Erster Opiumkrieg

Bist du daran interessiert, die Schlüsselfaktoren, den Verlauf und die Auswirkungen des Ersten Opiumkriegs zu verstehen? Dieser tiefgehende Artikel bietet einen umfassenden Überblick über diese bedeutende Episode der globalen Geschichte, die das Verhältnis zwischen China und Großbritannien nachhaltig veränderte. Du wirst die Ursachen und Folgen des Konflikts, die einfachen Erklärungen und den Vergleich zum Zweiten Opiumkrieg kennen lernen. Zudem werden die langfristigen Auswirkungen der Opiumkriege auf die moderne Geschichte erkundet, einschließlich ihrer Rollen in der Entwicklung des Imperialismus.

Erster Opiumkrieg Erster Opiumkrieg

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Inhaltsangabe

    Einführung in den ersten Opiumkrieg

    Du bist wahrscheinlich neugierig, was genau der erste Opiumkrieg war und warum er in unserer Geschichte eine so bedeutende Rolle spielte. Startend im Jahre 1839 und endend 1842 hatte er tiefgreifende Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen China und westlichen Ländern.

    Mit dem Ersten Opiumkrieg begannen China's "Jahrhundert der Demütigung", ein Zeitraum, in dem ausländische Mächte das Land dominierten.

    Ursache des ersten Opiumkriegs

    Die Hauptursache für den ersten Opiumkrieg war der Handelskonflikt zwischen Großbritannien und dem Qing-Dynastie-geführten China. Großbritannien hatte einen hohen Bedarf an chinesischen Gütern wie Tee, Seide und Porzellan, konnte diese aber aufgrund von Chinas Handelspolitik kaum gegen gleichwertige Güter eintauschen.
    • Das Ungleichgewicht in Handelsgütern wurde durch den Opiumhandel ausgeglichen.
    • Opium wurde von den Briten auf großen Plantagen in Indien produziert und dann nach China exportiert.
    • Der steigende Opiumkonsum in China führte zu gesellschaftlichen und ökonomischen Problemen.
    • China versuchte den Opiumhandel zu stoppen, was zu direkten Konflikten mit den Briten führte.

    Opiumkriege sind zwei von Großbritannien geführte Kriege mit dem Ziel, den Opiumimport in China durchzusetzen.

    Verlauf des ersten Opiumkriegs

    Im Jahr 1839 begann der Konflikt der Qing-Dynastie mit den Briten. Nachdem der chinesische Kaiser das Vorgehen gegen den illegalen Opiumhandel intensivierte und eine große Menge Opium konfiszierte und vernichtete, sah Großbritannien seine Handelsinteressen bedroht und ging militärisch gegen China vor.
    1839 - 1842 Erster Opiumkrieg
    1839 Beginn des Krieges mit dem Kampf um Kanton
    1842 Vertrag von Nanking beendet den Krieg

    Erster Opiumkrieg Zusammenfassung

    Sowohl wirtschaftliche als auch politische Faktoren führten zum ersten Opiumkrieg zwischen China und Großbritannien. Dieser Krieg veränderte das Kräfteverhältnis in Ostasien und führte zur Öffnung Chinas für den internationalen Handel. Insbesondere die Unterzeichnung des Vertrages von Nanking, welcher als erster der "Ungleichheitsverträge" gilt, hatte weitreichende Auswirkungen. Die Chinesen mussten Hongkong an die Briten abgeben und fünf Häfen für den außenhandel öffnen.

    Ein gutes Beispiel für die Auswirkungen des ersten Opiumkriegs ist die Abgabe von Hongkong an die Briten. Hongkong wurde zu einer britischen Kolonie und blieb es bis 1997.

    Der Vertrag von Nanking von 1842 beendete den ersten Opiumkrieg. Mit ihm wurden die "Ungleichheitsverträge" eingeführt, die dem Westen beträchtliche Rechte in China einräumten.

    Folgen des ersten Opiumkriegs

    Die Auswirkungen des ersten Opiumkriegs waren weitreichend und bekamen weitläufig Bedeutung in der weltweiten Geschichte. Es ist wichtig, ihre Details und Konsequenzen eingehend zu betrachten, um ein vollständiges Bild des historischen Kontexts rund um den Krieg zu bekommen.

