Select your language

Suggested languages for you:
Log In App nutzen
StudySmarter - Die all-in-one Lernapp.
4.8 • +11k Ratings
Mehr als 5 Millionen Downloads
Free

Kriegseintritt USA 1. Weltkrieg

Save Speichern
Print Drucken
Edit Bearbeiten
Melde dich an und nutze alle Funktionen. Jetzt anmelden
X
Illustration Du hast bereits eine Erklärung angesehen Melde dich kostenfrei an und greife auf diese und tausende Erklärungen zu
Geschichte

In diesem Artikel wirst du erfahren, warum sowohl die amerikanische Regierung als auch die Bevölkerung eine Einmischung in den ersten Weltkrieg zunächst ablehnte, weshalb sich dies änderte und welche Folgen diese Entscheidung mit sich zog. Dieser Artikel wird dir dabei helfen, das Thema Erster Weltkrieg im Fach Geschichte besser zu verstehen.

  • Gründe für die anfängliche Neutralität der USA
  • Die Auslöser für das Scheitern der Neutralitätspolitik:
    • Der U-Bootkrieg
    • Das Telegramm des deutschen Außenministers 
  • Die Hybris der Deutschen
    • Die Stärke der US-amerikanischen Armee
  • Die Meuse-Argonne-Offensive, die größte und blutigste Schlacht in der amerikanischen Militärgeschichte
  • Die außenpolitischen Ziele der Vereinigten Staaten und die Folgen des Kriegseintritts


Warum blieben die USA zunächst neutral?

Langezeit hatten sich die USA aus dem Geschehen des ersten Weltkrieges herausgehalten. Nach Kriegsausbruch im Juli 1914 erklärte sich das Land für neutral. Der Auslöser für den Kriegsausbruch war das Attentat auf den habsburgischen Thronfolger und seine Frau am 28. 06. 1914 in Sarajevo. Die darauffolgenden politischen Verstrickungen werden als Julikrise bezeichnet. 

Auf der einen Seite standen Frankreich, Russland und Großbritannien (die Alliierten) und auf der anderen Seite das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn und Italien (die Mittelmächte).


Abb1: Mächtegruppierungen im Ersten Weltkrieg
Quelle: welt.de


 

Es gibt vier Gründe aus denen die USA während des ersten Weltkrieges neutral bleiben wollte:


  1. Es bestand eine Tradition der Nichteinmischung in europäische Angelegenheiten.
    • Die Mehrheit Amerikas wünschte sich, dass der europäische Krieg weit entfernt bliebe.
  2. Es herrschte eine pazifistische und friedsame Grundstimmung in den USA, die auf Religion und Sozialreformen basierte
    • Eine politische Isolation gegenüber Europa wurde bevorzugt.
    • Es bestand die Angst, Amerika könnte seine Unschuld verlieren und dass die demokratischen Institutionen einem aggressiven Militarismus zum Opfer fallen würden.
  3. Die multiethnische Bevölkerung teilte sich in Lager auf entsprechend ihrer ethnischen Herkunft
    • Der deutsch-amerikanische Anteil bestand nur aus 6%, weshalb eine klare Minderheit bei dem Sympathisieren mit dem Deutschen Reich herrschte.
  4. Nur als neutrale Macht konnte die USA zwischen den Kriegsparteien vermitteln
    • Nur ein neutraler Vermittler würde für einen dauerhaften Frieden sorgen.

Warum scheiterte die Neutralitätspolitik?

Deutschland führte einen erbitterten und völkerrechtswidrigen U-Bootkrieg. Viele amerikanischen Passagier- und Handelsschiffe wurden versenkt, was den Tod unzähliger Zivilist*innen zur Folge hatte. Die zunehmend kritische Haltung der Amerikaner wurde noch verstärkt durch den Einmarsch deutscher Truppen in das neutrale Belgien und das deutsche Kriegsverbrechen an der Lusitania.  

Die Lusitania (Abb2) war ein britischer Dampfer der am 7. Mai 1915 von einem deutschen U-Boot versenkt wurde. Bei dessen Versenkung starben 128 amerikanische Frauen, Männer und Kinder. Insgesamt starben über 1198 Personen auf dem Schiff. Zwei Jahre nach diesem Ereignis traten die Vereinigten Staaten in den Krieg ein. Die Versenkung der Lusitania wird als einer der Auslöser für den Kriegseintritt gesehen. 


