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Sternbilder

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Sternbilder

Hast Du anhand der Sonne schon mal die ungefähre Zeit abgeschätzt? Wusstest Du, dass das auch in der Nacht möglich ist? Diesmal beobachtest Du aber nicht die Sonne, sondern die anderen Sterne, die in der Nacht sichtbar sind. Genauer gesagt, orientierst Du Dich an den Sternbildern.

Sternbilder Erkennen

Um Sternbilder identifizieren zu können, wird an sich nur Erfahrung benötigt. Die Sternbilder selbst können nämlich schon mit dem bloßen Auge beobachtet werden. Dennoch kannst Du Dir Hilfsmittel besorgen. Der Vorteil davon ist, dass der Sternhimmel etwas navigierbarer wird.

Die meisten Sterne erscheinen nur, wenn es stockdunkel ist. Tatsächlich kannst Du somit bei klarem Himmel bis zu 5000 Sterne erblicken. Bei schlechten Bedingungen, wie in einer Stadt, kann dies auf wenige 100 oder sogar noch weniger schrumpfen. Je dunkler es ist, desto besser sind folglich die Bedingungen.

Wenn Du mehr über Sterne an sich erfahren willst, schaue am besten in der gleichnamigen Erklärung vorbei.

Ein begehrtes Hilfsmittel ist eine drehbare Sternkarte. Entsprechend ist es notwendig, das Lesen einer Sternkarte zu erlernen. Diese kannst Du auf die genaue Zeit und den Ort einstellen, in dem Du Dich befindest. Die vorhandenen Sternbilder kannst Du dann ablesen und im Sternhimmel suchen.

Dabei kann Dir aber auch eine App für das Smartphone helfen. Hierbei wird Dir durch Deinen GPS Standort direkt angezeigt, welche Sternbilder und andere astronomische Objekte sich über Dir befinden sollten. Der Nachteil dabei ist, dass das Licht vom Smartphone das Beobachten der Sterne erschweren kann.

Aber Sternbilder sind nicht die einzigen Himmelskörper, die Du finden kannst.

Weitere beobachtbare astronomische Objekte

Tatsächlich kannst Du auch unsere Galaxie, die Milchstraße, entdecken. Diese erscheint als ein riesiger, glänzender Riss im Nachthimmel. Sie könnte auch als dunkle Wolke mit einem hell leuchtenden Schimmer hinter den Sternen beschrieben werden.

In der Erklärung zu Galaxien findest Du noch mehr dazu.

In Abbildung 1 kannst Du ein Bild von der Milchstraße sehen, wie es von der Erde aus mit dem bloßen Auge beobachtet werden kann.

Sternbilder erkennen Milchstraße StudySmarterAbbildung 1: Bild der Milchstraße im NachthimmelQuelle: pixabay.com: Milchstraße

Neben den Sternen ist das offensichtlichste zu beobachtbare astronomische Objekt der Mond. Wenn Du den Mond über einen längeren Zeitraum beobachtest, sieht er täglich etwas anders aus. Je nachdem in welcher Mondphase er sich befindet, gleicht er immer mehr einer Sichel oder einem Vollmond.

Die Mondphasen entstehen dadurch, dass sich der Mond um die Erde dreht. Je nachdem, in welcher Position er sich befindet, wird er anders von der Sonne angestrahlt. Dadurch reflektiert er das Licht unterschiedlich in Richtung der Erde.

Sollte sich der Mond komplett hinter der Erde befinden, kommt es zu einer Mondfinsternis. In Abbildung 2 siehst Du, wie der Mond in verschiedenen Phasen zu erkennen ist.

Außerdem kannst Du die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn finden und ihre Laufbahn beobachten. Diese Planeten sind hell genug, sodass genug Licht von der Sonne reflektiert werden kann, um sie zu sehen. Unter anderem können noch Kometen, Sternschnuppen, Satelliten und sogar die ISS gefunden werden.

