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Immunerkrankungen

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Biologie

Unter einer Immunerkrankung versteht man in der Immunbiologie eine Beeinträchtigung der normalen Funktionsfähigkeit des Immunsystems. In diesem Artikel erhältst du einen ersten Überblick zu den wichtigsten Immunerkrankungen die uns Menschen betreffen können. Das Thema Immunerkrankungen ist neben den Themen Immunsystem, Impfung und Pathogene ein wichtiger Teilbereich der Immunbiologie.

Was versteht man unter Immunerkrankungen?

Wie der Name schon vermuten lässt, versteht man unter Immunerkrankungen Krankheiten, die das Immunsystem betreffen. Normalerweise dient uns unser Immunsystem als natürliches Abwehrsystem gegen diverse Krankheitserreger (= Pathogene).

In manchen Fällen kann das Immunsystem durch innere und äußere Einflüsse in seiner Wirksamkeit beeinträchtigt werden. Dabei kann es zur Verminderung seiner Leistungsfähigkeit bis hin zum Zusammenbruch, zum Angriff auf körpereigene Zellen oder zu unverhältnismäßigen Reaktionen auf harmlose Fremdstoffe kommen.

Im Folgenden lernst du die wichtigsten Immunerkrankungen kennen. Dazu zählen neben einigen Autoimmunerkrankungen auch folgenschwere Erkrankungen des Immunsystems wie AIDS, Leukämie und Immunschwäche.

Autoimmunerkrankungen

Zu den Immunerkrankungen zählen Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel Allergien, Rheuma, Diabetes oder Multiple Sklerose. Bei Autoimmunerkrankungen richten sich die Wirkung des Immunsystem gegen körpereigene Zellen. Der Abwehrmechanismus der uns Menschen eigentlich schützen soll, greift in diesen Fällen also den eigenen Körper und somit die Gesundheit an. Die folgenden vier Autoimmunerkrankungen solltest du auf jeden Fall kennen.

Autoimmunerkrankung Allergie

Wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe mit einer Abwehrreaktion reagiert, spricht man von einer Allergie. Dies kann zum Beispiel bei Lebensmitteln, Pollen (Heuschnupfen) oder Tierhaaren vorkommen und im schlimmsten Fall zum Tod durch einen anaphylaktischen Schock führen.

Allergie Typen: Die Allergologie unterscheidet zwischen vier verschiedenen Allergietypen (Typ I-IV). Typ-I wird auch als "Soforttyp" bezeichnet, er wird durch Antikörper (Immunglobuline, kurz: Ig) ausgelöst. Dieser Typ-I ist der auch der häufigste Reaktionstyp bei einer Allergie. Substanzen, die diesen Allergietyp auslösen können, sind zum Beispiel Heuschnupfen, einige Nahrungsmittelallergien und allergisches Asthma. Den Typ-II bezeichnet man als "zytotoxischer Typ" (lat. "zyto" = Zelle), den Typ-III als "Immunkomplex Typ" und den vierten Allergietyp als "Spättyp".

Autoimmunerkrankung Rheuma

Rheuma ist eine Erkrankung, die viele mögliche Ursachen haben kann. Auch ein geschwächtes bzw. gestörtes Immunsystem kann eine entzündliche rheumatische Erkrankung auslösen. So kann es beispielsweise dazu kommen, dass der Körper Antikörper gegen das Gewebe oder Botenstoffe des eigenen Körpers produziert. Dadurch können schwerwiegende Entzündungen entstehen, die in schlimmen Fällen zu bleibenden Schäden an Gelenken, Knochen, Knorpeln und Organen führen können.

Mögliche Symptome einer Rheuma Erkrankung sind zum Beispiel:

  • Allgemeine Schwäche
  • Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Nachtschweiß
  • Gewichtsabnahme
  • Fieber

Autoimmunerkrankung Diabetes Typ-1

Eine weitere schwerwiegende Autoimmunerkrankung ist der Diabetes Typ 1. Dabei greift das eigene Immunsystem die Zellen der Bauchspeicheldrüse an, die in Folge dessen nicht mehr ausreichend Insulin herstellen können. Insulin ist allerdings ein essentielles Hormon unseres Körpers, da es dafür zuständig ist, den Zucker aus unserem Blut in die Zellen zu transportieren. Menschen die an Diabetes Typ 1 erkranken, sind also meistens auf eine dauerhafte Insulintherapie angewiesen.