 

Im August 1915 und später im März 1916 kam es zur erneuten Torpedierung alliierter Passagierschiffe und dementsprechend zu zahlreichen Todesfällen, auch auf Seiten der USA. Der sogenannte U-Bootkrieg verletzte die bisherigen Regeln des Seekrieges. Handelsschiffe sollten nicht versenkt, sondern gestoppt, durchsucht und evakuiert werden. 


Allerdings war die US-amerikanische Regierung nicht durchgehend abgeneigt sich mit dem deutschen Kaiserreich zusammenzuschließen, da bspw. Großbritannien ebenfalls gegen US-amerikanische Neutralitätsgesetze verstoßen hatte. Sie führten 1914 eine Seeblockade herbei, die die Handelsrouten des Deutschen Reichs abschnitt und somit auch die Lebensmitteleinfuhren. In Folge dessen starben tausende Menschen am Hungertod.


Zimmermann-Telegramm


Der endgültige Auslöser für den Kriegseintritt der USA war das so genannte Mexiko-Telegramm (auch Zimmermann-Depesche).


Ein Telegramm von dem deutschen Außenminister Arthur Zimmermann, datiert auf den 13. Januar 1917, erläuterte, wie das Deutsche Reich Mexico ein Angebot unterbreitete, gegen die USA in den Krieg zu ziehen und die Provinzen Texas, Arizona und New Mexico zurückzugewinnen. Diese Provinzen hatte Mexico im Krieg von 1848 an die USA verloren . 


Der englische Geheimdienst gelangte an diese Informationen und leitete diese an den US-amerikanischen Präsidenten Wilson weiter, welcher das Telegramm veröffentlichte. Die Empörung der amerikanischen Bevölkerung war unermesslich. 


Am 2. August 1917 trat Wilson mit dem Anliegen in den Krieg einzutreten vor den Kongress. Die Mehrheit des Kongresses, sowie die amerikanische Bevölkerung unterstützte Wilson, da sie überzeugt waren einen Verteidigungskrieg zu führen. Vier Tage darauf, am 6. August 1917, erklärten die USA dem Deutschen Reich schließlich den Krieg.


Das Fehlkalkül der Deutschen


Die Deutschen gingen davon aus, dass die amerikanischen Truppen niemals nach Europa gelangen würden, da der U-Bootkrieg dafür sorgen würde, dass die Truppentransporter versenkt würden. Allerdings gelang es den Deutschen ausschließlich Handelsschiffe erfolgreich anzugreifen, denn die Truppentransporter waren durch Konvoys beschützt. 


Auch bestand die Annahme, dass die US-amerikanische Armee extrem klein ausfallen würde und die USA Jahre brauchen würden um eine adäquate Armee mobilisieren zu können. Bis zu diesem Zeitpunkt seien England und Frankreich schon lange aufgrund der Erschöpfung aus dem Krieg ausgetreten. 


Der Aspekt war wahr: bei Kriegseintritt verfügten die USA nur über ein kleines Berufsheer. Allerdings bildeten sie eine einsatzfähige Armee in weniger als einem Jahr. Die US-amerikanische Armee erweiterte sich von 200.000 noch nicht fertig ausgebildeten Soldaten auf 1,5 Millionen. Sie waren besser genährt und ausgerüstet als die deutschen Soldaten, welche aufgrund der Seeblockade weiterhin hungerten. 


Die amerikanischen Streitkräfte haben zwar auch Schlachten gewonnen, allerdings war ihre Hauptwirkung eher von psychologischer Art. Durch die USA gelangten die Alliierten zu neuer Stärke und unbegrenzten Ressourcen. Und eben dies hatte eine Signalwirkung auf die deutschen Soldaten – Der Krieg war vorbei. 


Die Ressourcen der Vereinigten Staaten waren so wichtig, da sich die der Alliierten immer weiter verminderten. Denn durch die USA hatten die Alliierten ein deutlich größeres Kontingent an Ressourcen als die Achsenmächte. Die Soldaten waren erschöpft und das Kriegsende war nicht in Sicht. Der Zugang zu den Ressourcen der Amerikaner und die Hilfe ihrer Soldaten war der entscheidende Faktor für den Ausgang des Krieges.  