Mehr Informationen zu Planeten und der Sonne findest Du in den gleichnamigen Erklärungen.

Mit spezialisiertem Equipment, wie einem Teleskop, kannst Du noch viel mehr beobachten. So findest Du etwa 20-mal mehr Sterne und auch wenige Sternhaufen. Zusätzlich sind die Himmelskörper klarer zu erkennen.

Sternhaufen sind im Grunde deutlich erkennbare Ansammlungen von mehreren Sternen. Dabei wird unter den offenen und Kugelsternhaufen unterschieden. Offene Sternhaufen bilden ein kleines Areal, in dem viele Sterne genau identifiziert werden können. Kugelsternhaufen hingegen erscheinen fast als ein einziger riesiger und heller Stern, der von vielen kleineren Sternen umgeben ist.

Neben einer detaillierteren Milchstraße kannst Du sogar weitere Galaxien identifizieren.

Die Sterne sind die einzigen astronomischen Objekte, die zu ganzen Bildern zusammengefügt wurden. Wie haben die Menschen das gemacht?

Sternbilder am Himmel

In Frankreich wurden in Höhlenmalereien bereits Hinweise auf Sternbilder gefunden. Dementsprechend wird davon ausgegangen, dass die Menschen in der Jungsteinzeit Sterne schon zu Sternbildern zusammengeschlossen haben. Die ältesten anerkannten Sternbilder sind auf die Babylonier und alten Ägypter zurückzuführen.

Wie haben sich die Menschen für die Namen der Sternbilder entscheiden?

Sternbilder Namen

Die Namensgebung der Sternbilder gibt an sich kein besonderes Muster wieder. Sie entstammen der Fantasie der Menschen.

Sternbilder haben ihre Namen der Fantasie der Beobachter zu verdanken. Sie haben das Aussehen dieser mit bekannten Objekten oder Lebewesen verglichen. Somit wussten die Menschen immer, welches Sternbild gemeint ist, wenn davon gesprochen wurde.

Der Große Bär soll folglich symbolisch wie ein Bär aussehen. In Abbildung 3 siehst Du das Sternbild vom Großen Bären. Hinter dem Sternbild wurde, zur besseren Vorstellung, eine Zeichnung eines Bären gestellt.

Der Große Wagen wurde im Bild gelb markiert. Er wird oft als ein eigenes Sternbild bezeichnet. Tatsächlich gehört er aber zum Großen Bären. Für solche Sternbilder gilt demnach eine andere Bezeichnung. Welche ist das und wie viele Sternbilder existieren eigentlich?

Sternbilder Liste

Eine Vereinheitlichung der Sternbilder wurde durch die Internationale Astronomische Union, oder IAU, 1930 beschlossen. Dadurch, dass Sternbilder seit der Antike beobachtet und benannt werden, wurden nicht alle in diese Vereinheitlichung aufgenommen.

Die IAU hat sich auf 88 Sternbilder beschränkt. Alle weiteren Sternbilder werden als Asterismen betitelt. Die Asterismen gehören zwar den Sternbildern nicht an, werden aber von der Bevölkerung, zur Orientierung weiterhin benutzt.

Eine Tabelle mit allen 88 Sternbildern wäre sehr groß. Wir stellen Dir stattdessen die bekanntesten 20 Sternbilder vor.

