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Industrialisierung in Deutschland

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Geschichte

Wenn Du Dich schon ein wenig mit der Industrialisierung auskennst, weißt Du vielleicht, dass sie vor allem in England stattfand. Während der Zweiten Industriellen Revolution wurde aber insbesondere das Deutsche Kaiserreich zum Zentrum der Industrialisierung. Warum das so war und was so besonders an der Industrialisierung in Deutschland war, erfährst Du hier.

Beginn der Industrialisierung in Deutschland

Deutschland gilt bei der Industrialisierung als Nachzügler im Vergleich zum Pionierland England. In Deutschland begann die Industrielle Revolution erst im Laufe des 19. Jahrhunderts und erreichte ihre Blütezeit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Grund für die verspätete Industrialisierung in Deutschland war die territoriale, politische, und wirtschaftliche Zersplitterung Deutschlands vor der Reichsgründung. Das Ergebnis der Zersplitterung waren verschiedene Maße, Währungen und Zolltarife. Allein in Preußen gab es zum Beispiel insgesamt 67 lokale Zolltarife. Die Teilstaaten erschwerten sich auch gegenseitig den Handel, indem sie ihre Märkte mit Zöllen abschotteten.

Außerdem gab es die Leibeigenschaft und den Zunftzwang, welche eine industrielle Entwicklung noch weiter erschwerten, da ein freier Verkehr von Arbeitskräften nicht möglich war. Hinzu kamen starre Zunftschranken, die es Handwerkern erschwerten, ihre Ware zu verkaufen. Merke Dir, dass die Industrialisierung auch mit dem Aufstieg des Kapitalismus einhergeht.

Eine Zunft ist ein gewerblicher Zusammenschluss von Handwerkern.

Leibeigenschaft

Die Leibeigenschaft existierte vom Mittelalter bis in die Neuzeit hinein. Die Kirchen und die Adeligen verliehen Land an Grundherren. Diese Grundherren konnten dabei nicht nur über das Land verfügen, sondern bestimmten auch über die Menschen. Die Leibeigenen mussten Steuern zahlen und bewirtschafteten das Land.

Die Leibeigenschaft endete mit der Agrarreform, die die feudalen Bindungen aufhob. Mit dem Ende der Leibeigenschaft war es den Menschen frei überlassen, wo sie arbeiten. Allerdings hatten die Bauern nach der Agrarreform auch weniger Land, dass sie bewirtschaften konnten. Deshalb zog es viele Menschen während der Industrialisierung in die Städte, in denen es viele Arbeitsplätze gab.

Voraussetzungen Industrialisierung Deutschland

Ein Grundbaustein für die Industrialisierung waren die preußischen Reformen, welche infolge der Koalitionskriege (1806) durchgeführt wurden:

  • Abschaffung der Leibeigenschaft (Bauern hatten mehr Selbstbestimmung, aber weniger Land)
  • Agrarreform (Änderung der Besitzverhältnisse)
  • Einführung der Gewerbefreiheit (Zünfte existieren weiterhin, aber beschränkten nicht mehr die Berufswahl und Niederlassungsbestimmungen)
  • Vereinheitlichung des Steuersystems

Diese Reformen werden auch als “Revolution von oben” bezeichnet, denn sie wurden hauptsächlich von den Regierungen und Bürokratien der Fürstenstaaten initiiert. Die Reformen vermittelten eine Liberalisierung.

Nach den preußischen Reformen haben immer mehr deutsche Staaten Hindernisse für den wirtschaftlichen Aufschwung beseitigt. Ein weiterer Schritt war die Gründung des Zollvereins (1834), der viele Zollschranken in Deutschland beseitigte. Somit konnten Waren zollfrei zwischen den Teilstaaten gehandelt werden.

Die politische Einigung Deutschlands mit der Gründung des Kaiserreichs beschleunigte die Industrialisierung ebenfalls. Der finale Schritt zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum wurde 1873 getroffen, mit einer einheitlichen Währung. Die einheitliche Währung ermöglichte auch eine bessere Kontrolle innerhalb des Reiches, denn ab 1876 wurden Banknoten nur noch von der eingeführten Reichsbank verbreitet.

