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Folgen des Imperialismus

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Folgen des Imperialismus

In diesem Artikel findest du eine Übersicht zu den Folgen des Imperialismus. Wie der europäische Imperialismus die damalige Weltpolitik beeinflusste, und warum der Imperialismus die ehemaligen Kolonien der Imperialmächte noch bis heute beeinflusst, wird dir alles hier erklärt! Dieser Artikel gehört zum Fach Geschichte und erweitert das Thema des Imperialismus.

Folgen des Imperialismus für die Weltpolitik

Seit dem 16. Jahrhundert begannen europäische Seemächte, große Teile der Welt zu kolonialisieren. Zu den frühen kolonialisierten Gebieten gehören Amerika, Indien, Australien und die Inseln Ozeaniens. Die wichtigsten Seemächte der damaligen Zeit waren unter anderem das British Empire, Portugal, Spanien, Holland und Frankreich.

Ab dem 19. Jahrhundert entbrannte jedoch ein regelrechter Wettlauf um Kolonialgebiete und die Aufteilung der Welt. Mit den 1880er Jahren mischten sich europäische Staaten ein, die zuvor keine vergleichbar große Seemacht besaßen, und begannen ebenfalls, ihrem imperialistischen Bestreben nachzugehen.

Die europäischen Großmächte strebten nach dem Titel der Weltmacht und dem dazugehörigen politischen Einfluss. Die Kolonien, die sie sich aneigneten dienten dabei nicht nur zur territorialen und ökonomischen Expansion und zur Ausdehnung ihrer Einflusssphären. Kolonialbesitz brachte meist auch internationales Ansehen und internationale politische Relevanz.

Abb1: Weltkarte 1898, Kolonien und Territorien

via commons.wikimedia.org

Konkurrenz der Imperialmächte

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts begann die Phase des Hochimperialismus. Wirtschaftliche und machtpolitische Interessen ließen die europäischen Großmächte in einen Konkurrenzkampf treten. Jede Nation versuchte dabei, soviel Kolonialgebiete wie möglich in ihren Besitz zu bringen, bevor sich eine andere Großmacht das Gebiet aneignen konnte. Die Rivalität zwischen den Großmächten Europas stieg damit fortlaufend an.

Der Wettlauf um die Welt führte nicht nur zu territorialen, sondern auch zu wirtschaftlichen Konkurrenzkämpfen. Die Kolonien eröffneten den Imperialmächten allerlei ökonomische Vorteile. Viele Kolonialgebiete waren reich an Rohstoffen, die es in Europa kaum oder gar nicht gab. Bodenschätze oder Naturalien waren daher besonders gewinnbringend für die Wirtschaft der Großmächte. Ebenso boten die einheimische Bevölkerung der Kolonien neue Absatzmärkte für europäische Ware. Um sich diese wirtschaftlichen Vorteile zu sichern, konkurrierten die Imperialmächte gegeneinander im Wettlauf um die verbleibenden Kolonien.

Spannungen innerhalb Europa

Die andauernden Konkurrenzkämpfe führten zu stetig steigenden Spannungen unter den europäischen Großmächten. Konflikte innerhalb Europas wurden damit auch international relevant. Die Imperialmächte waren jedoch danach bestrebt, militärische Auseinandersetzungen zwischen ihren Kolonien zu vermeiden, da dies unvorhersehbare Folgen auf die bereits angespannten politischen Verhältnisse in Europa gehabt hätte haben könnte.

Um sich vor den anderen Großmächten zu schützen und das Gleichgewicht in Europa beizubehalten, entstand ein komplexes Bündnissystem zwischen den einzelnen Ländern. Zur Zeit des Hochimperialismus wurden viele Bündnisse und Nichtangriffspakte unter den Großmächten Europas geschlossen. Die aus den Kolonialbestreben resultierende Interessenkonflikte der Imperialmächte galten nicht als Auslöser für die Bündnisschlüsse. Trotzdem trugen diese Interessenkonflikte zu den schon bestehenden Spannungen innerhalb Europas bei, was schließlich zum Ersten Weltkrieg führen würde.

Folgen des Imperialismus für die Kolonien

Die Folgen des Imperialismus sind vor allem an den kolonialisierten Gebieten zu sehen. Dabei brachte der Imperialismus demographische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Veränderungen mit sich. Dies bedeutete jedoch nicht, dass die Lebenssituation der einheimischen Bevölkerung damit verbessert wurde. Noch bis heute sind in den ehemalige Kolonien die Folgen des Imperialismus zu spüren.