    Erster Opiumkrieg Folgen auf China

    Die Folgen des ersten Opiumkriegs auf China waren tiefgreifend. Auf der politischen Ebene führte der Krieg zur Entwicklung von "Ungleichheitsverträgen" und hatte massive Auswirkungen auf die Unabhängigkeit Chinas. Aber lassen uns genauer Einblick nehmen. Diese Folgen beeinflussten die chinesische Geschichte stark und haderten die Grundsätze des Landes erheblich:
    • Verlust von Hongkong: Nach dem Vertrag von Nanking musste China die Insel Hongkong an Großbritannien abtreten, die bis 1997 unter britischer Kontrolle blieb.
    • Öffnung von Häfen: Fünf wichtige Häfen, darunter Kanton und Shanghai, mussten für den Handel mit westlichen Mächten geöffnet werden.
    • Exterritorialität: Ausländische Zusiedler in diesen Häfen unterlagen nicht dem chinesischen Recht, sondern ihren eigenen nationalen Gesetzen.
    So wurden diese Geschehnisse in einer Tabelle zusammengefasst:
    Verlust von Gebieten Hongkong wurde britisch
    Handelsöffnung Öffnung von fünf Häfen für den westlichen Handel
    Rechtsfolgen Exterritorialität für ausländische Siedler
    Weiterhin führten die Kriege und Vertragsbedingungen zu einer Schwächung der Qing-Dynastie. Es kam zu wirtschaftlichen Einbrüchen und sozialen Unruhen. Der Opiumkonsum, und somit auch die Opiumsucht unter der Bevölkerung, breitete sich weiter aus. All diese Konsequenzen trugen schließlich zu weiteren Konflikten bei, einschließlich des Zweiten Opiumkriegs und des Taiping-Aufstands.

    Erster Opiumkrieg Folgen auf Großbritannien

    Die Folgen des ersten Opiumkriegs auf Großbritannien können als überwiegend positiv klassifiziert werden, hauptsächlich in Bezug auf wirtschaftliche und strategische Interessen. Zum einen sicherte sich Großbritannien lukrative Handelsrechte in China und erweiterte die Möglichkeiten seiner Handelsgesellschaften. Es entstanden folgende Haupteffekte:
    • Besitz von Hongkong: Die Insel wurde ein wichtiger Stützpunkt für den britischen Handel im Fernen Osten.
    • Handelsvorteile: Die erzwungene Öffnung chinesischer Häfen bot Großbritannien Zugang zu einer riesigen neuen Verbrauchergruppe für britische Güter, darunter das in China so gesuchte Opium.
    Abgebildet in einer Tabelle:
    Erhalt von Gebieten Hongkong in britischer Kontrolle
    Handelsmöglichkeiten Zugang zu neuen Verbrauchermärkten in China
    Zum anderen stärkte der Sieg die Position Großbritanniens auf der globalen Bühne und markierte das Verlagern des Machtausgleichs gegenüber China deutlich zugunsten der europäischen Mächte.

    Opiumkrieg einfach erklärt

    Diese Einleitung wird dir eine einfache und leicht verständliche Erklärung des Opiumkriegs geben. Dabei gehen wir auf die kritischen Ereignisse, Konflikte und Entscheidungen ein, die zur Auslösung dieser umstrittenen Kriege geführt haben.

    Gründe für den Opiumhandel

    Um den Beginn dieser Kriege zu verstehen, ist es notwendig, die Gründe und Bedingungen zu betrachten, die zum Opiumhandel geführt haben. Großbritannien hatte ein Handelsdefizit mit China, da es einen hohen Bedarf an chinesischen Gütern wie Tee, Porzellan und Seide hatte. Dieses Handelsungleichgewicht versuchten die Briten, mithilfe des Opiumhandels auszugleichen. Gründe für den Opiumhandel:
    • Handelsungleichgewicht: China hatte Luxusgüter, die im Westen begehrt waren, während westliche Länder wenig produzierten, was von den Chinesen begehrt wurde.
    • Silberfluss: Die westlichen Mächte wurden gezwungen, mit Silber zu bezahlen, was das Silberdefizit in Europa noch verschärfte.
    • Opium: Opium war bei den Chinesen beliebt und wurde durch britische Händler von ihren Plantagen in Indien nach China gebracht, um das Handelsdefizit auszugleichen.

    Der Opiumhandel ist der Handel mit Opium, einer hochsüchtig machenden Droge, die aus der Mohnpflanze gewonnen wird. In diesem Kontext wurde Opium durch britische Händler aus Indien nach China gebracht.

    Die Folge war ein rasanter Anstieg des Opiumkonsums in China, was zu massiven sozialen und gesundheitlichen Problemen führte. Der chinesische Kaiser entschied sich daher, den Opiumhandel zu verbieten und entschärfte somit den eskalierenden Drogenmissbrauch unter seiner Bevölkerung. Dieser Schritt führte jedoch zu direkten Konflikten mit dem britischen Imperium, was letztendlich den Ersten Opiumkrieg auslöste.