Industrialisierung in Deutschland 20 Mark-Münze 1884 StudySmarterAbbildung 1: 20 Mark-Münze von 1884. Quelle: goldunze.de

Vorteil für die Finanzierung von Unternehmen war die Liberalisierung des Aktienrechts von 1870. Damit gründeten sich viele Aktiengesellschaften und Banken, die durch Aktien beträchtliches Kapital zur Verfügung hatten. Unternehmen konnten so auf die Großbanken zurückgreifen, um mit Krediten ihre Fabriken weiter auszubauen.

Liberalisierung leitet sich vom Liberalismus ab. Der Liberalismus ist eine politische Richtung, die den Abbau staatlicher Regulierung anstrebt und damit die Freiheit des Einzelnen, aber auch die freie Entfaltung der Wirtschaft fördert.

Verlauf der Industrialisierung

Man spricht von der Vor-, bzw. Frühindustrialisierung in der Zeit von 1750 bis 1840. In dieser Zeit gab es kein vereinigtes Kaiserreich, weshalb Deutschland sich im Modernisierungsrückstand befand. Dennoch stieg die Bevölkerung stark an und die ersten industriellen Strukturen entwickelten sich.

Spätestens ab 1840 setzte die Industrielle Revolution in Deutschland ein. Hier spricht man auch vom wirtschaftlichen “take off”, weil nun die Wirtschaft einen Aufschwung erlebte, der Deutschland mit den Industrienationen England und Frankreich mitziehen ließ.

Mit der Gründung des Kaiserreichs, 1871, setzte in Deutschland die Phase der Hochindustrialisierung ein. Das Kaiserreich entwickelte sich zum führenden Industriestaat. Diese Phase dauerte etwa bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges an.

Sonderfall Bayern

Obwohl Bayern als großer Bundesstaat eigentlich wirtschaftliche Vorteile besaß, setzte die Industrialisierung hier erst spät ein. Zunächst hinderte Ludwig I. die Entfaltung der Wirtschaft durch sein ständisches Weltbild. Dadurch blieb das Königreich Bayern lange Zeit ein Agrarstaat.

Die Probleme in Bayern waren seine fehlenden Manufakturen und Abgeschiedenheit. Bayern lag geografisch am Rand des kleindeutschen Wirtschaftsraums und hatte keine bedeutenden Wasserwege am Verkehrsnetz. Zudem war Bayern eher rohstoffarm. In Verbindung mit dem Festhalten an den ständischen Idealen der Agrargesellschaft führte das zu wenig neuen Arbeitsplätzen in der Industrie.

Erst Ludwig II. trieb Bayerns wirtschaftliche Liberalisierung ab 1864 voran. Augsburg und Nürnberg entwickelten sich zu den bayerischen Industriezentren, die später dann die Automobilindustrie anleiteten. Daraufhin folgte eine Anbindung an das Verkehrsnetz, das in der Hochindustrialisierung deutschlandweit von großer Bedeutung war.

Die Eisenbahn als Motor für die Industrialisierung in Deutschland

In Deutschland war die Eisenbahn der Schrittmacher für die Industrialisierung. Der Eisenbahnausbau ermöglichte den Transport von Arbeitskräften und den Transport von Rohstoffen zu den Fabriken. Obwohl das Eisenbahnnetzwerk erst in den 1830ern ausgebaut wurde, hatte es im Jahr 1850 bereits eine Länge von 6.000 km erreicht.

Der Eisenbahnausbau sorgte außerdem für eine Wechselwirkung. Denn Bahnen benötigen Eisen und Kohle, um das Eisen zu Stahl für Bahnen zu verarbeiten. Deshalb wurde mit dem Ausbau der Eisenbahn auch die Kohle-, Stahl- und Eisenindustrie gestärkt. In dieser Zeit wurde das Ruhrgebiet mit der Schwerindustrie zum wirtschaftlichen Herz Deutschlands.