Neben dem Diabetes Typ-1, der meist schon im frühen Kindheitsalter auftritt, kann sich der Diabetes Typ-2 auch erst in hohem Alter entwickeln. Als Folge von erblicher Veranlagung, aber auch ungesunder Ernährung und/oder mangelnder Bewegung erhöht sich der Zuckerspiegel im Blut und es kommt zu einer Insulinresistenz. Die Zellen sprechen nur noch zögerlich auf das Hormon Insulin an und der Zucker staut sich infolgedessen im Blut an. Auch Patienten die schwer am Diabetes Typ-2 erkrankt sind, sind daher oft auf eine Insulintherapie angewiesen.

Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose

Bestimmt hast du auch schonmal von der Immunerkrankung Multiple Sklerose (kurz MS) gehört, die sich wie folgt definieren lässt:

Multiple Sklerose: die Erkrankung beginnt meist bereits Alter von 25-35 Jahren und ist eine entzündliche und unheilbare Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Das Immunsystem erkrankter Menschen zerstört Teile von wichtigen Nervenfasern, die an der Weiterleitung von Impulsen beteiligt sind. Es kann dadurch zu Lähmungserscheinungen und Muskelkoordinationsproblemen kommen. Dennoch unterscheiden sich die Symptome, der Krankheitsverlauf und die Therapieerfolge von Patient zu Patient so stark, dass nur wenige allgemeingültige Aussagen über die Erkrankung getroffen werden können.

Welche Immunerkrankungen gibt es noch?

Weitere prominente Immunerkrankungen sind AIDS, Leukämie und Immunschwäche. Dabei gibt es vielfältige Immunschwächeerkrankungen, die allgemein auf angeborenen oder erworbenen Defekten des Immunsystems beruhen.Dabei können die Mechanismen der zellvermittelten oder der humoralen Immunantwort oder auch beide betroffen sein.

Ursachen eines "angeborenen Immundefekts" sind Mutationen, die dazu führen, dass bestimmte Bausteine des Immunsystems ausfallen. Unter anderem Erkrankungen des Knochenmarks (= Leukämie) oder HI-Viren verursachen die sogenannten "erworbenen Immundefekte".

AIDS

Die bekannteste erworbene Immundefekterkrankung ist AIDS (engl. Acquired Immune Deficiency Syndrome). Sie wird durch das HI-Virus (engl. Human Immunodeficiency Virus) verursacht und ist seit 1982 diagnostizierbar. Die Diagnose einer HIV-Infektion erfolgt durch den Nachweis von HIV-spezifischen Antikörpern im Blut von Betroffenen.

Nach der Ansteckung mit HIV über Körperflüssigkeiten wie Blut und Sperma kommt es zu einer mehrere Wochen umfassenden akuten Phase mit grippeähnlichen Symptomen. Danach können bis zum Ausbruch der AIDS-Erkrankung viele vollkommen beschwerdefreie Jahre vergehen, da sich das Erbgut der HI-Retroviren in das Genom der Wirtszellen integriert und dort ruhen kann.

Leukämie

Der Begriff "Leukämie" bedeutet übersetzt "weißes Blut" und deutet bereits das Problem an, von dem ein Teil der Leukämie Patienten betroffen ist. Die Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut ist bei ihnen nämlich stark erhöht, was dazu führt, dass die normale Blutbildung verdrängt wird und nicht mehr ausreichend gesunde Blutkörperchen gebildet werden können. Folgen davon können Blutarmut, Infektionen und erhöhte Blutungsneigung sein.

Unter dem Begriff Leukämie lassen sich eine Gruppe von Krebserkrankungen zusammenfassen die alles das blutbildende System betreffen, sich aber im Hinblick auf Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen doch relativ stark unterscheiden können.