    Ein tragisches Beispiel der Auswirkung des Opiumhandels ist die Verbreitung der Opiumsucht unter der chinesischen Bevölkerung. Sie führte zu gesellschaftlicher Destabilisierung und entzog vielen Menschen die Möglichkeit, produktiv zu arbeiten.

    Der zweite Opiumkrieg und seine Auswirkungen

    Nach dem ersten Opiumkrieg war der Konflikt zwischen Großbritannien und China noch nicht vollständig gelöst. Stattdessen verschärfte er sich in den 1850er Jahren und führte zum zweiten Opiumkrieg, auch bekannt als der "Arrow War". Auch bei diesem Konflikt ging es, wie beim ersten Opiumkrieg, um Opium, Handelsrechte und Machtgleichgewicht. Im Endeffekt führte der Krieg zur weiteren Schwächung der Qing-Dynastie, zur Ausweitung ausländischer Privilegien und zur Einführung des Christentums in China. Auswirkungen des zweiten Opiumkriegs:
    Erweiterung ausländischer Privilegien Ausländische Mächte erhielten das Recht, im Inneren Chinas zu handeln und zusätzliche "Vertragshäfen" zu nutzen.
    Einführung des Christentums Christliche Missionare erhielten das Recht, frei in China zu missionieren und Kirchen zu bauen.
    Schwächung der Qing-Dynastie Die Qing-Dynastie wurde durch die Kriege geschwächt und ihre Fähigkeit, unabhängige Politik zu betreiben, wurde stark eingeschränkt.

    Der zweite Opiumkrieg (Arrow War) war eine militärische Auseinandersetzung zwischen China und einer Koalition aus Großbritannien und Frankreich von 1856 bis 1860. Hauptziel war die weitere Öffnung Chinas für den internationalen Handel und die Duldung des Opiumhandels.

    Der zweite Opiumkrieg führte zu weiterer Demütigung und Unterwerfung Chinas unter ausländische Einflussnahme und Interessen. Es führte zu einem größeren Machtungleichgewicht und verstärkte die innere Instabilität und Unzufriedenheit in China, was schließlich zur Xinhai Revolution von 1911 führte und zum Sturz der Qing-Dynastie resultierte.

    Die Belagerung von Peking ist ein bedeutendes Beispiel für die Auswirkungen des zweiten Opiumkriegs. Hier errangen verbündete europäische Truppen einen entscheidenden Sieg, indem sie die chinesische Hauptstadt einnahmen und die Sommerpaläste des Kaisers plünderten und zerstörten.

    Überblick über den zweiten Opiumkrieg

    Auch bekannt als der "Arrow War", war der zweite Opiumkrieg wie der erste Konflikt, eine militärische Auseinandersetzung zwischen dem britischen Empire und der Qing-Dynastie Chinas, wobei für die zweite Runde weitere westliche Mächte hinzukamen, insbesondere Frankreich. Die Gründe und Ereignisse während dieses Krieges haben für die damalige Zeit weitreichende und tiefgreifende Auswirkungen auf das weltpolitische Gefüge gehabt.

    Vergleich zwischen erstem und zweitem Opiumkrieg

    Der erste und zweite Opiumkrieg waren beides militärische Konflikte zwischen China und westlichen Mächten, aber es gab auch einige entscheidende Unterschiede, sowohl in Bezug auf die beteiligten Parteien als auch auf die Ursachen und die Ergebnisse der Konflikte. Die Hauptunterschiede sind unter anderem:
    • Beteiligte Parteien: Der erste Opiumkrieg war im Wesentlichen ein bilateraler Konflikt zwischen China und Großbritannien, während der zweite Opiumkrieg mehrere westliche Mächte umfasste, darunter Großbritannien, Frankreich, die USA und Russland.
    • Ursachen: Während beide Kriege mit dem Opiumhandel und den wirtschaftlichen Interessen der westlichen Mächte verbunden waren, strebte der zweite Opiumkrieg nach einer noch weitergehenden Öffnung Chinas für den westlichen Handel.

    Ein Beispiel für die intensivierte Einmischung der westlichen Mächte während des zweiten Opiumkriegs stellt die Belagerung von Peking dar. Dabei verbündeten sich britische und französische Truppen und zwangen die chinesische Regierung nicht nur zum Frieden, sondern auch zur Gewährung zusätzlicher Handelsprivilegien.

    Zusammengefasst in einer Tabelle:
    Beteiligte Parteien Erster Opiumkrieg: China und Großbritannien.Zweiter Opiumkrieg: China, Großbritannien, Frankreich, USA und Russland
    Ursachen Erster Opiumkrieg: Konflikt um Opiumhandel und Ungleichgewicht im Handel.Zweiter Opiumkrieg: Verstärkte westliche Forderungen nach Öffnung Chinas für Handel und Missionierung.