In den 1870er-Jahren wurden die Eisenbahngesellschaften verstaatlicht und damit wurde die Eisenbahn im ganzen Kaiserreich vereinheitlicht. Die Preise und Fahrpläne wurden angepasst. Zusätzlich führte diese Vereinheitlichung zu gleichen Uhrzeiten. Denn bevor die Fahrpläne deutschlandweit verbreitet werden konnten, musste deutschlandweit die gleiche Zeitzone herrschen. Somit gab es ab 1893 im gesamten Kaiserreich die Mitteleuropäische Zeit.

Bevor das Kaiserreich der mitteleuropäischen Zeitzone beitrat, hatte mehr oder weniger jeder Ort seine eigene Zeit, die sich nach der Sonne richtete. Daraus ergaben sich kleine Unterschiede in der Zeit – etwa alle 18 km war es eine Minute früher oder später. Bis zur Industrialisierung waren die verschiedenen Zeiten kein Problem, da die Menschen kaum reisten.

Industrialisierung Deutschland Zusammenfassung

Deutschland entwickelte sich nach der Reichsgründung zur drittgrößten Industrienation der Welt. Mit der Reichsgründung gewann Deutschland mit Elsass-Lothringen ein neues wichtiges Eisenerzgebiet. Außerdem haben die Reparationen, die Frankreich nach dem Deutsch-Französisch Krieg (1870/71) an das Deutsche Kaiserreich zahlen musste, zur wirtschaftlichen Stärkung des Kaiserreichs beigetragen.

Während des Kaiserreichs spricht man auch von der Hochindustrialisierung in Deutschland. Die Wirtschaft des Kaiserreichs entwickelte sich von einer Agrarwirtschaft zu einer Industriewirtschaft.

Allerdings hat sich die Industrie nicht überall im Kaiserreich gleich verbreitet. Industriegebiete waren vor allem das Ruhrgebiet mit der Kohleförderung, Sachsen mit Maschinenbau und Textilindustrie sowie Berlin mit der Lokomotiven-Produktion.

Seit den 1850er-Jahren profitieren auch die Bürger von der Industrialisierung. Bessere Löhne als in der Landwirtschaft ermöglichten es den Arbeitern sich auch Konsumgüter (also Dinge, die nicht lebensnotwendig sind) zu kaufen.

So entstand mit der Industrialisierung auch ein größerer Absatzmarkt für Konsumgüter in Deutschland. Vor dem Ersten Weltkrieg arbeiteten nur noch ein Drittel der Bevölkerung in der Landwirtschaft.

Die wichtigsten Industrien während der Industrialisierung in Deutschland:

  • Eisenbahnbau
  • Metallverarbeitung
  • Bergbau
  • Eisen- und Stahlproduktion
  • Chemische Industrie
  • Elektrotechnik

Zur Zeit der Hochindustrialisierung des Kaiserreichs entfachte in Deutschland auch die Zweite Industrielle Revolution. Die Zeit von 1895 bis 1913 zeichnete einen besonderen Wirtschaftsaufschwung des Kaiserreichs aus.

Deutschlands Führungsrolle in der Zweiten Industriellen Revolution ergab sich auch deswegen, weil intensiv in die Forschung und Entwicklung der neuen Industriezweige, wie die chemische Industrie und Elektrotechnik, investiert wurde.

Die Industrialisierung führte auch dazu, dass sich das Kaiserreich international verknüpfte. Obwohl Deutschland nie für seine Seemacht bekannt war, besaß das Kaiserreich 1913 nach England die zweitgrößte Handelsflotte, um so besser am Austausch von Gütern teilzunehmen. Dabei wurde der Großteil der Handelsflotte während der Hochphase der Industrialisierung ausgebaut.

Folgen der Industrialisierung in Deutschland

Neben dem wirtschaftlichen Aufschwung gab es auch negative Folgen der Industrialisierung in Deutschland.

Gründerkrach

Zu Beginn des Kaiserreichs erlebte Deutschland eine Krise. Der sogenannte Gründerkrach ereignete sich.

