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Ökonomische Nachhaltigkeit

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Wirtschaft

Nachhaltigkeit wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger, doch was ist Nachhaltigkeit überhaupt und wie hängt sie mit unserer Wirtschaft zusammen?

Nachhaltigkeit setzt sich aus drei Dimensionen zusammen. Zwischen sozialer Nachhaltigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit spielt die ökonomische Nachhaltigkeit eine große Rolle. Die ökonomische Nachhaltigkeit, welche sich auf eine nachhaltig gestaltete Wirtschaft bezieht, stellen wir dir hier genauer vor!

Ökonomische Nachhaltigkeit – Definition

Die ökonomische Nachhaltigkeit ist ein Teil des Nachhaltigkeitskonzepts. Nach diesem Konzept kann Nachhaltigkeit auf lange Sicht nur funktionieren, wenn sowohl soziale, als auch ökonomische und ökologische Aspekte gleichermaßen betrachtet werden und sich parallel nachhaltig entwickeln. Die ökonomische Nachhaltigkeit ist also Teil dieses Dreiklangs, der oft auch Drei-Säulen-Modell oder das Dreieck der Nachhaltigkeit genannt wird.

Ökonomische Nachhaltigkeit bedeutet also, dass eine nachhaltige Wirtschaft nur unter Einbeziehung der zwei anderen Dimensionen funktionieren kann.

Eine nachhaltige Wirtschaft ist eine Wirtschaft, die dauerhaft gewinnbringend betrieben werden kann, ohne das Risiko von Ressourcenknappheit oder Ausbeutung. Sie nimmt nur so viel von ihren Menschen und ihrer Umwelt, wie sich wieder regenerieren kann.

Bevor wir näher auf die ökonomische Nachhaltigkeit eingehen, möchten wir dir zum besseren Verständnis hier einen kurzen Überblick über das Nachhaltigkeitskonzept geben.

Nachhaltigkeit – Definition

Das Bestreben nachhaltig zu leben, findet sich immer häufiger in unserem täglichen Leben wieder – beispielsweise indem wir vergleichen, welche Kaufentscheidungen einen geringeren CO₂-Verbrauch haben, indem wir wieder verwendbare Alternativen für Einmal-Artikel kaufen und Plastik eliminieren. Es gibt verschiedene Ansätze Nachhaltigkeit zu definieren, vor allem weil sie mehrere Probleme in sich vereint (Klimawandel, Umweltverschmutzung und Ressourcenmangel).

Was alle Definitionen gemeinsam haben, ist der Grundgedanke, unsere Umwelt für spätere Generationen zu erhalten und immer nur so viel zu nehmen, wie auch wieder in einer bestimmten Zeit nachwachsen kann.

In der Theorie setzt sich die Nachhaltigkeit aus drei Dimensionen zusammen, der ökologischen, ökonomischen und der sozialen Nachhaltigkeit. Dieses wissenschaftliche Konzept ist bekannt als das Drei-Säulen-Modell oder das Dreieck der Nachhaltigkeit. Diese beiden Modelle benutzen jeweils eine andere Form, um eine funktionelle Nachhaltigkeit zu visualisieren.

Drei-Säulen-Modell

Das Drei-Säulen-Modell stellt eine wichtige Leitlinie für Entscheidungen auf politischer, unternehmerischer und globaler Ebene dar. Das Ziel des Modells ist es, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Wenn ökologische, ökonomische und soziale Bedingungen in Zukunft gleichermaßen beachtet werden, kann sichergestellt werden, dass uns die Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft auf lange Sicht funktional erhalten bleibt.

Erklärung der einzelnen Säulen

Ökologische Nachhaltigkeit:

In einem bestimmten Zeitraum dürfen nur noch so viele Ressourcen aus der Umwelt entnommen werden, wie sich in diesem Zeitraum auch regenerieren können. Dies festigt sich in einem schonenden Umgang mit essenziellen Rohstoffen wie Wasser, Luft und Boden.