Die 20 bekanntesten Sternbilder
Adler

Sternbilder Adler Namen StudySmarter

Bärenhüter

Sternbilder Bärenhüter Namen StudySmarter

Fische

Sternbilder Fische Namen StudySmarter

Fuhrmann

Sternbilder Fuhrmann Namen StudySmarter

Großer Bär

Sternbilder Großer Bär Namen StudySmarter

Großer Hund

Sternbilder Großer Hund Namen StudySmarter

Herkules

Sternbilder Herkules Namen  StudySmarter

Jungfrau

Sternbilder Jungfrau Namen StudySmarter

Kassiopeia

Sternbilder Kassiopeia Namen StudySmarter

Kleiner Bär

Sternbilder Kleiner Bär Namen StudySmarter

Kleiner Hund

Sternbilder Kleiner Hund Namen StudySmarter

Kleiner Löwe

Sternbilder Kleiner Löwe Namen StudySmarter

Krebs

Sternbilder Krebs Namen StudySmarter

Löwe

Sternbilder Löwe Namen StudySmarter

Nördliche Krone

Sternbilder Nördliche Krone Namen StudySmarter

Orion

Sternbilder Orion Namen StudySmarter

Pegasus

Sternbilder Pegasus Namen StudySmarter

PerseusSternbilder Perseus Namen StudySmarterSchwan

Sternbilder Schwan Namen StudySmarter

Zwillinge

Sternbilder Zwillinge Namen StudySmarter

Tabelle 1: Die bekanntesten Sternbilder in alphabetischer Reihenfolge und wie sie aussehen.

Welche Merkmale müssen sie noch aufführen, um als Sternbild infrage zu kommen?

Sternbilder Astronomie Merkmale

Um in ein Sternbild aufgenommen zu werden, dürfen die Sterne untereinander nicht allzu weit entfernt sein. Von der Erde aus betrachtet sieht es entsprechend so aus, als wären sie jeweils Nachbarn zueinander.

Die Sternbilder formen fixe Bereiche, weil sich die dazugehörigen Sterne nicht sonderlich aus ihrem Muster bewegen. Folglich werden die Sterne in einem Sternbild auch Fixsterne genannt.

Ein Sternbild besteht in der Regel aus 5 bis 20 unterschiedlichen und mit dem Auge gut erkennbaren Sternen. Weiterhin soll ein zusammengefügtes Sternbild einem Muster aus dem Alltag der Menschen zugewiesen werden können.

Entsprechend sind Sterne, die sich zu viel im Sternhimmel bewegen, nicht für Sternbilder geeignet. Wenn solche Sterne über einen längeren Zeitraum beobachtet werden, kann eine eindeutige elliptische Bahn für sie ausgemacht werden.

Die Nachbarschaft der Sterne, wie sie von der Erde aus betrachtet werden kann, trügt. Auf der Basis des Projektionsfehlers von Menschen wird die Entfernung zwischen Sternen falsch eingeschätzt.

Ein Projektionsfehler ist im Grunde ein Beurteilungsfehler der Menschen, der durch das Gruppieren anhand Gemeinsamkeiten entsteht. Die Sterne, die die Menschen beobachten, werden somit verallgemeinert. Die Gruppierung der Sterne in Sternbildern verstärkt diesen Effekt.

Ebenfalls wird die schiere Größe des Weltalls dadurch völlig außer Acht gelassen. Direkt benachbarte Sterne können entsprechend viel weiter voneinander entfernt sein. Im Vergleich können die Sterne, die scheinbar mehrere Sterne zwischen einander haben, benachbart sein.

Die Entfernung der Sterne kann zum Beispiel mit der trigonometrischen Parallaxe berechnet werden. Dabei wird der Stern über das Jahr hinweg beobachtet. Weil sich die Erde um die Sonne bewegt, kannst Du die Sterne über das Jahr hinweg aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Mit den unterschiedlichen Positionen kannst Du dann die Entfernung eines Sterns berechnen.

Wie die Berechnung der Parallaxe genau funktioniert, erfährst Du in der gleichnamigen Erklärung.

Das Beobachten von Sternbildern und anderen astronomischen Objekten ist historisch eine wunderschöne Sache. Weiterhin haben die Menschen den Sternbildern jeweils eine Bedeutung gegeben.