Nachdem die deutsche Einigung durch den Sieg im Deutsch-Französischen Krieg angestanden ist, musste Frankreich Reparationen zahlen. Diese Reparationen nutzte der deutsche Staat, um seine eigenen Schulden abzubauen. Damit wurden auf einen Schlag zwei Milliarden Mark in den Finanzmarkt eingezahlt.

Die Börse erlebte dadurch einen enormen Aufschwung, der von vielen Investoren für Spekulationen genutzt wurde. 928 Aktiengesellschaften gründeten sich allein in den Jahren zwischen 1871 und 1873 (umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass das Aktienrecht erst 1870 gelockert wurde). Auch Kredite wurden nun einfach ausgestellt. Das leicht verfügbare Geld führte zu einem Bauboom, in dem viele Häuser gebaut und Unternehmen gegründet wurden. Deshalb spricht man auch von der Gründerzeit.

Im österreichischen Kaiserreich herrschte eine ähnliche Stimmung. Die Wirtschaft war durch eine Laissez-faire-Haltung (extreme Form des Liberalismus, bei der der Staat gar nicht in die Wirtschaft eingreift) am Aufleben. Allerdings begannen Banken und Aktiengesellschaften willkürlich zu handeln. Aktien konnten schon mit geringer Anzahlung und ohne Sicherheit erworben werden.

Doch die Banken spielten bei der Kreditvergabe nicht lange mit. Gerüchte um einen Börsencrash in Paris führten dazu, dass Wiens größte Bank alle Geschäfte an der österreichischen Börse sofort einstellte. Das war im Mai 1873. Liquiditätsengpässe folgten und die Österreich-Ungarische Banken vergaben weniger Kredite. Große Unternehmer und Banken meldeten die Insolvenz.

Aus der Panik heraus nahmen viele Anleger ihr Geld von den Banken. Das wirkte sich auf den weltweiten Kapitalmarkt aus. Als Nächstes brach die Börse in New York im September ein. Die Berliner Börse folgte im Oktober.

Industrialisierung in Deutschland Gründerkrach StudySmarterAbbildung 3: Panik an der Börse in Wien im Mai 1873 Quelle: dhm.de

Die Folge dieses Gründerkrachs war eine Wirtschaftskrise. Kredite wurden nun hoch verzinst, die Produktion ging zurück, Preise und Löhne sanken und Entlassungen reihten sich an. Deshalb wird die Zeit von 1874 bis 1895 oft als Große Depression bezeichnet. Es dauerte Jahre, bis sich wieder ein Wirtschaftswachstum abzeichnete.

Dennoch ist diese Wahrnehmung nicht ganz richtig, denn die Reallöhne der Arbeiter und die Produktion stiegen auch in dieser Zeit weiter an. Außerdem regte der Wirtschaftsstopp die Unternehmer zu einem Umdenken an. Denn daraus folgte eine weitere Rationalisierung und Modernisierung der Betriebe, um sich schnell anzupassen. Zusätzlich schlossen sich Unternehmen nun in Konzernen zusammen, um die Produktionskette zu optimieren.

Kartelle

Das Zusammenschließen von großen Unternehmen erreichte ein ungeheures Ausmaß. Es bildeten sich Kartelle. Das heißt mehrere Unternehmen, meistens die Marktführer eines Produktes, sprachen sich in der Produktion und den Preisen ab, um eine Überproduktion zu verhindern.

Dadurch verringerte sich zwar der Gewinn, da der freie Markt und Wettbewerb gehindert wurde. Gleichzeitig gab es aber auch weniger Konjunkturschwankungen.

Unter Konjunktur versteht man den Verlauf der Wirtschaftslage eines Staates. Die Konjunktur gibt also die wirtschaftliche Entwicklung eines Staates an. Konjunkturschwankungen sind Ein- oder Ausbrüche der wirtschaftlichen Entwicklung – zum Beispiel, wenn besonders starkes oder geringes Wirtschaftswachstum stattfindet. Gleichzeitig verändert sich bei Konjunkturschwankungen aber auch das Angebot und die Nachfrage an Gütern – die Wirtschaft wird also unbeständig.

