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Qualitative Analyse Chemie

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Qualitative Analyse Chemie

Die qualitative Analyse beschäftigt sich mit dem Nachweis von chemischen Elementen, funktionellen Gruppen oder chemischen Verbindungen. Zum Nachweis werden spezifische, charakteristische Nachweisreaktionen verwendet oder die Verbindungen, Elemente oder funktionellen Gruppen auf instrumentellem Wege nachgewiesen.

Zur Bestimmung von Verbindungen auf instrumentellem Wege lernst du noch ein wenig bei den Themen Strukturaufklärung und Massenspektrometrie hier auf StudySmarter.

Entwicklung der qualitativen Analyse

Die Frage "Was für ein Stoff, Gegenstand, Nahrungsmittel, Getränk.... ist das?" ist eine uralte Frage, die sich Menschen bereits seit Jahrhunderten stellen. Anschauen, Riechen und Schmecken waren Methoden des damaligen Menschen, um eine Antwort auf diese Frage zu finden. Oftmals mit schweren Folgen für die eigene Gesundheit. Auf der Suche nach besseren Antwortmöglichkeiten auf diese Frage, durch die ersten Alchemist*innen und Chemiker*innen, entstand die qualitative Analyse.

Unter Alchemie (auch Alchimie oder Alchymie) versteht man eine ab dem 1./2. Jahrhundert praktizierte Lehre von Stoffen, deren Eigenschaften und Reaktionen. Sie ist ein Vorläufer der heutigen Chemie und Pharmazie, die sich zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert von der Alchemie lösten und sie letztlich ersetzten.

Eine der ersten Methoden zur Unterscheidung von Stoffen war die Einordnung nach der Dichte nach dem Archimedischen Prinzip durch Untertauchen in Wasser. Es gab aber auch bereits erste chemische Nachweismethoden, bevor sich die Chemie überhaupt als Naturwissenschaft etablierte. Die Entdeckung der Salpeter- und Schwefelsäure und des Königswassers als Mischung aus Salz- und Salpetersäure ermöglichte eine Unterscheidung von Silber- und Goldlegierungen. Der Nachweis von in Wasser gelöstem Ammoniak, früher auch Salmiakgeist genannt, erfolgte unter anderem durch in Salpetersäure gelöste Bronze. Die Kupferionen verbinden sich mit dem Ammoniak zu einem tiefblauen Komplex.

Mehr zu Komplexen findest du im StudySmarter Kapitel zur Komplexchemie.

Im Jahr 1685 erfand Robert Boyle den ersten bekannten Analysegang zur Untersuchung der Wasserqualität eines Gewässers ohne Geschmacksproben. Es handelt sich hierbei um einen fünfschrittigen Prozess:

  1. Temperaturmessung und Dichtebestimmung mit einer Waage und einer Volumenmessung
  2. Bestimmung der Farbe, des Geruchs und der Wirkung auf die Haut
  3. Bestimmung von makroskopischen Verunreinigungen mit einer Lupe und die Untersuchung von der Wirkung von Luft auf die Wasserprobe
  4. Untersuchung der Wasserprobe durch die Reaktion mit Galläpfelsaft
    • Eisensalz im Wasser: Die Probe wird schwarz
    • Kupfersalz im Wasser: Die Probe wird rot und/oder trüb
  5. Test mit Veilchen- oder Rotkohlsaft
    • In diesen Säften befinden sich Anthocyane, bei denen es sich um pH-Indikatoren handelt.

Bei Galläpfeln handelt es sich übrigens um runde Pflanzengallen, also Geschwülste an Pflanzen, die im Herbst an der Unterseite von Eichenblättern durch das Ablegen von befruchteten Eiern von Gallwespen entstehen.

Friedrich Hoffmann erweiterte daraufhin 1703 den Analysegang von Robert Boyle um den Nachweis von Kochsalz mithilfe von Silbernitrat () und den Nachweis von Schwefelverbindungen mit Quecksilber und Quecksilbersalzen. Die Zahl an Reagenzien im Repertoire eines Analytikers stieg rasant mit der Zahl an Nachweisen für chemische Elemente, Ionen oder Verbindungen an. Dies geschah bis zu dem Punkt, an dem es für die damaligen Alchemist*innen nahezu unmöglich war einen guten Überblick über alle Nachweise zu behalten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich aus dieser Problematik schließlich ein Trennsystem für alle wichtige Elemente in einer Probe. Es basiert auf der Trennung der Salze mit bestimmten Fällungsmitteln in Niederschlag und Lösung und ist heute bekannt als der klassische nasschemische Kationentrennungsgang, der auch heutzutage noch an Universitäten gelehrt wird.