Sternbilder Bedeutung

Wie zuvor erwähnt, stammen die ältesten anerkannten Sternbilder aus den Kulturen der Babylonier und alten Ägypter. Von ihnen stammen zum Beispiel auch die 12 Tierkreiszeichen, die Du vielleicht auch unter der Bezeichnung Sternzeichen kennst. Die Sternzeichen werden auch mit dem Jahreskalender der Menschen in Verbindung gebracht.

Sie teilen den Kalender somit in 12 Teile ein. Die Sternzeichen sollen Hinweise über den Charakter einer Person liefern können. Weiterhin sollen sie voraussagen, in welchen Monaten eine Person mehr Glück oder Pech haben wird. Der Fokus hierbei ist meistens die Gesundheit, die Liebe oder der Job. Wissenschaftlich gesehen gibt es keine Gründe dafür, den Sternzeichen diese Fähigkeiten zuzusprechen.

Die Griechen haben die Sternbilder zusätzlich mit ihrer Mythologie verknüpft. Somit steht hinter jedem Sternbild eine oder mehrere Geschichten.

Das Sternzeichen des Adlers soll der Träger der Donnerkeile vom Gott Zeus gewesen sein. Weiterhin entsandte Zeus den Adler, um den trojanischen Jungen Ganymed zum Olymp zu eskortieren. Er sollte dort die Aufgabe des Kelchträgers erfüllen.

Genau wie die vorgestellten Kulturen bildeten noch viele andere Sternbilder und gaben ihnen eine Bedeutung. Doch warum sich die IAU auf 88 Sternbilder beschränkte, hat einen anderen Grund. Wie zuvor erwähnt dienten die Sternbilder den Menschen ebenfalls zu Orientierung. Wie hat das funktioniert?

Sternbilder Astronomie Himmelsbeobachtung

Durch den Zusammenschluss der Sterne kann der Sternhimmel selbst als eine Art Karte gelesen werden, ähnlich wie eine Landkarte. Die IAU teilte mit den Sternbildern den Nachthimmel in 88 Teile auf. Du kannst Dir somit vorstellen, dass jedes Sternbild sozusagen ein Land repräsentiert, ähnlich wie auf der Erdoberfläche.

In der Schiffsfahrt waren die Sternbilder in der Nacht die einzigen Anhaltspunkte, an denen sich die Matrosen orientieren konnten. Sie hielten in der Nacht durchgehend Ausschau nach den Sternbildern, die sie, auf ihrem Weg über das Meer, erwarteten. Sollten sie andere Sternbilder auf ihrem Weg finden, konnte der Kurs mithilfe einer Sternkarte angepasst werden.

Genau wie die Matrosen kannst Du Dir die Sternbilder auch zunutze machen und bestimmen, wo Du Dich auf der Erde befindest. Zusätzlich kannst Du auch die Zeit in der Nacht bestimmen. Dafür benötigst Du Kenntnisse darüber, wie Sternbilder in unterschiedlichen Breitengraden, zu welcher Zeit aussehen.

Sternbilder Ortsbestimmung

Der Äquator und der Nullmeridian teilen die Erde. Während der Äquator die Erdkugel in eine Nordhalbkugel und Südhalbkugel teilt, trennt der Nullmeridian die Erde in Osten und Westen. In Abbildung 4 siehst Du, wie Du Dir das vorstellen kannst.

Breitengrade verlaufen parallel zum Äquator. Die Längengrade verlaufen parallel zum Nullmeridian. Zusammen ergeben diese geografischen Koordinaten ein Raster, welches die Erde bedeckt.

Durch diese Unterteilung kannst Du in den nördlichen Breitengraden bis zu 50 Sternbilder finden. In den südlichen Breitengraden sind es bis zu 40.

Wenn Du also weißt, welche Sterne auf den beiden nördlichen und südlichen Hälften der Erde zu sehen sind, kannst Du den Breitengrad bestimmen. Die Bestimmung des Längengrads ist etwas kniffliger.

