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Queer Bedeutung und Herkunft einfach erklärt

Queer ist ein Sammelbegriff für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Hier erfährst du sachlich, was queer bedeutet, woher das Wort kommt und wie es sich vom Schimpfwort zur Selbstbezeichnung gewandelt hat.

SS
Autor StudySmarter Geschichte Redaktion
Erstellt 02.07.2026 · Aktualisiert 02.07.2026 · 4,7 (1.912 Stimmen)
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📜 Geschichte · 21. Jahrhundert 🎓 Oberstufe ⏱ 9 Min. Lesezeit Begriff LGBTQIA+ Gesellschaft
Geschichte · 21. Jahrhundert Aktualisiert 2. Juli 2026
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Was bedeutet queer?

Queer ist ein Sammelbegriff für Menschen, deren sexuelle Orientierung nicht heterosexuell und/oder deren Geschlechtsidentität nicht cisgeschlechtlich ist. Der Begriff fasst lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intergeschlechtliche und weitere Identitäten unter dem Kürzel LGBTQIA+ zusammen und beschreibt damit sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.

ÜberblickQueer
WortartAdjektiv (queer sein, queere Menschen)
BedeutungSammelbegriff für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt
Herkunftengl. „queer“ = seltsam, sonderbar
Verwandtes Wortdeutsches „quer“
Wandelvom Schimpfwort zur Selbstbezeichnung
Kürzeldas Q in LGBTQIA+

Cisgeschlechtlich bedeutet, dass sich ein Mensch mit dem Geschlecht identifiziert, das ihm bei der Geburt zugewiesen wurde. Wer queer ist, weicht in der sexuellen Orientierung, in der Geschlechtsidentität oder in beidem von dieser sogenannten Norm ab. Genau darin liegt der Kern des Begriffs: Queer bündelt sehr unterschiedliche Lebensweisen unter einem gemeinsamen Dach.

Wichtig ist, dass queer bewusst offen bleibt. Es gibt keine eng gefasste, einheitliche Definition, weil der Begriff viele verschiedene Identitäten einschließen soll. Manche Menschen nutzen queer als Selbstbezeichnung, gerade weil sie sich keiner der klassischen Kategorien wie „schwul“ oder „lesbisch“ eindeutig zuordnen möchten.

Der Begriff hat dabei mehrere Bedeutungsebenen. Erstens dient er als Sammelbegriff für sehr unterschiedliche Gruppen. Zweitens wird er als persönliche Selbstbezeichnung verwendet. Und drittens kann queer eine Haltung beschreiben, die die strikte Einteilung in „Mann“ und „Frau“ oder in „hetero“ und „homo“ hinterfragt. Welche dieser Ebenen gemeint ist, ergibt sich meist aus dem Zusammenhang.

Queer: der Begriff auf einen Blick grün = der zentrale Wendepunkt vom Schimpfwort zum Selbstwort engl.Herkunftseltsam, quer1920erabwertendUS-Englisch1990erReclaimingSelbstwort1991Queer Theoryde LauretisLGBTQIA+Oberbegriffviele Identitäten Merksatz: aus dem Englischen für seltsam, erst abwertend, seit den 1990ern positive Selbstbezeichnung.
Begriffs-Überblick nach Wikipedia, Duden und Bundeszentrale für politische Bildung.

Woher kommt das Wort queer?

Das Wort queer stammt aus dem Englischen und bedeutete ursprünglich seltsam, sonderbar oder merkwürdig. Sprachlich ist es mit dem deutschen Wort quer verwandt. Im amerikanischen Englisch wurde queer ab den 1920er Jahren zunehmend abwertend für homosexuelle Menschen benutzt.

Die Grundbedeutung „seltsam“ oder „andersartig“ verweist darauf, dass mit queer zunächst alles bezeichnet wurde, was von der erwarteten Norm abwich. Etymologisch führen Wörterbücher das englische Wort auf eine Wurzel zurück, die mit „drehen“ oder „quer liegen“ zu tun hat, was die Verbindung zum deutschen „quer“ erklärt.

Aus dieser neutralen Ausgangsbedeutung entwickelte sich im frühen 20. Jahrhundert eine abwertende Verwendung. Wer als queer bezeichnet wurde, sollte damit als abweichend und minderwertig markiert werden. Über Jahrzehnte war das Wort deshalb vor allem eine Beleidigung gegenüber homosexuellen und anderen nicht der Norm entsprechenden Menschen.