Methoden der anorganische qualitativen Analyse

Die qualitative anorganische Analyse befasst sich mit der Analyse von anorganischen Stoffgemischen. Hierbei handelt es sich also größtenteils um Gemische von Salzen, Metallen oder wässrige Proben. Dabei werden die Stoffe oder isolierte Teile der Stoffgemische zuerst untersucht nach ihren äußeren Eigenschaften wie Farbe, Beschaffenheit, Kristallform und manchmal sogar auch Geruch und Geschmack, wobei dies aufgrund der möglichen Toxizität einer Probe nicht getan werden sollte.

Nach diesem ersten trivialen Analyseschritt werden sogenannte Vorproben durchgeführt. Hierbei handelt es sich um einfache chemische Reaktionen, die Indizien zur Beschaffenheit der Probe liefern können, jedoch nicht als hinreichender Nachweis für die Stoffe in der Probe gelten, da sie unspezifisch oder störungsanfällig sein können. Mögliche Vorproben in der anorganischen Analyse sind die Vorproben über:

  • Löslichkeit
  • Verhalten beim Erhitzen
  • Färbung der Borax- oder Phosphorperle
  • Flammenfärbung

Nachdem diese ersten Analysenschritte durchgeführt wurden, kann zum eigentlichen Trennungsgang übergegangen werden. Hierfür wird zunächst die Probe so gut wie möglich in Lösung gebracht und schwerlösliche Verbindungen, wie viele Silikate, Oxide oder Sulfate, werden über sogenannte Aufschlüsse in lösliche Verbindungen überführt und ebenfalls gelöst. Nun wird der Trennungsgang durchgeführt: Nach und nach werden Teile aus der Lösung ausgefällt und der Niederschlag auf die einzelnen Bestandteile überprüft, indem dieser immer weiter aufgetrennt wird.

Der tatsächliche Trennungsgang ist eigentlich eher Bestandteil eines Chemiestudiums. Falls dich dennoch interessiert, wie dieser grob eingeteilt ist, findest du hier eine Übersicht. Beachte hierbei, dass wir abgetrennte Elemente geschrieben haben, die Elemente jedoch in Form von Ionen auftreten und dabei sogar unterschiedliche Oxidationsstufen haben können. Unsere Schreibweise dient also der Vereinfachung.

Gruppenname
(Fällungs-)Reagenz
abgetrennte Elemente
Prinzip
Salzsäure-Gruppe
Ag, Hg, Pb
Elemente werden als schwerlösliche Chloride in saurer Lösung gefällt
Reduktions-Gruppe
Hydrazin ()
Au, Pd, Tl, Pt, Se, Te
Edelmetalle können mit Hydrazin zum Element reduziert und somit gefällt werden
Schwefelwasserstoff-Gruppe
Schwefelwasserstoff () in Salz- oder Essigsäurelösung
Hg, Pb, Tl, Bi, Cu, Cd, Sb, Sn, Mo, Se, Te, Ge, As
Elemente werden als schwerlösliche Sulfide in saurer Lösung gefällt
Urotropin-Gruppe
Urotropin ()
Ga, Fe, Cr, In, Al, Be, U, Zr, Ti, La
Elemente werden durch Urotropin ausgefällt und größtenteils in schwerlösliche Hydroxide überführt
Ammoniumsulfid-Gruppe
Ammoniumsulfid ()
Co, Ni, Zn, Mn
Elemente werden als schwerlösliche Sulfide im alkalischen gefällt
Ammoniumcarbonat-Gruppe
Ammoniumcarbonat ()
Ba, Sr, Ca, Mg, Li, Na, K
Erdalkalimetalle außer Magnesium werden als schwerlösliche Carbonate gefällt, der Rest bleibt in Lösung zurück
lösliche Gruppe
Untersuchung der Lösung ohne Fällung
Mg, K, Rb, Cs, Li, Na

Auch wenn du in der Schule nichts über den nasschemischen Kationentrennungsgang lernst, lernst du ein paar Nachweise für unterschiedliche Elemente kennen, zu denen du auch Artikel auf StudySmarter finden kannst. Darunter findest du die Knallgasprobe zum Nachweis von Wasserstoff, die Glimmspanprobe zum Nachweis von Sauerstoff, die Kalkwasserprobe zum Nachweis von Kohlenstoffdioxid und du lernst, wie Chlorid in Lösung nachgewiesen wird.