Um den Längengrad zu bestimmen, ist nämlich eine genaue Zeitmessung nötig. Weiterhin vergleichst Du die Stellung der Sternbilder zueinander. Mit einer genauen Zeitangabe und dem Wissen, wie zu dieser Zeit die Sternbilder zueinander stehen sollten, kannst Du den Längengrad näherungsweise bestimmen.

Wie funktioniert es, wenn nur die Zeit bestimmt werden soll?

Sternbilder Zeitbestimmung

Die Erde dreht sich an einem Tag, also in 24 Stunden, um 360° um ihre eigene Achse, folglich um 15° pro Stunde. Dabei dreht sie sich von Westen nach Osten. Der Sternhimmel dreht sich somit in die entgegengesetzte Richtung, von Osten nach Westen.

Die Erdachse verbinden den geografischen Nord und Südpol miteinander und reicht gerade durch den Erdmasseschwerpunkt. Die Erde rotiert an einem Tag um 360° um diese Rotationsachse.

Mit dem Drehwinkel der Erde kann somit die Zeit bestimmt werden. Die Menschen machen das ganz automatisch anhand der Sonne, die über den Tag hinweg im Osten auf und im Westen untergeht. In der Nacht können dafür die Sternbilder beobachtet werden.

Aber die Zeit kann nicht nur für einzelne Nächte bestimmt werden. Das ist auch der Grund, warum die 12 Tierkreiszeichen einen Teil des Kalenders zugeschrieben bekommen haben. Diese befinden sich nämlich auf der Ekliptik.

Genau wie die Sterne in Sternbildern Fixsterne genannt werden, kann auch der Sternhimmel als Fixsternhimmel bezeichnet werden. Den Fixsternhimmel kannst Du Dir wie eine Kugel vorstellen, die die Sonne, mit der Erdumlaufbahn als Mittelpunkt, umschließt. Mit der Erdumlaufbahn kann eine Ebene eingeschlossen werden.

Die Veränderung des Sternhimmels ist auf die Rotation der Erde um die Sonne zurückzuführen. Weiterhin durchläuft die Sonne, aus der Perspektive der Erde, am Fixsternhimmel eine Reihe von Sternbildern. Diese Sternbilder befinden sich ebenfalls auf einer Ebene. Diese Ebene ist die Ekliptik. Die durchlaufenen Sternbilder sind die zuvor benannten 12 Tierkreiszeichen.

In Abbildung 5 siehst Du in der Mitte die Sonne mit der Umlaufbahn der Erde. Von der Erde ausgehend befindet sich ein Pfeil, der die Richtung angibt, mit der die Ekliptik betrachtet wird. Der äußere Kreis beschreibt die Ekliptik.

Durch die Bestimmung des Sternbildes, welches sich hinter der Sonne auf der Ekliptik befindet, kann der Monat und somit die Jahreszeit bestimmt werden.

Die Beobachtung von astronomischen Objekten spielt in der Wissenschaft heute weiterhin eine riesige Rolle. Wissenschaftler unserer Zeit suchen stetig nach neuen Sternsystemen mit Planeten, die unserer Erde sehr ähnlich sind. Dafür beobachten sie zum Beispiel mit dem Hubble-Teleskop das Universum.