    Zweiter Opiumkrieg Zusammenfassung

    Der zweite Opiumkrieg, auch bekannt als der Arrow-Krieg, fand von 1856 bis 1860 statt. In diesem Krieg traten Großbritannien und Frankreich gegen China an, unterstützt von den USA und Russland. Dieser Krieg begann mit der "Arrow"-Krize im Jahr 1856, als chinesische Beamte die Besatzung eines chinesischen Schiffes festnahmen, das unter britischer Flagge segelte. Die Briten widersprachen diesem Vorgehen und bombardierten daraufhin Kanton. Dies löste eine Kette von militärischen Konflikten aus. Hauptpunkte des zweiten Opiumkrieges:
    • Beginn des Krieges: Die "Arrow"-Krize 1856 löste eine Kette von militärischen Konflikten aus.
    • Beteiligte Mächte: In diesem Krieg kämpften Großbritannien und Frankreich gegen China, unterstützt von den Vereinigten Staaten und Russland.
    • Ende des Krieges: Der Krieg endete 1860 mit der Unterzeichnung des Vertrags von Tientsin und Peking, die China zur Öffnung mehrerer Häfen und zur Duldung des christlichen Glaubens zwangen. Außerdem musste China Gebiete an Russland abtreten.

    Die "Arrow"-Krize ereignete sich 1856, als chinesische Beamte die Besatzung eines chinesischen Schiffes festnahmen, das unter britischer Flagge segelte. Dieser Vorfall führte zu Vergeltungsmaßnahmen von britischer Seite und löste den zweiten Opiumkrieg aus.

    Dieser Krieg trug zur weiteren Schwächung Chinas bei und setzte die Qing-Dynastie unter enormen Druck. Zugleich stärkte er die Position der westlichen Mächte in China und versetzte sie in die Lage, ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen in der Region durchzusetzen.

    Eine interessante Tatsache ist, dass der zweite Opiumkrieg zeitgleich mit dem Taiping-Aufstand in China stattfand, einer der blutigsten Bürgerkriege in der Geschichte, der einen zusätzlichen Druck auf die chinesische Regierung ausübte und ihre Position im Krieg gegen die westlichen Mächte weiter schwächte.

    Die Auswirkungen der Opiumkriege auf die moderne Geschichte

    Die Opiumkriege waren nicht nur aufgrund ihrer direkten Kriegshandlungen und Ergebnisse von entscheidender Bedeutung sondern vor allem sie hatten auch langfristige Auswirkungen, die bis in die moderne Geschichte hineinreichen. Sie verstärkten sowohl den Einfluss westlicher Mächte auf China als auch das Gefühl der nationalen Demütigung in China, das sich zu einer starken Kraft für die Moderne in Form von anti-imperialistischer und nationalistischer Bewegung entwickelte.

    Langfristige Folgen der Opiumkriege

    Wie alle bedeutenden historischen Ereignisse hatten auch die Opiumkriege Folgen, die weit über ihre unmittelbare Auswirkung hinausgingen. Sie haben Chinas Beziehung zur restlichen Welt und die innenpolitische Entwicklung in China nachhaltig beeinflusst. Eine der langfristigen Auswirkungen der Opiumkriege war die Ausweitung und Durchsetzung des extraterritorialen Rechts. Die westlichen Mächte könnten ihre eigenen Gesetze auf chinesischem Territorium durchsetzen und ihre Staatsbürger unter ihre eigenen Gesetze stellen.
    Extraterritoriales Recht Das Recht einer ausländischen Macht, ihre eigenen Gesetze auf chinesischem Territorium durchzusetzen, unabhängig von den chinesischen Gesetzen und Gerichten. Dies schwächte die Souveränität und das Ansehen der chinesischen Regierung erheblich.
    Die Opiumkriege führten auch zur Öffnung weiterer "Vertragshäfen" in ganz China und ebneten den Weg für den umfassenden wirtschaftlichen Imperialismus durch westliche und imperialistische Mächte. Die Öffnung neuer "Vertragshäfen":
    • Verstärkung des westlichen Einflusses: Die neuen Häfen erlaubten westlichen Mächten eine größere Kontrolle über den chinesischen Handel und den Zugang zu chinesischen Ressourcen.
    • Vergrößerung des westlichen Fußabdrucks: Mit der Eröffnung neuer Häfen wuchs auch die Präsenz westlicher Mächte und Einflüsse in China, insbesondere britischer, französischer und amerikanischer.