Immunerkrankungen - Das Wichtigste

  • Immunerkrankungen entstehen durch Beeinträchtigungen der Immunabwehr des Körpers
  • Bei Autoimmunerkrankungen richtet sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper
  • Die bekanntesten Autoimmunerkrankungen sind: Allergien, Rheuma, Diabetes und Muiltiple Sklerose
  • Es gibt vier Typen von Allergien, die häufigste Form ist der sogenannte "Soforttyp"
  • Rheuma kann durch ein stark geschwächtes Immunsystem ausgelöst werden
  • Der Diabetes-Typ 1 entsteht durch geschädigte Zellen der Bauchspeicheldrüse
  • Multiple Sklerose tritt oft bereits ab einem Alter von 25 Jahren auf
  • Weitere schwerwiegende Immunerkrankungen sind: AIDS, Leukämie und Immunschwäche

Finales Immunerkrankungen Quiz

Frage

Was ist eine Allergie?

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Antwort

Als Allergie bezeichnet man eine übermäßige Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe, die damit zu allergieauslösenden Stoffen, den sog. Allergenen werden

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Frage

Was sind z. B.: Federn, Haare, Pollen, Formaldehyd, Latex, Metalle (z.B. Nickel), Zusatzstoffe in Kunststoffen für Allergene?

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Antwort

Kontaktallergene

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Frage

Was sind z. B.: Blütenpollen, Hausstaubmilbenkot, Proteine aus Speichel und Hautschuppen von Tieren („Tierhaarallergie“), Pilzsporen, Lösungsmittel in Lacken und Leimen

für Allergene?

Antwort anzeigen

Antwort

Inhalationsallergene

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Frage

Was sind 

 z. B.: Gluten

für Allergene?

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Antwort

Nahrungsmittelallergene

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Frage

Was sind z.B.: Bienen- und Wespengift

für Allergene?

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Antwort

Insektengifte

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Frage

Was sind z.B.: Antibiotika für Allergene?


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Antwort

allergene Medikamente

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Frage

Was passiert bei einer Allergie im Körper?

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Antwort

  • Der Mensch nimmt über den Tagesverlauf durch seinen Atemwege, die Haut und dem Magen-Darm-Trakt unterschiedliche Stoffe auf
  • Das Immunsystem prüft dabei ständig, ob es sich dabei um Krankheitserreger handelt oder nicht
  • Falls es sich um Erreger handelt reagiert das Immunsystem mit einer Abwehrreaktion
  • Manchmal kann das Immunsystem allerdings nicht zwischen für den Körper schlechten und unproblematischen Stoffen unterscheiden und reagiert mit einer Abwehrreaktion, obwohl dies nicht nötig ist
  • Dies ist zum Beispiel bei harmlosen Substanzen wie Lebensmitteln oder Pollen der Fall. Wenn sich diese Abwehrreaktion durch typische allergische Reaktionen wie Entzündungen, Schwellungen der Schleimhäute und erhöhte Sekretproduktion bemerkbar macht, ist eine Allergie vorhanden
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Frage

Was ist der Typ I (Soforttyp)?

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Antwort

  • Die meisten Menschen leiden unter Allergien des Typs l, die innerhalb weniger Sekunden oder Minuten auftreten
  • Zu diesem Typ gehören sowohl Nahrungsmittelallergien als auch Allergien gegen Gräser und Baumpollen
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Frage

Wer ist hauptsächlich beteiligt an der Ausbildung von allergischen Reaktionen?

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Antwort

hauptsächlich die Immunglobulin-E-Antikörper (IgE) und die Mastzellen (bestimmte weiße Blutzellen)

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Frage

Was passiert beim Erstkontakt mit einem Antigen des späteren Allergens?

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Antwort

  • Es bilden Plasmazellen neben anderen Antikörperklassen auch spezifische IgE-Moleküle, die sich an Rezeptoren an der Zelloberfläche der Mastzellen binden
  • Beim erneuten Kontakt mit dem Allergen setzen solche mit den IgE-Molekülen besetzten Mastzellen das in ihren Golgi-Vesikeln enthaltene Histamin und Serotonin frei
  • Im Gegensatz zu Nicht-Allergikern funktioniert bei Allergikern die Abschaltung der Immunreaktion durch die entsprechenden T- Unterdrückerzellen nicht


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Frage

Was ist der Typ II (Zytotoxischer Typ)?