Einsatz von erneuerbaren Energien, reduzierter Einsatz von Plastik

Soziale Nachhaltigkeit:

Menschen haben das Recht auf Chancengleichheit und Menschenwürde. Damit sich soziale Nachhaltigkeit einstellen kann, müssen alle Menschen die gleichen Rechte genießen können und die gleichen Entwicklungschancen haben. Eine nachhaltige soziale Entwicklung soll der Gesellschaft über mehrere Generationen Gerechtigkeit und freie Entfaltung ermöglichen.

Der Gedanke einer sozial nachhaltigen Gesellschaft nennt sich auch intergenerationale Verteilungsgerechtigkeit.

Verhindern menschenunwürdiger Situationen, Zwangsarbeit sowie mangelnde Chancengleichheit.

Ökonomische Nachhaltigkeit:

Das Ziel ist es, eine Wirtschaft zu gestalten, die langfristig gewinnbringend bestehen kann, ohne dabei eine der anderen beiden Säulen zu missachten. Sie darf sich also nicht der Ausbeutung von Rohstoffen oder Menschen bedienen. Eine nachhaltige Ökonomie ist nicht nur auf Gewinn, sondern auch auf eine hohe Lebensqualität bedacht.

Durch Innovationen umweltfreundliche Alternativen in der Industrie finden.

Ökonomische Nachhaltigkeit Drei Säulen der Nachhaltigkeit Modell StudySmarterAbbildung 1: Drei-Säulen-Modell der NachhaltigkeitQuelle: springerlink.de

Ökonomische Nachhaltigkeit – Bedeutung

Das Konzept der ökonomischen Nachhaltigkeit ist besonders relevant, weil die Weltwirtschaft durch stetiges Wachstum näher an die Ressourcenverknappung gestoßen ist. Der Klimawandel zeigt uns, dass wirtschaftliches Wachstum auf dem Rücken der Umwelt der Menschheit auf Dauer großen Schaden zufügen wird.

Dazu kommt, dass einige Teile der Wirtschaft das wirtschaftliche Wachstum mithilfe von Ausbeutung, z.B. Zwangsarbeit, (was im Rahmen der sozialen Nachhaltigkeit bekämpft werden soll) und Umweltverschmutzung, zum Beispiel durch falsche Beseitigung von Abfällen, erreicht haben. Eine nachhaltig balancierte Wirtschaft kann auf Dauer helfen, wirtschaftliche Ziele, wie zum Beispiel eine hohe Beschäftigungsquote und Preisstabilität, zu erreichen.

Ökonomische Nachhaltigkeit – Ziele

Eine Wirtschaft, die allein auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist, kann auf Dauer nicht ohne bedeutende ökologische und/oder soziale Folgen funktionieren. Das Ziel der ökonomischen Nachhaltigkeit ist die Gestaltung einer Wirtschaft, die nicht ausschließlich auf Gewinn, sondern auch auf die ökologische und soziale Lebensqualität der nächsten Generationen konzentriert ist.

Ökonomische Nachhaltigkeit in Unternehmen

Ein Grundstein der nachhaltigen Entwicklung von Unternehmen und Wirtschaft ist die Forschung und der Innovationsgedanke. Durch neue Ideen können Wege gefunden werden, die eine erfolgreiche Wirtschaft erlauben, ohne dabei weiterhin die Säulen der Nachhaltigkeit zu vernachlässigen.

Unternehmen sollten sich dabei nicht nur um die zwangsweise Umsetzung von politischen Regelungen kümmern, sondern auch für sich selbst definieren, welchen Einfluss sie auf die nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft haben möchten. Wenn Unternehmen die soziale und ökologische Dimension der Nachhaltigkeit in ihre Entscheidungen mit einbeziehen, stellt dies instinktiv die Weichen für die Entwicklung zur ökonomischen Nachhaltigkeit.

Betriebliche Maßnahmen im Sinne der Nachhaltigkeit müssen allerdings nicht nur im Interesse der Gesellschaft begründet liegen. Es gibt auch viele betriebswirtschaftliche Gründe, um den Nachhaltigkeitsgedanken verstärkt in die Unternehmensführung mit einzubeziehen.