Demographische Veränderungen

Die größte demographische Veränderung (vor allem in den afrikanischen Kolonien) war die Zerstörung der traditionellen Lebensformen. In Afrika waren viele indigene Stämme in Dorfstrukturen angesiedelt. Diese mussten jedoch den städtischen Ballungszentren weichen und es entstanden riesige Armenviertel und Slums. Gleichzeitig nahm das Bevölkerungswachstum rasch zu.

Wirtschaftliche Veränderungen

Die europäischen Kolonialmächte etablierten in ihren Kolonien den Kapitalismus als Wirtschaftssystem. Durch Handelsbeziehungen mit ihren Kolonialherrschern wurden die Kolonien für den Weltmarkt geöffnet. Oft verhinderte die herrschende Imperialmacht die Entwicklung einer eigenständigen Industrie in den Kolonien, damit diese nicht zum Konkurrenten der eigenen Industrie werden konnte.

Zudem wurde die Landwirtschaft auf gewinnbringende Exportprodukte verlagert. Die einheimische Bevölkerung konnte so nicht mehr ihre eigenen Lebensmittel erzeugen, wodurch sie noch abhängiger von der Kolonialmacht wurden.

Ein Beispiel für die landwirtschaftliche Verlagerung auf Exportgüter ist der Kongo-Freistaat, der unter der Herrschaft des belgischen Königs stand. Den Einheimischen wurde das Jagen verboten und sie mussten als Zwangsarbeiter auf Kautschukplantagen arbeiten. Ihnen blieb keine andere Wahl als der Schreckensherrschaft der belgischen Kolonialherren Folge zu leisten.

Möchtest du mehr über den Kongo-Freistaat wissen, kannst du dir unseren Artikel zu den Belgischen Kolonien durchlesen!

Politisch/Soziale Veränderungen

Geleitet von der Idee des Sozialdarwinismus stellten sich die europäischen Kolonialherren über die indigene Bevölkerung. Es entstand eine weiße Elite, die das Land regierte, wobei die einheimische Bevölkerung völlig ohne jegliche Rechte blieb.

Auch noch nach der Zeit des Imperialismus war der Alltag der einheimischen Bevölkerung geprägt vom Rassismus, den die europäischen Kolonialherren mit sich brachten.

Kulturelle Veränderungen

In den meisten Kolonien wurden die Sprachen der Einheimischen verdrängt und die Sprache der Kolonialherren übernommen und europäische Traditionen sollten die der Einheimischen ersetzen. Zudem wurden viele Kulturgegenstände wie Kunst- und Handwerke gestohlen und in die Museen der Kolonialmächte gebracht. Viele der gestohlenen Kunstwerke wurden bis heute nicht an die Völker, dene sie eigentlich gehören, zurückgegeben.

Auch nachdem die Kolonien unabhängig wurden, blieben sie die Absatzmärkte ihrer ehemaligen Kolonialherrscher. Durch den Import europäischer Ware blieben diese wirtschaftlich abhängig und das Konsumverhalten der Bevölkerung wurde verwestlicht.

Folgen für die einheimische Bevölkerung

Die Herrschaft der europäischen Imperialmächte war in allen Kolonien gezeichnet durch Gewalt, Rassismus und Willkür. Nahmen die einheimischen Volksgruppen die Fremdherrschaft der Kolonialmächte nicht freiwillig an, wurden sie gewaltsam unterworfen.

Oft wurden die Kolonien mit der Idee des Sozialdarwinismus begründet. Demnach galt die einheimische Bevölkerung den Europäern als unterlegen. Die europäischen Großmächte sahen es als ihre Pflicht an, die indigenen Völker zu zivilisieren und zu missionieren, wobei die bereits vorhandenen komplexen Kulturen und Traditionen der Stämme und Völker missachtet wurden. Oft wurde die Missionierung und Zivilisierung der Völker jedoch nur als Vorwand genommen, um die eigenen imperialistischen Ziele zu verfolgen und um persönlichen Gewinn aus einer Kolonialisierung zu erlangen.

Für die Kolonialmächte waren die Kolonien willkommene Rohstoffquellen. Sie beuteten das kolonialisierte Land nach Bodenschätzen wie Diamanten oder Edelmetallen aus oder nutzten die Kolonien zum Anbau von gefragten Exportgütern wie zum Beispiel Kautschuk oder Tee.