    Eine weniger bekannte, aber dennoch bedeutende Folge der Opiumkriege ist die verstärkte Ausbreitung des Christentums in China. Die Vertragsbestimmungen der Opiumkriege erlaubten westlichen Missionaren, in China zu missionieren und Kirchen zu bauen, was zu einem Anstieg des Christentums in der chinesischen Bevölkerung führte.

    Die Opiumkriege und Imperialismus

    Die Opiumkriege sind ein prominenter Fall von Imperialismus und haben damit weltweit das Bewusstsein für den wirtschaftlichen und politischen Imperialismus geschärft. Sie stellten die erste große Anwendung imperialer Macht dar, um den Markt eines anderen Landes zu öffnen und den freien Handel durchzusetzen. Wichtige Aspekte des imperialistischen Charakters der Opiumkriege:
    • Erweiterung ausländischer Kontrolle: Die Opiumkriege markieren den Beginn einer Periode intensivierter ausländischer Kontrolle und Einflussnahme auf China, die bis 1949 andauern sollte.
    • Förderung der imperialistischen Ideologie: Die Siege der westlichen Mächte in den Opiumkriegen stärkten die imperialistische Ideologie und nährten die Überzeugung, dass der Westen eine überlegene Zivilisation und Kultur hat.

    Imperialismus bezeichnet die politische, militärische oder wirtschaftliche Dominanz einer stärkeren Nation über eine schwächere Nation, meist begleitet von einem Gefühl kultureller Überlegenheit der dominierenden Macht.

    Anders ausgedrückt, die Opiumkriege markieren den Übergang Chinas vom Status einer unababhängigen Nation zum Status einer halbkolonialen und halbfeudalen Gesellschaft, die von westlichen und anderen ausländischen Mächten beherrscht und ausgebeutet wird. Die Opiumkriege stehen also symbolisch für den Beginn des "Jahrhundert der Demütigung" in der chinesischen Geschichte, einer Zeit vermehrter ausländischer Intervention, Unterwerfung und Demütigung, die tiefgreifende Narben im kollektiven Bewusstsein Chinas hinterlassen hat und die bis heute ihre Spuren in Chinas Beziehung zum Rest der Welt hinterlässt.

    Ein Beispiel für die Auswirkungen des Imperialismus nach den Opiumkriegen ist das "Ungleiche Vertragssystem". Durch dieses System wurden China viele ungünstige Verträge aufgezwungen, die die Souveränität des Landes untergruben und die Ausbeutung seiner Ressourcen durch ausländische Mächte ermöglichten.

    Zusammenfassend kann man sagen, dass die Opiumkriege auf vielfältige Weise das moderne China geprägt haben, von seiner Innenpolitik und Wirtschaft, über seine Beziehungen zum Rest der Welt, bis hin zu seinem Verständnis seiner eigenen nationalen Identität und Geschichte. Es bleibt ein Schwerpunkt in der chinesischen historischen Erinnerung und eine wiederkehrende Quelle nationaler Reflexion und Diskussion.

    Erster Opiumkrieg - Das Wichtigste

    • Vertrag von Nanking von 1842 beendete den ersten Opiumkrieg
    • Einführung von "Ungleichheitsverträgen", Bevorzugung westlicher Mächte in China
    • Politischen und sozialen Auswirkungen des ersten Opiumkriegs auf China, inkl. Verlust von Hongkong, Öffnung von Häfen, Exterritorialität
    • Ursachen des Opiumkriegs, insbesondere Handelsungleichgewicht zwischen China und Großbritannien, Rolle des Opiums
    • Zweiter Opiumkrieg oder "Arrow War", seine Folgen einschließlich Erweiterung ausländischer Privilegien, Einführung des Christentums, Schwächung der Qing-Dynastie
    • Vergleich zwischen erstem und zweitem Opiumkrieg in Bezug auf beteiligte Parteien und Ursachen
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    Häufig gestellte Fragen zum Thema Erster Opiumkrieg
    Warum kam es zum ersten Opiumkrieg?
    Der Erste Opiumkrieg (1839-1842) wurde durch Handelskonflikte zwischen Großbritannien und China ausgelöst, hauptsächlich aufgrund der britischen Opiumexporte nach China. Die chinesische Regierung verbot dem Handel von Opium, was den Briten nicht gefiel, deshalb kam es zum Konflikt.
    Wer gewann den ersten Opiumkrieg?
    Den ersten Opiumkrieg gewann Großbritannien.
    Wann war der erste Opiumkrieg?
    Der erste Opiumkrieg fand von 1839 bis 1842 statt.

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