Sternbilder - Das Wichtigste

  • Sternbilder können mit dem bloßen Auge beobachtet werden.
  • Durch eine Sternkarte oder eine App wird der Himmel navigierbarer.
  • Neben Sternbildern können bis zu 5000 Sterne, die Milchstraße, der Mond und die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn, sowie Kometen, Sternschnuppen und die ISS gefunden werden.
  • Auf der Nordhalbkugel sind es 50 Sternbilder und auf der Südhalbkugel sind es 40, die zu sehen sind.
  • Mit einem Teleskop werden Himmelskörper detailreicher und es können 20-mal mehr Sterne gesehen werden.
  • Die Namen der Sternbilder stammen aus der Fantasie der Menschen. Sie wurden mit Tieren oder Objekten aus dem Alltag verglichen.
  • Sterne in Sternbildern sind benachbarte Fixsterne. Weiterhin müssen sie mit dem bloßen Auge erkennbar sein. Zusammen sollen sie ein Muster ergeben.
  • Die Internationale Astronomische Union, oder IAU, beschränkte sich auf 88 Sternbilder.
  • Mit den Sternbildern wurde der Himmel in 88 Teile eingeteilt, sodass er wie eine Karte benutzt werden konnte.
  • Sternbilder können zur Orientierung dienen. Auf dem Meer waren sie nachts der einzige Anhaltspunkt dazu.
  • Weiterhin können Sternbilder genau wie die Sonne zur Zeitbestimmung benutzt werden. Hierbei kann sogar der Monat und somit die Jahreszeit bestimmt werden.

Nachweise

  1. Astronomie.de: Sternbilder (05.07.2022)
  2. Bresser.de: Grundlagen der Himmelsmechanik (05.07.2022)
  3. Sternregister.de: Sternbilder (05.07.2022)
  4. Rhode (1809). Versuch über das Alter des Thierkreises und den Ursprung der Sternbilder. Breslau.
  5. Br-online.de: Sternbilder (05.07.2022)

Häufig gestellte Fragen zum Thema Sternbilder

Sternbilder bestehen aus 5 bis 20, mit dem Auge gut sichtbaren, benachbarten Sternen. Sie kleiden den Sternhimmel wie eine Art Landkarte aus, sodass sie zur Orientierung dienen können. Es ist sogar möglich, mit ihnen die Zeit in der Nacht zu bestimmen.

Die Internationale Astronomische Union beschränkte sich auf 88 Sternbilder. Die 20 bekanntesten Sternbilder sind die folgenden: Adler, Bärenhüter, Fische, Fuhrmann, Großer Bär, Großer Hund, Herkules, Jungfrau, Kassiopeia, Kleiner Bär, Kleiner Hund, Kleiner Löwe, Krebs, Löwe, Nördliche Krone, Orion, Pegasus, Schwan, Zwillinge.

Sternbilder bestehen aus 5 bis 20, mit dem Auge gut sichtbaren, benachbarten Sternen. Sie wurden durch die Mustererkennung der Menschen mit Tieren und Objekten aus ihrem Alltag verglichen und benannt.


Die Menschen schlossen die Sterne aufgrund ihrer Mustererkennung zu Sternbildern zusammen. Als Folge konnten sie zur Orientierung und Zeitangabe in der Nacht verwendet werden. In der Schifffahrt waren sie unter anderem die einzigen Anhaltspunkte dafür.

Finales Sternbilder Quiz

Frage

Erkläre, wie Du Sternbilder beobachten kannst.

Antwort anzeigen

Antwort

Alle Sternbilder können mit dem bloßen Auge erkannt werden. Dafür ist lediglich das Wissen über den Standort der Sternbilder nötig.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, welche Bedingungen das Beobachten von Sternbildern beeinträchtigen können.

Antwort anzeigen

Antwort

Um Sternbilder beobachten zu können, sollte es so dunkel wie möglich sein. Folglich kann zu viel Licht, wie die Lichtverschmutzung in Städten, das Beobachten von Sternbildern beeinträchtigen.

Frage anzeigen

Frage

Nenne, wie viele Sterne, ohne Hilfsmittel, bei welchen Bedingungen beobachtet werden können.

Antwort anzeigen

Antwort

Bei idealen Bedingungen können bis zu 5000 beobachtet werden. Bei schlechten Bedingungen können nur wenige 100 oder noch weniger Sterne gesehen werden.

Frage anzeigen

Frage

Nenne, welche Himmelskörper du noch neben den Sternen mit dem Auge finden kannst.

Antwort anzeigen

Antwort

Neben den Sternen kann noch der Mond, die Milchstraße, die Planeten Merkur, Mars, Jupiter und Saturn, sowie Kometen, Sternschnuppen und auch die ISS gefunden werden.