Die US-amerikanischen Truppen im 1. Weltkrieg


Woodrow Wilson, der US-amerikanische Präsident, übergab nach der Kriegserklärung die Gewalt über das Expeditionskorps an John J. Pershing. Dieser wurde somit Oberbefehlshaber über die militärischen Aktionen der USA in Europa während des ersten Weltkrieges. Die Streitkräfte erreichten am 8. Juni 1917 Liverpool und zogen am 13. weiter nach Paris. 


Am 26. Juni erreichten die ersten Truppen dann Saint Nazaire, wo viele der Soldaten ausgebildet wurden. Auf Grund der Tatsache, dass die Soldaten noch ausgebildet werden mussten, gab es 1917 noch keine amerikanischen Militäroperationen an der Westfront. Im folgenden Bild sind amerikanische Soldaten in Frankreich während des ersten Weltkrieges zu sehen. 



Die Zahl der amerikanischen Soldaten stieg wie erwähnt sehr schnell. Bis Ende Mai 1918 waren es etwa eine Million, wovon die Hälfte an der Front war. Ein großer Teil des Truppentransportes wurde von beschlagnahmten Schiffen der Deutschen getätigt, wie zum Beispiel der Dampfer Leviathan (ehemaliger Name: Vaterland). 


Das Ausmaß der Mobilisierung der Truppen warf logistische Probleme auf: Allein durch die Vereinigten Staaten wurden 100.000 Meilen bzw. 160934,4 Kilometer Telefon- und Telegrafenkabel in Frankreich verlegt. 


Die Einsätze der Truppen

Erst im Oktober 1917 wurden die Schützengräben von Nancy, einer französischen Stadt, bezogen. Am 2. November hatten die AEF (American Expeditionary Forces) ihre ersten Todesopfer zu verzeichnen. Drei Soldaten wurden bei Bathelémont getötet. 


Der erste Sieg der AEF war am 28. Mai 1918 in der Schlacht um Cantigny. Die Schlacht im Wald von Belleau, die zweite Schlacht an der Marne und die die Schlacht von St. Mihiel waren weitere erfolgreiche Schlachten der AEF. Letztere war die bis dato größte Schlacht gewesen mit bis zu 500.000 eingesetzten Soldaten.


Die tatsächlich größte Schlacht war aber die bereits erwähnte Meuse-Argonne-Offensive. Diese dauerte vom 26. September bis zum 11. November. 1918. Diese Schlacht war substanziell für den Waffenstillstand von Compiégne. 


Ein Teil der AEF kam auch an der italienischen Front zum Einsatz bei der Schlacht von Vittorio Veneto.  Die AEF wurde nach dem 11. November aufgelöst und zurück in die USA geschickt. Die Einheiten der 3. US-Armee beteiligten sich bis 1923 an der Besetzung im Reihenland. Andere US-Truppen schlossen sich 1918 und 1920 der Weißen Armee in Archangelsk in Nordrussland an, sowie im fernen Osten Russlands, um im russischen Bürgerkrieg zusammen mit anderen alliierten Mächten und den japanischen Truppen zu kämpfen.


US-Truppen im 1. Weltkrieg - Außenpolitische Entscheidungen 

Wichtig zu erwähnen ist, dass auch auf amerikanischer Seite große Verluste verzeichnet wurden. 116.000 Soldaten fielen und 200.000 wurden verwundet. Die Meuse-Argonne-Offensive 1918 mit 26.000 Gefallenen wurde zur blutigsten Schlacht der gesamten amerikanischen Militärgeschichte. Die hohe Anzahl der Verluste auf Seiten der USA im ersten Weltkrieg war zum Teil auf die Unerfahrenheit der Soldaten zurückzuführen. Sie zahlten aber auch den Preis dafür, dass die USA als unabhängige Armee agierte, um so die politische Souveränität zu demonstrieren. 