Die qualitative organische Analyse – Methoden

Seit Beginn der Forschung in der organischen Chemie wurde nach Möglichkeiten gesucht, Verbindungen und funktionelle Gruppen nachweisen zu können. In diesem Rahmen wurde eine unglaublich große Anzahl an maßgeschneiderten Reagenzien gefunden, um funktionelle Gruppen spezifisch nachweisen zu können. Hierfür werden zunächst die Analysegemische getrennt. Die wichtigsten Möglichkeiten zur Trennung eines Gemisches sind:

Daraufhin werden die folgenden physikalischen Eigenschaften der isolierten Substanz untersucht:

  • Aggregatzustand
  • Farbe
  • Geruch
  • Siede- und Schmelzpunkt
  • Brechungsindex
  • pH-Wert der Substanz und in wässriger Lösung

Mithilfe der daraus gewonnenen Informationen und einer Datenbank kann die Auswahl der möglichen Stoffe bereits sehr stark eingeschränkt werden. Weiterhin kann beispielsweise eine Elementaranalyse ausgeführt werden. Hierfür muss zunächst ein Natrium-Aufschluss erfolgen, woraufhin Stickstoff (Lassaigne-Probe), Schwefel (Bleisulfid-Fällung) und Halogene (Fällung mit Silbernitrat) nachgewiesen werden können. Bei Verdacht auf bestimmte funktionelle Gruppen können diese über charakteristische Reaktionen mehr oder weniger nachgewiesen werden. Um eine funktionelle Gruppe wirklich hinreichend identifizieren zu können, muss ein charakteristisches Derivat hergestellt werden.

In der Schule lernst du ebenfalls ein paar Nachweise und Nachweisreagenzien für bestimmte funktionelle Gruppen kennen, zu denen du ebenfalls Artikel auf StudySmarter finden kannst. Zu diesen Nachweisen und Nachweisreagenzien zählen die Nachweise von Mehrfachbindungen, der Nachweis von reduzierenden Zuckern über das Benedict Reagenz, die Fehling Probe und die Tollens Probe, bei denen es sich auch um Nachweise für Aldehyde handelt, und die Nachweise von Aminosäuren über die Biuret-Reaktion und die Ninhydrin-Reaktion.

Qualitative Analyse Chemie – Das Wichtigste auf einen Blick!

  • Den ersten bekannten Analysegang entwickelte 1685 Robert Boyle, den Friedrich Hoffmann 1703 erweiterte
  • Im 19. Jahrhundert wurde der anorganische nasschemische Kationentrennungsgang entwickelt
  • Anorganische Stoffgemische werden in drei Schritten analysiert:
    1. Untersuchung von isolierten Teilen der Probe nach äußeren Eigenschaften wie Farbe, Beschaffenheit und Kristallform
    2. Analyse der Probe oder isolierten Teilen der Probe über Vorproben über die Löslichkeit, das Verhalten beim Erhitzen, die Färbung der Borax- oder Phosphorperle oder die Flammenfärbung
    3. Lösen der Probe und Nachweisen der einzelnen Elemente über den nasschemischen Kationentrennungsgang
  • Organische Stoffgemische werden in drei Schritten analysiert:
    1. Auftrennung des Gemisches über (Säulen-)Chromatographie, Destillation, Fällung oder Extraktion
    2. Untersuchen der physikalischen Eigenschaften wie dem Aggregatzustand, der Farbe, dem Geruch, dem Siede- und Schmelzpunkt, dem Brechungsindex und dem pH-Wert der Substanz und in wässriger Lösung
    3. Nachweis der funktionellen Gruppen über charakteristische Reaktionen oder eindeutige Identifikation über Herstellung von charakteristischen Derivaten

Häufig gestellte Fragen zum Thema Qualitative Analyse Chemie

Bei der qualitativen Analyse geht es darum, welcher Stoff, welche funktionelle Gruppe oder welche Elemente vorliegen. Bei der quantitativen Analyse geht es darum, wie viel von einem Stoff vorliegt. Qualitativ beschreibt also immer die Frage nach dem "was?" und quantitativ beschreibt immer die Frage nach dem "wie viel?".

Es gibt eine unzählbare Anzahl an qualitativen Methoden. Dabei wird unterschieden zwischen der qualitativen anorganischen Analyse und der qualitativen organischen Analyse. 

