum einen in die Blockparteien eingeteilt, die in der Volkskammer eine feste Anzahl von Sitzen hatten und zum anderen in die Massenorganisationen, die wiederum der SED unterlagen. 

Frage anzeigen

Frage

Seit wann kann man seine Stasi Akte einsehen?

Antwort anzeigen

Antwort

2. Januar 1992

Frage anzeigen

Frage

Worauf basiert die Stasi-Akteneinsicht?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Einsicht der Stasi Akten basiert auf dem Stasi-Unterlagen-Gesetz.

Frage anzeigen

Frage

Wann trat das Stasi-Unterlagen-Gesetz in Kraft?

Antwort anzeigen

Antwort

29. Dezember 1991

Frage anzeigen

Frage

Wer war der erste Beauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR?

Antwort anzeigen

Antwort

Joachim Gauck

Frage anzeigen

Frage

Wann fand der Sturm auf die Stasi-Zentrale statt?

Antwort anzeigen

Antwort

15. Januar 1990

Frage anzeigen

Frage

Warum stürmten Bürger die Stasi-Zentrale Anfang 1990?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie wollten die Vernichtung ihrer Akten verhindern.

Frage anzeigen

Frage

Wann wurde die Stasi gegründet?

Antwort anzeigen

Antwort

21. Februar 1950

Frage anzeigen

Frage

Der richtige Name der Stasi ist:

Antwort anzeigen

Antwort

Ministerium für Staatssicherheit

Frage anzeigen

Frage

Wer leitete die Stasi die längste Zeit?

Antwort anzeigen

Antwort

Erich Mielke

Frage anzeigen

Frage

Von wann bis wann war Mielke Minister für Staatssicherheit?

Antwort anzeigen

Antwort

1957 bis 1989

Frage anzeigen

Frage

Welche Methode wandte die Stasi an, wenn eine Inhaftierung unvorteilhaft war?

Antwort anzeigen

Antwort

Zersetzung

Frage anzeigen

Frage

Wofür steht OV?

Antwort anzeigen

Antwort

Operativer Vorgang

Frage anzeigen

Frage

Wofür steht OV?

Antwort anzeigen

Antwort

Operativer Vorgang

Frage anzeigen

Frage

Offiziell bestand das MfS nur aus hauptamlichen Mitarbeiter*innen.

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig

Frage anzeigen

Frage

IM steht für:

Antwort anzeigen

Antwort

Inoffizieller Mitarbeiter

Frage anzeigen

Frage

Zu den Aufgaben der Stasi gehörten:

Antwort anzeigen

Antwort

Zum Beispiel: 

  • Überwachung der Bevölkerung
  • Kontrolle anderer Organe
  • Prävention der Republikflucht
Frage anzeigen

Frage

Auf welcher Psychologie beruhten die Zersetzungsmaßnahmen?

Antwort anzeigen

Antwort

Operative Psychologie

Frage anzeigen

Frage

Seit Juni 2021 befinden sich die Stasi-Akten im:

Antwort anzeigen

Antwort

Bundesarchiv

Frage anzeigen
Mehr zum Thema Geteiltes Deutschland
60%

der Nutzer schaffen das Politisches System DDR Quiz nicht! Kannst du es schaffen?

Quiz starten

Über 2 Millionen Menschen lernen besser mit StudySmarter

  • Tausende Karteikarten & Zusammenfassungen
  • Individueller Lernplan mit Smart Reminders
  • Übungsaufgaben mit Tipps, Lösungen & Cheat Sheets

Finde passende Lernmaterialien für deine Fächer

Hol dir jetzt die Mobile App

Die StudySmarter Mobile App wird von Apple & Google empfohlen.

Politisches System DDR
Lerne mit der Web App

Alle Lernunterlagen an einem Ort mit unserer neuen Web App.

JETZT ANMELDEN Politisches System DDR

Melde dich an für Notizen & Bearbeitung. 100% for free.