Den Zusammenschluss von Unternehmen, die das gleiche Produkt herstellen, nennt man horizontale Integration. Vertikale Integration beschreibt den Zusammenschluss von Unternehmen, die unterschiedliche Produkte, die sich im Laufe der Produktion ergänzen, herstellen.

Schattenseiten der Industrialisierung

Das schnelle Wirtschaftswachstum der Industrialisierung hatte auch Folgen für die Umwelt. Vor allem in den Städten und Ballungsräumen, wo die Industrialisierung ihre größte Wirkung hatte, machte sich die Verschmutzung breit. Dazu gehörten stickige Luft, vom Rauch der Fabriken durchtränkt. Chemiefabriken stießen giftige Substanzen aus, die in die Flüsse geleitet wurden. Das Trinkwasser in den umliegenden Gebieten war nicht mehr sauber.

Industrialisierung in Deutschland Schattenseiten der Industrialisierung StudySmarterAbbildung 4: Gemälde eines Flusses mit rauchenden Fabriken. Quelle: planet-wissen.de

Vor allem die Menschen, die nah an den Industrievierteln lebten oder den giftigen Dämpfen und Rauch häufig ausgesetzt waren, litten unter der Verschmutzung. Dazu gehörten die Arbeiter, die dicht an den Fabriken wohnten.

Die Arbeiter waren somit von schlechten Lebensbedingungen, aber auch von schlechten Arbeitsbedingungen betroffen. Die Arbeiter wurden regelrecht ausgebeutet, sodass sie in Arbeiterbewegungen dagegen protestierten. Erst mit Bismarcks Sozialgesetzgebung verbesserte sich ihre Lage.

Zu den Arbeitsbedingungen der Industrialisierung kannst Du noch mehr Informationen auf StudySmarter finden!

Zunächst unternahm der Staat nichts gegen die Umweltverschmutzung und fehlende Arbeitssicherung. Doch als in den 1860er-Jahren mehrere Dampfkessel explodierten, führte die Regierung staatliche Kontrollen durch Ingenieure ein. Die Kontrollen wurden später von Technischen Überwachungsvereinen (TÜV) übernommen.

Industrialisierung in Deutschland - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Industrialisierung setzte erst verspätet in Deutschland ein durch die Zersplitterung und schlechte Zusammenarbeit unter den Teilstaaten.
  • In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, zur Zeit des Kaiserreichs, befand sich Deutschland in der Hochindustrialisierung und trieb die zweite industrielle Revolution an.
  • Die Eisenbahn vereinfachte die Industrialisierung.
  • Der Gründerkrach wurde zur ersten Wirtschaftskrise der Industrialisierung.
  • Umweltverschmutzung und Ausbeutung der Arbeiterklasse gingen mit dem Wirtschaftswachstum einher.

Industrialisierung in Deutschland

Die Hindernisse die in Deutschland zu Beginn der Industrialisierung überwunden wurden, waren die Abschaffung der Leibeigenschaft, die Einführung der Gewerbefreiheit und die Vereinheitlichung des Steuersystems. Zu Beginn der Industrialisierung war die Eisenbahn ein maßgeblicher Katalysator.

Bevor die Industrialisierung in Deutschland stattfinden konnte, mussten einige Hindernisse überwunden werden. Die preußischen Reformen machten den Weg für die Industrialisierung frei. Dazu gehörten die Abschaffung der Leibeigenschaft, die Einführung der Gewerbefreiheit und die Vereinheitlichug des Steuersystems. Auch die Gründung des Zollvereins vereinfachte dei Prozesse der Industrialisierung durch freien Warenaustausch. Ab 1840 setzte dann die industrielle Revolution in Deutschland ein.

In Deutschland bestanden viele strukturelle und administrative Probleme die die Industrialisierung in Deutschland aufhielten. Dazu gehörte die politische und wirtschaftliche Zersplitterung Deutschlands und das Bestehen der Leibeigenschaft.

Die Frühindustrialisierung fand in Deutschland von 1750 bis 1840 statt. Ab 1840 setzte die Industrielle Revolution in Deutschland ein. Mit der Gründung des Kaiserreichs, 1871, begann die Hochindustrialisierung.

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