Durch die Orientierung an einer nachhaltigeren Ökonomie können Unternehmen auf Dauer Kosten sparen. Forschung benötigt zwar zunächst einige Investitionen, gleichzeitig können so aber viele neue kosten- und ressourcensparende Produktionswege entdeckt werden.

Es können neue Verpackungen entwickelt werden, die nachhaltiger und günstiger zu beziehen sind. Unternehmen könnten aber auch daran forschen, mehr recycelte Materialien zu verwenden.

Aber auch dem Unternehmenswachstum kann ökonomische Nachhaltigkeit helfen. Denn insbesondere in den 2020-er Jahren wächst das Bewusstsein in der Gesellschaft, wie wichtig nachhaltiges Handeln für die nächsten Generationen ist. Unternehmen, die sich nun als Vorreiter der ökonomischen Nachhaltigkeit zeigen, haben Wettbewerbsvorteile gegenüber weniger innovativen Unternehmen in ihrer Branche. Denn viele Kunden informieren sich schon jetzt über die Nachhaltigkeit verschiedener Anbieter, bevor sie sich zum Kauf entscheiden.

Die Kunden fragen sich zum Beispiel, wie sehr sich ein Unternehmen der Nachhaltigkeit verschrieben hat oder ob sie auf fairen Handel und CO₂ Ausgleiche achten?

Weiterhin stellt ein Fokus auf Nachhaltigkeit einen großen Motivationsfaktor für Mitarbeiter dar. Sie können sich noch besser mit ihrem Unternehmen identifizieren und werden im Rahmen der sozialen Nachhaltigkeit besonders unterstützt. Dies kann sich auch dadurch äußern, dass Mitarbeiter wieder langfristig in einem Unternehmen bleiben.

Mitarbeiter suchen immer öfter nach Stellen, die Weiterbildungschancen, faire Bezahlung und betriebliche Transparenz bieten.

Ökonomische Nachhaltigkeit in der Praxis

Häufig werden die Entscheidungen, die Unternehmen im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung treffen der Corporate Social Responsibility (CSR) zugeordnet. Wobei die CSR auch viele unternehmensbezogene Modelle in sich vereint. Auch die Triple-Bottom-Line, die auf dem Drei-Säulen-Modell aufbaut, dient als Leitlinie für Unternehmen, um sich der ökonomischen Nachhaltigkeit zu nähern.

Durch die breite Etablierung wirtschaftlicher Nachhaltigkeitskonzepte finden Unternehmen immer mehr Wege, um Nachhaltigkeit in ihren eigenen Geschäftsablauf zu integrieren. Viele Unternehmen nutzen nun auch Kennzahlen, um diesen Prozess transparenter zu machen. Mithilfe dieser Kennzahlen informieren einige Unternehmen freiwillig in sogenannten Nachhaltigkeitsberichten über ihren Beitrag zur ökonomischen Nachhaltigkeit.

Zum Beispiel gibt es die Global Reporting Initiative (GRI), welche eine Leitlinie für große Unternehmen darstellt und den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) an dem sich deutsche Mittelstandunternehmen orientieren können. Sie zeigen den Unternehmen, in welchen Bereichen sie Kennzahlen nutzen können, um ihre nachhaltige Entwicklung deutlich zu machen.

Häufig informieren sie über ökologische Aspekte, wie den CO₂ Ausstoß, Wasser- und Energieverbrauch und Recycling. Aber auch die soziale Nachhaltigkeit findet sich in immer mehr Nachhaltigkeitsberichten wieder, zum Beispiel in Informationen über ihre Lieferketten und Lieferanten, um Ausbeutung und Korruption entgegenzustehen.

Ökonomische Nachhaltigkeit - Das Wichtigste

  • Die ökonomische Nachhaltigkeit ist Teil des Drei-Säulen-Modells.
  • Gemeinsam mit der sozialen und der ökologischen Nachhaltigkeit bilden sie die drei Dimensionen erfolgreicher Nachhaltigkeit.
  • Das Ziel der ökonomischen Nachhaltigkeit ist die Gestaltung einer Wirtschaft, die nicht ausschließlich auf Gewinn, sondern auf die ökonomische und soziale Lebensqualität der nächsten Generationen konzentriert ist.
  • Unternehmen können nur dann eine erfolgreiche, nachhaltige Wirtschaft aufbauen, wenn sie soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen mit einbeziehen.
  • Soziale und ökologische Ausbeutung sind im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit komplett zu vermeiden.