 

Das Bestehen auf eine eigene Rolle als Armee war nicht nur dem Nationalstolz zu zusprechen. Wilson bezeichnete die USA ausdrücklich als assoziierte und nicht alliierte Macht, da der Präsident sich von der Kriegspolitik seiner Verbündeten distanzieren wollte. Der Kriegseintritt wurde mit der Verteidigung universeller menschlicher Prinzipien begründet: 


Nicht das deutsche Volk sei der Feind Amerikas, sondern die militaristische Preußische Autokratie. Laut den USA seien sie die Alleinschuldigen am Krieg. Amerika wollte nicht mehr nur als pazifistisches Ideal gelten, sondern aktiv eine liberal-demokratische Weltordnung schaffen. Ein sogenannter Verhandlungsfrieden kam nicht mehr in Frage so lange das Deutsche Reich als undemokratisches Kaiserreich bestand. 

 

Die Verbündeten Wilsons vertraten nicht dieselbe Ideologie wie er. Sie strebten einen Straf- und Macht-Frieden an, der ihnen Gebiete, Reparationen und Schutz vor den Deutschen versprach. Mit dem 14 Punkte Plan definierte Wilson im Januar 1918 seine Ziele und Vorstellungen für den Krieg bzw. eine friedsame Nachkriegsordnung. Auf diese Ordnung sollte ein sogenannter Völkerbund achten. 


Im November desselben Jahres kapitulierte das Deutsche Reich. Der Sieg bedeutete eine wirtschaftliche Stärkung für die Staaten. Während der Nachkriegszeit wurden sie zum global größten Gläubigerland und zum wichtigsten Handelspartner. 



Kriegseintritt USA 1. Weltkrieg - Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die USA strebte zunächst an als neutraler Verhandlungspartner zu fungieren 
  • Durch Kriegsverbrechen und Bündnisse mit Feinden wurden die Vereinigten Staaten auf Seiten der Alliierten gedrängt
  • Die Deutschen hätten niemals Krieg mit den USA begonnen, wenn sie sie nicht so unterschätzt hätten
  • Auch während des Krieges schaffte Amerika eine klare Distanz zwischen sich und Europa mittels ihrer Außenpolitik
  • Die Siege auf dem Schlachtfeld der US-Soldaten waren fast so förderlich wie die Signalwirkung die sie hatten.
  • Der 1. Weltkrieg bedeutete wirtschaftlichen Wachstum für die USA

Häufig gestellte Fragen zum Thema Kriegseintritt USA 1. Weltkrieg

Am 6. August 1917 erklärten die USA dem Deutschen reich den Krieg.

Bevor die USA sich entscheid dem Krieg beizutreten, hatten die Deutschen und die Verbündeten der Deutschen (die Mittelmächte) noch eine Chance den krieg zu gewinnen. Allerdings verfügte die USA über endlose Ressourcen und bauten in wenigen Monaten eine 1,5 Millionen Mann Armee auf. Die Mittelmächte hatten die Vereinigten Staaten weit unterschätzt und die Signalwirkung auf die Soldaten war immens.  

Hauptsächlich kämpften die US-Soldaten an der Westfront in Frankreich, allerdings waren ein paar auch in Italien stationiert.

Sie wollten vermeiden, dass das Deutsche Reich gewinnt. Sie wollten eine liberal-demokratische Weltordnung verbreiten. Die Begründung für den Kriegseintritt war die Verteidigung universeller Menschenrechte gegen die Mittelmächte verstoßen hatten.

Finales Kriegseintritt USA 1. Weltkrieg Quiz

Frage

Nenne "Konstruktionsmängel" des Völkerbunds

Antwort anzeigen

Antwort

  • Völkerbund repräsentierte nie alle Großmächte, geschweige denn alle Staaten der Welt (zu keiner Zeit Beitritt der USA, Deutschland und Russland zunächst keine Mitglieder)
  • USA als Initiatoren des Völkerbunds fehlten als Unterstützer und Vermittler
  • Schwächung des Völkerbunds durch einzelne Bestimmungen der Völkerbundsatzung, z. B. keine grundsätzliche Ächtung des Kriegs, Prinzip der Ein- stimmigkeit, fehlende Armee zur Durchsetzung von Beschlüssen gegen Widerstand 
  • „Konstruktionsmängel“ verhinderten kollektive Friedenssicherung zunächst jedoch nicht und wurden erst in den 1930er-Jahren vor allem durch das Verhalten einzelner Mitgliedsstaaten zum Problem
Frage anzeigen

Frage

Wie und wann begann die Schlacht von Verdun?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Schlacht von Verdun begann am 21. Februar 1916 durch den Angriff der Deutschen auf Frankreich.