  • Anorganische Stoffgemische werden in drei Schritten analysiert:
    1. Untersuchung von isolierten Teilen der Probe nach äußeren Eigenschaften wie Farbe, Beschaffenheit und Kristallform.
    2. Analyse der Probe oder isolierten Teilen der Probe über Vorproben über die Löslichkeit, das Verhalten beim Erhitzen, die Färbung der Borax- oder Phosphorperle oder die Flammenfärbung.
    3. Lösen der Probe und Nachweisen der einzelnen Elemente über den nasschemischen Kationentrennungsgang.
  • Organische Stoffgemische werden in drei Schritten analysiert:
    1. Auftrennung des Gemisches über (Säulen-)Chromatographie, Destillation, Fällung oder Extraktion.
    2. Untersuch der physikalischen Eigenschaften wie dem Aggregatzustand, der Farbe, dem Geruch, dem Siede-/ und Schmelzpunkt, dem Brechungsindex und dem pH-Wert der Substanz und in wässriger Lösung.
    3. Nachweis der funktionellen Gruppen über charakteristische Reaktionen oder eindeutige Identifikation über Herstellung von charakteristischen Derivaten.

Die Analyse in der Chemie beschreibt eine chemische Untersuchung, bei der ein Stoffgemisch in seine Bestandteile zerlegt wird und diese gezielt untersucht werden. Dabei wird unter anderem auf die Art der Bestandteile, deren physikalische Eigenschaften und deren Menge in der Probe untersucht.

Finales Qualitative Analyse Chemie Quiz

Frage

Wofür ist der erste bekannte Analysengang nach Robert Boyle aus dem Jahr 1685?

Antwort anzeigen

Antwort

Für die sichere Analyse von Gewässerproben.

Frage anzeigen

Frage

Wer erweiterte zunächst den Analysengang nach Robert Boyle?

Antwort anzeigen

Antwort

Friedrich Hoffmann

Frage anzeigen

Frage

Wann erweiterte Friedrich Hoffmann den Analysengang?

Antwort anzeigen

Antwort

1703

Frage anzeigen

Frage

Wann wurde der klassische nasschemische Kationentrennungsgang entwickelt?

Antwort anzeigen

Antwort

Im 19. Jahrhundert

Frage anzeigen

Frage

Welche drei Schritte werden zur Analyse von anorganischen Proben verwendet?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Untersuchung von isolierten Teilen der Probe nach äußeren Eigenschaften wie Farbe, Beschaffenheit und Kristallform.
  2. Analyse der Probe oder isolierten Teilen der Probe über Vorproben über die Löslichkeit, das Verhalten beim Erhitzen, die Färbung der Borax- oder Phosphorperle oder die Flammenfärbung.
  3. Lösen der Probe und Nachweisen der einzelnen Elemente über den nasschemischen Kationentrennungsgang.
Frage anzeigen

Frage

Welche drei Schritte werden zur Analyse von organischen Proben verwendet?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Auftrennung des Gemisches über (Säulen-)Chromatographie, Destillation, Fällung oder Extraktion.
  2. Untersuch der physikalischen Eigenschaften wie dem Aggregatzustand, der Farbe, dem Geruch, dem Siede-/ und Schmelzpunkt, dem Brechungsindex und dem pH-Wert der Substanz und in wässriger Lösung.
  3. Nachweis der funktionellen Gruppen über charakteristische Reaktionen oder eindeutige Identifikation über Herstellung von charakteristischen Derivaten.
Frage anzeigen

Frage

Auf welchem Prinzip basiert der Trennungsgang?

Antwort anzeigen

Antwort

Er basiert auf der schrittweisen Trennung der Salze mit bestimmten Fällungsmitteln in Niederschlag und Lösung

Frage anzeigen

Frage

Wie wird eine Elementaranalyse in der organischen Chemie durchgeführt?

Antwort anzeigen

Antwort

Hierfür muss zunächst ein Natrium-Aufschluss erfolgen, woraufhin Stickstoff (Lassaigne-Probe), Schwefel (Bleisulfid-Fällung) und Halogene (Fällung mit Silbernitrat) nachgewiesen werden können.

Frage anzeigen

Frage

Mit welcher Methode wird Wasserstoff nachgewiesen?

Antwort anzeigen

Antwort

Knallgasprobe

Frage anzeigen

Frage

Mit welcher Methode wird Kohlenstoffdioxid nachgewiesen?