Ökonomische Nachhaltigkeit

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit sind die drei Dimensionen, in die sich die Nachhaltigkeit aufteilt:


  • die ökologische Nachhaltigkeit, die sich mit der Umwelt und natürlichen Ressourcen befasst
  • die soziale Nachhaltigkeit, die sich mit Chancengleichheit und dem Ende der Ausbeutung beschäftigt
  • die ökonomische Nachhaltigkeit, die nach einer dauerhaft erfolgreichen Wirtschaft strebt, die die anderen beiden Säulen achtet

Wenn sie nicht geachtet werden, kann eine Wirtschaft nicht nachhaltig sein.

Alle betriebswirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Entscheidungen, die auch ökologische und soziale Faktoren miteinbeziehen, um die Wirtschaft nachhaltiger zu gestalten, sind ökonomisch nachhaltig. 

Nachhaltigkeit in Unternehmen entsteht, wenn diese in ihren Entscheidungen neben finanziellen Zielen auch soziale und ökologische Ziele stecken. Das heißt, dass das Unternehmen langfristig funktionieren möchte und weiß, dass es dazu auch in die Gesellschaft und den Erhalt der natürlichen Ressourcen investieren muss.  

Die Nachhaltigkeit umfasst drei Bereiche. Nur wenn diese drei Bereiche gleichermaßen beachtet und gefördert werden, kann Nachhaltigkeit erreicht werden. Diese drei Bereiche sind ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. 

Finales Ökonomische Nachhaltigkeit Quiz

Frage

Aus welchen drei Dimensionen setzt sich Nachhaltigkeit zusammen?

Antwort anzeigen

Antwort

  • ökologische Nachhaltigkeit
  • ökonomische Nachhaltigkeit 
  • soziale Nachhaltigkeit 
Frage anzeigen

Frage

Was ist eine nachhaltige Wirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine nachhaltige Wirtschaft ist eine Wirtschaft, die dauerhaft gewinnbringend betrieben werden kann, ohne das Risiko von Ressourcenknappheit oder Ausbeutung. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Voraussetzung für nachhaltige Entwicklungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Voraussetzung für jede nachhaltige Entwicklung ist, dass sowohl soziale, als auch ökonomische und ökologische Aspekte gleichermaßen betrachtet werden und sich parallel entwickeln.

Frage anzeigen

Frage

Was ist ökonomische Nachhaltigkeit?

Antwort anzeigen

Antwort

Ökonomische Nachhaltigkeit ist das Konzept eine nachhaltige Wirtschaft zu entwickeln, indem neben dem Ziel des finanziellen Erfolges auch soziale und ökologische Ziele mit einbezogen werden. Auf diese Weise kann eine Wirtschaft nachhaltig bestehen, ohne dass die Gefahr des Ressourcenmangels oder der Ausbeutung besteht. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Grundgedanke der Nachhaltigkeit?

Antwort anzeigen

Antwort

Man sollte in einem Zeitraum nur so viel nehmen, wie in diesem auch wieder regeneriert werden kann.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Drei-Säulen-Modell?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Drei-Säulen-Modell ist eine Leitlinie, die helfen kann, Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen nachhaltiger zu treffen. Sie besagt, dass die drei Bereiche der Nachhaltigkeit alle gleich gefördert werden müssen. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Ziel der ökonomischen Nachhaltigkeit?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Ziel der ökonomischen Nachhaltigkeit ist eine Wirtschaft, die neben Gewinn auch auf die ökologische und soziale Lebensqualität der nächsten Generationen bedacht ist. 

Frage anzeigen

Frage

Wieso brauchen wir eine nachhaltige Wirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Umwelt hat unter der schnellen wirtschaftlichen Entwicklung der letzten 150 Jahre Schaden genommen, der sich jetzt vermehrt im Klimawandel zeigt. Dazu kommen Ausbeutung von Menschen und natürlichen Ressourcen, die auf lange Sicht nicht zu halten sind. Um wirtschaftlichen Erfolg auf Dauer garantieren zu können, muss nachhaltig gewirtschaftet werden. Ansonsten wird dem Wachstum früher oder später durch Ressourcenmangel ein Ende gesetzt.