Frage anzeigen

Frage

Wie und wann endete die Schlacht von Verdun?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Schlacht endete am 20. Dezember 1916 mit der Rückeroberung ihres Gebiets durch die Franzosen.

Frage anzeigen

Frage

Wie sahen die Vorbereitungen für die Schlacht auf deutscher Seite aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Vorbereitungen waren sehr intensiv und begannen bereits Ende 1915. Unter anderem wurde das gesamte Gebiet aus der Luft fotografiert und Geschosse bereitgestellt.

Frage anzeigen

Frage

Wie sah die Lage vor der Schlacht auf französischer Seite aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Trotz mehrfacher Warnungen durch den französischen Geheimdienst, realisierte man das Bevorstehen der Schlacht erst 11 Tage vor Beginn. 

Frage anzeigen

Frage

Was war das Fort Douaumont?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Fort Douaumont war eine im Jahr 1885 erbaute Festungsanlage im Verteidigungsgürtel von Verdun. Diese stellte während der Schlacht auch u.a. das Lazarett der Deutschen dar.

Frage anzeigen

Frage

Wie wurde das Fort Douaumont erobert?

Antwort anzeigen

Antwort

Zwei deutsche Regiments begaben sich eigenständig zum Fort Douaumont und trafen dort auf die 37. Division der Franzosen. Trotz der Überzahl der Franzosen konnten die Deutschen das Fort ohne jegliche Schüsse einnehmen.

Frage anzeigen

Frage

Wann wurde das Fort Douaumont erobert?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Fort Douaumont wurde am 25. Februar 1916, also 4 Tage nach Beginn der Schlacht, erobert.

Frage anzeigen

Frage

Was änderte sich in der Strategie Frankreichs mit der Übernahme durch General Pétain?

Antwort anzeigen

Antwort

Da sein Plan war, den Gegner zu erschöpfen, kümmerte er sich besonders um den effektiven Nachschub von Geschossen, Munition und Soldaten. 

Frage anzeigen

Frage

Welche zwei Punkte wurden am 06. März zu Eroberungszielen für die Deutschen und über welche hatten sie dann letztendlich die Kontrolle?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Höhe Toter Mann
  • Höhe 304

Sie konnten beide Höhen erobern, wurden aber bereits nach einem Tag von der Höhe 304 zurückgedrängt und waren damit nur noch unter Kontrolle der Höhe Toter Mann.

Frage anzeigen

Frage

Wie geschah die Eroberung des Forts Vaux?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Deutschen begannen am 02. Juni sich Stück für Stück zum Fort Vaux zu kämpfen, bis sich am 07. Juni 250 französische Soldaten in Gefangenschaft der Deutschen begaben. Trotzdem fielen während der Kämpfe auf beiden Seiten große Zahlen an Soldaten.

Frage anzeigen

Frage

Welche Ziele beinhaltete der letzte deutsche Großangriff?

Antwort anzeigen

Antwort

Der letzte deutsche Großangriff sollte auf das Fort de Souville, das Ouvrage de Thiaumont sowie das Dorf Fleury-devant-Douaumont stattfinden.

Frage anzeigen

Frage

Was geschah am 11. Juli 1916?

Antwort anzeigen

Antwort

Der 11. Juli 1916 markiert den Tag, an dem Deutschland ein letztes Mal Frankreich angriff. Nach den größtenteils gescheiterten Angriffen wurde am selben Tag noch beschlossen, die Offensive einzustellen.

Frage anzeigen

Frage

Wie sah die französische Offensive aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Da man darauf gehofft hatte, Frankreich würde auch ihre Offensive einstellen, war man auf einen Angriff der Franzosen auf Fleury nicht vorbereitet und sie konnten sich wieder bis Douaumont zurückkämpfen.

Frage anzeigen

Frage

An welchem Tag startete Frankreich die Offensive?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Offensive Frankreichs begann am 24. Oktober 1916.