Diese Doppelbödigkeit, also ein an sich harmloses Wort für „seltsam“, das zur Beleidigung wurde, ist der Schlüssel für den späteren Wandel. Denn genau weil queer so stark abwertend besetzt war, wurde seine spätere Umdeutung zur Selbstbezeichnung zu einem bewussten und selbstbewussten Akt.

Auch heute erinnert die Wortherkunft daran, dass Begriffe nie neutral im luftleeren Raum stehen. Ein Wort trägt seine Geschichte mit sich. Wer die ursprüngliche Bedeutung „seltsam“ und die spätere abwertende Verwendung kennt, versteht besser, warum die spätere Aneignung des Wortes für viele Menschen eine so große symbolische Bedeutung hat.

Vom Schimpfwort zur Selbstbezeichnung

Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre eigneten sich Teile der queeren Gemeinschaft das frühere Schimpfwort bewusst an und wandelten es in ein positiv besetztes Selbstwort um. Diesen Vorgang nennt man Reclaiming, also die Rückeroberung eines abwertenden Begriffs durch die Betroffenen selbst.

Der Hintergrund dieses Wandels lag in den USA und hing eng mit der Aids-Krise und der politischen Stimmung der 1980er Jahre zusammen. Aktivistinnen und Aktivisten wollten ein Wort, das kämpferisch und selbstbewusst klang. Statt das Schimpfwort zu meiden, machten sie es zu ihrem eigenen Ausdruck von Stolz und Widerstand.

Ein bekanntes Beispiel ist die Gruppe Queer Nation, die im März 1990 in New York gegründet wurde. Bei einer Pride-Veranstaltung im selben Jahr verteilte sie einen Text mit dem Titel „Queers Read This“. Solche Aktionen trugen dazu bei, dass queer innerhalb weniger Jahre von einer Beleidigung zu einer offenen Selbstbezeichnung wurde.

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Fachbegriff: Reclaiming

Reclaiming beschreibt, wie eine Gruppe ein Wort, das früher gegen sie verwendet wurde, für sich zurückerobert und ihm eine neue, positive Bedeutung gibt. Bei queer ist das besonders gut sichtbar. Wichtig bleibt: Ein Teil der Community lehnt den Begriff bis heute für sich ab, weil er die schmerzhafte Vergangenheit als Schimpfwort mit sich trägt. Beide Sichtweisen sind sachlich nebeneinander zu nennen.

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Was ist der Unterschied zwischen queer und LGBTQIA+?

Queer ist das Q im Kürzel LGBTQIA+. Die einzelnen Buchstaben stehen für verschiedene Gruppen, während queer diese und weitere Identitäten als Oberbegriff zusammenfasst. Das Pluszeichen weist darauf hin, dass die Aufzählung offen bleibt und weitere Identitäten einschließt.

Im deutschsprachigen Raum ist auch die Abkürzung LSBTIQ verbreitet. Sie steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans-, Inter- und queere Menschen. Ein Sternchen wie in LSBTIQ* dient als Platzhalter für weitere Identitäten, die nicht ausdrücklich genannt sind.

BuchstabeBedeutung
Llesbisch
G / Sgay bzw. schwul
Bbisexuell
Ttrans
Qqueer
Iintergeschlechtlich (inter)
Aasexuell (a_spec)
+weitere Identitäten

Der Unterschied zwischen queer und LGBTQIA+ ist damit eine Frage der Ebene. LGBTQIA+ zählt einzelne Gruppen auf, queer bündelt sie unter einem Wort. Deshalb kann queer je nach Zusammenhang sowohl eine bestimmte Person als auch die gesamte Vielfalt beschreiben.

Queer Theory und Queer Studies

Queer Theory ist eine wissenschaftliche Denkrichtung, die feste Zuordnungen von Geschlecht und Sexualität hinterfragt. Der Begriff wurde 1991 von der Wissenschaftlerin Teresa de Lauretis geprägt. Als zentrale Denkerin gilt Judith Butler mit ihrem Werk „Das Unbehagen der Geschlechter“ von 1990.

In der Queer Theory ist queer weniger eine Identität als eine kritische Perspektive. Laut der Bundeszentrale für politische Bildung verweist der Begriff dort auf „Praktiken und gesellschaftliche Positionen, die zweigeschlechtliche und heterosexuelle Normen infrage stellen“. Es geht also darum, scheinbar selbstverständliche Kategorien wie „Mann“ und „Frau“ oder „hetero“ und „homo“ zu untersuchen.