Frage anzeigen

Frage

Wie spiegelt sich die Entwicklung zur ökonomischen Nachhaltigkeit in Unternehmen wider? 

Antwort anzeigen

Antwort

Unternehmen investieren mehr in Forschung und Innovation, um nachhaltigere Lösungen für ihre Betriebsabläufe zu finden. Viele Unternehmen möchten nicht nur gesetzliche Vorgaben umsetzen, sondern streben auch danach, die nachhaltige Wirtschaft mitzugestalten. 

Frage anzeigen

Frage

Welche betriebswirtschaftlichen Gründe können Unternehmen dazu bewegen, auch ohne gesetzliche Regelungen nachhaltigere Entscheidungen zu treffen?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Wettbewerbsvorteile erlangen
  • Kosten sparen
  • Mitarbeiter motivieren
Frage anzeigen

Frage

Warum haben Unternehmen Wettbewerbsvorteile, wenn sie nachhaltige Entscheidungen treffen?

Antwort anzeigen

Antwort

Viele Kunden informieren sich vor Käufen über die Unternehmen, wie nachhaltig sie sind, ob sie fair handeln oder ob sie CO₂ Ausgleiche bieten. Ein Kunde würde sich dann vermutlich eher für das nachhaltigere Unternehmen entscheiden. 

Frage anzeigen

Frage

Worum geht es im Triple-Bottom-Line Prinzip?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Unternehmensziel der Gewinnmaximierung wird durch ökologische und soziale Ziele erweitert. Es soll auf allen drei Ebenen eine positive Bilanz herrschen, ein Unternehmen ist somit nicht nur profitabel, sondern auch keine außerordentliche Belastung für sein ökologisches und soziales Umfeld.

Frage anzeigen

Frage

Wo findet man die Ausführungen der ökologischen und sozialen Kosten und Gewinne eines Unternehmens?

Antwort anzeigen

Antwort

Unternehmen veröffentlichen immer häufiger eigene Nachhaltigkeitsberichte.

Frage anzeigen

Frage

Worauf basiert die Triple-Bottom-Line? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Triple-Bottom-Line basiert auf der Nachhaltigkeitstheorie, die besagt, dass ökonomische, ökologische und soziale Aspekte immer in gleicher Weise betrachtet und gefördert werden müssen.

Frage anzeigen

Frage

Was sind die drei P's der Triple-Bottom-Line?

Antwort anzeigen

Antwort

  • People
  • Planet 
  • Profit / Prosperity
Frage anzeigen

Frage

Wer hat das Konzept der Triple-Bottom-Line ins Leben gerufen?


Antwort anzeigen

Antwort

  • John Elkington 1994
Frage anzeigen

Frage

Was ist die Bottom Line?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Bottom Line ist der Profit des Unternehmens, wenn bereits alle Kosten vom Unternehmensgewinn abgezogen sind.

Frage anzeigen

Frage

Wozu verpflichten sich die Unternehmen?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Unternehmen verpflichten sich, kurzzeitig großen wirtschaftlichen Erfolg nicht auf langfristigen sozialen oder ökologischen Schaden zu bauen.

Frage anzeigen

Frage

Wie verändert sich das Verhältnis des Unternehmens zu seinen Shareholdern und Stakeholdern?

Antwort anzeigen

Antwort

Statt den Fokus einzig auf die Interessen der Shareholder zu legen, beziehen Unternehmen die Interessen der Stakeholder mit ein.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das bedeutendste Ziel im Bereich "People"?

Antwort anzeigen

Antwort

Das bedeutendste Ziel im Bereich "People" ist, dass Menschenrechte entlang der Lieferkette beachtet werden und Ausbeutung verhindert wird. 

Frage anzeigen

Frage

Wie können Unternehmen schonender mit der Umwelt umgehen und ihre Produktionsprozesse anpassen?