Frage anzeigen

Frage

Nenne, auf welche Kulturen die ältesten Sternbilder zurückzuführen sind.

Antwort anzeigen

Antwort

Die ältesten Sternbilder sind auf die Kulturen der Babylonier und alten Ägypter zurückzuführen.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, wie die Sternbilder ihre Namen bekommen haben.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Namen der Sternbilder wurden durch die Mustererkennung der Menschen entschieden. Sie verglichen dabei Dinge und Tiere aus ihrem Alltag.

Frage anzeigen

Frage

Nenne, wie viele Sternbilder existieren.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Internationale Astronomische Union, oder IAU, hat sich auf 88 Sternbilder beschränkt.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, wieso sich die IAU auf 88 Sternbilder beschränkt hat.

Antwort anzeigen

Antwort

Es wurde sich für 88 Sternbilder entschieden, weil der Nachthimmel somit ideal in 88 Teile eingeteilt werden kann. Somit kann sich durch die Sternbilder besser orientiert werden.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, ob alle Muster, die einen Namen haben, Sternbilder sind.

Antwort anzeigen

Antwort

Neben den 88 Sternbildern werden weitere Muster im Nachthimmel Asterismen genannt. Diese werden trotzdem zur Orientierung genutzt.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Merkmale, die ein Sternbild aufweisen muss.

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Sternbild besteht aus 5 bis 20 gut sichtbaren, benachbarten Sternen. Diese dürfen sich im Fixsternhimmel nicht bewegen. Weiterhin müssen die Sterne zusammen ein Muster ergeben.

Frage anzeigen

Frage

Erläutere, ob Sternbilder weitere Bedeutungen für den Menschen haben, außer die der Orientierung.

Antwort anzeigen

Antwort

Sternbildern wird in der Astrologie die Fähigkeit, Aussagen über den Charakter eines Menschen vorauszusagen, zugeschrieben. In einigen Kulturen werden die Sternbilder mit mythischen Geschichten verbunden.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, wie der Sternhimmel zur Orientierung dienen kann.

Antwort anzeigen

Antwort

Durch die Einteilung des Himmels mit den Sternbildern kann der Sternhimmel als eine Art Karte gelesen werden, ähnlich wie eine Landkarte.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, ob alle Sternbilder überall auf der Erde zu beobachten sind.

Antwort anzeigen

Antwort

Nicht alle Sternbilder sind überall sichtbar. Auf der Nordhalbkugel der Erde können bis zu 50 Sternbilder gesehen werden. Auf der Südhalbkugel sind es bis zu 40.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, wieso die Sternbilder bei der Schifffahrt eine große Rolle spielen.

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Schifffahrt waren die Sterne die einzigen Anhaltspunkte, an denen sich die Matrosen in der Nacht orientieren konnten. Somit wurden diese durchgängig beobachtet, um den geplanten Kurs beizubehalten.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, wie die Breitengrade anhand der Sternbilder bestimmt werden können.

Antwort anzeigen

Antwort

Dadurch, dass auf der Nord- und Südhalbkugel unterschiedliche Sternbilder zu sehen sind, können somit die Breitengrade bestimmt werden.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, wie die Längengrade anhand der Sternbilder bestimmt werden können.

Antwort anzeigen

Antwort

Für die Längengrade wird eine genaue Zeitmessung vorausgesetzt. Weiterhin wird beobachtet, wie ausgewählte Sternbilder zueinander stehen. Mit der Zeit und der Lage der Sternbilder zueinander kann der Längengrad bestimmt werden.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, wie mithilfe der Sternbilder die Zeit bestimmt werden kann.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Zeit kann mit den Sternbildern ähnlich wie mit der Sonne bestimmt werden. Dabei wird der Drehwinkel der Erde bestimmt. Die Erde dreht sich um ihre Rotationsachse stündlich um 15°.

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