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Soldaten wurden während der Schlacht eingesetzt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Anzahl der eingesetzten Soldaten wird auf etwa 1.200.000 Mann geschätzt.

Frage anzeigen

Frage

Welche Auswirkungen hatte die Schlacht auf die Natur und wie viele Menschenleben forderte sie?

Antwort anzeigen

Antwort

Bis heute sind die umkämpften Gebiete übersät mit kleinen Kratern der Granatenexplosionen und das Erdreich ist voll von Blindgängern, alten Gewehren, aber auch menschlichen Knochen.


Die Schlacht hat etwa 700.000 bis 800.000 Menschenleben gekostet, einschließlich der Soldaten, die an den Folgen des Krieges (Atemwegsvergiftungen, Suizid, etc.) verstorben sind.

Frage anzeigen

Frage

Welche Rolle spielte die Schlacht für die Geschichte?

Antwort anzeigen

Antwort

Bis heute gilt die Schlacht von Verdun, aufgrund ihrer Intensität und der vielen verlorenen Menschenleben, als der Höhepunkt des 1. Weltkriegs und eine der brutalsten Schlachten der Geschichte.

Frage anzeigen

Frage

Wann war die Oktoberrevolution und wozu gehört sie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Oktoberrevolution gehört zur Russischen Revolution 1917.

Frage anzeigen

Frage

Was war die Ausgangslage 1917 in Russland?

Antwort anzeigen

Antwort

- 3.Jahr des Ersten Weltkriegs

- Zarenreich befindet sich in einer Krise

- Gesellschaft gespaltet zwischen Adel und Bauern --> Miss- und

Mangelwirtschaft. 

- Russland kämpft im Krieg auf der Seite der Entente (GB, FR) gegen die

Mittelmächte (DE, Ö)

Frage anzeigen

Frage

Was waren die Ursachen der Oktoberrevolution?

Antwort anzeigen

Antwort

- wirtschaftliche Krise löst die Februarrevolution 1917 aus --> Sturz des Zaren

- Doppelherrschaft in Russland

Frage anzeigen

Frage

Nach der Februarrevolution gab es eine Doppelherrschaft in Russland.

Welche beiden Gruppen regierten?

Antwort anzeigen

Antwort

Die bürgerlich-liberal ausgerichtete

provisorische Regierung steht in Rivalität zu der sozialistischen Rätebewegung.

Frage anzeigen

Frage

Welche Probleme standen der Regierung im Weg?

Antwort anzeigen

Antwort

- steht unter Belastung des Krieges

--> Verfall der Regierungsautorität 

-  Liberalen, Menschewisten und Sozialrevolutionäre betroffen

--> Machtzuwachs der Bolschewisten

Frage anzeigen

Frage

Nach seiner Ankunft in Petrograd verkündet Lenin die Aprilthesen. 

Was waren diese?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ende des imperialistischen Krieges
  • Keine Unterstützung der provisorischen Regierung; die zweite Etappe der Revolution solle in der Übernahme der Staatsgewalt durch die Arbeiter und Bauern bestehen
  • Räterepublik („Alle Macht den Sowjets!“)
  • Änderung des Parteinamens: „Kommunistische Partei“
  • Erschaffung einer bolschewistischen Mehrheit in den Räten
  • Enteignung der Großgrundbesitzer und Verteilung des Landes
  • Nationalisierung der Banken und der Industrie
Frage anzeigen

Frage

Was bedeuten die Aprilthesen für die Regierung?

Antwort anzeigen

Antwort

- lehnt jeglichen Kompromiss mit der provisorischen Regierung ab

-->  immer größerer Einfluss der Bolschewisten 

- September 1917: Mehrheit der Bolschewisten  in den wichtigsten Räten, vor allem in Petrograd und in Moskau

- Mitte Oktober:  „Militärisches Revolutionskomitee“ unter Leitung Trotkis 

--> erhalten die Befehlsgewalt über die Petrograder Garnison

Frage anzeigen

Frage

Was war die Oktoberrevolution eigentlich?

Antwort anzeigen

Antwort

- geplanter und gezielter Putschversuch der Bolschewiki

- Besetzung aller strategisch wichtigen Punkte der Hauptstadt 

- Verhaftung der Regierung 

--> Sturm des Winterpalais 

Frage anzeigen

Frage

Was war das Ziel der Oktoberrevolution?