Judith Butler prägte dabei den Gedanken, dass Geschlecht nicht einfach natürlich vorgegeben ist, sondern auch durch Sprache und wiederholtes Handeln hergestellt wird. Diese Idee wird als Performativität bezeichnet. Wenn Queer Theory in einzelnen Fächern angewendet wird, etwa in der Geschichts- oder Literaturwissenschaft, spricht man von Queer Studies.

Für die Schule ist vor allem wichtig, den Unterschied zwischen Alltagssprache und Wissenschaft zu kennen. Im Alltag ist queer meist eine Selbstbezeichnung. In der Wissenschaft ist es zusätzlich ein Werkzeug, um über Geschlecht und Sexualität kritisch nachzudenken.

Zur Queer Theory gehört auch die Beobachtung, dass biologisches Geschlecht, soziale Geschlechterrolle und sexuelles Begehren nicht zwingend zusammenpassen müssen. Der Begriff queer lenkt den Blick genau auf jene Stellen, an denen diese Ebenen auseinanderfallen. Damit ist queer in der Wissenschaft weniger eine feste Schublade als eine Einladung, gewohnte Einteilungen zu prüfen.

Warum queer zur Zeitgeschichte des 21. Jahrhunderts gehört

Der Begriff queer steht im 21. Jahrhundert für einen sichtbaren gesellschaftlichen Wandel. Themen wie sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Gleichstellung und Akzeptanz sind stärker in Öffentlichkeit, Politik und Bildung präsent als je zuvor und gehören damit zur jüngeren Zeitgeschichte.

Aus geschichtlicher Sicht ist die Entwicklung von queer ein gutes Beispiel dafür, wie sich Sprache und Gesellschaft gemeinsam verändern. Ein Wort, das lange als Beleidigung diente, wurde innerhalb weniger Jahrzehnte zu einem Begriff, der Vielfalt und Selbstbestimmung ausdrückt. Solche Bedeutungsverschiebungen zeigen, wie eng Sprache mit gesellschaftlichen Debatten verbunden ist.

In Deutschland und vielen anderen Ländern wurde geschlechtliche und sexuelle Vielfalt seit den 2000er Jahren zunehmend rechtlich und gesellschaftlich anerkannt. Der Begriff queer ist dabei zu einem festen Bestandteil öffentlicher Diskussionen geworden. Er begegnet dir heute in Medien, in der Kultur und im Politikunterricht.

Zugleich bleibt der Begriff Gegenstand wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Debatten. Manche verstehen queer vor allem als befreiende Selbstbezeichnung, andere diskutieren seine Grenzen und seine genaue Bedeutung. Diese Debatten sachlich zu kennen, gehört zu einem fundierten Verständnis des Begriffs im Kontext der Zeitgeschichte.

Queer ist nicht dasselbe wie schwul: drei häufige Verwechslungen

Rund um queer halten sich drei Verwechslungen besonders hartnäckig: queer mit „schwul“ gleichzusetzen, queer als reines Schimpfwort zu verstehen und die Wortherkunft auf „seltsam“ zu verkürzen. Ein sachliches Verständnis unterscheidet klar zwischen Oberbegriff, Einzelidentität und der Geschichte des Wortes.

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1. Queer ist nicht dasselbe wie schwul

Schwul bezeichnet eine bestimmte sexuelle Orientierung, nämlich Männer, die Männer lieben. Queer ist dagegen ein Oberbegriff, der zahlreiche Orientierungen und Geschlechtsidentitäten zusammenfasst. Schwul kann also queer sein, aber queer meint deutlich mehr als nur schwul.

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2. Queer ist heute nicht automatisch ein Schimpfwort

Historisch war queer eine Beleidigung. Seit den 1990er Jahren wird es von vielen Menschen bewusst als positive Selbstbezeichnung verwendet. Sachlich gilt beides zugleich: Als Selbstbezeichnung ist der Begriff akzeptiert, ein Teil der Community lehnt ihn wegen der Vergangenheit für sich aber weiterhin ab. Ob ein Wort als Fremdbezeichnung passt, hängt also stark vom Zusammenhang und von der jeweiligen Person ab.

⚠️
3. Queer ist keine einzelne Identität

Queer ist ein bewusst offener Oberbegriff, keine feste Einzelkategorie wie „lesbisch“ oder „bisexuell“. Wer sich queer nennt, ordnet sich damit nicht einer einzelnen Schublade zu, sondern bezieht sich auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt insgesamt.

Diese drei Punkte hängen eng zusammen. Weil queer als Sammelbegriff so weit gefasst ist, lässt es sich weder mit einer einzelnen Orientierung wie „schwul“ noch mit einer festen Identität gleichsetzen. Und weil sich seine Bedeutung im Lauf der Zeit vom Schimpfwort zur Selbstbezeichnung gewandelt hat, kommt es beim heutigen Gebrauch immer auf den Kontext an.