Jedoch wurde nicht nur das Land der Kolonie ausgebeutet. Die Bevölkerung wurde unterdrückt, misshandelt und oft zur Sklavenarbeit gezwungen (siehe: Belgische Kolonien). Die Kolonialherren schreckten nicht davor zurück, ihre Herrschaft mit Gewalt zu sichern. Brutale Strafen, Hinrichtungen und Vergewaltigungen gehörten zum Alltag der kolonialisierten Bevölkerung.

Die eigentlichen Machthaber der Gebiete wurden entweder ganz abgesetzt oder wurden zu Instrumenten der Kolonialmacht. Diejenigen die sich gegen die Herrschaft der Kolonialherren auflehnten, wurden gewaltsam niedergeschlagen. Dabei wurden sogar ganze Volksgruppen beinahe vollständig ausgelöscht (siehe: Völkermord Herero).

Die einheimische Bevölkerung der Kolonien musste zur Zeit des Imperialismus die Kolonialverbrechen ihrer Fremdherrscher ertragen. Bis heute leiden viele der ehemaligen Kolonien noch an den Folgen des Imperialismus und der Kolonialisierung. Da die Kolonialherren die Entwicklung einer eigenständigen Wirtschaft in den Kolonien unterdrückten, sind viele der ehemaligen Kolonien immer noch wirtschaftlich anhängig und verarmt. Hinzu kommt, dass in den Kolonien selten eine stabile, staatliche Infrastruktur etabliert wurde. Dies öffnete die Türen für Korruption, Diktaturen und Bürgerkriege, von denen viele der ehemaligen Kolonien in Afrika bis heute geplagt werden.

Fertig! Jetzt weißt du alles, was du über die Folgen des Imperialismus wissen musst. Wenn du mehr über Imperialismus erfahren möchtest, findest du auf StudySmarter noch weitere spannende Artikel zu diesem Thema!

Folgen des Imperialismus - Das Wichtigste auf einen Blick

Folgen des Imperialismus für die Weltpolitik:

  • Konkurrenz der Imperialmächte
  • Verstärkung der Spannungen innerhalb Europas

Folgen des Imperialismus für die Kolonien:

  • Demographische, wirtschaftliche, soziale, politische und kulturelle Veränderungen
  • Ausbeutung von Land und Bevölkerung
  • Gewalt und Rassismus gegen einheimische Bevölkerung
  • Folgen des Imperialismus verfolgt die ehemaligen Kolonien bis heute noch

Häufig gestellte Fragen zum Thema Folgen des Imperialismus

Der Kolonialismus hatte demographische, wirtschaftliche, politische, soziale und kulturelle Folgen für die kolonialisierte Bevölkerung. Bis heute leiden viele ehemalige Kolonien noch an den Folgen der Kolonialherrschaft.

Die einheimische Bevölkerung der Kolonien in Afrika wurde von den europäischen Imperialmächten unterdrückt, misshandelt und ausgebeutet. Noch bis heute sind viele der ehemaligen Kolonien wirtschaftlich abhängig und von Armut geprägt. 

Die einheimische Bevölkerung der Kolonien in Afrika wurde von den europäischen Imperialmächten unterdrückt, misshandelt und ausgebeutet. Die herkömmlichen Lebensweisen der indigenen Bevölkerung wurden zerstört, weshalb sie dazu gezwungen waren, in den Städten nach Arbeit zu suchen. Dies führte zur Überbevölkerung und Armut.

Während ausländische Siedler in den Kolonien meist ein gutes Leben führen konnten, wurde die einheimische Bevölkerung von den Kolonialherren unterdrückt. Sie hatten meist keine Rechte und wurden sie dazu gezwungen, den Kolonialherren zu dienen. Dabei musste die einheimische Bevölkerung oft willkürliche Misshandlung ertragen.

Finales Folgen des Imperialismus Quiz

Frage

Welche Folgen hatte der Imperialismus in Afrika?

Antwort anzeigen

Antwort

Die einheimische Bevölkerung der Kolonien in Afrika wurde von den europäischen Imperialmächten unterdrückt, misshandelt und ausgebeutet. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Folgen hatte der Imperialismus für die Weltpolitik?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Konkurrenz der Imperialmächte
  • Verstärkung der Spannungen innerhalb Europas
Frage anzeigen

Frage

Hatte der Imperialismus auch positive Folgen?

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Antwort

Moralisch gesehen, ist es fragwürdig bei der Unterdrückung von Menschen, positive Folgen zu beachten. 

Frage anzeigen

Frage

Wieso regte der Imperialismus den Nationalismus der Kolonialmächte an?