Antwort anzeigen

Antwort

Kalkwasserprobe

Frage anzeigen

Frage

Welche Reagenzien oder Nachweise werden für den Nachweis von reduzierenden Zuckern eingesetzt?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Benedict Reagenz
  • Fehling Probe
  • Tollens Probe
Frage anzeigen

Frage

Welche Nachweise werden für den Nachweis von Aminosäuren eingesetzt?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Biuret-Reaktion
  • Ninhydrin-Reaktion
Frage anzeigen

Frage

Welche Verbindungen sind in der Regel schwerlöslich?

Antwort anzeigen

Antwort

Silikate, Oxide und Sulfate

Frage anzeigen

Frage

Was sind Vorproben?

Antwort anzeigen

Antwort

Einfache chemische Reaktionen, die Indizien zur Beschaffenheit der Probe liefern können, jedoch nicht als hinreichender Nachweis für die Stoffe in der Probe gelten, da sie unspezifisch oder störungsanfällig sein können.

Frage anzeigen

Frage

Warum sollte eine Probe nicht auf Geruch oder Geschmack getestet werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Da bei einer unbekannten Probe keine Informationen über die Toxizität vorliegen, könnte diese Untersuchung schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben.

Frage anzeigen

Frage

Was ist Bromwasser?

Antwort anzeigen

Antwort

Bromwasser ist die gesättigte wässrige Lösung von Brom.

Frage anzeigen

Frage

Welcher Stoff/ welche Stoffe werden in der Chemie mit Bromwasser nachgewiesen?

Antwort anzeigen

Antwort

Stoffe mit Mehrfachbindungen

Frage anzeigen

Frage

Sind Alkane oder Alkene reaktiver?

Antwort anzeigen

Antwort

Alkene sind aufgrund ihrer Doppelbindung reaktiver.

Frage anzeigen

Frage

Um welche Art der Reaktion handelt es sich bei dem Nachweis von Mehrfachbindungen mit Bromwasser?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei dem Nachweis von Mehrfachbindungen mit Bromwasser handelt es sich um eine elektophile Addition.

Frage anzeigen

Frage

Mit welchem Stoff, außer Bromwasser, kann man ebenfalls Mehrfachbindungen nachweisen?

Antwort anzeigen

Antwort

Kaliumpermanganat

Frage anzeigen

Frage

Wie wird der qualitative Nachweis von Mehrfachbindungen mit Kaliumpermangant auch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Nachweis von Doppelbindungen mit Kaliumpermanganat wir auch Baeyer-Probe genannt.

Frage anzeigen

Frage

Aus was besteht die Baeyer-Reagenz?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Baeyer-Reaganz besteht aus Natriumcarbonat und Kaliumpermanganatlösung.

Frage anzeigen

Frage

Um welche Reaktion handelt es sich bei dem Nachweis von Mehrfachbindungen mit Kaliumpermanganat?

Antwort anzeigen

Antwort

RedOx-Reaktion

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Frage

Wann fällt der Nachweis mit Bromwasser positiv aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Nachweis mit Bromwassser fällt dann positiv aus, wenn sich das zuvor braune Bromwasser klärt.

Frage anzeigen

Frage

Ist der Nachweis von Mehrfachbindungen mit Kaliumpermangant eindeutig?

Antwort anzeigen

Antwort

Nein, weil ein positives Testergebnis auch durch Aldehyde, Ameisensäure (und ihre Ester, Phenol- und Anilinderivate), Mercaptane und Thioether ausgelöst werden kann.

Frage anzeigen

Frage

Wie kann man erkennen, dass der Nachweis mit Kaliumpermanganat positiv ausfällt?

Antwort anzeigen

Antwort

Man kann erkennen, dass der Nachweis positiv ausfällt, wenn sich die zuvor lila farbene Lösung entfärbt oder braun wird.

Frage anzeigen

Frage

Welche Stoffe entstehen bei der Baeyer-Probe?

Antwort anzeigen

Antwort

Wenn die Baeyer-Probe positiv abläuft entsteht ein Diol, Braunstein und Mangan.

Frage anzeigen

Frage

Nach wem wurde die Baeyer-Probe benannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Adolf von Baeyer

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Frage

Was weist man mit der Glimmspanprobe nach?

Antwort anzeigen

Antwort

Molekularen Sauerstoff

Frage anzeigen

Frage

Welcher Stoff kann auch zu einem positiven Ergebnis der Glimmspanprobe führen?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein positives Ergebnis kann auch durch Lachgas ausgelöst werden.