Antwort anzeigen

Antwort

-Putschversuch der Bolschewiki unter Lenin

- wollen dem zweiten Allrussischem Rätekongress zuvorkommen

Frage anzeigen

Frage

Wie wurde die Oktoberrevolution in den Medien dargestellt? Und warum?

Antwort anzeigen

Antwort

- dramatischer dargestellt als in der Realität

- eigentlich ein Putschversuch 

--> Bolschewisten nutzten  Propaganda, um den

Revolutionscharakter zu unterstreichen

Frage anzeigen

Frage

Was waren die Folgen der Revolution?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Bolschewistische Regierung: Rat der Volkskommissare
  • Umsturzdekrete über den Frieden, den Boden und die Rechte der Völker Russlands
  • März 1918: Frieden von Brest- Litowsk
  • 1918-1922: Russischer Bürgerkrieg
  • 30. Dezember 1922: Gründung der UdSSR
Frage anzeigen

Frage

Wer führt die neue Regierung an?

Antwort anzeigen

Antwort

- Rat der Volkskommissare 

 --> Lenin an der Spitze  

--> Außenpolitik: Trotzkis 

--> Nationalitätenprobleme: Stalin

Frage anzeigen

Frage

Die neue Regierung veröffentlicht zuerst ihre Umsturzdekrete. Was waren diese?

Antwort anzeigen

Antwort

• Dekret über den Frieden → sofortige Beendigung des Krieges

• Dekret über den Boden → Enteignung des gutherrlichen und kirchlichen Besitzes

• Dekret über die Rechte der Völker Russland → Zusage des Selbstbestimmungsrechts für

nichtrussische Gebiete

Frage anzeigen

Frage

Was folgte auf die Umsturzdekrete?

Antwort anzeigen

Antwort

- Waffenstillstand mit

den Mittelmächten

--> Verhandlungen über einen Friedensvertrag in Brest-Litowsk

--> 3.März 1918: Frieden von Brest-Litowsk

Frage anzeigen

Frage

Die zuvor geplanten Wahlen fanden trotzdem statt. Was waren die Ergebnisse dieser? Und wie ging die neue Regierung damit um?

Antwort anzeigen

Antwort

- Bolschewisten erhalten nur ein Viertel der Stimmen

--> Versammlung wird daraufhin von dem Rat der Volkskommissare militärisch aufgelöst

- verdeutlicht, dass er nicht bereit ist, Konzessionen über bürgerliche Demokratievorstellungen zu

machen und Einschränkungen der erworbenen Macht hinzunehmen

Frage anzeigen

Frage

Wie lang war der Stellungskrieg im Ersten Weltkrieg an der Westfront?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Stellungskrieg reichte über 700Kilometer.

Frage anzeigen

Frage

Für welche Armee ist der Bau von Bunkern in 15 Meter Tiefe im Ersten Weltkrieg charakteristisch?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Deutsche Armee

Frage anzeigen

Frage

Wie waren die Gräben im Stellungskrieg gestaffelt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Schützengräben waren dreiteilig gestaffelt. zuerst gab es den Frontgraben, dann den Unterstützungs- und zuletzt den Reservegraben.

Frage anzeigen

Frage

Warum ist der Erste Weltkrieg als „blutig“ zu beschreiben?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Erste Weltkrieg ist als „blutig“ zu beschreiben, da etwa 10 Millionen Soldaten ihr Leben verloren. Dies lag der großen Materialschlacht im Stellungskrieg zur Grunde.

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Stellungskrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Definition: 

Unter Stellungskrieg versteht man eine eher passive Kriegsführung. Der Stellungskrieg steht im Gegensatz zum Offensivkrieg. Die Truppen an den Fronten bewegen sich fortan nicht mehr, sondern gehen in die Defensive. Die Soldaten gruben sich in Schützengraben ein und schießen bei einem Stellungskrieg mit Artillerie auf den Gegner. 

Frage anzeigen

Frage

Wie lang dauerte der Stellungskrieg im Ersten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Stellungskrieg begann im Herbst 1914 als die Fronten zunehmend erstarrten und endete mit der deutschen Frühjahrsoffensive 1918.