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Antwort

  • Eine Typ ll Allergie kommt zum Beispiel bei Bluttransfusionen vor, wenn die falsche Blutgruppe übertragen wurde
  • Erste Symptome treten nach sechs bis zwölf Stunden das erste Mal auf
  • Bei diesem Allergietypen bildet unser Immunsystem  Antikörper gegen bestimmte Bestandteile auf der Oberfläche der Zellen
  • Die  Antikörper sind in der Lage die Zellstrukturen zu erkennen und meldet dies an das Immunsystem zurück, sodass dieses aktiviert wird. Das Immunsystem bekämpft daraufhin die Zellen


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Frage

Was ist der Typ lll (Immunkomplex-Typ)?

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Antwort

  • Hier treten die Symptome ebenfalls innerhalb von sechs bis zwölf Stunden auf
  • Es bilden sich sogenannte Immunkomplexe aus  Antikörper und Allergenen
  • Diese lagern sich dann an Zellen und Gewebe ab oder zirkulieren frei um Blut. Häufig kommt es daher zu Gefäßentzündungen oder Entzündungen in der Niere
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Frage

Was ist der Typ IV (Spättyp)?

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Antwort

  • Die Beschwerden bei diesem Allergietyp treten meistens erst ein bis drei Tage nach Kontakt mit der allergischer Substanz auf
  • Häufig sind dies Duftstoffe oder Medikamente. T-Helfer-Lymphozyten, reagieren auf die Substanz und verbleiben länger im Körper, auch wenn das Allergen nicht mehr vorhanden ist
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Frage

Wodurch entstehen Allergien?

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Antwort

  • Die Ursachen für die übermäßige Reaktion des Immunsystems auf harmlose Allergene sind noch nicht vollständig geklärt
  • Es gibt dazu eine Reihe von mehr oder weniger gesicherten Hypothesen
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Frage

Welche Hypothesen gibt es dazu, wie eine Allergie entsteht?

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Antwort

  • genetische Veränderungen und erbliche Dispositionen
  • fehlende Belastung des Immunsystems im Kindesalter
  • Veränderungen der Ökologie der im Körper vorkommenden Bakterien (z.B. durch Antibiotika)
  • Vielzahl komplexer Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln
  • psychosomatische Effekte


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Frage

Was sind Autoimmunerkrankungen?

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Antwort

  • Ein weiterer Fall sind Autoimmunerkrankungen. Grundlage der Immunität ist also die Unterscheidung zwischen „eigen“ und „fremd“
  • Bei Autoimmunerkrankungen ist die sogenannte Immuntoleranz gestört und eigenen Zellen werden fälschlicherweise als Fremdkörper registriert und angegriffen
  • Bei Autoimmunerkrankungen richten sich also die Wirkung des Immunsystem gegen körpereigene Zellen, da sie nicht mehr anhand der MHC-Proteinkomplexe erkannt werden
  • Sie werden daher wie Krankheitserreger oder Toxine bekämpft. Es bilden sich also Antikörper und T-Killerzellen gegen die Gewebsantigene des eigenen Körpers
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Frage

Was sind die Auslöser für Autoimmunreaktionen?

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Antwort

  • Ein möglicher Auslöser für Autoimmunerkrankungen und einen solchen Immundefekt ist die Infektion mit einem Erreger, dessen Antigene große Ähnlichkeit mit den körpereigenen Antigenen aufweisen
  • Daneben werden auch erbliche Dispositionen, Schwangerschaft, Umweltfaktoren und Stress als mögliche Ursachen gesehen
  • Die Therapie von Autoimmunerkrankungen besteht – wie bei der Organtransplantation – in der Immunsuppression
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Frage

Wo besteht ein dringender Verdacht auf eine Autoimmunreaktion?

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Antwort

Es gibt mehr als 60 sehr unterschiedliche Erkrankungen

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Frage

Nenne Beispiele für eine Autoimmunerkrankung.

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Antwort

  • Diabetes mellitus Typ-I
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Autoimmune Hepatitis


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Frage

Was ist die Krankheitsursache für Diabetes mellitus Typ-I?

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Antwort

Zerstörung der Insulin bildenden Zellen der Bauchspeicheldrüse


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Frage

Was ist die Krankheitsursache für Multiple Sklerose (MS)?


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Antwort

Zerstörung der Myelinscheiden an Nervenzellen

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Frage

Was ist die Krankheitsursache für Autoimmune Hepatitis?