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Antwort

Durch den Besitz von Kolonien wurden die eigene Stärke der Nation hervorgehoben. Je mehr Kolonien sich im Besitz einer Nation befanden, desto mehr fühlten sich die Nationalisten in der Größe ihres Landes bestätigt. 

Frage anzeigen

Frage

Welche internationalen Konflikte ergaben sich aus dem Imperialismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Faschoda-Krise

Frage anzeigen

Frage

Welche Auswirkungen hatte der Imperialismus auf die Lebensweise der Einheimischen?

Antwort anzeigen

Antwort

Die traditionelle Lebensweise wurde von den Kolonisatoren verdrängt. Dorfstrukturen wurden teilweise unterbunden und stattdessen wurden die Einheimischen in Städte gedrängt. 

Frage anzeigen

Frage

Welche wirtschaftlichen Folgen hatte der Imperialismus für die Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

Ausrichtung der Wirtschaft auf gewinnbringende Exportprodukte. 

Frage anzeigen

Frage

Wie veränderte sich die politische Führung der Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

Es entstand eine weiße Elite. Die traditionellen Herrscher wurden abgesetzt oder von der Kolonialmacht genutzt, um die Kontrolle zu festigen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche kulturellen Folgen hatte der Imperialismus für die Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Verdrängung der Sprache
  • Verbot von Kultur und Traditionen
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Frage

Weshalb beuteten die Kolonialmächte die Rohstoffe der Kolonie aus? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Kolonialmächte wollten die Rohstoffe gewinnbringend verkaufen oder benötigten diese für ihre Industrien.

Frage anzeigen

Frage

Weshalb trieben die Kolonialmächte die einheimischen Ethnien auseinander?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Kolonisatoren trieben Keile zwischen die indigenen Ethnien, um Organisationsstrukturen zu schaffen. Somit ließen sich die Einheimischen leichter kontrollieren. Außerdem wollten die Kolonialmächte vermeiden, dass sich die Einheimischen gemeinsam gegen die Kolonisation wehrten. 

Frage anzeigen

Frage

Der Sklavenhandel wurde durch den Kolonialismus angetrieben.

Antwort anzeigen

Antwort

Wahr.

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Frage

Wieso verhinderten die Kolonialmächte oft die Entwicklung einer eigenständigen Industrie der Kolonien?

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Antwort

Damit diese nicht zum Konkurrenten der eigenen Industrie werden konnte und abhängig von der Kolonialmacht blieben.

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Frage

Bis wann hat(te) der Imperialismus Auswirkungen auf einen Großteil der ehemaligen Kolonien?

Antwort anzeigen

Antwort

Bis heute

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Frage

Wann ereignete sich der Völkermord an den Herero?

Antwort anzeigen

Antwort

1904-1908

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Frage

In welcher ehemaligen Kolonie fand der Völkermord der Herero statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Deutsch-Südwestafrika

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Frage

Welche andere Volksgruppe litt am Völkermord?

Antwort anzeigen

Antwort

Nama

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Frage

Wer gab den Vernichtungsbefehl?

Antwort anzeigen

Antwort

Generalleutnant Lothar von Trotha

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Frage

Wie hieß der Anführer der Herero?

Antwort anzeigen

Antwort

Samuel Maharero

Frage anzeigen

Frage

Wie hieß der Anführer der Nama?

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Antwort

Hendrik Witbooi

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Frage

Wann kam es zur Schlacht am Waterberg?

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Antwort

11./12. August 1904

Frage anzeigen

Frage

In welche Wüste wurden die Herero vertrieben?

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Antwort

Omaheke-Wüste

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Frage

Wann wurde über Lüderitz Land die Schutzherrschaft erlassen?

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Antwort

1884

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Frage

Wie viele Nama in Herero starben in etwa?

Antwort anzeigen

Antwort

100.000

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Frage

Wann bezeichnete die deutsche Bundesregierung die Ereignisse erstmals als Völkermord?

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Antwort

2015

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Völkermord?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Völkermord werden Handlungen gegen eine nationale, religiöse oder ethnische Gruppe bezeichnet, die darauf abzielen, diese Gruppe auszulöschen. Diese Handlungen können der Mord an Mitgliedern dieser Gruppe sein, aber auch Vorgehen, um die Lebensbedingungen der Gruppe zu verschlechtern.

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Frage

Nenne ein Beispiel für Kulturgüter, die während des Imperialismus gestohlen wurden.

Antwort anzeigen

Antwort

Benin Bronzen

Frage anzeigen
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