Frage anzeigen

Frage

Was befand sich hinter den Schützengräben?

Antwort anzeigen

Antwort

Hinter den Schützengräben befanden sich einerseits verschiedene Versorgungseinrichtungen wie z.B. Bäckereien. Andererseits gab es große Waffendepots und einen Zugang zum Eisenbahnnetz. Außerdem gab es Lazarette für die verwundeten Soldaten.

Frage anzeigen

Frage

Wie eng konnten sich die einzelnen Truppen gegenüberliegen?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter 100m

Frage anzeigen

Frage

Welche Waffen wurden im Stellungskrieg eingesetzt?

Antwort anzeigen

Antwort

Es wurde Artillerie wie Maschinengewehre eingesetzt. Aber auch Flugzeuge wurden im Krieg eingesetzt. Zudem gab es Flammenwerfer und Granaten. Ab 1915 wurde auch Giftgas eingesetzt.

Frage anzeigen

Frage

Wie läuft ein Stellungskrieg ab?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei einem Stellungskrieg graben sich die einzelnen Fronten in den Boden ein um einen Gebietsverlust zu verhindern.

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Soldaten starben im Stellungskrieg in Verdun?

Antwort anzeigen

Antwort

Es starben rund 700. 000 Soldaten.

Frage anzeigen

Frage

Wie lange dauerte der Stellungskrieg im Ersten Weltkrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

Fast 4 Jahre 

Frage anzeigen

Frage

Warum war eine Materialschlacht wie sie im Ersten Weltkrieg stattgefunden hat möglich?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch die Industrialisierung war eine große Materialschlacht möglich geworden, da fortan in Munitionsfabriken Waffen in großem gestellt werden konnten. Außerdem war durch das Eisenbahnnetz eine schnelle Beschaffung von Ressourcen an die Front möglich geworden.

Frage anzeigen

Frage

Welche Folgen hatte der Stellungskrieg für die Soldaten?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Ersten Weltkrieg starben etwa 10 Millionen Soldaten. Insgesamt wurden rund 56% aller Soldaten verwundet und viele trugen auch nach dem Krieg noch psychische Schäden mit sich, die durch ständige Angst, die Konfrontation mit dem Tod und den ohrenbetäubende Lärm der Beschießungen zugefügt wurden.

Frage anzeigen

Frage

Warum fällt der Stellungskrieg an der Ostfront im Kriegsverlauf des Ersten Weltkriegs nicht ins Gewicht?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Stellungskrieg an der Ostfront fällt im Kriegsverlauf des Ersten Weltkriegs nicht ins Gewicht, da er zeitlich und räumlich sehr beschränkt war. Hingegen breitete sich der Stellungskrieg an der Westfront über 700 Kilometer aus und dauerte fast vier Jahre an.

Frage anzeigen

Frage

Warum wollte sich Frankreich mit dem Ersten Weltkrieg an Deutschland rächen?

Antwort anzeigen

Antwort

Weil sich Frankreich vom deutsch-französischen Krieg 1871 gedemütigt sah und deshalb seine Schande wieder rückgängig machen wollte.

Frage anzeigen

Frage

Welches Land hatte es sich im Ersten Weltkrieg zum Ziel gesetzte Elsass-Lothringen zu annektieren?

Antwort anzeigen

Antwort

Frankreich 

Frage anzeigen
60%

der Nutzer schaffen das Kriegseintritt USA 1. Weltkrieg Quiz nicht! Kannst du es schaffen?

Quiz starten

Über 2 Millionen Menschen lernen besser mit StudySmarter

  • Tausende Karteikarten & Zusammenfassungen
  • Individueller Lernplan mit Smart Reminders
  • Übungsaufgaben mit Tipps, Lösungen & Cheat Sheets

Finde passende Lernmaterialien für deine Fächer

Hol dir jetzt die Mobile App

Die StudySmarter Mobile App wird von Apple & Google empfohlen.

Kriegseintritt USA 1. Weltkrieg
Lerne mit der Web App

Alle Lernunterlagen an einem Ort mit unserer neuen Web App.

JETZT ANMELDEN Kriegseintritt USA 1. Weltkrieg

Melde dich an für Notizen & Bearbeitung. 100% for free.