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Antwort

Zerstörung von Leberzellen

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Frage

Was ist eine organspezifische Autoimmunerkrankung?

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Antwort

  • Bei den organspezifischen Autoimmunerkrankungen wird ein spezielles Organ im Körper vom Immunsystem als „fremd“ registriert und geht gegen dieses Organ vor
  • Die chronische Darmentzündung Colitis ulcerosa ist hierfür ein Beispiel
  • Der Körper greift ausschließlich die Zellen der Darmschleimhaut an
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Frage

Welche zwei Kategorien gibt es für Autoimmunerkrankungen?

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Antwort

Organspezifische und systematische Autoimmunerkrankungen

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Frage

Was ist eine systematische Autoimmunerkrankung?

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Antwort

  • Bei den systematischen Autoimmunerkrankungen ist das „Angreifen“ allerdings nicht auf ein bestimmtes Organ begrenzt, sondern das Immunsystem attackiert verschiedene Körperorgane
  • An dieser Stelle kann man stellvertretend die rheumatoide Arthritis nennen
  • Diese Autoimmunerkrankung kann alle Gelenke befallen und ist somit nicht auf eine Region/ein Organ begrenzt


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Frage

Welche Unterscheidung ist bei Autoimmunerkrankungen gestört?

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Antwort

  • die Unterscheidung zwischen „eigenen“ und „fremden“ Zellen gestört
  • Das Immunsystem greift aus diesem Grund „eigene“ Zellen an


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Frage

Was ist Diabetes?

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Antwort

Als Diabetes mellitus wird eine Sammlung von Krankheiten bezeichnet, die vor allem durch chronische Überzuckerung kategorisiert werden.

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Frage

Was ist die Gemeinsamkeit aller Unterarten des Diabetes?

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Antwort

Allen gemeinsam ist aber das Merkmal der chronischen Hyperglykämie (auch Überzuckerung genannt).

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Frage

Welcher Prozess im Körper ist bei einer Erkrankung an Diabetes gestört?

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Antwort

Eine Diabetes-Erkrankung sorgt für die Störung der Blutzuckerregulation.

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Frage

Welche Art der Erkrankung ist Diabetes mellitus Typ 1?

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Antwort

Bei Diabetes mellitus Typ 1 handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung.

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Frage

Was passiert im Körper bei Diabetes mellitus Typ 1?

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Antwort

Das eigene Immunsystem bekämpft die Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die das Insulin herstellen. Somit sinkt über die Zeit der Insulinspiegel immer weiter ab.

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Frage

Was sind die Auslöser von Diabetes mellitus Typ 1?

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Antwort

Die Auslöser von Diabetes Typ 1 sind noch nicht vollständig geklärt. Man geht aber davon aus, dass sowohl genetische als auch Umweltfaktoren eine Rolle spielen.

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Frage

Was sind die Symptome von Diabetes mellitus Typ 1?

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Antwort

Symptome dieser Art der Erkrankung zeigen sich meistens bereits im Kindesalter. Dazu gehören:

  • starker Durst
  • gesteigerte Urinausscheidung
  • Gewichtsverlust
  • Antriebsschwäche
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Frage

Wie wird Diabetes mellitus Typ 1 behandelt?

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Antwort

Ist man an Diabetes Typ 1 erkrankt, müssen die Betroffenen das ganze Leben lang jeden Tag mehrmals selbst Insulin injizieren, damit die Glukose im Blut auf diese Weise abgebaut werden kann.

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Frage

Was passiert bei einer Erkrankung an Diabetes mellitus Typ 2 im Körper?

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Antwort

  • Zunächst normale Insulin-Produktion
  • Körperzellen werden mit der Zeit resistent gegenüber Insulin
  • Bauchspeicheldrüse produziert mehr Insulin um Mangel auszugleichen
  • Durch die exzessive Produktion erschöpft die Bauchspeicheldrüse und produziert immer weniger Insulin --> absoluter Insulinmangel
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Frage

Was sind die Auslöser von Diabetes mellitus Typ 2?

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Antwort

Zusammenspiel verschiedener Faktoren:

  • Genetische Veranlagung
  • Übergewichtigkeit
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen
  • Fett- und zuckerlastige Ernährung
  • Bestimmte Medikamente
  • Hohes Alter
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Frage

Was sind die Symptome von Diabetes mellitus Typ 2?