Für eine sachliche Einordnung ist es hilfreich, zwischen Fremd- und Selbstbezeichnung zu unterscheiden. Als Selbstbezeichnung drückt queer Zugehörigkeit und Selbstverständnis aus. Als Fremdbezeichnung sollte der Begriff dagegen zurückhaltend und respektvoll verwendet werden, weil er für manche Menschen weiterhin mit der abwertenden Vergangenheit verbunden ist. Genau dieses Nebeneinander beider Sichtweisen gehört zu einem fundierten Verständnis dazu.

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1Bedeutung & Definition2 Lektionen
2Wortherkunft & Etymologie2 Lektionen
3Wandel & Reclaiming3 Lektionen
4Queer Theory & Studies3 Lektionen
5Klausurtraining Zeitgeschichte4 Lektionen
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Queer
Bedeutung Sammelbegriff (LGBTQIA+) Herkunft engl. „seltsam“, verwandt mit „quer“ Wandel Schimpfwort zum Selbstwort (1990er)

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Queer, das Wichtigste

Queer ist ein Sammelbegriff für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt (LGBTQIA+). Das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet ursprünglich „seltsam“. Es wandelte sich von einem Schimpfwort zu einer positiven Selbstbezeichnung und ist zugleich Grundlage der Queer Theory. Queer ist ein Oberbegriff, keine einzelne Identität.

  • Bedeutung: Sammelbegriff für nicht-heterosexuelle und nicht-cisgeschlechtliche Menschen.
  • Herkunft: engl. „queer“ = seltsam, sonderbar, verwandt mit dem deutschen „quer“.
  • Wandel: vom Schimpfwort (ab den 1920ern) zur Selbstbezeichnung (seit den 1990ern, Reclaiming).
  • Theorie: Queer Theory (Teresa de Lauretis 1991) und Judith Butler hinterfragen feste Kategorien.
  • Abgrenzung: queer ist ein Oberbegriff, das Q in LGBTQIA+, keine einzelne Identität.
  • Einordnung: Beispiel für gesellschaftlichen und sprachlichen Wandel im 21. Jahrhundert.
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Häufige Fragen zum Begriff queer

Queer ist ein Sammelbegriff für Menschen, deren sexuelle Orientierung nicht heterosexuell und/oder deren Geschlechtsidentität nicht cisgeschlechtlich ist. Der Begriff fasst lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intergeschlechtliche und weitere Identitäten unter dem Kürzel LGBTQIA+ zusammen.

Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutete ursprünglich seltsam, sonderbar oder merkwürdig. Es ist mit dem deutschen Wort quer verwandt. Im amerikanischen Englisch wurde queer ab den 1920er Jahren abwertend für homosexuelle Menschen benutzt.

Wer sagt „ich bin queer“, drückt aus, dass die eigene sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität nicht der heterosexuellen und cisgeschlechtlichen Norm entspricht. Queer ist dabei eine bewusst offene Selbstbezeichnung und keine einzelne festgelegte Kategorie.

Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre eigneten sich Teile der queeren Gemeinschaft das frühere Schimpfwort bewusst an und wandelten es in ein positiv besetztes Selbstwort um. Diesen Vorgang nennt man Reclaiming.

LGBTQ ist eine Aufzählung einzelner Gruppen wie lesbisch, schwul, bisexuell, trans und queer. Queer ist dagegen ein Oberbegriff, der diese und weitere Identitäten zusammenfassen kann. Das Q im Kürzel LGBTQ steht selbst für queer.

Queer Theory ist eine wissenschaftliche Denkrichtung, die feste Zuordnungen von Geschlecht und Sexualität hinterfragt. Der Begriff wurde 1991 von Teresa de Lauretis geprägt, als zentrale Denkerin gilt Judith Butler mit ihrem Werk „Das Unbehagen der Geschlechter“ von 1990.

Nein. Schwul bezeichnet eine bestimmte sexuelle Orientierung, nämlich Männer, die Männer lieben. Queer ist ein weiter gefasster Sammelbegriff, der viele verschiedene Orientierungen und Geschlechtsidentitäten umfasst.

Quellen

Die Erklärung stützt sich auf lexikalische und behördliche Standardquellen:

  1. Queer. Wikipedia. de.wikipedia.org
  2. queer. Duden. duden.de
  3. Bundeszentrale für politische Bildung: Queer / queer lebende Menschen. bpb.de
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