Antwort anzeigen

Antwort

Unternehmen können schonender mit der Umwelt umgehen, indem sie durch Forschung und Innovation neue und nachhaltigere Wege finden, um ihre Unternehmensziele zu erreichen.

Frage anzeigen

Frage

Wieso ist Nachhaltigkeit in der Wirtschaft so wichtig?

Antwort anzeigen

Antwort

Ohne Nachhaltigkeit kann eine Wirtschaft, die ausschließlich an der Gewinnmaximierung interessiert ist, nicht auf Dauer bestehen, weil sich irgendwann die Ressourcen dem Ende zuneigen. Durch nachhaltige Wirtschaftsweisen können, über das eigene Unternehmen hinweg, positive Entwicklungen in den Gesellschaftsstrukturen erwirkt werden, die Wohlstand in verschiedene Richtungen verteilen.

Frage anzeigen

Frage

Wie hat sich der Triple-Bottom-Line Ansatz von seiner ursprünglichen Idee verändert?

Antwort anzeigen

Antwort

Ursprünglich hat der Triple-Bottom-Line Ansatz alle drei Dimensionen auf ein Level gestellt. In der Praxis hat sich die TBL so entwickelt, dass die ökonomischen Ziele über den sozialen und ökologischen Zielen stehen. Die Verfolgung der sozialen und ökologischen Ziele muss immer auch ökonomisch gerechtfertigt sein. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine nachhaltige Wirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Dauerhaft gewinnbringend betrieben 
  • ohne das Risiko von Ressourcenknappheit oder Ausbeutung
  • nimmt nur so viel von ihren Menschen und ihrer Umwelt, wie sich wieder regenerieren kann.
Frage anzeigen

Frage

Wie nennt man es, wenn soziale oder ökologische Maßnahmen für ein Unternehmen ökonomisch sinnvoll sind?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Sozioeffizienz 
  • Ökoeffizienz
Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Selbstverpflichtung?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Selbstverpflichtung ist eine meist freiwillige Abmachung zwischen der Wirtschaft, also Wirtschaftsverbänden oder einzelnen Unternehmen und dem Staat. Die Wirtschaft verpflichtet sich dazu, bestimmte Tätigkeiten zu unterlassen oder Unternehmensabläufe zu ändern, um ein (oftmals umweltpolitisches) Ziel zu erreichen. 

Frage anzeigen

Frage

Worauf verzichtet der Staat im Rahmen einer Selbstverpflichtung der Wirtschaft?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Staat verzichtet im Gegenzug auf eine gesetzliche Regelung, welche die Unternehmen sonst rechtlich bindend zu ähnlichen Schritten verpflichten würde. 

Frage anzeigen

Frage

In welchem politischen Bereich finden sich die meisten Selbstverpflichtungen wieder?

Antwort anzeigen

Antwort

Am häufigsten findet man Selbstverpflichtungen im Bereich der Umweltpolitik.

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Frage

Welche Gründe sprechen für die Vereinbarung einer Selbstverpflichtung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Meist ist schon klar, dass es zu einer gesetzlichen Regelung kommen soll, Unternehmen haben so noch eine Möglichkeit Maßnahmen mitzugestalten.
  • Unternehmen akzeptieren Veränderung eher, weil sie mit einbezogen werden.
  • Unternehmen können sich besser auf Veränderungen vorbereiten.
  • "Eigeninitiative" der Unternehmen dient als Wettbewerbsvorteil.
Frage anzeigen

Frage

Was sind die Vorteile einer Selbstverpflichtung? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Ziele können schneller erreicht werden
  • Es herrscht höhere Akzeptanz
  • Unternehmen verhalten sich kooperativer
  • Staatliche Ressourcen werden geschont
  • Anpassung der Wirtschaft ist effizienter
Frage anzeigen

Frage

Was sind die Nachteile einer Selbstverpflichtung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Unternehmen versuchen gesetzliche Regelungen hinauszuzögern
  • Unternehmen setzen Maßnahmen nur minimal um, weil sie keine rechtlichen Konsequenzen erwartet
  • Greenwashing
Frage anzeigen
60%

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