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Antwort

Symptome zu Typ 2 treten meist schleichend auf. Dazu gehören Müdigkeit, vermehrter Durst, Juckreiz oder trockene Haut. Häufig treten schon eher Merkmale der Folgeerkrankungen auf, da die Symptome von Typ 2 selbst meistens unbemerkt bleiben.

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Frage

Wie wird Diabetes mellitus Typ 2 behandelt?

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Antwort

  • Ziel der Behandlung: Folgeerkrankungen verhindern, also Blutzuckerwerte dauerhaft senken
  • Basis: Veränderung des Lebensstils (z.B. mehr Bewegung, aufhören zu Rauchen)
  • Bei keiner Verbesserung: Antidiabetiker oder künstliches Insulin
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Frage

Nenne vier Folgeerkrankungen, die durch Diabetes entstehen können.

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Antwort

  • Nerven- und Durchblutungsstörungen
  • Schäden im Herz-Kreislauf-System, die zu einem Herzinfarkt führen können
  • Sehschäden
  • Gefäßschaden, die zu einem Schlaganfall führen können
  • Nierenversagen
  • Sexualstörungen
  • Leistungsabbau
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Frage

Welcher Diabetes Typ kommt häufiger vor?

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Antwort

Typ 2

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Frage

Welcher Stoffwechsel wird durch Diabetes gestört?

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Antwort

Eine Diabetes-Erkrankung sorgt nicht immer nur für eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels, sondern oft auch für den Fett- und Eiweißstoffwechsel.

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Frage

Was ist eine Immunschwäche?

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Antwort

Immunschwäche beschreibt eine Störung des Immunsystem, die sich als Abwehrschwäche bemerkbar macht. Meist haben Betroffene ein größeres Risiko für Krankheiten.

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Frage

Wofür ist ein gesundes Immunsystem wichtig?

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Antwort

Ein gesundes Immunsystem sorgt in der Regel dafür, dass Krankheitserreger oder Fremdstoffe im Körper nicht verweilen und vermehren können.

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Frage

Welche Symptome weisen auf eine Immunschwäche hin?

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Antwort

Betroffene von einer Immunschwäche sind häufiger von Infektionen betroffen, da ihre Abwehr nicht so funktioniert, wie sie funktionieren soll. Es kommt häufiger zu einem langwierigen Krankheitsverlauf. Kommt eine Erkältung mit Husten, Schnupfen oder Bronchitis häufiger al 2 Mal im Jahr vor, besteht ein Verdacht auf eine Abwehrschwäche.

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Frage

Wie werden die Ursachen einer Immunschwäche unterschieden?

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Antwort

Es wird zwischen angeborener und erworbener Immunschwäche unterschieden. 


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Frage

Was ist eine angeborene Immunschwäche?

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Antwort

Angeborene Immunschwäche ist eher selten. Bei dieser Form ist die Entwicklung der Stammzellen gestört oder es besteht ein Antikörpermangel.  

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Frage

Was kann bei einer angeborenen Immunschwäche gemacht werden um ein gesundes Immunsystem zu übertragen?

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Antwort

Bei einer angeborenen Immunschwäche kann eine Stammzellentransplantation durchgeführt werden um ein neues, gesundes Abwehrsystem zu übertragen. 

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Frage

Was kann bei einer angeborenen Immunschwäche bei Antikörpermangel gemacht werden?

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Antwort

Bei Antikörpermangel werden Antikörperzubereitungen zur Kompensation verabreicht. 

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Frage

Was wird bei einer angeborenen Immunschwäche vorbeugend gegen Erreger gemacht?

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Antwort

Durch antibakterielle (gegen Bakterien) und antikmykotische (gegen Pilze) medikamentöse Therapien die Entstehung von Infektionen verhindert. 

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Frage

Welche Krankheiten können eine erworbene Immunschwäche hervorrufen?

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Antwort

Grunderkrankungen wie AIDS, welches durch das HI-Virus hervorgerufen führen zu einer erworbenen Immunschwäche. Außerdem Leukämie, Mangelernährung, Ess- und Schlafstörungen.

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