Frage anzeigen

Frage

Auf welcher Reaktion beruht die Glimmspanprobe?

Antwort anzeigen

Antwort

Exotherme Reaktion

Frage anzeigen

Frage

Außer dem qualitativen Nachweis für Sauerstoff kann die Glimmspannprobe für was verwendet werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Glimmspanprobe kann genutzt werden um die Dichte von Sauerstoff im Verhältnis zu Luft darzustellen.

Frage anzeigen

Frage

Zu welchem Teilbereich der Chemie gehört die Glimmspanprobe?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Glimmspanprobe ist ein Nachweis in der analytischen Chemie.

Frage anzeigen

Frage

​Wodurch kann man erkennen, dass die Glimmspanprobe positiv ist?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Glimmspanprobe ist dann positiv, wenn der zuvor glimmende Span wieder aufflammt.

Frage anzeigen

Frage

Ist die Glimmspanprobe eine qualitative oder quantitative Analysemethode?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Glimmspanprobe ist eine qualitative Analysemethode, da sie genutzt wird um herauszufinden um welchen Stoff es sich handelt.

Frage anzeigen

Frage

Für was braucht man das Wasserbecken bei der Glimmspanprobe?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Wasserbecken wird genutzt um das austretende Gas mit dem Reagenzglas aufzufangen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein anderer Name für Distickstoffmonoxid?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein anderer Name ist Lachgas.

Frage anzeigen

Frage

Wann funktioniert die Glimmspanprobe nicht?

Antwort anzeigen

Antwort

Alle Antworten

Frage anzeigen

Frage

Wie kann man die Dichte von Sauerstoff mit der Glimmspanprobe testen?

Antwort anzeigen

Antwort

Man kann die Dichte im Verhältnis zu Luft testen, indem man zwei Reagenzgläser aufspannt, eines über Kopf und eines aufrecht. Danach füllt man beide mit Sauerstoff und führt die Glimmspanprobe durch. Man wird sehen, dass die Glimmspanrobe nur bei dem aufrechten Glas funktioniert, da der Sauerstoff dem anderen entfleucht ist.

Frage anzeigen

Frage

Welches Gas kann einen ausgeblasenen Span wieder zum Brennen bringen?

Antwort anzeigen

Antwort

Lachgas und Sauerstoff können diese Reaktion auslösen.

Frage anzeigen

Frage

Mit welcher qualitativen Analysemethode weist man Sauerstoff nach?

Antwort anzeigen

Antwort

Glimmspanprobe

Frage anzeigen

Frage

Welche Stoffe werden mit der Kalkwasserprobe nachgewiesen?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Calciumcarbonat
  • Kohlenstoffdioxid
Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Alternative zur Kalkwasserprobe zum Nachweis von Kohlenstoffdioxid?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Barytwasserprobe ist ein alternativer Nachweis von Kohlenstoffdioxid.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der chemische Name für Barytwasser?

Antwort anzeigen

Antwort

Barytwasser ist der Trivialname für die chemische Verbindung Bariumhydroxid.

Frage anzeigen

Frage

​Wie erkennt man, dass die Kalkwasserprobe positiv ausgefallen ist?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Kalkwasserprobe ist dann positiv, wenn sich die zuvor klare Lösung trübt.

Frage anzeigen

Frage

Wie erkennt man, dass die Barytwasserprobe positiv ausgefallen ist?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Barytwasserprobe ist positiv, wenn sich die zuvor klare Lösung trübt.

Frage anzeigen

Frage

Was ist Kalkwasser?

Antwort anzeigen

Antwort

Kalkwasser ist eine Calciumhydroxid Lösung.

Frage anzeigen

Frage

Warum trübt sich das Kalkwasser, nachdem der Kohlenstoffdioxid eingeleitet wurde?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Kalkwasser trübt sich durch die Bildung von schwerlöslichem Kalk (Calciumcarbonat).

Frage anzeigen

Frage

Warum trübt sich das Barytwasser, nachdem der Kohlenstoffdioxid eingeleitet wurde?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Barytwasser trübt sich durch die Bildung von wasserunlöslichem Bariumcarbonat.

Frage anzeigen

Frage

Ist die Barytwasserprobe eindeutig?

Antwort anzeigen

Antwort

Ja, die Barytwasserprobe ist eindeutig, da Kohlenstoffdioxid als einziges Bariumcarbonat erzeugt, welches das Wasser trübt.

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